Autorenname: C. Pöschl

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt: Baugebiet „Auf der Höhe III“ rückt näher – 62 Bauplätze in Sicht**

In Neustadt ist das Thema Bauplätze seit Jahren ein Dauerbrenner. Jetzt gibt es bei einem der wichtigsten Wohnbauprojekte der Stadt endlich wieder Bewegung: Das geplante Baugebiet „Auf der Höhe III“ hat im Stadtrat den nächsten Schritt genommen. Damit zeichnet sich zumindest eine Teillösung für den angespannten Wohnungs- und Bauplatzmarkt ab – auch wenn das Vorhaben weiterhin nicht überall auf Begeisterung stößt.

Geplant ist das neue Baugebiet im Bereich zwischen Kleinerlbacher Weg sowie dem Umfeld von Klinger und Krankenhaus. Von Anfang an war das Projekt mit Gegenwind konfrontiert. Anwohner hatten unter anderem Bedenken wegen zusätzlichem Verkehr und mehr Lärm geäußert. Die Folge waren Gutachten, Verzögerungen und schließlich auch eine grundlegende Änderung im Verfahren.

Ursprünglich sollte der Bebauungsplan im sogenannten beschleunigten Verfahren umgesetzt werden. Nach einem Gerichtsurteil aus dem Jahr 2023, das den häufig genutzten Paragraphen 13b des Baugesetzbuches für dieses Vorhaben für unzulässig erklärte, musste jedoch auf das reguläre Verfahren umgestellt werden.

Wie Bauamtsleiter Gerald Schorr erläuterte, könne man immerhin einen bereits erledigten Teil der Arbeit weiter nutzen: Die schon durchgeführte öffentliche Auslegung und Behördenbeteiligung werde nun als „vorgezogene Beteiligung“ im Regelverfahren gewertet. Eine Wiederholung sei daher nicht nötig. Ebenfalls wichtig für den Fortschritt sei, dass nun auch die Planung für die Erweiterung der Klinikgebäude abgeschlossen und genehmigt sei. Gerade bei Fragen zur Entwässerung habe dies zuvor eine zentrale Rolle gespielt.

**Breitere Anbindung soll Verkehr entzerren**

Dass der Stadtrat die Fortführung des Bebauungsplanverfahrens nun einstimmig beschlossen hat, lag vor allem an einer überarbeiteten Verkehrsplanung. Der Übergang vom neuen Baugebiet zum Kleinerlbacher Weg, bislang eher schmal geplant und durch Pfosten für den öffentlichen Verkehr gesperrt, wurde nun deutlich breiter vorgesehen.

Grünen-Fraktionssprecher David Muck begrüßte das ausdrücklich. Aus seiner Sicht könne sich der Verkehr damit besser verteilen. Bauamtsleiter Schorr stellte allerdings klar, dass die neue Planung nichts am bisherigen Stadtratsbeschluss ändere, den Weg zunächst nicht zu öffnen. Die vorgesehenen Pfosten seien kein Bestandteil der eigentlichen Bauleitplanung. Sollte sich nach Fertigstellung und Bezug des neuen Baugebiets durch spätere Verkehrserhebungen ein anderer Bedarf zeigen, könne die Verkehrsführung aber angepasst und die Sperrung gegebenenfalls aufgehoben werden.

Im neuen Areal sind insgesamt 62 bebaubare Parzellen vorgesehen. Damit könnte sich die angespannte Situation bei den Bauplätzen in Neustadt spürbar entspannen.

**Auch Buchberg bleibt im Blick**

Der künftige Bürgermeister Alexander Müller (CSU) erinnerte daran, dass er selbst nie der größte Befürworter von „Auf der Höhe III“ gewesen sei. Umso mehr hoffe er, dass auch die Planungen für den Buchberg nun zügig vorankommen. Dort sei das Verfahren zwar noch nicht so weit, erklärte Schorr, die Stadt wolle das Thema aber weiter konsequent verfolgen.

Noch-Bürgermeister Klaus Meier nutzte die Entwicklung für einen grundsätzlichen Hinweis zur Wohnraumschaffung: Wenn man Wohnraum schaffen wolle, dauere es bis zur Umsetzung oft zehn Jahre. Ein Satz, der den langen Weg solcher Projekte ziemlich treffend zusammenfasst.

**Auch Klinik-Erweiterung geht weiter**

Parallel dazu kommt auch bei den Erweiterungsplänen für den Klinikstandort an der Paracelsusstraße Bewegung in die Sache. Laut Krankenhaus-Geschäftsführer Stefan Schilling ist dort ein Neubau mit vier Stockwerken für eine Pflegestation geplant. Hinzu kommen ein Untergeschoss, ein Erdgeschoss mit Büros sowie Technik auf dem Dach.

Auch hier waren bei der ersten öffentlichen Auslegung zahlreiche Einwände eingegangen. Diese seien inzwischen abgearbeitet worden. In einigen Wochen soll nun die zweite vorgeschriebene öffentliche Auslegung der Pläne folgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn in Deutschland irgendwo ein neues Baugebiet entsteht, braucht man dafür gefühlt erst einmal Geduld, Aktenordner in Familiengröße und einen sehr langen Atem. In Neustadt sieht es nun immerhin so aus, als würde aus dem Dauerprojekt „Auf der Höhe III“ tatsächlich irgendwann ein echtes Wohngebiet werden. 62 Parzellen sind kein Pappenstiel – auch wenn man natürlich weiß: Kaum sind sie da, sind sie wahrscheinlich schneller weg als ein Parkplatz vor dem Supermarkt am Samstagvormittag.

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**Dorffest in Brunn: Am Schloss wird wieder gemeinsam gefeiert**

Wenn in Brunn das Dorffest ansteht, ist eines sicher: Es wird gesellig, lecker und richtig gemütlich. Am **Samstag, 23. Mai 2026**, lädt das traditionelle **Dorffest am Schloss** wieder dazu ein, gemeinsam einen schönen Abend in lockerer Atmosphäre zu verbringen. Los geht es ab **17:00 Uhr**.

Geboten ist alles, was zu einem gelungenen Fest in der Dorfgemeinschaft dazugehört: **Steaks, Bratwürste, Bauch, frische Salate sowie Kaffee und Kuchen** sorgen dafür, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss. Dazu gibt es **Bier, Wein und alkoholfreie Getränke**. Und auch wenn das Wetter nicht perfekt sein sollte, ist vorgesorgt – **ein Zelt steht bereit**.

Die Veranstalter bitten außerdem darum, **Teller, Besteck und Tassen selbst mitzubringen**. Das gehört in Brunn ganz bewusst zur traditionellen und nachhaltigen Festkultur dazu.

Organisiert wird das Fest von den **Ortsburschen, Madli & Altortsburschen Brunn**, die sich auf viele Besucher freuen.

📅 **Samstag, 23. Mai 2026**
🕔 **ab 17:00 Uhr**
📍 **Am Schloss in Brunn**

**Ein Abend für alle, die Geselligkeit und echtes Dorfleben zu schätzen wissen.**

**Kommentar der Redaktion:**
So muss ein Dorffest sein: unkompliziert, bodenständig und mit allem, was dazugehört. Wer Lust auf einen entspannten Abend mit guten Gesprächen und ehrlicher Festküche hat, dürfte in Brunn genau richtig sein. Und ganz nebenbei zeigt der Hinweis mit dem eigenen Geschirr auch: Tradition und Nachhaltigkeit können auf dem Land schon lange ganz selbstverständlich zusammenpassen.

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# Hofmann-Bierfest in Pahres: Drei Tage feiern, genießen und fränkische Festkultur erleben

Wenn in Pahres wieder das Hofmann-Bierfest ansteht, ist eines sicher: Im Aischgrund wird gefeiert. Vom **24. bis 26. April 2026** lädt die **Brauerei Hofmann** zu drei Tagen voller Stimmung, Musik, Biergenuss und geselligem Beisammensein ein. Vieles spricht dafür, dass es sich dabei tatsächlich um eines der größten Bierfeste im Aischgrund handelt.

Ob Stimmungsabend im Bierzelt, Party mit Après-Ski-Flair oder ein Familientag für Groß und Klein – das Programm bietet für jeden etwas. Dazu kommen **15 Biersorten an der längsten Bar im Aischgrund**, was das Fest für viele Bierfreunde aus der Region besonders interessant machen dürfte.

## Das Programm im Überblick

### Freitag, 24. April 2026 – Stimmungsabend
Zum Auftakt sorgen die **„Gipfelstürmer“** für beste Festzeltstimmung.

– Festbetrieb ab **18:00 Uhr**
– Bieranstich um **19:30 Uhr** mit der **bayerischen Bierkönigin**
– **200 Liter Freibier** zum Start
– Eintritt: **5 Euro**

### Samstag, 25. April 2026 – Partyabend
Am Samstag bringen die **„Fetzentaler“ aus Flachau** Après-Ski-Stimmung nach Pahres.

