Autorenname: C. Pöschl

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt legt den Haushalt 2026 offen – Bürgerinnen und Bürger können jetzt Einblick nehmen**

Wie plant die Stadt Neustadt an der Aisch ihre Ausgaben im kommenden Jahr? Genau darauf gibt jetzt die neue Haushaltssatzung 2026 Antworten. Der Stadtrat hat den Haushalt bereits am 15. April 2026 beschlossen – nun können Interessierte die Unterlagen offiziell einsehen.

Der städtische Haushalt zeigt, wofür Geld eingeplant wird und an welchen Stellen die Stadt im kommenden Jahr Schwerpunkte setzen will. Dabei geht es unter anderem um Investitionen in Verwaltung, Infrastruktur, Schulen, öffentliche Einrichtungen und weitere Aufgaben, die den Alltag in Neustadt und den Ortsteilen direkt betreffen.

Geprüft wurde der Haushalt auch durch das Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim. Nach Angaben der Rechtsaufsicht wurden dabei keine genehmigungspflichtigen Bestandteile festgestellt. Das bedeutet: Für die betreffenden Teile des Haushalts gab es keine Einwände.

Wer sich selbst ein Bild machen möchte, kann den Haushalt samt Haushaltsplan 2026 seit dem 15. Mai 2026 in der Stadtverwaltung Neustadt a.d.Aisch einsehen. Die Unterlagen liegen in der Stadtkämmerei aus.

**Einsicht möglich hier:**
Stadtverwaltung Neustadt a.d.Aisch
Würzburger Straße 33
2. Stock, Zimmer 20/21

Die Einsicht ist während der allgemeinen Dienststunden möglich.

Gerade für Bürgerinnen und Bürger, die wissen möchten, welche Projekte geplant sind, wie die finanzielle Lage der Stadt aussieht und wo Prioritäten gesetzt werden, bietet die Offenlegung eine gute Gelegenheit zur Information.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein städtischer Haushalt klingt auf den ersten Blick ungefähr so spannend wie ein Beipackzettel – ist aber am Ende oft viel wichtiger. Denn genau dort steht drin, wofür Geld da ist, wofür vielleicht nicht und welche Richtung eine Stadt einschlagen will. Wer also mitreden möchte, ob eher Straßen, Innenstadt, Klimaschutz oder soziale Angebote gestärkt werden sollen, kann hier ganz ohne Glaskugel nachlesen, was geplant ist.

*Quelle: Stadt Neustadt a.d.Aisch*
*(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch*

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Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Kerwa wirft ihre Schatten voraus: Biermarken ab sofort im Vorverkauf

Die Vorfreude auf die Neustädter Kirchweih wächst spürbar: In und um Neustadt laufen die Vorbereitungen auf eines der beliebtesten Feste des Jahres bereits auf Hochtouren. Und was für viele Kerwa-Fans unbedingt dazugehört, startet jetzt schon ganz praktisch im Alltag: der Vorverkauf der Biermarken.

Wer sich den Kirchweihbesuch stressfrei planen möchte, kann seine Biermarken ab sofort an mehreren Vorverkaufsstellen in Neustadt und Umgebung sichern. Gerade für alle, die sich auf den Familienabend im Festzelt, das Treffen mit Freunden oder den traditionellen Frühschoppen freuen, lohnt sich der frühe Kauf. So lassen sich spätere Wartezeiten vermeiden – und die Vorfreude auf die Kerwa steigt gleich nochmal ein Stück mehr.

Erhältlich sind die Biermarken unter anderem bei expert Hartmann, Zweirad Hofmann, verschiedenen Lotto-Toto-Annahmestellen in Neustadt, bei Michel Zigarren sowie in weiteren Getränkemärkten. Auch die Familienbrauereien Loscher und Hofmann haben den Vorverkauf bereits gestartet.

Schon jetzt wird deutlich, worauf sich viele in der Region freuen: Die Neustädter Kerwa steht wie kaum ein anderes Fest für Tradition, Geselligkeit und fränkische Lebensart. In den sozialen Netzwerken wird bereits eifrig diskutiert, wann es endlich wieder ins Festzelt geht – und welcher Abend heuer der stimmungsvollste wird.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer in Franken fragt, ob Biermarken früh kaufen wirklich nötig ist, hat vermutlich noch nie erlebt, wie schnell aus „Wir gehen bloß kurz auf die Kerwa“ ein ganzer Abend mit alten Bekannten, neuen Gesprächen und zwei spontanen Maß mehr wird. Die Neustädter Kirchweih ist eben nicht nur ein Fest im Kalender – sie ist für viele ein kleines Stück Heimat zum Anstoßen.

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**Der Landkreis tritt wieder in die Pedale: STADTRADELN startet in die fünfte Runde**

Wer im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gerne Rad fährt oder vielleicht endlich öfter das Auto stehen lassen möchte, hat bald wieder die passende Gelegenheit dazu: Das STADTRADELN geht in diesem Jahr in die fünfte Runde. Vom 27. Juni bis 17. Juli sind Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, möglichst viele Alltagswege mit dem Fahrrad zurückzulegen und damit ein Zeichen für nachhaltige Mobilität und mehr Radverkehr zu setzen.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung mitteilt, beteiligen sich diesmal neben den Städten Bad Windsheim, Burgbernheim, Neustadt an der Aisch, Scheinfeld und Uffenheim auch zahlreiche Gemeinden aus der Region. Mit dabei sind Burghaslach, Dachsbach, Diespeck, Dietersheim, Emskirchen, Gerhardshofen, Hagenbüchach, Markt Erlbach, Neuhof an der Zenn, Obernzenn, Sugenheim, Trautskirchen und Wilhelmsdorf. Damit nehmen heuer fünf Kommunen mehr teil als im vergangenen Jahr.

Das Ziel der Aktion ist klar: Möglichst viele Menschen sollen das Fahrrad im Alltag nutzen – egal ob auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder in der Freizeit. So soll nicht nur das Bewusstsein für klimafreundliche Mobilität gestärkt, sondern auch der Radverkehr im Landkreis sichtbarer gemacht werden.

Eine besondere Herausforderung hat sich in diesem Jahr Kreisrat Harald Trabert vorgenommen. Er möchte während der drei Aktionswochen sein Auto möglichst komplett stehen lassen und stattdessen so viele Wege wie möglich mit dem Fahrrad zurücklegen. Dabei will er auch über seine persönlichen Erfahrungen berichten und zeigen, wie alltagstauglich das Radfahren sein kann.

Den Auftakt der Radelwochen bildet die Veranstaltung **„Radeln.Erleben. Vom Main zur Zenn.“** am Samstag und Sonntag, 27. und 28. Juni. Radfahrerinnen und Radfahrer können dabei den rund 100 Kilometer langen Radweg „Vom Main zur Zenn“ entdecken. Entlang der Strecke warten regionale Wirtshäuser, kulturelle Angebote und verschiedene Mitmachaktionen. Wer unterwegs schöne Eindrücke sammelt, kann diese bei der Fotoaktion **„Mein Moment vom Main zur Zenn“** festhalten. Als Gewinn winkt eine Fahrradtasche mit regionalen Produkten.

Ebenfalls am Samstag, 27. Juni, findet die **„Landrad(t)s-Tour“** mit Dr. Christian von Dobschütz statt. Die Tour führt teilweise entlang des Radwegs „Vom Main zur Zenn“ und bietet zusätzliche Stationen, darunter das neu angelegte Wäldchen am Jobcenter sowie das interaktive „Virtuelle Wasserpuzzle“.

