Autorenname: C. Pöschl

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Neustadt an der Aisch

SchachvereinDoppelaufstiegSpiellokalwechselWordPress

# Doppelter Aufstieg und frischer Wind beim Schachverein 07 Neustadt

**Sportlich so erfolgreich wie lange nicht, neue Mitglieder, ein neues Spiellokal und jetzt auch frischer Schwung in den sozialen Medien:** Bei der Jahresversammlung des Schachvereins 07 Neustadt gab es gleich mehrere Gründe zur Freude. Im Vereinsheim des TSV Neustadt blickten die Verantwortlichen auf ein Jahr zurück, das dem Verein in vielerlei Hinsicht Rückenwind gegeben hat.

Vorstand Manfred Meier sprach in seinem Jahresbericht von einem abwechslungsreichen Vereinsjahr. Neben dem regulären Spielbetrieb standen auch zahlreiche Veranstaltungen auf dem Programm, darunter das Ferienschach, die Weihnachtsfeier, das Heimatfest und der Karpfenmarktplatz. Ergänzt wurde das Vereinsleben durch Blitzturniere zu Neujahr, Ostern und Kirchweih.

Besonders erfreulich entwickelt sich laut Verein das Jugendschach, das jeden Freitag ab 16.30 Uhr angeboten wird. Auch bei den Mitgliederzahlen geht es aufwärts: Sechs Neuzugänge sorgten dafür, dass der Verein inzwischen 34 Mitglieder zählt.

Kassier Walter Winkler berichtete zwar von einem Minus im vergangenen Jahr, machte dafür aber einmalige Sonderausgaben verantwortlich. Insgesamt sieht er den Verein finanziell weiterhin solide aufgestellt.

Das sportliche Ausrufezeichen setzte die erste Mannschaft: Nach dem Aufstieg aus der Kreisklasse trat das Team in der Bezirksliga 2 an, verstärkt durch drei neue Spieler. Unter Mannschaftsführer Fabian Snaidero gelang mit 14:4 Punkten direkt der nächste Coup: Platz eins und der Aufstieg in die Bezirksliga 1, die höchste Spielklasse in Mittelfranken. Bester Einzelspieler war Hans Seitz.

Auch die zweite Mannschaft durfte jubeln. Nach dem Abstieg aus der Kreisklasse 2 im Vorjahr gelang unter Mannschaftsführer Jan Schuh der direkte Wiederaufstieg. Mit 12:4 Punkten und Rang zwei machte das Team die Rückkehr perfekt. Stärkster Spieler war Wolfgang Sawatzki.

Im Rahmen der Versammlung ehrte Vorsitzender Meier zudem langjährige Mitglieder. Gerhard Meier wurde für 40 Jahre Vereinszugehörigkeit mit Urkunde und Ehrennadel ausgezeichnet, Falko Mokrusch für 35 Jahre Mitgliedschaft.

Auch die Vereinsmeisterschaften wurden gewürdigt. In der Saison 2024/25 setzte sich Manfred Meier vor Hans Göß und Walter Winkler durch. Die Saison 2025/26 gewann Hans Seitz mit sechs von sieben Punkten – und das bereits zum 24. Mal. Auf den weiteren Plätzen landeten Hans Göß mit 5,5 sowie Walter Winkler mit fünf Punkten.

Bei den Neuwahlen gab es kaum Veränderungen. Bestätigt wurden Manfred Meier als Vorsitzender, Fabian Snaidero als stellvertretender Vorsitzender, Walter Winkler als Kassier, Hans Göß als Schriftführer und Günther Klee als Jugendleiter. Neu im Amt des Spielleiters ist Torsten Lindemann.

Eine wichtige Änderung steht auch beim Vereinsleben an: Der Schachverein zieht in den Besprechungsraum des Begegnungshauses der Gemeinde Diespeck um. Dort sollen künftig jeden Freitag sowohl das Jugendschach als auch der Vereins- und Spieleabend stattfinden.

Zum Abschluss wurde Jasmin Lindemann zur neuen Social-Media-Beauftragten bestellt. Außerdem beschlossen die Mitglieder, den doppelten Aufstieg der beiden Mannschaften gemeinsam zu feiern.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Verein gleich zwei Aufstiege feiern kann, die Jugendarbeit wächst und sogar noch ein neues Spiellokal dazukommt, dann läuft offenbar einiges richtig. Schach gilt zwar als ruhiger Sport, aber in Neustadt war zuletzt ordentlich Bewegung auf dem Brett – und jetzt auch daneben. Besonders erfreulich: Mit dem neuen Standort in Diespeck und einer Social-Media-Beauftragten zeigt der Verein, dass Tradition und Zukunft durchaus gut zusammenpassen.

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Neustadt an der Aisch

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**Fest der Begegnung in Neustadt: Vielfalt feiern an der NeuStadtHalle am Schloss**

Neustadt zeigt Flagge für Vielfalt: Am Sonntag, 17. Mai, steigt von 11 bis 16 Uhr an der Jean-Paul-Allee bei der NeuStadtHalle am Schloss das Integrationsfest **„Fest der Begegnung“**. Besucherinnen und Besucher erwartet ein bunter Tag mit Musik, Tanz, Mitmachaktionen, internationalen Spezialitäten und vielen Begegnungen. In einer Stadt, in der Menschen aus über 80 Nationen leben, soll genau diese kulturelle Vielfalt sichtbar gemacht und gemeinsam gefeiert werden.

Wie die Stadt Neustadt mitteilt, richtet sich das Fest an alle Generationen. Geplant sind Infotische, Bastel- und Mitmachangebote, Kunsthandwerk sowie ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm mit Künstlern, Musikern, Tänzern und Laientheatergruppen aus unterschiedlichen Kulturen. Auch kulinarisch wird einiges geboten: Neben Gegrilltem sowie Kaffee und Kuchen gibt es unter anderem mazedonische, aserbaidschanische, afrikanische und südamerikanische Gerichte.

Ein zusätzlicher Programmpunkt wartet im Rahmen des Internationalen Museumstags: Von 14 bis 17 Uhr können die Museen im Alten Schloss bei freiem Eintritt besucht werden. Auch die Eisenbahnfreunde öffnen ihre Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschikelesturm. Außerdem sind Kinderprogramme und Führungen vorgesehen. Das Fest findet im Rahmen der Woche rund um den Ehrentag statt, einem deutschlandweiten Mitmachtag zum Geburtstag des Grundgesetzes.

**Das Bühnenprogramm im Überblick**

**11 Uhr:** Offizielle Eröffnung mit Grußworten von Bürgermeister Alexander Müller und dem stellvertretenden Landrat Reinhard Streng, dazu Auftritt des TanzSportZentrums Wolf mit „Bock auf bunt“ von Voxxclub
**11.20 Uhr:** Tänze des TanzSportZentrums Wolf
**11.30 Uhr:** Mazedonische Gruppe mit Tanz und Gesang
**12 Uhr:** Stand-up-Comedy/Theater der Ukraine-Gruppe
**12.30 Uhr:** Südamerikanische Tänze
**13 Uhr:** Afrikanischer Tanz „Afrika“ der Tanzgruppe Grazie
**13.30 Uhr:** Zauber-Magie mit den Lehrlingen von MädSchick
**14 Uhr:** Tanzstudio Lebensfreude mit Auftritten, buntem Mittanzprogramm und Line-Dance-Workshop
**14.30 Uhr:** Pantera Boogie
**15 Uhr:** Bündnis und Omas gegen rechts mit dem Mitmachtheater „Der Handschuh“
**15.30 Uhr:** Drum Circle mit Knuth Jerxsen (Firma Meinl) bis zum Ende gegen 16 Uhr

Das „Fest der Begegnung“ verspricht damit einen abwechslungsreichen Sonntag mitten in Neustadt – offen, international und für die ganze Familie.

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KerwaMosbachBiergartenWordPress

## Kerwa in Mosbach vom 14. bis 18. Mai: Gasthaus zur Altwiedergrunnd lädt ein

In Mosbach steht die Kerwa vor der Tür: Vom **14. Mai bis 18. Mai 2026** lädt das **Gasthaus zur Altwiedergrunnd** von **Inhaber Bernd Kuhlmann** wieder zu geselligen Tagen mit gutem Essen, Musik und Unterhaltung für die ganze Familie ein. Wer Lust auf fränkische Kerwa-Stimmung, Biergartenatmosphäre und ein abwechslungsreiches Angebot hat, dürfte hier genau richtig sein.

Zum Auftakt an **Christi Himmelfahrt, Donnerstag, 14. Mai**, gilt: **kein Schnapsausschank**. Stattdessen läuft der **normale Biergartenbetrieb mit Selbstbedienung**. Die Veranstalter bitten außerdem darum, **keinen Schnaps in Rucksäcken oder Bollerwagen mitzubringen**.

Besucher dürfen sich an diesem Tag unter anderem freuen auf:
– gemütliche Stimmung mit den **Hofschoppenmusikanten**
– **leckere Speisen**, auch für **Vegetarier und Veganer**
– einen **großen Kinderspielplatz**
– Geselligkeit und gute Unterhaltung
– traditionelles **Kirschweingebäck und Torten aus Marga’s Backstube**
– dazu beliebte **Kaffeespezialitäten**
– einen **Süßigkeiten-Stand mit Eis** von der **Familie Macri**

Auch an den weiteren Kerwa-Tagen von **Freitag bis Montag** ist einiges geboten. Dann können Gäste aus einer **reichhaltigen Speisekarte** wählen – vom **klassischen Braten** bis zur **Brotzeit**. Außerdem stehen wieder **beliebte Saisongerichte** auf dem Programm.

Die **Familie Kuhlmann mit Team** freut sich auf zahlreiche Besucher bei der Kerwa in Mosbach.