– Festbetrieb ab **17:00 Uhr**
– Begrüßung um **20:00 Uhr**
– Eintritt: **5 Euro**

### Sonntag, 26. April 2026 – Familientag
Der Sonntag steht ganz im Zeichen der Familien und Besucher, die das Fest in entspannter Atmosphäre genießen möchten.

– **9:00 bis 19:00 Uhr**
– Tag der offenen Tür
– Gemütlicher Ausklang für die ganze Familie

## Veranstaltungsort und Reservierung

📍 **Brauerei Hofmann, Pahres**
📧 **Reservierung:** bierfest@hofmann-bier.de

Das Hofmann-Bierfest dürfte auch 2026 wieder ein fester Termin im Veranstaltungskalender der Region sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Drei Tage Ausnahmezustand in Pahres – und irgendwo zwischen Bieranstich, Festzeltmusik und der längsten Bar im Aischgrund zeigt sich wieder, warum solche Feste weit mehr sind als nur geselliges Beisammensein. Sie gehören einfach zur fränkischen Kultur dazu. Und mal ehrlich: **200 Liter Freibier** zum Start sind schon ein Argument, bei dem selbst der innerlich streng kalkulierende Franke kurz milde wird. 🍺😉

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Neustadt an der Aisch

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# Taschengeldbörse in Neustadt: Jung hilft Alt – und beide profitieren

Ein neues Angebot in Neustadt bringt Generationen zusammen und kann für viele im Alltag eine echte Hilfe sein: Mit der Taschengeldbörse sollen Jugendliche einfache Aufgaben übernehmen und sich dabei ganz legal ein bisschen Geld dazuverdienen. Gleichzeitig bekommen Seniorinnen, Senioren und andere Unterstützungsbedürftige schnell und unkompliziert Hilfe vor Ort.

Hinter dem Projekt stehen der Neustädter Seniorenrat, die Nachbarschaftshilfe des Caritasverbandes, der Jugendtreff Lazarett und die Stadt Neustadt. Ziel ist es, junge Menschen und ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zusammenzubringen – wobei das Angebot ausdrücklich nicht nur für Seniorinnen und Senioren gedacht ist. Auch andere Neustädterinnen und Neustädter können die Unterstützung nutzen.

Das Konzept ist andernorts bereits bekannt und bewährt. Bundesweit gibt es ähnliche Modelle, auch in Markt Erlbach läuft eine solche Taschengeldbörse schon. Für Neustadt wurden dort bereits Erfahrungen gesammelt und Unterlagen übernommen. Die Vermittlung zwischen Jugendlichen und Hilfesuchenden läuft zentral über die Taschengeldbörse. Wer mitmachen möchte – egal ob als Helferin, Helfer oder als jemand, der Unterstützung sucht – muss sich dort anmelden.

Teilnehmen können Jugendliche im Alter von 14 bis 19 Jahren. Für Minderjährige ist eine Einverständniserklärung der Eltern oder Erziehungsberechtigten notwendig. Die Jugendlichen können selbst angeben, in welchem Bereich in Neustadt und den Ortsteilen sie tätig sein möchten und welche Aufgaben sie übernehmen wollen.

Die möglichen Tätigkeiten sind vielfältig: Hilfe im Garten, Einkäufe, Unterstützung bei Computer, Handy oder anderen digitalen Fragen, leichte Haushaltstätigkeiten, Tierpflege wie Gassigehen, Begleitung bei Spaziergängen, kulturellen Veranstaltungen oder Besorgungen. Auch Vorlesen oder einfach Zeit für Gespräche gehören dazu. Mehrere Einsatzbereiche können dabei gleichzeitig angegeben werden.

Für die Einsätze wird eine Vergütung von acht Euro pro Stunde empfohlen. Die einzelnen Tätigkeiten sollen pro Einsatz höchstens zwei Stunden dauern. Außerdem soll die Arbeitszeit insgesamt zehn Stunden pro Woche nicht überschreiten. Klar geregelt ist auch: Einsätze vor oder während der Schulzeit sind ausgeschlossen.

Wer Hilfe sucht, gibt an, wobei Unterstützung gebraucht wird und wie häufig. Im Vorfeld sollen mit allen Beteiligten persönliche Gespräche geführt werden, damit die Vermittlung möglichst gut passt. Denn am Ende geht es nicht nur darum, irgendeine Aufgabe zu erledigen, sondern auch darum, dass die Chemie stimmt.

Damit das Angebot schnell bekannt wird, sollen Flyer an Neustädter Schulen verteilt werden. Außerdem werden Informationen bei Veranstaltungen wie „Alt und Jung“ sowie an weiteren Stellen ausgelegt. Über einen QR-Code auf den Flyern gibt es zusätzliche Informationen.

Die Initiatoren sehen in der Taschengeldbörse weit mehr als nur eine praktische Alltagshilfe. Jugendliche können soziale Kompetenzen stärken, Verantwortung übernehmen und sich sinnvoll engagieren. Auf der anderen Seite erhalten Seniorinnen, Senioren und andere Interessierte wohnortnah Unterstützung und kommen mit jungen Menschen in Kontakt.

Unterm Strich ist die Taschengeldbörse damit genau das, was man sich von einem guten lokalen Projekt wünscht: praktisch, menschlich und für alle Seiten ein Gewinn.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Idee, die fast schon verdächtig vernünftig klingt: Jugendliche verdienen sich etwas dazu, ältere Menschen bekommen Unterstützung, und ganz nebenbei redet man wieder mehr miteinander statt nur übereinander. Wenn das gut angenommen wird, könnte daraus in Neustadt ein echtes Erfolgsmodell werden – und vielleicht auch ein kleiner Beweis dafür, dass „Generationenkonflikt“ nicht zwangsläufig sein muss. Manchmal reicht eben schon ein Einkauf, ein Spaziergang oder Hilfe beim Handy, damit aus einem Kontakt mehr wird als nur ein Termin im Kalender.

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Neuhof an der Zenn

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## Neubürgerempfang in Neuhof a. d. Zenn: Gemeinde lädt am 24. April ein

Neu in Neuhof a. d. Zenn – oder einfach neugierig auf die eigene Heimat? Dann gibt es Ende April eine gute Gelegenheit, die Marktgemeinde und ihre Ortsteile besser kennenzulernen. Bürgermeisterin Claudia Wust lädt herzlich zum Neubürgerempfang ein – und ausdrücklich nicht nur an Neubürgerinnen und Neubürger.

Der Neubürgerempfang findet am **Freitag, 24. April 2026**, statt. Los geht es um **17:00 Uhr** mit einem kleinen Empfang am **Rathaus, Marktplatz 10**.

Im Anschluss steht eine gemeinsame Rundfahrt durch Neuhof a. d. Zenn und seine Ortsteile auf dem Programm. Dafür kommt der Doppeldeckerbus der ortsansässigen Firma **R. Rickert (MultimediaBUSiness)** zum Einsatz. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dabei die Möglichkeit, die Gemeinde aus einer besonderen Perspektive zu erleben, miteinander ins Gespräch zu kommen und neue Kontakte zu knüpfen.

Eingeladen sind laut Gemeinde nicht nur Menschen, die erst vor Kurzem nach Neuhof gezogen sind. Auch alle interessierten Bürgerinnen und Bürger, die ihren Heimatort noch besser kennenlernen möchten, sind willkommen.

Anmeldungen mit der teilnehmenden Personenzahl sind bitte bis **Dienstag, 21. April**, an **katja.hui@vg-neuhof.de** zu richten.

### Kommentar der Redaktion
Eine Rundfahrt mit dem Doppeldeckerbus durch die eigene Gemeinde hat schon was – man sieht Bekanntes plötzlich mit ganz anderen Augen. Und wer neu in Neuhof ist, bekommt hier nicht nur Informationen, sondern im besten Fall auch gleich ein paar Gesichter zum Namen und ein erstes Gefühl dafür, wie der Ort tickt. Genau so sollte Ankommen auf dem Land funktionieren.

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Emskirchen

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**Freiluftsporthalle in Emskirchen: Nächster Schritt für das Großprojekt**

In Emskirchen nimmt die geplante Freiluftsporthalle weiter Gestalt an. Der Marktgemeinderat hat sich erneut mit dem Vorhaben befasst und seinen Grundsatzbeschluss für die Umsetzung an der Fläche am Bahnhofswald bekräftigt. Damit rückt ein Projekt näher, das in der Gemeinde schon länger als wichtige Ergänzung für Sport und Freizeit gesehen wird.

