3. Juli 2026

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# Mostrenaissance im Landkreis: Neue Impulse für Streuobst, Apfelwein und Cider

Die fränkische Kulturlandschaft wäre ohne Streuobst kaum denkbar: Knorrige Apfel- und Birnbäume prägen seit Jahrhunderten das Bild unserer Heimat. Doch genau dieses wertvolle Kulturgut ist zunehmend bedroht. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim setzt man deshalb jetzt auf eine „Mostrenaissance“ – mit Probierabenden, Mostkursen und einem Apfelweinfest, das Lust auf mehr machen soll.

Streuobst gehört zu Franken wie Wiesen, Wege und der Blick über die Felder. Viele der alten Mostbäume entlang von Straßen und auf Streuobstwiesen sind aber überaltert, krank oder wurden früher im Zuge der Flurbereinigung gerodet. Gerade robuste Mostobstsorten mit kleinen Früchten, die oft wenig Pflege brauchen und lange vital bleiben, geraten dadurch immer mehr unter Druck. In manchen Bereichen werden heute gar keine neuen Bäume mehr nachgepflanzt – der Platz bleibt einfach leer.

Dabei leisten Streuobstbäume weit mehr als nur schöne Landschaft: Sie spenden Schatten, liefern Früchte und bieten Lebensraum für zahlreiche Insekten- und Vogelarten. Besonders entlang viel befahrener Straßen und in ausgeräumten Agrarlandschaften sind sie ökologisch wertvoll. Zwar werden durch den Streuobstpakt und weitere Initiativen wieder neue Bäume gepflanzt, doch meist handelt es sich dabei um Tafelobst. Alte Mostsorten finden dagegen kaum noch Beachtung, weil ihre Früchte für den klassischen Frischverzehr oft zu sauer, zu hart oder schlicht ungewohnt sind. Auch traditionelle Vermehrungsmethoden wie die Direktsaat sind fast verschwunden – obwohl sie früher stabile und standortangepasste Bäume hervorbrachten.

Hinzu kommt: Das Wissen rund um die Verarbeitung von Mostobst geht immer mehr verloren. Dabei hat Apfelwein – auch bekannt als „saurer Most“ oder „Ebbelwoi“ – eine lange Geschichte. Schon vor über 3.000 Jahren wurde Apfelwein hergestellt, in Deutschland reicht seine Tradition bis in die Zeit Karls des Großen zurück. Während Apfelwein in Hessen bis heute fest zur Alltagskultur gehört, ist er in Mittelfranken fast in Vergessenheit geraten. Genau hier will die „Mostrenaissance“ ansetzen.

## „Aufn Gschmack kumma“: Probierabende für junge Erwachsene

Unter dem Motto **„Aufn Gschmack kumma“** sind in den kommenden Monaten Cider- und Apfelwein-Probierabende speziell für junge Erwachsene geplant. Verkostet werden hochwertige, erlesene und inspirierende Produkte. Ziel ist es, neue Zugänge zu Apfelwein und Cider zu schaffen und Interesse an der Vielfalt und den Möglichkeiten der Mostherstellung zu wecken. Vereine und Gruppen junger Erwachsener können sich für die **Most-Probierbar** anmelden – die Zahl der Plätze ist begrenzt.

## Mostherstellungskurs im Bernatura

Für **Donnerstag, 10. September 2026, um 19:00 Uhr** ist in der Veranstaltungshalle des **Bernatura in Burgbernheim** ein großer Mostherstellungskurs geplant. In der rund zweieinhalbstündigen Veranstaltung erhalten Interessierte einen praxisnahen Einblick in die Herstellung von Apfelwein und Most.

Dabei werden alle wichtigen Schritte vorgestellt – von den Grundlagen bis zum eigenständigen Ansetzen des Mostes. Außerdem bleibt genug Zeit für Fragen, Austausch und Erfahrungen aus der Praxis. Der Kurs richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an erfahrene Hobby-Moster.

