Autorenname: C. Pöschl

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt an der Aisch: Wer spricht künftig für euren Ortsteil?**

In mehreren Ortsteilen von Neustadt an der Aisch stehen im Mai 2026 wieder die Ortssprecherwahlen an. Für viele Dörfer ist das eine wichtige Gelegenheit, direkt mitzuentscheiden, wer künftig die Anliegen vor Ort bündelt und ins Rathaus sowie in den Stadtrat trägt. Kurz gesagt: Es geht darum, wer ein offenes Ohr für Probleme, Ideen und Wünsche im Ort hat – und daraus auch etwas macht.

Ortssprecher sind für viele Bürgerinnen und Bürger die erste Anlaufstelle, wenn es um Themen aus dem direkten Lebensumfeld geht. Ob es um Straßen, Beleuchtung, Gemeinschaftseinrichtungen oder andere Anliegen aus dem Dorf geht: Sie sorgen dafür, dass die Themen nicht irgendwo hängenbleiben, sondern bei der Stadt ankommen.

Die Stadt Neustadt an der Aisch hat dazu bereits die Termine für die Ortsversammlungen bekanntgegeben:

**Birkenfeld**
21. Mai 2026, 18.45 Uhr, Feuerwehrgerätehaus

**Herrnneuses**
21. Mai 2026, 20.15 Uhr, Schützenhaus

**Ober- und Unterschweinach / Stöckach**
22. Mai 2026, 18.45 Uhr, Dorfgemeinschaftshaus beziehungsweise ehemaliges Schulhaus

**Schellert**
22. Mai 2026, 20.15 Uhr, Schützenhaus

**Eggensee**
28. Mai 2026, 18.45 Uhr, Gastwirtschaft Chausseehaus

**Schauerheim**
28. Mai 2026, 20.15 Uhr, Gemeindezentrum

Die Stadt ruft alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, sich an den Wahlen zu beteiligen. Denn gerade in kleineren Ortsteilen zeigt sich oft: Wer mitredet, kann auch mitgestalten.

Was meint ihr dazu? Wie wichtig sind Ortssprecher für das Leben in den Dörfern rund um Neustadt? Schreibt uns eure Meinung dazu.

*Kommentar der Redaktion:*
Ortssprecher sind oft die Leute, die wissen, wo der Schuh drückt – und manchmal auch, wo die Straßenlaterne seit Wochen nicht mehr leuchtet. Gerade in kleineren Ortsteilen ist es wichtig, dass Anliegen nicht zwischen Gartenzaun und Rathaus verloren gehen. Wer engagierte Menschen vor Ort hat, hat meist auch bessere Chancen, dass aus einem Wunsch irgendwann mehr wird als nur Gesprächsstoff beim Stammtisch.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch, aktuelles auf www.neustadt-aisch.de
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

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**Regional, bio, fair: Frühstück am Neustädter Marktplatz am 27. Juni**

In Neustadt an der Aisch wird am Samstag, 27. Juni, wieder regional, bio und fair gefeiert – und das ganz genussvoll mit einer großen Frühstückstafel am Marktplatz. Nach dem großen Erfolg vor drei Jahren kehrt der Themenmarkt mit Frühstücksangebot zurück und lädt dazu ein, gemeinsam mit Familie und Freunden entspannt ins Wochenende zu starten.

Wer dabei sein möchte, kann aus mehreren Frühstücksvarianten wählen. Angeboten werden regionale Spezialitäten vom Demeterhof Mondel, dazu Aufstriche, Brot, Brötchen sowie Obst- und Gemüsedekoration.

Zur Auswahl stehen folgende Frühstücke:

**Variante A (12 Euro):**
Drei verschiedene Käsesorten vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen sowie zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – dazu Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante B (15 Euro):**
Zwei verschiedene Käsesorten und zwei Sorten Wurst vom Demeterhof Mondel, Frischkäse, zwei Scheiben Brot, ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – sowie Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante C (6 Euro):**
Ein Brötchen, zwei Aufstriche nach Wahl – herzhaft oder süß – sowie Obst- und Gemüsedekoration.

**Variante D (8 Euro):**
Eine Brezel, ein Paar Weißwürste vom Demeterhof Mondel und süßer Senf.

Bestellungen für das Frühstück sind bis **22. Juni** möglich – per E-Mail an **stadtmarketing@neustadt-aisch.de** oder telefonisch unter **09161 66654**. Auch Tischreservierungen, etwa für Biergarnituren, werden entgegengenommen.

Neben dem Frühstück erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreiches Begleitprogramm. Mit dabei sind die Grundschule Neues Schloss mit ihrer Mittagsbetreuung, der Weltladen sowie die Stadt Neustadt an der Aisch mit eigenen Ständen. Die Fairtrade-Gemeinde Markt Erlbach informiert über faire Mangoprodukte, außerdem bringt Herr Priestley seine bunten Waren mit.

Auch im Rathaus gibt es etwas zu entdecken: In der Ehrenhalle präsentiert die Fairtrade-Schule des Friedrich-Alexander-Gymnasiums Informationen zu ihren Aktionen. Außerdem ist dort die Wanderausstellung **„Held:in des fairen Handels“** zu sehen.

Ein weiterer Anlass zum Feiern: Neustadt an der Aisch begeht in diesem Jahr die Erneuerung des Titels als **Fairtrade-Stadt**. Die Stadt bedankt sich bei allen Vereinen, Einzelhändlern und Gastronomen, die die Kampagne unterstützen. Wer sich ebenfalls engagieren möchte, kann sich an **Anne Junghom** wenden: **anne.junghom@neustadt-aisch.de**, Telefon **09161 66654**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Frühstück auf dem Marktplatz, regionale Produkte, faire Ideen und dazu hoffentlich gutes Wetter – klingt nach einer sehr angenehmen Art, den Samstag zu beginnen. Und ganz ehrlich: Wenn Weißwurst, Käse und Fairtrade-Mango an einem Vormittag zusammenfinden, dann hat der Marktplatz schon fast Festival-Qualitäten.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt feiert Vielfalt: „Fest der Begegnung“ am 17. Mai an der Neustadthalle**

Neustadt an der Aisch ist bunt, vielfältig und international – Menschen aus mehr als 80 Nationen leben hier miteinander. Genau diese Vielfalt soll beim „Fest der Begegnung“ sichtbar und erlebbar werden. Am **Sonntag, 17. Mai**, lädt die Stadt von **11 bis 16 Uhr** an die **Neustadthalle am Schloss / Jean-Paul-Allee** zu einem abwechslungsreichen Fest für die ganze Familie ein.

Besucher dürfen sich auf ein farbenfrohes Programm mit **internationalen Darbietungen, Musik, Tanz, Mitmachaktionen, Kunsthandwerk und Informationsständen** freuen. Auch für Kinder ist einiges geboten. Dazu kommen zahlreiche kulinarische Spezialitäten aus aller Welt – unter anderem **mazedonische, arabische, afrikanische und südamerikanische Speisen**, außerdem **Grillfleisch, Kaffee und Kuchen**.