Auch das **„Schulradeln“** ist wieder Teil der Aktion. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche für das Fahrradfahren zu begeistern und ihre eigenständige Mobilität zu fördern. Die engagiertesten Klassen können dabei auch Preise gewinnen.

Die Teilnahme am STADTRADELN ist kostenlos. Die geradelten Kilometer können ganz einfach über die kostenfreie STADTRADELN-App erfasst werden. Die Fahrten lassen sich per GPS aufzeichnen und direkt dem eigenen Team oder der jeweiligen Kommune gutschreiben. Die anonymisierten Daten helfen außerdem dabei, wichtige Erkenntnisse für den weiteren Ausbau der Radinfrastruktur im Landkreis zu gewinnen und eine bedarfsgerechte Verkehrsplanung zu unterstützen.

**Kommentar der Redaktion:**
Mehr teilnehmende Kommunen, mehr Aufmerksamkeit fürs Fahrrad und dazu noch Aktionen für Familien, Schulen und Freizeitradler – das STADTRADELN wird auch im Landkreis immer größer. Gerade in Orten wie Emskirchen, Diespeck, Markt Erlbach, Hagenbüchach, Neuhof an der Zenn oder Wilhelmsdorf ist das Fahrrad oft mehr als nur ein Sportgerät: Es kann im Alltag ein echter Helfer sein. Und wenn am Ende noch bessere Radwege dabei herauskommen, dann lohnt sich jeder Tritt in die Pedale doppelt. Nur beim fränkischen Gegenwind hilft leider auch keine App.

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Markt Erlbach

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**Markt Erlbach wird wieder mittelalterlich: Zwei Tage voller Spektakel, Musik und Feuerzauber**

Wenn sich Ritter, Gaukler, Musikanten und Handwerker rund um den historischen Ortskern versammeln, dann ist in Markt Erlbach wieder eine besondere Zeitreise angesagt: Am Samstag, 16. Mai, und Sonntag, 17. Mai 2026 heißt es erneut „Auf ins Mittelalter!“. Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf ein Wochenende mit Lagerleben, Schaukämpfen, Musik, Mitmachaktionen und eindrucksvollen Feuershows freuen.

Schon im Grußwort lädt Bürgermeisterin Birgit Kreß dazu ein, gemeinsam in vergangene Zeiten einzutauchen und das besondere Flair des mittelalterlichen Marktfestes zu erleben. Und genau dieses Flair dürfte auch 2026 wieder viele Gäste aus Markt Erlbach, dem Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und darüber hinaus anziehen.

Auf mehreren Bühnen sorgen Musiker, Trommler, Tänzer und Gaukler für ein abwechslungsreiches Programm. Mit dabei sind unter anderem die Bands „Gossenpoeten“ und „Zackenflanke“. Daneben warten Märchenerzählungen, Kinderschminken, eine Malwerkstatt, Zaubershows, orientalischer Tanz, Kirchenführungen sowie das beliebte Narrenschiff auf kleine und große Besucher.

Ein besonderer Höhepunkt dürfte erneut der Samstagabend werden: Dann steht die große Feuershow auf dem Programm, gefolgt von einem stimmungsvollen Hochfeuerwerk. Auch das mittelalterliche Lagerleben, Vorführungen alter Handwerkskunst und passende kulinarische Spezialitäten sollen wieder für echtes Marktfest-Gefühl sorgen.

Markt Erlbach, auf der Frankenhöhe gelegen und mit seinen 33 Gemeindeteilen eine der größeren Kommunen im Landkreis, bietet damit einmal mehr die passende Kulisse für ein Fest, das Geschichte, Unterhaltung und Familienprogramm verbindet.

**Die wichtigsten Zeiten im Überblick:**

**Samstag, 16. Mai 2026**
12 bis 24 Uhr
Abendprogramm mit Feuershow und Hochfeuerwerk

**Sonntag, 17. Mai 2026**
10.30 bis 18 Uhr
Familienprogramm und Abschlussveranstaltungen

**Kommentar der Redaktion:**
Wer Mittelaltermärkte mag, dürfte hier wieder voll auf seine Kosten kommen. Markt Erlbach hat in den vergangenen Jahren gezeigt, dass man Historie, Familienprogramm und Unterhaltung sehr gut zusammenbringen kann. Besonders schön ist dabei, dass nicht nur auf großes Spektakel gesetzt wird, sondern auch auf viele kleinere Programmpunkte für Kinder und Familien. Und seien wir ehrlich: Feuershow, Musik und ein bisschen mittelalterliches Treiben funktionieren in Franken fast immer – solange niemand verlangt, dass wir künftig auch noch unsere Nachrichten mit Federkiel verfassen.

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Neuhof an der Zenn

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**STADTRADELN 2026: Die Verwaltungsgemeinschaft Neuhof a.d.Zenn ist wieder mit dabei**

Vom 27. Juni bis 17. Juli 2026 heißt es im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim wieder: rauf aufs Rad und Kilometer sammeln. Die Verwaltungsgemeinschaft Neuhof a.d.Zenn beteiligt sich erneut an der Klima-Bündnis-Kampagne STADTRADELN und lädt alle Bürgerinnen und Bürger ein, möglichst viele Wege im Alltag klimafreundlich mit dem Fahrrad zurückzulegen.

Gemeinsam mit dem Landkreis und weiteren teilnehmenden Kommunen geht die Aktion inzwischen in die 5. Runde. Ziel ist es, nicht nur Kilometer für das eigene Team und die Kommune zu sammeln, sondern auch ein starkes Zeichen für Umweltschutz, nachhaltige Mobilität und die Förderung des Radverkehrs in der Region zu setzen. Wer mitmachen möchte, kann sich ab sofort über die bereits freigeschalteten Unterseiten der teilnehmenden Kommunen registrieren.

Auch 2026 werden wieder verschiedene Wettbewerbe und Auszeichnungen vergeben. Prämiert werden unter anderem das Team mit den meisten Kilometern, das Team mit den meisten Kilometern pro Person, die Einzelperson mit der höchsten Kilometerleistung, die Schulklasse mit den meisten Kilometern sowie der kreativste, lustigste oder originellste Teamname.

Ein besonderer Höhepunkt wartet gleich zum Start des Aktionszeitraums: Am 27. und 28. Juni lädt der rund 100 Kilometer lange Radweg **„Vom Main zur Zenn“** zu einem abwechslungsreichen Radwochenende ein. Entlang der Strecke erwarten die Teilnehmenden regionale Spezialitäten, kulturelle Angebote und Mitmachaktionen. Zusätzlich gibt es die Fotoaktion **„Mein Moment von Main zur Zenn“**, bei der Radfahrerinnen und Radfahrer ihre schönsten Eindrücke festhalten und teilen können. Als Gewinn winkt eine Fahrradtasche, gefüllt mit regionalen Produkten.

Das Event ist ein Gemeinschaftsprojekt der Landkreise Fürth, Kitzingen und Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim und soll nicht nur Lust aufs Radfahren machen, sondern auch die Region von ihrer schönsten Seite zeigen.

Wer also etwas für das Klima tun, die eigene Fitness verbessern und ganz nebenbei vielleicht noch einen Preis abräumen möchte, hat beim STADTRADELN 2026 die perfekte Gelegenheit dazu.

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**Westmittelfranken wächst: Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim zählt zu den Gewinnern der Bevölkerungsprognose**

Gute Nachrichten für unsere Region: Westmittelfranken gehört nach Einschätzung des Bayerischen Landesamts für Statistik zu den Gegenden in Bayern, die in den kommenden Jahren beim Thema Bevölkerung zulegen können. Besonders der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim sticht dabei hervor – gemeinsam mit dem Landkreis Ansbach.