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OffeneGartentuerMittelfrankenLandkreisWordPress

**Private Gartenparadiese öffnen ihre Türen: „Tag der offenen Gartentür“ im Landkreis NEA-BW**

Ein Blick hinter Gartenzäune, sonst verborgene Lieblingsplätze und jede Menge Inspiration für alle, die Blumen, Stauden, Naturgärten oder liebevoll gestaltete Rückzugsorte mögen: Am Sonntag, 28. Juni 2026, laden auch im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim wieder ausgewählte private Gärten zum Besuch ein. Beim „Tag der offenen Gartentür“ können Interessierte ganz besondere grüne Oasen entdecken und mit den Gartenbesitzern sowie anderen Gartenfreunden ins Gespräch kommen.

Viele schöne Gärten bleiben im Alltag für Außenstehende unsichtbar – genau das macht diesen Aktionstag so besonders. Die teilnehmenden Gärtnerinnen und Gärtner gewähren Einblick in ihre ganz persönlichen Gartenwelten und zeigen, wie vielfältig Gartengestaltung sein kann. Dafür verdienen sie ein besonderes Dankeschön.

Besucherinnen und Besucher können die Gärten am **Sonntag, 28. Juni 2026, von 10:00 bis 17:00 Uhr** besichtigen. Die offizielle Eröffnung mit Landrat **Dr. Christian von Dobschütz** findet um **13:00 Uhr im Garten von Gudrun Baum in Uehlfeld** statt.

**Diese Gärten sind im Landkreis mit dabei:**

**Gudrun Baum**
Parkstraße 42
91486 Uehlfeld
Am Ortsrand gelegener, abwechslungsreicher Wohngarten mit Stauden- und Gehölzbepflanzung, großem Gartenteich, Natursteinmauern und extensiv bewirtschafteter Obstwiese.

**Heidi Kippenberg**
Neustädter Straße 2, OT Beerbach
91463 Dietersheim
Eine rund 200 Quadratmeter große Hoffläche, die von einem Landschaftsgärtner und einer Künstlerin zu einem ganz besonderen Kleinod umgestaltet wurde.

**Familie Liane und Reinhard Strauß**
Holzleitenstraße 2
91477 Markt Bibart
Siedlungsgarten mit Bachlauf, Gartenteich, gemütlichen Sitzecken und Feldsteinmauern. Dank Grillpavillon ist hier selbst schlechtes Wetter kein Hindernis.

**Familie Heike und Klaus Schlepper**
Falkenweg 14
91466 Gerhardshofen
Ein Naturgarten im Wandel mit vielen Stauden, Kräutern und Gartenteich. Auch Wildbienen fühlen sich im neu angelegten Sandarium wohl.

**Vereinseigene Kleingartenanlage**
Am Ende der Karl-Schirmer-Allee
91438 Bad Windsheim
Kleingartenanlage mit 26 Parzellen à etwa 200 Quadratmeter. Die individuell gestalteten Gärten werden als Freizeit- oder Gemüsegärten genutzt.

Wichtig ist den Veranstaltern auch ein respektvoller Umgang mit den privaten Anlagen. Besucher werden deshalb gebeten, persönliche Bereiche zu achten und auf Pflanzen und Beete besonders Rücksicht zu nehmen.

Wer künftig selbst seinen Garten für den „Tag der offenen Gartentür“ öffnen möchte, kann sich an Kreisfachberater **Richard Krämer** am Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim wenden.
Telefon: **09161 92-4111**
E-Mail: **richard.kraemer@kreis-nea.de**

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Tag ist tatsächlich eine schöne Gelegenheit, sich Ideen für den eigenen Garten zu holen – egal ob man einen großen Naturgarten, einen kleinen Innenhof oder nur ein Beet hinterm Haus hat. Und oft merkt man dabei auch: Perfekt muss ein Garten gar nicht sein. Hauptsache, er lebt, blüht und passt zu den Menschen, die ihn pflegen. Wer also schon immer mal neugierig über den Gartenzaun schauen wollte – am 28. Juni ist das ganz offiziell erlaubt.

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**NeustadtNacht begeistert erneut: Kultur, Überraschungen und viele persönliche Neuentdeckungen**

Einmal im Jahr verwandelt sich Neustadt in eine Bühne für ganz unterschiedliche Klangwelten, Ideen und Begegnungen – und genau das hat die diesjährige NeustadtNacht wieder eindrucksvoll bewiesen. Besucherinnen und Besucher ebenso wie der veranstaltende Kulturverein ziehen ein rundum positives Fazit. Das Erfolgsrezept: bekannte Programmpunkte, auf die man sich freut, und dazwischen viele überraschende Entdeckungen, auf die man sich sonst vielleicht gar nicht eingelassen hätte.

Schon beim Kauf der Bändchen hatten viele ihre Favoriten im Programm markiert. Für die einen waren das etwa die Glamouretten mit ihrem glänzenden Auftritt oder das Improtheater, für andere Dekanatskantorin Anne Barkowski an der Orgel. Doch gerade zwischen diesen fest eingeplanten Stationen zeigte sich der eigentliche Reiz der NeustadtNacht: Neues ausprobieren, unbekannte Künstler erleben und über den eigenen kulturellen Tellerrand hinausschauen.

Und das zahlte sich aus. In der Rathausehrenhalle verbanden „Hussein & Felix“ Klavier und Saz auf beeindruckend hohem Niveau. Im Amtsgarten sorgten fünf junge Jazzstimmen für harmonische Momente, Svensday begeisterte im Innenhof der 14 Tugenden und Zauberer Mad Schick ließ das Publikum staunen – nicht zuletzt mit der Frage, wie er seine Tochter scheinbar schweben lassen konnte.

Zwischen den jeweils 45-minütigen Darbietungen wurde diskutiert, empfohlen und geschwärmt. Gruppen und Paare tauschten sich aus, welche Auftritte man auf keinen Fall verpassen dürfe. Aus vielen Ecken waren begeisterte Reaktionen zu hören – und auch beim Kulturverein selbst war die Stimmung entsprechend gut.

„Wir sind total positiv“, sagte die Vorsitzende Birgit Zeilinger nach einer ersten Nachlese am Sonntag. Bereits am Morgen seien die ersten Dankes-Mails eingegangen. Für das zehnköpfige Organisationsteam sei das ein schöner Lohn für die viele Arbeit. Und auch intern sei man sich erfreulich einig gewesen: „Uns hat’s auch gut gefallen“, so Zeilinger mit einem Schmunzeln. Das sei durchaus bemerkenswert, denn im Kulturverein träfen unterschiedlichste Geschmäcker aufeinander. Genau darin liege aber auch das Ziel der Veranstaltung: Menschen dazu zu bringen, vertraute Wege zu verlassen und Neues zu entdecken.

Die NeustadtNacht feiert damit auch die Freiheit der Kunst – mit all ihren Ausdrucksformen: Fantasie, Spontanität, Haltung, Gefühl, Harmonie und auch bewusster Reibung, wie sie etwa bei Jupiter Orbit Escape zu erleben war.

Insgesamt wurden rund 500 Bändchen verkauft und damit etwa so viele wie im Vorjahr. Das Kinderprogramm im Bereich des Schlosses sowie die Auftritte von Katlanovski Express und den „Franconian Highlanders“ auf dem Marktplatz waren für alle frei zugänglich.

Ein Punkt bleibt für die Veranstalter allerdings eine Herausforderung: Trotz eines stimmungsvollen und gut abgestimmten Nachmittagsprogramms der Musikschule waren nur wenige Kinder dabei. Auch am Abend dominierte eher ein älteres Publikum, obwohl gezielt auch Jüngere angesprochen werden sollten – etwa mit dem Mix aus Techno und Jazz-BigBand von „Hester“.

Trotzdem wurde am Ende getanzt. Birgit Zeilinger schwärmte unter anderem von einem Sousafon-Solo im Scharfen Eck bei „John Q Irritated“. Und wahrscheinlich gingen viele Gäste mit genau dem Gefühl nach Hause, das die NeustadtNacht jedes Jahr aufs Neue besonders macht: etwas entdeckt zu haben, das man vorher gar nicht auf dem Schirm hatte.

Den stimmungsvollen Abschluss bildeten schließlich die Franconian Highlanders mit Fackelbeleuchtung auf dem Marktplatz – ein passendes Finale für eine Nacht, die Neustadt einmal mehr in ein lebendiges Kulturerlebnis verwandelt hat.

**Kommentar der Redaktion:**
Genau solche Abende machen den Reiz von Neustadt aus: Man geht vielleicht wegen eines bestimmten Programmpunkts los – und kommt mit drei neuen Lieblingskünstlern heim. Dass Kultur hier nicht geschniegelt und geschniegelt daherkommen muss, sondern bunt, überraschend und manchmal auch wunderbar schräg sein darf, ist eine echte Stärke der NeustadtNacht. Wenn es jetzt noch gelingt, mehr junge Leute und Familien mitzunehmen, dann wird aus einer starken Veranstaltung vielleicht endgültig ein kultureller Pflichttermin für alle Generationen.

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Neustadt an der Aisch

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**Spargel-Saison in Neustadt eröffnet: Genuss, gute Laune und ein Heimsieg beim Schälen**

Jetzt ist sie also da: die Spargelzeit in Neustadt an der Aisch. Und gefeiert wurde das standesgemäß beim Spargelmarktplatz, der mit fränkischen Spezialitäten, frühlingshafter Stimmung und jeder Menge Genuss die diesjährige Saison eröffnete.

Auf dem Marktplatz bot sich den Besucherinnen und Besuchern ein fast schon bilderbuchreifes Szenario: liebevoll geschmückte Stände, dekorierte Tische und bestens gelaunte Anbieter sorgten für echtes Frühlingsgefühl. Schon am frühen Morgen schlenderten die ersten Spargelfans mit Körben über den Markt, um sich ihre erste Portion Spargel in diesem Jahr zu sichern. Viele wollten sich außerdem die Begrüßung durch die Spargelkönigin nicht entgehen lassen.