Das Fest ist Teil der **Woche rund um den Ehrentag des Grundgesetzes** und fällt zugleich mit dem **Internationalen Museumstag** zusammen. Deshalb lohnt sich an diesem Tag auch ein Blick in die Museen im Alten Schloss: Diese sind von **14 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt** geöffnet. Zudem zeigen die **Eisenbahnfreunde** ihre **Modelleisenbahn-Ausstellung im Maschinenkellerturm**. Ergänzt wird das Angebot durch das Kinderprogramm **„Wir entdecken das Jahr!“** mit Unterstützung der Stadtverwaltung Neustadt.

### Das Programm im Überblick

**11.00 Uhr** – Offizielle Eröffnung mit Grußworten des Ersten Bürgermeisters und weiterer Gäste, dazu Auftritt des TanzSportzentrums Wolf mit „Bock auf bunt“ von Voxxclub
**11.20 Uhr** – Tänze des Tanzsportzentrums Wolf
**11.30 Uhr** – Mazedonische Gruppe mit Tanz und Gesang
**12.00 Uhr** – Stand-up Comedy / Theater der Ukraine-Gruppe
**12.30 Uhr** – Südamerikanische Tänze
**13.00 Uhr** – Afrikanischer Tanz „Ärfika“ der Tanzgruppe Grazie
**13.30 Uhr** – Zauber-Magie mit den Lehrlingen von Mads Schick
**14.00 Uhr** – Tanzstudio Lebensfreude mit Auftritten, buntem Mitmachprogramm und Line-Dance-Workshop
**14.30 Uhr** – Pantera Boogie
**15.00 Uhr** – Bündnis und Omas gegen rechts mit dem Mitmach-Theater „Der Handschuh“
**15.30 Uhr** – Percussion-Workshop mit der Firma Meinl bis etwa 16.00 Uhr

Die Veranstalter weisen darauf hin, dass **alle Angaben ohne Gewähr** sind. **Änderungen, auch witterungsbedingt, sind möglich**.

**Fest der Begegnung**
**Sonntag, 17. Mai**
**11 bis 16 Uhr**
**Jean-Paul-Allee / bei der Neustadthalle**

**Kommentar der Redaktion:**
So soll ein Fest in Neustadt aussehen: offen, lebendig und mit genug Essen, damit wirklich jeder bleibt. Wer hier hingeht, bekommt nicht nur Musik und Tanz, sondern auch einen schönen Eindruck davon, wie vielfältig unsere Region inzwischen geworden ist. Und ganz ehrlich: Wenn man Kultur, Begegnung, Kinderprogramm und internationale Küche an einem Ort bekommt, dann ist das schon fast ein Pflichttermin – nicht nur für Neustädter.

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Emskirchen

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**Kirchweih-Termine 2024 in Emskirchen und Umgebung: Diese Feste stehen an**

In Emskirchen und den Ortsteilen gehört die Kirchweih für viele fest zum Jahreslauf dazu. Auch 2024 stehen wieder mehrere Termine an, bei denen gemeinsam gefeiert, gegessen und angestoßen werden kann. Wer sich die wichtigsten Daten schon einmal vormerken möchte, findet hier den Überblick über die Kirchweihen in der Region.

Den Auftakt macht die **Kirchweih in Neidhardswinden am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 18. Juni, bis Montag, 22. Juni**.

Weiter geht es mit der **Kirchweih in Dürrnbuch am Haus der Bäuerin** von **Donnerstag, 9. Juli, bis Montag, 13. Juli**.

Die **Kirchweih in Emskirchen am Festplatz** wird von **Freitag, 28. August, bis Dienstag, 1. September** gefeiert.

Im September folgt die **Kirchweih in Mausdorf am Milchhaus** von **Donnerstag, 10. September, bis Sonntag, 13. September**.

Ebenfalls im September steht die **Kirchweih in Brunn am Schloss** auf dem Programm, und zwar von **Freitag, 18. September, bis Montag, 21. September**.

Den Abschluss der Kirchweih-Saison bildet die **Kirchweih in Rennhofen am Feuerwehrhaus** von **Donnerstag, 8. Oktober, bis Sonntag, 11. Oktober**.

Damit ist klar: In Emskirchen und Umgebung gibt es auch 2024 wieder einige Gelegenheiten, gemeinsam zu feiern und die Kirchweih-Tradition hochzuhalten.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih in der Region heißt nicht nur Festbetrieb, sondern auch ein gutes Stück Heimatgefühl. Und mal ehrlich: Wer in Franken lebt, weiß, dass ein Kalender ohne Kirchweihtermine zwar ordentlich aussieht, aber irgendwie unvollständig ist. Wer also feiern, Freunde treffen oder einfach die besondere Atmosphäre genießen möchte, sollte sich die Termine besser jetzt schon rot markieren.

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**Gemeinsame Gewerbegebiete im Landkreis? Landrat will Wirtschaft auf neues Niveau heben**

Der Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim will wirtschaftlich stärker werden – und setzt dabei auf mehr Zusammenarbeit zwischen den Kommunen. Landrat Dr. Christian von Dobschütz und die Wirtschaftsförderung denken über interkommunale Gewerbegebiete nach, um künftig auch größere Unternehmen in die Region zu holen. Die Idee: Kommunen sollen Flächen, Stärken und Chancen bündeln – und damit gemeinsam attraktiver für Investoren werden.

Schon heute haben viele bekannte Unternehmen ihren Sitz im Landkreis, etwa in den Bereichen Musik, Fahrzeugtechnik oder Sportartikel. Trotzdem liegt die Region bei der Wirtschaftskraft im bayernweiten Vergleich bislang eher im unteren Bereich. Nach Ansicht des Landrats könnte sich das künftig ändern. Zwei große Standortvorteile nennt er dabei besonders: Zum einen soll das Wasserstoff-Kernnetz durch den Landkreis verlaufen, zum anderen ist die Region gut an Autobahnen und Bundesstraßen angebunden – etwa über die A7 bei Langensteinach und die A3 bei Burghaslach.

Im Landratsamt laufen deshalb Überlegungen, welche Flächen im Landkreis für größere gewerbliche Entwicklungen geeignet wären. Solche Flächen seien bereits in den Blick genommen worden. Da sie jedoch in der Regel nicht dem Landkreis selbst gehören, sieht sich das Landratsamt eher als Vermittler, Unterstützer und Vermarkter.

Dr. Christian von Dobschütz betont, dass er alle 38 Kommunen im Landkreis und das Landratsamt als Partner auf Augenhöhe verstehe. Genau darin liege auch die Chance: Das Landratsamt könne Kontakte knüpfen, auf Messen und Netzwerktreffen werben und den Landkreis als Wirtschaftsstandort stärker sichtbar machen. Sein Ziel ist es, „Frankens Mehrregion“ auch als Wirtschaftsregion zu positionieren.

Einfach werde das allerdings nicht. Denn gerade beim Thema Gewerbegebiete spielt die kommunale Selbstverwaltung eine große Rolle. Dennoch ist der Landrat überzeugt, dass viele Gemeinden offen für neue Modelle sein dürften – auch weil zusätzliche Gewerbesteuereinnahmen dringend gebraucht werden.

Unterstützung bekommt er dabei von Claus Seifert, dem früheren Bürgermeister von Scheinfeld, der nun in der Wirtschaftsförderung des Landkreises tätig ist. Seifert plädiert dafür, frühere Anfragen von Unternehmen systematisch auszuwerten. Denn Interesse an Ansiedlungen habe es in den vergangenen Jahren durchaus gegeben. Nun müsse man gezielt klären, ob und wo größere Unternehmen im Landkreis angesiedelt werden sollen.