Wie aus einer aktuellen Vorausberechnung des Landesamts hervorgeht, sollen die Einwohnerzahlen in Bayern bis zum Jahr 2044 weiter steigen. Für den Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim wird ein Bevölkerungsplus von 2,6 Prozent erwartet. Genau derselbe Wert gilt auch für den Landkreis Ansbach. In Mittelfranken liegen beide Kreise damit direkt hinter der Stadt Erlangen und zählen zu den stärksten Wachstumsregionen.

Weniger positiv sieht die Entwicklung dagegen in einigen anderen Teilen Mittelfrankens aus. So muss die Stadt Ansbach laut Prognose mit einem Rückgang von zwei Prozent rechnen. Auch im Nürnberger Land (-1,7 Prozent), in Schwabach (-1,9 Prozent) und im Landkreis Fürth (-3,8 Prozent) werden sinkende Einwohnerzahlen erwartet.

Noch spannender wird der Blick auf die einzelnen Gemeinden. Im sogenannten Demografiespiegel mit dem Zieljahr 2038 zeigt sich, dass die Entwicklung vor Ort sehr unterschiedlich ausfallen kann. Im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim gilt Uehlfeld als stärkster Wachstumsort: Dort könnte die Bevölkerung um mehr als elf Prozent steigen. Auch Burgbernheim darf demnach mit einem zweistelligen Zuwachs rechnen. Auf der anderen Seite steht Ergersheim, wo ein Rückgang von rund zehn Prozent erwartet wird.

Im Landkreis Ansbach zeigt sich ebenfalls ein gemischtes Bild. Besonders die Kommunen südlich von Ansbach entlang der A6 und der Bahnstrecke Ansbach–Crailsheim können demnach auf stärkere Zuwächse hoffen. Im südlichen Landkreis fallen die Entwicklungen dagegen eher moderat oder rückläufig aus. Deutliche Ausnahmen sind Wassertrüdingen und Röckingen, für die ebenfalls ein starkes Wachstum erwartet wird. Gemeinden entlang der Frankenhöhe müssen hingegen eher mit sinkenden Einwohnerzahlen rechnen.

Eine besondere Randnotiz aus der Statistik: Dombühl im Landkreis Ansbach soll 2038 die jüngste Kommune in ganz Mittelfranken sein – mit einem prognostizierten Durchschnittsalter von 42,9 Jahren.

Bayernweit rechnet das Landesamt für Statistik bis 2044 insgesamt mit einem Bevölkerungsanstieg von 2,1 Prozent. Damit würde der Freistaat auf rund 13,53 Millionen Einwohner anwachsen. Zu den Regionen mit den größten Zuwächsen zählen neben dem Donauraum, dem Allgäu und Teilen Niederbayerns eben auch Westmittelfranken. Die stärksten Verluste werden dagegen an den nördlichen Außengrenzen Bayerns erwartet.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn selbst die Statistik sagt, dass unsere Region wächst, dann ist das mehr als nur eine trockene Zahl auf dem Papier. Es zeigt, dass der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim als Lebensraum attraktiv bleibt – mit guter Lage, lebenswerten Orten und vielen Gemeinden, in denen man eben nicht nur wohnt, sondern daheim ist. Dass Uehlfeld und Burgbernheim besonders zulegen könnten, dürfte dort niemanden traurig machen. Und dass Ergersheim in der Prognose Federn lassen könnte, ist vielleicht auch ein Hinweis darauf, wie wichtig Infrastruktur, Wohnraum und Nahversorgung vor Ort bleiben. Kurz gesagt: Westmittelfranken ist offenbar nicht nur schön, sondern auch gefragt – und das ist doch einmal eine Schlagzeile, die man gerne liest.

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**KI, Bildverarbeitung und Förderchancen: TTZ Neustadt lädt Unternehmen zum Infoabend ein**

Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein großes Schlagwort aus der Welt der Konzerne. Auch für kleine und mittlere Unternehmen in unserer Region kann sie ganz praktisch dabei helfen, Abläufe zu verbessern, Qualität zu sichern und neue Ideen auf den Weg zu bringen. Genau darum geht es bei einer Informationsveranstaltung des Technologietransferzentrums (TTZ) Neustadt a. d. Aisch.

Eingeladen sind vor allem KMU und mittelständische Unternehmen aus der Region, die sich über KI-gestützte Bildverarbeitung und das Förderprogramm ZIM informieren möchten. Die Besucherinnen und Besucher erhalten dabei praxisnahe Einblicke in aktuelle Anwendungen aus den Bereichen Computer Vision und Künstliche Intelligenz. Vorgestellt werden unter anderem Einsatzmöglichkeiten in der Qualitätskontrolle, bei der Objekterkennung, in der Prozessdokumentation sowie in der industriellen Automatisierung.

Neben den technischen Möglichkeiten steht auch die Frage im Mittelpunkt, wie sich innovative Projekte finanziell unterstützen lassen. Dazu gibt es einen kompakten Überblick über das Zentrale Innovationsprogramm Mittelstand, kurz ZIM, das technologieorientierte Vorhaben fördern kann.

Geplant ist außerdem ein Technologieimpuls mit Live-Demo. Darüber hinaus bietet die Veranstaltung Raum für Gespräche mit Fachleuten des TTZ und mit anderen Unternehmen aus der Region.

**Die Veranstaltungsdetails im Überblick:**

**Ort:** TTZ Neustadt a. d. Aisch, Wilhelmstraße 16, 91413 Neustadt a. d. Aisch
**Datum:** 11. Juni 2026
**Uhrzeit:** 17:00 bis 19:00 Uhr
**Kosten:** Die Teilnahme ist kostenlos

Weitere Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es hier:
https://ttz-nea.hs-ansbach.de/event/dialogforum-zim-event-innovationen-durch-ki-und-data-science-foerdern/?utm_source=chatgpt.com#anmeldung

**Kommentar der Redaktion:**
Wer bei KI immer noch nur an Roboter mit Weltherrschaftsplänen denkt, bekommt hier einen deutlich bodenständigeren Einblick. Für viele Betriebe kann solche Technik ganz konkret helfen, Fehler schneller zu erkennen, Prozesse sauberer zu dokumentieren und im besten Fall sogar Geld zu sparen. Und wenn es dann noch passende Fördermittel gibt, lohnt sich ein genauer Blick doppelt.

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Neustadt an der Aisch

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**Internationaler Museumstag in Neustadt: Freier Eintritt, Führungen und Programm für Kinder**

Ein Sonntagsausflug mit Geschichte, Spiel und ein bisschen Entdeckergeist: Am **Sonntag, 17. Mai**, beteiligen sich auch die Museen im **Alten Schloss in Neustadt an der Aisch** am **Internationalen Museumstag**. Besucherinnen und Besucher können sich auf **freien Eintritt**, spannende Ausstellungen und ein abwechslungsreiches Begleitprogramm für Groß und Klein freuen.

Von **14 bis 17 Uhr** sind im Alten Schloss das **Aischgründer Karpfenmuseum**, das **Markgrafenmuseum**, die **KinderSpielWelten** sowie das **Schaudepot** geöffnet und kostenlos zugänglich. Ebenfalls mit dabei sind die **Eisenbahnfreunde**, die ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschikelesturm** öffnen.

Auch für Kinder wird etwas geboten: Sie dürfen **selbstständig basteln** und die Museen auf kreative Weise entdecken. Wer lieber mehr Hintergrundwissen mitnimmt, kann an den angebotenen Führungen teilnehmen. Um **14 Uhr** beginnt eine **Familienführung durch das Markgrafenmuseum**, um **15 Uhr** folgt eine **Erwachsenenführung durch das Karpfenmuseum**.

