Autorenname: C. Pöschl

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neuhof an der Zenn

PunkrockBenefizMissionWordPress

# Musik mit Mission: „33RPM“ bringt Punkrock aus dem Zenngrund auf große Bühnen

**Neuhof/Wilhermsdorf** – Punkrock aus unserer Region, der nicht nur ins Ohr geht, sondern auch Haltung zeigt: Die Band **„33RPM“** hat sich längst über die Heimat hinaus einen Namen gemacht. Mit klaren Botschaften, Millionen von Streams und Benefizkonzerten für den guten Zweck beweist die Gruppe aus dem Zenngrund, dass Musik auch Verantwortung übernehmen kann.

Der Name „33RPM“ steht eigentlich für die Abspielgeschwindigkeit einer Schallplatte. Dass er heute immer wieder erklärt werden muss, nimmt Sänger **Danny Thurm** mit Humor. Die Idee dahinter geht auf Gitarrist **Andreas „Ändy“ Defet** zurück, der großer Fan der Düsseldorfer Punkband „Broilers“ ist.

Die Wurzeln der Band reichen in die Schulzeit zurück: Danny Thurm aus **Neuhof** und Andreas Defet aus **Wilhermsdorf** kennen sich noch von der **Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Neustadt an der Aisch**. Beide waren schon zuvor musikalisch aktiv, ehe sie während der Corona-Zeit 2021 beschlossen, gemeinsam ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. So entstand „33RPM“. Komplettiert wird die Band heute von **Schlagzeuger Fabian Hafner aus Nürnberg** und **Bassist Jörg „Tschögi“ Hertlein aus Kirchfembach**.

Schon vor der offiziellen Gründung war einiges an Material vorhanden. Zunächst suchten die Musiker nach einer passenden Plattenfirma, inzwischen läuft vieles über ein eigenes Label. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Mit ihrem Album **„Nen Scheiß muss ich“** schaffte es die Band im November 2023 auf **Platz 92 der offiziellen deutschen Charts**.

Auch bei den Streamingdiensten läuft es stark: Allein der Song **„Die schönen Tage“** kommt bei Spotify derzeit auf rund **1,8 Millionen Aufrufe**. Eine besondere Verbindung zur gemeinsamen Schulzeit zeigt die Punkversion von **„Von guten Mächten“**, die an das bekannte Bonhoeffer-Gedicht erinnert.

Musikalisch bewegt sich die Band zwischen **Punkrock und Ska**, dazu kommen gelegentlich Cover bekannter Gruppen wie den „Broilers“. Doch „33RPM“ will mehr sein als nur Unterhaltung. Auf ihrer Homepage macht die Band deutlich, wofür sie steht: **gegen Spaltung, gegen Hass und nicht nur nebenbei**.

Wenn die vier Musiker nicht auf der Bühne stehen oder deutschlandweit unterwegs sind, führen sie ein ganz normales Berufs- und Familienleben. Danny Thurm ist **Vertriebsleiter**, Familienvater und baut aktuell ein Haus in **Neuhof**. Andreas Defet ist ebenfalls Familienvater und in der **IT-Branche** selbstständig. Jörg Hertlein arbeitet als **Projektleiter bei einer Stiftung**, Fabian Hafner ist ebenfalls in der **IT** tätig. Laut Thurm sind die Familien an den Wochenenden oft mit dabei.

Für die Band ist Punk deshalb nicht nur Musikstil, sondern auch Haltung. Danny Thurm bringt es auf den Punkt: **„Wir machen Musik mit Mission.“** Genau deshalb geht der Erlös des nächsten Benefizkonzerts – soweit er über die Selbstkosten hinausgeht – an den **„Straßenkreuzer“**, eine gemeinnützige Organisation, die sich in Nürnberg für wohnungslose und hilfsbedürftige Menschen einsetzt.

Es ist bereits das **dritte Benefizkonzert**, das „33RPM“ für den „Straßenkreuzer“ organisiert. **2025 kamen dabei 4000 Euro Spenden zusammen.** Schon beim ersten Benefizabend fragte die Band bei **Tex Brasket** an, ob er mitmachen wolle – mit Erfolg.

Tex Brasket ist seit 2021 Sänger der legendären Punkband **„Slime“**, die bereits 1979 gegründet wurde. Der frühere Straßensänger aus Berlin spricht bei seinen Auftritten offen über seine eigene Vergangenheit auf der Straße und sagte der Aktion von „33RPM“ sofort zu. Am **8. Mai** wird er als **„Teluxe“** gemeinsam mit **Lucas Uecker von „Liedfett“** im Nürnberger **Hirsch** auftreten.

Mit dabei sind außerdem **„Elfmorgen“**, die eingängigen Indie-Punk mit Humor und ehrlicher Alltagslyrik liefern, sowie **„Rantanplan“**, die seit Jahren für energiegeladenen Ska-Punk bekannt sind.

Das Benefizkonzert beginnt am **Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr** im **Hirsch in Nürnberg**, Einlass ist ab **18.30 Uhr**. Informationen und Tickets gibt es online unter **www.punkrockalarm.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Aus dem Zenngrund kommen also nicht nur gute Ideen, sondern inzwischen auch Punkrock mit Reichweite, Haltung und Herz. Dass eine Band aus der Region Chartplatzierungen schafft, Millionenstreams sammelt und dabei noch Geld für soziale Projekte organisiert, ist alles andere als selbstverständlich. Und ganz ehrlich: Wenn man schon einen Bandnamen erklären muss, dann wenigstens mit so einer Geschichte dahinter.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neuhof an der Zenn

AutorenlesungNeuhofMusikWordPress

**Autorenlesung mit Musik in Neuhof: Harry Graeber liest aus seinem Buch**

**NEUHOF/ZENN** – Literaturfreunde und alle, die gerne besonderen Lebensgeschichten lauschen, können sich den kommenden Freitag, 10. April, vormerken: Im „Treffpunkt alte Schule“ in Neuhof findet eine Autorenlesung mit musikalischer Untermalung statt.

Zu Gast ist der aus Markt Erlbach stammende Autor Harry Graeber. Er liest aus seinem Buch **„Doch Dolly Parton sang nicht“**. Nach Angaben des Veranstalters erwartet die Besucher eine Mischung aus Erlebnissen aus Graebers Zeit als Sozialarbeiter sowie Geschichten aus seinem Wirken als freier Zeremonienmeister für Hochzeiten.

Die literarische Veranstaltung beginnt um **19 Uhr** im **„Treffpunkt alte Schule“** in Neuhof.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Lesung mit Musik ist oft genau die richtige Mischung für einen gelungenen Abend – ein bisschen Zuhören, ein bisschen Schmunzeln und vielleicht auch der eine oder andere Gedanke, der hängen bleibt. Und bei einem Buchtitel wie „Doch Dolly Parton sang nicht“ darf man zumindest davon ausgehen, dass es nicht langweilig wird.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Wilhelmsdorf

EntwaesserungSatzungWilhelmsdorfWordPress

# Neue Entwässerungssatzung in Wilhelmsdorf beschlossen – Regenwasser und marode Kanäle sorgen für Gesprächsstoff

In Wilhelmsdorf hat sich der Gemeinderat mit einem Thema beschäftigt, das für viele Bürgerinnen und Bürger meist erst dann sichtbar wird, wenn es Probleme gibt: die öffentliche Entwässerung. In der jüngsten Ratssitzung wurde eine neue Satzung beschlossen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass vor allem Regenwasser im Kanal und Schäden an Hausanschlüssen der Gemeinde zunehmend zu schaffen machen.

Die bisherige Entwässerungssatzung stammte noch aus dem Jahr 1991 und entsprach laut Gemeinde nicht mehr den heutigen Mustern und Anforderungen. Deshalb wurde nun eine neue Satzung für die öffentliche Entwässerungseinrichtung verabschiedet.