Eine Anmeldung für den Präsenzkurs ist nicht erforderlich. Die ersten 50 Teilnehmenden erhalten vor Ort zudem ein kostenloses Starterkit von **Joenos** für den eigenen Einstieg in die Mostherstellung, solange der Vorrat reicht.

Ergänzend dazu findet am **Freitag, 18. September 2026**, von **14:00 Uhr bis voraussichtlich 17:00 Uhr** ein Online-Termin statt. Neben einer kompakten Wiederholung der Kursinhalte gibt es einen zusätzlichen Fachvortrag der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau zum Thema Cidre-Produktion. Der Zugangslink wird nach Anmeldung per E-Mail verschickt.

## Apfelweinfest in Reusch als Höhepunkt

Der Höhepunkt des Projekts ist für **Sonntag, 18. April 2027** geplant: Am Kirchplatz im Weigenheimer Ortsteil **Reusch** findet das erste offizielle fränkische Apfelweinfest statt. Von **13:00 bis 18:00 Uhr** dreht sich dort alles um Apfelwein, Cider und Streuobst.

Die Gemeinde Weigenheim verbindet traditionell Weinbau und Streuobstkultur und bietet als Projektgemeinde von **„Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“** den passenden Rahmen für die Veranstaltung. Geplant sind Informationsangebote rund um Mostobst und Mostherstellung, Ausschankstände sowie Beiträge regionaler Vereine. Am Nachmittag gibt es auch Kaffee und Kuchen.

Ein besonderer Programmpunkt ist der Wettbewerb für Hobby- und Erwerbsmoster. Die eingereichten Mostweine werden in getrennten Kategorien verkostet und bewertet. Die Sieger erhalten Auszeichnungen und Sachpreise. Damit soll die Vielfalt und Qualität regionaler Mostprodukte sichtbar gemacht und der fachliche Austausch gefördert werden.

## Mitmachen ausdrücklich erwünscht

Das Apfelweinfest lebt vom Engagement regionaler Akteure. Wer eigene Ideen einbringen oder das Fest mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen:

– Erfahrene Moster können ihr Wissen weitergeben und sich aktiv am Festprogramm beteiligen.
– Regionale Künstlerinnen und Künstler, besonders Musikschaffende, können sich melden, wenn sie das Apfelweinfest ehrenamtlich mitgestalten möchten.
– Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, Einblicke zu gewinnen, Erfahrungen auszutauschen und regionale Initiativen kennenzulernen.

## Hintergrund zum Projekt

Das Unterprojekt **„Mostrenaissance“** entsteht im Rahmen von **„Mehr Baamaland für Frankens Mehrregion“** des Landschaftspflegeverbands Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und wird mit Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums gefördert.

**Kontakt und Anmeldung:**
E-Mail: [antonia.zink@kreis-nea.de](mailto:antonia.zink@kreis-nea.de)
Betreff: **„MostProbierbar“**, **„Mostkurs“** oder **„Mostfest“**

Quelle: [kreis-nea.de](https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles)

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Emskirchen

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## Frischer Wind für den „Frischen Wind“

Emskirchen darf sich auf einen musikalischen Nachmittag freuen: Der Chor „Frischer Wind“ tritt am kommenden Sonntag um 14 Uhr auf dem Marktplatz im Rahmen der Kulturmeile auf. Wer einmal reinhören will, bekommt schon bei der Probe einen Eindruck davon, was die Besucherinnen und Besucher erwartet: moderner Chorgesang, schwungvoll und mit ordentlich Energie.

Seit gut einem halben Jahr steht der Chor unter der Leitung von Daria Grabovska, die aus der Ukraine stammt und mit viel Präzision, Bewegung und Leidenschaft arbeitet. Ihr Ziel ist es, den Klang bis ins Detail herauszuarbeiten und dabei gemeinsam mit dem Chor die versteckten Botschaften in Musik und Text zu entdecken. Für sie gehört dazu auch, dass nicht nur die Sängerinnen und Sänger in Bewegung kommen – wenn es nach ihr geht, darf auch das Publikum ruhig etwas mitgerissen werden.

