21. Mai 2026

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## Aus drei mach eins: Berufsschulzentren im Landkreis fusionieren ab August

Im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim steht eine wichtige Veränderung in der beruflichen Bildung bevor: Die drei Staatlichen Berufsschulzentren in Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim und Scheinfeld werden zum 1. August 2026 unter einer gemeinsamen Leitung zusammengeführt. Für Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und Betriebe in der Region soll das neue Strukturen schaffen und die berufliche Ausbildung langfristig stärken.

Die Standorte selbst bleiben dabei erhalten. Zusammengelegt wird nicht der Unterricht vor Ort, sondern vor allem die organisatorische Leitung. Ziel ist es, vorhandene Kompetenzen besser zu bündeln, die Zusammenarbeit auszubauen und die berufliche Bildung im Landkreis zukunftsfest aufzustellen.

Bei der öffentlichen Bekanntgabe am Freitag, 15. Mai, in der Aula des Staatlichen Berufsschulzentrums in Neustadt a.d.Aisch sprach Landrat Dr. Christian von Dobschütz von einem wichtigen Schritt für den Landkreis. Der Zusammenschluss ermögliche einen leistungsstarken und zentralen Lernort für die berufliche Bildung. Zugleich zeigte er sich zuversichtlich, dass die neuen Möglichkeiten gut genutzt werden.

Die Gesamtleitung des neuen gemeinsamen Berufsschulzentrums übernimmt Christina Müller, die bislang das Berufsschulzentrum in Neustadt a.d.Aisch geleitet hat. Sie machte deutlich, dass bei der Fusion vor allem die Menschen im Mittelpunkt stehen. Es gehe um die Fachkräfte von morgen im Landkreis – und sowohl Lehrkräfte als auch Schülerinnen und Schüler könnten von den neuen Gestaltungsspielräumen profitieren.

Auch aus Sicht der Schülerschaft wurde der Zusammenschluss grundsätzlich positiv aufgenommen. Stephanie Stinson, Schülersprecherin des Berufsschulzentrums in Scheinfeld, erklärte, man freue sich auf die Fusion und hoffe, dass die Bedürfnisse aller Schülerinnen und Schüler berücksichtigt werden.

Zum Abschluss der Veranstaltung überreichten Vertreter der drei Berufsschulzentren dem Landrat symbolische Geschenke: einen Teelichterhalter, ein Glas Honig sowie ein Bild aus einem Demokratie-Projekt. Christina Müller fasste die Stimmung schließlich mit einem klaren Appell zusammen: Es sei ein historischer Tag für die Schulen – nun gelte es, das Beste daraus zu machen.

**Kommentar der Redaktion:**
Drei Schulen, eine Leitung – das klingt erst einmal nach Verwaltungssprache, ist aber für den Landkreis durchaus ein spannender Schritt. Wenn die Zusammenarbeit klappt, können am Ende Schüler, Lehrkräfte und auch die Betriebe in der Region profitieren. Entscheidend wird sein, dass trotz gemeinsamer Führung keiner der Standorte das Gefühl bekommt, nur noch die „Außenstelle“ zu sein. Anders gesagt: Fusion ja – aber bitte ohne Verlust des regionalen Profils. Wenn das gelingt, könnte aus „Aus drei mach eins“ tatsächlich ein echtes Erfolgsmodell werden.

*Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch–Bad Windsheim / kreis-nea.de*

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Diespeck

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## Neue Broschüre, laufende Projekte und der Blick nach vorn: LAG Aischgrund tagte in Diespeck

Im neuen Begegnungshaus in Diespeck hat die LAG Aischgrund jetzt ihre Mitgliederversammlung abgehalten – und dabei nicht nur auf abgeschlossene und laufende Projekte geblickt, sondern auch auf die Zukunft der Leader-Förderung. Mitgebracht hatte Vorsitzender Klaus Meier außerdem druckfrisch eine neue Broschüre über die Figurenbeuten im Aischgrund. Klar wurde bei der Versammlung: In der Region wurde in den vergangenen Jahren viel bewegt – doch für die kommenden Jahre braucht es weiter Rückhalt für das Förderprogramm.

Wie die LAG Aischgrund mitteilt, stellt die neue Broschüre insgesamt elf Figurenbeuten zwischen Lonnerstadt und Bad Windsheim vor. Viele dieser Holzskulpturen konnten mit Unterstützung aus dem Leader-Programm umgesetzt werden. Gestaltet wurden sie von der Nürnberger Imkerin und Künstlerin Birgit Jönsson.

Auch bei den Ausstellungen ist weiter einiges in Bewegung. Die Mühlenausstellung ist derzeit erneut im Aischgrund unterwegs und wurde erstmals auch in Seniorenheimen gezeigt – mit guter Resonanz. Aktuell ist sie in der Kunstmühle in Lonnerstadt zu sehen, ab dem 10. Juni dann in der Stöckacher Mühle. Bereits im Frühjahr 2025 präsentierte der Höchstadter Spix-Verein zudem die Entdecker-Ausstellung der LAG Aischgrund im Kaupper-Haus am Marktplatz.

LAG-Geschäftsführerin Anne Billenstein zog in der Sitzung Bilanz zur vergangenen Förderperiode. Demnach wurden 69 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 4,25 Millionen Euro beantragt. Ausbezahlt wurden letztlich 3,41 Millionen Euro. Als Beispiele für umgesetzte Vorhaben nannte sie das Streuobsterlebniszentrum „Bernatura“ in Burgbernheim, das Bürgerzentrum in Steinach an der Ens sowie das evangelische Gemeindehaus in Bad Windsheim.