Im Zuge der Beratungen machten Bürgermeister Rüdiger Probst und Gemeinderat Dieter Bergler deutlich, wo aktuell eines der größten Probleme liegt: Regenwasser sollte eigentlich nicht in den Kanal eingeleitet werden. Genau das scheint jedoch immer wieder zu passieren. Gleichzeitig soll das Kanalnetz nach und nach saniert werden.

Bei Befahrungen wurden bereits Schäden festgestellt. So zeigte sich unter anderem in der Erlanger Straße, dass bei einzelnen Hausanschlüssen Wurzeln in den Kanal hineinragen. Das führt zu Problemen im laufenden Betrieb und macht deutlich, dass an mehreren Stellen Handlungsbedarf besteht.

Auch ein Blick nach vorne stand auf der Tagesordnung: Der Haushalt für das Jahr 2026 soll in der Sitzung am 29. April beraten und beschlossen werden. In diesem Rahmen ist auch vorgesehen, die ausscheidenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zu verabschieden. Ihre Nachfolger sollen dann in der konstituierenden Sitzung im Mai begrüßt werden.

Ein weiteres Thema waren die Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und Oberalbach. Diese seien laut Bürgermeister Probst gut besucht gewesen. Das Interesse sei im Vergleich zu den Vorjahren „enorm“ gewesen. Ein zentrales Anliegen der Bürgerinnen und Bürger war dabei offenbar das Verkehrschaos im Ort, das durch die zahlreichen Baustellen entstanden ist. Die eingegangenen Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung sollen nun von der Verwaltung vorbereitet und anschließend im Gemeinderat behandelt werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn bei Bürgerversammlungen von „enormem Interesse“ die Rede ist, dann ist meist klar: Es brennt zwar nicht, aber es drückt an mehreren Stellen gleichzeitig. In Wilhelmsdorf sind das aktuell offenbar vor allem Baustellen, Verkehr und die Kanalisation. Letztere ist eines dieser Themen, über die man ungern spricht – bis es teuer wird. Dass eine Satzung von 1991 irgendwann nicht mehr ganz frisch ist, überrascht dabei ungefähr so sehr wie Wurzeln im Kanal in einer Straße mit Bäumen. Entscheidend wird nun sein, wie konsequent die Sanierung und die Prüfung der Anschlüsse umgesetzt werden.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

StrassenerneuerungenNeustadtAischWordPress

# Achtung Baustelle in Neustadt: Diese Straßenerneuerungen stehen 2026 an

In Neustadt an der Aisch stehen im Jahr 2026 mehrere wichtige Bauarbeiten an Straßen und Gehwegen an. Die Stadt will damit die Infrastruktur verbessern und für mehr Sicherheit sowie eine bessere Nutzung im Alltag sorgen. Betroffen sind die Wilhelmstraße, der Riedweg und die Bamberger Straße. Hier gibt es den Überblick über die geplanten Maßnahmen.

## Wilhelmstraße: Neue Gehwege ab April

Den Anfang macht die Wilhelmstraße. Ab April sollen dort die Gehwege erneuert werden. Die bisherigen Gehwegplatten werden durch einen modernen Betonpflasterbelag ersetzt.

Die Arbeiten starten am Plärrer bei der Backstube Merkel und verlaufen in Richtung Marktplatz. Um die Einschränkungen für Anwohner, Besucher und den Verkehr möglichst gering zu halten, sollen die Bauarbeiten abschnittsweise durchgeführt werden.

## Riedweg: Leitungsarbeiten und neue Oberfläche

Auch im Riedweg wird gebaut. Auf einer Länge von rund 100 Metern ist eine Erneuerung der Oberfläche geplant. Bereits Ende April beginnen dort die Stadtwerke mit Arbeiten an den Trinkwasserleitungen und am Stromnetz.

Der eigentliche Straßenbau soll dann im Juli folgen. Während der Bauzeit kann es zu Behinderungen und Sperrungen kommen. Die Stadt kündigt an, aktuelle Informationen zur Vollsperrung über die Website des Rathauses bereitzustellen.

## Bamberger Straße: Neuer Asphalt in den Sommerferien

In der Bamberger Straße wird der Asphaltoberbelag auf einer Strecke von 660 Metern erneuert. Der Abschnitt reicht von der Einfahrt Frankenbrunnen bis zur Einmündung ins Mühlgründlein.

Geplant sind die Arbeiten für Ende August bis Anfang September 2026. Dieser Zeitraum wurde bewusst in die Schulsommerferien gelegt, um die Auswirkungen auf den Verkehr und den Schulbetrieb möglichst gering zu halten.

Die Stadt Neustadt an der Aisch bittet schon jetzt um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauphasen. Ziel der Maßnahmen ist es, Straßen und Wege in der Stadt langfristig in einem guten und sicheren Zustand zu halten.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten beliebt – aber wenn am Ende Gehwege sicherer, Straßen besser und Leitungen fit für die nächsten Jahre sind, dann ist das eben die weniger glamouröse, aber ziemlich notwendige Seite von Stadtentwicklung. Immerhin zeigt sich hier: Es wird nicht nur geredet, sondern auch gebaut. Und ja, ein neuer Straßenbelag sorgt vielleicht nicht für Standing Ovations – aber Schlaglöcher tun das bekanntlich auch nicht.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

MetropolregionKlimaneutralitaetEnergiewendeWordPress

**Markt Erlbach als Vorbild: Metropolregion setzt auf Klimaschutz und Energiewende**

Markt Erlbach stand jetzt im Mittelpunkt der Metropolregion Nürnberg: Beim 56. Treffen des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ drehte sich alles um die große Frage, wie die Region bis 2040 klimaneutral werden kann. Warum ausgerechnet Markt Erlbach als Tagungsort gewählt wurde, wurde schnell klar – der Markt gilt längst als echtes Vorbild in Sachen erneuerbare Energien.

Die Europäische Metropolregion Nürnberg besteht seit 2005 und umfasst 23 Landkreise – von Neustadt/Aisch-Bad Windsheim im Westen über Neustadt an der Waldnaab im Osten bis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden und Sonneberg in Südthüringen. Ihr gemeinsames Ziel ist ehrgeizig: Klimaneutralität bis zum Jahr 2040.

Mit genau diesem Thema beschäftigt sich das Forum „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“, das nun zu seinem inzwischen 56. Treffen zusammenkam. Austragungsort war diesmal Markt Erlbach. „Wir gehen immer in die Regionen mit Vorbildcharakter“, erklärte Britta Waldhelm, Geschäftsführerin des Forums und Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg.

Dass Markt Erlbach diesen Vorbildstatus verdient, machte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß in ihrem Grußwort deutlich. Nach ihren Angaben ist der Eigenbedarf der Marktgemeinde mit 19.000 Megawattstunden zu 173 Prozent gedeckt. Die Stromerzeugung setzt sich dabei aus 67 Prozent Freiflächen-Photovoltaik, 34 Prozent Dachflächen-Photovoltaik, 37 Prozent Biomasse und 24 Prozent Windenergie zusammen. „Wir erzeugen deutlich mehr Strom, als wir selbst verbrauchen – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen und überregionalen Energieversorgung“, so Kreß.

Auch bei der Wärmeversorgung ist Markt Erlbach bereits gut aufgestellt. So verwies die Bürgermeisterin auf das sechs Kilometer lange Nahwärmenetz in der Ortsmitte mit 140 angeschlossenen Gebäuden. Zudem wird das Neubaugebiet „Am Kirchsteigfeld“ mit seinen 75 Bauplätzen über Nahwärme versorgt. Im Ortsteil Oberulsenbach spielt außerdem die Biogas-Wärmeproduktion eine wichtige Rolle.

Ein weiterer Standortvorteil: Gleich zwei große Projektierer für erneuerbare Energien haben ihren Sitz in Markt Erlbach – Naturenergie Zeilinger sowie Wust – Wind & Sonne. Für Dr. Birgit Kreß bringt das gleich mehrere positive Effekte mit sich: Es gebe vor Ort kaum Widerstand gegen Windenergie, die Wertschöpfung bleibe durch Bürgeranlagen in der Region und, wie sie mit einem Augenzwinkern betonte, „zahlen beide ordentlich Gewerbesteuer“.

