29. Juni 2026

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Emskirchen

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# Emskirchen: Straßenbau an Neustädter Straße und Bahnhofstraße kommt gut voran

Trotz der extremen Temperaturen der vergangenen Tage geht der Straßenbau in Emskirchen zügig voran. Ein großes Lob und viel Respekt gilt den Arbeitern der Firma Hähnlein, die bei dieser Hitze ordentlich anpacken.

Heute wurde die Asphalt-Feinschicht in der Neustädter Straße sowie im unteren Abschnitt der Bahnhofstraße eingebaut. In den kommenden Tagen stehen noch letzte Restarbeiten wie Beschilderung und Gehwegarbeiten an. Wenn alles weiter planmäßig läuft, soll die Neustädter Straße rechtzeitig vor dem Wochenende mit Marktfest und Kunstmeile wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Im Anschluss daran geht es mit dem oberen Teil der Bahnhofstraße weiter. Ziel ist es, die Straße bis zur Kreuzung Bertholdstraße wieder gut befahrbar zu machen. Auch wenn die Verkehrssituation durch weitere Baustellen derzeit nicht immer ganz einfach ist, haben sich die Emskirchner Fahrzeughalter inzwischen gut darauf eingestellt – und trotz Umleitungen und Engstellen klappt es insgesamt erstaunlich ordentlich.

*Foto: Gemeindewerke Emskirchen*

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Neustadt an der Aisch

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Neustädter Waldbad begeistert weiter – jetzt braucht es eine Lösung für Anreise und Einlass

**Neustadt** – Seit Wochen hört man es immer wieder: Das Neustädter Waldbad sei „das schönste Freibad Deutschlands“. Ob man das nun offiziell belegen kann oder nicht, darüber lässt sich sicher trefflich streiten. Wer das Waldbad aber kennt, der weiß: Ganz aus der Luft gegriffen ist dieser Satz ganz sicher nicht. Und darauf dürfen nicht nur die Neustädterinnen und Neustädter stolz sein, sondern die gesamte Region.

An den heißen Wochenenden hat sich längst gezeigt, wie beliebt das Bad inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist. Auf den Parkplätzen waren Kennzeichen aus ganz Mittelfranken, Unterfranken und Oberfranken zu sehen – vereinzelt sogar noch deutlich weiter gereiste Gäste. Das Waldbad hat sich zu einem echten Ausflugsziel entwickelt, das weit über Neustadt hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Und das völlig zurecht: Wer einmal dort angekommen ist, versteht schnell, warum so viele Familien den Weg auf sich nehmen. Die gepflegte Anlage, der schöne Baumbestand, die großzügigen Liegewiesen und das familienfreundliche Angebot machen das Waldbad zu einem echten Schmuckstück. Dazu kommen Eintrittspreise, die noch erfreulich fair sind, und ein Kiosk, dessen Preise ebenfalls nicht gleich Urlaubsalarm auslösen – das ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ein besonderes Lob gebührt auch dem Team vor Ort. Ob an der Kasse, im Bad oder am Kiosk: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und ein spürbares Engagement gehören hier offenbar zum guten Ton. Genau das macht den Besuch zusätzlich angenehm.

So schön der Aufenthalt im Bad ist, so holprig beginnt er an heißen Tagen oft schon vorher. Am vergangenen Samstag und Sonntag waren die Parkplätze am Waldbad und sogar die Stellflächen oben an der alten B8 bereits gegen 10.30 Uhr komplett belegt. Für manche Besucher begann damit die eigentliche Freibad-Suche erst einmal auf der Straße – und leider nicht immer problemlos. Zugeparkte Gehwege, blockierte Fahrzeuge und teils sogar versperrte Feuerwehrzufahrten sind dabei keine Kleinigkeit, sondern eine Situation, die man nicht zur Dauerlösung werden lassen sollte.

Hier wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, wenn die Stadt über zusätzliche Möglichkeiten nachdenkt. Denkbar wären etwa Ausweichparkplätze an besonders heißen Tagen oder eine zeitweise Freigabe der zehn Wohnmobilstellplätze für Pkw, wenn die Temperaturen deutlich steigen und der Andrang entsprechend groß ist. Schließlich ist ein entspanntes Badvergnügen deutlich angenehmer als die halbe Stunde vor dem Bad bereits mit dem Parkplatzstress zu beginnen.