Der „Frische Wind“ hat sich auf die neue Chorleiterin eingestellt und fiebert dem Auftritt entgegen. Auf dem Programm stehen unter anderem ein „Tribute to Queen“-Medley, „Mas que nada“ und „We are the World“. Der Chor mit seinen 25 Mitgliedern verspricht damit ein abwechslungsreiches und mitreißendes Klangprogramm mitten in Emskirchen.

Vorsitzender Reinhard Böhm freut sich nicht nur auf den Auftritt am Sonntag, sondern blickt auch schon weiter: Am 11. Juli steht ab 17 Uhr das Open-Air „HeartBeat Festival“ an der katholischen Kirche in Emskirchen an – gemeinsam mit Five 4 more, Guns ’n’ Daisies, Mission Possible sowie Max und der Planke Wahnsinn. Wer also den „Frischen Wind“ noch nicht kennt, bekommt gleich zwei Gelegenheiten, sich vom Namen überzeugen zu lassen.

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Wilhelmsdorf

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# Wilhelmsdorf: Gemeinderat verweigert nachträglich Zustimmung zu „Schwarzbau“

In der jüngsten Sitzung des Wilhelmsdorfer Gemeinderats gab es deutliche Worte und klaren Ärger: Einige Ratsmitglieder wollen offenbar ein Zeichen setzen, wenn erst gebaut und danach die Genehmigung eingeholt wird. Im aktuellen Fall stellte sich das Gremium deshalb quer – nun liegt die Entscheidung beim Landratsamt.

Bei der beantragten Bausache ging es um einen bestehenden Carport, der um rund vier Meter erweitert und anschließend zu einem geschlossenen Lagerraum umgebaut wurde. Danach wurde zusätzlich noch ein Abstellraum an das Wohnhaus angebaut. „Im Nachgang wurde jetzt die Baugenehmigung beantragt“, erläuterte Bürgermeister Rüdiger Probst in der Sitzung.

Konkret geht es dabei um Befreiungen von den Festsetzungen des Bebauungsplans in dem Wohngebiet. Probst machte deutlich, dass es sich um einen „Schwarzbau“ handele. Nun wolle der Bauherr im Nachhinein die notwendige Legitimation. Für den Gemeinderat stellte sich damit die Frage, wie man in so einem Fall reagieren solle.

Zwar hätten die Nachbarn dem Vorhaben zugestimmt, außerdem handele es sich um eine rückwärtige Bebauung. Laut Sitzungsvorlage sei die städtebauliche Ordnung zur öffentlichen Verkehrsfläche hin damit gewahrt. Dennoch blieb bei vielen Räten der Eindruck hängen, dass hier erst Fakten geschaffen und dann die Gemeinde vor vollendete Tatsachen gestellt werde.

„Wir können nun als Gemeinde sagen, dass uns das Ganze nicht gefällt, Genehmigungsbehörde ist aber das Landratsamt“, brachte Probst die Situation auf den Punkt. Eine Rückbauverfügung sei nach seiner Einschätzung eher nicht zu erwarten. Ob das Landratsamt am Ende grünes Licht gibt oder die Genehmigung nur mit Auflagen erteilt, sei offen.

Auch finanziell habe die Gemeinde kaum Handhabe. „Wir können hier nichts machen“, so der Bürgermeister. Eine Zahlung oder Sanktionierung durch die Kommune sei rechtlich nicht möglich. Im Gremium wurde das sichtlich mit Frust aufgenommen. Der Eindruck in der Bevölkerung dürfe nicht entstehen, dass man einfach losbaut und am Ende doch alles irgendwie durchgeht.

Am Ende sprach sich der Gemeinderat mehrheitlich gegen den Bauantrag aus, lediglich ein Ratsmitglied stimmte anders. Die letzte Entscheidung liegt nun beim Landratsamt.