Bislang seien größere Firmenansiedlungen oft eher zufällig entstanden. Das soll sich ändern. Seifert und seine Kollegin Julia Tschadarow wollen eine klare Struktur und Strategie entwickeln, um gezielt auch größere Unternehmen anzusprechen. Der Landkreis versteht sich dabei als „Entwicklungspartner“ und „Türöffner“. Ziel sei es auch, schwieriger nutzbare Flächen sinnvoll zu entwickeln.

Darüber hinaus könnte der Landkreis auch bei stockenden Projekten unterstützen, vermitteln und neue Impulse geben. Denkbar sei zudem, dass sich Landkreis und Kommunen Kosten und Einnahmen solcher Vorhaben teilen.

Ein weiterer Faktor könnte in Zukunft die Energie sein. So könnten sich energieintensive Unternehmen gezielt entlang des Wasserstoff-Kernnetzes ansiedeln oder direkt von erneuerbaren Energien profitieren – etwa über Leitungen zu benachbarten Windkraftanlagen. Der im Landkreis erzeugte Überschuss an regenerativer Energie könnte damit zu einem echten Standortvorteil werden. Für Logistikunternehmen wären dagegen eher Flächen in Autobahnnähe interessant.

Ganz neu ist der Gedanke gemeinsamer Gewerbegebiete nicht. In einigen Kommunen gibt es bereits entsprechende Überlegungen. Bekannt sind etwa Gespräche zwischen Neustadt an der Aisch und Diespeck über ein mögliches gemeinsames Gewerbegebiet. Der Landrat verweist außerdem auf das Gewerbegebiet GollIpp, das als Beispiel für erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit gilt.

Die Vorstellung im Landratsamt geht sogar noch weiter: Einige dieser interkommunalen Gewerbegebiete könnten bis zur Planreife vorbereitet werden, sodass Genehmigungen bereits vorliegen. Das würde die Vermarktung deutlich erleichtern. Erschlossen werden sollen solche Flächen dann idealerweise erst dann, wenn konkrete Interessenten vorhanden sind. Claus Seifert spricht in diesem Zusammenhang von einem „Masterplan“.

Im Fokus stehen dabei nicht nur Unternehmen aus der Region, sondern vor allem auch größere externe Firmen aus der Metropolregion. Der Landkreis sei dort bisher wirtschaftlich zu wenig präsent, findet von Dobschütz. Das Bild von Karpfen und Bier allein reiche nicht aus – auch das Thema Wirtschaft müsse stärker mitgedacht werden. Die Metropolregion Nürnberg solle für den Landkreis ein „internationaler Anker“ werden, von dem man mehr profitieren müsse. Dazu könnten künftig auch Bürostandorte gehören.

Konkrete Projekte wurden bislang noch nicht vorgestellt. Nach Angaben des Landrats handelt es sich derzeit um erste Ideen, die nun mit den Kommunen besprochen werden sollen. Das langfristige Ziel ist jedoch klar: Aus „Frankens Mehrregion“ soll stärker auch eine echte Wirtschaftsregion werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee klingt vernünftig: Wenn einzelne Kommunen allein zu klein sind für die ganz großen Ansiedlungen, warum dann nicht gemeinsam auftreten? Fläche hier, Geld dort, gute Lage da – am Ende könnte daraus tatsächlich ein schlüssiges Gesamtpaket werden. Entscheidend wird aber sein, ob aus den vielen guten Gedanken auch echte, konkrete Projekte werden. Denn zwischen „Masterplan“ und erstem Spatenstich liegt bekanntlich oft noch ein ordentliches Stück fränkischer Ackerboden.

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Markt Erlbach

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# Wildmobil zu Gast im Abenteuerwald

Wie fühlt sich Biberfell an? Woran erkennt man einen Feldhasen? Und warum sind Waschbären eigentlich bei uns unterwegs? Im evangelischen Waldkindergarten „Abenteuerwald“ in Markt Erlbach gab es jetzt jede Menge spannende Antworten auf genau solche Fragen – und einiges zum Staunen noch dazu.

Am Dienstag bekam der Kindergarten am Bäckerholz besonderen Besuch: Norbert Wanka, Vorsitzender des Jägervereins Neustadt/Aisch und Umgebung, brachte das Wildmobil der Jägervereinigung Ansbach mit. Der Anhänger ist mit zahlreichen Tierpräparaten bestückt und zeigt heimische Wildtiere sowie Arten, die andernorts in Bayern vorkommen. Nach seinen Angaben war das Wildmobil damit erstmals im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim im Einsatz.

Für die rund 30 Kinder des Waldkindergartens, die dort ab drei Jahren bis zum Schuleintritt betreut werden, war der Besuch eine besondere Gelegenheit, Tiere aus nächster Nähe kennenzulernen. Manche kannten sie bereits aus dem Wald, andere sorgten für große Augen.

Schon vor dem Termin hatte Kindergartenleiterin Birgit Schiener mit den Kindern über den Unterschied zwischen Feldhase und Wildkaninchen gesprochen. Entsprechend sicher wussten viele bereits Bescheid: Feldhasen sind größer, leben eher allein und sind an ihren langen Ohren gut zu erkennen. Wildkaninchen dagegen sind kleiner, gesellige Gruppentiere und leben in unterirdischen Bauten. Der Feldhase sucht Schutz in einer Mulde – der sogenannten „Sasse“.

Zu sehen gab es im Wildmobil unter anderem Reh, Fuchs, Spechte, Feldhase, Wildkaninchen und verschiedene Raubvögel. Besonders beeindruckend war für viele Kinder der Biber. Norbert Wanka erklärte dazu, dass das größte Nagetier Europas rund 60.000 Haare pro Quadratzentimeter besitzt – ein natürlicher Kälteschutz. In einer Biberburg können bis zu zwölf Familienmitglieder zusammenleben. Auch seine kräftigen orangefarbenen Zähne sorgten für Aufmerksamkeit: Sie wachsen ständig nach.

Spannend wurde es auch bei den nachtaktiven Tieren. Neben Eulen und Uhus ging es dabei um Wildschweine. Wanka erklärte, dass diese ursprünglich tagaktiv gewesen seien. Erst durch den Einfluss des Menschen und intensive Bejagung hätten sie sich zunehmend in die Nacht zurückgezogen.

Auch der Waschbär war Thema. Dass das Tier ursprünglich aus Nordamerika stammt, war vielen nicht bekannt. Seine Verbreitung in Deutschland geht laut Wanka auf die Zeit des Zweiten Weltkriegs zurück, als Tiere aus einer beschädigten Pelztierfarm bei Kassel entkamen und sich anschließend stark vermehrten.

Weitere Stationen im Wildmobil waren unter anderem Marder, Rehbock, Habicht, verschiedene Greifvögel sowie Tiere, die nicht direkt aus dem Landkreis stammen – etwa Gams und Auerhahn. Letzterer kam laut Wanka früher auch im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim vor, verschwand jedoch, als er hier keinen geeigneten Lebensraum mehr fand.

Besonders anschaulich wurde der Besuch durch viele kleine Details: von den Krallen des Alpenschneehuhns bis zu den Gehörnen der Rehböcke. Für zusätzliche Neugier sorgten außerdem Fühlkisten, mit denen die Kinder ihr Wissen nicht nur mit den Augen, sondern auch mit den Händen entdecken konnten.