Am Nachmittag referierte Nadine Paulus, Geschäftsführerin von Wust – Wind & Sonne, über den Bürgerwindpark Frankenhöhe. Im Anschluss machte sich die rund 40-köpfige Teilnehmergruppe mit dem Bus selbst ein Bild vor Ort. Insgesamt zählt das Forum etwa 130 Mitglieder.

Bereits am Vormittag wurde im Bürgerhaus zum Löwen intensiv genetzwerkt. Landrat Dr. Christian von Dobschütz begrüßte die Teilnehmer, darunter Klimaschutzmanager der Landkreise sowie Vertreter aus Handwerkskammern, Unternehmen, Politik, Verbänden und Wissenschaft.

Aus dem Neustädter Landratsamt waren Laura Hager und Bertram Bröse von der Kreisentwicklung vertreten. Für die Regierung von Mittelfranken nahm Joachim Fahsl aus dem Bereich „Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr“ teil. Der Volkswirt ist zudem für die Geschäftsstelle „Energiewende Mittelfranken“ zuständig.

Am Ende bleibt das große gemeinsame Ziel der Metropolregion klar im Blick: Bis 2040 soll die Region klimaneutral werden. Britta Waldhelm betonte die Bedeutung dieses Vorhabens erneut. Auch der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim hat sich dazu bekannt und im Jahr 2024 den Klimapakt unterzeichnet.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach zeigt, dass Energiewende nicht nur ein Schlagwort für Konferenzen ist, sondern ganz praktisch vor Ort funktionieren kann. Wenn mehr Strom erzeugt wird, als man selbst verbraucht, ist das schon eine Hausnummer – oder in diesem Fall eher eine Marktgemeinde-Nummer. Besonders spannend ist dabei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. So wird aus Klimaschutz nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftliches Erfolgsmodell. Und wenn dann sogar noch das Nahwärmenetz wächst und Gewerbesteuer fließt, dürfte man in vielen Rathäusern ganz genau hinschauen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

GruenderstammtischWirtschaftsfoerderungSelbstaendigkeitWordPress

**Gründerstammtisch im Landkreis: Einblicke in 30 Jahre Unternehmertum bei Necotek in Bad Windsheim**

Wer mit dem Gedanken spielt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, oder bereits mitten im Aufbau des eigenen Unternehmens steckt, bekommt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bald wieder die Gelegenheit zum Austausch aus erster Hand: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises lädt zum nächsten Gründerstammtisch ein.

Am **Dienstag, 21. April 2026, um 18:00 Uhr** findet die Veranstaltung beim **Necotek IT-Systemhaus in Bad Windsheim** statt. Im Mittelpunkt stehen dabei **Klaus Holzmann**, Gründer von Necotek, und **Geschäftsführer Leo Klafschinski**. Gemeinsam berichten sie über **30 Jahre Unternehmertum** – von den ersten Schritten bis zum heutigen IT-Systemhaus mit Neubau.

Dabei soll es nicht nur um eine klassische Erfolgsgeschichte gehen, sondern vor allem um ehrliche Erfahrungen aus dem Unternehmeralltag: Welche Entscheidungen waren wichtig? Was hat sich bewährt? Und welche Umwege hätte man sich im Nachhinein vielleicht sparen können?

Neben dem Gespräch mit den Gastgebern und der Wirtschaftsförderung gibt es auch Raum für den offenen Austausch über Chancen und Herausforderungen bei Gründung und Unternehmensführung. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Frage, wie es gelingen kann, **in einer ländlichen Region ein Unternehmen aufzubauen und erfolgreich zu führen**. Wer möchte, kann außerdem optional an einem **Rundgang durch den Necotek-Neubau** teilnehmen.

Der Gründerstammtisch richtet sich an **Menschen mit Gründungsidee, an Personen in der Gründungsphase sowie an junge Unternehmen** aus Handwerk, Dienstleistung und anderen Branchen im Landkreis.

**Der Eintritt ist frei**, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Eine **Anmeldung per E-Mail** ist deshalb erforderlich. Eine kurze Rückmeldung an **wirtschaft@kreis-nea.de** genügt.

**Quelle:** Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
**(c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Wilhelmsdorf

WilhelmsdorfKanalsanierungBuergerversammlungWordPress

# Ein Projekt jagt das nächste: Wilhelmsdorf steht vor teuren Sanierungen

Volle Reihen bei den Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und Oberalbach: Bürgermeister Rüdiger Probst gab einen Überblick über laufende Projekte, anstehende Investitionen und die finanzielle Lage der Gemeinde. Dabei wurde schnell klar: In Wilhelmsdorf gibt es derzeit viele Baustellen – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Vor allem bei Wasser, Kanal, Straßen und Glasfaser stehen kostspielige Maßnahmen auf der Agenda.

In den Bürgerversammlungen berichtete Probst über die Entwicklung der Gemeinde und machte deutlich, dass die vielen laufenden Projekte den finanziellen Spielraum stark einschränken. Bereits der Wasserleitungsbau, der im März 2024 begonnen hatte und Ende April 2025 abgeschlossen wurde, schlug mit rund 1,4 Millionen Euro zu Buche.

Hinzu kommen weitere hohe Ausgaben: Für Kanalbefahrungen und die Erstellung eines Sanierungskonzeptes in der Erlanger Straße wurden im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro investiert. Die eigentliche Kanalsanierung dort wird nach aktueller Einschätzung nochmals rund 2,5 Millionen Euro kosten.

Auch im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung der Erlanger Straße durch den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim kommen auf die Gemeinde weitere Kosten zu. Wenn die Kreisstraße NEA 21 voraussichtlich zwischen Mai und Oktober dieses Jahres erneuert wird, muss die Kommune den Gehweg mitfinanzieren beziehungsweise erneuern.

Beim Glasfaserausbau ist man im Kernort inzwischen weitgehend durch. Jetzt geht es laut Probst darum, die entstandenen Oberflächenschäden zu beseitigen. Für die Ortsteile und Weiler läuft aktuell das Förderverfahren. Der Vertrag mit der ausführenden Firma soll bald abgeschlossen werden. Die Hoffnung der Gemeinde: 2027 könnte der Ausbau in den Ortsteilen beginnen.

Auch die Haushaltslage war Thema. Größter Einnahmeposten bleibt die Einkommenssteuer, die für 2026 mit rund 1,3 Millionen Euro eingeplant ist. Skeptisch zeigte sich Probst jedoch beim Ansatz der Gewerbesteuer. Die veranschlagten rund 990.000 Euro werde man nach seiner Einschätzung wohl kaum erreichen. Zudem sinken – wie in vielen anderen Kommunen – die Schlüsselzuweisungen. Für das laufende Jahr rechnet Wilhelmsdorf mit knapp 200.000 Euro, das sind rund 40.000 Euro weniger als 2025. Gleichzeitig steigt die Kreisumlage auf nun mehr als eine Million Euro.

Positiv entwickelte sich dagegen die Einwohnerzahl: Zum 1. Januar 2026 hatten 1557 Menschen ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Gemeinde – 13 mehr als im Vorjahr. Bürgermeister Probst begrüßte dieses moderate Wachstum ausdrücklich.

Auf dem Friedhof wurde inzwischen eine Urnengrabstätte errichtet – ein Wunsch, der aus der Bürgerschaft mehrfach geäußert worden war. Zudem wurden auch Projekte der Kommunalen Allianz kurz angesprochen. Dazu zählen unter anderem die Aktionstage Innenorte, das Gewässerentwicklungskonzept, Leerstandsmanagement, Regionalbudget, Impulsberatung und die Schwammregion.

