31. Mai 2026

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Neustadt an der Aisch

PlakatierordnungNeustadtOrdnungsamtWordPress

# Altbürgermeister für Klaus Meier, neue Becher-Regel beim Kinderfest und Ärger über Plakatflut

Im Neustädter Stadtrat ging es diesmal nicht nur um Formalien, sondern auch um Themen, die viele Bürger direkt betreffen: Eine besondere Ehrung für den früheren Bürgermeister Klaus Meier, eine praktische Änderung für das Kinderfest an der Kirchweih und Diskussionen über zu viele und zu lange hängende Werbeplakate im Stadtgebiet.

Wie Bürgermeister Alexander Müller (CSU) aus der nicht-öffentlichen Sitzung berichtete, soll dem bisherigen Neustädter Bürgermeister Klaus Meier (SPD) der Ehrentitel „Altbürgermeister“ verliehen werden. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen eines kleinen Festakts in einer der Juli-Sitzungen stattfinden. Dazu wird Klaus Meier noch eigens eingeladen.

Auch das Kinderfest zur Neustädter Kirchweih war Thema im Stadtrat. Unter dem Punkt „Anfragen“ erklärte Stadträtin Jutta Bauereiß (CSU), dass dort künftig keine Plastikbecher mehr verwendet werden sollen. Stattdessen habe man gemeinsam mit der Firma Frankenbrunnen 0,5-Liter-PET-Flaschen organisiert. Die Hoffnung dahinter: weniger verschüttete Getränke, weniger herumliegende Becher und insgesamt ein geordneterer Ablauf beim Fest.

Deutlich kritischer wurde es beim Thema Plakatierung. Stadtrat Markus Simon (SPD) sprach von einem regelrechten „Plakatierwahnsinn“. Er störte sich daran, dass Werbeplakate für Eröffnungen, Truckerfestivals oder Foodtrucks oft noch lange nach den Veranstaltungen an Laternen und anderen Stellen hängen bleiben. Am Ende müsse häufig der Bauhof die zerfledderten Reste entfernen.

Simon verwies dabei auch auf seinen Heimatort Obernesselbach, wo ihn aktuell gleich vier solcher überfälligen Plakate stören. Seiner Ansicht nach sollte die Stadt hier konsequenter vorgehen und auch Ordnungsgelder androhen, damit nicht weiterhin „sämtliche Laternenpfosten“ zugepflastert werden.

Bürgermeister Alexander Müller kündigte an, dass Ordnungsamtsleiter Thomas Kursawe nach der Neustädter Kirchweih die bestehende Plakatierordnung ohnehin überarbeiten wolle. In diesem Zuge könnten dann auch Fristen für das Abhängen sowie mögliche Ordnungsgelder mit aufgenommen werden. Das Thema dürfte den Stadtrat also schon bald erneut beschäftigen.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Ehrung für Klaus Meier ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung für viele Jahre kommunalpolitischer Verantwortung. Und bei den anderen Themen zeigt sich einmal mehr: Manchmal sind es gerade die kleinen Alltagsfragen, die für viele Menschen den größten Unterschied machen. Ob weniger Becher-Chaos beim Kinderfest oder weniger Plakate an jeder zweiten Laterne – wenn es am Ende sauberer, ordentlicher und vernünftiger wird, ist schon viel gewonnen. Und ja: Ein Plakat für ein Festival, das längst vorbei ist, überzeugt meistens niemanden mehr – höchstens den Wind.

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Neustadt an der Aisch

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# Altbürgermeister für Klaus Meier, neue Becher-Regel beim Kinderfest und Ärger über Plakatflut

Im Neustädter Stadtrat ging es diesmal nicht nur um Formalien, sondern auch um Themen, die viele Bürger direkt betreffen: Eine besondere Ehrung für den früheren Bürgermeister Klaus Meier, eine praktische Änderung für das Kinderfest an der Kirchweih und Diskussionen über zu viele und zu lange hängende Werbeplakate im Stadtgebiet.

