Autorenname: C. Pöschl

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Emskirchen

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**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

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Neuhof an der Zenn

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**Neuhof an der Zenn: Osterfreude, Theater, Vereinsleben und der Blick aufs Jubiläumsjahr**

In Neuhof an der Zenn und den Ortsteilen ist aktuell richtig viel geboten. Das neue Mitteilungsblatt zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das Gemeindeleben derzeit ist: Von Osteraktionen über Vereinsnachrichten bis hin zu größeren Veranstaltungen und Zukunftsthemen reicht die Palette. Wer wissen möchte, was in den kommenden Wochen in Neuhof, Trautskirchen und Umgebung ansteht, bekommt hier einen kompakten Überblick über viele Termine, bei denen Tradition, Engagement und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Besonders ins Auge fallen zunächst die anstehenden **Osterveranstaltungen**. In Neuhof laden die **Schloßgeister** am **5. April ab 14 Uhr** zur **Ostereiersuche im Schlossgarten** ein. Auch in Trautskirchen ist rund um Ostern einiges geplant: Dort findet am **3. April** eine **Ostereiersuche am Spielplatz** statt, außerdem ist für den **5. April** das **Osterfeuer am Badeweiher** angekündigt. Gleichzeitig wird allen gedankt, die mit Osterbrunnen und liebevoller Dekoration für ein festliches Ortsbild sorgen.

Auch abseits der Feiertage ist der Veranstaltungskalender gut gefüllt. Das **Scheierntheater** kündigt mehrere Aufführungen im Zeitraum vom **30. April bis 16. Mai** an. Die **Dorfgemeinschaft Unterfeldbrecht** lädt am **17. April** zur **Jahreshauptversammlung** ein, und die **Freiwillige Feuerwehr Neuhof** informiert über ihre anstehenden Übungstermine. Schon jetzt laufen zudem die Vorbereitungen für ein besonderes Jubiläum: Unter dem Motto **„777 Jahre Neuhof“** werden **historische Bilder, alte Fotos und Gemälde** für eine Ausstellung am **3. Mai** in der **Festscheune** gesucht.

Ein weiterer Schwerpunkt im Mitteilungsblatt ist das **Vereinsleben vor Ort**. So blickte **Grün Weiß Adelsdorf** bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein aktives Jahr mit Veranstaltungen, Spenden und viel Eigenleistung zurück. Besonders hervorzuheben ist dabei die Unterstützung der **Schulobstkiste der Grundschule Neuhof** sowie einer **Pflegefamilie in Wilhermsdorf**. Solche Beispiele zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in der Region ist – und dass Hilfe hier ganz praktisch und direkt ankommt.

Daneben richtet sich der Blick auch über Neuhof hinaus auf kommende Entwicklungen in der Region. Angekündigt werden unter anderem die **EXPO-NEA 2026** am **28. Juni** in **Neustadt an der Aisch** sowie der Aktionstag **„meinOrt.meineChance.“** am **15. April**, bei dem Jugendliche regionale Unternehmen kennenlernen können. Damit wird deutlich: Zwischen Osterfreude, kulturellen Veranstaltungen, Vereinsarbeit und Zukunftsthemen ist in der Region derzeit ordentlich Bewegung.

Wer das komplette aktuelle Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn lesen möchte, findet es hier:
[Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn mit den amtlichen Bekanntmachungen der Mitgliedsgemeinden Neuhof an der Zenn und Trautskirchen 7 2026](https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/VG_Neuhof/Dateien/Mitteilungsblatt/07_2026.pdf)

**Kommentar der Redaktion:**
Neuhof zeigt einmal mehr, wie viel auf dem Land los sein kann, wenn Vereine, Ehrenamtliche und engagierte Bürger zusammen anpacken. Zwischen Ostereiersuche, Theater, Feuerwehr, Jubiläumsvorbereitung und Nachwuchsförderung ist da mehr geboten als in mancher Großstadt auf dem Terminkalender steht – nur meist mit besserem Kuchen und kürzeren Wegen.

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Emskirchen

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# Emskirchens „wandelndes Archiv“: Helmuth Röschlein bewahrt die Geschichte des Ortes

Wer in Emskirchen den Namen Helmuth Röschlein hört, denkt meist sofort an den Friseursalon. Kein Wunder: Über Jahrzehnte hinweg schnitt der Friseurmeister vielen Menschen im Ort die Haare – wie zuvor schon sein Vater Konrad und heute Sohn Christian. Doch Helmuth Röschlein ist weit mehr als nur der bekannte „Boder“: Für viele gilt er längst als lebendiges Gedächtnis Emskirchens.

Wer den gebürtigen Emskirchener zuhause besucht, versteht schnell, warum dieser Ruf entstanden ist. In einem Kellerraum lagern unter anderem Originalausgaben der Fränkischen Landeszeitung von 1947 bis 1972 – eine Sammlung, die von einem inzwischen verstorbenen Bekannten stammt. Besonders interessieren Röschlein dabei natürlich die Berichte über seine Heimatgemeinde. Der älteste Artikel über Emskirchen in seinem Bestand stammt sogar aus dem Jahr 1864 und wurde im „Anzeigenblatt der Stadt Neustadt an der Aisch“ veröffentlicht.

Mit der lokalen Presse ist die Familie Röschlein seit jeher eng verbunden. Seine Mutter Betty trug einst Zeitungen aus und machte dabei regelmäßig Halt im Friseurladen von Konrad Röschlein, der damals noch in der Marktstraße war. Heute befindet sich das Geschäft in der Hindenburgstraße. Damals blieb die junge Frau gern etwas länger im Salon, beobachtete den Friseur bei der Arbeit – und wie Konrad Röschlein später oft schmunzelnd erzählte, „irgendwann hat es dann zwischen uns gefunkt“.

Die Begeisterung für Geschichte wurde bei Helmuth Röschlein schon früh geweckt. „Ich war als Kind immer schon vorn dran“, sagt er. Auch in seinem Beruf als Friseur hörte er von Kunden viele spannende Geschichten aus Emskirchen. Den entscheidenden Anstoß für seine Sammelleidenschaft gab aber der Chronist Heinz Feuerlein aus Markt Erlbach, der die aktuelle Ortsgeschichte in Foto und Film dokumentierte. Nachdem Röschlein einen seiner Filme gesehen hatte, war für ihn klar: So etwas wäre auch für Emskirchen wertvoll.

Zunächst machte er selbst Fotos und Super-8-Aufnahmen. Doch weil Fotografieren damals teuer war, begann er um 1970 damit, Zeitungsartikel über Emskirchen systematisch zu sammeln. Die Berichte wurden ausgeschnitten, sauber auf DIN-A4-Blätter geklebt und in Ordnern abgeheftet. Über rund 55 Jahre hinweg kam so ein gewaltiges Archiv zusammen.

Inzwischen hat sich längst herumgesprochen, dass der „Boder“ in Sachen Ortsgeschichte eine der ersten Anlaufstellen ist. Immer wieder wenden sich Menschen an ihn, wenn sie Informationen zu bestimmten Ereignissen suchen. Und Röschlein verlässt sich dabei vor allem auf sein Gedächtnis. Digital gespeichert ist bei ihm nichts. „Ich kann mir alles merken“, sagt er.

Beim Durchblättern seiner Ordner stößt er immer wieder auf kleine und große Geschichten aus der Vergangenheit. So zeigt ein Ordner aus dem Jahr 1990 unter anderem ein Foto, auf dem unser Kollege Mirko Fryska zu sehen ist. Damals pflanzte er mit anderen Schülerinnen und Schülern in der Emskirchener Partnergemeinde Roquebillière einen Baum.

Doch nicht nur Zeitungsartikel gehören zu Röschleins Sammlung. In seinem Fundus finden sich auch zahlreiche alte Fotos, Karten und weitere historische Dokumente. Vieles erhielt er von Ludwig Büttner, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Sammler war. Über ihn sagt Röschlein anerkennend: „Der hatte ein enormes Wissen.“

Zu den besonderen Schätzen zählt ein Gruppenfoto aus dem Jahr 1932, das seinen Vater als Betzenkönig zeigt. Andere Aufnahmen erinnern an die erste Kirchweih nach dem Zweiten Weltkrieg, an die damals noch nicht elektrifizierte Eisenbahnbrücke, an frühere Brauereien und Gasthäuser im Ort oder an das Hochwasser von 1935. Auch kuriose Stücke sind dabei – etwa eine Urkundenpostkarte, auf der festgehalten wurde, dass „ein Gast 25 Glas Bier geleert hat und das, ohne dazu gezwungen worden zu sein, nach reifer Überlegung und bei ganz guter Geisteskraft“.