Dass Spargel weit mehr kann als nur klassisch mit Sauce Hollandaise serviert zu werden, zeigte ein Blick auf die Speisekarten und Aushänge der Händler. Angeboten wurden unter anderem ein Kartoffel-Spargel-Pfännchen, Bandnudeln mit Bärlauchpesto und Spargelstückchen sowie sogar Spargeleis – eine eher ungewöhnliche, aber offenbar durchaus spannende Spezialität für Groß und Klein.

Pünktlich begann auch das offizielle Rahmenprogramm. Während die ersten Klänge des Streichensembles der Musikschule über den Markt wehten, versammelten sich die Gäste rund um das Rednerpult und einen Tisch voller Spargelstangen. Dort sollte wenig später der Spargelschäl-Wettbewerb starten. Zuvor begrüßten der frisch gewählte Neustädter Bürgermeister Alexander Müller und Spargelkönigin Luisa Häring die zahlreichen Besucher.

Müller lobte die kulinarische Vielfalt des Spargelmarktplatzes und warb mit einem Schmunzeln auch für das Spargeleis. Das schmecke „schon speziell“, meinte er, sei aber definitiv einen Versuch wert. Besonders erfreut zeigte er sich über die vielen Gäste, die schon früh über den Markt flanierten, und über die gelungene Atmosphäre.

Auch Spargelkönigin Luisa Häring hob die Bedeutung des Tages für die Region hervor. Hinter jeder Spargelstange stecke die Arbeit von Familien, sagte sie. Die Spargelzeit sei Herzenszeit. Besonders lobte sie die appetitliche Präsentation der Speisen durch die Standbetreiber. Solche Märkte seien ein wichtiges Schaufenster für den regionalen Anbau.

Ein Höhepunkt des Tages war dann der Spargelschäl-Wettbewerb. Dabei traten die Bürgermeister der Allianz-Gemeinden NeuStadt und Land gegeneinander an: Stefan Schmidt aus Ipsheim, Johannes Hudezeck aus Baudenbach, Thomas Jordan aus Münchsteinach, Jürgen Meyer aus Dietersheim, Dietmar Rückert aus Gutenstetten und Gastgeber Alexander Müller – dazu Spargelkönigin Luisa Häring. Mit hochgekrempelten Ärmeln, ohne Jackett und mit ehrgeizigen Blicken auf die Technik der Konkurrenz ging es engagiert zur Sache.

Am Ende gab es den passenden Ausgang für den Gastgeberort: Alexander Müller entschied den Wettbewerb für sich und durfte sich über einen Heimsieg freuen. Gewonnen hat aber nicht nur der Bürgermeister, sondern auch der gute Zweck: Der Erlös des frisch geschälten Wettbewerbsspargels kommt einer sozialen Einrichtung zugute.

**Kommentar der Redaktion:**
Spargel, Musik, regionale Spezialitäten und am Ende noch ein Bürgermeister mit Heimvorteil am Spargelschäler – viel fränkischer wird’s vermutlich nicht mehr. Und falls jetzt noch jemand beim Stichwort Spargeleis skeptisch die Stirn runzelt: Man muss im Leben nicht alles verstehen, aber probieren darf man es trotzdem.

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Emskirchen

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## CSU-Doppelspitze komplett: Peter Haag und Helge Schneider sind Emskirchens neue Stellvertreter

In Emskirchen ist der neue Gemeinderat zu seiner konstituierenden Sitzung zusammengekommen – und dabei wurden gleich die wichtigsten personellen Weichen gestellt. Mit Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht sowie ihren beiden Stellvertretern Peter Haag und Helge Schneider steht die Marktgemeinde nun unter einer klaren CSU-Führung. Die Wahlen verliefen zügig, weitgehend harmonisch und mit nur wenigen kleineren Diskussionen.

Schon zu Beginn machte Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht deutlich, worauf es ihr in den kommenden Jahren ankommt: gegenseitiger Respekt, Vertrauen und ehrenamtliches Engagement. Worte, die den Ton für die neue Ratsperiode setzten. Sollte diese erste Sitzung ein Vorgeschmack auf die kommenden sechs Jahre gewesen sein, dann dürften die politischen Debatten in Emskirchen zwar nicht konfliktscheu, aber wohl geordnet und sachlich verlaufen.

Die CSU stellt zehn der insgesamt 20 Gemeinderatsmitglieder und verfügt damit gemeinsam mit der Stimme der Bürgermeisterin über eine stabile Mehrheit. Ganz ohne Diskussionen ging es dennoch nicht. Beim Thema Ausschussbesetzung sprachen sich Tristan Billmann (ÖDP) und Iris Müller-Stahl (Grüne) dafür aus, die Ausschüsse jeweils mit sechs statt sieben Mitgliedern zu besetzen. Aus ihrer Sicht hätte dies das Wahlergebnis besser widergespiegelt.

Sandra Winkelspecht hielt dagegen. Ziel sei nicht, in den Ausschüssen das Wahlergebnis exakt abzubilden, sondern durch größere Gremien mehr Themen dorthin verlagern und damit den Gemeinderat entlasten zu können. Auch aus der Verwaltung wurde betont, dass mehr Ausschussmitglieder zugleich mehr Entscheidungskompetenz bedeuten. Am Ende beschloss der Rat mehrheitlich, an den geplanten sieben Sitzen pro Ausschuss festzuhalten. Eine Ausnahme bildet der Haupt-, Verwaltungs- und Finanzausschuss mit zehn Mitgliedern.

Bei den Wahlen der Bürgermeister-Stellvertreter fiel die Entscheidung jeweils bereits im ersten Wahlgang. Peter Haag (CSU) wurde mit zwölf Stimmen zum zweiten Bürgermeister gewählt. Sein Gegenkandidat Tristan Billmann erhielt fünf Stimmen, drei weitere Stimmen entfielen auf Helge Schneider. Im anschließenden Wahlgang setzte sich dann Schneider durch und wurde mit elf Stimmen zum dritten Bürgermeister gewählt. Seine Gegenkandidatin Annemarie Seitz (FW) erhielt acht Stimmen.

Ein weiteres Thema war die mögliche Wahl eines zusätzlichen Stellvertreters der Bürgermeisterin. Geschäftsführender Beamter Jochen Satzinger verwies auf denkbare Ausnahmesituationen, in denen eine solche Position gebraucht werden könnte. Für Günther Humann (FW) war das jedoch ein eher theoretisches Szenario. In 36 Jahren habe man so etwas nie benötigt, sagte er. Der von der CSU vorgeschlagene Peter Fuhrmann lehnte die Ernennung schließlich selbst ab. Damit war das Thema schnell wieder erledigt.

Ansonsten verlief die Sitzung weitgehend ohne Reibung. Da inzwischen fast alle Ortsteile im Gemeinderat vertreten sind, sollen nur noch für Eckenberg/Borbath sowie Rennhofen Versammlungen zur Wahl von Ortssprechern vorbereitet werden.

Auch eine kleine organisatorische Besonderheit sorgte am Rande für Schmunzeln: Um die geheime Wahl der Mitglieder für die Verbandsversammlung der Sparkasse zu beschleunigen, öffnete Jochen Satzinger kurzerhand neben der Teeküche auch noch das Stuhllager als zusätzlichen Wahlraum. Nicht ganz festlich, aber offenbar praktisch – und Widerspruch gab es keinen.

Zum Auftakt der neuen Amtszeit mahnte Bürgermeisterin Winkelspecht zugleich, dass auf das Gremium viel Arbeit warte. Herausforderungen und finanzielle Unsicherheiten gebe es genug. Umso wichtiger sei es, Gestaltungsspielräume zu nutzen und dabei Fingerspitzengefühl mit Standhaftigkeit zu verbinden.

### Die Ausschüsse im Überblick

**Haupt-, Verwaltungs- und Finanzausschuss:**
Helge Schneider, Christian Vogler, Jens Gutmann, Peter Haag, Clarissa Rebel (alle CSU), Melanie Humann, Sonja Schweighöfer, Siegfried Schönleben (alle FW), Andrea Wolf, Tristan Billmann (beide ÖDP/Grüne)

**Bau- und Umweltausschuss:**
Sieglinde Tiefel, Peter Haag, Christian Vogler, Jens Gutmann (alle CSU), Günther Humann, Siegfied Schönleben (beide FW), Finn Gohlke (ÖDP/Grüne)

**Sozialausschuss:**
Christian Vogler, Martin Wohlleb, Petra Weber, Helge Schneider (alle CSU), Annemarie Seitz, Sonja Schweighöfer (beide FW), Iris Müller-Stahl (ÖDP/Grüne)

**Rechnungsprüfungsausschuss:**
Sonja Schweighöfer (Vorsitzende; FW), Iris Müller-Stahl (stellvertretende Vorsitzende; ÖDP/Grüne), Daniel Eberlein, Clarissa Rebel, Petra Weber, Martin Wohlleb (alle CSU), Melanie Humann (FW)

**Kommentar der Redaktion:**
Emskirchen hat sich bei der ersten Sitzung des neuen Gemeinderats vor allem eines gegeben: einen sachlichen Start ohne großes Theater. Das ist in der Kommunalpolitik oft mehr wert als jede flammende Grundsatzrede. Und dass zur Beschleunigung geheimer Wahlen neben der Teeküche auch noch das Stuhllager zum Wahlraum erklärt wird, zeigt: In Emskirchen packt man pragmatisch an. Vielleicht nicht glamourös – aber effektiv. Und ganz ehrlich: Solange die Entscheidungen stimmen, darf das Ambiente auch mal eher nach Vereinsheim als nach Staatsakt aussehen.