Wie Bürgermeister Alexander Müller (CSU) aus der nicht-öffentlichen Sitzung berichtete, soll dem bisherigen Neustädter Bürgermeister Klaus Meier (SPD) der Ehrentitel „Altbürgermeister“ verliehen werden. Die offizielle Verleihung soll im Rahmen eines kleinen Festakts in einer der Juli-Sitzungen stattfinden. Dazu wird Klaus Meier noch eigens eingeladen.

Auch das Kinderfest zur Neustädter Kirchweih war Thema im Stadtrat. Unter dem Punkt „Anfragen“ erklärte Stadträtin Jutta Bauereiß (CSU), dass dort künftig keine Plastikbecher mehr verwendet werden sollen. Stattdessen habe man gemeinsam mit der Firma Frankenbrunnen 0,5-Liter-PET-Flaschen organisiert. Die Hoffnung dahinter: weniger verschüttete Getränke, weniger herumliegende Becher und insgesamt ein geordneterer Ablauf beim Fest.

Deutlich kritischer wurde es beim Thema Plakatierung. Stadtrat Markus Simon (SPD) sprach von einem regelrechten „Plakatierwahnsinn“. Er störte sich daran, dass Werbeplakate für Eröffnungen, Truckerfestivals oder Foodtrucks oft noch lange nach den Veranstaltungen an Laternen und anderen Stellen hängen bleiben. Am Ende müsse häufig der Bauhof die zerfledderten Reste entfernen.

Simon verwies dabei auch auf seinen Heimatort Obernesselbach, wo ihn aktuell gleich vier solcher überfälligen Plakate stören. Seiner Ansicht nach sollte die Stadt hier konsequenter vorgehen und auch Ordnungsgelder androhen, damit nicht weiterhin „sämtliche Laternenpfosten“ zugepflastert werden.

Bürgermeister Alexander Müller kündigte an, dass Ordnungsamtsleiter Thomas Kursawe nach der Neustädter Kirchweih die bestehende Plakatierordnung ohnehin überarbeiten wolle. In diesem Zuge könnten dann auch Fristen für das Abhängen sowie mögliche Ordnungsgelder mit aufgenommen werden. Das Thema dürfte den Stadtrat also schon bald erneut beschäftigen.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Ehrung für Klaus Meier ist ein schönes Zeichen der Wertschätzung für viele Jahre kommunalpolitischer Verantwortung. Und bei den anderen Themen zeigt sich einmal mehr: Manchmal sind es gerade die kleinen Alltagsfragen, die für viele Menschen den größten Unterschied machen. Ob weniger Becher-Chaos beim Kinderfest oder weniger Plakate an jeder zweiten Laterne – wenn es am Ende sauberer, ordentlicher und vernünftiger wird, ist schon viel gewonnen. Und ja: Ein Plakat für ein Festival, das längst vorbei ist, überzeugt meistens niemanden mehr – höchstens den Wind.

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Neustadt an der Aisch

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# AfD-Rede im Kreistag sorgt weiter für Kritik

Die konstituierende Sitzung des Kreistags im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim wirkt weiter nach. Nach den umstrittenen Aussagen des AfD-Kreisrats Dr. Benno Bulitta haben sich nun auch die Kreis-SPD sowie die Initiative „Omas gegen Rechts“ mit deutlichen Worten zu Wort gemeldet.

Bulitta hatte in der Sitzung die SPD und die „Omas gegen Rechts“ scharf angegriffen. Dabei warf er ihnen eine fehlende Diskussionskultur vor und sprach von einer „Strategie der Lautstärke und der Diffamierung“. Hintergrund seiner Vorwürfe waren Gegenproteste bei AfD-Infoständen im vergangenen Wahlkampf, an denen nach seiner Darstellung auch Sozialdemokratinnen, Sozialdemokraten und die „Omas gegen Rechts“ beteiligt gewesen seien.