Im Waldkindergarten geht es damit spannend weiter: Als Nächstes soll ein Förster den Kindern seine Arbeit im Wald vorstellen.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Besuche zeigen, wie spannend Heimat direkt vor der eigenen Nase sein kann – oder in diesem Fall im Waldkindergarten. Wer schon früh lernt, wie Tiere leben, wie sie sich unterscheiden und warum manche Arten verschwinden, schaut später vielleicht mit ganz anderen Augen durch Feld und Wald. Und ganz ehrlich: Ein Biber mit 60.000 Haaren pro Quadratzentimeter hat selbst gegen manch flauschige Winterjacke gute Karten.

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Hagenbüchach

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# Erst in die Kirche, dann an den Ratstisch

Mit einer kurzen Andacht in der Kilianskirche begann in Hagenbüchach die neue Wahlperiode des Gemeinderats – und auch bei der anschließenden konstituierenden Sitzung setzte sich dieser ruhige, harmonische Ton fort. Fast alle Entscheidungen im Gremium fielen einstimmig. Nur in einem Punkt gab es eine Abstimmung mit unterschiedlichen Lagern.

Der neu zusammengesetzte Gemeinderat kommt in der Wahlperiode bis 2032 auf zwölf Mitglieder, darunter gleich fünf neue Gesichter. Bürgermeister David Schneider (WIR für Hagenbüchach), der im Amt bestätigt wurde, vereidigte Heidrun Frenkler (SPD/Grüne), Joachim Jost und Andreas Weghorn (beide Hagenbüchach Gemeinsam Bewegen, HGB), Adrian Strauß (WIR) sowie Tobias Weiskirchen (CSU).

Schon früh war klar: Einen dritten Bürgermeister wird es in Hagenbüchach künftig nicht mehr geben. Laut Schneider hatte man sich dazu bereits im Vorfeld abgestimmt. Da nach der Gemeindeordnung nur ein Stellvertreter verpflichtend ist, wurde der Vorschlag ohne Gegenstimme angenommen.

Zum zweiten Bürgermeister wurde anschließend CSU-Gemeinderat Matthias Jung gewählt. Bürgermeister Schneider hatte ihn vorgeschlagen, Unterstützung kam auch von HGB-Sprecherin Susanne Sprenger. Sie verwies darauf, dass Jung bei der Gemeinderatswahl die meisten Stimmen aller Bewerber erhalten hatte. Das Ergebnis der geheimen Wahl fiel dann auch eindeutig aus: 13 gültige Stimmen, 13-mal Matthias Jung. Nach seiner Vereidigung bedankte sich Jung für das große Vertrauen und kündigte eine gute Zusammenarbeit mit Rat und Verwaltung an.

Die einzige nicht einstimmige Entscheidung des öffentlichen Sitzungsteils betraf die Vertretung, falls sowohl der erste als auch der zweite Bürgermeister gleichzeitig verhindert sein sollten. Hier war man sich zwar schnell einig, dass nur eine Person aus der Mitte des Gemeinderats diese Aufgabe übernehmen soll. Bei der Besetzung gab es dann aber zwei Vorschläge: Bürgermeister Schneider brachte Manuela Wurm (WIR) ins Spiel, HGB schlug Andreas Wegmann vor. In der offenen Abstimmung setzte sich Wurm mit zehn Stimmen durch, Wegmann erhielt die drei Stimmen der HGB-Räte.

Danach lief es wieder wie am Schnürchen. Ob bei Satzungen, der Besetzung der Ausschüsse oder bei den Entsendungen in die Versammlung der Verwaltungsgemeinschaft sowie in die Grund- und Mittelschulverbände – sämtliche Entscheidungen wurden einstimmig und ohne Diskussion getroffen.

Auch bei den Beauftragten für verschiedene Aufgabenbereiche zeigte sich das Gremium geschlossen. Adrian Strauß übernimmt den Bereich Jugend und Sport, Bernd Weghorn ist für Wege zuständig, Dagmar Ludwig für die KiTa. Die Zuständigkeit für Rad- und Wanderwege teilen sich Daniel Sperr und Andreas Weghorn. Neu geschaffen wurde außerdem das Amt für Senioren und Menschen mit Behinderung, das künftig Heidrun Frenkler übernimmt. Ebenfalls neu ist die Begleitung des Ferienprogramms. Dafür war zunächst Andreas Weghorn vorgesehen, der jedoch mit Verweis auf seine weiteren Aufgaben ablehnte und stattdessen Joachim Jost vorschlug. Dieser erklärte sich sofort bereit.

Für Bräuersdorf soll es künftig wieder einen Ortssprecher geben. Bürgermeister Schneider begründete das damit, dass die beiden bisherigen Ratsmitglieder aus dem Ort nicht mehr im Gemeinderat vertreten sind. Damit dafür kein eigener Bürgerantrag nötig wird, sollen die Bräuersdorfer nun direkt von der Gemeinde angeschrieben werden. Auch diesem Vorgehen stimmte der Gemeinderat geschlossen zu.

Ebenfalls einvernehmlich wurde bestätigt, dass Bürgermeister David Schneider auch weiterhin als Eheschließungsstandesbeamter im Standesamt der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf tätig sein darf.

Eine Geschäftsordnung wurde ebenfalls einstimmig beschlossen. Schneider hatte zwar darauf hingewiesen, dass diese keine Satzung im rechtlichen Sinne sei, aber dennoch bindend. Bemerkenswert dabei: In der Beschlussvorlage war von einer Entscheidung „nach eingehender Aussprache“ die Rede – tatsächlich meldete sich dazu jedoch niemand zu Wort.

Unverändert bleibt auch, dass die Mitglieder des Gemeinderats für ihre Arbeit keine Entschädigung erhalten. Vor der Abstimmung bat das neue Ratsmitglied Heidrun Frenkler um eine Erläuterung. Schneider erklärte, die Kosten für Einladungen zu Kärwa und Weihnachtsfeier lägen in etwa auf demselben Niveau wie mögliche Sitzungsgelder. Zudem würden diese gemeinsamen Treffen den Zusammenhalt stärken. Aus dem Gremium war zu hören, die Anerkennung für das Ehrenamt komme „anderswoher“. Frenkler wollte ihre Nachfrage dennoch als Denkanstoß verstanden wissen – gerade mit Blick auf Menschen mit Care-Arbeit oder Alleinerziehende, für die ein politisches Ehrenamt mit zusätzlichen organisatorischen und finanziellen Belastungen verbunden sein könne.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Gemeinderat, der mit einer Andacht startet und sich dann durch fast alle Tagesordnungspunkte ohne große Reibung arbeitet – das hat schon Seltenheitswert. In Hagenbüchach scheint man zum Start der neuen Periode vor allem auf Geschlossenheit zu setzen. Spannend bleibt, ob diese Harmonie auch dann trägt, wenn es künftig um Themen geht, bei denen es nicht nur um Personalien und Formalien, sondern um echte Richtungsentscheidungen für die Gemeinde geht. Ein kleiner Denkanstoß kam ja bereits von Heidrun Frenkler beim Thema Entschädigung für Ratsmitglieder. Das wirkte bodenständig, aber durchaus wichtig. Denn Ehrenamt ist ehrenwert – sollte aber nicht nur für die machbar sein, die es sich leisten können.

