16. Juni 2026

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Emskirchen

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## Heftige Kollision auf der B8 bei Emskirchen: Drei Menschen mittelschwer verletzt

Ein schwerer Unfall hat am Dienstag zur Mittagszeit die B8 zwischen Emskirchen und der Einfahrt Sixtmühle lahmgelegt. Bei der Kollision eines Pkw mit einem Kleinlaster wurden drei Menschen mittelschwer verletzt, die Bundesstraße musste zeitweise komplett gesperrt werden.

Nach Angaben der Polizei waren beide Fahrzeuge in Richtung Neustadt unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf der Bundesstraße zusammenstießen. Alle Beteiligten konnten ihre Fahrzeuge selbstständig verlassen.

Die Feuerwehr übernahm bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Erstversorgung der Verletzten, band auslaufende Betriebsstoffe und stellte den Brandschutz sicher. Zudem wurde die B8 für die Dauer der Unfallaufnahme gesperrt und der Verkehr umgeleitet.

Im Einsatz waren drei Rettungswagen, ein Notarzt und ein Einsatzleiter. Zusätzlich landete an der Unfallstelle ein Rettungshubschrauber. In Krankenhäuser gebracht wurden der 76-jährige Fahrer des Kleinlasters, der 29-jährige Fahrer des Pkw sowie dessen 30-jährige Beifahrerin.

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Markt Erlbach

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# Sechs Allianzgemeinden arbeiten an gemeinsamer Wärmeplanung

**Markt Erlbach.** Wenn sechs Gemeinderäte gemeinsam tagen, dann steckt meist mehr dahinter als ein gewöhnlicher Sitzungstermin. In Markt Erlbach ging es jetzt um ein Thema, das in den kommenden Jahren für viele Haushalte wichtig werden dürfte: die kommunale Wärmeplanung. Dabei präsentierten Fachleute erste Bestands- und Potenzialanalysen für die Gemeinden Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof, Obernzenn, Trautskirchen und Wilhelmsdorf.

Der große Saal im Bürgerhaus war bei der Vorstellung der Ergebnisse von Romina Hafner und Franziska Mehrbach fast voll besetzt. Die beiden von Energy Effizienz GmbH und Naturstrom AG erläuterten, wie die Region derzeit beim Heizen aufgestellt ist und welche Möglichkeiten es für eine klimafreundlichere Wärmeversorgung gibt. Emskirchen ist an diesem gemeinsamen Projekt nicht beteiligt, da dort bereits seit März eine eigene kommunale Wärmeplanung vorliegt.

Schon einiges erreicht – aber noch viel zu tun

Positiv fiel den Fachleuten auf, dass in der Region bereits viele Schritte in Richtung Energiewende gemacht wurden. Vor allem Windkraft und Solarenergie seien in der Allianz schon gut vertreten, hieß es. Trotzdem sei die weitere Wärmeplanung wichtig, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen.

Besonders deutlich wurde an diesem Abend: Die Aurach-Zenn-Region steht im Vergleich zum Bundesdurchschnitt gar nicht schlecht da. Laut Analyse werden in den sechs Gemeinden bereits rund 50 Prozent der Wärme nachhaltig erzeugt. Nur 33 Prozent werden noch mit Öl erzeugt, Erdgas spielt mit zwei Prozent eine eher kleine Rolle. Der bundesweite Schnitt sieht da deutlich fossiler aus.

Auch die Baualtersstruktur zeigt, warum Sanierung ein wichtiges Thema bleibt: Mehr als zwei Drittel der Gebäude wurden vor 1990 errichtet – also zu einer Zeit, als Wärmeschutz noch nicht in dem heutigen Umfang vorgeschrieben war. Bis 2045 soll der Gesamtwärmebedarf dennoch um 27 Prozent sinken.

Welche Möglichkeiten die Region hat

Im Mittelpunkt standen dann vor allem die Potenziale für eine künftige Wärmeversorgung. Dabei wurden auch einige weniger bekannte Begriffe vorgestellt. So wurde etwa über **Seethermie** gesprochen – dabei werden Kollektoren in Gewässern eingesetzt, um dem Wasser Wärme zu entziehen. Über ein kaltes Nahwärmenetz und Wärmepumpen in den Gebäuden kann so Energie genutzt werden. Die Möglichkeiten dafür seien zwar nur punktuell, grundsätzlich aber vorhanden.

Auch für **Agrothermie**, also großflächige Wärmekollektoren unter landwirtschaftlich genutzten Flächen, gibt es laut Analyse geeignete Standorte – vor allem in Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Markt Erlbach. Bei Freiflächen-Solarthermie wurden ebenfalls Potenziale gefunden, ebenso bei Agri-Photovoltaik und oberflächennaher Geothermie.

Gerade letztere, also Grundwasser-Wärmepumpen, scheint in der gesamten Allianz grundsätzlich machbar zu sein. Damit gibt es für viele Orte mehrere technische Optionen – auch wenn natürlich nicht alles überall gleich gut umsetzbar ist.

„Feuer und Flamme“ für weitere Projekte

Neuhofs Bürgermeisterin Claudia Wust machte deutlich, dass die Wärmeplanung zwar gesetzlich vorgeschrieben sei, sie aber trotzdem die Chancen darin sieht. Sie verwies auf bereits laufende oder geplante Projekte wie Windräder und Nahwärmenetze in der Region. Gleichzeitig stellte sie klar, dass die zersiedelte Struktur der Gemeinden eine besondere Herausforderung sei. Gerade in ländlichen Orten sei es nicht immer leicht, Menschen für die Energiewende zu begeistern, wenn passende Beratungsangebote vor Ort fehlen.

