22. Juli 2026

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# Alkoholverbot an Bahnhöfen: Kommt die Regelung auch in die Region?

**Berlin/Bahnhöfe in Deutschland –** Die Deutsche Bahn plant ein bundesweites Alkoholkonsumverbot an ihren Bahnhöfen. Ziel ist mehr Ordnung, weniger Konflikte und ein höheres Sicherheitsgefühl für Reisende und Beschäftigte. Doch was bedeutet das für Pendlerinnen und Pendler aus der Region Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Markt Erlbach, Diespeck oder Wilhelmsdorf?

Die Deutsche Bahn will bis zum **15. Oktober 2026** an allen rund **5400 Bahnhöfen** in Deutschland das Trinken von Alkohol verbieten – also auf Bahnsteigen, in Bahnhofshallen und in den übrigen Bereichen, die der Bahn gehören. Ausgenommen bleiben die Gastronomie vor Ort sowie das Mitführen von Alkohol in verschlossenen Taschen oder Einkäufen. In den Zügen selbst ist derzeit ebenfalls kein generelles Verbot geplant.

Bereits jetzt gelten an mehr als 30 Bahnhöfen Alkoholverbote, unter anderem in großen Städten wie Frankfurt, Hamburg, Köln oder München. Dort habe sich laut Bahn gezeigt, dass es weniger Müll, weniger Streit und ein besseres Sicherheitsgefühl gibt.

### Gilt das auch bei uns in Neustadt, Emskirchen oder Markt Erlbach?

**Wahrscheinlich ja – zumindest an den Bahnhöfen selbst.**
Wenn die Deutsche Bahn ihre Pläne wie angekündigt umsetzt, dann gilt das Verbot grundsätzlich auch an kleineren Bahnhöfen in unserer Region, sofern die Stationen im Besitz der DB sind und die örtlichen Hausordnungen entsprechend angepasst werden.

Das betrifft also sehr wahrscheinlich auch Bahnhöfe wie **Neustadt (Aisch) Bahnhof**, **Emskirchen**, **Markt Erlbach** oder Stationen in den umliegenden Orten, soweit sie zum DB-Bahnhofsbereich gehören. Ganz entscheidend ist dabei: **Nicht jeder Bahnhofsvorplatz gehört automatisch der Bahn.** Wo der Platz kommunal ist oder anderen Eigentümern gehört, kann die Regelung anders aussehen.

### Was ist erlaubt, was nicht?

Erlaubt bleiben soll:
– Alkohol in **verschlossenen Taschen**
– Alkohol aus **Einkäufen**
– Trinken in der **Bahnhofsgastronomie**

Nicht erlaubt wäre künftig:
– Bier, Wein, Schnaps oder andere alkoholische Getränke **auf dem Bahnsteig**
– Alkoholkonsum **in der Bahnhofshalle**
– je nach örtlicher Regelung auch auf **DB-eigenen Vorplätzen**

Wer sich nicht daran hält, muss laut Bahn mit einem **Platzverweis** rechnen. Im Wiederholungsfall kann auch ein **Hausverbot** folgen.

### Warum geht die Bahn diesen Schritt?

Auslöser für die verschärften Pläne war unter anderem ein schwerer Vorfall in Baden-Württemberg, bei dem ein Sicherheitsmitarbeiter angegriffen wurde. Die Bahn will mit dem Verbot vor allem Gewalt, Konflikte und Belästigungen rund um die Bahnhöfe reduzieren.

Unterstützung kommt grundsätzlich von Fahrgastverbänden, Gewerkschaften und der Polizei. Kritisch gesehen wird allerdings die Frage, wie konsequent ein solches Verbot überhaupt kontrolliert werden kann. Denn dafür braucht es Personal – und das ist knapp.

### Und in den Zügen?

Für die **Fernzüge der Deutschen Bahn** gibt es aktuell **kein generelles Alkoholverbot**. In den Bordbistros wird sogar weiterhin Alkohol verkauft. Mitgebrachter Alkohol ist nach aktuellem Stand ebenfalls nicht grundsätzlich verboten, solange andere Fahrgäste nicht gestört werden.