Positiver fiel der Blick auf die Baustelle in der Erlanger Straße aus. Dort gehe es gut voran, berichtete Rüdiger Probst. Der erste Bauabschnitt sei abgeschlossen, die Asphaltdecke werde ganz am Schluss eingebaut. Auch der zweite Abschnitt sei bereits weit fortgeschritten; aktuell liefen dort die Arbeiten an Rinnen und Randsteinen. Wenn alles fertig sei, werde sich das Straßenbild deutlich verbessern – auch wenn die Anwohner während der Bauzeit noch etwas Geduld brauchen. Zufrieden zeigte sich der Bürgermeister zudem mit der Zusammenarbeit mit Baiforma und dem Landratsamt.

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# Starke Menschen, schwere Gewichte: „Keilerei“ kommt nach Wilhermsdorf

In Wilhermsdorf wird es am Samstag, 4. Juli, kraftvoll: Die Strongman Athleten Union veranstaltet auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof Mitte die dritte Auflage ihrer „Keilerei“. Ab 13 Uhr treten starke Frauen und Männer aus Deutschland und Tschechien gegeneinander an und zeigen, was mit Muskelkraft alles möglich ist.

Bereits ab 12 Uhr treffen sich die Athletinnen und Athleten zum Meeting, bevor die rund vier Stunden dauernde Show startet. Laut Veranstalter haben sich zehn Frauen und 14 Männer angekündigt. Erwartet werden zudem etwa 200 Zuschauerinnen und Zuschauer, die sich auf ein echtes Kraftsport-Spektakel freuen dürfen.

Auf dem Programm stehen fünf Disziplinen, bei denen gehoben, getragen, gedrückt und geworfen wird. Die Namen klingen dabei schon fast so beeindruckend wie die Leistungen selbst: „Hex Bar Kreuzheben“ oder „Frame into Husafell“ gehören ebenso dazu wie zum Abschluss das Ziehen eines Lastwagens.

Die „Keilerei“ hat damit ihren nächsten Halt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gefunden. Nach der Premiere im vergangenen Jahr in Gaimersheim und dem Wettbewerb im Mai in Gunzenhausen wird nun in Wilhermsdorf die nächste Runde dieses ungewöhnlichen Kraftduells ausgetragen.

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# Mit dem Rad zu regionalen Genüssen: Landkreis lädt zur Hof-&-Heimat-Quiz-Tour ein

Regionale Spezialitäten entdecken, direkt bei den Erzeugern reinschauen und dabei noch aktiv durch die Natur radeln – genau das verspricht die geführte „Hof & Heimat Quiz“-Radtour durch Frankens Mehrregion am Freitag, 10. Juli 2026. Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim lädt dazu ein, die kulinarische Vielfalt der Region auf besonders genussvolle Weise kennenzulernen.

Der Startschuss für die Tour fällt um 14 Uhr am Aischtal Weidehof in Dietersheim. Dort gibt es zunächst Einblicke in den Betrieb sowie in die Haltung und Vermarktung der Limousin-Rinder. Weiter geht es zum Erdbeerhof in Ehe bei Diespeck, wo die Teilnehmenden bei einer Hofführung Wissenswertes über den regionalen Erdbeeranbau und die Direktvermarktung frischer Produkte erfahren.

Für eine gemütliche Pause ist in der Zeller’s Steinachstube in Münchsteinach gesorgt. Dort können sich die Radlerinnen und Radler stärken, bevor es zum Abschluss noch zum Ruck Zuck Dorfladen in Baudenbach geht. Hier wird gezeigt, wie moderne Direktvermarktung heute funktioniert und wie regionale Produkte unkompliziert rund um die Uhr angeboten werden können.

Die rund 40 Kilometer lange Strecke dauert etwa 2,5 Stunden reine Fahrzeit und führt teilweise über Schotter- und Waldwege. Deshalb ist die Tour besonders für E-Bikes geeignet. Während der gesamten Fahrt besteht Helmpflicht. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 40 Personen begrenzt, eine Anmeldung ist zwingend erforderlich.