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# 17-Jährige aus Ipsheim vermisst

Seit dem 14. April fehlt von der 17-jährigen Hadidja A. aus Ipsheim jede Spur. Die Polizei bittet die Bevölkerung um Hinweise und hofft auf Unterstützung aus der Region.

Wie das Polizeipräsidium Mittelfranken mitteilt, verließ die Jugendliche vermutlich am Vormittag des 14. April das elterliche Anwesen in Ipsheim. Seitdem ist sie nicht mehr nach Hause zurückgekehrt, zudem besteht keinerlei Kontakt zu ihr.

Hadidja A. ist etwa 165 Zentimeter groß und schlank. Zum Zeitpunkt ihres Verschwindens war sie mit einem schwarzen Gewand und Kopftuch (Niqab) sowie weißen Adidas-Sneakern bekleidet.

Die Polizeiinspektion Bad Windsheim bittet dringend um Hinweise zum Aufenthaltsort der Vermissten. Wer Hadidja A. gesehen hat oder Angaben machen kann, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 09841/66160 bei der Polizeiinspektion Bad Windsheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.

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**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

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**Landkreis sucht Übungsleiter für neues Bewegungsangebot unter freiem Himmel**

Mehr Bewegung im Alltag, kostenlos und für alle: Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim soll das Landesprogramm **„Sport vor Ort – draußen, offen, für alle“** unter dem Motto **„MEHR Bewegung für alle“** umgesetzt werden. Damit das Angebot an verschiedenen Orten im Landkreis starten kann, werden aktuell noch erfahrene **Trainerinnen, Trainer und Übungsleitende** gesucht.

Geplant sind **45-minütige Bewegungseinheiten an öffentlichen Plätzen**, die bewusst niedrigschwellig gestaltet werden. Das heißt: **ohne Anmeldung, kostenlos, ohne Vorkenntnisse** und so angelegt, dass die Teilnahme in **Alltagskleidung** möglich ist. Auch **Sportgeräte oder Matten** sind nicht notwendig. Ziel ist es, möglichst vielen Menschen unkompliziert Freude an Bewegung zu vermitteln.

Die Koordination der Veranstaltungsorte übernimmt das **Gesundheitsamt**. Wer als Übungsleitung mitmachen möchte, erhält für den Einsatz eine **Aufwandsentschädigung**.

Interessierte können sich bei **Stefanie Schindler** von der **Gesundheitsregionplus** melden:
**Telefon:** 09161 92-5401 (Mo–Do, 08:00–13:00 Uhr)
**E-Mail:** stefanie.schindler@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee klingt erfreulich bodenständig: raus aus dem Wohnzimmer, rein in die Bewegung – ganz ohne Hightech-Sportuhr, Yogamatte in Sonderedition oder komplizierte Kursbuchung. Gerade solche offenen Angebote können helfen, Menschen zu erreichen, die sonst vielleicht sagen: „Sport ist nichts für mich.“ Vielleicht ist genau das der richtige Ansatz: einfach anfangen.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim, kreis-nea.de

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**Spatenstich für den „Turm der Regionen“: Neues Wahrzeichen für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim**

Während im Hintergrund bereits die Bagger arbeiten, wurde nun auch ganz offiziell der nächste sichtbare Schritt für die Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim gemacht: Am Mittwoch, 7. Mai, fand der symbolische Spatenstich für den „Turm der Regionen“ statt. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl, LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt sowie zahlreiche Projektverantwortliche, Unterstützer und weitere Gäste.

Der Turm soll bei der Landesgartenschau nicht nur ein echter Blickfang werden, sondern zugleich die Vielfalt des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim präsentieren. Landrat Dr. Christian von Dobschütz betonte, dass dem Projekt viele Überlegungen und Gespräche vorausgegangen seien. Im Kreistag habe eine eigene Arbeitsgruppe Ideen zur Darstellung des Landkreises auf der Landesgartenschau entwickelt. Nach verschiedenen Gesprächen und Besuchen anderer Gartenschauen sei schließlich die Entscheidung gefallen: „Wir brauchen einen Turm.“

Der „Turm der Regionen“ soll künftig gleich mehrere Aufgaben erfüllen. Von oben bietet er einen Ausblick über Frankens Mehrregion, während er am Fuß des Bauwerks Einblicke in die Besonderheiten und die Vielfalt des Landkreises geben soll. Für den Landrat ist klar: Der Turm soll ein Symbol für die Region werden und zeigen, „wie schön es bei uns ist“.

Die Kosten für das Projekt liegen bei rund einer Million Euro. Etwa 700.000 Euro übernimmt der Landkreis, die restlichen 300.000 Euro werden von den drei Lokalen Aktionsgruppen Aischgrund, Südlicher Steigerwald und Rangau getragen. Landrat von Dobschütz sieht in dem Bauwerk dabei auch eine Investition in die touristische Zukunft der Region. Seine Rechnung: Wenn sich nach der Landesgartenschau 8.000 zusätzliche Gäste für einen Besuch mit Übernachtung in der Region entscheiden, seien die Kosten rechnerisch bereits wieder eingespielt. Er zeigte sich überzeugt, dass sogar deutlich mehr Besucher kommen könnten.

Auch Bad Windsheims Bürgermeister Philipp Flierl sprach von einem wichtigen Signal weit über die Landesgartenschau hinaus. Der Turm werde der Stadt und der gesamten Region zusätzliche Strahlkraft verleihen. Für LGS-Geschäftsführer Rüdiger Eckardt ist der Turm eng mit der Landesgartenschau verbunden: Beide würden voneinander profitieren – und vor allem die Gäste dürften sich auf ein bleibendes Highlight freuen.

Schon jetzt steht fest: Der „Turm der Regionen“ ist nicht nur für die Dauer der Landesgartenschau gedacht. Auch nach 2027 soll er Besucher anlocken und dauerhaft einen besonderen Ausblick über die Region bieten.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Aussichtsturm ist natürlich mehr als nur ein hoher Punkt mit schöner Sicht. Er ist auch ein Zeichen dafür, dass man der Region etwas zutraut – und das ist grundsätzlich erst einmal eine gute Nachricht. Wenn der Turm hält, was man sich von ihm verspricht, könnte er tatsächlich zu einem neuen Erkennungszeichen für Bad Windsheim und den Landkreis werden. Und seien wir ehrlich: In Franken schaut man doch gerne mal von oben drauf, was man alles Schönes hat.

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# Wenn im Mai der Kirchweihkalender voller wird als der Familienplaner

Der Mai bringt in unserer Region wieder das mit, worauf sich viele das ganze Jahr freuen: Kirchweihzeit. Zwischen Bratwurstduft, Bierzeltmusik, Kirchweihbaum und dem einen oder anderen spontanen „Auf ein Seidla bleiben wir noch“ füllt sich der Veranstaltungskalender im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim und im NaAZA-Gebiet gerade ordentlich.

Ob kleine Dorfkirchweih mit familiärer Stimmung oder mehrere Tage Festbetrieb mit Musik, Buden und geselligem Beisammensein: Die Kärwa gehört bei uns einfach fest zum Jahreslauf. Sie ist Treffpunkt für Familien, Freunde, Vereine und oft auch für all jene, die man sonst das restliche Jahr eher selten sieht – außer eben „spätestens auf der Kirchweih“.