Hat man den Wagen dann endlich abgestellt, wartet oft schon die nächste Geduldsprobe: die Schlange am Eingang. An Spitzentagen sind Wartezeiten von über 30 Minuten keine Seltenheit. Auch hier gilt ausdrücklich: Das liegt nicht am Personal. Im Gegenteil – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zügig, freundlich und professionell. Dennoch könnte man prüfen, ob sich der Einlass an besonders besucherstarken Tagen organisatorisch noch etwas beschleunigen ließe, etwa durch zusätzliche Kassen, digitale Tickets oder andere praktische Lösungen.

Ist man schließlich im Bad angekommen, sind Ärger und Wartezeit meist schnell vergessen. Denn das Neustädter Waldbad macht seinem hervorragenden Ruf alle Ehre. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es war ein wunderbares Wochenende in einem Freibad, auf das unsere Region wirklich stolz sein kann.

Unser Fazit fällt deshalb klar aus: Das Waldbad selbst ist nahezu perfekt. Wenn es künftig gelingt, die Parkplatzsituation zu entschärfen und die Wartezeiten am Eingang an Spitzentagen zu verkürzen – und wenn es bei extremer Hitze vielleicht gefühlt noch ein paar Hundert Parkplätze mehr gäbe –, dann wäre das Gesamtpaket kaum noch zu toppen.

Denn eines steht fest: Das Neustädter Waldbad hat seinen hervorragenden Ruf mehr als verdient.

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Neustadt an der Aisch

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Neustädter Waldbad begeistert weiter – jetzt braucht es eine Lösung für Anreise und Einlass

**Neustadt** – Seit Wochen hört man es immer wieder: Das Neustädter Waldbad sei „das schönste Freibad Deutschlands“. Ob man das nun offiziell belegen kann oder nicht, darüber lässt sich sicher trefflich streiten. Wer das Waldbad aber kennt, der weiß: Ganz aus der Luft gegriffen ist dieser Satz ganz sicher nicht. Und darauf dürfen nicht nur die Neustädterinnen und Neustädter stolz sein, sondern die gesamte Region.

An den heißen Wochenenden hat sich längst gezeigt, wie beliebt das Bad inzwischen weit über die Landkreisgrenzen hinaus ist. Auf den Parkplätzen waren Kennzeichen aus ganz Mittelfranken, Unterfranken und Oberfranken zu sehen – vereinzelt sogar noch deutlich weiter gereiste Gäste. Das Waldbad hat sich zu einem echten Ausflugsziel entwickelt, das weit über Neustadt hinaus einen hervorragenden Ruf genießt.

Und das völlig zurecht: Wer einmal dort angekommen ist, versteht schnell, warum so viele Familien den Weg auf sich nehmen. Die gepflegte Anlage, der schöne Baumbestand, die großzügigen Liegewiesen und das familienfreundliche Angebot machen das Waldbad zu einem echten Schmuckstück. Dazu kommen Eintrittspreise, die noch erfreulich fair sind, und ein Kiosk, dessen Preise ebenfalls nicht gleich Urlaubsalarm auslösen – das ist heute längst keine Selbstverständlichkeit mehr.

Ein besonderes Lob gebührt auch dem Team vor Ort. Ob an der Kasse, im Bad oder am Kiosk: Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und ein spürbares Engagement gehören hier offenbar zum guten Ton. Genau das macht den Besuch zusätzlich angenehm.

So schön der Aufenthalt im Bad ist, so holprig beginnt er an heißen Tagen oft schon vorher. Am vergangenen Samstag und Sonntag waren die Parkplätze am Waldbad und sogar die Stellflächen oben an der alten B8 bereits gegen 10.30 Uhr komplett belegt. Für manche Besucher begann damit die eigentliche Freibad-Suche erst einmal auf der Straße – und leider nicht immer problemlos. Zugeparkte Gehwege, blockierte Fahrzeuge und teils sogar versperrte Feuerwehrzufahrten sind dabei keine Kleinigkeit, sondern eine Situation, die man nicht zur Dauerlösung werden lassen sollte.