Anmeldungen sind bis zum 08.07.2026 möglich.
[Anmeldung & weitere Informationen](https://www.frankens-mehrregion.de/radeln-wandern/radevents)

## Auch individuell per Komoot unterwegs

Wer am Termin keine Zeit hat oder Frankens Mehrregion lieber auf eigene Faust erkunden möchte, kann auf drei vorbereitete Komoot-Touren zurückgreifen. Sie führen zu zahlreichen teilnehmenden Direktvermarktern und laden dazu ein, die Genussregion individuell zu entdecken.

Die Tourensammlung gibt es hier:
[www.komoot.com/de-de/collection/4358373/-hof-und-heimat-quiz-in-frankens-mehrregion](http://www.komoot.com/de-de/collection/4358373/-hof-und-heimat-quiz-in-frankens-mehrregion)

## Hintergrund: Das erste Hof & Heimat Quiz

Beim ersten „Hof & Heimat Quiz“ stehen Genuss, Regionalität und Entdeckerfreude im Mittelpunkt. Offiziell vorgestellt wird das Projekt am 02. Juli 2026 um 18 Uhr am Hetznerhof in Ergersheim.

Vom 03. Juli bis 31. August 2026 beteiligen sich insgesamt 30 Direktvermarkter, Hofläden und Gastronomen an der Aktion. Wer die teilnehmenden Betriebe besucht, kann Quizfragen beantworten und damit an einer Verlosung teilnehmen. Mit mindestens fünf richtig gelösten Fragen und dem abgegebenen Teilnahmeflyer winken attraktive Genussgewinne. Für die aktivste Teilnehmerin oder den aktivsten Teilnehmer gibt es zusätzlich einen Hauptgewinn.

Das Hof & Heimat Quiz ist ein gemeinsames Projekt des Regionalmanagements und des Kreistourismus des Landkreises Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim zusammen mit den Kommunalen Allianzen A7 Franken West, Aurach-Zenn sowie NeuStadt und Land.

Weitere Informationen zu teilnehmenden Betrieben, Aktionen und Radtouren gibt es hier:
[https://www.frankens-mehrregion.de/kulinarik-genuss/100-prozent](https://www.frankens-mehrregion.de/kulinarik-genuss/100-prozent)

Quelle: Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

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# Kleiner Chor lädt zum „Sommerklang“ in die Klosterkirche Schwarzenberg ein

Ein musikalischer Sommerabend steht bevor: Der Kleine Chor lädt am Samstag, 4. Juli 2026, um 19.30 Uhr zum Konzert „Sommerklang“ in die Klosterkirche Schwarzenberg in Scheinfeld ein. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen, das klanglich eine weite Reise von der Renaissance bis in die Moderne verspricht.

Unter der Leitung von Britta Köstner präsentiert der Chor eine Auswahl an stimmungsvollen Werken, die den besonderen Kirchenraum sicher eindrucksvoll zur Geltung bringen werden. Ergänzt wird das Konzert durch solistische Beiträge der jungen Sopranistin Johanna Gerber, die dem Abend mit ihrer Stimme zusätzliche Farbtupfer verleiht.

Der Eintritt zum Konzert ist frei. Ein schöner Anlass also, sich einen Sommerabend lang von Musik tragen zu lassen und den „Sommerklang“ in besonderer Atmosphäre zu genießen.

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Neustadt an der Aisch

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# 60 Jahre Neustädter Waldbad: Jubiläumswochenende mit Programm für die ganze Familie

Neustadt an der Aisch darf sich auf ein besonderes Sommerhighlight freuen: Das Neustädter Waldbad wird 60 Jahre alt und feiert dieses Jubiläum am 25. und 26. Juli 2026 mit einem großen Festwochenende. Zwei Tage lang steht das Bad ganz im Zeichen von Unterhaltung, Begegnung und Erinnerungen – und das für Besucherinnen und Besucher aller Generationen.