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Markt Erlbach

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Markt Erlbach startet in die neue Ratsperiode – Grüne jetzt als eigene Fraktion vertreten

Mit frischen Gesichtern, einer neuen zweiten Bürgermeisterin und dem erklärten Ziel einer weiterhin fairen und sachlichen Zusammenarbeit ist der neue Markt Erlbacher Gemeinderat in seine Amtszeit gestartet. Bei der konstituierenden Sitzung stellte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß die Weichen für die kommenden Jahre – und machte deutlich, worauf es ihr ankommt: Respekt, Verlässlichkeit und eine konstruktive Zusammenarbeit zum Wohl des Marktes.

Im neuen Markt Erlbacher Rat sind nun wieder vier Fraktionen vertreten, nachdem es zuletzt nur drei gewesen waren. Neu hinzugekommen sind Bündnis 90/Die Grünen als eigene Fraktion. Ebenfalls neu besetzt wurde das Amt der zweiten Bürgermeisterin: Einstimmig gewählt wurde Christina Nüssel von der CSU. Damit steht Markt Erlbach künftig mit zwei Frauen an der Spitze der Gemeinde da. Nüssel betonte nach ihrer Wahl, sie wünsche sich, dass die Zusammenarbeit weiterhin fair und ehrlich verlaufe und dass getroffene Absprachen eingehalten werden. In Abwesenheit wurde zudem Steffen Bien von der SPD als dritter Bürgermeister bestätigt.

Auch personell gibt es Veränderungen im Gremium: Insgesamt sieben neue Gemeinderatsmitglieder gehören dem Rat an. Sechs von ihnen wurden in der Sitzung vereidigt: Thomas Fleischmann und Moritz Hildner von der FWL, Matthias Mandel von der SPD, Nadine Paulus von Bündnis 90/Die Grünen sowie Dieter Popp und Martin Stieglitz von der CSU. Andreas Müller, ebenfalls für die Grünen im Rat, konnte an der Sitzung nicht teilnehmen.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß richtete sich nicht nur an die neuen Ratsmitglieder, sondern an das gesamte Gremium. Sie warb dafür, die vertrauensvolle und konstruktive Arbeit der vergangenen Jahre fortzusetzen. Für eine professionelle und lösungsorientierte Zusammenarbeit zwischen Ratsmitgliedern, Fraktionen und Verwaltung seien Menschlichkeit im Umgang miteinander und Sacharbeit wichtiger als Selbstdarstellung. Fehler ließen sich nicht vermeiden, so Kreß, entscheidend sei aber eine offene und respektvolle Fehlerkultur. Von Seiten der Verwaltung sagte sie größtmögliche Transparenz zu und bat im Gegenzug darum, wichtige Informationen ebenfalls zeitnah weiterzugeben.

Dass die Grünen offen in die Ratsarbeit eingebunden werden, zeigte sich auch an mehreren Entscheidungen der Sitzung. Obwohl die Fraktion nur aus zwei Mitgliedern besteht, wurde ihr der Fraktionsstatus eingeräumt – bislang waren dafür drei Mitglieder notwendig. Zudem wurde der Rechnungsprüfungsausschuss um einen Sitz erweitert, damit auch die Grünen dort vertreten sind. Unverändert bleiben dagegen das Sitzungsgeld in Höhe von 45 Euro sowie der Verfügungsrahmen der Bürgermeisterin von 30.000 Euro.

Die meisten Beschlüsse wurden einstimmig gefasst. Diskussionsbedarf gab es allerdings beim Sitzungstag – ein Thema, das in Markt Erlbach schon länger immer wieder aufkommt. Klaus Adelhardt, unterstützt von Werner Stieglitz, sprach sich erneut dafür aus, die Sitzungen konsequent am ersten Freitag im Monat abzuhalten. Anna Wachtler hielt dagegen und verwies insbesondere auf Familien mit minderjährigen Kindern, für die Sitzungen in den Schulferien problematisch sein könnten. In der Geschäftsordnung wurde deshalb weiterhin nur „ein Freitag im Monat“ festgelegt. Beschlossen wurde sie gegen die Stimmen von Stieglitz und Adelhardt.

Bei den Fraktionssprechern bleibt es teilweise beim Bewährten: Für die CSU spricht weiterhin Gerd Eisenbeiß, für die SPD Volker Rudolph. Bei der Freien Wählerliste übernimmt Friedrich Täuber diese Aufgabe, bei den Grünen Nadine Paulus. Die Ausschüsse waren bereits im Vorfeld abgestimmt worden und wurden in der Sitzung bekanntgegeben.

Neu benannt wurden außerdem drei Beauftragte. Volker Rudolph bleibt Ansprechpartner für Städtepartnerschaftsangelegenheiten. Christina Nüssel und Matthias Mandel übernehmen gemeinsam die Belange von Kindern und Jugendlichen. Kulturbeauftragte ist Christine Hildner. Sie zeigte sich offen für eine Tandemlösung auch in ihrem Bereich, doch spontane Meldungen aus dem Rat blieben aus.

Eine weitere Neuerung betrifft die Wahl von Ortssprechern. Bislang war dafür ein Antrag nötig, der von mindestens einem Drittel der in einem Gemeindeteil wohnenden Bürgerinnen und Bürger unterschrieben sein musste. Künftig lädt die Gemeinde in den Ortsteilen, die nicht im Gemeinderat vertreten sind, von sich aus zu einer Versammlung ein. Dort können dann Ortssprecherinnen oder Ortssprecher gewählt werden. Betroffen sind die Altgemeinde Buchen mit Morbach und Oberulsenbach, die Altgemeinde Kotzenaurach mit Kappersberg, Knochenhof und Ziegelhütte, die Altgemeinde Losaurach mit Mosbach sowie die Altgemeinde Jobstgreuth mit Haaghof und Wilhelmsgreuth.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach zeigt zum Start der neuen Ratsperiode gleich mehrere Signale: mehr Beteiligung, mehr Frauen in Verantwortung und offenbar auch den ernsthaften Willen, neue Kräfte einzubinden. Dass die Grünen trotz kleiner Besetzung als Fraktion anerkannt wurden, ist ein Zeichen von politischer Fairness. Und wenn man sich in der Kommunalpolitik schon beim Sitzungstag streitet, dann ist das fast schon beruhigend – denn das zeigt: Die großen Grundsatzfragen scheinen erst einmal geklärt. Jetzt wird sich zeigen, ob der Wunsch nach Sacharbeit vor Selbstdarstellung auch im Alltag Bestand hat. Für Markt Erlbach wäre das auf jeden Fall die beste Nachricht.

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**Waldbad Neustadt startet am 14. Mai in die neue Saison**

Wer schon ungeduldig auf den ersten Sprung ins Wasser wartet, muss sich in diesem Jahr etwas länger gedulden: Das Neustädter Waldbad eröffnet die Badesaison 2026 nicht wie gewohnt Anfang Mai, sondern erst am **Donnerstag, 14. Mai, um 9 Uhr**. Für viele Badefans ist das zwar eine kleine Umstellung – sie hat aber einen ganz praktischen Hintergrund.

Künftig soll die Saison im Neustädter Waldbad grundsätzlich erst **Mitte Mai** beginnen. Das hat der Werkausschuss der Stadt Neustadt an der Aisch entschieden. Ausschlaggebend waren die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren: Gerade Anfang Mai zeigte sich das Wetter oft noch wechselhaft, mit kühlen Nächten und wenig echten Badetagen. Ein verlässlicher Badebetrieb war deshalb zum Saisonstart häufig nur eingeschränkt möglich.

Sollte der Frühling 2026 allerdings doch schon früher sommerliche Temperaturen bringen, ist auch eine **vorzeitige Öffnung** des Waldbads möglich. In diesem Fall würde der Betrieb zunächst mit **eingeschränkten Öffnungszeiten** starten.

Aktuelle Informationen rund um das Waldbad gibt es jederzeit auf der Internetseite **www.waldbad-neustadt.de**. Dort finden Besucherinnen und Besucher unter anderem die Öffnungszeiten, Eintrittspreise und ab Saisonbeginn auch die **tagesaktuelle Wassertemperatur**. Die gute Nachricht für alle Badegäste: **Die Preise bleiben unverändert.**

Das Team des Waldbads freut sich in dieser Jubiläumssaison auf viele Besucherinnen und Besucher und wünscht schon jetzt eine sonnige und erholsame Zeit im Neustädter Waldbad.

**Kommentar der Redaktion:**
Ganz ehrlich: Lieber ein Saisonstart ein paar Tage später als frierende Zehenspitzen und Wasser, bei dem man schon beim Reinschauen Gänsehaut bekommt. Wenn der Mai mitspielt, steht dem Badespaß nichts im Weg – und wenn er es besonders gut meint, gibt’s vielleicht sogar einen Frühstart. Neustadt bleibt also in Wartestellung: Badehose bereit, Handtuch griffbereit, jetzt fehlt nur noch das passende Wetter.

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**Neustadt: Wasser marsch – zwei Brunnen in der Innenstadt sind wieder fit für den Sommer**

Pünktlich zur warmen Jahreszeit gibt es in der Neustädter Innenstadt wieder ein schönes Bild: In gleich zwei Brunnen fließt nach der Renovierung wieder das Wasser. Sowohl der Neptunbrunnen am Marktplatz als auch der kleinere Brunnen am Bürgermeister-Vogel-Platz wurden instand gesetzt – und das schneller sowie teilweise günstiger als geplant.

Seit dem Jahr 1734 prägt der römische Wassergott Neptun den Marktplatz in Neustadt. Mit seiner Gabel in den Himmel gereckt, ist die Figur bis heute ein markanter Blickfang in der Innenstadt. Dass dort kein Markgraf steht, sondern ausgerechnet Neptun, gilt als Ausdruck des einstigen reichsstädtischen Selbstverständnisses – und erinnert zugleich daran, wie wichtig Wasser schon immer für das Leben in der Stadt war. Darauf wird auch bei Stadtführungen immer wieder hingewiesen.