Hier wäre es aus unserer Sicht sinnvoll, wenn die Stadt über zusätzliche Möglichkeiten nachdenkt. Denkbar wären etwa Ausweichparkplätze an besonders heißen Tagen oder eine zeitweise Freigabe der zehn Wohnmobilstellplätze für Pkw, wenn die Temperaturen deutlich steigen und der Andrang entsprechend groß ist. Schließlich ist ein entspanntes Badvergnügen deutlich angenehmer als die halbe Stunde vor dem Bad bereits mit dem Parkplatzstress zu beginnen.

Hat man den Wagen dann endlich abgestellt, wartet oft schon die nächste Geduldsprobe: die Schlange am Eingang. An Spitzentagen sind Wartezeiten von über 30 Minuten keine Seltenheit. Auch hier gilt ausdrücklich: Das liegt nicht am Personal. Im Gegenteil – die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten zügig, freundlich und professionell. Dennoch könnte man prüfen, ob sich der Einlass an besonders besucherstarken Tagen organisatorisch noch etwas beschleunigen ließe, etwa durch zusätzliche Kassen, digitale Tickets oder andere praktische Lösungen.

Ist man schließlich im Bad angekommen, sind Ärger und Wartezeit meist schnell vergessen. Denn das Neustädter Waldbad macht seinem hervorragenden Ruf alle Ehre. Aus eigener Erfahrung können wir sagen: Es war ein wunderbares Wochenende in einem Freibad, auf das unsere Region wirklich stolz sein kann.

Unser Fazit fällt deshalb klar aus: Das Waldbad selbst ist nahezu perfekt. Wenn es künftig gelingt, die Parkplatzsituation zu entschärfen und die Wartezeiten am Eingang an Spitzentagen zu verkürzen – und wenn es bei extremer Hitze vielleicht gefühlt noch ein paar Hundert Parkplätze mehr gäbe –, dann wäre das Gesamtpaket kaum noch zu toppen.

Denn eines steht fest: Das Neustädter Waldbad hat seinen hervorragenden Ruf mehr als verdient.

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Neustadt an der Aisch

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# Agieren statt resignieren: Kreishaushalt weiter unter Druck

Die finanzielle Lage des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bleibt angespannt. In der Sitzung des Kreisausschusses machte Kreiskämmerer Peter Kreß deutlich: Die Situation sei ernst, trotzdem dürfe man „nicht den Kopf in den Sand stecken“. Im Mittelpunkt stand die Frage, wie der Haushalt trotz schwieriger Rahmenbedingungen von der Regierung von Mittelfranken genehmigt werden kann – und welche Projekte sich der Landkreis überhaupt noch leisten kann.

Die Aufsichtsbehörde sieht vor allem bei den Investitionen und den künftigen Finanzspielräumen große Probleme. Zwar sei die Kredittilgung im Finanzplanungszeitraum bis 2029 grundsätzlich dargestellt, doch zusätzliche Spielräume für neue Vorhaben seien kaum vorhanden. Für die Jahre ab 2028 drohen nach Einschätzung der Regierung weitere Entnahmen aus der Rücklage, die dann fast vollständig aufgebraucht wäre.

Besonders kritisch bewertet die Regierung, dass ein Verlustausgleich für die Kliniken im laufenden Haushalt nicht eingeplant wurde. Zudem wird die Entwicklung der Finanzen als „dramatisch“ bezeichnet. Die Empfehlung aus Mittelfranken: Die geplanten Investitionen sollten dringend überprüft werden. Andernfalls könnte es in Zukunft sogar schwierig werden, überhaupt noch genehmigungsfähige Haushalte aufzustellen.

Für den Landkreis ist das mehr als nur ein Zahlenproblem. Er trägt Verantwortung für Schulen, Bildung und Gesundheit – unter anderem als Träger mehrerer weiterführender Schulen und des Kommunalunternehmens Kliniken. Kreß machte zugleich deutlich, dass der Landkreis mit seinen Sorgen nicht allein sei: Fast alle Kommunen stünden derzeit unter ähnlichem Druck.

Genau darauf soll auch der Aktionstag „Kommunen am Limit“ aufmerksam machen. Städte, Landkreise und Gemeinden fordern dabei vom Bund und den Ländern eine deutlich bessere Finanzierung kommunaler Aufgaben. Besonders im Fokus steht das Konnexitätsprinzip: Wer Aufgaben überträgt, soll sie auch vollständig bezahlen. Aus Sicht der kommunalen Spitzenverbände reicht die bisherige Unterstützung nicht aus.