## Samstag: Familienprogramm, Mitmachaktionen und Sommerparty

Der Samstag, 25. Juli, gehört zunächst ganz den Familien. Ab 10 Uhr präsentieren sich zahlreiche Vereine, Unternehmen und Organisationen aus Neustadt an der Aisch und der Region mit Aktionen, Vorführungen und Mitmachangeboten. Durch das Programm führt bis 17 Uhr Moderator Jan Winkler.

Auch das Waldbad selbst beteiligt sich mit besonderen Angeboten: Geplant sind unter anderem Aqua-Fitness-Kurse sowie Technikführungen mit Blick hinter die Kulissen. Sportlich wird es beim Fußball-Dart und beim Golfturnier. Darüber hinaus haben die teilnehmenden Vereine und Partner einiges vorbereitet, darunter Tanzaufführungen, Taekwondo- und Flag-Football-Vorführungen, eine Modellboot-Ausstellung und weitere Aktionen zum Ausprobieren.

Ein besonderer Blickfang dürfte die historische Fotoausstellung werden. Dort werden Erinnerungen aus sechs Jahrzehnten Waldbadgeschichte gezeigt – ein schöner Rückblick auf einen Ort, der für viele Neustädterinnen und Neustädter über Generationen hinweg zum Sommer dazugehört.

Ab 17 Uhr übernimmt das Team von Radio Energy Nürnberg mit Flo Kerschner und Alexander Hajek das Programm und sorgt mit einer Sommerparty für Stimmung am Beckenrand. Wer es sportlich-unterhaltsam mag, kommt beim Arschbomben-Contest auf seine Kosten. Ab 19 Uhr legt dann DJ Chris Deluxe auf.

Ein besonderes Extra: Die Badezeit wird am Samstag einmalig bis 21 Uhr verlängert, gefeiert werden kann anschließend noch bis 22 Uhr. Der Eintritt erfolgt am Samstag regulär.

## Sonntag: Festtag mit Weißwurstfrühschoppen

Am Sonntag, 26. Juli, beginnt das Programm um 10 Uhr mit der offiziellen Eröffnung und einem traditionellen Weißwurstfrühschoppen. Für die musikalische Umrahmung sorgt die Stadtkapelle Frankenland.

Auch am Sonntag stehen die Vereine, Unternehmen und Organisationen mit ihren Vorführungen und Mitmachangeboten bereit. Jan Winkler begleitet das Nachmittagsprogramm von 12 bis 18 Uhr.

Das Veranstaltungsprogramm endet am Sonntag um 18 Uhr, gebadet werden kann danach noch bis 20 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag für alle Besucherinnen und Besucher frei.

## Jubiläums-T-Shirt noch bis 1. Juli bestellbar

Passend zum 60-jährigen Bestehen wurde ein eigenes Jubiläumslogo gestaltet, das die Geschichte des Neustädter Waldbads würdigt. Wer sich ein Stück Waldbadgeschichte sichern möchte, kann noch bis zum 1. Juli ein Jubiläums-T-Shirt vorbestellen.

Die Shirts werden zum Selbstkostenpreis angeboten: Größen XS und S kosten 15 Euro, die Größen M bis XXL 20 Euro. Bestellungen werden direkt an der Kasse des Waldbads während der regulären Öffnungszeiten entgegengenommen. Die Ausgabe erfolgt ab drei Tagen vor dem Jubiläumswochenende.

## Ein Fest für alle Generationen

„Seit 60 Jahren ist das Neustädter Waldbad weit mehr als nur ein Freibad. Es ist ein Ort der Begegnung, der Freizeit und vieler gemeinsamer Erinnerungen. Mit dem Jubiläumswochenende möchten wir diese Geschichte gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern feiern und zugleich allen danken, die das Waldbad über Jahrzehnte hinweg begleitet und unterstützt haben“, freuen sich Bürgermeister Alexander Müller sowie die Werkleiter Christopher Stirling und Julian Lindner auf das bevorstehende Fest.