Hintergrund der Planungen ist die seit Jahren angespannte Situation bei den Sporthallen in der Gemeinde und auch in den Nachbarorten. Gerade in den Wintermonaten sind die vorhandenen Hallen stark ausgelastet, freie Kapazitäten sind kaum noch vorhanden. Dazu kommt: Bei einer Jugendumfrage im Jahr 2023 wurde deutlich, dass sich viele junge Menschen in Emskirchen zusätzliche Freizeit- und Sportangebote wünschen.

Die neue Freiluftsporthalle soll deshalb bestehende Angebote sinnvoll ergänzen. Vorgesehen ist, die bisherigen Freizeitmöglichkeiten wie Mini-Spielfelder und Skateanlagen auszubauen und besser miteinander zu verknüpfen. Nutzen könnten die neue Anlage später Schulen, Vereine und weitere Gruppen.

Auch bei den Zahlen ist das Projekt inzwischen konkreter geworden: Die Kosten werden derzeit auf rund **895.862 Euro brutto** geschätzt. Dem stehen Fördermittel aus dem **LEADER-Programm** in Höhe von **229.504,44 Euro** gegenüber. Hinzu kommen zugesagte Spenden von etwa **200.000 Euro**. Für den Markt Emskirchen bleibt damit ein Eigenanteil von rund **466.358 Euro**. Geplant ist außerdem eine Photovoltaikanlage zur Stromerzeugung, wobei ein Teil dieser Kosten nicht über die Förderung abgedeckt werden kann.

Mehrere wichtige Etappen wurden bereits genommen: Der Marktgemeinderat hatte die Umsetzung schon im September 2025 beschlossen, anschließend wurde der Förderantrag auf den Weg gebracht. Seit März 2026 liegt nun sowohl die Baugenehmigung als auch der positive Förderbescheid vor.

Als nächster Schritt soll die Verwaltung nun mit der Ausschreibung und Vergabe der Bauleistungen beauftragt werden. Damit wird aus der bisherigen Planung Stück für Stück ein konkretes Bauprojekt für Emskirchen.

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Neuhof an der Zenn

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**Neuhof: Schulverband beschließt Haushalt – mehr Umlage, aber weiter klare Perspektive für Investitionen**

Der Haushalt des Schulverbandes für die Volksschule Neuhof war in der Sitzung schnell beschlossen. Trotz steigender Kosten bleibt die finanzielle Lage solide: Kredite sind nicht vorgesehen, gleichzeitig wird weiter in die Schule investiert. Besonders im Blick stehen dabei die geplante Sanierung des Pausenhofs und weitere Verbesserungen am Schulgebäude.

Kämmerin Ronja Ferber bezifferte das Gesamtvolumen des Haushalts auf **882.500 Euro**. Die **Schulverbandsumlage** liegt bei **390.000 Euro** und damit **60.000 Euro höher als im Vorjahr**. Als Grund nannte Ferber den geschlossenen Kooperationsvertrag des Mittelschulverbandes Aurach-Zenn. Die daraus entstehenden Mehrkosten liegen bei rund **86.500 Euro**. Diese sollen laut Kämmerin bis zum Schuljahr **2028/29 jährlich um zehn Prozent steigen**.

Der **Vermögenshaushalt** umfasst **302.500 Euro**. Die Zuführung dorthin beträgt **10.000 Euro** und liegt damit um rund **5.000 Euro unter dem Planansatz des Vorjahres**. Weil der Schulverband zum **31. Dezember 2025 schuldenfrei** war, kann diese Zuführung vollständig für Investitionen genutzt werden. Eine Kreditaufnahme ist nicht geplant.

An der Schule selbst wird weiter laufend saniert, wenn Bedarf besteht. Schulverbandsvorsitzende Claudia Wust erinnerte daran, dass bereits die Toiletten erneuert und ein Behinderten-WC eingebaut wurden. Für das laufende Jahr ist die **Erneuerung der Beleuchtung in der Turnhalle** vorgesehen. Außerdem soll der **Pausenhof saniert** werden.

Dabei ist eine größere Umgestaltung geplant: Der Schulhof soll von einer überwiegend asphaltierten Fläche zu einer **grünen Oase** werden, bei der auch das Thema **Wasser** eine wichtige Rolle spielt. Die Gemeinde Neuhof geht hier zunächst in Vorleistung. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Kämmerin auf rund **670.000 Euro**. Voraussichtlich werden davon **60 bis 80 Prozent gefördert**. Im Haushalt wurde zunächst mit einer Förderung von **60 Prozent** gerechnet. Der verbleibende Betrag wird später mit dem Schulverband verrechnet.

Auch die Schülerzahlen entwickeln sich weiter nach oben. Zum Stichtag **1. Oktober 2025** besuchten **217 Kinder** die Schule – das sind **14 mehr als im Vorjahr**. Davon kommen **135 Schülerinnen und Schüler aus Neuhof**, **78 aus Trautskirchen** und **vier aus Rügland**. Durch die gestiegenen Schülerzahlen verändert sich auch die Schulverbandsumlage pro Verbandsschüler: Sie steigt im Haushaltsjahr 2026 von **1.655 Euro auf 1.797 Euro**.

An der Sitzung nahmen unter anderem auch die Bürgermeister **Werner Wirth** aus Trautskirchen und **Werner Schicktanz** aus Rügland als Mitglieder des Gremiums teil. Ebenfalls anwesend war die Neuhöfer Schulleiterin **Kerstin Stiegler**. Sie berichtete auf Nachfrage, dass an der Schule alles „wunderbar“ laufe. In den zweiten Klassen werde aktuell das Projekt **Alltagskompetenzen** umgesetzt. Zudem gebe es immer wieder Projekte mit den **Naturparkrangern**.

Mit Blick auf das Thema **Demokratiebildung an Schulen** kündigte Claudia Wust an, in der Schule etwas zu **„Freiheit und Grenzen“** machen zu wollen. In diesem Zusammenhang sollen die Kinder die Gelegenheit bekommen, dabei zu sein, wenn die **Siebener einen Grenzstein setzen**. Auch ein Besuch im **Vermessungsamt** sei denkbar.

Zum Ende der Sitzung dankte Rüglands Bürgermeister Werner Schicktanz, dessen Amtszeit nun endet, dem Gremium für die gute Zusammenarbeit. Man sei „eine tolle Gruppe“ gewesen, sagte er. Positiv hob er außerdem hervor, dass es mit den Fördermitteln immer gut geklappt habe. Die Neuhöfer Schule sei in einem guten Zustand und dank der laufenden Sanierungen auf einem guten Weg. Einen weniger erfreulichen Vergleich zog er mit Dietenhofen: Dort regne es inzwischen ins Schulgebäude hinein.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Haushalt schnell beschlossen wird, ist das oft ein gutes Zeichen – entweder, weil alles bestens vorbereitet war oder weil niemand Lust auf lange Zahlenkolonnen hatte. In Neuhof spricht derzeit vieles für die erste Variante. Klar ist aber auch: Schule kostet Geld, und gute Schule kostet meist noch etwas mehr. Dass trotzdem weiter investiert wird, ohne neue Schulden aufzunehmen, ist ein ordentliches Signal. Besonders spannend klingt der Plan für den neuen Pausenhof – weg vom Asphalt, hin zu mehr Grün. Wenn daraus wirklich eine kleine Oase wird, dürfte das nicht nur den Kindern gefallen, sondern auch allen, die finden, dass Schule mehr sein sollte als nur Matheheft und Pausengong.

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Neustadt an der Aisch

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**Waldbad Neustadt startet später in die Saison – heuer mit 60. Geburtstag**

Im Neustädter Waldbad laufen die Vorbereitungen für die neue Saison auf Hochtouren. In diesem Jahr gibt es dabei gleich doppelt Grund zur Vorfreude: Das beliebte Freibad feiert seinen 60. Geburtstag. Die Eröffnung ist für Donnerstag, 14. Mai, an Christi Himmelfahrt, um 9 Uhr geplant.

Anders als in vielen vergangenen Jahren öffnet das Waldbad heuer nicht bereits am 1. Mai. Schwimmmeister und Betriebsleiter Julian Lindner nennt dafür personelle Gründe, aber auch die Erfahrungen aus den Vorjahren. Gerade Anfang Mai seien die Nächte oft noch sehr kalt gewesen, während die Besucherzahlen überschaubar blieben. Personal- und Energiekosten hätten dabei in keinem guten Verhältnis gestanden.

Hinter den Kulissen wird derzeit kräftig gearbeitet, damit zum Saisonstart alles bereit ist. Die Absorptionsanlage auf dem Kabinendach sowie die Photovoltaikanlage auf dem Kiosk laufen laut Lindner gut. Auch Kioskbetreiber Hartl Glück war bereits fleißig und hat unter anderem die Bar gestrichen. Die Golfanlage ist schon geöffnet.