Ein Dauerärgernis bleibt in mehreren Ortsteilen das Thema Hundekot. In Oberalbach wurde der Wunsch nach einer Hundetoilette geäußert. Seitens der Gemeinde gebe es dagegen nichts einzuwenden, allerdings sei man sich im Ort bislang noch nicht einig, wo diese aufgestellt werden soll. Auch in Ebersbach wünschen sich Bürgerinnen und Bürger eine solche Lösung. Probst machte jedoch deutlich, dass mit dem Kauf allein nicht alles erledigt sei: Die Hundetoiletten müssten regelmäßig geleert werden, was zusätzlichen Aufwand für den Bauhof bedeutet.

In Wilhelmsdorf selbst wurde aus der Bürgerschaft erneut die sanierungsbedürftige Rosenstraße angesprochen. Dort sind sowohl die Straße als auch der Rinnstein seit Jahren in keinem guten Zustand. Probst verwies jedoch auf die angespannte Haushaltslage. Wenn es die Finanzen zulassen, müsse man dort schrittweise beginnen. Klar sei aber auch: Eine reine Oberflächensanierung reiche nicht aus, wenn gleichzeitig Kanal und Wasserleitungen erneuert werden müssten. Denkbar wäre es, zunächst Gehweg und Wasserrinne anzugehen.

Außerdem erinnerte Probst an den gelungenen Gewerbetag des vergangenen Jahres mit Blaulichtmeile. Hingewiesen wurde auch auf das Frühlingsfest der Igelhilfe Wilhelmsdorfer Stachelritter am 29. März. Neu gegründet wurden zudem die Darts- und Pepperonispießerfreunde Wilhelmsdorf. Ebenfalls Thema waren die aktuelle Verkehrssituation in der Von-Buirette-Straße sowie weitere Projekte im Ortskern und an den Spielplätzen.

Aktuell ist die Von-Buirette-Straße wegen Einsturzgefahr von Gebäuden halbseitig gesperrt. Auch diese Situation beschäftigt die Gemeinde weiterhin.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

NewcastleKrankheitGefluegelhaltungWordPress

**Newcastle-Krankheit: Veterinäramt informiert Geflügelhalter im Landkreis über erhöhte Vorsicht**

Nach fast 30 Jahren ohne Nachweise in Deutschland ist die Newcastle-Krankheit seit Ende Februar 2026 wieder aufgetreten. Fälle wurden in Brandenburg und in Südbayern festgestellt – betroffen waren sowohl große Geflügelbestände als auch kleinere private Haltungen. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim gibt es aktuell zwar noch keinen Fall, das Veterinäramt ruft aber vorsorglich zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.

Die Newcastle-Krankheit, auch Newcastle Disease (ND), ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Vögeln, die weltweit verbreitet ist. In Deutschland gilt bereits seit den 1990er Jahren eine Impfpflicht für Hühner und Puten – und zwar unabhängig von der Größe des Bestandes. Trotz Impfung kann es zwar zu Infektionen kommen, geimpfte Tiere zeigen in der Regel aber deutlich mildere Krankheitsverläufe und scheiden weniger Virus aus. Vor allem Jungtiere in der Aufzucht sind oft noch nicht ausreichend geschützt.

Die Übertragung erfolgt über die Atemluft sowie durch direkten oder indirekten Kontakt mit virushaltigen Ausscheidungen infizierter Tiere. Auch Menschen können das Virus unbeabsichtigt über Kleidung, Schuhe, Stallausrüstung oder Staub weitertragen.

Die Symptome ähneln denen der klassischen Geflügelpest. Möglich sind unter anderem:

– plötzlich auftretende Todesfälle ohne vorherige Anzeichen
– Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit
– struppiges Gefieder und ein Rückgang der Legeleistung
– Atemwegsprobleme wie Niesen, Röcheln oder Atemnot
– Durchfall mit grünlich verfärbtem Kot
– neurologische Auffälligkeiten wie eine schiefe Kopfhaltung

Wie schwer die Krankheit verläuft, hängt vom Virustyp, der Vogelart, dem Alter und dem Impfstatus ab. Besonders schwer betroffen sind häufig Hühner und Puten.

Das Virus kommt zwar auch bei Wildvögeln vor, Hinweise auf ein flächendeckendes Seuchengeschehen bei Wildvögeln gibt es derzeit aber nicht.

Da die Newcastle-Krankheit anzeigepflichtig ist, müssen im Seuchenfall nach EU-Recht alle Tiere eines betroffenen Bestandes getötet und beseitigt werden – auch dann, wenn sie geimpft waren. Zusätzlich würden die Behörden Schutz- und Überwachungszonen einrichten und weitere Untersuchungen veranlassen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Für Menschen stellt die Krankheit nach Angaben des Veterinäramtes keine erhebliche Gefahr dar. Infektionen sind selten und treten fast nur nach direktem Kontakt mit infizierten Tieren auf. Möglich sind leichte grippeähnliche Beschwerden oder eine Bindehautentzündung. Durch Erhitzen wird das Virus abgetötet, deshalb sollte beim Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern auf ausreichende Erhitzung geachtet werden.

Das Veterinäramt appelliert an alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sowie an Tierärztinnen und Tierärzte, bei Verdachtsfällen sofort zu handeln. Schon bei kleinsten Auffälligkeiten sollte umgehend der betreuende Tierarzt oder das zuständige Veterinäramt informiert werden – auch bei kleinen privaten Beständen.

Wichtig sind außerdem konsequente Biosicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen insbesondere:

– ein Bestandsregister über Zu- und Abgänge
– die Sicherung der Stallanlagen gegen unbefugten Zutritt, Wildtiere und Schadnager
– stallinterne Kleidung und Schuhe oder gründliche Reinigung und Desinfektion
– sorgfältige Händehygiene vor und nach dem Betreten des Stalls
– die sichere Lagerung von Futtermitteln
– keine Verfütterung von Geflügelteilen, Eiern oder Eierschalen

Darüber hinaus empfiehlt das Veterinäramt dringend, gemeinsam mit dem betreuenden Tierarzt den Impfstatus aller Hühner- und Putenbestände zu überprüfen und wenn nötig aufzufrischen. Das gilt ausdrücklich auch für Klein- und Kleinsthaltungen. Zudem wird auf die bestehende Dokumentationspflicht hingewiesen.

Wichtig ist auch: Alle Geflügelhaltungen – selbst kleine private Hobbyhaltungen – sind meldepflichtig und müssen als Nutztierhaltung beim zuständigen Veterinäramt registriert werden.

Kontakt zum Veterinäramt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim:
vetamt@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Auch wenn es aktuell im Landkreis noch keinen Fall gibt, zeigt die Entwicklung in anderen Regionen, wie wichtig Vorsorge ist. Wer Hühner oder Puten hält, sollte das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen – auch nicht, wenn im Stall „doch bisher immer alles gut gegangen ist“. Ein kurzer Blick auf Impfstatus, Stallhygiene und Meldung beim Amt ist am Ende deutlich angenehmer als ein echter Seuchenfall. Und ja: Bürokratie nervt manchmal – aber in diesem Fall kann sie ziemlich viele Federn retten.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

BundesverwaltungsgerichtAllianzRechtsextremismusWordPress

# Sieg vor Gericht: Kommunen dürfen in Allianz gegen Rechtsextremismus bleiben

Ein wichtiges Urteil mit Signalwirkung für Städte, Gemeinden und Landkreise: Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Kommunen und Landkreise weiterhin Mitglieder in der Allianz gegen Rechtsextremismus sein dürfen. Geklagt hatte der AfD-Kreisverband Nürnberg-Schwabach – ohne Erfolg.

Wie Corinna Gräßel in einer Pressemitteilung der Allianz gegen Rechtsextremismus im Landkreis mitteilt, bedeutet das Urteil vom Donnerstag, 26. März, nicht nur für die Stadt Nürnberg Rechtssicherheit. Auch die dem Bündnis angeschlossenen Gemeinden im Landkreis können demnach weiterhin Mitglied bleiben.