Ein schöner Anlass also, die Neustädter Museumswelt einmal ganz in Ruhe zu erkunden – ganz ohne Eintrittskarte, aber mit viel Gelegenheit zum Staunen.

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Neustadt an der Aisch

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**Fahrradsturz auf der B470: Alkoholtest zeigt 2,12 Promille**

Ein Fahrradsturz auf der B470 in Neustadt ist am Mittwochabend noch vergleichsweise glimpflich ausgegangen. Ein 37-jähriger Radfahrer verletzte sich dabei gegen 19.30 Uhr nur leicht – dennoch hatte der Vorfall ein strafrechtliches Nachspiel.

Zeugen hatten nach dem Sturz eine Polizeistreife verständigt. Als die Beamten vor Ort eintrafen, nahmen sie bei dem Mann sofort Alkoholgeruch wahr. Ein anschließend durchgeführter Test ergab einen Wert von umgerechnet 2,12 Promille.

Trotz der offenbar nur leichten Verletzungen musste der 37-Jährige zur Behandlung in eine Klinik gebracht werden. Gegen ihn wird nun wegen Trunkenheit im Straßenverkehr ermittelt, teilte die Polizeiinspektion Neustadt mit.

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Emskirchen

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## Noch Restplätze für Jungs frei: CVJM-Zeltlager 2026 in Seidmar 🏕️

Abenteuer unter freiem Himmel, Lagerfeuerromantik und eine Woche voller Gemeinschaft: Für das CVJM-Zeltlager 2026 in Seidmar sind bei den Jungs aktuell noch Restplätze frei. Die Mädchenwoche ist dagegen bereits komplett ausgebucht.

Das Zeltlager ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil der Sommerferien in der Region und für viele Kinder und Jugendliche ein echtes Highlight. Auch im kommenden Jahr wartet wieder ein abwechslungsreiches Programm mitten in der Natur. Geplant sind unter anderem spannende Geländespiele, Olympiaden, kreative Aktionen, gemeinsame Abende am Lagerfeuer und viele Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben. Beim CVJM steht dabei nicht nur der Spaß, sondern auch das Miteinander und der christliche Gedanke im Mittelpunkt.

### Jungenlager: 07.08. bis 14.08.2026

Die Teilnahme kostet 140 Euro inklusive Fahrt und Verpflegung, für CVJM-Mitglieder liegt der Preis bei 120 Euro.

Wer noch dabei sein möchte, sollte mit der Anmeldung nicht zu lange warten, denn die freien Plätze könnten schnell vergeben sein. Weitere Informationen zur Anmeldung und zu den Ansprechpartnern gibt es auf der Webseite des CVJM Emskirchen.

**Kommentar der Redaktion:**
Zeltlager gehören einfach zu den Erlebnissen, von denen man oft noch Jahre später erzählt – mal wegen der Nachtwanderung, mal wegen des Lagerfeuers und manchmal auch wegen der legendären Mischung aus wenig Schlaf und viel guter Laune. Wer also noch einen Ferienplatz mit Abenteuerfaktor sucht, sollte sich das ruhig einmal genauer anschauen.

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# Umfrage soll Pflegeangebote im Landkreis verbessern

Pflege ist ein Thema, das viele Menschen früher oder später ganz direkt betrifft – in der eigenen Familie, im Freundeskreis oder irgendwann auch persönlich. Damit die Angebote im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim künftig noch besser zu den tatsächlichen Bedürfnissen der Menschen passen, startet das Gesundheitsamt jetzt eine Bürgerbefragung.

Wie das Landratsamt mitteilt, möchte die Geschäftsstelle der „Gesundheitsregionplus“ im Gesundheitsamt mit der Umfrage herausfinden, welche Erfahrungen, Wünsche und Bedarfe es rund um das Thema Pflege im Landkreis gibt. Die Ergebnisse sollen helfen, bestehende Angebote gezielt weiterzuentwickeln, Versorgungslücken zu erkennen und künftige Unterstützungsstrukturen besser zu planen.

Teilnehmen können alle Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis. Ausdrücklich angesprochen sind auch pflegende Angehörige, die selbst außerhalb des Landkreises wohnen, aber hier Pflegeerfahrungen gesammelt haben. Je mehr Menschen sich beteiligen, desto aussagekräftiger wird das Bild – und desto besser können Pflegeangebote vor Ort an den tatsächlichen Bedarf angepasst werden.

Nach Angaben des Landratsamtes stehen zwei verschiedene Fragebögen zur Verfügung. Einer richtet sich an Menschen, die selbst Pflege oder Unterstützung im Alltag benötigen. Der andere ist für Personen gedacht, die keinen privaten Pflegebezug haben, sowie für aktuelle oder ehemalige pflegende Angehörige.

Die Teilnahme ist freiwillig und anonym. Alle Angaben werden vertraulich behandelt. Das Ausfüllen dauert laut Behörde etwa zehn bis 15 Minuten. Die Befragung läuft noch bis zum 31. Juli.

Möglich ist die Teilnahme sowohl digital als auch in Papierform. Die Fragebögen und weitere Informationen stehen online bereit, können direkt am Bildschirm ausgefüllt oder als PDF heruntergeladen und ausgedruckt werden. Analog ausgefüllte Fragebögen können anschließend per Post an das Landratsamt, Gesundheitsregionplus, geschickt werden.

Weitere Informationen und die Fragebögen gibt es unter:
www.gesundheitsregion.kreis-nea.de/pflege/pflegekonferenz

**Kommentar der Redaktion:**
Pflege ist eines dieser Themen, über das man oft erst dann intensiver nachdenkt, wenn es plötzlich konkret wird. Umso sinnvoller ist es, wenn nicht am grünen Tisch geplant wird, sondern Menschen aus dem Alltag sagen können, was wirklich gebraucht wird. Zehn bis fünfzehn Minuten sind gut investierte Zeit – denn am Ende geht es um etwas, das uns alle angehen kann. Oder anders gesagt: Über Schlaglöcher wird schnell geschimpft, bei Pflegelücken sollte man besser auch mitreden.

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Hagenbüchach

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**Tag des offenen Hofes in Trubenbronn: Landwirtschaft erleben, genießen und entdecken**

Ein Blick hinter die Kulissen eines modernen Bauernhofs, regionale Produkte, ein buntes Familienprogramm und prominente Gäste aus Politik und Landwirtschaft: Am **Sonntag, 14. Juni 2026**, lädt der **Tag des offenen Hofes** nach **Trubenbronn 2 in 91469 Hagenbüchach** ein. Von **10 bis 17 Uhr** können Besucherinnen und Besucher auf dem Hof **Klausungaro** Landwirtschaft hautnah erleben.

Los geht es um **10 Uhr** mit einem **Festgottesdienst**. Im Anschluss folgt die **offizielle Eröffnung durch BBV-Präsident Günther Felßner**. Außerdem hat sich auch **Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber** angekündigt.

Geboten ist den ganzen Tag über ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie. Auf die Gäste warten ein **buntes Kinderprogramm**, **Hofführungen**, eine **Maschinenausstellung** sowie ein **kleiner Bauern- und Kunsthandwerkermarkt**. Auch für das leibliche Wohl ist selbstverständlich gesorgt.

Der Tag des offenen Hofes bietet damit nicht nur spannende Einblicke in die Landwirtschaft, sondern auch eine schöne Gelegenheit für einen Ausflug in die Region.