Zudem behauptete Bulitta, dabei habe es Unterstützung durch „linksextreme Kräfte wie die Antifa“ gegeben. AfD-Vertreter seien beleidigt worden, was für ihn mit Demokratie und Meinungsfreiheit nicht mehr vereinbar sei. In seiner Rede zog er außerdem Vergleiche zur DDR und zu „dunklen Kapiteln der deutschen Geschichte“.

Für diese Ausführungen nutzte Bulitta ausgerechnet den Tagesordnungspunkt zur Wahl eines weiteren Stellvertreters des Landrats. In dieser Abstimmung setzte sich der SPD-Kandidat Ronald Reichenberg klar gegen den AfD-Bewerber Armin Heinlein durch.

Nun hat sich Gerhard Gröner, Ehrenvorsitzender der Kreis-SPD, in einer Stellungnahme geäußert. Darin kritisiert er nicht nur den Inhalt der Rede, sondern auch deren Platz im Sitzungsverlauf. Wer an einer Kreistagssitzung teilnehme, müsse sich an Tagesordnung und Anstand halten, so Gröner sinngemäß. Bulitta habe stattdessen andere beschimpft und diffamiert und Themen aus dem Wahlkampf in die Sitzung getragen.

Dass die SPD bei Protesten gegen die AfD sichtbar gewesen sei, bestreitet Gröner nicht. Er betont jedoch, dass sich dort viele weitere Gruppen und Vereine aus dem Landkreisbündnis gegen Rechts beteiligt hätten. Die pauschale Einordnung aller Kritiker der AfD als „linksextrem“ bezeichnet er als Beleidigung gegenüber Menschen, die sich gegen demokratie- und menschenfeindliche Positionen stellten.

Auch auf die historischen Vergleiche reagiert Gröner scharf. Mit Blick auf die deutsche Geschichte erinnert er an den Widerstand der SPD gegen das Ermächtigungsgesetz von 1933 und an die Verfolgung sozialdemokratischer Abgeordneter in der NS-Zeit. Sein Fazit: „Nie wieder Faschismus“ müsse der Maßstab bleiben.

Ebenfalls Stellung bezog Hilde Stroszeck von den „Omas gegen Rechts“. Ihrer Ansicht nach sei es Bulitta in seiner ersten Sitzung in dem demokratischen Gremium vor allem darum gegangen, Antifaschisten herabzuwürdigen. Für sie steht fest: Wer Demokrat sei, müsse auch antifaschistisch handeln.

Die Debatte zeigt, dass die politische Auseinandersetzung im neuen Kreistag bereits zu Beginn mit großer Schärfe geführt wird. Ob sich der Ton in den kommenden Sitzungen versachlicht, bleibt abzuwarten.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Kreistag ist eigentlich dafür da, über Schulen, Straßen, Finanzen und die Zukunft des Landkreises zu sprechen – nicht, um mit maximalem Pathos alte Wahlkampfgräben nachzuziehen. Politische Kritik gehört zur Demokratie, auch harte Kritik. Wer aber in einer konstituierenden Sitzung lieber Generalabrechnung als Sacharbeit liefert, setzt gleich zu Beginn ein deutliches Zeichen – nur eben nicht das, das viele Bürger von ihrer Kommunalpolitik erwarten. Gerade auf kommunaler Ebene wäre etwas mehr Bodenhaftung oft hilfreicher als der große historische Rundumschlag.

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Neustadt an der Aisch

MarkgrafenhalleFassadensanierungFoerderungWordPress

## Neustadts Markgrafenhalle zeigt sich in neuem Glanz

Die Markgrafenhalle in Neustadt hat ein neues Gesicht bekommen – und das fällt sofort ins Auge. Statt schlichter Fassade sorgt nun eine moderne, schimmernde Außenverkleidung für einen echten Hingucker. Je nach Lichteinfall changiert sie in verschiedenen Farbnuancen von Rot über Gelb bis Gold und verleiht der Halle damit einen ganz besonderen Charakter.