60 Jahre Waldbad – das ist ein guter Grund zum Feiern. Und wenn das Wetter mitspielt, dürfte es ein Wochenende werden, an das sich Neustadt noch lange erinnert.

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**Kunst, Musik und Genuss rund um die Bleich – StraßenBühne als zusätzliches Highlight am 25. Juli**

Am Samstag, 25. Juli, wird die Bleichanlage in Neustadt wieder zum bunten Treffpunkt für Kunst, Kultur und Kulinarik. Beim Kunsthandwerkermarkt im Herzen der Stadt präsentieren von 10 bis 19 Uhr rund 60 Ausstellerinnen und Aussteller ihre handgefertigten Unikate – von Holz- und Drechselarbeiten über Keramik, Druckkunst und Malerei bis hin zu Kleidung, Accessoires, Schmuck und Edelstahlobjekten. Wer gerne schaut, staunt und entdeckt, kommt hier voll auf seine Kosten.

Dazu gibt es an mehreren Ständen Vorführungen und Mitmachaktionen, bei denen Handwerk direkt erlebbar wird. Auch für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt: Die Königlich privilegierte Schützengesellschaft bietet Grillspezialitäten an, der BRK-Treff verwöhnt mit Kaffee und Kuchen, und die Fastnachtsgesellschaft der Geißböcke lädt parallel zum traditionellen Geißbock-Weinfest mit fränkischer Brotzeit, regionalen Weinen und weiteren Schmankerln ein. Vor dem Bleichhäusla versorgt außerdem der Kulturverein die Gäste mit Kartoffelspiralen, kühlen Getränken und Slush-Eis.

Ein besonderes Plus in diesem Jahr ist die StraßenBühne, die nach ihrer Premiere beim Heimatfest erneut für Stimmung sorgen soll. Rund um die Bleich erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Tanz und Jonglage. Kleine Formationen aus ganz unterschiedlichen Stilrichtungen bringen Leben auf den Platz – von Jazz und Schlager über leise Erzählkunst bis hin zu bekannten Liedern in frischem Gewand. Wer mag, kann es sich auf den Grünflächen der Bleich auch ganz entspannt auf der Picknickdecke gemütlich machen.

Der Eintritt ist frei. Die auftretenden Künstlerinnen und Künstler freuen sich über eine freiwillige Spende in den Hut. Ein Besuch rund um die Bleich und den Peter-Kolb-Platz lohnt sich also in jedem Fall – für Augen, Ohren und den Magen.

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Neustadt an der Aisch

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**Defibrillatoren am Neustädter Marktplatz: Im Notfall zählt jede Minute**

Am Marktplatz in Neustadt an der Aisch stehen gleich zwei Defibrillatoren bereit, die im Ernstfall Leben retten können. Die Stadt hat in den vergangenen Jahren gemeinsam mit engagierten Unterstützerinnen und Unterstützern ein gut ausgebautes Netz an solchen Geräten im gesamten Stadtgebiet und in den Ortsteilen geschaffen – und damit die Chancen bei einem plötzlichen Herzstillstand deutlich verbessert.

Direkt im Herzen der Stadt befinden sich die beiden lebensrettenden Geräte an folgenden Standorten:

– **in der Ehrenhalle des Rathauses** – zugänglich während der Öffnungszeiten
– **im Eingangsbereich der Sparkasse** – rund um die Uhr erreichbar, 24 Stunden täglich

Besonders wichtig: Der Defibrillator bei der Sparkasse ist **jederzeit frei zugänglich – auch ohne EC-Karte**. Damit steht das Gerät im Notfall allen Bürgerinnen und Bürgern uneingeschränkt zur Verfügung.

Die Bedienung ist bewusst einfach gehalten. Klare Sprachansagen führen Schritt für Schritt durch die Anwendung und unterstützen auch Menschen ohne medizinische Vorkenntnisse. Genau das kann im entscheidenden Moment den Unterschied machen.