Im **Regionalverkehr** sieht das je nach Verkehrsverbund anders aus: Manche Verbünde untersagen Alkohol bereits heute komplett in ihren Zügen. Auch hier gilt: Wer andere gefährdet oder den Betrieb stört, kann vom Zug verwiesen werden.

### Fazit für die Region

Für Pendlerinnen und Pendler aus dem Raum **Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Markt Erlbach und Umgebung** dürfte das geplante Verbot also vor allem an den Bahnhöfen selbst spürbar werden. Ob auch Vorplätze betroffen sind, hängt vom jeweiligen Eigentum und den lokalen Regelungen ab.

Bis zur Umsetzung bleibt aber noch etwas Zeit – und wie immer im Bahn-Alltag gilt: Die Theorie ist oft schneller als der Regionalzug.

**Kommentar der Redaktion:**
Ordnung an Bahnhöfen ist sicher kein schlechter Gedanke – besonders dort, wo der Feierabend schon mal am Gleis beginnt. Wenn weniger Streit, Müll und Unsicherheit entstehen, hat das Verbot durchaus seinen Sinn. Entscheidend wird aber sein, ob die Regel auch kontrolliert werden kann. Denn ein Schild allein hält bekanntlich weder den Durst noch den Dickkopf auf.

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Neustadt an der Aisch

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# Geißbock-Weinfest in Neustadt an der Aisch

Seit 1980 gehört es fest zum Neustädter Veranstaltungskalender: das Geißbock-Weinfest am Peter-Kolb-Platz. Was einst als gemütlicher Treffpunkt für Weinfreunde begann, ist längst zu einer beliebten Adresse für alle geworden, die fränkische Lebensfreude, gute Gespräche und eine schöne Atmosphäre schätzen. Dazu gibt’s ausgesuchte Weine, fränkische Schmankerl sowie fränkischen Lillet und Aperol – also beste Voraussetzungen für gesellige Stunden mitten in Neustadt an der Aisch.

**Öffnungszeiten am Peter-Kolb-Platz:**
– Freitag, 24. Juli 2026: 18.00 bis 24.00 Uhr
– Samstag, 25. Juli 2026: 11.30 bis 24.00 Uhr

Am Samstag lohnt sich der Besuch gleich doppelt: Dann finden außerdem die Veranstaltungen **„Kunst um die Bleich“** und **„StraßenBühne“** statt. Ein Abstecher zum Weinfest lässt sich also wunderbar mit weiteren Highlights kombinieren.

Die Fastnachtsgesellschaft Geißbock e.V. freut sich auf zahlreiche Gäste und viele gesellige Stunden am Peter-Kolb-Platz in Neustadt an der Aisch.

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Neustadt an der Aisch

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# 60 Jahre Neustädter Waldbad: Jubiläumswochenende mit Programm, Party und Erinnerungen

Das Neustädter Waldbad wird 60 Jahre alt – und das soll natürlich gebührend gefeiert werden. Am 25. und 26. Juli 2026 lädt das beliebte Bad zu einem großen Jubiläumswochenende ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein buntes Programm mit Unterhaltung, Mitmachaktionen, Musik, Erinnerungen und einem Blick hinter die Kulissen freuen.

Am Samstag startet das Fest mit einem abwechslungsreichen Familienprogramm. Zahlreiche Vereine, Unternehmen und Organisationen aus Neustadt an der Aisch und der Region stellen sich mit Aktionen, Vorführungen und Mitmachangeboten vor. Durch das Programm führt bis 17 Uhr Moderator Jan Winkler.

Ab 17 Uhr geht es dann in die Sommerparty über – mit dem Team von Radio Energy Nürnberg, also Flo Kerschner und Alexander Hajek. Für zusätzliche Stimmung sorgen unter anderem der Arschbomben-Contest sowie ab 19 Uhr DJ Chris Deluxe, hinter dem sich Landrat Dr. Christian von Dobschütz verbirgt. Auch das gehört offenbar zu einem richtigen Jubiläum dazu: gute Musik, gute Laune und ein bisschen Selbstironie.