## Diese Kirchweihen stehen im Mai an

– **09. bis 10. Mai:** Kirchweih in **Unterschweinach** bei Neustadt an der Aisch
– **14. bis 18. Mai:** Kirchweih in **Mosbach** bei Markt Erlbach
– **15. bis 17. Mai:** Kirchweih in **Adelsdorf** bei Neuhof an der Zenn
– **16. bis 17. Mai:** **Gänsmarktkirchweih in Uehlfeld**
– **23. bis 25. Mai:** Kirchweih in **Traishöchstädt** bei Dachsbach
– **29. Mai bis 1. Juni:** Kirchweih in **Birnbaum** bei Gerhardshofen

Damit dürfte klar sein: Wer im Mai noch behauptet, in der Region sei nichts los, hat entweder keinen Kirchweihkalender oder noch nicht in die richtige Richtung geschaut.

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih ist bei uns eben weit mehr als Festzelt und Fahrgeschäft. Es ist Dorftreffpunkt, Tradition und manchmal fast schon ein kleines Klassentreffen mit Bierbankgarantie. Und ganz ehrlich: Die Frage, wo es die besten Küchla gibt, wird vermutlich auch in diesem Jahr wieder so leidenschaftlich diskutiert wie andere Leute über große Politik – nur deutlich genussvoller.

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Emskirchen

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**Wende-Manöver auf der B8 bei Emskirchen geht schief: Zwei Autos stark beschädigt**

Ein folgenschweres Wendemanöver hat am Dienstagvormittag auf der B8 bei Emskirchen für einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gesorgt. Auf Höhe von Plankstatt kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein 85-jähriger Autofahrer beim Wenden offenbar den nachfolgenden Verkehr übersehen hatte. Glück im Unglück: Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich laut Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen gegen 10.15 Uhr auf der B8 zwischen Bräuersdorf und Emskirchen in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Toyota auf der Bundesstraße unterwegs, als er ein Wendemanöver einleitete. Dafür fuhr er in die Ausbuchtung eines Waldweges ein. Beim Wenden übersah er jedoch offenbar ein nachfolgendes Fahrzeug.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Autos erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

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Emskirchen

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**Wende-Manöver auf der B8 bei Emskirchen geht schief: Zwei Autos stark beschädigt**

Ein folgenschweres Wendemanöver hat am Dienstagvormittag auf der B8 bei Emskirchen für einen Verkehrsunfall mit hohem Sachschaden gesorgt. Auf Höhe von Plankstatt kollidierten zwei Fahrzeuge, nachdem ein 85-jähriger Autofahrer beim Wenden offenbar den nachfolgenden Verkehr übersehen hatte. Glück im Unglück: Verletzt wurde nach ersten Informationen niemand.

Der Unfall ereignete sich laut Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen gegen 10.15 Uhr auf der B8 zwischen Bräuersdorf und Emskirchen in Fahrtrichtung Neustadt an der Aisch. Nach bisherigen Erkenntnissen war der Fahrer eines Toyota auf der Bundesstraße unterwegs, als er ein Wendemanöver einleitete. Dafür fuhr er in die Ausbuchtung eines Waldweges ein. Beim Wenden übersah er jedoch offenbar ein nachfolgendes Fahrzeug.

Bei dem Zusammenstoß wurden beide Autos erheblich beschädigt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 20.000 Euro. Personen kamen bei dem Unfall nicht zu Schaden.

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**Literarische Reise nach Italien: Kreisbücherei Neustadt zeigt über 65 Romane voller Dolce Vita**

Ein bisschen Italien mitten im Landkreis: Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch lädt ab Montag, 11. Mai 2026, zu einer besonderen Ausstellung ein. Bis Donnerstag, 25. Juni 2026, können Besucherinnen und Besucher in die Welt italienischer Romane eintauchen – von den beeindruckenden Bergen Südtirols über die sanften Landschaften der Toskana bis hinein in die lebendigen Straßen Neapels.

Gezeigt werden mehr als 65 Romane, die in Italien spielen und überwiegend von italienischen Autorinnen und Autoren verfasst wurden. Die Auswahl verspricht eine Reise durch ganz unterschiedliche Stimmungen des Landes: mal leicht und humorvoll, mal tiefgründig, leidenschaftlich oder auch melancholisch. So soll die Ausstellung nicht nur Lust aufs Lesen machen, sondern auch das besondere Lebensgefühl Italiens in die Region holen.

Begleitend zur Ausstellung gibt es einen Flyer mit den vorgestellten Buchtiteln sowie kurzen Rezensionen. Wer also gleich in den nächsten literarischen Kurzurlaub starten möchte, bekommt hier passende Anregungen direkt mit auf den Weg.

Die ausgestellten Romane können während der regulären Öffnungszeiten der Kreisbücherei Neustadt ausgeliehen werden. Die Leihfrist beträgt vier Wochen. Im Laufe des Jahres wird die Ausstellung außerdem auch in den Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld zu sehen sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Italien ohne Stau am Brenner, ohne Kofferpacken und ohne Diskussion, ob die Sonnencreme eingepackt wurde – das hat schon was. Eine schöne Idee der Kreisbücherei, mit Büchern ein Stück Urlaubsgefühl nach Neustadt zu holen. Und wer weiß: Vielleicht reicht diesmal schon ein Büchereiausweis statt Reisepass für den nächsten Ausflug nach Italien.

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Emskirchen

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**Frühjahrs- und Königsschießen in Emskirchen: Treffsicherheit, Titel und viel Gemeinschaft**

Bei frühlingshaftem Wetter hat die Schützengesellschaft Emskirchen ihre Gaststube im Schützenhaus zum Frühjahrs- und Königsschießen geöffnet – und durfte sich über großen Zuspruch freuen. Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, sich sportlich zu messen und zugleich ein paar gesellige Stunden in angenehmer Runde zu verbringen.

Bewusst verzichtete die Schützengesellschaft in diesem Jahr auf den Schützengarten. Grund dafür war die im Vorfeld noch unsichere Wetterlage. Der guten Stimmung tat das jedoch keinen Abbruch. Geschossen wurde stattdessen in der Gaststube, wo Ehrgeiz und Gemeinschaft nah beieinanderlagen.

Teilnehmen konnten Jugendliche und Erwachsene ab zwölf Jahren mit dem Luftgewehr. Für Kinder ab sechs Jahren stand zudem ein Lichtgewehr bereit. Diese sichere Variante ist seit Jahren ein beliebter Einstieg in den Schießsport und bot auch diesmal dem Nachwuchs die Möglichkeit, erste Erfahrungen zu sammeln.

Bei den Titelentscheidungen gab es mehrere erfolgreiche Schützinnen und Schützen zu feiern. Mit der Luftpistole sicherte sich Siegfried Schönleben den Titel des Schützenkönigs. Schützenkönig mit dem Luftgewehr wurde Achim Gerber – ein bemerkenswerter Erfolg, da er erst seit weniger als einem Jahr Mitglied der Schützengesellschaft ist. Cordula Göß wurde zur Schützenkönigin gekürt, Jannik Reichert zum Jungschützenkönig. Auf der Hauptscheibe setzte sich Hans Göß durch.