In den kommenden Ausgaben stellen wir weitere Standorte der Defibrillatoren in Neustadt und den Ortsteilen vor – damit im Ernstfall möglichst viele wissen, wo schnelle Hilfe zu finden ist.

*Der Defi im Eingangsbereich der Sparkasse ist rund um die Uhr zugänglich. Foto: Stadt Neustadt an der Aisch*

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# Lange Kultur- und Einkaufsnacht in Neustadt an der Aisch

Neustadt an der Aisch wird am Freitag, 10. Juli, wieder zur bunten Bühne für Kultur, Musik, Shopping und kleine Überraschungen: Unter dem Motto **„Welt.Bewegend! Wir bewegen unsere Innenstadt“** lädt die Stadt zur beliebten Langen Kultur- und Einkaufsnacht ein. Bis 22 Uhr haben zahlreiche Geschäfte in der Innenstadt geöffnet und locken mit Aktionen, besonderen Angeboten und echtem Late-Night-Shopping-Feeling.

Auch musikalisch wird einiges geboten: Auf **drei Bühnen** sorgen **Deserted Horizon** an der Grundschulmensa, **Max und der Plancke Wahnsinn** in der Bahnhofstraße sowie **LOU** in der Wilhelmstraße für beste Stimmung und ein abwechslungsreiches Programm.

Wer durch die Innenstadt schlendert, darf sich außerdem auf ein vielfältiges Rahmenprogramm freuen. In der Würzburger Straße ist das **Duo Spaßkoffer** unterwegs, dazu gibt es Tanzauftritte vom **TanzSportzentrum Wolf**, **Tanzstudio Lebensfreude** sowie den **Sterne und Sternchen des Morgenlandes**. Ergänzt wird das Ganze durch Trommelvorführungen der **Batukeros** und eine mobile Seifenblasenwerkstatt, die für kleine und große Besucherinnen und Besucher sicher ein Hingucker wird. In der Ludwigstraße wartet zudem ein Kinderprogramm mit Kinderschminken, während die **Oldtimerfreunde** in der Wilhelmstraße ihre gepflegten Klassiker präsentieren.

Ein weiteres Highlight gibt es ebenfalls in der Wilhelmstraße: Im **Technologietransferzentrum (TTZ)** kann man im Rahmen eines Tages der offenen Tür in die Welt der **Künstlichen Intelligenz** eintauchen.

Natürlich ist auch für das leibliche Wohl gesorgt. Von herzhaften Grillspezialitäten über vegetarische und vegane Angebote bis hin zu Cocktails und weiteren Getränken ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Zum Abschluss wird es dann noch einmal besonders eindrucksvoll: Gegen 23 Uhr verwandeln Feuerkünstler den Marktplatz mit einer spektakulären **Feuershow** in eine leuchtende Bühne voller Bewegung und Licht. Ein Sommerabend, der Kultur, Musik, Genuss und Innenstadtflair auf besondere Weise verbindet.

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# Klimaschutzstammtisch Diespeck–Neustadt an der Aisch lädt zum nächsten Treffen ein

Der Klimaschutzstammtisch Diespeck–Neustadt an der Aisch trifft sich am Dienstag, 21. Juli 2026, um 18.00 Uhr wieder im kleinen Sitzungssaal des Rathauses Neustadt an der Aisch. Wer sich für Klimaschutz in der Region interessiert, ist herzlich eingeladen – auch spontane Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind willkommen.

Beim letzten Treffen im Juni konnte bereits die 30. teilnehmende Person begrüßt werden. Das zeigt: Das Interesse wächst, und ebenso die Lust auf neue Ideen und konkrete Aktionen für mehr Klimaschutz vor Ort.

Wer sich dem Kreis der Diespecker und Neustädter Klimaschutz-Enthusiastinnen und -Enthusiasten anschließen möchte, kann sich vorab per E-Mail an Florian.Witzler@neustadt-aisch.de oder an umweltbeauftragte-diespeck@web.de wenden.

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