Zuletzt war das Thema auch in Uffenheim diskutiert worden. Dort hatte man einen Beitritt zur Allianz zunächst mit Verweis auf das laufende Verfahren zurückgestellt.

Nach Angaben von Gräßel stellte der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichts unter Vorsitz von Richterin Dr. Held-Daab klar, dass das von der AfD angeführte parteipolitische Neutralitätsgebot nicht bedeute, dass sich Kommunen nicht aktiv gegen menschen- und demokratiefeindliche Haltungen von Parteien positionieren dürften. Vielmehr sei es zulässig, solche Tendenzen auch ausdrücklich zu benennen.

Dem aktuellen Urteil waren unterschiedliche Entscheidungen der Vorinstanzen vorausgegangen: Während das Verwaltungsgericht Ansbach die Klage der AfD zunächst abgewiesen hatte, gab der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Antrag später statt. Gegen diese Entscheidung war die Stadt Nürnberg in Revision gegangen – und bekam nun vor dem Bundesverwaltungsgericht Recht.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert der Rechtsweg länger als eine Umleitung auf einer Landkreisstraße – aber am Ende zählt das Ergebnis. Das Urteil schafft Klarheit: Kommunen dürfen Haltung zeigen, wenn es um den Schutz von Demokratie und Menschenwürde geht. Und das ist keine parteipolitische Spielerei, sondern eine Frage des gesunden demokratischen Menschenverstands.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

NeustadtAltstadtStadtfuehrungenWordPress

**Neustadts Altstadt entdecken: Stadtführungen starten wieder**

Geschichte zum Anfassen, spannende Anekdoten und ein neuer Blick auf die eigene Heimat: In Neustadt an der Aisch beginnt wieder die Zeit der beliebten Stadtführungen. Wer schon immer mehr über die historische Altstadt, ihre Bauwerke und die Geschichten hinter den Mauern erfahren wollte, hat jetzt wieder regelmäßig Gelegenheit dazu.

Von Ostern bis Oktober finden jeden Samstag um 11 Uhr öffentliche Stadtführungen statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Rathaus am Marktplatz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Die Altstadt von Neustadt an der Aisch hat dabei einiges zu bieten: Kirchen, Rathaus, alte Burgen und viele kleine Details, an denen man im Alltag oft vorbeiläuft. Die Stadtführerinnen und Stadtführer vom Geschichts- und Heimatverein haben dazu zahlreiche interessante Geschichten und Anekdoten parat – von der Geißbocksage bis hin zum Bayerischen Defiliermarsch.

Ein besonderer Auftakt ist die Brunnenführung am **4. April um 10.30 Uhr**, die von **Helmut Rupprecht** geleitet wird.

Außerdem stehen auch wieder die beliebten öffentlichen Kostümführungen auf dem Programm. An folgenden Sonntagen können Besucher Neustadts Geschichte auf besonders lebendige Weise erleben:

– **26. April:** Freiin Katharina
– **31. Mai:** Magd Barbara
– **21. Juni:** Magd Barbara
– **19. Juli:** Freiin Katharina

Neben den öffentlichen Terminen eignen sich die Führungen auch für Gruppen und besondere Anlässe. Ob Kellerführung, Kirchenführung oder ein Besuch in der Köstner-Schmiede – für Vereinsausflüge, Familientreffen oder einfach einen besonderen gemeinsamen Tag gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Weitere Informationen und Buchungen gibt es bei den **Museen im Alten Schloss** unter **09161/662 09 05** oder per E-Mail an **info@museen-im-alten-schloss.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer meint, er kenne Neustadt schon, weil er oft über den Marktplatz läuft, dürfte bei so einer Führung schnell merken: Da steckt deutlich mehr dahinter. Gerade die Mischung aus Geschichte, lokalen Sagen und echten Neustädter Besonderheiten macht diese Rundgänge spannend – auch für Einheimische. Und mal ehrlich: Für 5 Euro bekommt man heute selten so viel Geschichte, Charme und Heimatgefühl auf einmal.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch / www.neustadt-aisch.de
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

GlasfaserAusbauMarktErlbachWordPress

**Spatenstich für schnelles Internet: Glasfaserausbau in Markt Erlbach startet**

Schnelles Internet ist längst kein Luxus mehr, sondern ein echter Standortfaktor – gerade im ländlichen Raum. In Markt Erlbach ist nun offiziell der Startschuss für den weiteren Glasfaserausbau gefallen. Mit einem symbolischen Spatenstich am Festplatz wurde eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Gemeinde sichtbar auf den Weg gebracht.

Zum Termin kamen neben Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und Bauamtsleiter Michael Schlag auch der stellvertretende Landrat Hans Herold sowie mehrere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Schon das zeigte: Für Markt Erlbach hat der Ausbau des schnellen Internets hohe Priorität.

Vorangetrieben wird das Projekt von **GlasfaserPlus**, also im Umfeld der Telekom, teils eigenwirtschaftlich und teils mit staatlicher Förderung. Die Tiefbauarbeiten übernimmt die Firma **Walter Bauer**. Für den Kernort Markt Erlbach werden dabei **1145 Haushalte** direkt mit Glasfaser bis ins Haus versorgt. Möglich sind künftig **Downloadgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde**.

Darüber hinaus sollen **731 weitere Adressen** bis Mitte 2027 über ein Förderprogramm erschlossen werden. Auch wenn die Förderquote bei bis zu 90 Prozent liegt, bleibt der Ausbau für die Kommunen ein erheblicher Kostenfaktor.

Wie wichtig schnelles Internet inzwischen geworden ist, machte Hans Herold mit einem persönlichen Beispiel deutlich. Seine Familie versuche gerade, den Sohn aus München zurück in den Landkreis zu holen. Die klare Ansage sei dabei: Arbeiten von hier aus gehe nur mit Glasfaseranschluss.

Auch im Gemeinderat weiß man um die Bedeutung moderner Netze. Gemeinderat Volker Rudolph, selbst Elektroingenieur, sprach davon, dass die bisherige Verbesserung über Vectoring zwar geholfen habe, bei teils 50 bis 60 Jahre alten Telefonleitungen aber letztlich nur eine Übergangslösung sei. Er selbst habe bei seinem Anbieter sogar schon um weniger Leistung gebeten – zugunsten eines stabileren Netzes.

Für die ausführende Tiefbaufirma gab es beim Termin viel Lob. Bürgermeisterin Kreß erinnerte an bereits gute Erfahrungen bei einem früheren Infrastrukturprojekt in Losaurach. Gerade im Breitbandausbau sei es inzwischen schwierig, verlässliche Unternehmen zu finden. Immer wieder gebe es Probleme mit Firmen, die ausfallen oder unsauber arbeiten. In Markt Erlbach hofft man deshalb auf einen reibungslosen Ablauf.

Ganz ohne Herausforderungen startet das Projekt allerdings nicht. Aktuell wird auch die Staatsstraße Richtung Ansbach saniert. Die zusätzliche Baustelle durch den Glasfaserausbau wird daher nicht überall Begeisterung auslösen. Kreß bat dennoch um Verständnis: Auf den perfekten Zeitpunkt könne man bei einem so wichtigen Zukunftsprojekt nicht unbegrenzt warten.

Auch die Bürgerinnen und Bürger sind nun gefragt. Florian Bauer aus der Geschäftsführung der Tiefbaufirma rief dazu auf, bei Fragen direkt das Gespräch mit den Arbeitern vor Ort zu suchen. Oft lasse sich über provisorische Lösungen per Metall- oder Kunststoffplatten die Zufahrt zu Grundstücken ermöglichen. Kurzfristige Einschränkungen – etwa für einige Stunden kein Zugang zum Auto – könnten aber nicht immer ausgeschlossen werden.