Mit dem Abschluss des dreimonatigen Bauabschnitts IV zeigten sich Bürgermeister Alexander Müller, Bauamtsleiter Gerald Schorr und Mitarbeiter Frank Maes sehr zufrieden. Maes hatte die Sanierung der Markgrafenhalle maßgeblich begleitet und ließ es sich deshalb trotz Urlaubs nicht nehmen, bei der Präsentation der neuen Fassade dabei zu sein.

Bei der neuen Außenhülle handelt es sich um Aluminium-Verbundplatten mit einem speziellen „Fluorpolymerlacksystem“. Diese Platten sind nicht nur optisch auffällig, sondern bringen auch praktische Vorteile mit sich: Die Fassade ist hinterlüftet, wärmegedämmt, abwaschbar und damit vergleichsweise pflegeleicht. Für die Stadt ist das eine moderne Lösung, die sich bewusst von einer rein funktionalen grauen Gestaltung abhebt.

Die 1974 errichtete Sport- und Veranstaltungshalle gilt als markanter Baukörper in Neustadt. Nach rund 50 Jahren sei das Gebäude nun technisch und optisch nahezu auf Neubau-Niveau gebracht worden, erklärte Bauamtsleiter Schorr. Auch farblich passe sich die sanierte Halle gut in das Ensemble rund um die Comenius-Grundschule ein.

Ausgeführt wurden die Fassadenarbeiten von einer Firma aus Feucht. Die Kosten für diesen Bauabschnitt liegen laut Bürgermeister Müller bei etwas mehr als 350.000 Euro. Komplett abgeschlossen sind die Arbeiten außen allerdings noch nicht: Ein Teil des Gerüsts steht weiterhin, da noch Schäden an der Blitzschutzanlage behoben werden müssen. Außerdem fehlt bislang noch der neue Schriftzug. Künftig sollen auf der Seite zur Comeniusstraße hin ein beleuchtbarer Schriftzug sowie das Neustädter Stadtwappen angebracht werden. Auf frühere Piktogramme im Retro-Stil wird dagegen verzichtet.

Im letzten Bauabschnitt V sollen bis Oktober noch die Heizungs- und Lüftungsanlage sowie die Elektrik im Gastrobereich fertiggestellt werden. Für die gesamte Sanierung der Markgrafenhalle sind rund 4,5 Millionen Euro veranschlagt. Nach Einschätzung von Frank Maes dürfte sich die Maßnahme auch in diesem finanziellen Rahmen bewegen.

Unterstützt wird das Projekt durch Fördermittel des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen in Höhe von rund 700.000 Euro. Zum Abschluss lobte Bauamtsleiter Schorr die gute und unkomplizierte Zusammenarbeit mit der Förderstelle, den beteiligten Behörden, Ingenieurbüros und Handwerksbetrieben. Die Arbeiten konnten nach Angaben der Stadt im vorgesehenen Zeitplan umgesetzt werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Die neue Fassade ist auf jeden Fall ein Statement. Wer an der Markgrafenhalle vorbeikommt, merkt sofort: Hier wurde nicht einfach nur saniert, hier wollte man auch sichtbar etwas verändern. Und ganz ehrlich – ein bisschen Farbe, die nicht einfach nur „Betongrau“ heißt, schadet einer Stadt selten. Wenn jetzt noch die restlichen Arbeiten sauber abgeschlossen werden, kann sich Neustadt über eine Halle freuen, die nicht nur funktional fit für die Zukunft ist, sondern auch optisch was hermacht.

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Markt Erlbach

LosaurachKreisklasseMeisterWordPress

# Qualität, Zusammenhalt und ein klarer Kurs: SV Losaurach ist Meister und zurück in der Kreisliga

Der SV Losaurach hat sein Ziel erreicht: Nach nur einem Jahr in der Kreisklasse kehrt die Mannschaft als Meister zurück in die Kreisliga. Dabei sah es nach der Wintervorbereitung alles andere als nach einem souveränen Durchmarsch aus. Umso bemerkenswerter ist die Rückrunde, in der Losaurach kein einziges Punktspiel mehr verlor und sich am Ende verdient die Meisterschaft in der Kreisklasse 2 sicherte.