Ein schönes Extra: Die Badezeit wird am Samstag einmalig bis 21 Uhr verlängert, gefeiert werden kann anschließend noch bis 22 Uhr. Der Eintritt erfolgt am Samstag zum regulären Tarif. Am Sonntag ist der Eintritt für alle frei.

An beiden Tagen gibt es auf dem Gelände viel zu entdecken. Das Waldbad bietet unter anderem Aqua-Fitness-Kurse an und bei Technikführungen können Interessierte einen Blick hinter die Kulissen werfen. Wer es sportlicher mag, kann sich beim Fußball-Dart oder beim Golfturnier versuchen.

Ein besonderes Highlight dürfte die historische Fotoausstellung werden. Dort werden die schönsten Erinnerungen aus sechs Jahrzehnten Waldbadgeschichte gezeigt – ein eindrucksvoller Rückblick auf ein Bad, das für viele Neustädterinnen und Neustädter seit Generationen ein fester Sommerbestandteil ist.

Der Sonntag steht ganz im Zeichen des offiziellen Festtags. Ab 10 Uhr beginnt die Eröffnung mit traditionellem Weißwurst-Frühschoppen und musikalischer Begleitung durch die Stadtkapelle Frankenland. Im Laufe des Tages setzen die beteiligten Vereine, Unternehmen und Organisationen ihre Vorführungen und Mitmachangebote fort. Von 12 bis 18 Uhr begleitet Jan Winkler auch das Nachmittagsprogramm.

Das Veranstaltungsprogramm endet am Sonntag um 18 Uhr, anschließend kann noch bis 20 Uhr gebadet werden. Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher frei.

Ein Jubiläum mit Herz, Geschichte und jeder Menge Sommerstimmung – das Neustädter Waldbad zeigt zum 60. Geburtstag, dass es weit mehr ist als nur ein Ort zum Schwimmen.

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# Kunst um die Bleich: Kunsthandwerk, Musik und Mitmach-Aktionen in Neustadt

**Neustadt a. d. Aisch.** Am Samstag, 25. Juli, verwandelt sich die Bleichanlage wieder in einen bunten Treffpunkt für Kunst, Kultur und Begegnung: Beim Kunsthandwerkermarkt **„Kunst um die Bleich“** präsentieren von 10 bis 19 Uhr rund 60 Ausstellende ihre Arbeiten – von handgemachten Unikaten bis zu kreativen Ideen direkt aus den Werkstätten der Region. An manchen Ständen darf sogar selbst ausprobiert und mitgemacht werden.

Auch das Rahmenprogramm verspricht Abwechslung: Der Neustädter Kulturverein lädt nach der gelungenen Premiere im vergangenen Jahr erneut zur **StraßenBühne** ein. In der Bleichanlage läuft das Programm von 11 bis 19 Uhr, am Peter-Kolb-Platz sogar von 13 bis 24 Uhr. Dort gibt es Musik von Jazz bis Schlager, dazu Tanz, Jonglage und weitere Darbietungen. Der Eintritt ist frei, über eine Spende in den Hut freuen sich die Künstlerinnen und Künstler.

Wer lieber selbst aktiv wird, kann beim Angebot des Neustädter Seniorenrats vorbeischauen: Von 14 bis 16 Uhr wird am Pulverturm gemeinsam Boccia gespielt.

Auch kulinarisch ist einiges geboten. Die Königlich privilegierte Schützengesellschaft Neustadt sorgt mit Grillspezialitäten für Herzhaftes, der BRK-Treff mit Kaffee und Kuchen, die Fastnachtsgesellschaft der Geißböcke mit Geißbock-Weinfest, fränkischer Brotzeit und regionalen Weinen. Der Kulturverein bietet vor dem Bleichhäusla Kartoffelspiralen, Getränke und Slush-Eis an.