Als Ursachen der Misere nennt der Landkreis unter anderem die schwächelnde Wirtschaft, gestiegene Soziallasten – vor allem in der Jugendhilfe – sowie die unzureichende Finanzierung der Krankenhäuser. Trotzdem bleibt für die Verantwortlichen klar: Der Landkreis muss selbst weiter an Lösungen arbeiten. Dazu gehören auch eigene Sparanstrengungen.

Dass das möglich ist, hat der Blick in die jüngste Vergangenheit gezeigt: Bei den letzten Haushaltsberatungen konnte durch intensive Gespräche in einem extra eingerichteten Gremium mit Vertretern aller Fraktionen bereits ein siebengestellter Betrag eingespart werden. Landrat Dr. Christian von Dobschütz hatte schon damals angedeutet, dass auch beim nächsten Haushalt ähnliche Schritte nötig werden könnten.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Zahlen lesen sich alles andere als erfreulich – und dennoch zeigt sich hier, dass Kommunalpolitik eben nicht nur aus Verwalten besteht, sondern oft aus dem Versuch, trotz engen Spielraums das Richtige möglich zu machen. Wenn die großen Ebenen immer mehr Aufgaben nach unten durchreichen, wird’s für Landkreise irgendwann eng wie im Wintermantel nach Weihnachten. Umso wichtiger ist es, ehrlich zu sagen, was noch geht – und was nicht. Am Ende hilft kein Schönreden, sondern nur ein klarer Blick auf die Lage und ein bisschen Mut zur unbequemen Entscheidung.

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Neustadt an der Aisch

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## KATZE e.V. startet wieder mit Kinderkleider- und Ausstattungsbasar in Neustadt an der Aisch

Wer in Neustadt an der Aisch und Umgebung auf der Suche nach gut erhaltener Kinderkleidung, Spielzeug oder Ausstattung ist, darf sich den Herbst schon jetzt vormerken: Der ehrenamtlich organisierte Basar von KATZE e.V. geht in die nächste Runde. Damit bietet der Verein wieder die Möglichkeit, günstig und nachhaltig einzukaufen – und gleichzeitig Platz im Kinderzimmer zu schaffen.

### Listenausgabe am 25. Juli 2026 in der Grundschule Neues Schloss

Die Ausgabe der Listen für den Kinderkleidungs- und Ausstattungsbasar findet am **Samstag, 25.07.2026**, in der **Mensa der Grundschule Neues Schloss, Schlossplatz 5, in Neustadt an der Aisch** statt. Wichtig: **Der Ausgabeort hat sich geändert.**
Listen gibt es nur, solange der Vorrat reicht. Erst nach diesem Termin können übrig gebliebene Listen per Mail bestellt werden – und zwar **frühestens ab 25.07.2026, 14 Uhr**. Die Bearbeitung erfolgt dann in der Reihenfolge des Maileingangs. Wer eine Liste reserviert, kann diese nach Absprache abholen oder gegen eine Bearbeitungsgebühr per Post zugeschickt bekommen.

### Herbst-/Winteraktion vom 31. August bis 24. September 2026

Die eigentliche **Herbst-/Winteraktion** findet vom **31.08. bis 24.09.2026** in der **Loscher-Festhalle, Bei den Sommerkellern 3a, Neustadt an der Aisch** statt.

**Öffnungszeiten:**
– **Montag bis Freitag:** Annahme und Verkauf von **08.30 bis 11.00 Uhr** und **15.00 bis 17.30 Uhr**
– **Samstag:** nur Verkauf von **09.00 bis 12.00 Uhr**

Der Basar läuft damit wieder genau so, wie viele Familien es schätzen: gut organisiert, regional und mit jeder Menge nützlicher Sachen für Kinder, die noch ein zweites Leben verdient haben.

KATZE e.V. engagiert sich seit vielen Jahren ehrenamtlich für Jugendpflege und Jugendfürsorge und organisiert Secondhand-Basare für gebrauchte Kinderbekleidung und -ausstattung in Neustadt an der Aisch. Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt. Weitere Informationen gibt es unter **www.katze-ev.de**.