Der ursprüngliche Brunnen wurde bereits 1921 durch eine Kopie ersetzt. Doch auch an dieser hat der Zahn der Zeit genagt. Die letzte größere Restaurierung lag rund 25 Jahre zurück. Während die Neptunfigur selbst noch in einem guten Zustand war, hatten die Sandsteine am und im Becken deutlich gelitten. Fachleute stellten unter anderem Mikrobenbefall, Frostschäden, lose Teile, Risse und abplatzende Stellen fest.

Wie Gerald Schorr, Leiter des Neustädter Bauamtes, erklärte, war ursprünglich mit einer Bauzeit von sechs Wochen gerechnet worden. Tatsächlich konnte der Brunnen aber schon nach drei Wochen wieder in Betrieb genommen werden – und damit rechtzeitig zur NeustadtNacht.

Auch Bürgermeister Alexander Müller zeigte sich erfreut über das Ergebnis. Nicht nur, dass der restaurierte Brunnen nun wieder den Blick aus seinem Amtszimmer verschönert: Die beteiligten Firmen sorgten außerdem dafür, dass die Arbeiten schneller und günstiger als erwartet abgeschlossen werden konnten. Statt der kalkulierten 21.000 Euro beliefen sich die Kosten am Ende auf rund 16.000 Euro.

**Auch das „Mädchen am Brunnen“ erstrahlt wieder**

Renovierungsbedarf gab es auch am kleinen Brunnen am Bürgermeister-Vogel-Platz an der Parkstraße. Dort war die Umrandung aus Muschelkalk locker und verschoben, außerdem war der Brunnen undicht. Thomas Rost vom Bauhof brachte eine neue Abdichtung ein. Mit Kosten von rund 3.000 Euro wurde auch dieser Brunnen wieder für die kommenden Jahre fit gemacht.

Besonderes Augenmerk lag zudem auf der Figur des „Mädchens am Brunnen“. Die Statue war in den Wintermonaten aufwendig restauriert worden, nachdem sie zuvor mehrfach mutwillig beschädigt worden war. Unbekannte hatten Arme und Kopf abgetrennt und auch den Rumpf erheblich zerstört.

Ein ortsansässiger Steinmetzbetrieb übernahm die Instandsetzung der Figur. Für rund 3.500 Euro erhielt das Mädchen am Brunnen gewissermaßen eine Frischzellenkur und präsentiert sich nun wieder in ansehnlichem Zustand. Passanten legten ihr sogar frischen Flieder in den Schoß – ein kleines Zeichen dafür, dass die restaurierte Figur auch den Neustädtern am Herzen liegt.

Bürgermeister Müller hofft nun, dass das „Mädchen am Brunnen“ künftig von weiterem Vandalismus verschont bleibt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn in Neustadt die Brunnen wieder sprudeln, ist das mehr als nur eine optische Verschönerung. Es zeigt auch, dass öffentliche Plätze dann am schönsten sind, wenn man sie pflegt – und wenn alle ein bisschen mit aufpassen. Gerade beim „Mädchen am Brunnen“ wäre es schön, wenn die Frischzellenkur diesmal länger hält als die Geduld mancher Vandalen. Und ganz ehrlich: Ein Brunnen mit Wasser ist halt doch deutlich charmanter als einer, der nur trocken vor sich hin dekoriert.

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Diespeck

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# Gelungene Premiere: Diespecker Gemeinderat startet im neuen Begegnungshaus in die Wahlperiode

Diespeck hat seine neue Wahlperiode mit einer Sitzung begonnen, die gleich in mehrfacher Hinsicht ein Neuanfang war: Der neu gewählte Gemeinderat kam nicht nur zur konstituierenden Sitzung zusammen, sondern tagte dabei auch erstmals im neuen Begegnungshaus. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher verfolgten die Sitzung – und erlebten ein Gremium, das strukturiert, ruhig und in guter Atmosphäre in die kommenden Jahre startete.

Vieles bleibt in Diespeck beim Bewährten. Im 16-köpfigen Gemeinderat gibt es mit Petra Ixmeier und Steffen Rupp lediglich zwei neue Gesichter. Auch bei den Stellvertretern des Bürgermeisters setzt die Gemeinde auf Kontinuität: Roland Schmidt wurde erneut zum zweiten Bürgermeister gewählt, Georg Grimm bleibt dritter Bürgermeister.

Die Besetzung der Ausschüsse und weiteren Gremien war im Vorfeld bereits abgestimmt worden und konnte deshalb ohne größere Diskussionen beschlossen werden. Nur bei einem Punkt gab es eine kurze Debatte: Der Verfügungsrahmen des Bürgermeisters wurde auf Empfehlung des Gemeindetags von bislang 5.000 auf künftig 10.000 Euro erhöht. Helmut Roch sprach sich dafür aus, den bisherigen Betrag beizubehalten, fand dafür im Gremium jedoch keine Unterstützung.

Auch die Regelung zum Sitzungsgeld wurde angepasst. Künftig erhalten Gemeinderätinnen und Gemeinderäte einheitlich 45 Euro. Die bisherige Unterscheidung zwischen Papier- und Digital-Einladung entfällt. Bislang gab es 30 Euro bei Einladung in Papierform und 35 Euro bei digitaler Zustellung, zusätzlich einen Zuschuss von 200 Euro für digitale Endgeräte. Diese Regelung wird nun abgeschafft. Die Verwaltung geht davon aus, dass inzwischen alle Ratsmitglieder über die notwendige Technik verfügen. Bürgermeister Markus Helmreich begründete die Erhöhung unter anderem mit dem Umfang der Unterlagen: Nicht selten müssten sich die Ratsmitglieder über das Wochenende durch 100 bis 200 Seiten Sitzungsunterlagen arbeiten.

Nicht weitergeführt werden soll der „Ausschuss für soziale Belange und das Ehrenamt“. Dieser hatte zuletzt keine aktive Rolle mehr gespielt und war vor allem im Zusammenhang mit der Zusammenarbeit mit Vereinen während der Planungen für das Begegnungshaus entstanden. Anders der „Ferien- und Notlagenausschuss“: Dieser habe sich insbesondere in der Corona-Zeit bewährt und soll deshalb bestehen bleiben.

Künftig will Diespeck außerdem hybride Sitzungen ermöglichen. Damit wäre auch eine Online-Teilnahme denkbar, etwa wenn ein Ratsmitglied beruflich unterwegs ist. Festgeschrieben bleibt weiterhin ein Sitzungsende um 21.30 Uhr. Bürgermeister Helmreich räumte mit einem Schmunzeln ein, dass er diese Zeitvorgabe nicht immer einhalten könne – aus dem Rat kam prompt die trockene Rückmeldung, es sei „aber schon besser geworden“.

Bei den Beauftragten will sich die Gemeinde künftig etwas schlanker aufstellen. Dennoch bleiben alle bisherigen Aufgabenfelder in der Geschäftsordnung enthalten. So muss die Gemeinde die Ordnung nicht jedes Mal ändern, wenn sich doch wieder jemand für ein bestimmtes Themengebiet findet.

Auch abseits der formalen Beschlüsse bot die Sitzung einige kleine, menschliche Momente. Nach der Vereidigung wurden die beiden neuen Gemeinderatsmitglieder von allen Kolleginnen und Kollegen per Handschlag begrüßt. Bei der geheimen Wahl des zweiten und dritten Bürgermeisters sorgte dann die etwas knapp bemessene Wahlurne für ein kleines logistisches Problem – Verwaltungsbeamter Florian Sacher musste sichtbar Geschick beweisen, um die Stimmzettel unterzubringen. Mit Blick auf die Zukunft hatte er für das Behältnis aber schon eine zweite Verwendung parat: Bei Sitzungen der Verwaltungsgemeinschaft solle es künftig als Kasse dienen. Wer als Bürgermeister zu spät komme, müsse dann fünf Euro einzahlen.

Auch das neue Begegnungshaus selbst bestand seine Feuertaufe offenbar mit Bravour. Aus dem Publikum gab es viel Lob für die Akustik. Nach dem öffentlichen Teil hatte der dritte Bürgermeister Georg Grimm ausdrücklich nachgefragt, wie gut die Sitzung von den Zuhörerplätzen aus verständlich gewesen sei – die Rückmeldungen fielen positiv aus. Damit war die Premiere im neuen Haus rundum gelungen.

## Die wichtigsten Personalien im Überblick

**Fraktionssprecher**
– Hartmut Tanzberger (CSU)
– Dr. Carolus Schenke (Bürgerforum)
– Georg Grimm (SPD)

**Bauausschuss**
(kann künftig über Summen bis 100.000 Euro entscheiden)
– Matthias Schrödl
– Hartmut Tanzberger
– Thomas Wiesinger
– Kurt Endlein
– Dr. Carolus Schenke
– Georg Grimm

**Finanz- und Wirtschaftsausschuss**
– Markus Rieder
– Hartmut Tanzberger
– Robert Rabenstein
– Anne Billenstein
– Helmut Roch
– Petra Ixmeier

**Rechnungsprüfungsausschuss**
– Reinhard Stark (Vorsitzender)
– Markus Rieder
– Robert Rabenstein
– Helmut Roch

**Ausschuss für Ferien- und Notlagen**
– Thomas Wiesinger
– Hartmut Tanzberger
– Ulrich Wölfel
– Roland Schmidt
– Dr. Carolus Schenke
– Georg Grimm

**Verwaltungsgesellschaft Sport- und Gemeindezentrum**
– Ulrich Wölfel
– Hartmut Tanzberger
– Matthias Schrödl
– Roland Schmidt
– Carola Grimm

**VG-Gemeinschaftsversammlung**
– Steffen Rupp
– Markus Rieder
– Anne Billenstein
– Georg Grimm

**Schulverbandsversammlung Mittelschule**
– Markus Rieder

**Schulverbandsversammlung Grundschule**
– Roland Schmidt
– Georg Grimm

**Förderverein Kita**
– Matthias Schrödl

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich gleich zum Start der neuen Wahlperiode: Wenn vieles vorbereitet ist, muss Kommunalpolitik nicht automatisch stundenlanges Ringen bedeuten. Und ganz ehrlich: Eine Wahlurne, die bald als Strafkasse für zu spät kommende Bürgermeister dienen soll, hat auch nicht jede Gemeinde. Fehlt eigentlich nur noch ein Kassenwart mit besonders strengem Blick.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt an der Aisch: Wer spricht künftig für euren Ortsteil?**

In mehreren Ortsteilen von Neustadt an der Aisch stehen im Mai 2026 wieder die Ortssprecherwahlen an. Für viele Dörfer ist das eine wichtige Gelegenheit, direkt mitzuentscheiden, wer künftig die Anliegen vor Ort bündelt und ins Rathaus sowie in den Stadtrat trägt. Kurz gesagt: Es geht darum, wer ein offenes Ohr für Probleme, Ideen und Wünsche im Ort hat – und daraus auch etwas macht.