**Ort:** Trubenbronn 2, 91469 Hagenbüchach
**Zeit:** Sonntag, 14. Juni 2026, 10 bis 17 Uhr

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Tage sind oft genau das, was man im Alltag viel zu selten mitbekommt: zu sehen, wie Landwirtschaft heute tatsächlich funktioniert – jenseits von Schlagzeilen, Stammtischmeinungen und Werbeprospekten mit glücklichen Kühen im Abendrot. Wer sich informieren, mit Landwirten ins Gespräch kommen oder einfach einen schönen Tag mit der Familie verbringen möchte, dürfte in Trubenbronn genau richtig sein. Und Hand aufs Herz: Traktor anschauen geht eigentlich immer.

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# Neustadt feiert Vielfalt: Beim „Fest der Begegnung“ wird’s international, musikalisch und richtig lecker

Neustadt an der Aisch zeigt sich am Sonntag, 17. Mai, von seiner bunten Seite: Beim **„Fest der Begegnung“** rund um die **NeuStadtHalle am Schloss in der Jean-Paul-Allee** kommen von **11 bis 16 Uhr** Menschen, Kulturen und kulinarische Spezialitäten aus vielen Teilen der Welt zusammen. Ein Fest, das Gemeinschaft erlebbar machen soll – offen, familienfreundlich und mit einem abwechslungsreichen Programm für Groß und Klein.

Neustadt ist Heimat für Menschen aus **über 80 Nationen** – und genau diese Vielfalt steht an diesem Tag im Mittelpunkt. Besucher dürfen sich auf ein internationales Bühnenprogramm mit **Musik, Tanz, Theater, Comedy und einer Zauber-Show** freuen. Dazu gibt es **Mitmachaktionen für Kinder und Familien**, **Kunsthandwerk** sowie **Informationsstände**.

Auch kulinarisch wird einiges geboten: Angeboten werden unter anderem **mazedonische, aserbaidschanische, afrikanische und südamerikanische Spezialitäten**. Außerdem gibt es **Gegrilltes**, **Kaffee und Kuchen**. Wer gerne Neues ausprobiert, dürfte hier also nicht nur kulturell, sondern auch geschmacklich auf seine Kosten kommen.

Ein weiterer Höhepunkt ist der **Internationale Museumstag**: Von **14 bis 17 Uhr** können die **Museen im Alten Schloss kostenlos** besucht werden. Auch die **Eisenbahnfreunde** öffnen ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschikelesturm**. Ergänzt wird das Angebot durch **Kinderprogramme und Führungen**.

Die **offizielle Eröffnung** ist um **11 Uhr**, das Festprogramm läuft anschließend bis zum Abschluss gegen **16 Uhr**.

Ein schöner Termin für alle, die Neustadt an der Aisch als offene, lebendige und vielfältige Stadt erleben möchten.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Veranstaltungen tun einer Stadt gut – und einer Region erst recht. Man begegnet Menschen, kommt ins Gespräch, probiert vielleicht mal etwas, das man vorher nicht kannte, und merkt schnell: Vielfalt ist nichts Abstraktes, sondern ganz praktisch ziemlich spannend. Und Hand aufs Herz – wenn Kultur, Musik und gutes Essen zusammenkommen, ist das ohnehin meist eine sehr vernünftige Idee.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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# Kunst, Handwerk und ganz viel Herz: Marktplatzfest in Neuhof begeistert mit kreativer Vielfalt

Neuhof an der Zenn zeigte sich beim Marktplatzfest einmal mehr von seiner schönsten Seite: Über 50 Ausstellerinnen und Aussteller, viele engagierte Vereine, Musik, Gespräche und ein liebevoll gestaltetes Umfeld rund um Marktplatz und Schlossgarten machten die Veranstaltung zu einem besonderen Treffpunkt für die ganze Region. Vor allem eines wurde deutlich: Dieses Fest lebt von Kreativität, Gemeinschaft und einer großen Portion ehrenamtlichem Einsatz.

Bereits nach dem Festgottesdienst, den Pfarrerin Bianca Jacoby hielt, begrüßte Bürgermeisterin Claudia Wust zahlreiche Gäste. Schnell füllten sich Marktplatz und das Areal am Schlossgarten mit Besucherinnen und Besuchern, die sich durch das vielfältige Angebot treiben ließen.

In ihrer Ansprache dankte Wust vor allem den vielen Helferinnen und Helfern, ohne die das Marktplatzfest nicht möglich wäre. Hinter der Veranstaltung stünden zahlreiche Menschen, die mit anpacken, planen, organisieren und oft im Hintergrund wirken, ohne großes Aufheben darum zu machen. Ein besonderer Dank galt auch dem Organisationsteam mit Sabine Thürauf, Moni Müller und Anja Berger, das die Vorbereitungen über Monate hinweg begleitet hatte. Ebenso würdigte die Bürgermeisterin die Gruppen, die für die musikalische Umrahmung sorgten.

Für Wust ist das Marktplatzfest auch ein Ausdruck dessen, was Heimat ausmacht: nicht nur ein Ort auf der Landkarte, sondern ein Ort des Miteinanders, des Zusammenhalts und der gelebten Gemeinschaft. Genau das war auf dem Fest auch zu spüren – bei den vielen Begegnungen, an den Ständen und in den Gesprächen zwischen Gästen, Ausstellenden und Ehrenamtlichen.

Viele der Ausstellerinnen und Aussteller kommen seit Jahren regelmäßig nach Neuhof. Dazu gehört auch Susanne Mohnkorn aus Lichtenfels, die bereits seit rund zehn Jahren mit ihrem individuellen Schmuck aus eigener Werkstatt vertreten ist. Ihr Mann Michael Mohnkorn berichtet, dass es mittlerweile sogar Stammkundschaft gibt, die jedes Jahr gezielt zum Marktplatzfest kommt.

Großen Anklang fanden auch kreative Ideen rund um das Thema Upcycling. Monika Hauber aus Fürth etwa verwandelt ausrangierte Holzbretter in farbenfrohe Kunstwerke. Auch alte Möbelstücke wie kleine Tische oder Kommoden gestaltet sie neu – teils gemeinsam mit den Besitzerinnen und Besitzern selbst.

Daneben gab es noch vieles mehr zu entdecken: stilvolle Westen aus alten Krawatten, Gartenkunst, Holzskulpturen, Töpferwaren, Bilder, Gartenstecker, Filzarbeiten, Genähtes und weitere handgemachte Einzelstücke. Erstmals mit dabei war zudem ein Betrieb aus Langenzenn, der veredelte Felle aus der eigenen Gerberei präsentierte und dabei auch spannende Einblicke in das traditionelle Handwerk gab.

Nicht nur die Stände zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Auch der neue Foto-Point in Herzform wurde oft angesteuert. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit für ein Erinnerungsfoto – vor dem dekorativen Motiv und mit dem idyllischen Markt im Hintergrund. So entstanden viele ganz persönliche kleine Kunstwerke.

Das Marktplatzfest in Neuhof zeigte damit erneut, warum es seit Jahren so beliebt ist: Es verbindet Handwerk, Kunst und Kreativität mit echter Begegnung – und macht aus einem Marktplatz für einen Tag einen Ort voller Leben.

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Wilhelmsdorf

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# Harmonischer Start in die neue Gemeinderatsperiode
## Andrea Rabert bleibt Zweite Bürgermeisterin in Wilhelmsdorf

**Wilhelmsdorf** – Der neue Gemeinderat in Wilhelmsdorf ist mit ruhigem Ton und ohne größere Reibereien in die neue Amtszeit gestartet. Bei der konstituierenden Sitzung wurde Andrea Rabert (FWG) mit 12 von 13 gültigen Stimmen erneut zur Zweiten Bürgermeisterin gewählt. Zum Dritten Bürgermeister bestimmte das Gremium Manuel Barth (CSU/FB), der sich mit sieben Stimmen knapp gegen Jutta Schnappauf-Weiß (UWG) durchsetzte.