Eine besonders bemerkenswerte Geschichte verbindet Röschlein mit einem Foto, das zwei US-Soldaten beim Hissen der amerikanischen Flagge in der Ortsmitte zeigt. Nach dem Krieg war eine seiner Cousinen in die USA ausgewandert. Jahre später kamen zwei Amerikaner ins Emskirchener Rathaus und wollten wissen, wer das Mädchen auf einem Foto sei, das sie nach der Einnahme Emskirchens aufgenommen hatten. Es stellte sich heraus: Es war tatsächlich Röschleins Cousine.

Er vermittelte den beiden Amerikanern die Adresse seiner Verwandten, woraufhin der Kontakt zustande kam. Die Geschichte nahm schließlich eine erstaunliche Wendung: Seine Cousine wurde sogar vom damaligen US-Präsidenten empfangen. Im Gegenzug erhielt Röschlein das von ihm gewünschte Foto der gegen Kriegsende zerstörten Emskirchener Bahnbrücke.

Auch aus anderen Bereichen der Ortsgeschichte hat Röschlein Spannendes bewahrt. In seinem Bildarchiv finden sich Fotos und ein alter FLZ-Artikel über die Gründung einer Segelfliegergruppe in Emskirchen. Demnach bauten zwei junge Männer, Hans Maier und Michael Kerschbaum, sogar ein „Hochleistungssegelflugzeug vom Typ Gronau Baby II A“ mit 13 Metern Spannweite. Ergänzt wird das Ganze durch Aufnahmen vom zweiten Flugtag im August 1953.

Wer Helmuth Röschlein zuhört, merkt schnell: Hier spricht jemand, der die Geschichte seines Heimatortes nicht nur gesammelt, sondern mit Herzblut bewahrt hat. Zwischen Ordnern, Fotos und Erinnerungsstücken lebt in seinem Archiv ein gutes Stück Emskirchener Vergangenheit weiter.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Menschen sind für einen Ort unbezahlbar. Während heute vieles irgendwo digital gespeichert wird – oder eben im Datennirwana verschwindet –, hat Helmuth Röschlein über Jahrzehnte ganz analog dafür gesorgt, dass Emskirchen seine Geschichte nicht vergisst. Und seien wir ehrlich: Ein „wandelndes Archiv“ mit Humor, Erinnerungsvermögen und Geschichten über Kirchweih, Bahnbrücken, Segelflugzeuge und 25 Glas Bier ist allemal spannender als jede Suchmaschine.

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Neustadt an der Aisch

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**Hummeln starten in die Saison: Bund Naturschutz ruft zur Hummel-Challenge im Landkreis auf**

Auch wenn die Tage noch frisch sind, summt es bereits in Gärten, an Wegesrändern und auf Wiesen: Die ersten Hummeln sind wieder unterwegs. Der Bund Naturschutz im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim lädt deshalb dazu ein, bei der Hummel-Challenge mitzumachen – und damit ganz nebenbei etwas für den Artenschutz und die Forschung zu tun.

Aktuell sind vor allem die Jungköniginnen aus dem Vorjahr zu beobachten. Nach ihrer Überwinterung machen sie sich nun auf die Suche nach Nahrung, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Besonders gefragt sind dabei Krokusse, Osterglocken, blühende Weiden und weitere Frühjahrsblüher wie Märzenbecher, Winterlinge, Leberblümchen, Waldveilchen oder Buschwindröschen.

Wenn die Hummelköniginnen ausreichend Nektar und Pollen finden, beginnen sie mit dem Aufbau eines neuen Volkes. Dafür suchen sie geeignete Nistplätze, oft alte Mäusenester oder andere Hohlräume am Boden. Dort legen sie die ersten Eier ab. Sobald die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese die Nahrungssuche, während die Königin im Nest bleibt und weitere Eier legt.

Wie die Kreisvorsitzende Karin Eigenthaler mitteilt, lassen sich die jetzt fliegenden Königinnen noch vergleichsweise gut bestimmen – vor allem anhand der Färbung ihrer Behaarung. Später wird das deutlich schwieriger, da Arbeiterinnen und Drohnen anders aussehen. Zu den häufigsten Hummelarten zählen Erdhummel, Gartenhummel, Baumhummel, Ackerhummel, Wiesenhummel und Steinhummel.

Genau hier setzt die Hummel-Challenge an: Gemeinsam mit dem Thünen-Institut und observation.org ruft der Bund Naturschutz dazu auf, Hummeln zu fotografieren und zu melden. Die gesammelten Daten helfen dabei, Vorkommen, Verbreitungsgebiete und auch wichtige Futterpflanzen der einzelnen Arten besser zu erfassen. Außerdem sollen Veränderungen in der Verbreitung und im Jahresverlauf dokumentiert werden.

Moni Nunn, umweltpädagogische Mitarbeiterin der BN-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, bittet deshalb um rege Teilnahme am ersten Teil der Aktion, der noch bis zum 9. April läuft. Der zweite Teil der Hummel-Challenge findet dann vom 20. Juni bis 3. Juli statt.

Wer noch tiefer in die Welt der Hummeln eintauchen möchte, kann zudem eine Wanderausstellung besuchen, die derzeit durch den Landkreis zieht. Auf neun Tafeln werden das Hummeljahr, verschiedene Arten und ihre Lebensräume vorgestellt. In den Osterferien ist die Ausstellung in der Sparkasse Uffenheim zu sehen, in den Pfingstferien in der Sparkasse Markt Erlbach. Weitere Stationen sollen noch bekannt gegeben werden. Dazwischen wird die Ausstellung auch an mehreren Schulen im Landkreis gezeigt.

Weitere Informationen zur Hummel-Challenge und zur Teilnahme gibt es online unter:
**www.bund-naturschutz.de/aktionen/hummel-challenge**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer also in den nächsten Tagen eine dicke, pelzige Brummerin im Garten entdeckt, sollte nicht gleich an einen Frühstart mit Turbolader denken – sondern lieber das Handy zücken und mitmachen. So wird aus einem kleinen Frühlingsmoment im besten Fall ein wertvoller Beitrag für den Naturschutz. Und ganz ehrlich: Hummeln gehören zu den sympathischsten Frühaufstehern überhaupt.

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Neuhof an der Zenn

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**777 Jahre Neuhof: Heimat-Erlebnistag bringt Dorfleben an die Schlossscheune**

Neuhof an der Zenn steuert auf ein besonderes Jubiläum zu: 2026 wird der Ort stolze 777 Jahre alt. Schon am Sonntag, 3. Mai 2026, gibt es dazu einen passenden Vorgeschmack auf das Festjahr: Beim Heimat-Erlebnistag wird rund um die Schlossscheune gemeinsam gefeiert – mit Programm für Familien, Vereine, Heimatfreunde und Gäste aus der Umgebung.

Von 11 bis 16 Uhr ist auf dem Festplatz vor der Schlossscheune einiges geboten. Geplant sind Frühschoppen und Vereinsbewirtung, dazu Heimat-Stationen, ein Kinderprogramm sowie eine Ausstellung. Ein besonderer Programmpunkt steht um 13 Uhr an: Dann wird die Remise mit Fotopoint offiziell eingeweiht.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Heimat erleben!“ und ist Teil des Bayerischen Heimat-Erlebnistags. Damit richtet sich das Fest nicht nur an die Bürgerinnen und Bürger aus Neuhof, sondern auch an alle, die Lust auf einen geselligen Tag mit Ortsgeschichte, Begegnung und fränkischem Dorfleben haben.

Die Einladung aus dem Rathaus ist eindeutig: Ein Fest für das ganze Dorf – und darüber hinaus auch eine schöne Gelegenheit für Besucher aus der Region, Neuhof an der Zenn einmal von seiner lebendigen und gemeinschaftlichen Seite kennenzulernen.

**Kommentar der Redaktion:**
777 Jahre – das ist schon eine Hausnummer. Da merkt man schnell: Neuhof an der Zenn hat nicht nur Geschichte, sondern auch einiges zu erzählen. Umso schöner, dass das nicht trocken mit Jahreszahlen und Aktenordnern gefeiert wird, sondern so, wie es auf dem Land am besten funktioniert: draußen, gemeinsam und mit Leben im Ort. Frühschoppen, Vereine, Kinderprogramm und ein Fotopoint – das klingt nicht nach verstaubter Vergangenheit, sondern nach gelebter Heimat. Und genau so soll es eigentlich sein.