„Nach dieser Wintervorbereitung hätte ich als Trainer nicht gedacht, dass wir so eine Rückrunde spielen“, sagt Spielertrainer Jonas Scheuenstuhl. In den Testspielen und im Pokal wollte es zunächst offensiv kaum laufen, gerade einmal ein Treffer gelang in dieser Phase. Doch pünktlich zum Start in die entscheidenden Wochen war der SVL wieder da.

Mit einem 3:1-Erfolg gegen den stark platzierten TSC Neuendettelsau II und einem 1:1 gegen den direkten Konkurrenten SG Petersaurach/Großhaslach stellte Losaurach früh die Weichen. Danach erledigte die Mannschaft ihre Aufgaben konsequent und brachte die Saison sicher ins Ziel.

Dass es überhaupt noch einmal so deutlich werden würde, war im Herbst nicht unbedingt abzusehen. Zwar startete Losaurach mit Siegen ins Derby gegen Markt Erlbach und in das Kerwaspiel gegen Neustadt, doch anschließend geriet der große Favorit ins Stocken. Nach zehn Spieltagen standen bereits vier Niederlagen zu Buche, zwischenzeitlich rangierte das Team nur auf Platz sieben.

In dieser Phase wurde intern Klartext gesprochen. Nach dem Spiel gegen Hagenbüchach setzte sich die Mannschaft zusammen und stellte sich laut Scheuenstuhl die entscheidende Frage: „Wollen wir jetzt einfach ein bisschen mitkicken oder wollen wir nochmal vorne angreifen?“ Die Antwort fiel eindeutig aus – und sie wurde auf dem Platz eindrucksvoll umgesetzt.

Von da an zeigte Losaurach die Qualität, die viele dem Team schon vor Saisonbeginn zugetraut hatten. Während andere Mannschaften immer wieder Punkte liegen ließen, verlor der SVL bis auf ein 0:2 in Flachslanden kurz vor der Winterpause nur noch ein einziges weiteres Spiel. Hauptkonkurrent Petersaurach/Großhaslach blieb zwar lange ungeschlagen, ließ mit mehreren Unentschieden aber zu viele Zähler liegen. So stand Losaurach am Ende mit fünf Punkten Vorsprung ganz oben.

Ein wichtiger Faktor war die Qualität im Kader. Im Sommer gab es keine Abgänge, dazu kamen mit Moritz Zink ein Neuzugang aus Wilhermsdorf und mit Dominic Meyer ein Rückkehrer nach Verletzungspause. Außerdem wurde Max Stirnweiß aus der zweiten Mannschaft nach oben gezogen. Für Scheuenstuhl war klar: „Das war schon ein guter Kader.“

Vor allem in der Offensive war Losaurach stark besetzt. Marco Volkert traf 17 Mal, Dominic Meyer steuerte nach langer Pause starke 12 Tore bei. Dazu kamen Noah Reuthlingshöfer mit 8 Treffern, Daniel Eckert mit 6 sowie Spielertrainer Scheuenstuhl und Max Stirnweiß mit jeweils 5 Toren. Insgesamt erzielte der Meister 70 Tore in 26 Spielen.

Scheuenstuhl sieht die Stärke seines Teams aber nicht nur in den individuellen Qualitäten, sondern vor allem im Miteinander. „Jeder hat sich für jeden reingehauen. Da hat sich keiner in den Vordergrund gedrängt. Keiner war beleidigt, wenn er mal auf der Bank saß“, sagt er. Genau dieser Zusammenhalt habe mit dafür gesorgt, dass Losaurach nach der kleinen Herbstkrise wieder in die Spur fand.

Defensiv stand die Mannschaft ebenfalls stabil. Nur 29 Gegentreffer in 26 Spielen sprechen eine klare Sprache. Besonders zuhause war der SVL kaum zu schlagen: 13 Siege aus 14 Heimspielen, dazu ein Torverhältnis von 42:13. Das war ein echtes Meisterfundament.