**KATZE e.V.**
Ringstr. 15, 91413 Neustadt a.d.Aisch
Tel.: 09161/2817
E-Mail: info@katze-ev.de

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# Neustadt feiert Fairtrade – auch ohne Fruchtspieße ein voller Erfolg

**Neustadt a.d.Aisch** – „Regional, bio, fair“ und dazu noch richtig heiß: Der Themenmarkt auf dem Neustädter Marktplatz war wieder bestens besucht und wurde von der Sonne ordentlich verwöhnt. Als Bürgermeister Alexander Müller den Markt eröffnete, waren die Plätze im Schatten längst Mangelware.

In seiner kurzen Ansprache freute sich Müller nicht nur über das gut gefüllte Marktgeschehen, sondern auch über die erneute Auszeichnung Neustadts als **Fairtrade-Stadt Neustadt a.d.Aisch**. Sein Dank galt dabei den beteiligten Gastronomen, Vereinen, Einzelhändlern, Schulen, Institutionen sowie der Steuerungsgruppe, die das Projekt mit viel Engagement begleitet.

Mit einem kleinen Augenzwinkern bedauerte der Bürgermeister allerdings, dass die hohen Temperaturen den geplanten Verkauf von Fruchtspießen durch die Grundschule nicht möglich gemacht hatten – eine kaum verhohlene Sympathie für diesen sommerlichen Klassiker ließ er dabei durchaus erkennen.

Für die musikalische Eröffnung sorgten stattdessen die Chor-AG und die Ukulele-AG der Grundschule Neues Schloss. Damit war der Start ins Marktgeschehen zwar nicht kulinarisch, aber auf jeden Fall klangvoll gelungen.

Rund um den Marktplatz informierten regionale Anbieter, Mitmachaktionen und Infostände über Fairtrade in all seinen Facetten. Ergänzt wurde das Programm durch eine Ausstellung des Friedrich-Alexander-Gymnasiums sowie die Wanderausstellung **„Held:in des Fairen Handels“** in der angenehm kühlen Ehrenhalle. So bot der Themenmarkt nicht nur Einblicke in den fairen Handel, sondern auch reichlich Stoff zum Nachdenken – und bei der Hitze natürlich auch einen guten Grund für eine Pause im Schatten.

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Neustadt an der Aisch

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# Sommerprogramm des Neustädter Seniorenrats: Kino, Ausflug und digitale Hilfe

Neustadt an der Aisch – Der Neustädter Seniorenrat startet mit einem bunten Sommerprogramm in die kommenden Wochen. Ob Kino, Boccia, ein Ausflug ins Umland oder Unterstützung im digitalen Alltag: Für Seniorinnen und Senioren aus der Region gibt es wieder einige interessante Termine. Wer mitmacht, sollte an heißen Tagen aber auch an ausreichend Getränke und schattige Plätze denken.

Ein besonderer Höhepunkt ist die Busfahrt am Dienstag, 4. August, nach Obernzenn. Auf dem Programm stehen eine Führung durch das Blaue Schloss, ein Gasthausbesuch in Hechelbach sowie ein Spaziergang um den Obernzenner See bis zur Fingalshöhle. Dort übernimmt Hedwig Göß wieder eine Kurzführung. Bevor es zurückgeht, ist noch eine Stärkung im Brothaus in Burgbernheim geplant. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Parkplatz bei der Wasenmühle. Anmelden kann man sich verbindlich bis Samstag, 25. Juli, telefonisch unter 09161/6217311 (Anrufbeantworter) oder per E-Mail an sen-rat-nea@fn.de.

Auch wer beim Umgang mit Computer oder Smartphone noch Hilfe braucht, kann sich an den Seniorenrat wenden. Gemeinsam mit dem BayernLab, dem Freiwilligenzentrum und weiteren Kursleitern wird das Angebot fortgesetzt. Dazu liegt im Rathaus ein Fragebogen aus, der auch beim Seniorenrat erhältlich ist. Ausgefüllt soll er im Touristbüro des Rathauses abgegeben werden. Auf Basis der Rückmeldungen werden dann passende Gruppen zusammengestellt. Die Schulungen sollen im Herbst starten.

Wer sich lieber bewegt, ist montags um 16 Uhr beim Boccia am Pulverturm in der Bleichanlage willkommen. Vorkenntnisse sind nicht nötig, Kugeln sind laut Seniorenrat ausreichend vorhanden.