Quelle: Markt Neuhof an der Zenn
Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn

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**Kostenloses Bilderbuch für Dreijährige: Kreisbücherei beteiligt sich erneut an „Lesestart 1-2-3“**

Ein schönes Angebot für Familien aus dem Landkreis: Dreijährige Kinder können sich in den Kreisbüchereien wieder ein kostenloses Bilderbuch abholen. Die Aktion „Lesestart 1-2-3“ findet nun zum letzten Mal bundesweit statt – und auch die Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim ist erneut mit dabei.

Hinter der Aktion stehen die Stiftung Lesen, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Büchereien in ganz Deutschland. Ziel ist es, besonders auch Familien zu erreichen, in denen bisher wenig oder gar nicht vorgelesen wird. Das geschenkte Buch soll dabei ein einfacher Einstieg sein, um das gemeinsame Lesen zu Hause zu fördern.

Denn Vorlesen bringt für Kinder viele Vorteile mit sich: Es hilft dabei, neue Wörter zu lernen, fördert Fantasie und Konzentration und macht den meisten Kindern ganz einfach Freude.

Eltern von dreijährigen Kindern können sich ein Exemplar in den Kreisbüchereien in **Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim, Scheinfeld** oder auch im **Bücherbus** abholen. Gleichzeitig gibt es dort auch Informationen zu weiteren Angeboten für Kinder und Erwachsene.

Adressen, Öffnungszeiten und den Fahrplan des Bücherbusses gibt es unter:
**https://www.kreis-nea.de/kreisbuecherei**

**Kommentar der Redaktion:**
Ein kostenloses Buch ist vielleicht eines der sinnvollsten Geschenke überhaupt – es braucht keinen Akku, kein WLAN und macht im besten Fall Lust auf noch mehr Geschichten. Gerade in Zeiten, in denen Bildschirme oft um Aufmerksamkeit kämpfen, ist so eine Aktion ein starkes Signal für Sprache, Fantasie und gemeinsame Zeit in der Familie.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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**Abfuhrtermine im Landkreis verschieben sich wegen Ostern nach vorne**

Wer in der kommenden Woche seine Mülltonnen an die Straße stellen muss, sollte jetzt genau hinschauen: Wegen der Osterfeiertage werden im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim alle Abfuhrtermine für blaue, gelbe und braune Tonnen um einen Tag vorverlegt.

Das bedeutet konkret: Die Leerung vom eigentlich vorgesehenen Montag, 30. März 2026, findet bereits am Samstag, 28. März statt. Der Termin vom Dienstag, 31. März, wird schon am Montag, 30. März abgefahren – und so geht es in der Woche vom 30.03. bis 05.04.2026 jeweils einen Tag früher weiter.

Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass die richtigen Termine in der Abfall-App NEA bereits korrekt hinterlegt sind. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte dort noch einmal nachsehen, damit keine Tonne stehen bleibt.

**Kommentar der Redaktion:**
Kurz gesagt: Diese Woche kommt der Müll schneller als sonst. Wer sich nur auf sein Bauchgefühl verlässt, hat am Ende vielleicht noch eine volle Tonne bis nach Ostern. Also lieber einmal mehr in die App schauen – der Müll macht schließlich keine Feiertage.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, www.kreis-nea.de

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Emskirchen

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„Rats-Check✔️ NEA“ – einem neuen Video- und Podcast-Format zur Lokalpolitik in der Region.

Zum Start dreht sich alles um die Kommunalwahl in Emskirchen und die Kreistagswahl 2026 im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim. Das Format will Entscheidungen vor Ort verständlich machen und Hintergründe liefern, die sonst oft nur in Sitzungen oder zwischen den Zeilen auftauchen.

Zu Gast in der Premierenfolge ist Bernd Rauscher. Er ist Dritter Bürgermeister in Emskirchen und seit vielen Jahren Mitglied des Gemeinderats. Nach der aktuellen Wahlperiode hört er im Gremium auf. Im Gespräch gibt er einen offenen Einblick in die Arbeit der Kommunalpolitik und spricht über Entwicklungen, Chancen und Konflikte.

Die Folge ist in drei Themenblöcke aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um die Bürgermeisterwahl in Emskirchen. Dort wird gefragt, wer im Wahlkampf überzeugt hat, wie das Ergebnis einzuordnen ist und was das für die kommende Amtszeit bedeutet.

Im zweiten Block steht die Gemeinderatswahl im Mittelpunkt. Thema sind Gewinner:innen und Verlierer, die Sitzverteilung und die Frage, wie arbeitsfähig das neue Gremium sein wird. Gerade in kleineren Kommunen wie Emskirchen prägen persönliche Bekanntheit, Vereinsleben und lokale Themen oft stärker die Wahl als die große Parteipolitik.

Der dritte Teil schaut über den Ort hinaus auf die Kreistagswahl 2026. Dabei geht es um politische Trends im Landkreis NEA-BW, um Auswirkungen für Emskirchen und um die Zusammensetzung des künftigen Kreistags. Der Kreistag entscheidet unter anderem bei Themen wie Schulen, Kliniken, Kreisstraßen, ÖPNV und Jugendhilfe mit – also bei vielen Punkten, die den Alltag in der Region direkt betreffen.

Mit „Rats-Check✔️ NEA“ bekommt Emskirchen ein neues Format für alle, die Lokalpolitik nicht nur als Schlagzeile, sondern mit Einordnung verfolgen wollen. Wer sich für die kommenden Wahlen und die politische Zukunft vor Ort interessiert, findet hier einen kompakten Einstieg.

YouTube:
https://youtu.be/jo-h-QIXIL8?is=-elrJG-lztTWs5c3

Spotify:
https://open.spotify.com/episode/4XNjivxpQFFJUNOjhcSgXC?si=7gmrX47DQ-mGeAa2q4jMUg&t=103

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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Neustadt an der Aisch

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# Berufliche Orientierung hautnah: Schüler blicken am 15. April in regionale Betriebe

Wie fühlt sich ein Beruf im echten Arbeitsalltag an? Welche Ausbildungsplätze gibt es direkt vor der Haustür? Und welche Chancen bietet die heimische Wirtschaft für die eigene Zukunft? Genau das können Schülerinnen und Schüler bei der Aktion **„meinOrt.meineChance.“** am **Mittwoch, 15. April**, ganz praktisch herausfinden.

Wie das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim mitteilt, richtet sich das Angebot vor allem an die **8. und 9. Klassen** aller weiterführenden Schulen im Landkreis sowie an die **10. Klassen der Gymnasien**. Auch Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in **Rothenburg** können teilnehmen. Mit dabei sind Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Förderschulen, Gymnasien sowie **BVJ- und BIK-Klassen** der Berufsschulen.

Am Aktionstag haben die Jugendlichen die Möglichkeit, **bis zu vier verschiedene Unternehmen im westlichen Landkreis** – etwa ab dem Raum Bad Windsheim – direkt vor Ort kennenzulernen. Ziel ist es, einen realistischen Einblick in Betriebe und Ausbildungsberufe zu geben und frühzeitig Kontakte zu möglichen Ausbildungsunternehmen zu knüpfen.

Statt nur Broschüren zu lesen oder im Internet zu recherchieren, können die Teilnehmenden echte Arbeitsplätze erleben, mit Auszubildenden und Ausbildern sprechen und sich aus erster Hand über berufliche Perspektiven in der Region informieren.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter:
**www.ferienfirmentag.de/meinortmeinechance/so-gehts/**

Praktisch für alle Teilnehmenden: **Am Aktionstag kann das NEA-Mobil kostenlos genutzt werden.**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer früh reinschnuppert, trifft oft die besseren Entscheidungen – und spart sich später vielleicht den berühmten Satz: „Hätt ich das mal vorher gewusst.“ Gerade in unserer Region gibt es viele spannende Betriebe mit guten Zukunftschancen, die man oft viel zu wenig auf dem Schirm hat. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen auf jeden Fall.

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**Neptunbrunnen in Neustadt wird restauriert – Stadtrat gibt auch grünes Licht für Kindergartenzaun und Mehrkosten an der Markgrafenhalle**

Am Neustädter Marktplatz stehen in den kommenden Wochen Arbeiten am Neptunbrunnen an: Das Wahrzeichen der Stadt soll nach rund 25 Jahren wieder saniert werden. Zudem hat der Stadtrat weitere wichtige Bau- und Sanierungsmaßnahmen beschlossen – vom neuen Zaun am Kindergarten am Schloss bis hin zu zusätzlichen Kosten bei der Fassadenerneuerung der Markgrafenhalle.