Schon zu Beginn zeigte sich: In Wilhelmsdorf setzt man auf Kontinuität, aber auch auf pragmatische Entscheidungen. Zwar wurde kurz darüber gesprochen, ob ein Dritter Bürgermeister überhaupt noch notwendig sei – gerade mit Blick auf Einsparungen, wie sie in anderen Gemeinden bereits Thema waren. Dieter Bergler brachte dabei ins Spiel, man könne damit durchaus „ein Signal setzen“. Am Ende war sich der Rat aber einig, dass wegen häufig paralleler Termine und nur geringer zusätzlicher Kosten auch künftig an diesem Modell festgehalten werden soll.

Vor den Wahlen vereidigte Bürgermeister Rüdiger Probst die drei neuen Mitglieder des Gemeinderats: Johannes Gurt (CSU/FB), Jörg Wohlleb und Lukas Seibold (beide UWG). Probst selbst stand in diesem Jahr nicht zur Wahl.

Auch organisatorisch wurden die Weichen für die kommenden Jahre gestellt. Das Sitzungsgeld bleibt unverändert bei 20 Euro. Ebenfalls beschlossen wurden die Satzung zum Gemeindeverfassungsrecht sowie die Geschäftsordnung – nahezu ohne Änderungen. Neu aufgenommen wurde allerdings ein Ausschuss für **Zivil- und Katastrophenschutz**. Hier soll laut Gemeinderat künftig besonders auf die stärkere Einbindung von Feuerwehr und Handwerk gesetzt werden.

Ein weiteres Thema war der Datenschutz. Die Aufgaben in diesem Bereich werden nicht weniger, eher im Gegenteil. Derzeit kümmert sich Stephanie Heyen auf Seiten der Verwaltung um den Datenschutz und unterstützt dabei das beim Landratsamt angesiedelte Datenschutzteam. Weil die Anforderungen aber auch in den Gemeinden immer umfangreicher werden, denkt man in Wilhelmsdorf mittelfristig darüber nach, diese Aufgabe an ein spezialisiertes Fachunternehmen zu vergeben.

In seinem Bericht ging Bürgermeister Probst vor allem auf die Sperrung der Erlanger Straße ein. Nachdem der Kanal ertüchtigt wurde, stehen nun die Sanierung der Gehwege sowie die Erneuerung der Fahrbahndecke der Kreisstraße an. Ziel ist, die Arbeiten bis zur Kirchweih im August abzuschließen. Probst bat die Anwohner und alle Betroffenen erneut um Verständnis für die Einschränkungen.

Vor der Kirchweih steht in Wilhelmsdorf aber noch ein weiterer fester Termin im Kalender: Am **14. Juni** findet das traditionelle **Rotdornfest** statt. Ausrichter sind in diesem Jahr die Ortsburschen und Ortsmadli.

## Ausschüsse und Gremien in Wilhelmsdorf

### Bau- und Umweltausschuss
*(beschließend bis 50.000 Euro)*
– Rüdiger Probst (Vorsitz)
– Robert Meyer (CSU/FB)
– Johannes Gurt (CSU/FB)
– Dieter Bergler (FWG)
– Patrick Winkelhöfer (FWG)
– Jutta Schnappauf-Weiß (UWG)

### Ausschuss für Kultur und Sport
– Rüdiger Probst (Vorsitz)
– Karin Eschenlohr (CSU/FB)
– Johannes Gurt (CSU/FB)
– Andrea Rabert (FWG)
– Lukas Seibold (UWG)

### Rechnungsprüfungsausschuss
– Manuel Barth (Vorsitz)
– Klaus Leibner (CSU/FB)
– Christian Ittner (FWG)
– Jörg Wohlleb (UWG)

### Ausschuss für Zivil- und Katastrophenschutz
– Rüdiger Probst (Vorsitz)
– Robert Meyer (CSU/FB)
– Dieter Bergler (FWG)
– Patrick Winkelhöfer (FWG)
– Jörg Wohlleb (UWG)

### Beauftragte und Funktionen
– Jugend: Lukas Seibold (UWG)
– Senioren: Andrea Rabert (FWG)
– Datenschutz: Stephanie Heyen
– Radwege: Franz Heinzler
– Wanderwege: Bernd Meyer
– Pressesprecher: Manuel Barth

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Auftakt ohne großes Gerangel, ohne lange Grundsatzdebatten und mit klaren Entscheidungen – das ist in der Kommunalpolitik durchaus auch mal eine Nachricht. Gerade in kleineren Gemeinden zeigt sich oft, dass es weniger um Parteifarbe als um funktionierende Zusammenarbeit geht. Und wenn am Ende noch ein neuer Ausschuss für Zivil- und Katastrophenschutz entsteht, ist das mehr als nur ein Punkt auf der Tagesordnung – denn Vorsorge ist bekanntlich am wichtigsten, bevor es ernst wird. Jetzt bleibt aus Wilhelmsdorfer Sicht vor allem zu hoffen, dass die Baustelle in der Erlanger Straße wirklich bis zur Kirchweih fertig wird. Denn Festzelt und Umleitung sind auf Dauer selten ein Traumpaar.

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Neustadt an der Aisch

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# Was ist los im NaAZA-Gebiet? Termine, Wanderungen und Hinweise aus Neustadt, Wilhelmsdorf und Markt Erlbach

Wer in diesen Tagen im NaAZA-Gebiet etwas vorhat, sollte kurz den Kalender zücken: In Neustadt bleibt die Stadtverwaltung vorübergehend geschlossen, die AWO lädt zur Muttertagsfeier ein, in Wilhelmsdorf steht ein musikalischer Abend an – und für Wanderfreunde gibt es gleich mehrere Touren in der Region. Hier kommt der Überblick über die aktuellen Termine.

## Stadtverwaltung Neustadt am Mittwoch geschlossen

**NEUSTADT/AISCH** – Die Dienststellen der Stadtverwaltung Neustadt sind am **Mittwoch, 13. Mai**, wegen einer betrieblichen Veranstaltung geschlossen. Darauf hat die Verwaltung hingewiesen.

Da am **Donnerstag, 14. Mai**, zudem Feiertag ist, sind die Ämter erst wieder am **Freitag, 15. Mai**, zu den üblichen Öffnungszeiten uneingeschränkt erreichbar.

## AWO lädt zur Muttertagsfeier ein

**NEUSTADT/AISCH** – Der Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt veranstaltet am heutigen **Mittwoch** eine **Muttertagsfeier** in der Cafeteria des **Marie-Juchacz-Heims** in Neustadt.

Beginn des gemütlichen Beisammenseins ist um **14 Uhr**.

## Wirtshaussingen in Wilhelmsdorf

**WILHELMSDORF** – Im Landgasthof **„Brennereistuben“** wird am **Freitag, 15. Mai**, zum **Wirtshaussingen mit Steffi** eingeladen.

Los geht es um **19 Uhr**.

## Tag des Wanderns: Tour von Linden zum Haaghof

**LINDEN / MARKT ERLBACH** – Anlässlich des **Tags des Wanderns**, einer Initiative des Deutschen Wanderverbandes, bietet Wanderführer **Robert Schütz** am **Donnerstag, 14. Mai**, eine rund **elf Kilometer lange Wanderung** an.

Die Strecke führt über das **Selingsbachtal** zum **Waldhaus Haaghof**, wo eine gemeinsame Mittagspause vorgesehen ist. Danach geht es über die **Aurachquelle** zurück nach **Linden bei Markt Erlbach**.

Die reine Gehzeit beträgt etwa **drei Stunden**. Treffpunkt ist um **10.20 Uhr am Friedhof in Linden**.