Weil im Mai Kino ausfallen musste, gibt es im Juli gleich zwei Vorstellungen jeweils um 14 Uhr. Am Mittwoch, 8. Juli, wird der Film „Amrum“ gezeigt. Er spielt in den letzten Kriegstagen des Zweiten Weltkriegs und erzählt von einem zwölfjährigen Jungen, der zwischen Angst, Mangel und Gewissensfragen seinen Platz sucht. Dabei begegnet er eigenwilligen Inselbewohnern, die ihm helfen, die Welt besser zu verstehen.

Zwei Wochen später, am Mittwoch, 22. Juli, folgt die nachgeholte Vorführung von „Die progressiven Nostalgiker“. Die französische Komödie erzählt von Michel und Hélène, die im Jahr 1958 leben und durch einen seltsamen Unfall mit einer Waschmaschine plötzlich im Jahr 2025 landen – mit einigen sehr überraschenden Begegnungen. Karten können unter www.kino-nea.de oder telefonisch unter 09161/6217280 reserviert werden.

Auch für den Herbst hat der Seniorenrat bereits zwei Termine angekündigt. Am Freitag, 11. September, kommt Tom Bauer gemeinsam mit der Polizei mit dem Präventionskabarett „Ned mit mir“ in die NeuStadtHalle am Schloss. Beginn ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Außerdem gibt es am Samstag, 19. September, im Rahmen der Demenzwoche ein kostenloses Demenz-Screening im katholischen Pfarrzentrum. Dafür ist eine Anmeldung erforderlich.

Wer seit der Veranstaltung „Jung und Alt“ noch ein Sitzkissen oder einen Schal vermisst, wird im Fundbüro in der Würzburger Straße 33 fündig. Beide Gegenstände warten dort auf ihre Besitzer.

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# BRK-Kreisverband im Landkreis: Sparen statt Sanierungsfall

**Pfeift der Kreisverband des Bayerischen Roten Kreuzes finanziell aus dem letzten Loch?** Ein anonymer Brief behauptet genau das – beim BRK selbst weist man diese dramatische Darstellung allerdings klar zurück. Fest steht dennoch: Ganz entspannt ist die Lage nicht. Warum im Verband jetzt über Einsparungen, Investitionen und mögliche Veränderungen gesprochen wird, das hat mehrere Gründe.

Neustadt an der Aisch – Ein anonymer Verfasser, der sich als „Ein Beteiligter der Vorstandssitzung“ ausgibt, sorgt mit schweren Vorwürfen für Unruhe im BRK-Kreisverband. Nach seinen Angaben sei der Verband seit drei Jahren in einem „massiven Minus“ und befinde sich in einer „existenzgefährdenden Schieflage“. Sogar von einem „Sanierungsfall“ und einem notwendigen „Sanierungsausschuss“ ist in dem Schreiben die Rede.

BRK-Kreisgeschäftsführer Ralph Engelbrecht zeigt sich über diese Darstellung überrascht – und durchaus verärgert. Wer auch immer hinter dem Brief steckt, habe offenbar ein Interesse daran, dem Verband zu schaden, sagt er. Von drei Verlustjahren in Folge könne keine Rede sein. Richtig sei allerdings, dass im vergangenen Bilanzjahr ein deutliches Minus entstanden sei. Gründe dafür seien unter anderem zusätzliche Aufgaben wie der Katastrophenschutz sowie die deutlich zurückgegangene Spendenbereitschaft. „Wir bekommen ja leider kein Geld vom Staat, wir sind auf Spenden angewiesen“, so Engelbrecht.

Eine existenzielle Krise sieht der Kreisgeschäftsführer dennoch nicht. Der Verband sei schuldenfrei und habe in den vergangenen Jahren regelmäßig aus eigenen Mitteln investiert. Für 2026 sei das zwar so nicht mehr möglich, doch von einem drohenden „Kahlschlag“ wolle er nichts wissen. Auch die Behauptung, gerade im Katastrophenschutz und im Ehrenamt solle nun besonders massiv gekürzt werden, weist er zurück. Man müsse zwar bei Ausbildung und Ausrüstung genau hinschauen, „was gerade geht und was nicht mehr“, aber: „Niemand muss Angst haben, wir sperren den Laden zu.“

Tatsächlich erwartet der Verband im laufenden Jahr laut Engelbrecht im schlimmsten Fall ein Minus von rund 300.000 Euro. Genau diesen Betrag nennt auch der anonyme Briefeschreiber als Einsparziel. Dass man angesichts solcher Zahlen nach Sparmöglichkeiten sucht, sei für ihn völlig nachvollziehbar. „Wenn wir Verluste machen, muss ich doch reagieren, oder?“