Zugleich warb die Bürgermeisterin dafür, den **kostenlosen Hausanschluss** gleich mit zu beauftragen. Selbst wenn man ihn aktuell nicht benötige, steige dadurch der Wert der Immobilie deutlich. Wer später erst anschließen wolle, müsse die Kosten in der Regel selbst tragen.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser ist heute das, was früher Wasserleitung, Stromanschluss oder Telefon waren: eine Grundlage dafür, dass eine Gemeinde zukunftsfähig bleibt. Homeoffice, Streaming, digitale Schule, smarte Technik im Betrieb – all das braucht stabile Leitungen, nicht nur gutes Zureden ans alte Kupferkabel. Und ja: Baustellen nerven. Aber wenn man dafür am Ende nicht mehr zusehen muss, wie der Ladebalken gemütlich älter wird als manche Zimmerpflanze, dann lohnt sich das Warten wohl doch.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

SchlaegereiNeustadtVerletzungWordPress

**Schlägerei in Neustadt: Mann nach Streit verletzt ins Krankenhaus gebracht**

Ein eskalierter Streit in den frühen Morgenstunden des Karfreitags hat in Neustadt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Zwei Männer gerieten laut Polizei aneinander – am Ende musste einer der Beteiligten verletzt in die Klinik gebracht werden.

Wie die Polizei mitteilt, soll es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, nachdem sich einer der Männer gegenüber der Ehefrau des anderen ungebührlich verhalten haben soll. In der Folge eskalierte die Situation und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei ging einer der Beteiligten zu Boden. Nach Angaben der Beamten soll der am Boden liegende Mann anschließend auch getreten worden sein.

Der Verletzte wurde zur medizinischen Behandlung in die Neustädter Klinik gebracht. Gegen beide Männer wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

Die Polizeiinspektion Neustadt bittet mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ zu diesem Bericht bedeutet lediglich, dass der Beitrag lesenswert ist.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

FoliensammlungAgrarfolienAbfallwirtschaftWordPress

**Foliensammlung im Mai: Landkreis nimmt wieder Agrarfolien in Uffenheim und Bad Windsheim an**

Wer landwirtschaftliche Folien entsorgen muss, sollte sich den Mai 2026 im Kalender markieren: Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bietet wieder ihre mobile Foliensammlung an. Angenommen werden dabei bestimmte Agrarfolien, Wickelstretch sowie Netze und Schnüre von Rundballen – allerdings nur unter klaren Bedingungen.

Bei der Sammlung werden **Agrarfolien** wie Silofolien und Abdeckfolien in Schwarz oder Weiß, **Wickelstretch** von Silageballen sowie **Netze, Schnüre und Kunststoffbänder** angenommen. **Nicht angenommen** werden dagegen **BigBags** und **Gittergewebefolien**.

Wichtig ist: Die angelieferten Kunststoffe müssen **sortiert, gereinigt, besenrein und trocken** sein. Außerdem dürfen sich **keine Steine, Holzstücke, Metalle oder andere Fremdstoffe** darin befinden. Nur dann kann das Material verwertet werden. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, ist eine Annahme ausgeschlossen.

Kostenfrei ist die Abgabe auch in diesem Jahr nicht. Wegen der weiterhin schwierigen Lage am Kunststoffmarkt erhebt der Landkreis ein **Entgelt von 50 Euro je Kubikmeter** angeliefertes Material. Die Zahlung ist **nur in bar vor Ort** möglich, eine Abrechnung per Rechnung gibt es nicht.

Die Termine der mobilen Foliensammlung sind:

– **Mittwoch, 6. Mai 2026, und Donnerstag, 7. Mai 2026** am **Festplatz in Uffenheim**
– **Mittwoch, 20. Mai 2026** am **Festplatz in Bad Windsheim**

Die **Annahmezeiten** sind jeweils von **09:00 bis 13:00 Uhr**.

Die Materialien dürfen **nur am jeweiligen Sammeltag zu den angegebenen Zeiten** angeliefert werden. Eine vorherige Ablagerung am Sammelplatz ist nicht erlaubt. Zudem weist der Landkreis darauf hin, dass die Anlieferer für eine **ordnungsgemäße Sicherung der Ladung** verantwortlich sind.

Unabhängig von den Sammelterminen können landwirtschaftliche Folien außerdem **ganzjährig** am **Gewerbewertstoffzentrum der Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf** abgegeben werden.

**Kontakt:**
Alexander Popp, Tel. 0173 3967323
Andreas Horneber, Tel. 09161 92-6391
E-Mail: abfall@kreis-nea.de

*Kommentar der Redaktion:*
Wer sauber trennt, spart am Ende nicht nur Ärger, sondern hilft auch dabei, dass aus alten Folien tatsächlich wieder etwas Sinnvolles werden kann. Und ja: „besenrein“ ist in diesem Fall wirklich keine dichterische Umschreibung, sondern ernst gemeint.

Quelle: Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

DiebstahlBaustelleEmskirchenWordPress

**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

DiebstahlBaustelleEmskirchenWordPress

**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neuhof an der Zenn

NeuhofOsterveranstaltungenVereinslebenWordPress

**Neuhof an der Zenn: Osterfreude, Theater, Vereinsleben und der Blick aufs Jubiläumsjahr**

In Neuhof an der Zenn und den Ortsteilen ist aktuell richtig viel geboten. Das neue Mitteilungsblatt zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das Gemeindeleben derzeit ist: Von Osteraktionen über Vereinsnachrichten bis hin zu größeren Veranstaltungen und Zukunftsthemen reicht die Palette. Wer wissen möchte, was in den kommenden Wochen in Neuhof, Trautskirchen und Umgebung ansteht, bekommt hier einen kompakten Überblick über viele Termine, bei denen Tradition, Engagement und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Besonders ins Auge fallen zunächst die anstehenden **Osterveranstaltungen**. In Neuhof laden die **Schloßgeister** am **5. April ab 14 Uhr** zur **Ostereiersuche im Schlossgarten** ein. Auch in Trautskirchen ist rund um Ostern einiges geplant: Dort findet am **3. April** eine **Ostereiersuche am Spielplatz** statt, außerdem ist für den **5. April** das **Osterfeuer am Badeweiher** angekündigt. Gleichzeitig wird allen gedankt, die mit Osterbrunnen und liebevoller Dekoration für ein festliches Ortsbild sorgen.

Auch abseits der Feiertage ist der Veranstaltungskalender gut gefüllt. Das **Scheierntheater** kündigt mehrere Aufführungen im Zeitraum vom **30. April bis 16. Mai** an. Die **Dorfgemeinschaft Unterfeldbrecht** lädt am **17. April** zur **Jahreshauptversammlung** ein, und die **Freiwillige Feuerwehr Neuhof** informiert über ihre anstehenden Übungstermine. Schon jetzt laufen zudem die Vorbereitungen für ein besonderes Jubiläum: Unter dem Motto **„777 Jahre Neuhof“** werden **historische Bilder, alte Fotos und Gemälde** für eine Ausstellung am **3. Mai** in der **Festscheune** gesucht.

Ein weiterer Schwerpunkt im Mitteilungsblatt ist das **Vereinsleben vor Ort**. So blickte **Grün Weiß Adelsdorf** bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein aktives Jahr mit Veranstaltungen, Spenden und viel Eigenleistung zurück. Besonders hervorzuheben ist dabei die Unterstützung der **Schulobstkiste der Grundschule Neuhof** sowie einer **Pflegefamilie in Wilhermsdorf**. Solche Beispiele zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in der Region ist – und dass Hilfe hier ganz praktisch und direkt ankommt.

Daneben richtet sich der Blick auch über Neuhof hinaus auf kommende Entwicklungen in der Region. Angekündigt werden unter anderem die **EXPO-NEA 2026** am **28. Juni** in **Neustadt an der Aisch** sowie der Aktionstag **„meinOrt.meineChance.“** am **15. April**, bei dem Jugendliche regionale Unternehmen kennenlernen können. Damit wird deutlich: Zwischen Osterfreude, kulturellen Veranstaltungen, Vereinsarbeit und Zukunftsthemen ist in der Region derzeit ordentlich Bewegung.