Der Stadtrat genehmigte einstimmig 25.000 Euro für die Restaurierung des Neptunbrunnens. Wie Frank Maes vom städtischen Bauamt erklärte, haben Witterung und Alter am Bauwerk ihre Spuren hinterlassen. Betroffen sind vor allem der Brunnenaufbau und das Becken. Genannt wurden unter anderem lose Teile, Mikrobenbefall, abplatzender Sandstein, Risse, beschädigte Fugen und Undichtigkeiten im Beckenbereich. Die Neptunfigur selbst befindet sich dagegen laut Maes in einem „ausgezeichneten Zustand“, hier seien keine Maßnahmen notwendig.

Geplant ist, den Brunnen nach der Instandsetzung mit einer leichten, auf den Sandstein abgestimmten Lasur zu versehen. Im Innenbereich des Beckens sollen zudem neue Dichtbänder und wasserbeständige Materialien eingebaut werden. Ziel sei es, den Unterhalt des Brunnens künftig günstiger und nachhaltiger zu machen. Die Arbeiten sollen nach dem Abbau des Osterschmucks beginnen und laut Stadt bereits im Mai abgeschlossen sein.

Deutlich teurer wird die Sanierung der Zaunanlage am städtischen Kindergarten am Schloss. Hier bewilligte der Stadtrat knapp 73.000 Euro. Nach Angaben von Frank Maes weist die bestehende Umzäunung massive Schäden auf – sowohl an den Mauerteilen und Säulen als auch an den Holzelementen. Neben morschen Holzteilen bereiten vor allem Schäden an den Betonwerksteinen und nicht mehr mit dem Fundament verbundene Mauerteile Sorgen. Nach Einschätzung der Verwaltung ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist.

Diskutiert wurde im Gremium kurz über die Ausführung des neuen Zauns. David Muck von den Grünen fragte nach, ob es tatsächlich ein Kunstschmiedezaun sein müsse. Maes verwies jedoch darauf, dass an der benachbarten Grundschule bereits ein solcher Zaun vorhanden sei und ein weiterer für den Pausenhof zur Straße hin beschlossen wurde. So entstehe ein einheitliches Gesamtbild. SPD-Stadtrat Jürgen Brenner brachte es auf den Punkt: Ein einfacher Jägerzaun wäre zwar möglich, würde an dieser Stelle aber nicht zum Umfeld passen – auch mit Blick auf das Stadtbild und touristische Aspekte.

Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde ein Nachtrag für die Fassadenerneuerung der Markgrafenhalle. Nachdem die bisherigen Fassadenelemente entfernt worden waren, traten zusätzliche Schwierigkeiten und unerwartete Probleme zutage. Die ausführende Firma musste deshalb neu kalkulieren. Nach Prüfung durch das Planungsbüro billigte der Stadtrat nun Mehrkosten in Höhe von rund 37.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die neue Fassade damit auf knapp 389.000 Euro – und liegen damit weiterhin rund 57.000 Euro unter der ursprünglichen Kalkulation.

**Kommentar der Redaktion:**
Der Neptunbrunnen gehört einfach zum Neustädter Marktplatz dazu – und wenn er nach 25 Jahren wieder etwas Pflege braucht, ist das gut investiertes Geld. Gerade bei solchen Wahrzeichen zeigt sich, wie wichtig regelmäßiger Unterhalt ist. Und beim Kindergartenzaun gilt: Sicherheit geht vor – und wenn’s dann auch noch ordentlich aussieht, hat wirklich niemand etwas dagegen. Neustadt investiert also nicht nur in schöne Kulissen, sondern auch in Substanz. Genau so soll’s sein.

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**770 Wildobstbäume fürs Klima: Mini-Wäldchen am Jobcenter in Neustadt wächst**

Bei bestem Frühlingswetter ist am Samstag, 28. März 2026, am Jobcenter in Neustadt an der Aisch ein ganz besonderes Gemeinschaftsprojekt weitergewachsen: Rund 50 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dort gemeinsam ein Miniwildobstwäldchen gepflanzt. Auf rund 250 Quadratmetern entstanden dabei nicht nur viele neue Grünflächen, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Umweltbewusstsein, Artenvielfalt und gelebten Zusammenhalt in der Region.

Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Neustadts Bürgermeister Klaus Meier, Sparkassenvorstand Gunther Frautz, Mitglieder des Kreis-Klimaforums, Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende der Sparkasse im Landkreis, die Jugendfeuerwehr Neustadt a.d.Aisch, Schülerinnen und Schüler der Faire Trade-/Nachhaltigkeitsgruppe des Friedrich-Alexander-Gymnasiums, Bewohnerinnen der AWO-Seniorenresidenz, Eltern und Kinder des Entdeckerkindergartens Schatzkiste sowie Mitarbeitende des Landratsamtes.

Die Pflanzaktion ist Teil des Konzepts sogenannter „Tiny Food Forests“. Dabei handelt es sich um kleine, dicht bepflanzte Wildobstwälder, die gleich mehrere positive Effekte haben: Sie fördern die Biodiversität, verbessern das Mikroklima, speichern CO₂ und schaffen zugleich neue Möglichkeiten, Natur direkt vor Ort zu erleben und besser zu verstehen.

Auch der pädagogische Gedanke spielte bei der Aktion eine wichtige Rolle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchliefen verschiedene Mitmach-Stationen: Nach einer Einführung ins Pflanzen wurden individuelle Baumschilder gebastelt, Materialien vorbereitet und anschließend die jungen Bäume eingesetzt. Unterstützt wurde das Wachstum dabei durch Mykorrhiza-Pilze. Zum Abschluss wurde gemulcht, gründlich gewässert und gemeinsam aufgeräumt. Die Bewässerung übernahm die Jugendfeuerwehr Neustadt a.d.Aisch.

Insgesamt wurden 770 Wildobstbäume und Gehölze gepflanzt. Die Auswahl der Arten wurde gezielt auf ökologische Vielfalt ausgelegt. Dazu gehören unter anderem Elsbeere, Speierling, Gemeine Eberesche, Wildapfel, Wildbirne, Schlehe, Vogelkirsche, Esskastanie, Walnuss, Schwarzer Holunder und verschiedene Weißdornarten.

Das Mini-Wäldchen soll künftig als „grünes Klassenzimmer“ dienen und Menschen aller Altersgruppen einen direkten Zugang zur Natur ermöglichen. Gleichzeitig ist geplant, den Bereich in den kommenden Jahren barrierefrei auszubauen. So soll am Jobcenter ein inklusiver Naherholungsraum entstehen, der Begegnung, Erholung und Naturerfahrung für alle möglich macht.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Wald mit 770 Bäumen auf 250 Quadratmetern? Klingt fast wie fränkische Effizienz in Reinform. Aber im Ernst: Solche Projekte zeigen, dass Klimaschutz nicht immer nur aus großen politischen Debatten bestehen muss, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür anfangen kann – mit Spaten, Gießkanne und gemeinsamer Aktion. Besonders schön ist, dass hier Jung und Alt zusammengearbeitet haben. Wenn aus einer Pflanzaktion später ein grünes Klassenzimmer und ein Ort für alle wird, dann ist das mehr als nur ein Umweltprojekt – dann wächst hier wirklich etwas für die Zukunft.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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**Abfallwirtschaft im Landkreis am 2. Mai 2026 geschlossen**

Wer am Samstag nach dem Maifeiertag noch schnell etwas zur Deponie, zum Wertstoffhof oder zu einer anderen Einrichtung der Abfallwirtschaft bringen möchte, sollte umplanen: Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim bleiben am **Samstag, 2. Mai 2026**, **alle Einrichtungen der Abfallwirtschaft geschlossen**.

Die Abfallwirtschaft des Landkreises bittet die Bürgerinnen und Bürger dafür um Verständnis. Wer Anlieferungen oder Entsorgungen geplant hat, sollte dies rechtzeitig auf einen anderen Tag verlegen.

**Kommentar der Redaktion:**
Nach dem Feiertag ist zwar bei vielen noch Aufräumstimmung angesagt, bei der Abfallwirtschaft im Landkreis bleibt am 2. Mai aber Pause. Also lieber keinen vollgepackten Kofferraum auf Verdacht starten – das spart Zeit, Sprit und schlechte Laune.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
(c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Emskirchen

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**Dieseldiebe an der B8 unterwegs: Polizei sucht Zeugen nach gleich zwei Fällen**

Offenbar hatten es bislang unbekannte Täter am Wochenende gezielt auf abgestellte Lastwagen entlang der B8 abgesehen. Bei Emskirchen und Scheinfeld zapften sie aus zwei geparkten Lkw insgesamt rund 250 Liter Diesel ab. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizei Neustadt/Aisch wurden die beiden Lastwagen am Wochenende an der B8 bei Emskirchen und Scheinfeld zum Ziel von Dieseldieben. Die Unbekannten hebelten jeweils die Tankdeckel auf und entwendeten anschließend den Kraftstoff.