Im Kleinkindbereich wird aktuell noch Rollrasen unter dem Seepferdchen-Spielgerät verlegt. Damit soll verhindert werden, dass sich der bisherige Fallschutz bei sommerlichen Temperaturen zu stark aufheizt.

Personell startet das Waldbad mit Schwimmmeister Julian Lindner und drei Fachangestellten für Bäderbetriebe in die Saison: Günther Kellermann, Marvin Kempf und Christian Kessel. Unterstützt werden sie von drei bis fünf Rettungsschwimmern, vier Kassenkräften und einer Reinigungskraft.

Bis zur Eröffnung ist allerdings noch einiges zu tun. Ziel war zunächst, alle Becken bis Montag mit Wasser zu füllen, damit anschließend die Techniker ihre Arbeit aufnehmen können. Insgesamt wurden dafür rund 3.600 Kubikmeter Wasser eingelassen. Etwa die Hälfte davon entfällt auf das große Schwimmerbecken, der Rest verteilt sich auf Springer-, Kinder- und Nichtschwimmerbecken. Für die komplette Befüllung werden rund acht Wochen eingeplant.

Auch für die Gäste wurde weiter investiert. Neu sind zehn Fahrradständer mit Platz für bis zu 40 Räder. Außerdem stehen noch die Pflege der Außenanlagen und der Rasenschnitt an.

Besonders erfreut zeigt sich Lindner über die Bäume, die im vergangenen Jahr im Rahmen der Baum-Challenge gepflanzt wurden. Auch auf der Golfanlage wird weiter gearbeitet, dort werden Spiraleichen eingesetzt. Dem Schwimmmeister ist es wichtig, dass das Bad möglichst viele Schattenplätze bieten kann.

**Saisonkarten schon jetzt erhältlich**

Bereits mehr als 50 Saisonkarten wurden verkauft. Wer sich frühzeitig entscheidet, erhält zusätzlich einen einmaligen Gutschein für die Golfanlage und nimmt an einer Verlosung für eine Saisonkarte für das kommende Jahr teil. Erhältlich sind die Saisonkarten täglich von 10 bis 18 Uhr.

Spannend dürfte auch der erste offizielle Besuch des neuen Bürgermeisters Alexander Müller im Waldbad werden. Lindner zeigt sich neugierig, welche Aktion sich dieser für das Jubiläumsjahr einfallen lässt. Sein Vorgänger Klaus Meier hatte sich einst mit einem Kopfsprung vom Fünf-Meter-Brett verabschiedet.

Zum 60-jährigen Bestehen sind außerdem besondere Aktionen geplant. Die Ostereiersuche hat bereits stattgefunden. Am 25. und 26. April werden zudem die Schiffsmodellbauer mit ihren detailreichen Miniaturflotten auf dem Neustädter „Meer“ erwartet. Mehr als 200 Gäste sollen dabei dabei sein. Die geplanten Öffnungszeiten liegen an beiden Tagen voraussichtlich zwischen 11 und 18 Uhr. Waldbadluft kann also schon vor dem offiziellen Saisonstart geschnuppert werden.

**Kommentar der Redaktion:**
60 Jahre Waldbad – das ist in Neustadt nicht einfach nur ein Freibad-Geburtstag, sondern fast schon ein Stück Sommergeschichte. Dass man heuer etwas später öffnet, klingt erst einmal ungewohnt, ist aber angesichts von Wetter, Energie- und Personalkosten nachvollziehbar. Lieber ein guter Start mit ordentlicher Vorbereitung als frierende Badegäste am Beckenrand. Und wenn dann noch Schattenplätze, neue Fahrradständer und ein Jubiläumsprogramm dazukommen, darf man sagen: Das Waldbad macht sich nicht nur hübsch, sondern auch fit für die Zukunft. Bleibt nur noch die Frage, ob Bürgermeister Müller eher den symbolischen Sprung wagt – oder trocken davonkommt.

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**Bauhöfe der Schwammregion treffen sich in Erlbach: Gemeinsam gegen Hitze und Starkregen**

Wie können Städte und Gemeinden besser auf Trockenheit, Starkregen und die Folgen des Klimawandels reagieren? Genau darum ging es bei einem Austauschtreffen der Bauhöfe aus der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn. In Erlbach kamen Vertreter der 14 Kommunen zusammen, um sich über praktische Maßnahmen, aktuelle Entwicklungen und konkrete Handlungsmöglichkeiten auszutauschen.

Am 13. April 2026 trafen sich die Bauhöfe der 14 Kommunen der Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn in Erlbach zu einem gemeinsamen Arbeitstreffen. Dabei informierten die Umsetzungsbegleitungen zunächst über den aktuellen Stand der Schwammregion. Auch das Wasserwirtschaftsamt stellte die Situation im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim vor.

Ein weiterer wichtiger Punkt war die Präsentation einer Handlungsempfehlung für mehr Klimaresilienz durch die Klimaanpassung im Landkreis. Diese soll den Bauhöfen künftig helfen, schneller und sicherer einschätzen zu können, welche Maßnahmen direkt umgesetzt werden können und wo zuvor eine Genehmigung notwendig ist.

Außerdem gab es einen Fachvortrag der Unteren Naturschutzbehörde zum Thema Artenschutz. Im Anschluss wurde es praktisch: In mehreren Gruppen diskutierten die Teilnehmer intensiv über verschiedene Themen, darunter Grabenpflege, trockenheitsangepasste Baum- und Pflanzenarten, Beschattung, erste Maßnahmen an Gewässern sowie Dammstrukturen an Gräben.

Die gewonnenen Erkenntnisse sollen in Zukunft weiter vertieft werden. Geplant ist, neue Ansätze zunächst in Pilotgemeinden zu testen und erfolgreiche Maßnahmen anschließend auch auf andere Kommunen der Region zu übertragen.

Die Schwammregion Aisch, Aurach & Zenn besteht aus den Kommunalen Allianzen Aurach-Zenn sowie NeuStadt und Land. Ziel einer Schwammregion ist es, Wasser möglichst lange in der Fläche zu halten, zeitweise zu speichern und in Hitzeperioden wieder verfügbar zu machen. Hintergrund ist, dass extreme Wetterlagen wie Starkregen und langanhaltende Hitzephasen immer häufiger werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Klingt auf den ersten Blick vielleicht nach einem eher trockenen Verwaltungsthema – wobei „trocken“ hier ja gerade nicht das Ziel ist. Tatsächlich steckt hinter dem Begriff Schwammregion ein sehr praktischer Ansatz: Wasser dort halten, wo es fällt, statt es schnell abzuleiten. Wenn Bauhöfe, Fachbehörden und Kommunen dabei gemeinsam an einem Strang ziehen, kann das für Orte, Felder, Bäume und Gewässer in unserer Region langfristig ein echter Vorteil sein. Und mal ehrlich: Wenn Gräben, Bäume und Schattenplätze künftig mit mehr Plan statt nur nach Bauchgefühl gestaltet werden, ist das wahrscheinlich eine der sinnvollsten Investitionen in die Zukunft vor unserer Haustür.

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Neustadt an der Aisch

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**Frühlingsfest in Neustadt an der Aisch: Drei Tage Musik, Markt und gute Laune**

Der Frühling ist zurück – und mit ihm ein buntes Festwochenende in Neustadt an der Aisch. Vom 1. bis 3. Mai 2026 lädt die Stadt zum Frühlingsfest ein. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Marktgeschehen, Kulinarik, Familienangeboten und vielen Aktionen in der Innenstadt.

Zum Auftakt am Freitag, 1. Mai, startet um 18 Uhr auf dem Marktplatz ein DJ-Abend mit Mike Scion, organisiert von der Eventbar GECCO. Rund um den Marktplatz sorgen die örtlichen Wirte für passende kulinarische Angebote.

Am Samstag, 2. Mai, findet von 8 bis 12.30 Uhr der Bauernmarkt auf dem Marktplatz statt. Am Abend geht es dort ab 19 Uhr musikalisch weiter: Vor der Kulisse des Rathauses spielt die Band „Volldampf“. Der Eintritt ist frei, dazu gibt es verschiedene Speisenangebote.

Der Sonntag, 3. Mai, hält besonders viele Programmpunkte bereit. Von 9 bis 17 Uhr lädt der Walburgimarkt in der Bahnhofstraße zum Bummeln und Entdecken ein. Ab 10 Uhr wird in der Wilhelmstraße bei der Automeile eine Auswahl neuer Fahrzeugmodelle präsentiert. Auch THW und BRK sind vor Ort und geben Einblicke in ihre Arbeit.

Für Kinder gibt es von 11 bis 16 Uhr in der Ludwigstraße ein eigenes Programm, organisiert vom HC Neustadt. Mit Hüpfburg und weiteren Aktionen dürfte auch bei den jüngsten Gästen keine Langeweile aufkommen.

