Autorenname: C. Pöschl

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**Warum in die Ferne schweifen? Kreisbücherei Neustadt lädt zu Ausflugsideen aus Franken ein**

Manchmal liegen die schönsten Ziele direkt vor der Haustür: Wer noch nach Inspiration für den nächsten Familienausflug, eine gemütliche Radtour oder eine schöne Wanderung sucht, sollte einen Blick in die Kreisbücherei Neustadt werfen. Dort gibt es aktuell eine besondere Auswahl an Reiseführern für Franken und die angrenzenden Regionen.

Die Kreisbücherei Neustadt an der Aisch im Schulzentrum (Erweiterungsbau) präsentiert noch bis Mitte Mai zahlreiche Reiseführer zu spannenden Ausflugszielen in der Heimat und darüber hinaus. Ob Familien mit Kindern, Senioren, Wanderfreunde oder Radfahrer – die Auswahl bietet für viele Interessen passende Anregungen.

Geöffnet ist die Kreisbücherei zu folgenden Zeiten:

**Montag und Mittwoch**
11:00 bis 13:30 Uhr und 14:30 bis 17:00 Uhr

**Dienstag und Donnerstag**
11:00 bis 13:30 Uhr und 14:30 bis 19:00 Uhr

**Kommentar der Redaktion:**
Man muss nicht immer gleich an die Adria, an den Gardasee oder nach Mallorca denken – manchmal reicht schon ein guter Reiseführer und ein freier Nachmittag, um echte Perlen in Franken zu entdecken. Und ganz ehrlich: Parkplatzsuche und Flughafenkontrolle fallen dabei auch deutlich entspannter aus.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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Neustadt an der Aisch

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# Zwischen Klick und Klassenzimmer: Schülerzeitungen im Landkreis kämpfen ums Überleben

Früher gehörten sie an vielen Schulen ganz selbstverständlich dazu, heute sind sie selten geworden: Schülerzeitungen. Was einst in Redaktionsräumen, auf Schreibmaschinen oder später am Computer entstand, ist im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim inzwischen eher die Ausnahme als die Regel. Doch ganz verschwunden ist das Format nicht – und an einigen Schulen wird mit neuen Ideen daran gearbeitet, junge Menschen wieder fürs Schreiben, Recherchieren und Gestalten zu begeistern.

Am Gymnasium in Scheinfeld lebt die Schülerzeitung unter dem Namen **„INSIDER“** weiter – allerdings nicht mehr gedruckt, sondern konsequent digital. Betreut wird das Projekt von den Deutschlehrerinnen **Regina Wiederer** und **Rebekka Hack**, die das Medium mit einem neuen Konzept wieder attraktiver machen wollen. Inhaltlich ist die Zeitung breit aufgestellt: von DIY-Beiträgen über Kindheitsfotos von Lehrkräften bis hin zu Interviews und persönlichen Erfahrungsberichten der Schülerinnen und Schüler. Für Regina Wiederer ist klar: Wer heute junge Leser erreichen will, muss sich verändern und mit der Zeit gehen.

Im zugehörigen Kurs lernen die Jugendlichen nicht nur das Schreiben, sondern auch journalistische und mediale Grundlagen. Im Mittelpunkt steht dabei vor allem die Kreativität innerhalb eines journalistischen Rahmens. Genau dieses Hineinschnuppern in die Welt des Journalismus soll künftig noch weiter ausgebaut werden.

Auch am **Georg-Wilhelm-Steller-Gymnasium in Bad Windsheim** gibt es mit der **„BESTStEller“** noch eine Schülerzeitung. Allerdings erscheinen die Ausgaben dort nach Angaben der betreuenden Lehrkraft **Julia Gold** inzwischen deutlich seltener und unregelmäßiger. Wenn eine neue Ausgabe kommt, dann nur noch online über die Schulhomepage.

Eine besondere Ausnahme im Landkreis ist die Schülerzeitung **„Die Sonnenseiten“** an der Schule in **Diespeck**. Sie erscheint einmal im Jahr – meist kurz vor den großen Ferien – sogar noch in gedruckter Form. Betreut wird sie aktuell von **Katrin Roth** und **Kerstin Bock**. Die Auflage liegt bei rund 400 Exemplaren, finanziert wird das Heft über Sponsoren und Anzeigen. Entsprechend ist auch Werbung enthalten, doch so soll der Preis für die Leser erschwinglich bleiben. Ein Exemplar kostet zwischen drei und vier Euro.

Die Texte stammen von den Schülerinnen und Schülern selbst. Eine klassische Redaktion gibt es in Diespeck zwar nicht, aber in den Klassen werden die Kinder von ihren Lehrkräften zum Schreiben motiviert. Inhaltlich geht es vor allem um das Schulleben: Konzerte, Ausflüge, Sportveranstaltungen, dazu Witze, Steckbriefe von Lehrkräften und Personal sowie ein Grußwort. Organisation, Layout, Druckerei und die Suche nach Anzeigenkunden übernehmen die betreuenden Lehrerinnen. Das sei viel Arbeit, lohne sich aber, weil vielen die Zeitung nach wie vor wichtig sei.

Gerade beim kreativen Schreiben sieht Katrin Roth einen großen Wert. Für viele Kinder sei es ein besonderer Anreiz, den eigenen Text später tatsächlich gedruckt in den Händen zu halten. Manchmal schließen sich auch mehrere Kinder zusammen und verfassen gemeinsam Beiträge. Vor dem Druck wird natürlich noch einmal Korrektur gelesen – blamieren soll sich schließlich niemand.

Am **Friedrich-Alexander-Gymnasium in Neustadt an der Aisch** ist die frühere Schülerzeitung dagegen mittlerweile Geschichte. Von 2016 bis 2023 lief sie noch als P-Seminar. Schulleiter **Norbert Zips** erklärt, dass das Interesse bei Schülern und Lehrkräften immer weiter zurückgegangen sei. Irgendwann seien Aufwand und Kosten schlicht zu hoch gewesen, um das Projekt fortzuführen. Dabei war das Themenspektrum dort durchaus vielfältig – von Politik über Schulgeschehen bis hin zu Umweltfragen und Anekdoten. Eine Rückkehr ist derzeit zwar nicht geplant, grundsätzlich ausgeschlossen ist eine spätere Wiederbelebung aber nicht.

In Scheinfeld setzt man unterdessen bewusst auf niedrigere Hürden, um möglichst viele Jugendliche mitzunehmen. Die Schülerzeitung wird dort als Wahlfach am Mittwochnachmittag angeboten. Weil zusätzlicher Nachmittagsunterricht nicht unbedingt Begeisterungsstürme auslöst, gibt es für ältere Schülerinnen und Schüler inzwischen auch eine Art **Homeoffice-Option**. Wer aus Interesse mitmacht und nicht für Abiturpunkte, bekommt zudem keine Note.

Regina Wiederer betont, dass man bewusst auf eine lockere Atmosphäre achte. Es gehe nicht darum, 90 Minuten Frontalunterricht abzuhalten, sondern darum, jungen Menschen Raum für kreatives Arbeiten zu geben – ohne den üblichen Notendruck. Gerade Schülerinnen und Schüler, die gerne schreiben, sollten auch außerhalb des klassischen Unterrichts Möglichkeiten bekommen, sich auszuprobieren.

Für den Fortbestand der modernen Schülerzeitung hält Wiederer den Schritt ins Digitale für entscheidend. In der Schule werden QR-Codes verteilt, über die die Ausgaben direkt per Smartphone abrufbar sind. Außerdem werden die Links im Schüler-Elternportal eingebunden. Seit rund einem Jahr wird zusätzlich über den Instagram-Kanal der SMV für die Schülerzeitung geworben. Nach Einschätzung der betreuenden Lehrkräfte war genau das ein wichtiger Schritt nach vorne. Hinzu kommt ein ganz praktischer Vorteil: Druckkosten fallen keine mehr an.

Um den Kurs noch attraktiver zu machen, denkt man in Scheinfeld auch über Kooperationen und Workshops nach – etwa mit Fotografen oder durch Angebote wie die Jugendzeitungs-Kampagne des Bayerischen Rundfunks. Solche Möglichkeiten, auch einmal außerhalb der Schule Erfahrungen zu sammeln, kommen bei den Jugendlichen gut an.

Inhaltlich soll die Schülerzeitung offen bleiben. Nach Aussage der beiden Lehrkräfte wird kein Themenvorschlag einfach abgelehnt. Jedes Schulhalbjahr steht zwar unter einem gemeinsam gewählten Grundthema, doch grundsätzlich soll Platz für viele unterschiedliche Ideen sein. Zwei größere Ausgaben pro Schuljahr sind derzeit vorgesehen.

Wichtig ist den Verantwortlichen dabei auch eines: **Noten sollen keine Eintrittskarte sein**. Wer anfangen würde, nur auf schulische Leistungen zu schauen, würde viele Interessierte eher abschrecken. Für Regina Wiederer wäre das der falsche Weg. Denn Schülerzeitungen leben nicht von Elite-Auswahl, sondern von Neugier, Kreativität und dem Mut, einfach mal loszuschreiben.

**Kommentar der Redaktion:**
Früher lag die Schülerzeitung oft irgendwo zwischen Pausenbrot, Matheheft und Tintenkiller – heute muss sie gegen Smartphone, Streaming und Social Media bestehen. Kein leichtes Spiel. Umso schöner ist es, dass es im Landkreis noch Schulen gibt, die das Schreiben nicht einfach sang- und klanglos beerdigen. Gerade in Zeiten von schnellen Meinungen und kurzen Videos ist es vielleicht gar nicht so verkehrt, wenn junge Menschen lernen, sauber zu formulieren, zu recherchieren und Gedanken in Sätze zu packen, die länger halten als ein Story-Post für 24 Stunden. Und ganz ehrlich: Eine gute Schülerzeitung war schon immer irgendwo zwischen Insiderwissen, Charme, Chaos und Wahrheitsfindung unterwegs – also fast wie der echte Journalismus.