Insgesamt wurden dabei rund 250 Liter Diesel abgezapft. Die Polizeiinspektion Neustadt/Aisch hat die Ermittlungen aufgenommen und sucht nun nach möglichen Zeugen, die verdächtige Beobachtungen gemacht haben.

Wer im Bereich der B8 bei Emskirchen oder Scheinfeld etwas Auffälliges bemerkt hat, wird gebeten, sich bei der Polizei Neustadt/Aisch zu melden.

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Diespeck

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# Schleifmühlstraße in Diespeck soll noch 2024 saniert werden

In der vorletzten Gemeinderatssitzung dieser Wahlperiode in Diespeck ging es vor allem um ein Thema, das viele Bürger direkt vor der Haustür betrifft: Straßen, Gehwege und die Verkehrssicherheit im Ort. Besonders dringend ist nach Angaben der Gemeinde die Sanierung der Schleifmühlstraße. Außerdem wurde bekannt, dass in der Neustädter Straße ein neuer 24/7-Laden entstehen soll.

Für Straßen- und Gehwegsanierungen stehen im Diespecker Haushalt aktuell 100.000 Euro zur Verfügung. Bürgermeister Markus Helmreich machte dabei deutlich, dass diese Summe zwar nicht alle Probleme lösen könne, aber dringend notwendig sei, weil es an mehreren Stellen Handlungsbedarf gebe.

Als besonders akut gilt derzeit die Schleifmühlstraße. Dort müsse noch in diesem Jahr etwas passieren. Ein Angebot für die Sanierung liegt laut Helmreich bereits vor, ein zweites soll noch eingeholt werden. Gemeinderat Helmut Roch vom Bürgerforum regte in diesem Zusammenhang an, im kommenden Jahr auch die Straßen in Unter- und Obersachsen stärker in den Blick zu nehmen.

Zur Bewertung des Zustands der Straßen wurde in den vergangenen Wochen in Diespeck die App „Vialytics“ eingesetzt. Die Software erkennt Straßenschäden und hilft bei der Priorisierung notwendiger Maßnahmen. Auf Nachfrage aus dem Gemeinderat bestätigte der Bürgermeister, dass auch das Kanalnetz mit dieser Technik überprüft wurde.

Ein weiterer Punkt: In der Schleifmühlstraße steht demnächst auch die Verlegung von Glasfaser an. Dadurch bietet sich an, notwendige Arbeiten gebündelt durchzuführen. In diesem Zuge sollen schadhafte Gehwegflächen neu gepflastert werden. Der Gemeinderat ermächtigte den Bürgermeister deshalb, im Rahmen der Straßenbaumaßnahmen auch Mittel für den Ausbau der Gehwege einzusetzen.

Neben der Schleifmühlstraße standen weitere Verkehrsfragen auf der Tagesordnung. Ein beantragter Verkehrsspiegel am Neuberg im Ortsteil Stübach wurde abgelehnt. Dagegen will sich die Gemeinde die Situation am Dachsbacher Weg, insbesondere bei der Einfahrt in die Parallelstraße, noch genauer anschauen. Dort ist die Sicht offenbar problematisch. Als erste Maßnahme soll ein Schild mit dem Hinweis „Spielende Kinder“ Autofahrer zum langsameren Fahren bewegen.

Zusätzlich sollen in den angrenzenden Straßen sogenannte Haifischzähne auf die Fahrbahn aufgebracht werden. Diese Markierungen sollen auf die Regel „rechts vor links“ aufmerksam machen. Auch in der Richthofenstraße sind solche Markierungen geplant. Beschlossen wurde außerdem, dass Hecken von Anwohnern an besonders unübersichtlichen Stellen zurückgenommen oder entfernt werden müssen, wenn sie die Sicht beeinträchtigen.

Beim Kreuzungsbereich in der Willenbachstraße, der in der Vergangenheit mehrfach Thema im Gemeinderat war, hat sich die Lage laut Rathaus inzwischen verbessert. Durch das Abrunden der Abzweigungen sei die Verkehrssituation dort übersichtlicher geworden.

Zum Abschluss des Themenblocks Straßenbau ging es noch um den Kirchberg. Dort sollen demnächst Parkplätze eingezeichnet und ein Tempo-30-Schild aufgestellt werden. Künftig darf dort dann nur noch auf den markierten Flächen geparkt werden.

Erfreuliche Nachrichten gab es zum Schluss noch beim Thema Wasserversorgung: Der Wasserverbrauch in der Gemeinde ist deutlich gesunken. Als Grund nannte Bürgermeister Helmreich vor allem die erneuerten Leitungen in der Bamberger Straße, wo es in der Vergangenheit immer wieder zu Rohrbrüchen gekommen war. Während der Verbrauch 2023 noch bei 42.500 Kubikmetern lag, sind es aktuell nur noch rund 23.000 Kubikmeter. Für die Gemeinde ist das ein klares Signal: Es geht in die richtige Richtung.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich einmal mehr: Straßenbau ist selten ein Thema, das große Schlagzeilen macht – bis man täglich über Schlaglöcher fährt oder mit dem Kinderwagen holprige Gehwege meistert. Dass die Schleifmühlstraße jetzt Vorrang bekommt, ist deshalb nur konsequent. Clever ist auch, die Sanierung mit der Glasfaserverlegung zu verbinden. Wenn schon gebuddelt wird, dann bitte nicht zweimal. Und der neue 24/7-Laden in der Neustädter Straße? Der dürfte für Gesprächsstoff sorgen – und wohl auch für spontane Einkäufe zu Uhrzeiten, zu denen man sonst höchstens merkt, dass die Milch leer ist.

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Neustadt an der Aisch

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# Anmeldung für Expo-NEA gestartet: Landkreis-Unternehmen zeigen, was in der Region steckt

Wer wissen möchte, wie viel Innovationskraft, Handwerk, Dienstleistung und Unternehmergeist im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim steckt, sollte sich den 28. Juni vormerken: Auf dem Festplatz in Neustadt findet mit der **EXPO-NEA** eine große branchenübergreifende Leistungsschau regionaler Unternehmen statt. Für Betriebe ist das eine gute Gelegenheit, sich zu präsentieren – für Besucherinnen und Besucher eine spannende Möglichkeit, die Vielfalt der heimischen Wirtschaft hautnah zu erleben.

Die Wirtschaftsförderung des Landkreises veranstaltet die **EXPO-NEA am Sonntag, 28. Juni, von 11 bis 17 Uhr** auf dem Festplatz in Neustadt. Eingeladen sind Unternehmen aller Größen und aus allen Branchen. Sie können dort ihre **Produkte, Dienstleistungen und Innovationen** vorstellen. Gleichzeitig bietet die Messe auch Raum, um **Ausbildungsplätze, Praktika und Stellenangebote für Fachkräfte** sichtbar zu machen.

Der Großteil der Ausstellung ist unter freiem Himmel geplant. Zusätzlich steht ein **Zelt mit rund 35 Standplätzen** zur Verfügung. Jeder dieser Plätze misst **drei mal drei Meter**. **Stromanschlüsse** sind sowohl im Außenbereich als auch im Zelt vorhanden.

Ausdrücklich willkommen sind laut den Veranstaltern auch **Fahrzeuge, Maschinen und Großgeräte** – also zum Beispiel **Lastwagen oder Arbeitsbühnen**. Wer ausstellt, muss allerdings **Tische, Stühle und Pavillons selbst mitbringen**.

Besonders interessant ist die Messe auch für junge Unternehmen: Für **Gründerinnen und Gründer**, deren Betrieb in den vergangenen **fünf Jahren** entstanden ist, gibt es einen **eigenen Start-up-Bereich mit vergünstigten Standgebühren**. Wer dieses Angebot nutzen möchte, soll den entsprechenden Hinweis im **Anmeldeformular unter „Sonstiges“** eintragen.

Damit die EXPO-NEA nicht nur zur Unternehmensschau, sondern auch zum Ausflugsziel für Familien wird, ist außerdem ein **Rahmenprogramm mit Kinderaktionen sowie Speisen und Getränken** geplant.