Eine **Anmeldung bis 12. Mai** ist bei Robert Schütz unter **01473/7300864** erforderlich.

## Wanderung der Sinne startet in Dachsbach

**NEUSTADT/AISCH / DACHSBACH** – Der **Fränkische Albverein** lädt für **Samstag, 16. Mai**, zu einer **Wanderung der Sinne** auf dem Weg **„Ich sehe etwas, was Du nicht siehst“** von **Linden nach Rezelsdorf** ein.

Treffpunkt zur Abfahrt in Fahrgemeinschaften ist um **9.30 Uhr am Parkplatz Wasenmühle in Neustadt** nach Dachsbach oder um **9.50 Uhr am Parkplatz des Schulzentrums in Dachsbach**.

Von dort aus führt die Tour zunächst nach **Linden** und weiter auf die Strecke. Der Rückweg verläuft über den **Lerchenhügel** nach **Kästel** und **Birnbaum** zurück bis nach **Dachsbach**.

Eine **Anmeldung bis 14. Mai** ist bei **Richard Koch** unter **09163/995884** möglich.

## Geführte Wanderung rund um Neustadt

**NEUSTADT/AISCH / DIESPECK** – Am **Sonntag, 17. Mai**, bietet Wanderwegewart **Robert Schütz** eine geführte **Wanderung rund um Neustadt** an.

Die Gruppe fährt zunächst mit dem Bus um **9.40 Uhr vom Neustädter Hauptbahnhof** nach **Diespeck**. Von dort geht es weiter nach **Untersachsen**, zum **Chausseehaus** und über den **Stadtpark** zum **Neustädter Marktplatz**.

Die Mittagspause ist im Gasthaus **„Scharfes Eck“** geplant. Anschließend führt der Weg über die **Pfalzbachschlucht** zurück zum Bahnhof.

Die Tour ist rund **14 Kilometer** lang, die Gehzeit beträgt etwa **vier Stunden**. Die Teilnahme ist **kostenfrei**, Essen und Getränke zahlt jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer selbst.

Anmeldungen sind direkt bei **Robert Schütz** unter **0173/7300864** möglich.

## Kommentar der Redaktion

Da ist für fast jeden etwas dabei: Wer Behördengänge erledigen muss, sollte nicht erst am geschlossenen Amt stehen – das spart Zeit, Nerven und unnötige Gespräche mit der Eingangstür. Wer lieber raus in die Natur will, bekommt rund um Neustadt, Linden und Dachsbach gleich mehrere Gelegenheiten, die Region zu Fuß neu zu entdecken. Und wer es gesellig mag, ist bei der AWO oder beim Wirtshaussingen gut aufgehoben. Kurz gesagt: Im NaAZA-Gebiet ist wieder einiges geboten – man muss nur hingehen.

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Diespeck

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**Ein neues Wohnzimmer für Diespeck: Begegnungshaus offiziell eingeweiht**

Ein lange geplantes Projekt ist in Diespeck nun Wirklichkeit geworden: Mit der offiziellen Einweihung des neuen Begegnungshauses hat die Gemeinde einen Ort geschaffen, der künftig Treffpunkt für Bürgerinnen und Bürger, Vereine und die Lokale Aktionsgruppe sein soll. Ausgerechnet ein ehemaliges Sparkassengebäude wurde dabei zum neuen Mittelpunkt des Ortes – und damit zu einer Lösung, die sich im Nachhinein als echter Glücksfall erwiesen hat.

Ursprünglich war das Vorhaben ganz anders gedacht. Bereits 2023 hatte die Gemeinde unter dem damaligen Bürgermeister Dr. Christian von Dobschütz einen rund zwei Millionen Euro schweren Anbau neben dem Rathaus geplant. Doch dann ergab sich kurzfristig eine neue Möglichkeit: Das bisherige Gebäude der Sparkasse in Diespeck sollte mit der Schließung der Filiale frei werden. Für von Dobschütz war schnell klar, dass dieses Gebäude die bessere Lösung sein könnte.

Auch sein Nachfolger im Bürgermeisteramt, Markus Helmreich, sieht diese Entscheidung heute als vollen Erfolg. Die zusätzliche Planungsrunde habe sich gelohnt, denn mit dem neuen Begegnungshaus sei ein Ort entstanden, der besonders den örtlichen Vereinen zugutekommt – also genau jenen Gruppen, die das Rückgrat des Gemeindelebens bilden.

Die umgestalteten Räume präsentieren sich hell, modern und zugleich funktional. Architekt Werner Schad setzte dabei auf eine Linie, die er mit den Worten „edel und schlicht“ beschrieb. Genau dieses Konzept scheint in Diespeck gut angekommen zu sein.

Schon vor dem symbolischen Banddurchschnitt nutzten viele Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, das neue „Gemeindewohnzimmer“ zu besichtigen. Zur Einweihung kamen nicht nur zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, sondern auch viele Ehrengäste aus Politik und Region. Neben Landrat Dr. Christian von Dobschütz waren zahlreiche Bürgermeister der Allianz NeuStadt und Land vertreten. Für die Lokale Aktionsgruppe Aischgrund nahm deren Vorsitzender Klaus Meier teil.

Auch Sparkassendirektor Gunther Frautz zeigte sich erfreut darüber, dass das frühere Geschäftsgebäude eine neue Aufgabe gefunden hat. Das Haus sei für viele unterschiedliche Nutzungen bestens geeignet.

Dass das neue Begegnungshaus nicht nur optisch überzeugt, sondern auch in der Praxis funktioniert, wurde bei der Eröffnung gleich getestet: Die Sänger des Männergesangvereins Eintracht 1848 Diespeck probierten die Akustik aus – mit einem augenzwinkernden Urteil: „Passt!“

Begleitet von Kaffee, Kuchen und einem Standkonzert des Musikvereins 1977 schlenderten viele Gäste durch das neue Gebäude. Die Reaktionen waren dabei durchweg positiv. Diespeck hat damit nicht nur neue Räume bekommen, sondern einen Ort, an dem Gemeinschaft künftig ganz praktisch gelebt werden kann.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal ist der zweite Plan eben der bessere. Statt eines Neubaus hat Diespeck nun ein Begegnungshaus mit bestehender Substanz, zentraler Lage und ganz eigenem Charme. Aus einer ehemaligen Sparkasse wurde ein Ort für Begegnung – das ist fast schon symbolisch: Früher wurden hier Konten geführt, künftig vielleicht eher Gespräche, Ideen und Vereinsleben gepflegt. Und seien wir ehrlich: Ein „Wohnzimmer für die Gemeinde“ klingt doch deutlich gemütlicher als ein Sitzungssaal mit Neonlicht.

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Markt Erlbach

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# Zeitreise ins Mittelalter: Markt Erlbach feiert wieder sein Marktfest

Markt Erlbach wird am 16. und 17. Mai erneut zur mittelalterlichen Festkulisse. Rund um den Marktplatz wartet eine bunte Zeitreise mit Gauklern, Spielleuten, Handwerkskunst, Musik und vielen kulinarischen Angeboten auf die Besucher. Anlass ist die Erinnerung an die Markterhebung des Ortes vor mehr als 700 Jahren.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß lädt Bürgerinnen und Bürger sowie Gäste herzlich ein, das Marktfest gemeinsam zu erleben. An beiden Tagen soll es ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie geben. Geplant sind unter anderem Vorführungen alter Handwerkskünste, Mitmachaktionen und Auftritte bekannter Musikgruppen, die das Wochenende begleiten.

Auch das Marktgeschehen selbst verspricht einiges: Kunsthandwerk, liebevoll gefertigter Tand und verschiedene kulinarische Köstlichkeiten sollen zum Bummeln, Entdecken und Genießen einladen. Rund um den Marktplatz werden zudem zahlreiche Gelegenheiten zum Verweilen geschaffen.