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Emskirchen

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**Emskirchener Unterstützung für fahrerlose Rennwagen: Studenten-Team schreibt Motorsport-Geschichte**

Was in der Region entwickelt und gefertigt wird, schafft es manchmal bis auf die ganz große Bühne des Motorsports: Die enge Zusammenarbeit zwischen der Firma Weiler Werkzeugmaschinen aus Emskirchen und dem studentischen Rennteam High-Voltage Motorsports der FAU Erlangen-Nürnberg hat nun einen besonderen Erfolg möglich gemacht. Bei der Formula Student Germany gelang dem Team erstmals eine erfolgreiche autonome Fahrt bei einem offiziellen Wettbewerb.

Wie das Unternehmen in einer Pressemitteilung berichtet, waren Krista Dewes, Leiterin des Mechanik-Teams von High-Voltage Motorsports, und ihr Kommilitone Stefan Kraus jetzt zu Besuch bei Weiler in Emskirchen. Dort wurden sie von Geschäftsführer Michael Eisler sowie Stefan Sommerfeld, Leiter Technologie, empfangen. Neben dem Austausch über die gemeinsame Zusammenarbeit erhielten die Studierenden auch eine Führung durch die Produktionshallen.

In der vergangenen Saison hatte das 101 Mitglieder starke Team bereits sein fünftes Elektrofahrzeug gebaut: den **FAUmax Sigma**. Der Rennwagen war beim Wettbewerb am Hockenheimring das drittleichteste Fahrzeug im Teilnehmerfeld. Besonders bemerkenswert: Mit diesem Boliden gelang dem Team die erste erfolgreiche Fahrt ohne Fahrer bei einem offiziellen Event der Formula Student Germany.

Weiler hatte für das Projekt Präzisionskomponenten auf seinen Drehmaschinen gefertigt, die im Fahrwerk des Fahrzeugs verbaut wurden. Laut Krista Dewes war der Wagen „der zuverlässigste in unserer Vereinsgeschichte“. Ohne die Unterstützung aus Emskirchen wäre ein solches Projekt laut ihrer Aussage nicht möglich gewesen.

Auch für die aktuelle Saison hat sich das Team viel vorgenommen. Das inzwischen sechste Elektrofahrzeug soll mit einigen grundlegenden Neuerungen an den Start gehen: Statt Heckantrieb setzt High-Voltage Motorsports künftig auf Allradantrieb mit Radnabenmotoren. Hinzu kommen ein neues Monocoque, also eine selbsttragende Karosserie, eine verbesserte Aerodynamik sowie ein neuer Akku.

Mit diesem technischen Paket will das Team bei mehreren Wettbewerben antreten: bei der **Formula Student Czech** in Tschechien, der **Formula Student Germany** sowie der **Formula Student East** in Ungarn.

Michael Eisler lobte das Engagement der Studierenden und betonte, dass Weiler das Projekt seit mehr als zehn Jahren gerne unterstütze. Die regelmäßigen Erfolge des Teams seien ein schönes Beispiel dafür, wie technische Exzellenz und echter Teamgeist zusammenwirken können.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn aus Emskirchen Teile für einen Rennwagen kommen, der sogar ohne Fahrer sauber über die Strecke fährt, dann zeigt das einmal mehr: Innovation passiert nicht nur in großen Konzernzentralen, sondern oft direkt vor unserer Haustür. Und ganz ehrlich: Früher war man schon stolz, wenn das Mofa angesprungen ist – heute bauen Studenten autonome Elektro-Rennwagen. Die Zeiten ändern sich.

*Foto: WEILER*

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Emskirchen

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**TSV Emskirchen: Langjährige Treue gewürdigt – Hauptversammlung mit Ehrungen, Sportberichten und Ausblick**

Beim TSV Emskirchen standen bei der Hauptversammlung vor allem zwei besondere Ehrungen im Mittelpunkt. Daneben wurde aber auch deutlich, wie vielfältig und lebendig das Vereinsleben ist: Von Fußball über Leichtathletik bis hin zu Turnen und Bogensport gab es zahlreiche positive Entwicklungen zu berichten. Für einen gelungenen Auftakt sorgten zudem die EmsiDancers mit einer eindrucksvollen Tanzdarbietung.

Großen Applaus erhielten Herta Eckardt und Uwe Scheller. Herta Eckardt gehört dem TSV seit 55 Jahren an, Uwe Scheller sogar seit 62 Jahren. Beide wurden im Rahmen der Versammlung zu Ehrenmitgliedern ernannt. Vorsitzender Werner Schmitt würdigte dabei ihr jahrzehntelanges, besonderes Engagement für den Verein.

Auch die Berichte aus den einzelnen Abteilungen nahmen bei der Versammlung breiten Raum ein. Wie der TSV Emskirchen mitteilte, überwinterte die erste Fußball-Mannschaft auf Tabellenplatz 1 der B-Klasse. Das klare Ziel für das laufende Jahr ist der Aufstieg in die A-Klasse. Besonders hervorgehoben wurden außerdem die engagierte Nachwuchsarbeit und die erfolgreiche Teilnahme mehrerer Mannschaften an regionalen Wettbewerben.

Sehr erfreulich fiel auch die Bilanz der Leichtathletikabteilung aus. Zahlreiche Athletinnen und Athleten konnten persönliche Bestleistungen erzielen. Mehrere Podestplätze bei regionalen Meisterschaften unterstrichen die starke sportliche Entwicklung.

Im Bereich Turnen stand erneut das breite Angebot für Kinder und Erwachsene im Mittelpunkt. Positiv wurde vor allem bewertet, dass die Kindersportschule, kurz KiSS, nach einer kurzen Pause im Herbst 2025 wieder aufgenommen werden konnte. Die Bogenschützen berichteten ihrerseits von einer stabilen Mitgliederzahl sowie von einer ersten erfolgreichen Teilnahme an der Gaumeisterschaft WA (World Archery).

Bei den Mitgliederzahlen musste der Verein im vergangenen Jahr zwar einen leichten Rückgang verzeichnen. Aus Sicht des Vorstands gibt es aber bereits wieder positive Signale. So zeigte sich schon im ersten Quartal 2026 eine Aufwärtstendenz – unter anderem durch die Wiederaufnahme der KiSS.

Auch die Finanzen des Vereins waren Thema der Hauptversammlung. Schatzmeister Thomas Schneider bezeichnete die finanzielle Lage des TSV als solide. Einnahmen und Ausgaben hätten sich planmäßig entwickelt. Größere Investitionen seien sorgfältig vorbereitet und transparent dargestellt worden. Der vom Vorstand vorgestellte Haushaltsplan für das Jahr 2026 wurde von den Mitgliedern einstimmig verabschiedet.

Zum Abschluss dankte Vorsitzender Werner Schmitt allen Ehrenamtlichen, Trainerinnen und Trainern, Übungsleiterinnen und Übungsleitern sowie Unterstützern für ihren Einsatz. Gleichzeitig wurde auf zwei wichtige Termine im Vereinsjahr hingewiesen: den Rats-Run-Hindernislauf am 17. Mai sowie den Ochsenweiherlauf am 3. Oktober.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Verein lebt nicht nur von Tabellenplätzen, Pokalen und gut gefüllten Kassen – sondern vor allem von Menschen, die über Jahrzehnte dabeibleiben und mit anpacken. Wenn jemand 55 oder sogar 62 Jahre Vereinstreue mitbringt, dann ist das mehr als nur Mitgliedschaft – das ist gelebte Vereinsgeschichte. Und dass der TSV Emskirchen gleichzeitig sportlich, organisatorisch und beim Nachwuchs so breit aufgestellt ist, zeigt: Hier wird nicht nur verwaltet, sondern wirklich gestaltet. Oder anders gesagt: Beim TSV scheint man zu wissen, dass ein Verein mehr braucht als nur einen Ball und einen Beitragsschein.

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Markt Erlbach

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# Markt Erlbach verabschiedet Haushalt einstimmig – starke Gewerbesteuer sorgt für Spielraum

Gute Nachrichten aus dem Marktgemeinderat: Markt Erlbach hat seinen Haushalt einstimmig verabschiedet – und das in einer Zeit, in der viele Kommunen deutlich stärker unter Druck stehen. Möglich macht das vor allem die positive Entwicklung bei der Gewerbesteuer. Bei der Haushaltsdebatte fiel außerdem auf: Die Reden wurden diesmal überwiegend von Frauen geprägt.

Dass dieses Bild noch etwas deutlicher ausfiel, lag auch daran, dass FWL-Fraktionsvorsitzender Rudolf Born verhindert war und seine Haushaltsrede von Karin Frühwald vorgetragen wurde. Doch auch unabhängig davon waren Frauen bei den Wortmeldungen stark vertreten: Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß, Kämmerin Andrea Tiefel und für die CSU Christina Nüssel. Für die SPD sprach Volker Rudolph.

Große Kritik am Zahlenwerk gab es im Gremium nicht. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß zeigte sich zwar erfreut über die solide Entwicklung, mahnte aber zugleich zur Vorsicht. Die steigenden Gewerbesteuereinnahmen dürften nicht dazu verleiten, zu optimistisch zu planen. Gerade diese Einnahmen könnten stark schwanken. Zudem folgt auf höhere Steuerkraft zeitversetzt auch eine steigende Kreisumlage. Positiv sei dennoch, dass sich Markt Erlbach bei der Steuerkraft Schritt für Schritt dem Landesdurchschnitt annähere.

Auch die hohe Zuführung vom Verwaltungs- in den Vermögenshaushalt verschaffe der Marktgemeinde viel Handlungsspielraum. Doch auch hier gelte: keine Leichtsinnigkeit. Kreß machte deutlich, dass Gebührenanpassungen weiterhin notwendig seien. Denn selbst bei Einrichtungen wie der Rangauhalle, dem Rangaubad, dem Klowagen oder den Kindertagesstätten arbeite man längst nicht kostendeckend. Nur bei klassischen kostenrechnenden Einrichtungen wie Wasser und Abwasser sei das anders.