**Kommentar der Redaktion:**
So eine Leistungsschau ist mehr als nur Werbung in eigener Sache. Sie zeigt, was direkt vor unserer Haustür alles entwickelt, gebaut, verkauft und organisiert wird. Gerade in Zeiten, in denen oft nur über Probleme gesprochen wird, ist es auch mal schön zu sehen, wie viel hier in der Region tatsächlich läuft – vom Start-up bis zum etablierten Familienbetrieb. Und mal ehrlich: Ein Lastwagen, eine Arbeitsbühne und Kinderprogramm haben meistens bessere Chancen auf Aufmerksamkeit als jede PowerPoint-Präsentation.

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Ein Spaziergang im Wald – für viele Menschen in unserer Region ein Ort der Ruhe, der Erholung und des Durchatmens. Genau dieses Gefühl soll nun künftig noch stärker geschützt werden: Im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim wird aktuell ein neues Pilotprojekt vorbereitet, das deutschlandweit für Aufmerksamkeit sorgen könnte.

In mehreren Waldgebieten rund um Emskirchen, Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Wilhelmsdorf, Hagenbüchach und Diespeck sollen sogenannte „Ruhezonen“ eingerichtet werden. Das Besondere: Diese Bereiche dürfen künftig nur noch im Flüsterton betreten werden.

Schutz für Natur – und für die Nerven

Die Idee hinter dem Projekt ist ebenso einfach wie ambitioniert. Wildtiere reagieren empfindlich auf Lärm – gleichzeitig suchen immer mehr Menschen gezielt nach Orten, an denen sie abschalten können. Die neue Regelung soll beides verbinden.

„Wir wollen unseren Wäldern wieder mehr Ruhe zurückgeben“, erklärt Landrat Christian von Dobschütz. „Gerade in Zeiten, in denen der Alltag oft laut und hektisch ist, brauchen wir bewusst geschützte Rückzugsorte.“

Auch aus den Gemeinden kommt Unterstützung. Bürgermeister Klaus Mayer betont: „Unsere Wälder sind ein wichtiger Teil der Lebensqualität. Wenn wir es schaffen, Naturerlebnis und Rücksicht besser zu verbinden, profitieren alle.“

Bürgermeisterin Winkelspecht sieht zudem einen touristischen Effekt: „Das ist ein spannender Ansatz, der unsere Region noch attraktiver machen kann – gerade für Menschen, die gezielt Ruhe suchen.“

Und auch Birgit Kress unterstützt die Idee: „Naturschutz beginnt oft im Kleinen. Wenn wir unser eigenes Verhalten reflektieren, kann das große Wirkung haben.“

So soll die Flüsterzone funktionieren

In den ausgewiesenen Bereichen werden in den kommenden Wochen entsprechende Hinweisschilder aufgestellt. Darauf klar formuliert:

👉 „Bitte nur im Flüsterton sprechen“
👉 „Handyklingeln vermeiden“
👉 „Lautes Lachen bitte außerhalb der Zone“

Zur besseren Orientierung sind die Wege farblich markiert, zudem wird überlegt, spezielle „Ruhebänke“ einzurichten – mit dem Hinweis: „Hier darf geschwiegen werden.“

Nach ersten Planungen soll die Einhaltung der Regelungen stichprobenartig kontrolliert werden. Dabei setzt man jedoch weniger auf Strafen als auf Einsicht.

Erste Erfahrungen überraschend positiv

In einem kleineren Testgebiet nahe Markt Erlbach wurde das Konzept bereits probeweise umgesetzt – mit unerwartetem Ergebnis:

Viele Besucherinnen und Besucher berichten, dass sie den Wald dadurch intensiver wahrnehmen. Vogelstimmen, Windgeräusche und das Rascheln der Blätter treten plötzlich stärker in den Vordergrund.

Ein Spaziergänger formulierte es so: „Am Anfang war es ungewohnt – aber dann irgendwie richtig schön.“

Kleine Herausforderung im Alltag

Natürlich bringt die neue Regelung auch Herausforderungen mit sich. Besonders Familien mit Kindern oder Hundehalter müssen sich erst anpassen.

Intern wird deshalb bereits über Ausnahmen diskutiert – etwa für bellfreudige Vierbeiner oder spontane Lachanfälle.

Ein Sprecher aus dem Landratsamt formulierte es mit einem Augenzwinkern:
„Wir setzen hier auf gegenseitige Rücksicht – und ein bisschen Selbstdisziplin.“

Start schon bald geplant

Wenn alles nach Plan läuft, könnten die ersten offiziellen Flüsterzonen bereits in den kommenden Wochen eingerichtet werden. Eine Ausweitung auf weitere Gebiete ist bei positiver Resonanz nicht ausgeschlossen.

…und jetzt ehrlich:

Wer bis hierhin gelesen hat, hat es vielleicht schon geahnt 😉

👉 April, April!

Natürlich darfst du weiterhin ganz normal durch unsere Wälder spazieren – reden, lachen und das Leben genießen inklusive.

Aber mal ehrlich:
Ein bisschen mehr Ruhe im Wald würde uns allen wahrscheinlich trotzdem guttun 🌳🙂

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Markt Erlbach

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# Starker TSV Markt Erlbach: Über 1000 Mitglieder und gleich zwei Jubiläen im Blick

Der TSV Markt Erlbach blickt auf ein erfolgreiches Vereinsjahr und hat 2025 allen Grund zum Feiern: Der größte Verein der Marktgemeinde zählt inzwischen 1017 Mitglieder, das Sportgelände am Haidter Weg wird 20 Jahre alt und auch bei der Kirchweih steht ein besonderes Jubiläum an. Bei der Mitgliederversammlung mit rund 70 Teilnehmern wurde deutlich: Der TSV wächst, ist in der Gemeinde fest verankert und hat für die Zukunft noch einiges vor.

Bei der Versammlung zog Vorsitzender Michael Popp eine positive Bilanz. 2025 sei für ihn das erste Jahr gewesen, in dem er die Vereinsführung komplett übernommen habe. Mit der Entwicklung des Vereins zeigte er sich sehr zufrieden – sowohl bei der Mitgliederzahl als auch bei der Öffentlichkeitsarbeit und der Präsenz in Markt Erlbach und darüber hinaus.

In seinem Rückblick stellte Popp drei zentrale Säulen des Vereins in den Mittelpunkt: die Menschen, das Sportangebot und das Sportgelände. Besonders hob er das Engagement der Ehrenamtlichen und Übungsleiter hervor. Ohne ihren persönlichen und zeitlichen Einsatz wäre ein Verein in dieser Größenordnung nicht denkbar. Neben dem regulären Sportbetrieb ist der TSV auch bei vielen Veranstaltungen im Ort aktiv – etwa beim Marktfest, Ferienprogramm, der Kirchweih oder dem Adventsmarkt.

Trotz aller positiven Entwicklungen sprach Popp auch Aufgaben an, die noch vor dem Verein liegen. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Social-Media-Präsenz, die Gewinnung weiterer Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie zusätzliche Helfer für Arbeitseinsätze.

Breit aufgestellt ist der TSV vor allem beim Sportangebot. Fußball, Tischtennis, Kinderturnen, das Kinderbewegungsprogramm „Wirbelwind“, Volleyball, Rehasport und Herzgruppe, Badminton, Aikido, Basketball, Fitness sowie Trendsportarten wie Capoeira, Pilates oder Tai Chi – die Abteilungen gaben bei der Versammlung Einblicke in ihre Arbeit. Dabei wurde laut Vereinsmitteilung deutlich, dass Sport im TSV über alle Altersgruppen hinweg gut ankommt – vom Kind bis zum Senior.

Ein weiterer Schwerpunkt war das Sportgelände und die Infrastruktur. Hier würdigte Popp besonders Jürgen Scheuerpflug, der bei Fragen rund um das Gelände als Ansprechpartner gilt, Maßnahmen plant, Reparaturen organisiert und Arbeitseinsätze koordiniert. Zweiter Vorsitzender Alexander Müller blickte zudem auf mögliche künftige Investitionen und Wachstumsperspektiven.

Ein Höhepunkt im Vereinsjahr soll das Wochenende vom 18. bis 20. September werden. Dann feiert der TSV das 20-jährige Bestehen des Sportgeländes am Haidter Weg. Geplant ist unter anderem ein Festabend am Freitag unter dem Motto „Rückblick, Dank und Zukunft des Sportgeländes“. Auch die sportlichen Programmpunkte für das Jubiläumswochenende laufen bereits an.