Auch in der Bürgerwertung wurden starke Ergebnisse erzielt. In der Wertung um den Bürgerkönig gewann Ronny Henke mit einem 53,6-Teiler. Auf den weiteren Plätzen folgten Tanja Hammerbacher und Philipp Ballhorn. In der Jugendwertung der Bürgerschützen wurde Leonard Sos mit einem 262,2-Teiler als Bürgerkönig der Jugend ausgezeichnet.

Die Ehrungen übernahmen Schützenmeister Helge Schneider, Traditionsschützenmeisterin Melanie Feuchtmann und Patrick Talkenberger. Letzterer ist aktuell amtierender Bundeskönig mit dem Luftgewehr.

**Kommentar der Redaktion:**
Schön zu sehen, dass in Emskirchen nicht nur Tradition gepflegt wird, sondern auch der Nachwuchs seinen Platz bekommt. Gerade das Lichtgewehr zeigt, dass moderner Schützensport und sichere Heranführung gut zusammenpassen. Und wenn ein neues Mitglied gleich den Königstitel holt, dann dürfte das intern für Gesprächsstoff sorgen – natürlich im besten Sinne.

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Neustadt an der Aisch

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# Schon ein paar Millionen Liter Wasser gerettet

**An der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Neustadt drehte sich zuletzt vieles um eines der wichtigsten Themen überhaupt: Wasser. Mit einer bundesweiten Multivisionsshow, Unterrichtsmaterialien zum Weiterarbeiten und ersten ganz praktischen Aktionen wurde für die Schülerinnen und Schüler deutlich, wie wertvoll dieses Element ist – und was jeder Einzelne tun kann.**

Neustadt an der Aisch – Wasser ist selbstverständlich – bis es fehlt, verschmutzt ist oder in extremen Wetterlagen zur Gefahr wird. Genau mit diesen Facetten haben sich die Schülerinnen und Schüler der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule jetzt intensiv beschäftigt. Ein besonderer Höhepunkt war dabei die Multivisionsshow **„WasserVision – Wasser ist Leben“**, die bundesweit an Schulen unterwegs ist.

Die Veranstaltung zeigte in eindrucksvollen Bildern, wie eng sauberes Wasser mit Gesundheit, Lebensqualität und Zukunftschancen verbunden ist. Gleichzeitig wurde deutlich: Noch immer haben viele Menschen weltweit keinen sicheren Zugang zu sauberem Wasser.

Damit die Impulse aus der Show nicht nach 90 Minuten wieder verpuffen, setzen Schule und Unterstützer auch auf nachhaltige Vertiefung. Wichtig war das nicht nur der Realschule selbst, sondern auch den Sponsoren – der **Frankenbrunnen-Stiftung „Jugend und Natur“** sowie den **NeuStadtWerken**. Der Verein **„Multivision“**, der hinter dem Projekt steht, stellt ergänzende Materialien zur Verfügung, mit denen sich die siebten Klassen weiter mit dem Thema beschäftigen können – etwa mit dem Wasserkreislauf oder mit Wasserlebewesen, die Hinweise auf die Wasserqualität geben.

Auch eigene Ideen sind gefragt: Alle teilnehmenden Klassenstufen können Projekte entwickeln und beim Verein einreichen. Die besten Beispiele werden an die Frankenbrunnen-Stiftung weitergeleitet, die für eine Klasse einen Sonderpreis mit Brunnenführung ausgelobt hat. Außerdem plant der Landkreis am **22. Juli** einen **Wassertag**, an dem die siebten Klassen ebenfalls teilnehmen möchten.

Schon jetzt gab es an der Schule eine Aktion mit deutlicher Wirkung. Biologielehrerin **Liane Stier** sammelte mit der Umwelt-AG im Umfeld der Schule Zigarettenstummel – und zwar nicht wenige. Das Ergebnis: **anderthalb große Gurkengläser voller Kippen**. In ein Glas passen laut Stier rund **2500 Zigarettenstummel**. Ihre Rechnung macht klar, warum das wichtig ist: **Ein einziger Zigarettenstummel kann bis zu 1000 Liter Wasser verunreinigen.** Allein durch diese Sammelaktion wurden damit rechnerisch **mehr als 2,5 Millionen Liter Wasser geschützt**.

Insgesamt nahmen rund **900 Schülerinnen und Schüler** der Dietrich-Bonhoeffer-Schule an den Veranstaltungen zur „WasserVision“ teil. Zu Beginn bekam jede und jeder eine Flasche Wasser des heimischen Getränkeherstellers. Am Ende wurden die Flaschen wieder in bereitgestellte Kisten zurückgegeben – als bewusst gesetztes Zeichen für den Sinn von **Mehrwegflaschen**.

Wie grundlegend Wasser für das tägliche Leben ist, wurde in der Veranstaltung immer wieder deutlich gemacht. Es wird nicht nur als Trinkwasser benötigt, sondern auch für den Anbau von Lebensmitteln, für die Energieerzeugung und für die Herstellung zahlreicher Konsumgüter. Besonders eindrucksvoll blieb dabei laut Lehrerin Liane Stier eine Zahl hängen: Für die Produktion **einer einzigen Jeans** – vom Baumwollanbau bis zur Färbung – werden rund **7200 Liter Wasser** benötigt.

Die Botschaft der Veranstaltung war klar: Ein energie- und wasserintensiver Lebensstil, Wasserverschwendung und Verschmutzung haben weitreichende Folgen für Mensch und Natur. Verschärft wird die Lage durch das Wachstum der Weltbevölkerung und den Klimawandel, der immer häufiger extreme Wetterereignisse wie Überschwemmungen oder längere Dürreperioden mit sich bringt.

Die 90-minütige Veranstaltung bestand dabei nicht nur aus Filmsequenzen. Moderator **Stefan Simonis** und Moderatorin **Miriam Böhlke** suchten immer wieder das Gespräch mit den Jugendlichen und stellten den Bezug zu ihrem Alltag her. So blieb es nicht bei abstrakten Problemen, sondern es ging auch um die Frage, was jede und jeder selbst verändern kann.

Am Ende stand deshalb nicht nur die Warnung vor düsteren Entwicklungen, sondern auch der Blick nach vorne: Eine **nachhaltige und gerechte Wasserwirtschaft** gehört zu den großen Zukunftsaufgaben. Es geht darum, Ursachen zu bekämpfen – und sich zugleich an veränderte Bedingungen anzupassen.

Träger der „WasserVision“ sind die Entwicklungsorganisation **Help – Hilfe zur Selbsthilfe**, **Hamburg Wasser**, der **Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW)**, der **Verband kommunaler Unternehmen (VKU)** sowie der **Deutsche Städtetag**. Unterstützt wird das Schulprojekt vom **Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND)**.

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Neuhof an der Zenn

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**Schönes für Haus und Garten: Marktplatzfest in Neuhof lockt mit Kunst, Handwerk und Musik**

Neuhof an der Zenn freut sich auf einen abwechslungsreichen Sonntag: Beim Marktplatzfest am **10. Mai** erwartet die Besucherinnen und Besucher rund um den Marktplatz, im Schlossgarten und in der Zehntscheune ein bunter Mix aus Kunsthandwerk, Musik, Kulinarik und Kinderprogramm. Wer gern stöbert, genießt und einen entspannten Frühlingstag in besonderem Ambiente verbringen möchte, dürfte hier genau richtig sein.