## Haushaltsvolumen wächst deutlich

Kämmerin Andrea Tiefel stellte einen neuen Rekordhaushalt vor. Das Haushaltsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um mehr als sechs Millionen Euro. Ein Teil dieser Steigerung ergibt sich allerdings auch aus internen Verrechnungen, etwa bei den Arbeitsstunden des Bauhofs.

Tiefel machte deutlich: Markt Erlbach wächst – bei den Einnahmen, den Ausgaben, den Aufgaben und insgesamt auch als Kommune. Besonders erfreulich sei dabei, dass die Einnahmen aus der Gewerbesteuer inzwischen erstmals über denen aus der Einkommensteuer liegen. Gleichzeitig steigen aber auch die Ausgaben. Als Beispiel nannte sie die Unterhaltskosten für die gemeindlichen Einrichtungen, die seit 2020 um fast 50 Prozent zugenommen haben.

## Frauenstimmen und klare Botschaften aus den Fraktionen

Christina Nüssel von der CSU hob ebenfalls die positive Entwicklung der Gewerbesteuer hervor. Auch die Zahl der Gewerbetreibenden sei deutlich gestiegen – von 130 im Jahr 2020 auf inzwischen 181. Gleichzeitig verwies sie auf die gestiegene Kreisumlage. Markt Erlbach zahlt als fünftgrößte Kommune des Landkreises inzwischen die vierthöchste Summe an den Landkreis.

Über zehn Millionen Euro sollen allein in Baumaßnahmen investiert werden. Nicht eingerechnet ist dabei der Neubau des Kindergartens in der Kirchgasse, da dieses Projekt – ebenso wie die Sanierung des Wohn- und Geschäftshauses in der Hauptstraße 48 – über die WBG Zirndorf/Markt Erlbach abgewickelt wird. Nüssel machte deutlich, dass die Gemeinde mit dem Kindergartenneubau im eigenen Haushalt an ihre Grenzen gekommen wäre.

Für die Freie Wählerliste ließ Rudolf Born in seiner von Karin Frühwald vorgetragenen Rede ein Bild sprechen: den „wind of change“, den Wind der Veränderung. Man könne sich gegen diesen Wind stemmen – oder die Segel setzen und ihn nutzen, um voranzukommen. Genau das tue Markt Erlbach derzeit.

Besonders hob Born den Ausbau des Glasfasernetzes hervor. Jeder Haushalt bekomme die Chance auf einen kostenlosen Glasfaseranschluss. Schnelles Internet sei heute eine wichtige Grundlage für Arbeit, Bildung und gesellschaftliche Teilhabe. Darauf könne Markt Erlbach stolz sein.

SPD-Sprecher Volker Rudolph lobte vor allem die Investitionen in Kinder und Betreuung. Die Pflichtaufgaben seien im Haushalt insgesamt „sehr gut gelöst“. Gleichzeitig sah er auch Handlungsbedarf beim Rathaus, das aus seiner Sicht mindestens energetisch saniert werden müsse. Mit Blick auf die verbauten Materialien formulierte er es gewohnt trocken: Das verbaute Aluminium sei nach Gold der zweitbeste Wärmeleiter. Auch die WBG bewertete er grundsätzlich positiv, mahnte aber an, deren Defizit nicht aus den Augen zu verlieren.

## Die größten Investitionen 2025

Die größten Investitionen in diesem Jahr entfallen auf drei Bereiche:

– Breitbandausbau: 3,5 Millionen Euro
– Ausbau der Ansbacher/Windsheimer Straße: 1,4 Millionen Euro
– Erweiterung des Horts: 1,8 Millionen Euro

Für alle drei Maßnahmen gibt es hohe Zuschüsse. In der Sitzung wurde allerdings auch darauf hingewiesen, dass diese Fördergelder oft erst mit Verzögerung fließen.

## Kommentar der Redaktion

Markt Erlbach kann sich freuen: Einstimmiger Haushalt, starke Gewerbesteuer, kräftige Investitionen – davon können andere Kommunen derzeit nur träumen. Aber die Warnungen aus dem Rathaus sind berechtigt. Wer bei guter Kassenlage gleich in Feierlaune verfällt, merkt oft erst später, dass die Kreisumlage schon mit dem Taschenrechner um die Ecke steht. Positiv ist aber: Hier wird nicht nur verwaltet, sondern sichtbar in Infrastruktur, Kinderbetreuung und Digitalisierung investiert. Und Glasfaser für alle Haushalte ist eben mehr als nur schnelles Netflix – auch wenn das daheim vermutlich für manche das überzeugendste Argument bleibt.

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Emskirchen

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# Als Emskirchen noch einen Segelflugplatz hatte

## Flugpioniere bauten sich ihren Traum vom Fliegen kurzerhand selbst

Emskirchen war einst Schauplatz einer fast vergessenen, aber faszinierenden Geschichte: In den frühen 1950er Jahren gab es südöstlich des Gemeindeweihers, dem vielen noch als „Tränkweiher“ bekannten Ort, tatsächlich einen Segelflugplatz. Dort hoben mutige Flugbegeisterte mit selbstgebauten Seglern ab – mit viel Idealismus, handwerklichem Können und einer großen Portion Abenteuergeist.

Darauf macht nun der Emskirchener Heimatverein aufmerksam. Alte Aufzeichnungen, Fotos, ein historischer Zeitungsbericht und Erinnerungen von Nachfahren der damaligen Beteiligten zeichnen das Bild einer Zeit nach, in der in Emskirchen nicht nur geträumt, sondern auch gebaut und geflogen wurde.

Als Start- und Landefläche diente eine Wiese in Richtung der Dürrnbucher Höhe. Wolfgang Bärnreuther vom Heimatverein berichtet, dass dort 1952 sogar ein erster Segelflugtag stattfand, der Tausende Besucherinnen und Besucher anzog. Begrüßt wurden sie damals vom damaligen Bürgermeister Konrad Schuler. Das Ereignis war so besonders, dass Schulkinder anschließend sogar Aufsätze darüber schreiben mussten.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Michael Kerschbaum und Hans Maier. Wie aus einem alten Zeitungsartikel hervorgeht, bauten die beiden ein Hochleistungssegelflugzeug vom Typ „Gronau Baby II A“ – ein eleganter Einsitzer mit 13 Metern Spannweite. Laut dem damaligen Bericht entstand das Flugzeug in „entsagungsvoller, viele Monate währender harter Arbeit“, die praktisch die gesamte Freizeit der jungen Männer verschlang – oft bis tief in die Nacht und in die frühen Morgenstunden hinein.

Für ihren Traum investierten die Flugpioniere ihre Ersparnisse. Unterstützung kam von Freunden, Gönnern und örtlichen Förderern. Sogar eine Art Sponsoring gab es bereits: Auf den Flügeln war der Schriftzug der Emskirchener „Hirschenbräu“ zu sehen, die damals der Familie Schuler gehörte.

Auch weitere Emskirchener Familien waren mit der Fliegerei verbunden. So erinnern sich Nachfahren wie Friedrich Kerschbaum, Bernd Schuler, Robert Gellinger und Michael Kerschbaum an die Begeisterung ihrer Väter für das Fliegen. Michael Kerschbaum war im Zweiten Weltkrieg am Hesselberg zur Pilotenausbildung, auch Hans Maier verfügte über fliegerisches Können.

Gebaut wurden die Segler aus Holz und Leinwand – und natürlich wurden sie stilecht getauft. Dass die Erbauer handwerklich ausgesprochen geschickt waren, darin sind sich die Nachfahren einig. Rund um die Fliegerei fand sich damals eine kleine, aber engagierte Gruppe von Enthusiasten zusammen.

In der Luft konnten die Einsitzer, je nach Thermik, bis zu einer Stunde unterwegs sein und Höhen von etwa 1000 bis 1500 Metern erreichen. Moderne Technik wie Funk an Bord gab es noch nicht. Gestartet wurde mithilfe einer Winde, die an einem aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Kleinlaster befestigt war. So wurden die Flugzeuge einige hundert Meter geschleppt, bis sie abhoben.

Ganz ohne Risiko war das nicht: Friedrich Kerschbaum berichtet, dass sein Vater einmal abgestürzt sei. Glücklicherweise erlitt er nur leichtere Verletzungen. Der beschädigte Segler wurde nach Hause gebracht und wieder aufgebaut. Mit Übungsflugzeugen wurde außerdem auch in Gunzendorf geflogen, wohl um Erfahrung und Fluggefühl zu sammeln.

Lange währte die Emskirchener Segelflug-Ära allerdings nicht. Bereits 1953 wurde der Verein wieder aufgelöst. Ein Grund war, dass die Männer der ersten Stunde beruflich immer stärker eingebunden waren und die Zeit für das aufwendige Hobby fehlte. Heute erinnern nur noch Fotos, alte Berichte und die Unterlagen des Heimatvereins an diese außergewöhnliche Episode der Ortsgeschichte.

Bemerkenswert am Rande: Keiner der Nachfahren trat das fliegerische Erbe der Väter an. So blieb die große Zeit der Emskirchener Segelflugpioniere ein kurzes, aber umso spannenderes Kapitel der lokalen Geschichte.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal schreibt das echte Leben eben die besten Geschichten – und Emskirchen hatte sie schon, lange bevor „Start-up“ ein Modewort wurde. Da wurde nicht lange über Visionen geredet, da wurden aus Holz, Leinwand und Leidenschaft einfach Flugzeuge gebaut. Mit eigener Hände Arbeit, viel Mut und vermutlich auch der ein oder anderen schlaflosen Nacht. Dass so etwas mitten in unserer Region passiert ist, zeigt: Große Träume brauchen nicht zwingend große Städte – manchmal reicht auch eine Wiese am Tränkweiher.