Ab 12.30 Uhr öffnen die Geschäfte der Innenstadt zum verkaufsoffenen Sonntag. Musikalisch begleitet wird der Nachmittag ab 13 Uhr von der Stadtkapelle Frankenland.

Im Rahmen des Heimat.Erlebnistages werden zudem zwei Führungen angeboten: Um 13 Uhr geht es um Neustadts Kirchen, um 15 Uhr steht das Karpfenmuseum im Mittelpunkt. Ebenfalls um 15 Uhr ist bei schönem Wetter ein Promenadenkonzert der Stadtkapelle Scheinfeld geplant. Der Eintritt ist auch hier frei.

Damit dürfte Neustadt an der Aisch Anfang Mai einmal mehr zeigen, wie lebendig die Innenstadt sein kann – mit Angeboten für Familien, Musikfreunde, Marktbesucher und alle, die einfach gerne durch die Stadt schlendern.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Wochenende, bei dem man fast nur noch hoffen muss, dass das Wetter mitspielt. Wobei: In Franken weiß man ja, dass ein Fest notfalls auch mit Jacke, Schirm und Bratwurst in der Hand funktioniert. Das Programm ist jedenfalls so breit aufgestellt, dass für fast jeden etwas dabei sein dürfte – vom Marktbesuch bis zum Konzertabend.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Haushalt 2026 beschlossen: Emskirchen setzt auf stabile Finanzen und klare Prioritäten**

Der Marktgemeinderat von Emskirchen hat am 17. April 2026 den Haushaltsplan für das Jahr 2026 verabschiedet. Damit steht der finanzielle Rahmen für das kommende Jahr fest – und der zeigt eine klare Linie: solide aufgestellt, mit geplanten Investitionen und erneut ohne neue Schulden.

Im Verwaltungshaushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 14,7 Millionen Euro eingeplant. Der Vermögenshaushalt, in dem vor allem Investitionen abgebildet werden, umfasst rund 5,27 Millionen Euro. Neue Kredite sind – wie schon in den vergangenen Jahren – nicht vorgesehen. Auch Verpflichtungsermächtigungen wurden nicht festgesetzt.

Unverändert bleiben zudem die Hebesätze. Die Gewerbesteuer liegt weiterhin bei 350 Prozent, ebenso die Grundsteuer B. Für land- und forstwirtschaftliche Betriebe gilt bei der Grundsteuer A ein Hebesatz von 385 Prozent. Die neue Haushaltssatzung tritt rückwirkend zum 1. Januar 2026 in Kraft.

Ein Blick auf die Entwicklung der vergangenen Jahrzehnte zeigt zudem, dass das Haushaltsvolumen in Emskirchen deutlich gewachsen ist. Für das Jahr 2026 erreicht der Gesamthaushalt knapp 20 Millionen Euro – ein Hinweis auf die gestiegene Leistungsfähigkeit der Marktgemeinde.

**Kommentar der Redaktion:**
Emskirchen bleibt sich auch beim Haushalt 2026 treu: keine großen finanzpolitischen Kunststücke, keine neuen Schulden, dafür ein Kurs mit Bodenhaftung. Das wirkt auf den ersten Blick vielleicht wenig spektakulär, ist in Zeiten angespannter Kassenlagen aber durchaus bemerkenswert. Oder, um es frei nach dem kommunalpolitischen Alltag zu sagen: Haushalt beschlossen, Aufregung vertagt – und manchmal ist genau das die beste Nachricht.

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Neustadt an der Aisch

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# Vollsperrung in der Nägeleinsgasse: Wasserleitungsbau sorgt für Umleitung in Neustadt a.d.Aisch

Wer in Neustadt a.d.Aisch regelmäßig durch die Nägeleinsgasse unterwegs ist, muss sich in den kommenden Wochen auf Änderungen einstellen. Wegen Bauarbeiten an der Wasserleitung wird ein Teil der Straße für rund zwei Monate komplett gesperrt. Für Anwohner, Pendler und alle, die dort unterwegs sind, heißt das: besser frühzeitig die Route anpassen.

Nach Angaben aus dem Rathaus wird die Nägeleinsgasse im Bereich zwischen den Hausnummern 2 und 18 von **27. April 2026 bis voraussichtlich 26. Juni 2026** vollständig gesperrt. Grund für die Maßnahme ist der **Neubau einer Wasserleitung**.

Die ausgeschilderte Umleitung führt über die **Multerngasse** und die **Luitpoldstraße**. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die aufgestellten Verkehrszeichen und Hinweise zu beachten. Gerade zu Stoßzeiten kann es sinnvoll sein, etwas mehr Fahrzeit einzuplanen.

Die Stadt bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der Bauzeit.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten ein Grund für Begeisterung – aber wenn am Ende die Infrastruktur wieder ein Stück besser dasteht, ist die Sperrung wenigstens nicht ganz umsonst. Und wie immer gilt in Neustadt: Man findet fast immer einen anderen Weg – manchmal sogar den schöneren. Wer regelmäßig in dem Bereich unterwegs ist, darf uns gern schreiben, wie sich die Umleitung im Alltag bewährt.

Quelle: Stadt Neustadt a.d.Aisch
https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles

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Neuhof an der Zenn

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Neuhof an der Zenn

Mitten am Marktplatz kracht es – und niemand will etwas gesehen haben? In Neuhof ist eine Mauer samt Hoftor eines Hotels massiv beschädigt worden. Der Schaden ist hoch, doch die Person am Steuer fuhr einfach weiter.

Nach Angaben der Polizei Neustadt an der Aisch passierte der Vorfall am Dienstag zwischen 8 Uhr und 15.30 Uhr. Betroffen ist ein Hotel am Marktplatz in Neuhof an der Zenn. Vermutlich wurde die Mauer beim Ein- oder Ausfahren von einem Fahrzeug gerammt.

Die Folgen sind deutlich: Mauer und Hoftor wurden stark beschädigt. Der entstandene Sachschaden liegt laut Polizei im fünfstelligen Bereich. Damit geht es nicht um einen kleinen Rempler, sondern um einen erheblichen Schaden mitten im Ortskern.

Trotzdem meldete sich die Fahrerin oder der Fahrer nicht bei der Polizei. Das gilt als Unfallflucht. Die Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch bittet deshalb um Hinweise von Menschen, die am Dienstag rund um den Marktplatz etwas beobachtet haben.

Wer etwas gesehen hat, soll sich unter Telefon 09161/8853-0 bei der Polizei melden.

Quelle: Polizeiinspektion Neustadt an der Aisch
Bild : KI
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Emskirchen

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**Neue Pläne für Emskirchens Nahversorgung: Discounter, Getränkemarkt und Praxis an der Ansbacher Straße**

In Emskirchen könnte sich bei der Nahversorgung bald einiges bewegen: Ein bestehender Discounter soll seinen bisherigen Standort verlassen, deutlich größer neu gebaut werden und zusätzlich könnte ein Getränkemarkt entstehen. Darüber wurde in der Sitzung des Marktgemeinderats am 17. April 2026 gesprochen. Grundlage war eine ausführliche Auswirkungsanalyse zum Einzelhandel im Ort.

Hintergrund ist die seit längerer Zeit bekannte Situation rund um den Norma-Markt im Wiesenweg. Mit einer Verkaufsfläche von derzeit etwa 410 Quadratmetern ist der Markt nach heutigen Maßstäben zu klein. Laut Gutachten ist eine sinnvolle Erweiterung am bisherigen Standort nicht möglich.

Deshalb wird nun eine neue Lösung bevorzugt: An der Ansbacher Straße soll ein neuer Discounter mit rund 1.200 Quadratmetern Verkaufsfläche entstehen. Ergänzt werden soll das Vorhaben durch einen Getränkemarkt mit weiteren 622 Quadratmetern sowie eine Physiotherapiepraxis.

Die Untersuchung kommt zu dem Ergebnis, dass Emskirchen und das nähere Umfeld weiterhin zusätzlichen Bedarf im Lebensmittelbereich haben. Die Verkaufsfläche pro Einwohner liegt unter dem bayerischen Durchschnitt. Gleichzeitig sehen die Gutachter ein bislang nicht ausgeschöpftes Umsatzpotenzial vor Ort.

Für die Entscheidung besonders wichtig: Negative Auswirkungen auf bestehende Geschäfte oder die Ortsmitte werden laut Analyse nicht erwartet. Die möglichen Umsatzverlagerungen gelten als überschaubar und bleiben klar unter den kritischen Schwellen. Das Vorhaben wird damit als städtebaulich verträglich eingestuft.

Auch mögliche Standorte wurden geprüft. Mehrere Flächen standen zur Diskussion, am Ende wurde die Ansbacher Straße jedoch als beste Lösung bewertet. Andere Varianten, darunter auch der Festplatz, schieden unter anderem wegen Nutzungskonflikten und baulicher Einschränkungen aus.