Ortssprecher sind für viele Bürgerinnen und Bürger die erste Anlaufstelle, wenn es um Themen aus dem direkten Lebensumfeld geht. Ob es um Straßen, Beleuchtung, Gemeinschaftseinrichtungen oder andere Anliegen aus dem Dorf geht: Sie sorgen dafür, dass die Themen nicht irgendwo hängenbleiben, sondern bei der Stadt ankommen.

Die Stadt Neustadt an der Aisch hat dazu bereits die Termine für die Ortsversammlungen bekanntgegeben:

**Birkenfeld**
21. Mai 2026, 18.45 Uhr, Feuerwehrgerätehaus

**Herrnneuses**
21. Mai 2026, 20.15 Uhr, Schützenhaus

**Ober- und Unterschweinach / Stöckach**
22. Mai 2026, 18.45 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus beziehungsweise ehemaliges Schulhaus

**Schellert**
22. Mai 2026, 20.15 Uhr, Schützenhaus

**Eggensee**
28. Mai 2026, 18.45 Uhr, Gastwirtschaft Chausseehaus

**Schauerheim**
28. Mai 2026, 20.15 Uhr, Gemeindezentrum

Die Stadt ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Denn gerade in kleineren Ortsteilen zeigt sich oft: Wer mitredet, kann auch mitgestalten.

Was meint ihr dazu? Wie wichtig sind Ortssprecher für das Leben in den Dörfern rund um Neustadt? Schreibt uns eure Meinung dazu.

*Kommentar der Redaktion:*
Ortssprecher sind oft die Leute, die wissen, wo der Schuh drückt – und manchmal auch, wo die Straßenlaterne seit Wochen nicht mehr leuchtet. Gerade in kleineren Ortsteilen ist es wichtig, dass Anliegen nicht zwischen Gartenzaun und Rathaus verloren gehen. Wer engagierte Menschen vor Ort hat, hat meist auch bessere Chancen, dass aus einem Wunsch irgendwann mehr wird als nur Gesprächsstoff beim Stammtisch.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch, aktuelles auf www.neustadt-aisch.de
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

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**Regional, bio, fair: Frühstück am Neustädter Marktplatz am 27. Juni**

In Neustadt an der Aisch wird am Samstag, 27. Juni, wieder regional, bio und fair gefeiert – und das ganz genussvoll mit einer großen Frühstückstafel am Marktplatz. Nach dem großen Erfolg vor drei Jahren kehrt der Themenmarkt mit Frühstücksangebot zurück und lädt dazu ein, gemeinsam mit Familie und Freunden entspannt ins Wochenende zu starten.

Wer dabei sein möchte, kann aus mehreren Frühstücksvarianten wählen. Angeboten werden regionale Spezialitäten vom Demeterhof Mondel, dazu Aufstriche, Brot, Brötchen sowie Obst- und Gemüsedekoration.

Zur Auswahl stehen folgende Frühstücke:

**Variante A (12 Euro):**
Drei verschiedene Käsesorten vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen sowie zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – dazu Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante B (15 Euro):**
Zwei verschiedene Käsesorten und zwei Sorten Wurst vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – sowie Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante C (6 Euro):**
Ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – sowie Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante D (8 Euro):**
Eine Brezel, ein Paar Weißwürste vom Demeterhof Mondel und süßer Senf.

Bestellungen für das Frühstück sind bis **22. Juni** möglich – per E-Mail an **stadtmarketing@neustadt-aisch.de** oder telefonisch unter **09161 66654**. Auch Tischreservierungen, etwa für Biergarnituren, werden entgegengenommen.

Neben dem Frühstück erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Mit dabei sind die Grundschule Neues Schloss mit ihrer Mittagsbetreuung, der Weltladen sowie die Stadt Neustadt an der Aisch mit eigenen Ständen. Die Fairtrade-Gemeinde Markt Erlbach informiert über faire Mangoprodukte, außerdem bringt Herr Priestley seine bunten Waren mit.

Auch im Rathaus gibt es etwas zu entdecken: In der Ehrenhalle präsentiert die Fairtrade-Schule des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Informationen zu ihren Aktionen. Außerdem ist dort die Wanderausstellung **„Held:in des fairen Handels“** zu sehen.

Ein weiterer Anlass zum Feiern: Neustadt an der Aisch begeht in diesem Jahr die Erneuerung des Titels als **Fairtrade-Stadt**. Die Stadt bedankt sich bei allen Vereinen, Einzelhändlern und Gastronomen, die die Kampagne unterstützen. Wer sich ebenfalls engagieren möchte, kann sich an **Anne Junghom** wenden: **anne.junghom@neustadt-aisch.de**, Telefon **09161 66654**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Frühstück auf dem Marktplatz, regionale Produkte, faire Ideen und dazu hoffentlich gutes Wetter – klingt nach einer sehr angenehmen Art, den Samstag zu beginnen. Und ganz ehrlich: Wenn Weißwurst, Käse und Fairtrade-Mango an einem Vormittag zusammenfinden, dann hat der Marktplatz schon fast Festival-Qualitäten.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt feiert Vielfalt: „Fest der Begegnung“ am 17. Mai an der Neustadthalle**

Neustadt an der Aisch ist bunt, vielfältig und international – Menschen aus mehr als 80 Nationen leben hier miteinander. Genau diese Vielfalt soll beim „Fest der Begegnung“ sichtbar und erlebbar werden. Am **Sonntag, 17. Mai**, lädt die Stadt von **11 bis 16 Uhr** an die **Neustadthalle am Schloss / Jean-Paul-Allee** zu einem abwechslungsreichen Fest für die ganze Familie ein.

Besucher dürfen sich auf ein farbenfrohes Programm mit **internationalen Darbietungen, Musik, Tanz, Mitmachaktionen, Kunsthandwerk und Informationsständen** freuen. Auch für Kinder ist einiges geboten. Dazu kommen zahlreiche kulinarische Spezialitäten aus aller Welt – unter anderem **mazedonische, arabische, afrikanische und südamerikanische Speisen**, außerdem **Grillfleisch, Kaffee und Kuchen**.

Das Fest ist Teil der **Woche rund um den Ehrentag des Grundgesetzes** und fällt zugleich mit dem **Internationalen Museumstag** zusammen. Deshalb lohnt sich an diesem Tag auch ein Blick in die Museen im Alten Schloss: Diese sind von **14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt** geöffnet. Zudem zeigen die **Eisenbahnfreunde** ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschinenkellerturm**. Ergänzt wird das Angebot durch das Kinderprogramm **„Wir entdecken das Jahr!“** mit Unterstützung der Stadtverwaltung Neustadt.

### Das Programm im Überblick

**11.00 Uhr** – Offizielle Eröffnung mit Grußworten des Ersten Bürgermeisters und weiterer Gäste, dazu Auftritt des TanzSportzentrums Wolf mit „Bock auf bunt“ von Voxxclub
**11.20 Uhr** – Tänze des Tanzsportzentrums Wolf
**11.30 Uhr** – Mazedonische Gruppe mit Tanz und Gesang
**12.00 Uhr** – Stand-up Comedy / Theater der Ukraine-Gruppe
**12.30 Uhr** – Südamerikanische Tänze
**13.00 Uhr** – Afrikanischer Tanz „Ärfika“ der Tanzgruppe Grazie
**13.30 Uhr** – Zauber-Magie mit den Lehrlingen von Mads Schick
**14.00 Uhr** – Tanzstudio Lebensfreude mit Auftritten, buntem Mitmachprogramm und Line-Dance-Workshop
**14.30 Uhr** – Pantera Boogie
**15.00 Uhr** – Bündnis und Omas gegen rechts mit dem Mitmach-Theater „Der Handschuh“
**15.30 Uhr** – Percussion-Workshop mit der Firma Meinl bis etwa 16.00 Uhr

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass **alle Angaben ohne Gewähr** sind. **Änderungen, auch witterungsbedingt, sind möglich**.

**Fest der Begegnung**
**Sonntag, 17. Mai**
**11 bis 16 Uhr**
**Jean-Paul-Allee / bei der Neustadthalle**

**Kommentar der Redaktion:**
So soll ein Fest in Neustadt aussehen: offen, lebendig und mit genug Essen, damit wirklich jeder bleibt. Wer hier hingeht, bekommt nicht nur Musik und Tanz, sondern auch einen schönen Eindruck davon, wie vielfältig unsere Region inzwischen geworden ist. Und ganz ehrlich: Wenn man Kultur, Begegnung, Kinderprogramm und internationale Küche an einem Ort bekommt, dann ist das schon fast ein Pflichttermin – nicht nur für Neustädter.