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**Neustädter Autorin gewinnt auf der Leipziger Buchmesse den „Seraph“**

Ein Buch schreiben – mit diesem Gedanken spielen viele. Die Neustädterin Christiane Osterlänger hat ihn nicht nur ernst genommen, sondern gleich beeindruckend umgesetzt: Sie veröffentlichte eine zweibändige Urban-Fantasy-Reihe, fand schnell einen Verlag – und wurde nun auf der Leipziger Buchmesse mit einem renommierten Literaturpreis ausgezeichnet.

Für den ersten Band ihrer im Weltenbaumverlag erschienenen Dilogie **„Drachenseelensplitter – Demons within“** erhielt die 30-Jährige, die unter dem Pseudonym **Jenna T. Scriver** schreibt, den **Phantastikpreis „Seraph“** in der Kategorie **„Bestes Debüt 2026“**. Verliehen wird der Preis von der Phantastischen Akademie, die dem Phantastik-Genre im Literaturbetrieb mehr Aufmerksamkeit verschaffen will.

Noch immer kann Christiane Osterlänger den Erfolg kaum glauben. Die Freude über die Auszeichnung ist groß. In der Laudatio wurde besonders hervorgehoben, dass es ihr gelungen sei, in der Urban Fantasy eine packende Geschichte über Magie, Besessenheit und Dämonen mit dramatischer und zugleich zurückhaltend romantischer Spannung zu erzählen. Auch der sensible Umgang mit psychischen Erkrankungen wurde von der Jury ausdrücklich gewürdigt. Die Geschichte zeige, dass jeder Mensch sein eigenes Päckchen zu tragen habe, ohne darauf reduziert zu werden.

Gerade diese Mischung aus Melancholie, Schwere und Humor ist der Neustädter Autorin besonders wichtig. Für sie gehört zur Glaubwürdigkeit einer Geschichte, dass Emotionen authentisch wirken – auch, weil darin ein Stück persönlicher Erfahrung steckt.

Dankbar ist Osterlänger vor allem ihrer Verlegerin, die stets an sie glaubte und das Buch sogar ohne ihr Wissen für die Nominierung eingereicht hatte. Umso größer war die Überraschung, als am Ende tatsächlich der Preis an sie ging. Besonders schätzt die Autorin, dass sie in ihrem Verlag nicht unter permanentem Zeitdruck arbeiten müsse. Denn, so ihre Überzeugung: **„Geschichten brauchen Luft zum Atmen.“**

Der Weg zum Bucherfolg begann nicht über Nacht. Schon früh begeisterte sich Christiane Osterlänger fürs Schreiben. Nach ihrem Abschluss an der FOS in Fürth arbeitete sie zunächst in der Gastronomie und später im Einzelhandel. Eine Anzeige der Akademie für kreative Berufe brachte dann eine neue Wendung. Eigentlich interessierte sie sich dort zunächst für die Ausbildung zur Synchronsprecherin. Während der Ausbildung sollten die Teilnehmenden in einer Kleingruppe ein Hörspiel auswählen und neu vertonen. Osterlänger wollte lieber selbst eines schreiben – und bekam dafür grünes Licht. Das Ergebnis aus dem Fantasy-Bereich kam gut an.

Kreativität sei für sie seit jeher Herzenssache. Schon als Kind erfand sie eigene Geschichten und tauchte immer wieder in Fantasiewelten ab. Nach dem Tod eines ihr nahestehenden Menschen trug sie sich bereits mit dem Gedanken, ihre Trauer literarisch zu verarbeiten. Doch damals, sagt sie rückblickend, sei die Zeit dafür noch nicht reif gewesen.

Nach dem Abschluss an der Akademie nahm das Schreiben dann ernsthaft Fahrt auf. Ursprünglich wollte sie sich mit einer Kurzgeschichte an einem Wettbewerb beteiligen. Doch schnell merkte sie, dass kurze Formen nicht ihre Stärke sind. Die Figuren ihrer Geschichte entwickelten ein Eigenleben, drängten in den Vordergrund und ließen sie nicht mehr los. Immer neue Ideen kamen hinzu, wurden überarbeitet, verändert oder auch wieder verworfen.

Begonnen hatte sie mit dem Projekt im **Juni 2020**, fertig war das Werk schließlich im **Mai 2025**. Als sie auf den Weltenbaumverlag aufmerksam wurde und ihr sowohl die Buchcover als auch der Internetauftritt zusagten, schickte sie ein Exposé ein. Mit einer schnellen Antwort hatte sie nicht gerechnet – doch bereits am nächsten Tag kam die Rückmeldung mit der Bitte, das Manuskript einzureichen. Daraus entstand eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Verlag und ihrer Lektorin.

Veröffentlicht wurden inzwischen zwei Bände der **„Drachenseelensplitter“** – unter dem Pseudonym **Jenna T. Scriver**. Der Name hat dabei eine ganz persönliche Geschichte: „Jenna“ hieß eine Husky-Hündin aus einem Film, den sie als Kind liebte. „Scriver“ stammt vom Nachnamen einer Buchfigur. Und das „T“ steht, wie sie mit einem Schmunzeln erklärt, ganz einfach für **Tee**, den sie gerne trinkt.

Stillstand gibt es für die Neustädterin nicht. Aktuell arbeitet Christiane Osterlänger bereits an einem neuen Projekt. Geplant ist ein **Hörbuch**, das im kommenden Jahr erscheinen soll. Dabei wird sie einer ihrer Protagonistinnen selbst die Stimme leihen. Umgesetzt wird das Projekt mit dem **Utopie-Verlag**.

**Kommentar der Redaktion:**
Aus Neustadt an der Aisch auf die Leipziger Buchmesse – das ist schon eine Hausnummer. Besonders schön: Hier zeigt sich, dass kreative Geschichten aus unserer Region nicht nur im stillen Kämmerchen entstehen, sondern auch überregional Beachtung finden. Und wer sechs Jahre an einem Werk arbeitet, der weiß: Ein Buch schreibt sich eben nicht zwischen Tür, Angel und Teetasse – auch wenn Letztere bei Jenna T. Scriver offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt.

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Neustadt an der Aisch

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**Blitzermarathon im Landkreis: Hier kontrolliert die Polizei diese Woche verstärkt**

Wer in diesen Tagen im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim unterwegs ist, sollte den Tacho besser besonders gut im Blick behalten. Mit der sogenannten „Speedweek“ nimmt die Polizei in ganz Deutschland verstärkt Raserinnen und Raser ins Visier – und am Mittwoch steht mit dem Blitzermarathon der Höhepunkt der Aktionswoche an. Auch in unserer Region sind zahlreiche Messstellen angekündigt, dazu kommen weitere unangekündigte Kontrollen.

Von Sonntag, 13. April, bis Samstag, 19. April, wird bundesweit verstärkt kontrolliert. Allein in Bayern sind laut Innenministerium mehr als 1000 Messstellen geplant. Besonders intensiv wird es von Mittwoch, 15. April, 6 Uhr, bis Donnerstag, 16. April, 6 Uhr. In diesem Zeitraum müssen Autofahrerinnen und Autofahrer mit vielen Geschwindigkeitsmessungen rechnen – auch an Orten, die nicht vorab veröffentlicht wurden.

Hintergrund der Aktion ist die nach wie vor hohe Zahl von Unfällen durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Polizei will mit der Kontrollwoche für mehr Verkehrssicherheit sorgen und gefährliche Raserei eindämmen.

Für den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim wurden unter anderem folgende Messstellen angekündigt:

**Bad Windsheim**
– Wiebelsheimer Straße in Richtung Ortsende
– Staatsstraße 2253 zwischen Rüdisbronn und Berolzheim

**Burgbernheim**
– B470 in Richtung Illesheim

**Dietersheim**
– B470 von Dottenheim in Richtung Ipsheim

**Markt Erlbach**
– Staatsstraße 2252 bei Haaghof

**Neustadt an der Aisch**
– vor der Comeniusschule
– An der Bastei

**Oberickelsheim**
– B13 Richtung A7

**Scheinfeld**
– B8 beim Abzweig nach Unterlaimbach (außerorts)

**Uffenheim**
– bei der Grund- und Mittelschule in der Schulstraße
– Adelhofer Straße
– Ulsenheimer Straße auf Höhe der Oberen Mühle

Wer also in Neustadt, Markt Erlbach, Bad Windsheim oder auf den Bundes- und Staatsstraßen im Landkreis unterwegs ist, sollte in dieser Woche besonders aufmerksam und angepasst fahren. Denn neben den bekannten Messpunkten setzt die Polizei auch ganz bewusst auf den Überraschungseffekt.

**Kommentar der Redaktion:**
Mal ehrlich: Wer sich über einen Blitzer aufregt, sollte vielleicht zuerst aufs eigene Gaspedal schauen. Gerade vor Schulen, in Ortsdurchfahrten oder an bekannten Gefahrenstellen hört der Spaß schnell auf. Und wenn die „Speedweek“ am Ende dafür sorgt, dass ein paar Leute früher vom Gas gehen, dann hat sie ihren Zweck erfüllt. Ein paar Minuten später ankommen ist eben immer noch besser als gar nicht.

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Diespeck

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**B470-Sperrung bei Diespeck: Umleitungsverkehr belastet Ort noch bis 24. April**

Seit Ende März ist die Bundesstraße 470 zwischen der Abzweigung nach Stübach und dem Diespecker Kreisel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird aktuell in beide Richtungen durch Diespeck umgeleitet – mit spürbaren Folgen für Anwohner und Autofahrer. Vor allem zu den Stoßzeiten rollen regelrechte Kolonnen durch den Ort. Doch ein Ende ist in Sicht: Wenn alles nach Plan läuft, soll ab dem 24. April der Verkehr wieder regulär über die B470 fließen.

Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Man stehe im ständigen Austausch mit dem Staatlichen Bauamt, so Helmreich. Auch seien die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld ausreichend über die außergewöhnliche Verkehrssituation informiert worden.

Klar sei aber auch: Die aktuelle Lage sei für viele im Ort eine echte Belastung. Besonders betroffen sind laut Helmreich die Anwohnerinnen und Anwohner der Bamberger und Neustädter Straße – ebenso wie die Autofahrer, die sich morgens und abends durch den Ort bewegen müssen.

Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit den Fraktionen des Gemeinderates intensiv mit der Maßnahme beschäftigt und sich auf die Einschätzung der Fachleute verlassen, dass die Sanierung notwendig ist. Laut Helmreich bot es sich an, die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Ampelanlage durchzuführen.

Während der Umleitungsphase wurde in Diespeck außerdem die bisherige „Rechts-vor-links“-Regelung aufgehoben. Nach den Osterferien sollen zusätzlich Schülerlotsen eingesetzt werden, damit Kinder sicher zur Schule kommen.

Auch vom Staatlichen Bauamt Ansbach gibt es positive Signale: Frank Biedermann bestätigte, dass der vorgesehene Zeitplan aktuell eingehalten werden kann. Der erste Bauabschnitt läuft derzeit. Momentan wird die Asphaltdeckschicht aufgetragen, danach folgen die üblichen Restarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung der Straßenränder mit Bitumenkanten, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen, die Montage von Leitplanken und die Wiederherstellung des Banketts.

Im Anschluss starten die nächsten Bauphasen. Der zweite Bauabschnitt beginnt am Montag, 27. April. Dann geht es um Tiefbauarbeiten für die künftige Ampelanlage an der Käswasen-Kreuzung, also um das Verlegen von Kabeln und Leitungen. Für diese Arbeiten sollen nur noch halbseitige Sperrungen notwendig sein.

Der dritte und letzte Bauabschnitt ist schließlich für Mitte bis Ende Mai geplant. Dann werden die abschließenden Asphaltarbeiten zwischen den beiden Einmündungen durchgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer derzeit durch Diespeck muss, braucht vor allem eines: Geduld. Die Umleitung ist für viele nervig, für manche Anwohner wohl sogar eine tägliche Geräuschkulisse mit Dauer-Abo. Aber: Wenn am Ende die Straße saniert und die neue Ampelanlage vorbereitet ist, hat das Ganze wenigstens ein sinnvolles Ziel. Bleibt zu hoffen, dass Wetter, Baufortschritt und Verkehrsdisziplin weiter mitspielen – dann hat Diespeck bald wieder etwas mehr Ruhe und weniger Blechlawinen im Ort.

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ObstbaumveredelungUffenheimKursWordPress

**Obstbäume selbst veredeln: Kurs in Uffenheim vermittelt praktisches Wissen**

Wer schon immer wissen wollte, wie aus einem guten Obstbaum ein noch besserer wird, hat Ende April die passende Gelegenheit dazu: In Uffenheim findet ein Kurs zu den Grundlagen der Obstbaumveredelung statt. Dabei gibt es nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch wertvolle praktische Tipps rund um die richtige Technik und die Auswahl passender Unterlagen.

Am **Samstag, 25. April 2026**, lädt die **Kreisobstanlage in Uffenheim** zu einem Kurs über die **Grundlagen der Obstbaumveredelung** ein. Referent **Friedrich Pickel** erklärt dabei insbesondere die verschiedenen **Veredelungstechniken**, den **richtigen Schnitt der Edelreiser** sowie die **Auswahl geeigneter Veredelungsunterlagen**.

Beginn der Veranstaltung ist um **09:00 Uhr** in **„Am Obstgarten“ in Uffenheim**.

Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht bei **Kreisfachberater Richard Krämer** unter **Tel. 09161 92-4111** oder per E-Mail an **richard.kraemer@kreis-nea.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein spannendes Angebot für alle, die im Garten nicht nur zuschauen, sondern selbst Hand anlegen wollen. Obstbaumveredelung klingt erstmal nach Fachbegriff aus dem Lehrbuch, ist aber im Grunde echte praktische Gartenkunst – und am Ende vielleicht der Anfang für den eigenen Apfelbaum mit Lieblingssorte im heimischen Garten.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
(c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Schützenverein Unternesselbach zieht positive Bilanz – neue Darts-Abteilung sorgt für Aufwind**

Der Schützenverein Unternesselbach hat bei seiner Hauptversammlung nicht nur auf ein aktives Vereinsjahr zurückgeblickt, sondern auch den Blick nach vorne gerichtet. Neben bewährten Veranstaltungen wie Wintergrillen, Maiwanderung und Waldfest sorgt vor allem eine neue Abteilung für frischen Schwung im Vereinsleben: In Unternesselbach wird ab sofort auch offiziell Dart gespielt.

Schützenmeister Stefan Zehelein erinnerte in seinem Rückblick an zahlreiche gelungene Aktivitäten im Vereinsjahr. Dazu gehörten das Wintergrillen zum Jahresauftakt, die traditionelle Maiwanderung sowie das Waldfest mit Preis- und Königsschießen.

Besonders im Fokus stand die neu gegründete Darts-Abteilung. Tobias Felsch stellte die Entwicklung der neuen Sparte vor und berichtete, dass die erste Mannschaft derzeit in der fünften Bezirksliga auf einem starken dritten Platz steht. Aufgrund des großen Zuspruchs und des Mitgliederzuwachses ist laut Pressemitteilung bereits geplant, künftig sogar drei Mannschaften für den Ligabetrieb zu melden. Auch mehrere größere Turniere sind bereits in Vorbereitung. Weitere Interessierte sind jederzeit willkommen.

Sportwart Felix Heinlein berichtete zudem über die sportlichen Aktivitäten in den weiteren Disziplinen des Vereins. Im laufenden Sportjahr sind zwei Mannschaften in den Bereichen Sportpistole Kleinkaliber aktiv, außerdem tritt eine Mannschaft mit der Luftpistole an. Hinzu kommt eine Luftgewehrmannschaft, die als Schießgemeinschaft mit dem Patenverein SG Dietersheim geführt wird. In der Bogenabteilung nimmt aktuell zwar keine Mannschaft an Wettkämpfen teil, dafür sei die Trainingsbeteiligung bei Kindern und Erwachsenen erfreulich hoch.

**Harald Heinlein neu als Schriftführer**

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde Schützenmeister Stefan Zehelein in seinem Amt bestätigt. Auch Marc Braun bleibt stellvertretender Schützenmeister, Kathrin Gembruch weiterhin Schatzmeisterin. Neu ins Amt des Schriftführers wurde Harald Heinlein gewählt.

Komplettiert wird die Vorstandschaft durch Sportwart Felix Heinlein sowie die Beisitzer Marc Zehelein, Tobias Felsch, Ben Gembruch, Günther Holler, Volker Barthelmeß, Nicole Zehelein, Rainer Zehelein, Vanessa Zehelein und Karl-Heinz Höhn. Die Rechnungsprüfung übernehmen künftig Martin Ernst und Uwe Bachmayer.

Neben den Berichten und Wahlen standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Bernhard Heinlein, Georg Heinlein, Karl-Heinz Höhn und Friedrich Mühlberger ausgezeichnet. Richard Herbolzheimer gehört dem Verein sogar bereits seit 55 Jahren an.

Darüber hinaus ehrte der Bayerische Sportschützenbund mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit: Werner Himmler wurde für 40 Jahre ausgezeichnet, Manfred Bertlein, Bernd Fehler, Karl-Heinz Haag und Norbert Pfund jeweils für 50 Jahre. Willi Achtelstetter wurde für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

**Kommentar der Redaktion:**
Tradition bewahren und gleichzeitig Neues wagen – genau so bleibt ein Verein lebendig. Dass in Unternesselbach neben Schießsport und Bogentraining nun auch Dart seinen festen Platz findet, zeigt, wie sich Vereinsleben heute weiterentwickeln kann. Und wenn aus einer neuen Abteilung gleich drei Mannschaften werden könnten, dann darf man wohl sagen: Dieser Pfeil hat direkt ins Schwarze getroffen.

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LandesgartenschauStellarioMaskottchenWordPress

**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 bekommt eigenes Maskottchen: „Stellario“ soll Kinder und Familien begeistern**

Die Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 hat ab sofort ein neues Gesicht: Mit der Seekuh **„Stellario“** wurde ein sympathisches Maskottchen vorgestellt, das vor allem Kinder und Familien durch die Veranstaltung begleiten soll. Die freundlich gestaltete Figur soll schon im Vorfeld Lust auf die Landesgartenschau machen und später auf dem Gelände als niedlicher Wegbegleiter, Fotomotiv und Identifikationsfigur präsent sein.

Entworfen wurde „Stellario“ von der Grafikerin **Katharina Heer**, die bereits mit anderen Maskottchenprojekten Erfahrung gesammelt hat. Die Seekuh kommt in einer rundlichen, comicartigen Gestaltung daher und soll mit klaren Formen und einem freundlichen Ausdruck sofort ins Auge fallen. Besonders auffällig: der fränkische Dreispitz, die kurze Hose und das magentafarbene T-Shirt mit weißen Blüten und dem Logo der Landesgartenschau. So verbindet die Figur regionale Elemente mit einem modernen und familienfreundlichen Auftritt.

Hinter dem Namen und der Figur steckt auch eine historische Verbindung zu Bad Windsheim. Inspiriert wurde „Stellario“ von **Georg Wilhelm Steller**, einem Sohn der Stadt. Der Naturforscher entdeckte im 18. Jahrhundert die später nach ihm benannte **Stellersche Seekuh**. Das Tier starb allerdings nur wenige Jahrzehnte nach seiner Entdeckung aus. Damit steht „Stellario“ nicht nur für Sympathie und Unterhaltung, sondern auch für Themen wie Naturbewusstsein, Entdeckergeist und einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Lebensräumen.