Darüber hinaus steht ein weiteres Jubiläum bevor: Die Kirchweih mit dem vom TSV bewirteten Festzelt findet in diesem Jahr zum 50. Mal in der Frankenstraße statt. Festausschuss-Vorsitzender Gerd Eisenbeiß berichtete dazu über die Planungen für Marktfest und Kirchweih. Besonders verwies er auf den Kerwasamstag, an dem „Motion Sound“ im Festzelt auftreten soll.

Auch finanziell steht der Verein solide da. Die Schatzmeister Alexander Winter und Stefan Fleischmann berichteten von einem erfreulichen Geschäftsverlauf. Die Einnahmen lagen knapp über den Ausgaben, zudem befinde sich der TSV bei der Tilgung seiner Verbindlichkeiten auf der Zielgeraden.

Zum Abschluss der Versammlung wurden langjährige Mitglieder geehrt. 17 Mitglieder gehören dem TSV seit 25 Jahren an, 17 weitere seit 40 Jahren. Für 50 Jahre Mitgliedschaft konnten sechs Mitglieder geehrt werden, und ein Vereinsmitglied blickt sogar auf 60 Jahre TSV-Zugehörigkeit zurück.

**Kommentar der Redaktion:**
Mehr als 1000 Mitglieder, ein breites Sportangebot, zwei Jubiläen und ein Verein, der sich nicht nur um Training und Spielbetrieb kümmert, sondern auch das Gemeindeleben mitträgt – das ist schon eine Hausnummer. Gerade in kleineren Gemeinden zeigt sich immer wieder: Ein Sportverein ist oft weit mehr als nur ein Ort für Bewegung. Er ist Treffpunkt, Netzwerk, Heimat auf Zeit – und manchmal auch die Stelle, an der man lernt, dass „Arbeitseinsatz“ nicht automatisch Freizeit bedeutet. Beim TSV Markt Erlbach scheint vieles auf einem guten Weg zu sein. Jetzt kommt es darauf an, auch die nächsten Ehrenamtlichen zu begeistern, damit das starke Fundament erhalten bleibt.

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**Klimapakt 2030plus und Bürgerwindpark: Landkreis setzt auf regionale Energiewende**

Wie kann Klimaschutz vor Ort ganz praktisch funktionieren – und dabei auch noch den Menschen in der Region etwas bringen? Genau darum ging es beim 56. Treffen des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ der Europäischen Metropolregion Nürnberg, das diesmal im Bürgerhaus Markt Erlbach stattfand. Gastgeber war der Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim.

Im Mittelpunkt stand der weiterentwickelte **Klimapakt 2030plus**, der als strategischer Rahmen für die Zusammenarbeit beim Klimaschutz in der Metropolregion Nürnberg dienen soll. Projektleiter Sebastian Hemmer stellte den aktuellen Stand und wichtige Handlungsfelder vor. In anschließenden Workshops arbeiteten die Teilnehmenden an konkreten Maßnahmen für die weitere Umsetzung. Außerdem wurde darüber gesprochen, wie der Klimapakt als starke Marke noch bekannter gemacht werden kann.

Ein Grußwort kam von Dr. Thomas Koch, Geschäftsführer der Metropolregion Nürnberg. Er hob die Bedeutung des Klimapakts als verbindendes Element für die Region hervor.

Auch Landrat Dr. Christian von Dobschütz machte deutlich, wie wichtig die Rolle von Landkreisen und Kommunen bei der Energiewende ist. Für den Landkreis sei der Klimapakt ein klarer Arbeitsauftrag, um die Energiewende vor Ort voranzubringen und gleichzeitig die regionale Wertschöpfung zu stärken.

Markt Erlbachs Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß verwies auf ein ganz konkretes Beispiel aus der Praxis: Alle kommunalen Gebäude in Markt Erlbach sind an das seit 2019 bestehende, rund sechs Kilometer lange Nahwärmenetz im Innenort angeschlossen. Dieses wird mit Biomasse und Solarthermie betrieben.

**Exkursion zum Bürgerwindpark Frankenhöhe**

Nach der Sitzung ging es für die Teilnehmenden weiter zum Bürgerwindpark Frankenhöhe. Dort gab es nach einer fachlichen Einführung durch Nadine Paulus von Wust, Wind & Sonne direkte Einblicke in Planung, Betrieb und Beteiligungsmodelle eines Bürgerwindparks.

Vor Ort wurden unter anderem Fragen zur Akzeptanz solcher Projekte, zur Einbindung der Kommunen und zu den wirtschaftlichen Auswirkungen diskutiert. Besonders im Fokus standen Bürgerenergieprojekte, bei denen Kommunen, Bürgerinnen und Bürger sowie regionale Akteure aktiv beteiligt sind.

Der Bürgerwindpark Frankenhöhe gilt dabei als gutes Beispiel für diesen Ansatz. Mehrere Windenergieanlagen erzeugen dort klimafreundlichen Strom für die Region. Nach Angaben des Landratsamts sind **445 Bürgerinnen und Bürger aus Neuhof an der Zenn, Dietenhofen und Umgebung** an dem Projekt beteiligt. Davon profitieren nicht nur die Anleger, sondern auch die Kommunen – etwa durch Gewerbesteuereinnahmen, Pachtzahlungen und regionale Beteiligungsmodelle. So bleibt ein großer Teil der Wertschöpfung in der Region.

Die Exkursion zeigte damit ganz praktisch, wie die Ziele des Klimapakts umgesetzt werden können: mit regionalen Projekten, echter Bürgerbeteiligung und nachhaltiger Energieerzeugung direkt vor Ort.

**Austausch soll weitergehen**

Neben den fachlichen Inhalten bot das Treffen auch Gelegenheit zum Austausch und zur Vernetzung. Die Ergebnisse aus den Workshops sollen nun in die weitere Ausgestaltung des Klimapakts 2030plus einfließen.

**Kommentar der Redaktion:**
Klimaschutz ist oft ein Wort, das schnell nach Papier, Plänen und Podiumsdiskussion klingt. Spannend wird es aber immer dann, wenn aus Konzepten echte Projekte werden, die man vor der eigenen Haustür sehen kann. Wenn Bürger mitverdienen, Kommunen profitieren und der Strom aus der Region kommt, steigt meist auch die Akzeptanz. Oder anders gesagt: Windräder drehen sich leichter, wenn möglichst viele vor Ort etwas davon haben.

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Neustadt an der Aisch

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# Hochwasserschutz und Baugebiet Birkenfeld: Stadtrat setzt wichtige Zeichen

Im Neustädter Stadtrat ging es diesmal um zwei Themen, die für die Zukunft der Stadt von besonderer Bedeutung sind: den Hochwasserschutz und das neue Baugebiet in Birkenfeld. Während beim Schutz vor möglichen Überschwemmungen eine kurze, aber deutliche Debatte entbrannte, konnte das geplante Wohnbaugebiet den nächsten wichtigen Schritt machen.

Beim Thema Hochwasserschutz stand im Rahmen der Haushaltsberatungen zunächst ein Ansatz von 75.000 Euro im Raum. Die Grünen beantragten jedoch, wieder auf die ursprünglich vorgesehenen 200.000 Euro zu erhöhen. David Muck machte dabei deutlich, dass es „frustrierend“ sei, dass in diesem wichtigen Bereich so wenig vorangehe. Schließlich sei klar: „Das nächste Hochwasser kommt bestimmt.“

Kämmerer Martin Sehring verwies auf eine Einschätzung aus dem Bauamt, wonach in diesem Jahr ohnehin nicht mehr als die vorgesehenen 75.000 Euro verbaut werden könnten. Im Gremium stieß diese Argumentation jedoch auf wenig Zustimmung. Vor allem mit Blick auf den Strahlbach, den Stadtbaumeister Gerald Schorr als Gewässer mit dem größten Schadenspotenzial bezeichnete, sahen mehrere Räte durchaus Möglichkeiten, zeitnah Maßnahmen umzusetzen. Auch Umweltbeauftragter Ulli Leopold von der CSU sprach sich dafür aus, hier schneller ins Handeln zu kommen. Unterstützung bekamen die Grünen zudem vom geschäftsführenden Beamten Rigobert Pfister, der mahnte, eine Vernachlässigung dieses Bereichs könne irgendwann sogar haftungsrechtliche Folgen haben. Am Ende fiel die Entscheidung klar aus: Einstimmig beschloss der Stadtrat, 200.000 Euro für den Hochwasserschutz in den Haushalt aufzunehmen.