Wer das komplette aktuelle Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn lesen möchte, findet es hier:
[Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn mit den amtlichen Bekanntmachungen der Mitgliedsgemeinden Neuhof an der Zenn und Trautskirchen 7 2026](https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/VG_Neuhof/Dateien/Mitteilungsblatt/07_2026.pdf)

**Kommentar der Redaktion:**
Neuhof zeigt einmal mehr, wie viel auf dem Land los sein kann, wenn Vereine, Ehrenamtliche und engagierte Bürger zusammen anpacken. Zwischen Ostereiersuche, Theater, Feuerwehr, Jubiläumsvorbereitung und Nachwuchsförderung ist da mehr geboten als in mancher Großstadt auf dem Terminkalender steht – nur meist mit besserem Kuchen und kürzeren Wegen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

EmskirchenZeitungsArchivWordPress

# Emskirchens „wandelndes Archiv“: Helmuth Röschlein bewahrt die Geschichte des Ortes

Wer in Emskirchen den Namen Helmuth Röschlein hört, denkt meist sofort an den Friseursalon. Kein Wunder: Über Jahrzehnte hinweg schnitt der Friseurmeister vielen Menschen im Ort die Haare – wie zuvor schon sein Vater Konrad und heute Sohn Christian. Doch Helmuth Röschlein ist weit mehr als nur der bekannte „Boder“: Für viele gilt er längst als lebendiges Gedächtnis Emskirchens.

Wer den gebürtigen Emskirchener zuhause besucht, versteht schnell, warum dieser Ruf entstanden ist. In einem Kellerraum lagern unter anderem Originalausgaben der Fränkischen Landeszeitung von 1947 bis 1972 – eine Sammlung, die von einem inzwischen verstorbenen Bekannten stammt. Besonders interessieren Röschlein dabei natürlich die Berichte über seine Heimatgemeinde. Der älteste Artikel über Emskirchen in seinem Bestand stammt sogar aus dem Jahr 1864 und wurde im „Anzeigenblatt der Stadt Neustadt an der Aisch“ veröffentlicht.

Mit der lokalen Presse ist die Familie Röschlein seit jeher eng verbunden. Seine Mutter Betty trug einst Zeitungen aus und machte dabei regelmäßig Halt im Friseurladen von Konrad Röschlein, der damals noch in der Marktstraße war. Heute befindet sich das Geschäft in der Hindenburgstraße. Damals blieb die junge Frau gern etwas länger im Salon, beobachtete den Friseur bei der Arbeit – und wie Konrad Röschlein später oft schmunzelnd erzählte, „irgendwann hat es dann zwischen uns gefunkt“.

Die Begeisterung für Geschichte wurde bei Helmuth Röschlein schon früh geweckt. „Ich war als Kind immer schon vorn dran“, sagt er. Auch in seinem Beruf als Friseur hörte er von Kunden viele spannende Geschichten aus Emskirchen. Den entscheidenden Anstoß für seine Sammelleidenschaft gab aber der Chronist Heinz Feuerlein aus Markt Erlbach, der die aktuelle Ortsgeschichte in Foto und Film dokumentierte. Nachdem Röschlein einen seiner Filme gesehen hatte, war für ihn klar: So etwas wäre auch für Emskirchen wertvoll.

Zunächst machte er selbst Fotos und Super-8-Aufnahmen. Doch weil Fotografieren damals teuer war, begann er um 1970 damit, Zeitungsartikel über Emskirchen systematisch zu sammeln. Die Berichte wurden ausgeschnitten, sauber auf DIN-A4-Blätter geklebt und in Ordnern abgeheftet. Über rund 55 Jahre hinweg kam so ein gewaltiges Archiv zusammen.

Inzwischen hat sich längst herumgesprochen, dass der „Boder“ in Sachen Ortsgeschichte eine der ersten Anlaufstellen ist. Immer wieder wenden sich Menschen an ihn, wenn sie Informationen zu bestimmten Ereignissen suchen. Und Röschlein verlässt sich dabei vor allem auf sein Gedächtnis. Digital gespeichert ist bei ihm nichts. „Ich kann mir alles merken“, sagt er.

Beim Durchblättern seiner Ordner stößt er immer wieder auf kleine und große Geschichten aus der Vergangenheit. So zeigt ein Ordner aus dem Jahr 1990 unter anderem ein Foto, auf dem unser Kollege Mirko Fryska zu sehen ist. Damals pflanzte er mit anderen Schülerinnen und Schülern in der Emskirchener Partnergemeinde Roquebillière einen Baum.

Doch nicht nur Zeitungsartikel gehören zu Röschleins Sammlung. In seinem Fundus finden sich auch zahlreiche alte Fotos, Karten und weitere historische Dokumente. Vieles erhielt er von Ludwig Büttner, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Sammler war. Über ihn sagt Röschlein anerkennend: „Der hatte ein enormes Wissen.“

Zu den besonderen Schätzen zählt ein Gruppenfoto aus dem Jahr 1932, das seinen Vater als Betzenkönig zeigt. Andere Aufnahmen erinnern an die erste Kirchweih nach dem Zweiten Weltkrieg, an die damals noch nicht elektrifizierte Eisenbahnbrücke, an frühere Brauereien und Gasthäuser im Ort oder an das Hochwasser von 1935. Auch kuriose Stücke sind dabei – etwa eine Urkundenpostkarte, auf der festgehalten wurde, dass „ein Gast 25 Glas Bier geleert hat und das, ohne dazu gezwungen worden zu sein, nach reifer Überlegung und bei ganz guter Geisteskraft“.

Eine besonders bemerkenswerte Geschichte verbindet Röschlein mit einem Foto, das zwei US-Soldaten beim Hissen der amerikanischen Flagge in der Ortsmitte zeigt. Nach dem Krieg war eine seiner Cousinen in die USA ausgewandert. Jahre später kamen zwei Amerikaner ins Emskirchener Rathaus und wollten wissen, wer das Mädchen auf einem Foto sei, das sie nach der Einnahme Emskirchens aufgenommen hatten. Es stellte sich heraus: Es war tatsächlich Röschleins Cousine.

Er vermittelte den beiden Amerikanern die Adresse seiner Verwandten, woraufhin der Kontakt zustande kam. Die Geschichte nahm schließlich eine erstaunliche Wendung: Seine Cousine wurde sogar vom damaligen US-Präsidenten empfangen. Im Gegenzug erhielt Röschlein das von ihm gewünschte Foto der gegen Kriegsende zerstörten Emskirchener Bahnbrücke.

Auch aus anderen Bereichen der Ortsgeschichte hat Röschlein Spannendes bewahrt. In seinem Bildarchiv finden sich Fotos und ein alter FLZ-Artikel über die Gründung einer Segelfliegergruppe in Emskirchen. Demnach bauten zwei junge Männer, Hans Maier und Michael Kerschbaum, sogar ein „Hochleistungssegelflugzeug vom Typ Gronau Baby II A“ mit 13 Metern Spannweite. Ergänzt wird das Ganze durch Aufnahmen vom zweiten Flugtag im August 1953.