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Neustadt an der Aisch

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# Ex-Libris aus aller Welt im Alten Schloss: Ausstellung in Neustadt noch bis 30. August

Neustadt/Aisch – Wer Freude an feiner Druckkunst, liebevollen Details und kleinen Geschichten auf Papier hat, sollte sich die Sonderausstellung **„Ex Libris der Sammlung Haffki – Rund um den Weiher“** im Gewölbe der Museen im Alten Schloss nicht entgehen lassen. Noch bis zum **30. August** sind dort außergewöhnliche Bucheigner-Zeichen zu sehen – und Sammler Heinz Haffki war kürzlich sogar selbst vor Ort, um einige seiner Schätze zu zeigen.

Ein Sammler kann eben nicht aus seiner Haut: Auch bei der Führung durch die Ausstellung ließ Dr. Peter Pfeiffer, ehrenamtlicher Mitarbeiter im Stadtarchiv, nebenbei fallen, dass er selbst ein Ex Libris besitzt. Das hatte der Neustädter Maler Peter Pabst einst für ihn angefertigt. Für Heinz Haffki war das natürlich ein Satz mit Folgen – seine Augen sollen prompt geleuchtet haben. Die Frage „Haben Sie das noch?“ führte jedenfalls dazu, dass Haffki seine Sammlung um ein weiteres Exemplar reicher machen konnte.

## Leidenschaft für kleine Kunstwerke

Mit rund **10.000 Ex-Libris-Blättern** ist die Sammlung des ehemaligen Neustädters, der heute in Nürnberg lebt, längst beeindruckend groß. Seit etwa **45 Jahren** sammelt Heinz Haffki diese besonderen Drucke. Der Begriff *Ex Libris* bedeutet übersetzt sinngemäß **„aus den Büchern von“** oder **„aus meiner Bücherei“**. Gemeint sind individuell gestaltete Besitzerzeichen, die früher in Bücher geklebt wurden – nicht nur als Schmuck, sondern auch als Hinweis, wem das Buch gehört.

„Im 15. Jahrhundert entstand das Ex Libris“, erklärt Haffki. Seine Sammlung ist inzwischen auf rund **30 Ordner** angewachsen, das älteste Blatt stammt aus dem Jahr **1840**. Besonders spannend ist für ihn dabei nicht nur das Motiv, sondern auch die Technik dahinter – schließlich ist Haffki gelernter Drucker und ein echter Fan von Druckgrafik.

Vernetzt sind die Sammler in der **Deutschen Ex-Libris-Gesellschaft**, die jährlich ein Jahrbuch herausgibt und Tagungen veranstaltet, bei denen getauscht und fachgesimpelt wird. Viele Sammler spezialisieren sich auf bestimmte Themen. Haffki selbst sammelt unter anderem alles rund um **„Narren“** – passend zu seiner langen aktiven Zeit bei der Neustädter Fastnachtsgesellschaft **„Geißböcke“**, deren Präsident er viele Jahre war.

## Von Geißbock bis Nürnberger Tor

Auch in der Ausstellung gibt es einiges mit regionalem Bezug zu entdecken. So etwa das **Nürnberger Tor** oder ein Druck, der die **Geißbocksage** darstellt. Dieses Blatt habe er einst selbst als Präsident der Geißböcke zum 33-jährigen Bestehen in Auftrag gegeben, erzählte Haffki bei seinem Rundgang.

Neben den Motiven gab er auch Einblicke in die Welt der Drucktechniken: Vom gröberen **Holzschnitt** bis zum feineren **Holzstich** erklärte er Unterschiede und Materialien. Für Holzschnitte würden harte Holzarten wie Zwetschge oder Esche verwendet, doch die Druckerschwärze mache das Material mit der Zeit weich und brüchig. Deutlich langlebiger seien dagegen ätzfähige Metalllegierungen, so der Fachmann.

Die wohl berühmtesten Ex-Libris stammen von **Albrecht Dürer**. Ein solches Blatt ist in Neustadt zwar nicht zu sehen – aber das macht den Besuch keineswegs weniger lohnend. Zwischen witzigen Motiven mit sprechenden Namen und feinsten grafischen Kunstwerken gibt es in der Ausstellung jede Menge zu entdecken.