Die Zahlen zur Saison unterstreichen den verdienten Titelgewinn: 61 Punkte aus 26 Spielen, 20 Siege, ein Unentschieden und fünf Niederlagen. Zuhause holte Losaurach 39 Punkte, auswärts starke 22. Die höchsten Siege gelangen jeweils mit 5:0 gegen Merkendorf sowie zuhause auch gegen Hagenbüchach.

Nun wartet die nächste Herausforderung in der Kreisliga. Spielertrainer Jonas Scheuenstuhl will weitermachen und würde in seine fünfte Saison beim SV Losaurach gehen. Auch der Kader soll weitgehend zusammenbleiben. Dann wird sich zeigen, ob die Mannschaft in der höheren Liga dauerhaft bestehen kann.

Oder, wie Scheuenstuhl es mit einem Augenzwinkern formuliert: ob der SVL vielleicht doch eine „Fahrstuhlmannschaft“ ist.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn man sich die Saison von Losaurach anschaut, dann war das kein Titel durch Zufall, sondern einer mit Ansage – nur eben mit kleiner Herbst-Delle. Am Ende hat sich genau das durchgesetzt, was im Amateurfußball oft den Unterschied macht: Qualität im Kader, Ruhe im Verein und eine Mannschaft, die sich zusammenrauft, statt auseinanderzudriften. Und ganz ehrlich: Wer nach so einer Wintervorbereitung noch so eine Rückrunde hinlegt, der hat sich den Aufstieg nicht nur verdient, sondern redlich erarbeitet. In der Kreisliga wird der Wind wieder rauer – aber mit dieser Mischung aus Erfahrung, Offensivkraft und Teamgeist muss sich Losaurach sicher nicht verstecken.

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Markt Erlbach

FairtradeSchokoladeSpaziergangWordPress

# Vergnügen ohne Beigeschmack

## Fairtrade-Steuerungsgruppe Markt Erlbach lud zu einem besonderen Spaziergang rund um das Thema Schokolade ein

**Markt Erlbach** – Schokolade genießen und dabei mehr über Herkunft, Anbau und fairen Handel erfahren: Genau dazu hatte die Fairtrade-Steuerungsgruppe Markt Erlbach bei einem „Walk & Talk“ eingeladen. Rund 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich gemeinsam auf den Weg, um bei einem Spaziergang durch den Ort spannende Einblicke in die Welt des Kakaos zu erhalten.

Begleitet wurde der Abend von Dr. Maximilian Held vom Bayerischen Förderkreis von „Oikocredit“. In lockerer Atmosphäre vermittelte er Wissenswertes über den Kakaoanbau, die Auswirkungen des Klimawandels und die Bedingungen im internationalen Handel. Dabei blieb es nicht bei trockener Theorie: Kleine Aufgaben und Mitmachaktionen sorgten unterwegs immer wieder für anschauliche und teils überraschende Aha-Momente.

Wie die Veranstalter mitteilen, bot der Spaziergang nicht nur Gelegenheit, Neues über Schokolade zu lernen, sondern auch, miteinander ins Gespräch zu kommen und die Gemeinschaft zu stärken. Ganz im Sinne des gemeinsamen Gehens, bei dem Gedanken oft leichter ins Fließen kommen.

Neben den süßen Seiten des Themas wurden auch die Schattenseiten offen angesprochen. So ging es unter anderem um Kinderarbeit, die im Kakaoanbau in vielen Regionen noch immer eine große Rolle spielt. Deutlich wurde dabei, dass fairer Handel an vielen Stellen andere Wege geht als der konventionelle Markt – und damit konkrete Verbesserungen für die Menschen in den Anbauländern ermöglichen kann.

Zum Abschluss wurde es noch einmal ganz praktisch: Bei einer Verkostung von 14 verschiedenen fair gehandelten Schokoladen konnten die Gäste direkt erleben, dass bewusster Konsum nicht mit Verzicht verbunden sein muss. So klang der Abend informativ, nachdenklich und zugleich genussvoll aus.

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