Der Beschlussvorschlag sieht deshalb vor, den Standort an der Ansbacher Straße festzulegen und damit die Nahversorgung in Emskirchen langfristig zu stärken.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Ort wächst oder sich verändert, merkt man das oft zuerst beim täglichen Einkauf. Genau darum ist diese Entscheidung für Emskirchen keine Kleinigkeit. Ein größerer Markt, ein zusätzlicher Getränkemarkt und dazu noch eine Praxis: Das wäre nicht nur mehr Auswahl, sondern auch ein Stück Zukunftssicherung für den Ort. Und seien wir ehrlich: Wenn man für den Wocheneinkauf nicht erst gefühlt eine kleine Expedition planen muss, hebt das die Lebensqualität doch ganz erheblich.

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Neustadt an der Aisch

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# Neustädter Stadtrat: Wärmeplanung, Kernwege, Feuerwehrhaus und neue Bäume

Trotz Erkältung ließ es sich Florian Witzler, Klimamanager der Stadt Neustadt a.d.Aisch, nicht nehmen, den Stadtrat persönlich über den aktuellen Stand der kommunalen Wärmeplanung zu informieren. Neben spannenden Bürgerideen ging es in der Sitzung außerdem um den Ausbau von Kernwegen bei Unterschweinach, die Möblierung des neuen Feuerwehrhauses, Ersatzpflanzungen im Stadtgebiet und die nächsten Termine im Rathaus.

Im Zuge der öffentlichen Auslegung zur kommunalen Wärmeplanung haben sich nach Angaben von Witzler zwei Bürger mit eigenen Vorschlägen eingebracht. Besonders hervorgehoben wurde ein ausführlich ausgearbeitetes Konzept für einen Erdsonden-Wärmespeicher. Dieses sei inhaltlich sehr interessant und werde in die kommunale Wärmeplanung integriert. Auch ein weiterer Vorschlag zur Nutzung des Erdgeschosses im alten Feuerwehrhaus für eine Großwärmepumpe sei zwar aufgrund anderer Planungen aktuell nicht umsetzbar, dennoch inhaltlich wertvoll. Die Stadt wolle das Thema deshalb für künftige Überlegungen im Blick behalten. Witzler betonte dazu, dass es positiv sei, wenn sich Bürger aktiv an solchen Prozessen beteiligen.

Auch beim Thema Infrastruktur gab es Neuigkeiten: Zwei Kernwege im Bereich der Biogasanlage Schweigert bei Unterschweinach sollen in absehbarer Zeit ausgebaut werden. Bauamtsleiter Gerald Schorr informierte, dass die Abstimmung mit den zuständigen Fachbehörden bereits erfolgt sei und das vereinfachte Verfahren beantragt wurde. Als nächster Schritt müsse nun noch die angestrebte Kostenvereinbarung zwischen der Flurordnungsgemeinschaft NeuStadt und Land sowie der Stadt abgeschlossen werden. Die Gesamtkosten für beide Wege liegen bei rund 713.000 Euro, der Anteil der Stadt bei etwa 162.000 Euro.

Einstimmig beschlossen wurde außerdem die Vergabe für die Möblierung des Feuerwehrhauses. Den Zuschlag erhält eine Firma aus Jena. Laut Schorr lag das Angebot bei rund 224.500 Euro und damit nahezu exakt auf Höhe der vorherigen Kalkulation von etwa 223.000 Euro. Insgesamt waren lediglich zwei wertbare Angebote eingegangen.

Im Bereich der Verlängerung des Fußwegs von der Parkstraße in die Bastei hat der Bauhof nach Angaben von Bürgermeister Klaus Meier eine Aufforstung mit neun heimischen Bäumen vorgenommen. Hintergrund ist die Fällung von vier großen Weiden im vergangenen Dezember, die aufgrund ihres schlechten Zustands aus Sicherheitsgründen entfernt werden mussten. Als Ersatz wurden nun vier Hochstammbäume – Ulmen und Weiden – sowie fünf Hainbuchen gepflanzt. Zusätzlich setzte man im weiteren Verlauf zehn Erlen, um das Ufer des Strahlbachs zu stabilisieren.

Bereits terminiert sind auch die nächsten wichtigen Sitzungen im Rathaus: Die Verabschiedung der ausscheidenden Ortssprecher, Stadtratsmitglieder und des Bürgermeisters findet am Mittwoch, 29. April, im großen Sitzungssaal statt. Die konstituierende Sitzung des neuen Gremiums ist für den 11. Mai vorgesehen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn sich Bürger mit durchdachten Ideen in die Wärmeplanung einbringen, ist das ein gutes Zeichen. Kommunalpolitik wirkt oft trocken – dabei entscheidet sie ganz konkret darüber, wie künftig geheizt, gebaut, gepflanzt und investiert wird. Und wenn eine Ausschreibung mal fast punktgenau auf der Kalkulation landet, darf man das im Rathaus vermutlich schon als seltenen Volltreffer verbuchen.

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Markt Erlbach

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**Markt Erlbach: Diskussion um doppelte Baustellen im Pilsenmühler Weg**

Ein Gehweg wird geöffnet, wieder verschlossen – und kurze Zeit später erneut aufgerissen: Dieses Ärgernis sorgt vielerorts immer wieder für Unverständnis. In Markt Erlbach hat genau dieses Thema nun auch den Gemeinderat beschäftigt. Vor allem mit Blick auf den laufenden Glasfaserausbau stellte sich die Frage, warum man notwendige Sanierungen nicht gleich gemeinsam erledigt.

Der Hintergrund: Das derzeit größte Projekt im Haushalt des Marktes ist der Glasfaserausbau. Die beauftragte Firma, die für die GlasfaserPlus unterwegs ist, hat nach Angaben aus der Gemeinderatssitzung bereits rund fünf Kilometer Kabel verlegt. Verwaltung und Gemeinderat waren sich grundsätzlich einig, dass es sinnvoll wäre, bei den Tiefbauarbeiten gleich schadhafte Wege mit zu sanieren. Doch in der Praxis klappt das nicht überall problemlos.

Wie Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß erklärte, sei die Sache deutlich komplizierter, als sie auf den ersten Blick wirke. Teilweise konnten aber durchaus Lösungen gefunden werden: Kleinere beschädigte Stellen werden von der Baufirma im Zuge der Arbeiten gleich mit erledigt – als sogenannte Regiearbeiten und auf Kosten des Marktes. Bei gepflasterten Flächen stellt die Gemeinde zum Teil sogar selbst das Material, um Geld zu sparen.

Auch bei asphaltierten Gehwegen, die komplett erneuert werden müssen, konnte man sich einigen. In solchen Fällen saniert die Baufirma den gesamten Gehweg, während die GlasfaserPlus jenen Kostenanteil übernimmt, der über den eigentlichen Grabenbereich hinausgeht. Das betrifft etwa die Straße „Am Wasserturm“ oder die Simon-Frühwald-Straße. Dort teilen sich Markt und Telekommunikationsseite die Kosten anteilig.

Schwieriger ist die Lage jedoch bei gepflasterten Wegen, die über längere Abschnitte hinweg schadhaft sind – insbesondere im Pilsenmühler Weg. Dort ist der Gehweg breiter, was den Kostenanteil der Telekommunikationsseite geringer ausfallen lässt. Deshalb wird dort nun zunächst nur der Graben für die Kabeltrasse wieder verschlossen. Eine umfassende Sanierung des Wegs soll erst in den kommenden Jahren abschnittsweise erfolgen.

Genau das sorgte im Gremium für Kritik. Gemeinderat Klaus Adelhardt zeigte wenig Verständnis dafür, dass frisch bearbeitete Bereiche später erneut angegangen werden müssen. Seiner Meinung nach könne man das so nicht einfach hinnehmen. Auch Matthias Kilian verwies auf Erfahrungen aus Hagenbüchach und Wilhelmsdorf, wo Wege im Zuge ähnlicher Maßnahmen komplett hergestellt worden seien – teils sogar günstiger, als wenn die Kommune dies später selbst erledigt hätte.

Nach Auskunft der Verwaltung scheiterte eine weitergehende gemeinsame Lösung in Markt Erlbach letztlich vor allem an der Preisfrage. In ersten Gesprächen war ausgelotet worden, ob andere Tiefbaufirmen zusätzliche Sanierungsarbeiten übernehmen könnten, während die GlasfaserPlus zumindest den Kabelgrabenanteil bezahlt. Dazu waren jedoch weder Auftraggeber noch Baufirma bereit.

Hinzu kommt im Pilsenmühler Weg ein weiteres Problem: Laut Bauamtsleiter Michael Schlag fehlt dort teilweise ein tragfähiger Unterbau, außerdem müssten auch Bordsteine erneuert werden. Helmut Huthöfer erinnerte daran, dass der Weg einst von den Anliegern in Eigenleistung gebaut worden sei – was sich heute als Nachteil erweise.