Wer also Lust auf einen Blick in die Welt der kleinen, aber feinen Druckkunst hat, sollte sich den Besuch im Alten Schloss nicht entgehen lassen.

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**Neustädter Familienpaten bekommen Dankeschön-Ausflug im Luitpoldpark**

Mit einem besonderen Ausflug hat die KoKi – Koordinierungsstelle Frühe Hilfen des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ihre ehrenamtlichen Familienpaten für ihr Engagement gewürdigt. Acht Familienpaten konnten dabei im Neustädter Luitpoldpark einmal bewusst durchatmen und sich eine kleine Auszeit vom Alltag gönnen.

Gemeinsam mit Atemtherapeutin Evi Schöllmann stand das Thema bewusstes Atmen im Mittelpunkt. Dabei erfuhren die Ehrenamtlichen, wie sehr schon einfache Atemübungen helfen können, zur Ruhe zu kommen, Stress abzubauen und neue Kraft zu tanken. Den gemütlichen Abschluss des gelungenen Nachmittags bildete ein gemeinsames Eis.

„Wir bedanken uns bei allen Familienpatinnen und Familienpaten für ihr großes Engagement und die wertvolle Zeit, die sie jungen Familien schenken“, betont Manuela Stern von der KoKi. Gleichzeitig nutzt die Koordinierungsstelle die Gelegenheit, um weitere Interessierte zu werben: Wer sich vorstellen kann, Familien ehrenamtlich zu begleiten und Kindern sowie Eltern im Alltag etwas Unterstützung zu geben, ist herzlich willkommen.

**Familienpaten unterstützen junge Familien**

Familienpaten sind ehrenamtliche Helfer, die jungen Familien im oft turbulenten Alltag zur Seite stehen. Sie entlasten Eltern in schwierigen Situationen und sorgen damit für kleine, aber wichtige Verschnaufpausen. Die Aufgaben können ganz unterschiedlich aussehen: von der Begleitung zu Arzt- und Behördengängen über Hilfe beim Einkaufen bis hin zur Betreuung der Kinder, gemeinsamen Spielen, Basteln oder Spaziergängen.

„Pauschal lässt sich das nie sagen, es kommt dabei immer auf die jeweiligen Bedürfnisse an“, erklärt Sylvia Fichtelmann von der KoKi. Die Ehrenamtlichen werden von der KoKi umfassend begleitet und geschult, damit sie gut auf ihre Aufgabe vorbereitet sind. Regelmäßige Treffen und Fortbildungen gehören ebenfalls dazu.

Wer sich informieren oder selbst eine Familienpatenschaft übernehmen möchte, erhält unter der Telefonnummer 09161 92-2540 oder -2541 weitere Auskünfte.

*Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim*

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Diespeck

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# Zehn Jahre Diespecker Böllergruppe: Mit lautem Salut ins Jubiläum

**Diespeck.** Am Festplatz in Diespeck wurde am Samstag nicht nur gefeiert, sondern auch kräftig Tradition gelebt: Die Böllergruppe der Diespecker Schützengesellschaft blickte auf ihr zehnjähriges Bestehen zurück. Mit einem großen Böllerschützenfest setzte die Gruppe ein sicht- und vor allem hörbares Zeichen dafür, dass diese fränkische Tradition im Landkreis weiterhin fest verankert ist.

Da das Wort „Böller“ in Zeiten von Silvesterkrach und Ärger über Lärm leider oft einen eher negativen Beigeschmack hat, informierte die Schützengesellschaft die Anwohner vorab über Amtsblatt und Ankündigungen. So sollten Missverständnisse gar nicht erst entstehen – denn hier ging es nicht um Knallerei, sondern um Brauchtum, Kameradschaft und ein Stück Heimatpflege.