Einen „Sanierungsausschuss“ gebe es im Übrigen nicht, stellt der Kreisgeschäftsführer klar. Stattdessen arbeite eine Gruppe daran, alle Bereiche auf mögliche Einsparungen zu prüfen. Dabei werde auch auf die Kindertagesstätten und die Immobilien des BRK geschaut. Gerade bei Gebäuden gebe es aus seiner Sicht Handlungsbedarf. Als Beispiel nennt Engelbrecht die Rettungswache in Scheinfeld: Das Gebäude sei für die Zwecke des Verbands zu groß und zu teuer im Unterhalt. Ein Verkauf sei aber nicht beschlossen. Zudem gehöre das Grundstück dem Landkreis.

Auch BRK-Kreisvorsitzender Harry Scheuenstuhl nimmt zu den Vorwürfen Stellung. Er war nach eigenen Angaben ebenfalls bei der Sitzung dabei und erinnert sich an einstimmige Beschlüsse, auch bei den Themen Einsparungen und weitere Planungen. Streit oder Unsicherheit habe es nicht gegeben. Sollte der anonyme Briefschreiber tatsächlich anwesend gewesen sein, so Scheuenstuhl, dann habe er die Entscheidungen mitgetragen – und nun im Nachhinein anonym Kritik geübt.

Zu seiner Anonymität erklärt der Verfasser, er wolle „zum Schutz meiner Person und meiner Funktion im Verband“ nicht namentlich genannt werden. Für Scheuenstuhl ist das wenig überzeugend. Die Diskussionen seien offen, sachlich und fair verlaufen, abweichende Meinungen seien jederzeit möglich gewesen.

Neben Sparmaßnahmen stehen beim BRK im Landkreis aber auch neue Aufgaben an. So sollen für Diespeck und Ergersheim neue Rettungswachen entstehen, um die Einsatzwege zu verkürzen und die Versorgung zu verbessern. Das kostet allerdings ebenfalls Geld und Personal. Hinzu kommen tarifliche Lohnsteigerungen von sieben Prozent. Das sei einerseits verständlich, andererseits aber auch eine zusätzliche Belastung für die Kasse, sagt Scheuenstuhl.

Ein weiteres großes Problem seien die Kindertagesstätten. Sie seien kaum noch kostendeckend zu betreiben, ohne die Elternbeiträge stark zu erhöhen. Der staatlich vorgegebene Personalschlüssel, sinkende Kinderzahlen und steigende Gehälter setzten alle Träger unter Druck – neben dem BRK etwa auch AWO, Johanniter und Caritas. Dass langfristig auch beim Personal gespart werden müsse, will Scheuenstuhl nicht ausschließen. Engelbrecht bestätigt indirekt: Auch die Kita-Finanzierung werde zunehmend schwieriger. Der Verband müsse sich darauf einstellen, dass Defizite künftig womöglich nicht mehr vollständig ausgeglichen werden könnten.

Unterm Strich bleibt: Der BRK-Kreisverband steckt nicht in der Insolvenz, muss sich aber sehr ernsthaft mit seiner finanziellen Entwicklung befassen. Oder, wie Engelbrecht es zusammenfasst: „Wir müssen sparen, wir drehen an vielen Schrauben.“ Und genau das sei auch Sinn der Vorstandsgespräche gewesen.

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# Billmann übernimmt den Kreisvorsitz der ödp

Neustadt/Emskirchen – Bei der gemeinsamen Kreis- und Ortshauptversammlung der ödp im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und im Ortsverband Emskirchen standen die Zeichen auf Neuanfang: Tristan Billmann aus Gunzendorf wurde zum neuen Kreisvorsitzenden gewählt. Damit stellt sich die Partei personell neu auf – und setzt zugleich auf eine jüngere Generation in der Führung.

Auch die weiteren Ämter wurden neu besetzt: Stellvertretende Kreisvorsitzende ist künftig Birgit Vorndran aus Altmannshausen, Hans-Joachim Wirth übernimmt das Amt des Schatzmeisters und ist zugleich auch im Ortsverband Emskirchen tätig. Den Ortsverband Emskirchen führt künftig Gemeinderätin Andrea Wolf, ihr Stellvertreter ist Gemeinderat Finn Gohlke.