Bürgermeisterin Kreß schlug vor, für den Pilsenmühler Weg noch ein Angebot einzuholen, um vielleicht doch eine sofortige Sanierung auf ganzer Breite zu ermöglichen. Doch aus Sicht der Verwaltung dürfte das zeitlich kaum noch realisierbar sein, weil die Arbeiten dort bereits weit fortgeschritten sind. In der Sitzung kam deshalb auch die Frage auf, wann die Verwaltung von den konkreten Ausbauplänen wusste und ob man früher hätte reagieren können. Eine klare Antwort darauf blieb offen.

Am Ende blieb es bei der bisherigen Linie: Der Pilsenmühler Weg soll in den kommenden Jahren abschnittsweise saniert werden. Die Unzufriedenheit darüber war im Gemeinderat dennoch deutlich spürbar.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser ist wichtig, gar keine Frage – schnelles Internet will heute schließlich jeder, und zwar am besten sofort. Wenn aber erst gebuddelt, dann zugemacht und später wieder gebuddelt wird, fragt sich der Bürger schon, ob auf der Baustelle nach Plan gearbeitet wird oder nach dem Motto „sehen wir dann schon“. Ganz so einfach ist es, wie in der Sitzung deutlich wurde, offenbar nicht. Aber aus Bürgersicht bleibt trotzdem hängen: Wenn schon der Boden offen ist, dann sollte man jede sinnvolle Gelegenheit nutzen. Sonst wird aus modernem Ausbau schnell ein teures Dauerärgernis – und der Gehweg hat am Ende mehr Baustellen erlebt als manche Kreisstraße.

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alle

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**Fahrsicherheitstraining für Seniorinnen und Senioren: Landkreis bietet Termine in Diespeck an**

Sicher unterwegs bleiben, das eigene Fahrverhalten besser einschätzen und mit mehr Routine auf schwierige Situationen reagieren: Genau darum geht es bei einem Fahrsicherheitstraining für Autofahrerinnen und Autofahrer ab 60 Jahren, das im Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim angeboten wird. Wer gerne mobil bleibt und aktiv am Straßenverkehr teilnimmt, kann hier das eigene Können auffrischen und stärken.

Die Kreisverkehrswacht Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim e.V. veranstaltet das Fahrsicherheitstraining an zwei Samstagen, und zwar am **23. Mai 2026** sowie am **29. August 2026**, jeweils von **10:00 bis 15:00 Uhr**.

Stattfinden wird das Training auf dem **Werksgelände der Firma Franken Brunnen in Diespeck**.

Das Angebot richtet sich an **Autofahrerinnen und Autofahrer ab 60 Jahren**, die ihre Fahrfähigkeiten besser einschätzen und verbessern möchten. Die **Teilnahmegebühr beträgt 15 Euro**.

Anmeldungen sind direkt bei der **Kreisverkehrswacht Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim e.V.** möglich. Das Anmeldeformular sowie weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Landkreises Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim unter:
**www.kreis-nea.de**

Für Rückfragen stehen außerdem die Telefonnummern **09161 926203** und **09161 926206** zur Verfügung.

Ebenfalls interessant: Auch für **Fahrsicherheitstrainings für Fahranfängerinnen und Fahranfänger** sind noch Plätze frei. Geplant sind dabei Veranstaltungen für **Motorrad- und Pkw-Fahrerinnen und -Fahrer** in **Emskirchen, Diespeck und Bad Windsheim**. Weitere Infos dazu sind ebenfalls über die Landkreis-Seite abrufbar.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer sicher fährt, fährt entspannter – und das gilt mit 18 genauso wie mit 68 oder 78. Solche Trainings sind keine Frage des Alters, sondern der Vernunft. Und mal ehrlich: Für 15 Euro kann man hier wahrscheinlich mehr über kritische Verkehrssituationen lernen als bei manchem Stammtischgespräch über „die anderen im Straßenverkehr“.

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Emskirchen

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## Emskirchener Finanzen im Fokus: Gemeinderat berät über Haushalt, Investitionen und Sporthalle

In Emskirchen steht am kommenden Freitag eine wichtige Gemeinderatssitzung an. Dabei geht es nicht nur um trockene Zahlenkolonnen, sondern um Entscheidungen, die für die Zukunft des Marktes von Bedeutung sind: von der Jahresrechnung über den Haushalt bis hin zu Investitionen in die Sportanlage im Bahnhofswald. Auch die Nahversorgung im Ort wird Thema sein.

Am Freitag, 17. April, kommt der Marktgemeinderat Emskirchen um 19.30 Uhr im Sitzungssaal des Rathauses zusammen. Vor Beginn der eigentlichen Sitzung ist eine Bürgerfragezeit vorgesehen.

Auf der Tagesordnung stehen mehrere Punkte rund um die Haushalts- und Finanzplanung. So wird unter anderem die Jahresrechnung 2025 vorgelegt. Außerdem beraten die Ratsmitglieder über die Finanzplanung und das Investitionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2029 sowie über die Haushaltssatzung einschließlich Haushaltsplan und Anlagen für das Jahr 2026.

Ein weiterer bedeutender Punkt ist der geplante Umsetzungsbeschluss zur Erweiterung der Sportanlage im Bahnhofswald um eine Freilufthalle. Daneben wird auch die Nahversorgungssituation in Emskirchen behandelt. Vorgestellt werden soll eine Auswirkungsanalyse mit Prüfung von Standortalternativen im Zusammenhang mit der geplanten Verlagerung und Erweiterung einer Norma-Filiale sowie der Neuansiedlung eines Getränkemarktes.

Die Tagesordnung im öffentlichen Teil umfasst:
1. Geschäftsordnungsregularien
2. Bericht der Bürgermeisterin
3. Bericht aus den Ausschüssen
4. Bekanntgabe von Beschlüssen aus nicht öffentlicher Sitzung
5. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Bildung von Haushaltsresten 2025 – Änderung
6. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Genehmigung von über- und außerplanmäßigen Ausgaben 2025
7. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Vorlage der Jahresrechnung 2025
8. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Haushalt 2026 – Finanzplan und Investitionsprogramm 2026 bis 2029
9. Haushalts- und Finanzangelegenheiten; Haushalt 2026 – Haushaltssatzung inklusive Haushaltsplan und Anlagen
10. Erweiterung der Sportanlage im Bahnhofswald um eine Freilufthalle; hier: Umsetzungsbeschluss
11. Wirtschaftsförderung; hier: Vorstellung der Auswirkungsanalyse mit Standortalternativen-Prüfung bezogen auf die Nahversorgungssituation in Emskirchen sowie die Verlagerung und Erweiterung einer Norma-Filiale und Neuansiedlung eines Getränkemarktes
12. Sonstiges, Wünsche und Anfragen

Kommentar der Redaktion:
Wenn in einer Gemeinderatssitzung gleich Haushalt, Investitionen, Sporthalle und Nahversorgung auf der Tagesordnung stehen, dann ist das keine Routine mehr, sondern ein Abend mit durchaus Gewicht für Emskirchen. Gerade bei Themen wie Finanzplanung und Investitionsprogramm zeigt sich, wohin die Reise in den kommenden Jahren gehen soll. Und ja, Haushalt klingt erstmal ungefähr so spannend wie das Sortieren alter Steuerordner – entscheidet am Ende aber darüber, was im Ort möglich ist und was erstmal Wunsch bleibt.

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Wilhelmsdorf

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**Wilhelmsdorf: Verdiente Feldgeschworene geehrt – neue „Siebener“ in ihren Reihen aufgenommen**

Eine jahrhundertealte Tradition lebt weiter: Beim Jahrtag der Feldgeschworenenvereinigung Neustadt Süd in Wilhelmsdorf sind langjährige und verdiente Mitglieder ausgezeichnet sowie zahlreiche neue „Siebener“ offiziell in ihr Amt eingeführt worden. Dabei wurde deutlich: Auch in unserer heutigen Zeit bleibt die Arbeit der Feldgeschworenen wichtig – für Grenzen, Eigentum und den Frieden vor Ort.

Vorsitzender Werner Schweighöfer betonte in seiner Ansprache, dass das Wissen über die Aufgaben der Feldgeschworenen in der Bevölkerung leider immer weiter zurückgegangen sei. Umso wichtiger seien Präsenz und Öffentlichkeitsarbeit. Als gelungenes Beispiel nannte er ein Projekt aus dem vergangenen Jahr, bei dem ein Grenzstein im Bereich eines Kindergartens gesetzt wurde. Die Kinder seien davon begeistert gewesen.