Gerade im Kinder- und Jugendprogramm soll das neue Maskottchen künftig eine wichtige Rolle spielen. Geplant ist, dass „Stellario“ junge Besucherinnen und Besucher spielerisch durch die Themenwelt der Landesgartenschau führt, Wissen vermittelt und für besondere Erlebnisse sorgt.

Maskottchen sind bei modernen Landesgartenschauen längst mehr als nur hübsche Figuren. Sie geben Veranstaltungen ein Gesicht, schaffen Wiedererkennungswert und machen auch komplexe Themen wie Nachhaltigkeit, Gartenbau oder Stadtentwicklung leichter zugänglich. Ein Beispiel dafür war die Bayerische Landesgartenschau 2024, bei der das Entenpaar „Kirk und Stetti“ als Sympathieträger für die Schau warb.

Mit „Stellario“ setzt Bad Windsheim nun ebenfalls auf eine emotionale Botschafterfigur, die die Werte der Landesgartenschau 2027 auf charmante Weise vermitteln soll. Schon jetzt ist klar: Die Seekuh soll ein fester Bestandteil der Vorfreude auf das Großereignis in der Region werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Seekuh mit fränkischem Dreispitz – auf diese Kombination muss man auch erst einmal kommen. Aber genau das macht solche Figuren oft erfolgreich: Sie bleiben im Kopf. Und wenn „Stellario“ es schafft, Kinder spielerisch für Natur, Umwelt und die Geschichte Bad Windsheims zu begeistern, dann hat das Maskottchen seinen Job schon erfüllt. Außerdem gilt: Lieber eine sympathische Seekuh als irgendein beliebiger Werbecharakter von der Stange.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH

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Neustadt an der Aisch

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# Stadtrat tagt in Neustadt an der Aisch: Entscheidungen aus dem Rathaus stehen an

Im Neustädter Rathaus steht die nächste Stadtratssitzung bevor: Am Mittwoch, 15. April 2026, kommen die Mitglieder des Stadtrates im Großen Sitzungssaal zusammen. Beginn ist um 18:30 Uhr. Für Bürgerinnen und Bürger ist das eine gute Gelegenheit, Kommunalpolitik direkt vor Ort mitzuerleben und zu erfahren, welche Themen die Stadt aktuell bewegen.

Auf der Sitzung werden die anstehenden Punkte der Tagesordnung behandelt, die für Neustadt an der Aisch von Bedeutung sind. Auch wenn die Tagesordnung bereits im Vorfeld bekannt gemacht wurde, ist es oft etwas anderes, Diskussionen, Argumente und Entscheidungen unmittelbar im Sitzungssaal mitzuverfolgen. Gerade dort zeigt sich, welche Projekte, Fragen und Entwicklungen die Stadt in nächster Zeit prägen könnten.

Wer sich für die Zukunft Neustadts interessiert, kann sich so aus erster Hand informieren und einen direkten Eindruck von der Arbeit des Stadtrates gewinnen. Kommunalpolitik beginnt bekanntlich nicht in Berlin oder München, sondern oft genau dort, wo Straßen, Schulen, Baugebiete oder Vereinsleben konkret entschieden werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Rathaus klingt für manche erstmal nach trockener Tagesordnung und langen Wortmeldungen – dabei geht es dort oft um genau die Dinge, über die man sich im Alltag am Gartenzaun, beim Bäcker oder auf dem Marktplatz unterhält. Also: Wer wissen will, was in Neustadt an der Aisch geplant ist, bekommt hier die Informationen nicht aus zweiter Hand, sondern direkt aus dem Sitzungssaal.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 sucht Mitmacher aus der Region**

Die Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 wirft ihre Schatten voraus – und schon jetzt sind kreative Ideen aus der ganzen Region gefragt. Vereine, Gemeinden, Organisationen und Initiativen können sich ab sofort einbringen und Teil eines großen, bunten Programms werden, das den Sommer 2027 mit Leben füllen soll.

Geplant sind rund 2.000 Veranstaltungen, die die Landesgartenschau zu einem Ort voller Begegnungen, Erlebnisse und gemeinsamer Momente machen sollen. Gesucht werden Beiträge aller Art: Ob Vortrag, Vorführung, Mitmachaktion oder eine ganz andere Idee – willkommen ist alles, was das Programm für Besucherinnen und Besucher aller Generationen bereichert.

Wer mitmachen möchte, kann seine Vorschläge direkt per E-Mail an **veranstaltung@bad-windsheim2027.de** senden.

Die Landesgartenschau bietet damit nicht nur Bad Windsheim, sondern auch vielen engagierten Menschen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit einem großen Publikum zu präsentieren.

**Kommentar der Redaktion:**
2.000 Veranstaltungen – das ist schon eine Ansage. Da dürfte 2027 in Bad Windsheim wirklich an jeder Ecke etwas geboten sein. Für Vereine und Gruppen aus unserer Region ist das eine schöne Gelegenheit, sich zu zeigen, neue Kontakte zu knüpfen und vielleicht auch ein paar Menschen für die eigene Sache zu begeistern. Und ganz ehrlich: Wenn am Ende wirklich für jede Altersgruppe etwas dabei ist, dann könnte das ein Sommer werden, über den man hier noch lange spricht.

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KirchweihLandratsamtNeustadtWordPress

**Kirchweih-Saison 2025 im Landkreis: Diese Termine solltet ihr euch vormerken**

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm beginnt auch wieder die Kirchweih-Zeit in unserer Region. Das Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim hat eine umfangreiche Übersicht der anstehenden Kirchweihen veröffentlicht. Von kleinen Dorfkirchweihen bis hin zu den großen Festen in den Städten ist in den kommenden Monaten wieder einiges geboten.

Ob Neustadt, Emskirchen, Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf oder viele weitere Orte im Landkreis: Für Kirchweih-Fans gibt es von April bis November fast an jedem Wochenende einen Anlass zum Feiern.

**Die Kirchweih-Termine im Überblick:**

**April**
23.–27.04. Kirchweih in Oberickelsheim bei Uffenheim
24.–27.04. Kirchweih in Jobstgreuth
24.–26.04. Kirchweih in Thierberg bei Scheinfeld
26.04. Kirchweih in Eichelberg bei Ipsheim
30.04.–03.05. Kirchweih in Linden bei Markt Erlbach

**Mai**
01.–04.05. Kirchweih in Oberroßbach bei Dietersheim
09.–10.05. Kirchweih in Unterschweinach bei Neustadt a.d. Aisch
14.–18.05. Kirchweih in Ipsheim
14.–18.05. Kirchweih in Mosbach bei Markt Erlbach
15.–17.05. Kirchweih in Adelsdorf bei Neuhof a.d. Zenn
16.–17.05. Gänsmarktkirchweih in Uehlfeld
23.–25.05. Kirchweih in Traishöchstädt bei Dachsbach
29.05.–01.06. Kirchweih in Birnbaum bei Gerhardshofen

**Juni**
05.–08.06. Kirchweih in Unternzenn bei Obernzenn
06.–14.06. Kirchweih in Neustadt a.d. Aisch
12.–14.06. Nachkirchweih in Neustadt a.d. Aisch
18.–22.06. Kirchweih in Markt Taschendorf
18.–22.06. Kirchweih in Neidhartswinden bei Emskirchen
19.–21.06. Kirchweih in Hirschneuses bei Neuhof a.d. Zenn
28.06. Spitalkirchweih in Uffenheim

**Juli**
03.–05.07. Kirchweih in Oberlaimbach bei Scheinfeld
04.–05.07. Kirchweih in Schellert bei Neustadt a.d. Aisch
04.–05.07. Kirchweih in Göttelhöf bei Gerhardshofen
08.–13.07. Kirchweih in Neuhof a.d. Zenn
09.–13.07. Kirchweih in Dürrnbuch bei Emskirchen
10.–12.07. Kirchweih in Oberalbach bei Wilhelmsdorf
11.–12.07. Kirchweih in Oberrimbach bei Burghaslach
12.07. Kirchweih in Ullstadt bei Sugenheim
16.–20.07. Kirchweih in Hagenbüchach
18.–19.07. Kirchweih in Ober- und Untersachsen bei Diespeck
18.–19.07. Keglerkerwa Abtsgreuth bei Münchsteinach
19.07. Kirchweih in Eschenbach bei Markt Erlbach
23.–27.07. Kirchweih in Willmersbach bei Gerhardshofen
25.–26.07. Kirchweih in Altmannshausen bei Markt Bibart

**August**
06.–10.08. Kirchweih in Dettendorf bei Diespeck
07.–09.08. Kirchweih in Rohensaas bei Uehlfeld
12.–18.08. Kirchweih in Trautskirchen
13.–17.08. Kirchweih in Losaurach bei Markt Erlbach
13.–17.08. Kirchweih in Lachheim bei Markt Taschendorf
20.–24.08. Kirchweih in Wilhelmsdorf
20.–24.08. Kirchweih in Egenhausen bei Obernzenn
21.–24.08. Kirchweih in Stübach bei Diespeck
21.–24.08. Kirchweih in Markt Erlbach
21.–23.08. Kirchweih in Obersteinbach bei Markt Taschendorf
21.–23.08. Kirchweih in Gleißenberg bei Burghaslach
21.–23.08. Kirchweih in Seitenbuch bei Burghaslach
21.08.–01.09. Kirchweih in Bad Windsheim
21.–24.08. Kirchweih in Gerhardshofen
26.–31.08. Kirchweih in Rauschenberg bei Dachsbach
28.08.–01.09. Kirchweih in Emskirchen
28.–31.08. Kirchweih in Münchsteinach
28.08.–01.09. Kirchweih in Scheinfeld
29.08. Vorkirchweih in Uffenheim bei Ergersheim
30.08. Kirchweih in Breitenlohe bei Burghaslach