Der Höhepunkt des Tages war das gemeinsame Böllerschießen auf dem Bolzplatz neben dem Sport- und Gemeindezentrum. Rund 300 Besucher verfolgten bei sonnigem Wetter den feierlichen Einzug, begleitet von der Blaskapelle des Musikvereins Diespeck. Insgesamt 70 Schützinnen und Schützen aus 20 fränkischen Böllergruppen nahmen in Tracht an der Zeremonie teil und standen in sechs Reihen zur Formation bereit.

Für die verschiedenen Salven gab Ehrengast und Bezirkstagspräsident Peter Daniel Forster die Kommandos. Zum Einsatz kamen Hand- und Schaftböller, Standböller sowie Böllerkanonen. Geschossen wurde dabei ausschließlich mit Schwarzpulver – aber natürlich ohne Geschoss. Also laut ja, gefährlich nein.

Kommandant Hermann Prinz begrüßte im Anschluss die zahlreichen Gäste und Schützen. Unter den Ehrengästen waren auch der stellvertretende Landrat Reinhold Streng sowie bekannte Vertreter aus dem Schützenwesen wie der Bayerische Landesböllerreferent Reinhold Brand und der Präsident des Bundesweiten Böllerverbandes, Franz-Peter Haase. Dieser lobte besonders die Kameradschaft, das Vereinsleben und das Ehrenamt. Hinter den Salutschüssen stehe ein großes Maß an Verantwortung, das die Diespecker Böllergruppe mit viel Einsatz trage.

Als Dankeschön überreichten die Gastgeber den Rednern und jeder Böllergruppe ein selbst gefertigtes Schnapsbrett mit der Widmung „Zur Erinnerung an die Böllergruppe SG Diespeck“. Ein besonderer Dank ging außerdem an das Helferteam, das den reibungslosen Ablauf und den gelungenen Festtag möglich gemacht hatte.

Ein kräftiges Jubiläum also – mit viel Tradition, noch mehr Gemeinschaft und einem Klang, der in Diespeck sicher noch eine Weile nachhallt.

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Neustadt an der Aisch

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# Mehr Bewegung für alle: Neues kostenloses Angebot startet im Stadtpark Neustadt

Neustadt an der Aisch bekommt ein neues Bewegungsangebot für alle, die sich draußen etwas Gutes tun möchten: Unter dem Motto **„MEHR Bewegung für alle“** laden die Gesundheitsregion-plus und der Fachbereich Beratung und Prävention ab **Donnerstag, 23. Juli**, regelmäßig zum Mitmachen ein. Treffpunkt ist beim **Wasserhaus im Stadtpark Neustadt**.

Mit dabei ist **Elke Himmer**, Präventionsübungsleiterin für Herz-Kreislauf sowie Haltung und Bewegung und außerdem Cantienica-Instruktorin in Ausbildung. Das Angebot dauert jeweils **45 Minuten** und findet bis **Donnerstag, 10. September** fast jeden Donnerstag statt. Lediglich am **6. August** pausiert das Bewegungsprogramm.

Mitmachen kann jeder, der Lust hat, sich **in der Gruppe und an der frischen Luft** zu bewegen – ganz ohne Anmeldung, ohne Vorkenntnisse und ohne Sportgeräte oder Matte. Auch die Kleidung darf ganz alltagstauglich sein. Das Angebot richtet sich an **alle Altersgruppen**, von Kindern bis zu Senioren. Eine Teilnahme ist auch nur an einzelnen Terminen möglich.

Insgesamt sind **sieben Termine** geplant, die auf der Homepage der Gesundheitsregion-plus aufgelistet sind. Bei **Starkregen, Gewitter oder großer Hitze** fällt das Bewegungsangebot aus.

**Kommentar der Redaktion:** Bewegung an der frischen Luft ist bekanntlich einer der einfachsten Wege, den inneren Schweinehund freundlich, aber bestimmt vor die Tür zu setzen. Und wer weiß: Vielleicht wird aus dem Spaziergang im Stadtpark ja schnell das schönste kleine Fitnessstudio der Region – ganz ohne Mitgliedsbeitrag und ohne Hantelbank im Wohnzimmer.

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