Schweighöfer zeigte sich überzeugt, dass es für solche Aktionen auch öffentlich großes Interesse gäbe. Zugleich wertete er die starke Beteiligung am Jahrtag als ein sehr gutes Zeichen. Sie zeige die enge Verbundenheit und Freundschaft unter den Kolleginnen und Kollegen. Gerade dieses gute Miteinander sei entscheidend dafür, dass die Gemeinschaft der Feldgeschworenen auch in Zukunft Bestand habe.

Die Feldgeschworenenvereinigung Neustadt Süd umfasst nach seinen Worten derzeit 31 Kollegien mit insgesamt 210 Ehrenamtlichen. Dank richtete der Vorsitzende an die Mitarbeitenden in Behörden und Ministerien sowie an Landrat Dr. Christian von Dobschütz. Besonders wichtig sei für die Feldgeschworenen auch die jährliche Dienstbesprechung im Landratsamt. Dort würden aktuelle Neuerungen schnell weitergegeben und der Austausch untereinander ermöglicht.

Wilhelmsdorfs Bürgermeister Rüdiger Probst erinnerte daran, dass beim Jahrtag eine jahrhundertealte Tradition gewürdigt werde. Er hob die Verlässlichkeit, die Erfahrung und die Beständigkeit dieses besonderen Ehrenamts hervor. Es sei von großer Bedeutung, dieses wertvolle Brauchtum zu erhalten.

Auch Landrat Dr. Christian von Dobschütz wandte sich an die Versammlung. Er bezeichnete die Siebener als angesehene Hüter von Grenzen und Bewahrer des dörflichen Friedens. Durch ihre verantwortungsvolle Arbeit würden Eigentumsrechte geschützt und Streitigkeiten oft schon im Vorfeld verhindert.

In seinem Grußwort sprach der Landrat zudem über die geplanten Windkraftanlagen im Raum Neustadt und Umgebung. Die Projekte mit Bürgerbeteiligung entstünden auf rund zwei Prozent der verfügbaren Fläche. Dadurch seien Ausschüttungen an private Investoren aus dem unmittelbaren Umkreis möglich. Dies sei zugleich ein wichtiger Beitrag für eine nachhaltige und sichere Energieversorgung in der Region.

Im Mittelpunkt des Jahrtags standen schließlich die Ehrungen für 25- und 50-jährige Tätigkeit als Feldgeschworene sowie die Verpflichtung neuer Siebenerinnen und Siebener. Unter den Neuen ist auch eine Frau vertreten.

**Die Geehrten und neu Verpflichteten im Überblick:**

**Für 50 Jahre**
Heinrich Schuster (Hagenhofen), Walter Fleischmann (Rimbach)

**Für 25 Jahre**
Peter Küttlinger (Pirkach), Friedrich Döllinger (Hirschneuses), Franz Kirchdörfer (Markt Erlbach)

**Ehrensiebener**
Paul Kerschbaum (Borbath), Waltraut Wagner (Buchklingen), Hans Schönleben (Buchklingen), Walter Fleischmann (Rimbach), Peter Diez (Altziegenrück), Walter Glück (Altselingsbach)

**Jungsiebener**
Günther Sauerstein (Pirkach), Michael Weber (Rennhofen), Jürgen Schönleben (Elgersdorf), Tristan Billmann (Gunzendorf), Alexander Wirt (Wilhelmsdorf), Thomas Kerschbaum (Borbath), Jonathan Zeilinger, Karin Rösch und Tobias Seitz (alle Buchklingen), Christian Diez (Altziegenrück), Martin Bernecker (Rimbach), Roland Glück (Altselingsbach), Klaus Reuthlingshöfer (Linden)

**Kommentar der Redaktion:**
Die Feldgeschworenen gehören zu den stillen Stützen auf dem Land. Viele kennen den Begriff „Siebener“ zwar noch vom Hören, aber was dahintersteckt, wissen längst nicht mehr alle. Umso schöner ist es, wenn diese Tradition nicht nur gepflegt, sondern auch jungen Menschen nähergebracht wird. Denn Grenzen sind eben nicht nur Linien auf der Karte – manchmal sind sie auch ein Stück Heimatgeschichte. Und wenn Kindergartenkinder schon beim Grenzsteinsetzen begeistert sind, dann hat dieses alte Ehrenamt vielleicht sogar eine ziemlich gute Zukunft.

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Neustadt an der Aisch

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# Landkreis-Grüne warnen vor Folgen des geplanten „Netzpakets“

Was auf Bundesebene beschlossen wird, kann auch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim ganz konkrete Auswirkungen haben. Genau davor warnt jetzt der Kreisverband von Bündnis 90/Die Grünen: Die von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche geplanten Änderungen im sogenannten „Netzpaket“ könnten nach Einschätzung der Partei den Ausbau erneuerbarer Energien in der Region deutlich bremsen – und damit auch Arbeitsplätze sowie kommunale Einnahmen gefährden.

Anlässlich des bundesweiten Aktionstags „Rettet die Erneuerbaren“ am 18. April machte der Kreisverband auf die Bedeutung der Energiewende vor Ort aufmerksam. Nach Angaben der Grünen ist die Region beim Ausbau erneuerbarer Energien bereits gut aufgestellt: Durch Windkraft, Photovoltaik, Biogas und Speicher werde derzeit rund 1,8-mal mehr Strom erzeugt als vor Ort verbraucht. Dieser Ausbau habe nicht nur zur regionalen Energieversorgung beigetragen, sondern auch Arbeitsplätze geschaffen und den Kommunen zusätzliche Steuereinnahmen gebracht.

Kritisch sehen die Grünen nun vor allem mögliche Änderungen bei der Abnahmegarantie für Strom aus neuen Wind- und Solarparks. Sollte diese tatsächlich entfallen, könnten laufende und geplante Projekte deutlich schwerer umsetzbar werden. Als Beispiel nennt der Kreisverband die geplanten Bürgerwindräder im Schußbachwald bei Bad Windsheim. Auch neue kommunale Initiativen könnten dadurch bereits in einem frühen Stadium ausgebremst werden.

Zusätzlich befürchten die Grünen Einschnitte bei der Einspeisevergütung für Dach-Photovoltaikanlagen. Das könne dazu führen, dass weniger Dächer mit Solaranlagen ausgestattet werden, Handwerksbetriebe weniger Aufträge erhalten und die Abhängigkeit von fossilen Energieimporten wieder steige. Gerade mit Blick auf internationale Krisen und unsichere Weltmärkte sei Energiesouveränität aus ihrer Sicht wichtiger denn je.

In einer Pressemitteilung erklärt Kreisrätin Ruth Halbritter: „Der Aktionstag ist ein klares Signal: Wir dürfen uns nicht von kurzfristigen politischen Entscheidungen die Energiewende in unserer Region aushöhlen lassen.“ Fraktionsvorsitzender David Muck ergänzt: „Nur mit verlässlicher Planungssicherheit können wir Arbeitsplätze sichern, bezahlbaren Strom garantieren und mehr Unabhängigkeit von schwankenden Weltmarktpreisen erreichen.“

Als Beispiele für eine aus Sicht der Grünen gelungene Energiewende im Landkreis und in der Region werden unter anderem das Stadtwindrad der Stadt Uffenheim, die Bürgerenergiegenossenschaft „Regional versorgt“ sowie verschiedene Biomasse-Nahwärmenetze genannt. Bundesweit decken erneuerbare Energien inzwischen mehr als die Hälfte der Stromerzeugung ab. Beim gesamten Endenergieverbrauch für Strom, Wärme und Mobilität liege der Anteil allerdings erst bei 24 Prozent.

Gerade darin sieht der Kreisverband weiteres Potenzial – etwa beim Ausbau netzdienlicher Batteriespeicher, digitaler Stromnetze und bei der Wasserstoffproduktion. Gefordert wird deshalb, das geplante Netzpaket in der vorliegenden Form zu stoppen und stattdessen die Modernisierung der Energiesysteme voranzutreiben.

Die Grünen rufen Entscheidungsträger, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger im Landkreis dazu auf, die Energiewende vor Ort weiter zu unterstützen und faire Beteiligungsmodelle zu stärken, damit die regionale Wertschöpfung in der Heimat bleibt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn es um Energie geht, ist das Thema oft sperriger als ein alter Sicherungskasten im Keller. Klar ist aber: Was in Berlin beschlossen wird, landet am Ende auch auf dem Dach, auf dem Feld und auf der Stromrechnung bei uns vor Ort. Gerade in einer ländlichen Region, in der Bürgerenergie, Solar und Windkraft längst keine graue Theorie mehr sind, schauen viele genau hin. Ob das „Netzpaket“ am Ende wirklich zur Bremse wird, muss sich zeigen – die Sorgen darüber sind jedenfalls nicht aus der Luft gegriffen. Und wie so oft gilt: Wenn man Investitionen will, sollte man den Leuten vorher nicht den Stecker ziehen.

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