Nach 32 Jahren an der Spitze der ödp verabschiedete sich der bisherige Vorsitzende Harald Kempe aus dem Amt. In seinen Worten blickte der frühere Emskirchener Bürgermeister kritisch auf die aktuelle politische Lage – unter anderem mit Blick auf die finanzielle Situation der Krankenhäuser im Landkreis. Zugleich stellte er die Frage, ob mutigere politische Entscheidungen wie ein Tempolimit, ein Böllerverbot oder auch strengere Regelungen beim Rauchen nicht helfen könnten, die Kosten im Gesundheitswesen zu senken.

Die ödp betont, dass sie sich als Partei ohne Konzernspenden finanziere und ihre politische Arbeit auf den Schutz von Klima, Natur und Artenvielfalt richte. Im Mittelpunkt stehe dabei, so der neue Kreisvorsitzende Tristan Billmann, die Lebensgrundlagen für kommende Generationen zu bewahren und eine Politik zu machen, die sich am Gemeinwohl orientiert.

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# Markt Erlbach: Cones verwandeln Festplatz in karibische Beach-Party-Oase

Markt Erlbach hat an diesem heißen Wochenende eindrucksvoll gezeigt, wie man auch bei Extremtemperaturen feiern kann: Während vielerorts Veranstaltungen im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim abgesagt wurden, legten die Markt Erlbacher Junggesellen vom Club Elegante Welt (Cones) auf dem Festplatz erst richtig los. Und das mit einer Beach-Party, die sich sehen lassen konnte.

In nur wenigen Tagen und mit enormem Einsatz verwandelten die Cones den Festplatz in eine kleine Strandwelt mit Urlaubsflair: Ausschankstellen, Barbetrieb, Weinlaube, Schaumbad, Wassersprenkler und sogar ein echter Pool mit Sandstrand sowie gleich zwei Poolbars sorgten für reichlich Abkühlung. Bei den hohen Temperaturen war jede Form von Erfrischung gefragt – und wurde entsprechend gut angenommen. Der Andrang war entsprechend groß.

Auch musikalisch war einiges geboten: Auf der Bühne sorgten die Rothsee-Musikanten für Stimmung. Für den Fall der Fälle hatten die Cones außerdem einen Sicherheitsdienst vor Ort, der jedoch einen ruhigen Abend verlebte. Rund 700, überwiegend junge Besucherinnen und Besucher feierten friedlich und ohne Zwischenfälle.

Für das leibliche Wohl war ebenfalls bestens gesorgt. Zwei Foodtrucks sowie Laras Dorfeis aus Langenfeld ergänzten das Angebot, die übrigen Ausschankstellen wurden von den Cones selbst betrieben. Mineralwasser gab es sogar zum Selbstkostenpreis – ein bewusstes Entgegenkommen gegenüber den durstigen Gästen.

Clubvorsitzender Dino Wißmeier erklärte, dass rund 20 Mitglieder beim Aufbau im Einsatz gewesen seien. Der nötige Sand für die Beach-Atmosphäre wurde per Sattelschlepper von der Firma Adelhardt angeliefert. Am Veranstaltungstag selbst waren dann etwa 40 Cones im Einsatz, damit es an den Ständen nicht zu langen Wartezeiten kam.

Auch Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Markt Erlbacher: Es sei bemerkenswert, mit welcher Energie die Cones ein solches Fest auf die Beine gestellt hätten. Die jungen Männer seien „einfach spitze“, sagte sie gegenüber der Redaktion. Gleichzeitig verwies sie auf die Markt Erlbacher Stützpunktwehr, die bereits beim Sonnwendfeuer mit Fußball-Public-Viewing bewiesen habe, dass sie nicht nur organisieren, sondern auch feiern könne. Auch dort hätten Hunderte Besucherinnen und Besucher einen rundum gelungenen Sommerabend am Feuerwehrhaus und Festplatz erlebt.

Das Fazit der Bürgermeisterin fiel entsprechend positiv aus: Das ehrenamtliche Engagement in Markt Erlbach lebe nicht nur – es zeige bei solchen Veranstaltungen seine ganze Stärke. Wenn viele fleißige Hände zusammenhelfen, lässt sich eben auch bei 30 Grad und mehr ein Fest auf die Beine stellen, das in Erinnerung bleibt.

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