Eröffnet wird das Fest um **10.30 Uhr** im Anschluss an den Festgottesdienst. Danach sorgen Vereine und Gasthäuser rund um den Marktplatz für das leibliche Wohl der Gäste. Ab **13 Uhr** ist zudem Unterhaltungsmusik geboten.

Besonders der Schlossgarten verspricht mit seinem idyllischen Flair ein passender Rahmen für die vielen Ausstellerinnen und Aussteller zu werden. Rund **50 Anbieter** präsentieren dort und im umliegenden Bereich ihre Waren. Angeboten werden schöne und praktische Dinge für **Haus und Garten** aus **Metall, Glas, Holz und Stein**. Dazu kommen unter anderem **Pflanzen, Bilder, Schmuck, Taschen, Seifen, Karten** und verschiedenste **Näharbeiten**.

Auch ein **Scherenschleifer** ist wieder mit dabei und bringt stumpfe Alltagshelfer auf Wunsch wieder in Form. Bei schönem Wetter sorgt am Nachmittag außerdem **Fred Munker** für musikalische Unterhaltung.

Das Marktplatzfest endet gegen **18 Uhr**. Die Veranstalter bitten die Besucherinnen und Besucher, die **ausgewiesenen Parkplätze** zu nutzen.

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**Energie selbst erzeugen, Spritkosten senken: Neue Veranstaltungsreihe für Unternehmen startet am 18. Mai**

Steigende Ölpreise, unsichere Märkte und immer schwerer kalkulierbare Kraftstoffkosten setzen viele Betriebe unter Druck – gerade Unternehmen mit eigenem Fuhrpark. Eine neue Veranstaltungsreihe will nun zeigen, wie kleine und mittlere Unternehmen ihre Energieversorgung stärker selbst in die Hand nehmen und Mobilität gleich mitdenken können.

Hintergrund sind die zuletzt deutlich gestiegenen Ölpreise infolge der Sperrung der Straße von Hormuz. Für viele Firmen bedeutet das vor allem eines: Benzin und Diesel werden zur immer größeren Unbekannten in der Kostenrechnung. Gleichzeitig eröffnen erneuerbare Energien neue Möglichkeiten, den eigenen Betrieb unabhängiger von fossilen Importen zu machen und laufende Ausgaben zu senken.

Wie das konkret funktionieren kann, zeigt die Reihe **„Mobilität & Energie im eigenen Unternehmen verbinden: Wissen. Praxis. Austausch“**. Veranstaltet wird sie von der **Europäischen Metropolregion Nürnberg** und der **ENERGIEregion Nürnberg e.V.**. Gefördert wird das Angebot durch das **Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen** im Rahmen des Programms „RegioStrat“.

Die Reihe umfasst insgesamt **zwei Online-Fachveranstaltungen**, **zwei Exkursionen** und **ein Netzwerktreffen**.

Den Auftakt macht am **18. Mai 2026** eine kostenlose Online-Veranstaltung unter dem Titel:

**„Weniger zahlen, besser fahren: Eigene Energie im Unternehmen nutzen und Mobilitätskosten reduzieren“**
**Montag, 18. Mai 2026, 9 bis 10.30 Uhr**
**Online und kostenlos**

Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten dort einen Überblick, wie individuelle Energiesysteme in Unternehmen aussehen können. Außerdem geht es um aktuelle Fördermöglichkeiten rund um Ladeinfrastruktur. Besonders interessant dürfte der Praxisbezug sein: **Johannes Lange**, Schreinermeister aus Ebermannstadt, sowie **Hans-Georg Rießner**, Geschäftsführer der Rießner-Gase GmbH aus Lichtenfels, berichten aus ihrem Unternehmensalltag und zeigen, wie sie Energie und Mobilität bereits miteinander verknüpft haben.

Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung unter: **https://eveeno.com/mobilitaet-energie1**

Weitere Informationen zur gesamten Veranstaltungsreihe gibt es unter:
**https://www.energieregion.de/mobilitaet/**

**Kommentar der Redaktion:**
Für viele Betriebe ist das Thema längst keine Zukunftsmusik mehr, sondern eine ziemlich nüchterne Rechenaufgabe: Wer den eigenen Strom zumindest teilweise selbst erzeugt und klug für Fahrzeuge oder Ladeinfrastruktur nutzt, kann unabhängiger werden. Und wenn am Ende nicht nur die Kosten sinken, sondern auch der Fuhrpark ein bisschen moderner wird, ist das ausnahmsweise mal eine Entwicklung, bei der nicht nur die Buchhaltung lächelt.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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# Unfallschwerpunkte im Landkreis: Diese vier Stellen fielen 2025 besonders auf

Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim hat es im Jahr 2025 insgesamt 2862 Verkehrsunfälle gegeben. Viele davon waren Einzelfälle – doch an einigen Kreuzungen und Straßenabschnitten kam es auffällig oft zu Kollisionen. Die Polizei nennt in ihrer aktuellen Statistik vier Stellen, die besonders ins Auge fallen.

Ein bekannter Brennpunkt bleibt der Kreisverkehr bei Diespeck. Dort registrierte die Polizei im vergangenen Jahr zehn Unfälle. Nach Angaben von Bastian Stegmeier von der Polizeiinspektion Neustadt kam es zu zwei Vorfahrtsmissachtungen mit einem Leichtverletzten, zu fünf Auffahrunfällen mit zwei Leichtverletzten sowie zu drei weiteren Unfällen, bei denen Fahrzeugführer wegen zu hoher Geschwindigkeit von der Fahrbahn abkamen. Angesichts des hohen Verkehrsaufkommens sei diese Zahl zwar erklärbar, dennoch bleibt der Bereich auffällig.

Ebenfalls im Fokus steht die Einmündung der B470 in Richtung Stübach in der Gemeinde Diespeck. Dort ereigneten sich innerhalb kurzer Zeit drei Unfälle, bei denen zwei Menschen leicht verletzt wurden. Interessant: An der nahegelegenen Einmündung „Am Käswasen“ wurden im selben Zeitraum keine Vorfälle registriert. Da es jedoch an beiden Kreuzungen schon in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Abbiegesituationen auf die Bundesstraße und auch zu schwereren Unfällen gekommen war, hat das Staatliche Bauamt Ansbach reagiert. Aktuell laufen dort Baumaßnahmen für eine Ampelanlage.

Ein weiterer Unfallschwerpunkt liegt an der Kreuzung der B13 mit der B470 bei Marktbergel. Dort verzeichnete die Polizei 2025 insgesamt sechs Verkehrsunfälle. Eine Person wurde dabei schwer verletzt. Vor allem auf der Westseite kam es wiederholt zu Abbiegeunfällen und schweren Auffahrkollisionen. Auf der Ostseite wurden zwei Auffahrunfälle registriert.

Auch die Bräuersdorfer Kreuzung an der B8 in der Gemeinde Hagenbüchach bleibt eine bekannte Problemstelle. Viermal krachte es dort im vergangenen Jahr, drei Menschen wurden leicht verletzt. Nach Angaben der Polizei waren in allen Fällen Vorfahrtsmissachtungen die Ursache. Zusätzlich wurde dort auch eine Unfallflucht aufgenommen.

Die Polizei will die bekannten Problemstellen auch im laufenden Jahr weiter genau beobachten. Sollte sich die Lage erneut zuspitzen, dürften die zuständigen Behörden die jeweiligen Kreuzungen und Einmündungen wieder genauer unter die Lupe nehmen.

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