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Emskirchen

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**Kirchweih-Termine 2024 in Emskirchen und Umgebung: Diese Feste stehen an**

In Emskirchen und den Ortsteilen gehört die Kirchweih für viele fest zum Jahreslauf dazu. Auch 2024 stehen wieder mehrere Termine an, bei denen gemeinsam gefeiert, gegessen und angestoßen werden kann. Wer sich die wichtigsten Daten schon einmal vormerken möchte, findet hier den Überblick über die Kirchweihen in der Region.

Den Auftakt macht die **Kirchweih in Neidhardswinden am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 18. Juni, bis Montag, 22. Juni**.

Weiter geht es mit der **Kirchweih in Dürrnbuch am Haus der Bäuerin** von **Donnerstag, 9. Juli, bis Montag, 13. Juli**.

Die **Kirchweih in Emskirchen am Festplatz** wird von **Freitag, 28. August, bis Dienstag, 1. September** gefeiert.

Im September folgt die **Kirchweih in Mausdorf am Milchhaus** von **Donnerstag, 10. September, bis Sonntag, 13. September**.

Ebenfalls im September steht die **Kirchweih in Brunn am Schloss** auf dem Programm, und zwar von **Freitag, 18. September, bis Montag, 21. September**.

Den Abschluss der Kirchweih-Saison bildet die **Kirchweih in Rennhofen am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober**.

Damit ist klar: In Emskirchen und Umgebung gibt es auch 2024 wieder einige Gelegenheiten, gemeinsam zu feiern und die Kirchweih-Tradition hochzuhalten.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih in der Region heißt nicht nur Festbetrieb, sondern auch ein gutes Stück Heimatgefühl. Und mal ehrlich: Wer in Franken lebt, weiß, dass ein Kalender ohne Kirchweihtermine zwar ordentlich aussieht, aber irgendwie unvollständig ist. Wer also feiern, Freunde treffen oder einfach die besondere Atmosphäre genießen möchte, sollte sich die Termine besser jetzt schon rot markieren.

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alle

InterkommunaleGewerbegebieteWirtschaftsregionWordPress

**Gemeinsame Gewerbegebiete im Landkreis? Landrat will Wirtschaft auf neues Niveau heben**

Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim will wirtschaftlich stärker werden – und setzt dabei auf mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Landrat Dr. Christian von Dobschütz und die Wirtschaftsförderung denken über interkommunale Gewerbegebiete nach, um künftig auch größere Unternehmen in die Region zu holen. Die Idee: Kommunen sollen Flächen, Stärken und Chancen bündeln – und damit gemeinsam attraktiver für Investoren werden.

Schon heute haben viele bekannte Unternehmen ihren Sitz im Landkreis, etwa in den Bereichen Musik, Fahrzeugtechnik oder Sportartikel. Trotzdem liegt die Region bei der Wirtschaftskraft im bayernweiten Vergleich bislang eher im unteren Bereich. Nach Ansicht des Landrats könnte sich das künftig ändern. Zwei große Standortvorteile nennt er dabei besonders: Zum einen soll das Wasserstoff-Kernnetz durch den Landkreis verlaufen, zum anderen ist die Region gut an Autobahnen und Bundesstraßen angebunden – etwa über die A7 bei Langensteinach und die A3 bei Burghaslach.

Im Landratsamt laufen deshalb Überlegungen, welche Flächen im Landkreis für größere gewerbliche Entwicklungen geeignet wären. Solche Flächen seien bereits in den Blick genommen worden. Da sie jedoch in der Regel nicht dem Landkreis selbst gehören, sieht sich das Landratsamt eher als Vermittler, Unterstützer und Vermarkter.

Dr. Christian von Dobschütz betont, dass er alle 38 Kommunen im Landkreis und das Landratsamt als Partner auf Augenhöhe verstehe. Genau darin liege auch die Chance: Das Landratsamt könne Kontakte knüpfen, auf Messen und Netzwerktreffen werben und den Landkreis als Wirtschaftsstandort stärker sichtbar machen. Sein Ziel ist es, „Frankens Mehrregion“ auch als Wirtschaftsregion zu positionieren.

Einfach werde das allerdings nicht. Denn gerade beim Thema Gewerbegebiete spielt die kommunale Selbstverwaltung eine große Rolle. Dennoch ist der Landrat überzeugt, dass viele Gemeinden offen für neue Modelle sein dürften – auch weil zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen dringend gebraucht werden.

Unterstützung bekommt er dabei von Claus Seifert, dem früheren Bürgermeister von Scheinfeld, der nun in der Wirtschaftsförderung des Landkreises tätig ist. Seifert plädiert dafür, frühere Anfragen von Unternehmen systematisch auszuwerten. Denn Interesse an Ansiedlungen habe es in den vergangenen Jahren durchaus gegeben. Nun müsse man gezielt klären, ob und wo größere Unternehmen im Landkreis angesiedelt werden sollen.

Bislang seien größere Firmenansiedlungen oft eher zufällig entstanden. Das soll sich ändern. Seifert und seine Kollegin Julia Tschadarow wollen eine klare Struktur und Strategie entwickeln, um gezielt auch größere Unternehmen anzusprechen. Der Landkreis versteht sich dabei als „Entwicklungspartner“ und „Türöffner“. Ziel sei es auch, schwieriger nutzbare Flächen sinnvoll zu entwickeln.

Darüber hinaus könnte der Landkreis auch bei stockenden Projekten unterstützen, vermitteln und neue Impulse geben. Denkbar sei zudem, dass sich Landkreis und Kommunen Kosten und Einnahmen solcher Vorhaben teilen.

Ein weiterer Faktor könnte in Zukunft die Energie sein. So könnten sich energieintensive Unternehmen gezielt entlang des Wasserstoff-Kernnetzes ansiedeln oder direkt von erneuerbaren Energien profitieren – etwa über Leitungen zu benachbarten Windkraftanlagen. Der im Landkreis erzeugte Überschuss an regenerativer Energie könnte damit zu einem echten Standortvorteil werden. Für Logistikunternehmen wären dagegen eher Flächen in Autobahnnähe interessant.

Ganz neu ist der Gedanke gemeinsamer Gewerbegebiete nicht. In einigen Kommunen gibt es bereits entsprechende Überlegungen. Bekannt sind etwa Gespräche zwischen Neustadt an der Aisch und Diespeck über ein mögliches gemeinsames Gewerbegebiet. Der Landrat verweist außerdem auf das Gewerbegebiet GollIpp, das als Beispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit gilt.

Die Vorstellung im Landratsamt geht sogar noch weiter: Einige dieser interkommunalen Gewerbegebiete könnten bis zur Planreife vorbereitet werden, sodass Genehmigungen bereits vorliegen. Das würde die Vermarktung deutlich erleichtern. Erschlossen werden sollen solche Flächen dann idealerweise erst dann, wenn konkrete Interessenten vorhanden sind. Claus Seifert spricht in diesem Zusammenhang von einem „Masterplan“.

Im Fokus stehen dabei nicht nur Unternehmen aus der Region, sondern vor allem auch größere externe Firmen aus der Metropolregion. Der Landkreis sei dort bisher wirtschaftlich zu wenig präsent, findet von Dobschütz. Das Bild von Karpfen und Bier allein reiche nicht aus – auch das Thema Wirtschaft müsse stärker mitgedacht werden. Die Metropolregion Nürnberg solle für den Landkreis ein „internationaler Anker“ werden, von dem man mehr profitieren müsse. Dazu könnten künftig auch Bürostandorte gehören.

Konkrete Projekte wurden bislang noch nicht vorgestellt. Nach Angaben des Landrats handelt es sich derzeit um erste Ideen, die nun mit den Kommunen besprochen werden sollen. Das langfristige Ziel ist jedoch klar: Aus „Frankens Mehrregion“ soll stärker auch eine echte Wirtschaftsregion werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee klingt vernünftig: Wenn einzelne Kommunen allein zu klein sind für die ganz großen Ansiedlungen, warum dann nicht gemeinsam auftreten? Fläche hier, Geld dort, gute Lage da – am Ende könnte daraus tatsächlich ein schlüssiges Gesamtpaket werden. Entscheidend wird aber sein, ob aus den vielen guten Gedanken auch echte, konkrete Projekte werden. Denn zwischen „Masterplan“ und erstem Spatenstich liegt bekanntlich oft noch ein ordentliches Stück fränkischer Ackerboden.

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Markt Erlbach

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# Wildmobil zu Gast im Abenteuerwald

Wie fühlt sich Biberfell an? Woran erkennt man einen Feldhasen? Und warum sind Waschbären eigentlich bei uns unterwegs? Im evangelischen Waldkindergarten „Abenteuerwald“ in Markt Erlbach gab es jetzt jede Menge spannende Antworten auf genau solche Fragen – und einiges zum Staunen noch dazu.

Am Dienstag bekam der Kindergarten am Bäckerholz besonderen Besuch: Norbert Wanka, Vorsitzender des Jägervereins Neustadt/Aisch und Umgebung, brachte das Wildmobil der Jägervereinigung Ansbach mit. Der Anhänger ist mit zahlreichen Tierpräparaten bestückt und zeigt heimische Wildtiere sowie Arten, die andernorts in Bayern vorkommen. Nach seinen Angaben war das Wildmobil damit erstmals im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim im Einsatz.

Für die rund 30 Kinder des Waldkindergartens, die dort ab drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden, war der Besuch eine besondere Gelegenheit, Tiere aus nächster Nähe kennenzulernen. Manche kannten sie bereits aus dem Wald, andere sorgten für große Augen.

Schon vor dem Termin hatte Kindergartenleiterin Birgit Schiener mit den Kindern über den Unterschied zwischen Feldhase und Wildkaninchen gesprochen. Entsprechend sicher wussten viele bereits Bescheid: Feldhasen sind größer, leben eher allein und sind an ihren langen Ohren gut zu erkennen. Wildkaninchen dagegen sind kleiner, gesellige Gruppentiere und leben in unterirdischen Bauten. Der Feldhase sucht Schutz in einer Mulde – der sogenannten „Sasse“.