In der laufenden Förderperiode standen insgesamt 1,4 Millionen Euro zur Verfügung. Der Großteil davon ist bereits gebunden, rund 400.000 Euro können aber noch für neue Projekte beantragt werden. Leader-Anträge sind noch bis Januar 2027 möglich, bis Ende 2028 müssen die Maßnahmen dann vollständig abgerechnet sein.

Mehrere Projekte wurden bereits abgeschlossen. Dazu gehören der Inklusionsspielplatz in Neustadt an der Aisch, der Bikepark in Wachenroth sowie das Nutzungs- und Betriebskonzept für die Synagoge in Mühlhausen. Hinzu kommen kleinere Vorhaben wie der Bücherschrank in Neustadt, die Außentischtennisplatte in Peppenhöchstädt und der Lagercontainer des Imkervereins 1880 Bad Windsheim.

Klaus Meier berichtete außerdem vom bereits erfolgten Spatenstich für den „Turm der Regionen“, der die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim bereichern soll. Das Projekt wird von den drei Lokalen Aktionsgruppen Aischgrund, Rangau und Südlicher Steigerwald mitfinanziert. Ziel sei es, auch über die Landesgartenschau hinaus touristische Impulse für die Region zu schaffen. Landrat und LAG-Vorstandsmitglied Dr. Christian von Dobschütz brachte ergänzend ins Spiel, dass der Turm möglicherweise sogar eine Rutsche für Kinder bekommen könnte.

Mit aktuell 350 Mitgliedern wächst die LAG Aischgrund leicht weiter. Noch offen ist allerdings, wie die Leader-Förderung nach der aktuellen Phase konkret ausgestaltet wird. Nach Einschätzung von Klaus Meier und Koordinator Ekkehard Eisenhut ist davon auszugehen, dass künftig weniger Mittel zur Verfügung stehen könnten. Umso wichtiger sei es, dass sich die politischen Vertreterinnen und Vertreter der Region für den Fortbestand des Programms in seiner bisherigen Form einsetzen.

### Kommentar der Redaktion:
Wenn man sich anschaut, was mit Leader-Geldern in der Region alles entstanden ist, dann sieht man schnell: Das sind keine trockenen Fördertöpfe, sondern oft ganz konkrete Projekte, die vor Ort etwas verändern. Vom Spielplatz bis zur Ausstellung, vom Gemeindehaus bis zum Aussichtsturm. Natürlich klingt „Lokale Aktionsgruppe“ erstmal nicht nach Partykracher – aber am Ende steckt dahinter ziemlich viel für die Lebensqualität im ländlichen Raum. Und wenn am „Turm der Regionen“ wirklich noch eine Rutsche kommt, dann ist das wahrscheinlich die charmanteste Form von Regionalentwicklung, die man sich vorstellen kann.

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Neuhof an der Zenn

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# Mehrere Straßensperrungen in und um Neuhof an der Zenn: Das müssen Autofahrer jetzt wissen

Wer in den kommenden Wochen rund um Neuhof an der Zenn unterwegs ist, sollte etwas mehr Zeit einplanen. Das Rathaus informiert über mehrere aktuelle Straßensperrungen und Behinderungen, die sowohl den Verkehr zwischen Ortsteilen als auch innerorts betreffen. Betroffen sind Oberfeldbrecht, Stöckach sowie Bereiche in Neuhof an der Zenn selbst.

## Sperrung Oberfeldbrecht – Stöckach
Bereits seit dem 6. Mai 2026 und noch bis zum 22. Mai 2026 kommt es im Bereich Oberfeldbrecht – Stöckach zu einer Sperrung.

Die offizielle Bekanntmachung dazu gibt es hier:
https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/Microsite/Markt_Neuhof/Bilder/Bauamt/Sperrungen/sperrung_gabelung_gvs_stoeckach_-_oberfeldbrecht.pdf

## Schul- und Lindenstraße betroffen
Ab dem 18. Mai 2026 bis voraussichtlich 7. August 2026 gibt es außerdem Einschränkungen in der Schul- und Lindenstraße. Hier läuft der 2. Bauabschnitt, weshalb Verkehrsteilnehmer ebenfalls mit Umleitungen und Behinderungen rechnen müssen.

Die offizielle Bekanntmachung dazu gibt es hier:
https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/Microsite/Markt_Neuhof/Bilder/Bauamt/Sperrungen/artikel_umleitung_schulstrasse_2._bauabschnitt.pdf

## Torhaus in Neuhof an der Zenn kurzzeitig gesperrt
Eine weitere Sperrung betrifft das Torhaus in Neuhof an der Zenn. Diese gilt vom 26. Mai 2026 bis zum 29. Mai 2026.

Die offizielle Bekanntmachung dazu gibt es hier:
https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/VG_Neuhof/Dateien/Ver%C3%B6ffentlichungen_z._B._Kirchweih/sperrung_torhaus_hauptstrasse.pdf

Gerade für Anwohner, Pendler und alle, die regelmäßig durch Neuhof an der Zenn fahren, lohnt sich vorab ein Blick auf die jeweiligen Bekanntmachungen und Umleitungsregelungen.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten ein Grund für Begeisterung – außer vielleicht für Stoßdämpfer-Hersteller. Aber: Wenn am Ende Straßen, Leitungen oder Wege in besserem Zustand sind, ist die vorübergehende Geduldsprobe meist gut investiert. Unser Tipp: Lieber einmal mehr auf die Umleitungsschilder schauen als aus Gewohnheit direkt in die Sperrung rollen.

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