**September**
02.–07.09. Kirchweih in Burghaslach
03.–08.09. Kirchweih in Langenfeld
04.09. Kirchweih in Freihaslach bei Burghaslach
04.–07.09. Kirchweih in Uffenheim
05.–06.09. Kirchweih in Birkenfeld bei Neustadt a.d. Aisch
08.09. Kirchweih in Fürstenforst bei Burghaslach
10.–14.09. Kirchweih in Ulsenheim bei Markt Nordheim
11.–14.09. Kirchweih in Geißlingen bei Oberickelsheim
11.–13.09. Kirchweih in Mausdorf bei Emskirchen
13.09. Kirchweih in Baudenbach
13.09. Kirchweih in Krassolzheim bei Sugenheim
17.–21.09. Kirchweih in Frankfurt bei Markt Taschendorf
17.–21.09. Kirchweih in Walddachsbach bei Dietersheim
17.–21.09. Kirchweih in Gülchsheim bei Hemmersheim
18.–21.09. Kirchweih in Unteraltenbernheim bei Obernzenn
18.–22.09. Kirchweih in Burgbernheim
18.–29.09. Kirchweih in Neuebersbach bei Münchsteinach
19.–20.09. Kirchweih in Unternesselbach bei Neustadt a.d. Aisch
20.09. Kirchweih in Sugenheim
20.09. Kirchweih in Unterrimbach bei Burghaslach
24.–28.09. Kirchweih in Dottenheim bei Dietersheim
25.–27.09. Kirchweih in Oberfeldbrecht bei Neuhof an der Zenn
25.–27.09. Kirchweih in Altershausen bei Münchsteinach
25.–28.09. Kirchweih in Dachsbach
25.–28.09. Kirchweih in Rappenau und Straßenhof bei Obernzenn
25.–28.09. Kirchweih in Hambühl bei Baudenbach
26.–27.09. Kirchweih in Herrnneuses bei Neustadt a.d. Aisch
26.–27.09. Kirchweih in Obernesselbach bei Neustadt a.d. Aisch
27.09. Kirchweih in Neundorf bei Sugenheim
27.09. Kirchweih in Rosenbirkach bei Burghaslach

**Oktober**
01.–04.10. Kirchweih in Frankenfeld bei Baudenbach
01.–05.10. Kirchweih in Herbolzheim bei Markt Nordheim
02.–04.10. Kirchweih in Schnodsenbach bei Scheinfeld
02.–05.10. Kirchweih in Obernzenn
02.–05.10. Kirchweih in Appenfelden bei Oberscheinfeld
08.–11.10. Kirchweih in Rennhofen bei Emskirchen
08.–12.10. Kirchweih in Brunn bei Emskirchen
08.–12.10. Kirchweih in Prühl bei Oberscheinfeld
08.–11.10. Kirchweih in Oberhöchstädt bei Dachsbach
08.10. Kirchweih in Ermetzhofen bei Ergersheim
09.–11.10. Kirchweih in Unterlaimbach bei Scheinfeld
09.–12.10. Kirchweih in Gollachostheim bei Gollhofen
09.–12.10. Kirchweih in Oberaltenbernheim bei Obernzenn
09.–12.10. Kirchweih in Oberndorf bei Ipsheim
09.–10.10. Kirchweih in Ziegenbach bei Markt Bibart
09.–11.10. Kirchweih in Unterfeldbrecht bei Neuhof a.d. Zenn
11.10. Kirchweih in Deutenheim bei Sugenheim
11.10. Kirchweih in Kirchrimbach bei Burghaslach
11.10. Kirchweih in Schwebheim bei Burgbernheim
15.–19.10. Kirchweih in Markt Nordheim
15.–19.10. Kirchweih in Oberscheinfeld
15.–19.10. Kirchweih in Steinach/Ens
15.–19.10. Kirchweih in Beerbach bei Dietersheim
16.–18.10. Kirchweih in Klosterdorf bei Scheinfeld
16.–19.10. Kirchweih in Urphertshofen bei Obernzenn
17.–18.10. Kirchweih in Eggensee bei Neustadt a.d. Aisch
17.–18.10. Kirchweih in Schauerheim bei Neustadt a.d. Aisch
18.10. Kirchweih in Neuherberg bei Ergersheim
20.–27.10. Kirchweih in Diespeck
21.–26.10. Kirchweih in Markt Bibart
22.–25.10. Kirchweih in Krettenbach bei Oberscheinfeld
22.–26.10. Kirchweih in Altheim und Dietersheim bei Dietersheim
22.–26.10. Kirchweih in Kaubenheim
23.–27.10. Kirchweih in Gollhofen
23.–25.10. Kirchweih in Kornhöfstadt bei Scheinfeld
23.–26.10. Kirchweih in Limbach bei Obernzenn
23.–25.10. Kirchweih in Pfahlenheim bei Hemmersheim
23.–27.10. Kirchweih in Münchhof bei Burghaslach
23.–26.10. Kirchweih in Mörlbach und Bergtshofen
24.–25.10. Kirchweih in Stierhöfstetten bei Oberscheinfeld
25.10. Kirchweih in Ezelheim bei Sugenheim
25.10. Kirchweih in Krautostheim bei Sugenheim
25.10. Kirchweih in Ergersheim
25.10. Kirchweih in Pfaffenhofen bei Burgbernheim
25.10. Kirchweih in Schornweisach bei Uehlfeld
30.10.–01.11. Kirchweih in Roßbach-Mönchsberg-Höfen bei Baudenbach
30.10.–02.11. Kirchweih in Breitenau bei Obernzenn
30.10.–01.11. Kirchweih in Weimersheim bei Ipsheim
31.10.–01.11. Kirchweih in Diebach bei Neustadt a.d. Aisch

**November**
05.–09.11. Kirchweih in Bullenheim bei Ippesheim
05.–09.11. Kirchweih in Ippesheim
06.–08.11. Kirchweih in Mailheim bei Ipsheim
06.–08.11. Kirchweih in Lipprichhausen bei Hemmersheim
08.11. Kirchweih in Ingolstadt bei Sugenheim
12.–16.11. Kirchweih in Herrnbrechtheim bei Ippesheim
12.11. Kirchweih in Hemmersheim
19.–23.11. Kirchweih in Rodheim bei Oberickelsheim
20.–21.11. Kirchweih in Burghöchstadt bei Burghaslach

Wer also seine Ausflüge, Festbesuche oder vielleicht sogar den nächsten Kirchweih-Sonntag schon planen möchte, hat jetzt die passende Übersicht. Gerade in unserer Region gehören die Kirchweihen einfach dazu – mit Bratwurst, Musik, Bier, Begegnungen und oft auch dem einen oder anderen lustigen Abend, an den man sich am Montag nur noch teilweise erinnert.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih-Kalender speichern, Freunde zusammentrommeln und im Zweifel lieber einmal mehr nachschauen, wo am Wochenende etwas los ist – denn in unserem Landkreis ist die Auswahl wirklich beeindruckend. Man könnte fast meinen: Wer hier keine Kerwa findet, hat entweder kein Handy oder war am falschen Ort unterwegs.

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Neustadt an der Aisch

VollsperrungNeustadtBauarbeitenWordPress

**Vollsperrung in Neustadt: Bauarbeiten in Waaggasse und Bleichgasse ab 13. April 2026**

Wer in Neustadt a.d. Aisch unterwegs ist, sollte sich auf Einschränkungen einstellen: In der Unteren Waaggasse sowie in der Unteren und Oberen Bleichgasse stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Für Anwohner, Pendler und Besucher heißt das in den kommenden Monaten vor allem: mehr Zeit einplanen und auf die Beschilderung achten.

Vom **13. April bis voraussichtlich 31. Juli 2026** werden die **Untere Waaggasse** sowie die **Untere und Obere Bleichgasse** **voll gesperrt**. Grund dafür sind **Tiefbauarbeiten für die Strom- und Wasserversorgung** sowie **notwendige Kanalbauarbeiten**.

Damit kommt es in diesem Bereich über mehrere Monate hinweg zu Einschränkungen im Verkehr. Wer dort wohnt, arbeitet oder regelmäßig durchfährt, sollte sich frühzeitig auf mögliche Umleitungen einstellen. Die Stadt empfiehlt, die aktuelle Beschilderung vor Ort zu beachten.

Gerade im innerstädtischen Bereich können solche Maßnahmen schnell für Verwirrung sorgen – umso wichtiger ist es, aufmerksam zu fahren und gegebenenfalls alternative Strecken einzuplanen.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten beliebt, aber wenn am Ende Strom, Wasser und Kanalisation zuverlässig funktionieren, ist das eine Investition, die sinnvoll ist. Oder anders gesagt: Lieber ein paar Monate Umleitung als später Überraschungen unter der Straße. Wer also in Neustadt unterwegs ist, braucht in dieser Zeit vor allem eines: Geduld – und vielleicht einen kleinen inneren Navi-Mönch.

Quelle: Stadt Neustadt a.d. Aisch
Bild: Rathaus Neustadt a.d. Aisch

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**Frühstart für die Landesgartenschau 2027: Dauerkarten ab 29. April zum Early-Bird-Preis erhältlich**

Bad Windsheim macht sich bereit für eines der großen Ereignisse der Region: Am **29. April 2026** startet offiziell der **Dauerkartenvorverkauf für die Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027**. Zum Auftakt ist am Bahnhofsvorplatz ein besonderer Abend geplant, der schon jetzt Lust auf das Großevent im kommenden Jahr machen soll.

Wer sich früh entscheidet, kann sich die Dauerkarte zum **exklusiven Early-Bird-Preis von 70 Euro pro Person** sichern. Dieses Angebot gilt **bis einschließlich 3. Oktober 2026**. Der Start des Vorverkaufs soll dabei nicht einfach nur ein Ticketverkauf sein, sondern ein stimmungsvoller Auftakt mit Überraschungen, besonderen Momenten und einer geheimnisvollen Inszenierung.