Als nächster Schritt folgt am Donnerstag, 16. Juli, eine öffentliche Veranstaltung für Bürgerinnen und Bürger der sechs Gemeinden. Dort soll es um ein Zielszenario und die Definition möglicher Eignungsgebiete gehen. Die Fachleute machten aber auch klar: Die bisherigen Ergebnisse sind erst ein Zwischenschritt. Bis zur fertigen Wärmeplanung ist also noch einiges zu tun.

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Neustadt an der Aisch

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# Volles Haus beim Bürger-Dart

## Premiere im Schießhaus begeistert Kirchweihbesucher

Neustadt an der Aisch – Bei der Königlich privilegierten Schützengesellschaft 1471 Neustadt wurde in diesem Jahr nicht nur klassisch geschossen: Erstmals stand im Rahmen der Kirchweih auch ein Bürger-Darten auf dem Programm. Und die Premiere im Schießhaus kam überraschend gut an.

Seit rund einem Jahr hat die Schützengesellschaft eine eigene Dartsabteilung – und die sorgt offenbar für frischen Schwung im Verein. Das zeigte sich nun auch bei der Kirchweih: Mehr als 50 Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, ihr Glück an der Dartscheibe zu versuchen. Für Schützenmeister Michael Staude war die Resonanz eine echte Freude.

Gespielt wurde mit drei Probewerfen und anschließend drei Durchgängen mit jeweils drei Würfen für das Turnier. Welche Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich am Ende über die besten Ergebnisse freuen dürfen, wird am heutigen Dienstag um 19 Uhr im Schießhaus bekannt gegeben und geehrt. Auf die Gewinner warten Pokale oder Brotzeitkörbchen.

Ein gelungener Auftakt also für eine Premiere, die zeigt: Auch im traditionsreichen Schießhaus dürfen künftig offenbar nicht nur Kugeln, sondern auch Pfeile fliegen.

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Neustadt an der Aisch

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# Neustadts Kerwa bleibt friedlich
## Polizei zieht Bilanz: 34 Vorgänge in zehn Tagen, meist harmlos

Neustadt an der Aisch – Die Neustädter Kirchweih ist vorbei, und die Polizei hat nun Bilanz gezogen. Das Ergebnis fällt insgesamt erfreulich aus: Zwar wurden während der zehn tollen Tage 34 Vorgänge registriert, doch von echter Beunruhigung kann laut Inspektion keine Rede sein.

Inspektionsleiter Carsten Keller teilte in seiner Pressemitteilung mit, dass die Zahl im Vergleich zum Vorjahr zwar gestiegen sei, dies aber „keinen Grund zur Beunruhigung“ darstelle. Teilweise dürften die etwas niedrigeren Besucherzahlen wetterbedingt gewesen sein, an den gut besuchten Tagen rund um die Samstage sowie den Freitag war das Kerwadorf aber zeitweise so voll, dass der Sicherheitsdienst sogar Einlassstopps verhängen musste.

Zu den ersten Einsätzen kam es, weil mehrfach Jugendliche versucht haben sollen, sich unberechtigt Zutritt zum Kerwadorf zu verschaffen. In zwei Fällen erstattete die Polizei Anzeige.

Weniger friedlich verliefen vier gemeldete Auseinandersetzungen, bei denen es zu Körperverletzungen kam. Der schwerste Fall ereignete sich in der Nacht von Freitag auf Samstag: Mehrere Beteiligte waren stark alkoholisiert, die Lage war unübersichtlich. Ein 23-Jähriger soll in der Redfelder Ortsstraße einen Streit mit einer Gruppe begonnen und einem 36-Jährigen mit einem Faustschlag eine blutige Nase verpasst haben. Danach wurde er zu Boden gebracht und seinerseits durch Tritte verletzt.

Unterm Strich blieb auch dieser Vorfall glimpflich: Der eingesetzte Rettungsdienst konnte ambulant behandeln, schwerere Verletzungen oder Kliniktransporte waren nicht nötig.

Auch zwei Einbrüche in Schaustellerbuden auf dem Festplatz in der Nacht von Sonntag auf Montag beschäftigten die Polizei. Erbeutet wurden rund 350 Euro sowie reichlich Süßigkeiten. Lange Freude daran hatten die Täter allerdings nicht: Beamte konnten die Tat rasch aufklären und drei deutsche Beschuldigte im Alter von 15, 16 und 19 Jahren ermitteln.

Bei den Verkehrskontrollen rund um das Festgelände erwischte die Polizei schließlich noch zwei Autofahrer: Einer stand unter Alkoholeinfluss, ein weiterer soll unter Drogeneinfluss gefahren sein.

Für die vielen übrigen Kirchweih-Veranstaltungen wie Umzüge, Kinderfest und Baumaufstellen meldete die Polizei dagegen keine besonderen Probleme. Insgesamt bleibt damit der Eindruck: Neustadts Kerwa war trotz einzelner Zwischenfälle vor allem eines – ein friedliches Fest.

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alle

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**Telefonsprechstunde mit Landrat Dr. Christian von Dobschütz am 16. Juli**

Wer ein Anliegen, eine Anregung oder einfach eine Frage rund um den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim hat, bekommt bald wieder direkt die Gelegenheit dazu: Landrat Dr. Christian von Dobschütz bietet die nächste Telefonsprechstunde an. Ganz ohne Voranmeldung können Bürgerinnen und Bürger ihre Themen am Telefon ansprechen.

Am **Donnerstag, 16. Juli 2026**, ist Landrat Dr. Christian von Dobschütz von **16:30 bis 17:30 Uhr** unter der Telefonnummer **09161 92-1003** eine Stunde lang für Gespräche erreichbar. Wer etwas auf dem Herzen hat, kann sich also direkt melden und sein Anliegen vorbringen.

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