Einen Schritt weiter ist auch das neue Baugebiet „Südlich der Birkenfelder Hauptstraße“. Der Plan für das Areal war öffentlich ausgelegt worden, nun stellte Bauamtsleiter Gerald Schorr die eingegangenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange vor. Zwar gab es mehrere Rückmeldungen, größere Änderungen an der Planung sind nach aktuellem Stand aber nicht nötig. Die kleineren Anpassungen werden nun eingearbeitet, danach folgt eine erneute verkürzte Auslegung. Anschließend muss der Stadtrat dem Projekt noch einmal zustimmen.

Das neue Baugebiet umfasst insgesamt 15 Bauplätze. Sieben davon gehören einem Investor, der dort unter anderem zwei Mehrfamilienhäuser errichten möchte. Sechs Grundstücke befinden sich im Besitz der Stadt, zwei weitere gehören einer Privatperson. Auch wenn von dieser Seite bislang noch kein konkreter Bauwille geäußert wurde, wurde die Fläche in die Planung mit aufgenommen.

**Kommentar der Redaktion:**
Beim Hochwasserschutz hat der Stadtrat diesmal ein deutliches Signal gesetzt: Lieber vorsorgen, bevor später wieder alle fragen, warum nichts passiert ist. Gerade in Zeiten, in denen Starkregenereignisse immer häufiger werden, ist das keine Luxusausgabe, sondern eine Investition in Sicherheit und Vernunft. Und beim Baugebiet in Birkenfeld zeigt sich: Verwaltungsschritte mögen manchmal trocken wirken – aber ohne sie gibt es am Ende weder Bagger noch Baukräne noch ein Richtfest mit Leberkässemmeln.

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Markt Erlbach

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# Markt Erlbachs Haushalt auf Rekordkurs: Kämmerin sieht Gemeinde finanziell gut aufgestellt

**Markt Erlbach** – Wenn aus der Kämmerei einmal keine Warnung, sondern vorsichtiger Optimismus kommt, dann lohnt sich ein genauer Blick. Im Haupt- und Finanzausschuss hat Kämmerin Andrea Tiefel bei der zweiten Lesung des Haushalts deutlich gemacht: Markt Erlbach steht finanziell vergleichsweise gut da. Trotz steigender Ausgaben, anstehender Investitionen und mancher offener Baustelle kann die Gemeinde ihre dauernde Leistungsfähigkeit nachweisen – ein wichtiges Signal für die kommenden Jahre.

Ganz ohne unangenehme Themen ging es in der Sitzung aber nicht. So kündigte Tiefel an, dass die Wasser- und Abwassergebühren in diesem Jahr neu berechnet werden. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor, mit sinkenden Gebühren sei nach jetzigem Stand jedoch eher nicht zu rechnen. Auch bei den Grundsteuern soll nachgeschärft werden, denn das Aufkommen bleibt bislang deutlich unter den Erwartungen, die man sich nach der Neufestsetzung der Hebesätze erhofft hatte.

Ebenfalls auf den Prüfstand kommt die Hundesteuer. Hintergrund ist, dass die Einnahmen hier deutlich unter den Kosten liegen, die allein schon für die Leerung der inzwischen 26 Hundekotbehälter entstehen. Hinzu kommt eine alte Sonderregelung mit besonders niedrigen Steuersätzen in den Ortsteilen, die nach Ansicht der Verwaltung nicht mehr in die Zeit passt.

Die Ausschussmitglieder nahmen die Präsentation der Kämmerin zur Kenntnis, ohne weitere Ergänzungen vorzubringen. Der Vermögenshaushalt – also der Bereich, in dem vor allem Investitionen abgebildet werden – war bereits in einer vorherigen Sitzung behandelt worden.

Besonders positiv fiel der Blick in die kommenden Jahre aus: Für 2026 wird bei der Gewerbesteuer mit einem Rekordwert von knapp 5,2 Millionen Euro gerechnet. Damit würde sie erstmals sogar über dem Anteil aus der Einkommenssteuer liegen. Auch ein bereits im vergangenen Jahr genehmigter Kredit über 1,6 Millionen Euro musste bislang nicht in Anspruch genommen werden. Er steht damit weiterhin zur Verfügung und dürfte nach heutigem Stand in diesem Jahr fast vollständig benötigt werden.

Das Gesamtvolumen des Haushalts liegt inzwischen bei mehr als 29 Millionen Euro – ebenfalls ein Rekordwert. Zum Vergleich: 2008, im ersten Amtsjahr von Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß, lag der Haushalt noch bei gut acht Millionen Euro. Dass sich das Volumen seitdem mehr als verdreifacht hat, hängt allerdings nicht nur mit steigenden Kosten und zusätzlichen Aufgaben zusammen. So werden inzwischen auch Leistungen des Bauhofs in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro intern verrechnet und den jeweiligen Haushaltsstellen zugeordnet.

In ihrer Präsentation führte Tiefel auch zahlreiche Einzelposten auf: Für die beiden Wahlen in diesem Jahr fielen gut 4.000 Euro an, davon wurden 1.800 Euro vom Landkreis für die Kreiswahlen erstattet. In den Jahren 2024 und 2025 wurde kräftig in die Feuerwehr investiert – sowohl im Verwaltungs- als auch im Vermögenshaushalt. Für 2026 konnten allerdings nicht mehr alle Wünsche berücksichtigt werden.

Im Rathaus laufen derzeit die Umbaumaßnahmen. Die Bauverwaltung zieht ins zweite Obergeschoss um. Zusammen mit einer Photovoltaikanlage auf dem Dach belaufen sich die Investitionen auf rund 240.000 Euro.

Ein weiteres Thema war der Mittelschulverbund. Hier müssen die Zahlungen künftig genauer zugeordnet werden. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß widersprach dabei deutlich einer Darstellung aus dem Rat in Trautskirchen, wonach die neue Kostenverteilung von den beteiligten Gemeinden ausgegangen sei. Ihrer Aussage nach habe vielmehr der Bayerische Prüfungsverband die bisherige Praxis beanstandet.

Auch in die kommunale Infrastruktur fließt weiter Geld: Rund 92.000 Euro sind für das Rangaubad vorgesehen. Dort werden die Dosieranlage erneuert und die Anbindung an die Nahwärme ausgebaut. Für die Verlängerung des Wasserrechts an der Kläranlage in Hagenhofen sind Investitionen von etwa 40.000 Euro nötig. In Altselingsbach/Altziegenrück wurde das Wasserrecht zwar bereits verlängert, dennoch stehen dort noch weitere Investitionen von rund 38.000 Euro an.

Für den Friedhof, der zu Jahresbeginn von der Kirche an die politische Gemeinde übergegangen ist, wird eine Sonderrücklage in Höhe von 100.000 Euro gebildet. Zusätzlich sind 15.000 Euro für Planungskosten vorgesehen.

Eine wesentliche Änderung gegenüber der ersten Haushaltsberatung ergibt sich beim Breitbandausbau. Dieser kommt schneller voran als zunächst gedacht. Die Kämmerei rechnet nun mit Ausgaben von 3,5 Millionen Euro – das sind rund 2,4 Millionen Euro mehr als im Dezember noch erwartet. Gleichzeitig steigen aber auch die Fördermittel deutlich, sodass der Haushalt dadurch nicht zusätzlich belastet werden soll.

Neu aufgenommen wurde außerdem eine Photovoltaikanlage auf der Schule mit Kosten von 170.000 Euro. Für etwas Entlastung sorgt die Aussicht auf weitere 500.000 Euro aus dem Investitionsbudget des Bundes. Zwar steht die Auszahlung noch aus, doch laut Tiefel soll das Geld kommen – und das angeblich „sehr unbürokratisch“.

Wichtig für die finanzielle Bewertung der Gemeinde ist die sogenannte dauernde Leistungsfähigkeit. Sie spielt unter anderem eine zentrale Rolle, wenn Kredite genehmigt werden müssen. In Markt Erlbach ergibt sich hier nach den Berechnungen ein beruhigender Überschuss. Nicht enthalten ist allerdings der Bau des Kindergartens für die evangelische Kirche, da dieser über die Wohnungsbaugenossenschaft abgewickelt wird.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach zeigt, dass ein großer Haushalt nicht automatisch ein schlechter Haushalt ist. Rekordzahlen klingen zwar erstmal nach viel Geld, bedeuten aber auch: Es wird investiert, gebaut, modernisiert und an vielen Stellen gleichzeitig gearbeitet. Dass die Kämmerin trotz einiger „Kröten“ am Ende beruhigende Worte findet, ist in Zeiten knapper Kassen durchaus bemerkenswert. Und ja – wenn selbst die Gewerbesteuer bald stärker sprudelt als gedacht, dann darf man in der Kämmerei auch mal kurz etwas entspannter auf den Taschenrechner schauen.

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