Noch halten sich die Veranstalter mit Details bewusst zurück. Klar ist aber: Besucher dürfen sich auf einen besonderen Abend freuen, der inspirierend und atmosphärisch auf die Landesgartenschau 2027 einstimmen soll. Angekündigt ist ein „Show Down“ am Bahnhofsvorplatz in Bad Windsheim.

**Die Daten im Überblick:**
**Datum:** 29. April 2026
**Uhrzeit:** 17:00 Uhr
**Ort:** Bahnhofsvorplatz, Bahnhof Bad Windsheim

Wer dabei sein möchte, kann sich hier anmelden:
https://www.bad-windsheim2027.de/show-down-am-bahnhofsvorverkaufsstart/einladung/

Die Zusage soll bis spätestens **15. April 2026** per Mail an **anmeldung@bad-windsheim2027.de** gesendet werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Landesgartenschau 2027 wirft damit ganz offiziell ihre Schatten voraus – und Bad Windsheim zeigt schon jetzt, dass man nicht einfach nur Blumen pflanzt, sondern auch Stimmung machen kann. Der Early-Bird-Preis dürfte für viele aus der Region interessant sein, die das Großereignis von Anfang an begleiten wollen. Und wenn schon der Vorverkaufsstart geheimnisvoll angekündigt wird, darf man gespannt sein, was 2027 erst alles auf die Beine gestellt wird.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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Neustadt an der Aisch

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**Selbstverteidigungskurs in Neustadt: Angebot speziell für Mädchen und Frauen**

Sich sicherer fühlen, Gefahrensituationen besser einschätzen und im Ernstfall richtig reagieren: Genau darum geht es bei einem Selbstverteidigungs-Lehrgang, den der Deutsche Asienkampfsport-Verband am **Samstag, 9. Mai**, in **Neustadt an der Aisch** anbietet. Das Angebot richtet sich gezielt an **Mädchen und Frauen ohne Vorkenntnisse**, ist aber auch für Teilnehmerinnen mit etwas Erfahrung geeignet.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, soll der Kurs helfen, sich im Alltag besser gegen **Belästigungen und Angriffe aller Art** zu schützen. Willkommen sind dabei **Neueinsteigerinnen ebenso wie Fortgeschrittene**. Der Lehrgang ist **für alle Altersklassen ab zwölf Jahren offen** und kann unabhängig vom jeweiligen Fitnesslevel besucht werden.

Stattfinden wird der Kurs in der **Zweifachturnhalle im Schulzentrum in Neustadt**. Beginn ist um **13 Uhr**, das Ende ist für **17 Uhr** vorgesehen.

Eine **Voranmeldung** ist ab sofort möglich – entweder über die **Homepage des Deutschen Asienkampfsport-Verbandes** oder per **WhatsApp unter 0178/5312195**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein sinnvolles Angebot, das leider aktueller ist, als es sein sollte. Gut ist vor allem: Man muss weder Supersportlerin noch Kampfsportprofi sein, um mitmachen zu können. Manchmal ist der wichtigste erste Schritt eben nicht der perfekte Tritt, sondern überhaupt zu wissen, wie man sich in kritischen Situationen verhalten kann.

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# Neue Jagdschule in Birkenfeld: Ausbildung für den Jagdnachwuchs soll gesichert werden

Wer in der Region den Jagdschein machen möchte, bekommt bald eine neue Anlaufstelle direkt vor der Haustür: In Birkenfeld ist mit der **„Jagdschule Mittelfranken“** eine neue Bildungsstätte gegründet worden. Ziel ist es, die Vorbereitung auf die Bayerische Jägerprüfung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim langfristig zu sichern. Ein erster Infoabend findet am **Mittwoch, 16. April**, statt.

Wie die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung mitteilen, richtet sich das Angebot nicht nur an Interessierte aus dem Landkreis, sondern auch an angehende Jägerinnen und Jäger aus anderen Teilen Mittelfrankens. Daher trägt die neue Einrichtung bewusst den Namen **„Jagdschule Mittelfranken“**.

Hintergrund ist, dass an der bisherigen Jagdschule in Neustadt im vergangenen Jahr laut Mitteilung kein Kursbetrieb mehr stattgefunden hat. In Birkenfeld soll die Ausbildung nun fortgeführt werden.

„Uns war wichtig, dass die Jägerausbildung weiterhin wohnortnah möglich bleibt“, erklärt Ausbildungsleiterin **Angelina Fahsl**. Die Jagd trage Verantwortung für Natur, Wildbestand und Kulturlandschaft – eine fundierte Ausbildung sei dafür die Grundlage.

Für den Unterricht konnte die Jagdschule nach eigenen Angaben ein erfahrenes Dozententeam gewinnen. Unter anderem unterrichten **Ludwig Saule**, Forstdirektor a. D., in den Bereichen Waldbau und Jagdethik, **Manfred Merz** im Jagdrecht sowie **Hermann Leidenberger** im Waffenrecht. **Sonja Wachtler** vermittelt Naturschutz, Hege und Jagdpraxis, **Joachim Fahsl** übernimmt Federwild und Landbau. Die Tierärzte **Dr. Raphaela Ehrich** und **Dr. Felix Ehrich** lehren Jagdhundewesen, Wildbret-Hygiene und Wildkrankheiten. Schulleiterin Angelina Fahsl selbst unterrichtet die Fachbereiche Haarwild und Waffenkunde.

Besonderen Wert legt die Jagdschule nach eigenen Angaben auf die Schießausbildung. Für den ersten Jahrgang wurde mit **Olaf Ehrich** ein erfahrener Schießausbilder gewonnen, der auch in der IHK-Ausbildung tätig ist und seit vielen Jahren eine Jagdschule in Thüringen betreibt.

Auch das zuständige Amt habe die Gründung positiv aufgenommen. Laut Angelina Fahsl habe das **Landesamt für Maß und Gewicht**, bei dem auch die zentrale Jäger- und Falknerprüfungsbehörde angesiedelt ist, die neue Jagdschule nicht nur genehmigt, sondern die Initiative ausdrücklich begrüßt.

Das Ausbildungskonzept setzt auf eine Mischung aus Theorie und Praxis. Neben dem Unterricht in den Schulungsräumen in **Birkenfeld, Torweg 3**, soll es auch praktische Revierausbildung und eine strukturierte Schießausbildung geben. Ergänzend werden digitale Lehrplattformen eingesetzt, um das Gelernte zu vertiefen.

Im Kurspreis enthalten sind laut Mitteilung unter anderem Unterrichtsmaterialien, Munition, Standgebühren sowie die Prüfungsgebühren für die staatliche Jägerprüfung. Die Schule sieht gut ausgebildete Jägerinnen und Jäger gerade mit Blick auf Klimawandel, Waldumbau und den Umgang mit Wildbeständen als wichtigen Beitrag für Natur und Kulturlandschaft.

Der erste **Informationsabend** für den Vorbereitungskurs zur staatlichen Jägerprüfung findet am **Donnerstag, 16. April**, statt. Interessierte können sich per E-Mail an **info@jagdschule-mittelfranken.de** oder telefonisch unter **0176/84614899** anmelden.

Wenn genügend Anmeldungen eingehen, soll der erste Kurs am **Samstag, 2. Mai**, starten. Ziel ist es, mit der neuen Jagdschule nicht nur eine aktuelle Lücke zu schließen, sondern dauerhaft eine Anlaufstelle für den Jagdnachwuchs in der Region aufzubauen.

Passend zum Selbstverständnis der Schule pflanzten Ausbildungsleiterin Angelina Fahsl und ihr Ehemann Joachim Fahsl zum **Internationalen Tag des Waldes** einen Baum – als Symbol für verantwortungsbewusstes Handeln und Engagement für Natur und Klima.

**Kommentar der Redaktion:**
Jagd ist ein Thema, das oft emotional diskutiert wird – zwischen Naturschutz, Tradition, Wildschadensvermeidung und Verantwortung im Revier. Klar ist aber auch: Wenn es Jagd gibt, dann sollte sie gut ausgebildet, sicher und verantwortungsvoll ausgeübt werden. Eine wohnortnahe Ausbildung in unserer Region ist deshalb erst einmal eine Nachricht mit Gewicht. Und dass man zum Start gleich einen Baum pflanzt, ist zumindest ein deutlich besseres Symbol als nur eine neue Homepage ins Netz zu stellen.

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Markt Erlbach

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**Moderner Chorklang in Markt Erlbach: B-Voices laden zum Konzertabend ein**

Ein Abend voller Musik, Gefühl und moderner Songs erwartet die Besucherinnen und Besucher am Freitag, 8. Mai 2026, in Markt Erlbach. Die B-Voices laden zu einem besonderen Chorkonzert in die katholische Kirche ein – und versprechen dabei weit mehr als einen klassischen Kirchenchor-Abend.

Los geht es um 20 Uhr, der Einlass beginnt bereits ab 19 Uhr. Unter dem Motto **„Chor. Neu. Modern. Überraschend. Anders.“** dürfen sich die Gäste auf einen abwechslungsreichen Konzertabend mit modernen Liedern und Live-Band freuen. Auf der Bühne stehen dabei nicht nur Sängerinnen und Sänger aus Markt Erlbach, sondern auch weitere Chormitglieder aus dem gesamten Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim.

Die musikalische Leitung übernimmt **Petra T. König**. Der Eintritt ist frei, der Chor freut sich jedoch über Spenden.

Wer sich vorab informieren möchte, findet weitere Hinweise unter: **www.b-voices-chor.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Chor ist längst nicht mehr nur Kirchenlied und Notenständer – solche Abende zeigen immer wieder, wie modern, lebendig und mitreißend Chormusik heute sein kann. Und wenn dann auch noch eine Live-Band mitmischt, dürfte das ein Abend werden, bei dem man eher mitwippt als still auf der Bank sitzt.

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