Spannende Einblicke in das Leben vergangener Zeiten bieten die Lagergruppen auf der Wiese. Einen Besuch wert dürfte auch die Taverne des Mittelaltervereins „Oppidum Marcerelbach“ sein. Im Bürgerhaus werden Gäste zudem am Samstag bewirtet.

Besonders Familien mit Kindern dürfen sich auf ein umfangreiches Programm freuen. Kinderschminken, Kamelreiten, Töpfern, Bogenschießen, Märchenerzählen und ein Karussell gehören zu den angekündigten Angeboten.

Wer die Geschichte Markt Erlbachs noch genauer kennenlernen möchte, kann sich einer lebendigen Entdeckungstour mit dem Stadtführer anschließen. Ein besonderer Höhepunkt ist am ersten Marktabend vorgesehen: Dann sollen eine Feuershow und ein Feuerwerk für stimmungsvolle Momente sorgen.

Begleitet wird das gesamte Fest vom Marktvogt und seinen Fanfarenbläsern, die für das passende mittelalterliche Flair sorgen sollen. Markt Erlbach lädt damit wieder zum Schlendern, Staunen, Zuhören und Genießen ein.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn in Markt Erlbach das Mittelalter einzieht, dann ist das längst mehr als nur ein Fest — es ist ein Stück gelebte Ortsgeschichte mit viel Herzblut. Gerade die Mischung aus traditionellem Handwerk, Musik, Familienprogramm und guter Verpflegung macht solche Veranstaltungen in unserer Region so besonders. Und Hand aufs Herz: Wo sonst gibt es Kamelreiten, Bogenschießen und Taverne an einem Wochenende, ohne dass man dafür eine Zeitmaschine braucht?

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alle

WanderbuchausstellungFantasyKreisbuechereiWordPress

**Fantastische Bücherwelten in Bad Windsheim und Scheinfeld: Wanderbuchausstellung 2026 startet im Juni**

Drachen, Einhörner, Feen und jede Menge Magie ziehen bald in die Kreisbüchereien im Landkreis ein: Von **Dienstag, 2. Juni, bis Freitag, 10. Juli 2026** macht die Wanderbuchausstellung **„Einfach Fantastisch“** in **Bad Windsheim** und **Scheinfeld** Station. Leserinnen und Leser jeden Alters dürfen sich auf eine bunte Auswahl an Geschichten und Sachbüchern rund um die Welt der Fantasy freuen.

Die jährlich stattfindende Ausstellung des **Bibliothekenverbands Mittel- und Oberfranken** wird von den kommunalen Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern im Bezirk Mittelfranken gemeinsam mit der **Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Nürnberg** organisiert. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim laden diesmal die **Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld** zusammen mit der **Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises** zur fantastischen Entdeckungsreise ein.

Im Mittelpunkt steht das Genre **Fantasy**, das gerade bei Kindern und Jugendlichen seit Jahren besonders beliebt ist. Dabei reicht die Auswahl von klassischen Erzählmustern mit Heldinnen und Helden, dem Kampf zwischen Gut und Böse und magischen Wesen bis hin zu modernen Geschichten voller Abenteuer und übernatürlicher Ereignisse. Auch der Einfluss von Märchen, Sagen und Legenden wird in vielen der ausgestellten Werke spürbar.

Die Ausstellung bietet Bücher für verschiedene Altersgruppen: für Kinder von **6 bis 9 Jahren**, von **9 bis 13 Jahren** und auch für **Jugendliche ab 13 Jahren**. Neben Erzählungen sind auch **Sachbücher, Romane, Comics und Mangas** Teil der Auswahl. Die Medien können während der regulären Öffnungszeiten direkt in den Kreisbüchereien besucht und ausgeliehen werden. Informationen zu den Öffnungszeiten gibt es unter: **https://kreisbuecherei-nea-bw.internetopac.de**

Zum Auftakt gibt es in den **Pfingstferien** ein besonderes Angebot für Kinder: Am **Dienstag, 2. Juni 2026**, veranstaltet die **Kommunale Jugendarbeit** in der **Kreisbücherei Scheinfeld** ein **Bilderbuchkino mit anschließender Bastelaktion zum Thema „Superhelden“**. Das kostenlose Angebot richtet sich an Kinder im Alter von **5 bis 9 Jahren** und findet von **10:30 bis 12:00 Uhr** statt. Mitmachen können Kinder mit oder ohne Ferienpass. Weitere Informationen und das Anmeldeformular sind auf der Website des Landratsamtes unter der Rubrik **„Ferienpass“** zu finden.

**Kommentar der Redaktion:**
Fantasy hat einen großen Vorteil: Man kann in ferne Welten reisen, ohne einen Koffer zu packen oder am Bahnhof auf die nächste Verspätung zu warten. Schön ist auch, dass hier nicht nur klassische Bücher, sondern wieder Comics und Mangas mit dabei sind – das dürfte gerade viele junge Leserinnen und Leser ansprechen. Wer also Lust auf Abenteuer, Magie und vielleicht den einen oder anderen literarischen Drachen hat, sollte sich den Termin merken.

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Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Stadtrat startet in die neue Amtszeit

Die Würfel sind gefallen, die Wahl ist entschieden – und nun hat sich der neu gewählte Stadtrat von Neustadt an der Aisch zu seiner konstituierenden Sitzung versammelt. Mit der Vereidigung des neuen Bürgermeisters und der Stadtratsmitglieder wurde offiziell der Startschuss für die kommenden sechs Jahre Kommunalpolitik gegeben.

In der ersten Sitzung des neuen Gremiums wurde zunächst Alex Müller als Bürgermeister vereidigt. Anschließend legten auch die neu gewählten Stadträtinnen und Stadträte ihren Amtseid ab.

Außerdem wurden die weiteren Bürgermeisterposten besetzt:
Richard Dollinger wurde zum zweiten Bürgermeister gewählt, Kerstin Rauner zur dritten Bürgermeisterin.

Auch die Beauftragten des Stadtrates für wichtige Themenbereiche stehen nun fest:

– **Martin Hufnagel** übernimmt das Amt des Sport-, Jugend- und Schulbeauftragten
– **Werner Rauner** wurde zum Senioren- und Behindertenbeauftragten gewählt
– **Richard Dollinger** ist künftig auch als Wirtschaftsbeauftragter tätig
– **Mario Leibold** übernimmt die Aufgabe des Digitalbeauftragten
– **Thorsten Lehrer** wurde zum Kulturbeauftragten bestimmt

Damit ist der Neustädter Stadtrat personell für die neue Amtszeit aufgestellt. In den kommenden sechs Jahren werden die gewählten Vertreterinnen und Vertreter die politischen Entscheidungen der Stadt mitgestalten und wichtige Themen für Neustadt an der Aisch auf den Weg bringen.

Weitere Informationen zum Stadtrat gibt es auf der Internetseite des Rathauses Neustadt an der Aisch.

**Kommentar der Redaktion:**
Jetzt ist das neue Team also komplett auf dem Platz – mit klar verteilten Zuständigkeiten und hoffentlich auch einem langen Atem für alles, was in den nächsten Jahren ansteht. Von Digitalisierung über Kultur bis hin zu Schule, Wirtschaft und Seniorenarbeit ist die Themenliste jedenfalls lang genug. Bleibt zu hoffen, dass im Stadtrat nicht nur abgestimmt, sondern auch gut zusammengearbeitet wird – denn für die Bürger ist am Ende nicht entscheidend, wer wo sitzt, sondern was dabei rauskommt.

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