Zu sehen gab es im Wildmobil unter anderem Reh, Fuchs, Spechte, Feldhase, Wildkaninchen und verschiedene Raubvögel. Besonders beeindruckend war für viele Kinder der Biber. Norbert Wanka erklärte dazu, dass das größte Nagetier Europas rund 60.000 Haare pro Quadratzentimeter besitzt – ein natürlicher Kälteschutz. In einer Biberburg können bis zu zwölf Familienmitglieder zusammenleben. Auch seine kräftigen orangefarbenen Zähne sorgten für Aufmerksamkeit: Sie wachsen ständig nach.

Spannend wurde es auch bei den nachtaktiven Tieren. Neben Eulen und Uhus ging es dabei um Wildschweine. Wanka erklärte, dass diese ursprünglich tagaktiv gewesen seien. Erst durch den Einfluss des Menschen und intensive Bejagung hätten sie sich zunehmend in die Nacht zurückgezogen.

Auch der Waschbär war Thema. Dass das Tier ursprünglich aus Nordamerika stammt, war vielen nicht bekannt. Seine Verbreitung in Deutschland geht laut Wanka auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück, als Tiere aus einer beschädigten Pelztierfarm bei Kassel entkamen und sich anschließend stark vermehrten.

Weitere Stationen im Wildmobil waren unter anderem Marder, Rehbock, Habicht, verschiedene Greifvögel sowie Tiere, die nicht direkt aus dem Landkreis stammen – etwa Gams und Auerhahn. Letzterer kam laut Wanka früher auch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vor, verschwand jedoch, als er hier keinen geeigneten Lebensraum mehr fand.

Besonders anschaulich wurde der Besuch durch viele kleine Details: von den Krallen des Alpenschneehuhns bis zu den Gehörnen der Rehböcke. Für zusätzliche Neugier sorgten außerdem Fühlkisten, mit denen die Kinder ihr Wissen nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Händen entdecken konnten.

Im Waldkindergarten geht es damit spannend weiter: Als Nächstes soll ein Förster den Kindern seine Arbeit im Wald vorstellen.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Besuche zeigen, wie spannend Heimat direkt vor der eigenen Nase sein kann – oder in diesem Fall im Waldkindergarten. Wer schon früh lernt, wie Tiere leben, wie sie sich unterscheiden und warum manche Arten verschwinden, schaut später vielleicht mit ganz anderen Augen durch Feld und Wald. Und ganz ehrlich: Ein Biber mit 60.000 Haaren pro Quadratzentimeter hat selbst gegen manch flauschige Winterjacke gute Karten.

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Hagenbüchach

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# Erst in die Kirche, dann an den Ratstisch

Mit einer kurzen Andacht in der Kilianskirche begann in Hagenbüchach die neue Wahlperiode des Gemeinderats – und auch bei der anschließenden konstituierenden Sitzung setzte sich dieser ruhige, harmonische Ton fort. Fast alle Entscheidungen im Gremium fielen einstimmig. Nur in einem Punkt gab es eine Abstimmung mit unterschiedlichen Lagern.

Der neu zusammengesetzte Gemeinderat kommt in der Wahlperiode bis 2032 auf zwölf Mitglieder, darunter gleich fünf neue Gesichter. Bürgermeister David Schneider (WIR für Hagenbüchach), der im Amt bestätigt wurde, vereidigte Heidrun Frenkler (SPD/Grüne), Joachim Jost und Andreas Weghorn (beide Hagenbüchach Gemeinsam Bewegen, HGB), Adrian Strauß (WIR) sowie Tobias Weiskirchen (CSU).

Schon früh war klar: Einen dritten Bürgermeister wird es in Hagenbüchach künftig nicht mehr geben. Laut Schneider hatte man sich dazu bereits im Vorfeld abgestimmt. Da nach der Gemeindeordnung nur ein Stellvertreter verpflichtend ist, wurde der Vorschlag ohne Gegenstimme angenommen.

Zum zweiten Bürgermeister wurde anschließend CSU-Gemeinderat Matthias Jung gewählt. Bürgermeister Schneider hatte ihn vorgeschlagen, Unterstützung kam auch von HGB-Sprecherin Susanne Sprenger. Sie verwies darauf, dass Jung bei der Gemeinderatswahl die meisten Stimmen aller Bewerber erhalten hatte. Das Ergebnis der geheimen Wahl fiel dann auch eindeutig aus: 13 gültige Stimmen, 13-mal Matthias Jung. Nach seiner Vereidigung bedankte sich Jung für das große Vertrauen und kündigte eine gute Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung an.

Die einzige nicht einstimmige Entscheidung des öffentlichen Sitzungsteils betraf die Vertretung, falls sowohl der erste als auch der zweite Bürgermeister gleichzeitig verhindert sein sollten. Hier war man sich zwar schnell einig, dass nur eine Person aus der Mitte des Gemeinderats diese Aufgabe übernehmen soll. Bei der Besetzung gab es dann aber zwei Vorschläge: Bürgermeister Schneider brachte Manuela Wurm (WIR) ins Spiel, HGB schlug Andreas Wegmann vor. In der offenen Abstimmung setzte sich Wurm mit zehn Stimmen durch, Wegmann erhielt die drei Stimmen der HGB-Räte.

Danach lief es wieder wie am Schnürchen. Ob bei Satzungen, der Besetzung der Ausschüsse oder bei den Entsendungen in die Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft sowie in die Grund- und Mittelschulverbände – sämtliche Entscheidungen wurden einstimmig und ohne Diskussion getroffen.

Auch bei den Beauftragten für verschiedene Aufgabenbereiche zeigte sich das Gremium geschlossen. Adrian Strauß übernimmt den Bereich Jugend und Sport, Bernd Weghorn ist für Wege zuständig, Dagmar Ludwig für die KiTa. Die Zuständigkeit für Rad- und Wanderwege teilen sich Daniel Sperr und Andreas Weghorn. Neu geschaffen wurde außerdem das Amt für Senioren und Menschen mit Behinderung, das künftig Heidrun Frenkler übernimmt. Ebenfalls neu ist die Begleitung des Ferienprogramms. Dafür war zunächst Andreas Weghorn vorgesehen, der jedoch mit Verweis auf seine weiteren Aufgaben ablehnte und stattdessen Joachim Jost vorschlug. Dieser erklärte sich sofort bereit.

Für Bräuersdorf soll es künftig wieder einen Ortssprecher geben. Bürgermeister Schneider begründete das damit, dass die beiden bisherigen Ratsmitglieder aus dem Ort nicht mehr im Gemeinderat vertreten sind. Damit dafür kein eigener Bürgerantrag nötig wird, sollen die Bräuersdorfer nun direkt von der Gemeinde angeschrieben werden. Auch diesem Vorgehen stimmte der Gemeinderat geschlossen zu.

Ebenfalls einvernehmlich wurde bestätigt, dass Bürgermeister David Schneider auch weiterhin als Eheschließungsstandesbeamter im Standesamt der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf tätig sein darf.

Eine Geschäftsordnung wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Schneider hatte zwar darauf hingewiesen, dass diese keine Satzung im rechtlichen Sinne sei, aber dennoch bindend. Bemerkenswert dabei: In der Beschlussvorlage war von einer Entscheidung „nach eingehender Aussprache“ die Rede – tatsächlich meldete sich dazu jedoch niemand zu Wort.

Unverändert bleibt auch, dass die Mitglieder des Gemeinderats für ihre Arbeit keine Entschädigung erhalten. Vor der Abstimmung bat das neue Ratsmitglied Heidrun Frenkler um eine Erläuterung. Schneider erklärte, die Kosten für Einladungen zu Kärwa und Weihnachtsfeier lägen in etwa auf demselben Niveau wie mögliche Sitzungsgelder. Zudem würden diese gemeinsamen Treffen den Zusammenhalt stärken. Aus dem Gremium war zu hören, die Anerkennung für das Ehrenamt komme „anderswoher“. Frenkler wollte ihre Nachfrage dennoch als Denkanstoß verstanden wissen – gerade mit Blick auf Menschen mit Care-Arbeit oder Alleinerziehende, für die ein politisches Ehrenamt mit zusätzlichen organisatorischen und finanziellen Belastungen verbunden sein könne.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Gemeinderat, der mit einer Andacht startet und sich dann durch fast alle Tagesordnungspunkte ohne große Reibung arbeitet – das hat schon Seltenheitswert. In Hagenbüchach scheint man zum Start der neuen Periode vor allem auf Geschlossenheit zu setzen. Spannend bleibt, ob diese Harmonie auch dann trägt, wenn es künftig um Themen geht, bei denen es nicht nur um Personalien und Formalien, sondern um echte Richtungsentscheidungen für die Gemeinde geht. Ein kleiner Denkanstoß kam ja bereits von Heidrun Frenkler beim Thema Entschädigung für Ratsmitglieder. Das wirkte bodenständig, aber durchaus wichtig. Denn Ehrenamt ist ehrenwert – sollte aber nicht nur für die machbar sein, die es sich leisten können.

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# 17-Jährige aus Ipsheim vermisst

Seit dem 14. April fehlt von der 17-jährigen Hadidja A. aus Ipsheim jede Spur. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und hofft auf Unterstützung aus der Region.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt, verließ die Jugendliche vermutlich am Vormittag des 14. April das elterliche Anwesen in Ipsheim. Seitdem ist sie nicht mehr nach Hause zurückgekehrt, zudem besteht keinerlei Kontakt zu ihr.

Hadidja A. ist etwa 165 Zentimeter groß und schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einem schwarzen Gewand und Kopftuch (Niqab) sowie weißen Adidas-Sneakern bekleidet.

Die Polizeiinspektion Bad Windsheim bittet dringend um Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten. Wer Hadidja A. gesehen hat oder Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09841/66160 bei der Polizeiinspektion Bad Windsheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

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