Wer Helmuth Röschlein zuhört, merkt schnell: Hier spricht jemand, der die Geschichte seines Heimatortes nicht nur gesammelt, sondern mit Herzblut bewahrt hat. Zwischen Ordnern, Fotos und Erinnerungsstücken lebt in seinem Archiv ein gutes Stück Emskirchener Vergangenheit weiter.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Menschen sind für einen Ort unbezahlbar. Während heute vieles irgendwo digital gespeichert wird – oder eben im Datennirwana verschwindet –, hat Helmuth Röschlein über Jahrzehnte ganz analog dafür gesorgt, dass Emskirchen seine Geschichte nicht vergisst. Und seien wir ehrlich: Ein „wandelndes Archiv“ mit Humor, Erinnerungsvermögen und Geschichten über Kirchweih, Bahnbrücken, Segelflugzeuge und 25 Glas Bier ist allemal spannender als jede Suchmaschine.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

HummelChallengeNeustadtWordPress

**Hummeln starten in die Saison: Bund Naturschutz ruft zur Hummel-Challenge im Landkreis auf**

Auch wenn die Tage noch frisch sind, summt es bereits in Gärten, an Wegesrändern und auf Wiesen: Die ersten Hummeln sind wieder unterwegs. Der Bund Naturschutz im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim lädt deshalb dazu ein, bei der Hummel-Challenge mitzumachen – und damit ganz nebenbei etwas für den Artenschutz und die Forschung zu tun.

Aktuell sind vor allem die Jungköniginnen aus dem Vorjahr zu beobachten. Nach ihrer Überwinterung machen sie sich nun auf die Suche nach Nahrung, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Besonders gefragt sind dabei Krokusse, Osterglocken, blühende Weiden und weitere Frühjahrsblüher wie Märzenbecher, Winterlinge, Leberblümchen, Waldveilchen oder Buschwindröschen.

Wenn die Hummelköniginnen ausreichend Nektar und Pollen finden, beginnen sie mit dem Aufbau eines neuen Volkes. Dafür suchen sie geeignete Nistplätze, oft alte Mäusenester oder andere Hohlräume am Boden. Dort legen sie die ersten Eier ab. Sobald die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese die Nahrungssuche, während die Königin im Nest bleibt und weitere Eier legt.

Wie die Kreisvorsitzende Karin Eigenthaler mitteilt, lassen sich die jetzt fliegenden Königinnen noch vergleichsweise gut bestimmen – vor allem anhand der Färbung ihrer Behaarung. Später wird das deutlich schwieriger, da Arbeiterinnen und Drohnen anders aussehen. Zu den häufigsten Hummelarten zählen Erdhummel, Gartenhummel, Baumhummel, Ackerhummel, Wiesenhummel und Steinhummel.

Genau hier setzt die Hummel-Challenge an: Gemeinsam mit dem Thünen-Institut und observation.org ruft der Bund Naturschutz dazu auf, Hummeln zu fotografieren und zu melden. Die gesammelten Daten helfen dabei, Vorkommen, Verbreitungsgebiete und auch wichtige Futterpflanzen der einzelnen Arten besser zu erfassen. Außerdem sollen Veränderungen in der Verbreitung und im Jahresverlauf dokumentiert werden.

Moni Nunn, umweltpädagogische Mitarbeiterin der BN-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, bittet deshalb um rege Teilnahme am ersten Teil der Aktion, der noch bis zum 9. April läuft. Der zweite Teil der Hummel-Challenge findet dann vom 20. Juni bis 3. Juli statt.

Wer noch tiefer in die Welt der Hummeln eintauchen möchte, kann zudem eine Wanderausstellung besuchen, die derzeit durch den Landkreis zieht. Auf neun Tafeln werden das Hummeljahr, verschiedene Arten und ihre Lebensräume vorgestellt. In den Osterferien ist die Ausstellung in der Sparkasse Uffenheim zu sehen, in den Pfingstferien in der Sparkasse Markt Erlbach. Weitere Stationen sollen noch bekannt gegeben werden. Dazwischen wird die Ausstellung auch an mehreren Schulen im Landkreis gezeigt.

Weitere Informationen zur Hummel-Challenge und zur Teilnahme gibt es online unter:
**www.bund-naturschutz.de/aktionen/hummel-challenge**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer also in den nächsten Tagen eine dicke, pelzige Brummerin im Garten entdeckt, sollte nicht gleich an einen Frühstart mit Turbolader denken – sondern lieber das Handy zücken und mitmachen. So wird aus einem kleinen Frühlingsmoment im besten Fall ein wertvoller Beitrag für den Naturschutz. Und ganz ehrlich: Hummeln gehören zu den sympathischsten Frühaufstehern überhaupt.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neuhof an der Zenn

HeimatErlebnistagNeuhofWordPress

**777 Jahre Neuhof: Heimat-Erlebnistag bringt Dorfleben an die Schlossscheune**

Neuhof an der Zenn steuert auf ein besonderes Jubiläum zu: 2026 wird der Ort stolze 777 Jahre alt. Schon am Sonntag, 3. Mai 2026, gibt es dazu einen passenden Vorgeschmack auf das Festjahr: Beim Heimat-Erlebnistag wird rund um die Schlossscheune gemeinsam gefeiert – mit Programm für Familien, Vereine, Heimatfreunde und Gäste aus der Umgebung.

Von 11 bis 16 Uhr ist auf dem Festplatz vor der Schlossscheune einiges geboten. Geplant sind Frühschoppen und Vereinsbewirtung, dazu Heimat-Stationen, ein Kinderprogramm sowie eine Ausstellung. Ein besonderer Programmpunkt steht um 13 Uhr an: Dann wird die Remise mit Fotopoint offiziell eingeweiht.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Heimat erleben!“ und ist Teil des Bayerischen Heimat-Erlebnistags. Damit richtet sich das Fest nicht nur an die Bürgerinnen und Bürger aus Neuhof, sondern auch an alle, die Lust auf einen geselligen Tag mit Ortsgeschichte, Begegnung und fränkischem Dorfleben haben.

Die Einladung aus dem Rathaus ist eindeutig: Ein Fest für das ganze Dorf – und darüber hinaus auch eine schöne Gelegenheit für Besucher aus der Region, Neuhof an der Zenn einmal von seiner lebendigen und gemeinschaftlichen Seite kennenzulernen.

**Kommentar der Redaktion:**
777 Jahre – das ist schon eine Hausnummer. Da merkt man schnell: Neuhof an der Zenn hat nicht nur Geschichte, sondern auch einiges zu erzählen. Umso schöner, dass das nicht trocken mit Jahreszahlen und Aktenordnern gefeiert wird, sondern so, wie es auf dem Land am besten funktioniert: draußen, gemeinsam und mit Leben im Ort. Frühschoppen, Vereine, Kinderprogramm und ein Fotopoint – das klingt nicht nach verstaubter Vergangenheit, sondern nach gelebter Heimat. Und genau so soll es eigentlich sein.

Quelle: Markt Neuhof an der Zenn
Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

LesestartBilderbuchKreisbuechereiWordPress

**Kostenloses Bilderbuch für Dreijährige: Kreisbücherei beteiligt sich erneut an „Lesestart 1-2-3“**

Ein schönes Angebot für Familien aus dem Landkreis: Dreijährige Kinder können sich in den Kreisbüchereien wieder ein kostenloses Bilderbuch abholen. Die Aktion „Lesestart 1-2-3“ findet nun zum letzten Mal bundesweit statt – und auch die Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim ist erneut mit dabei.

Hinter der Aktion stehen die Stiftung Lesen, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Büchereien in ganz Deutschland. Ziel ist es, besonders auch Familien zu erreichen, in denen bisher wenig oder gar nicht vorgelesen wird. Das geschenkte Buch soll dabei ein einfacher Einstieg sein, um das gemeinsame Lesen zu Hause zu fördern.

Denn Vorlesen bringt für Kinder viele Vorteile mit sich: Es hilft dabei, neue Wörter zu lernen, fördert Fantasie und Konzentration und macht den meisten Kindern ganz einfach Freude.

Eltern von dreijährigen Kindern können sich ein Exemplar in den Kreisbüchereien in **Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim, Scheinfeld** oder auch im **Bücherbus** abholen. Gleichzeitig gibt es dort auch Informationen zu weiteren Angeboten für Kinder und Erwachsene.

Adressen, Öffnungszeiten und den Fahrplan des Bücherbusses gibt es unter:
**https://www.kreis-nea.de/kreisbuecherei**

**Kommentar der Redaktion:**
Ein kostenloses Buch ist vielleicht eines der sinnvollsten Geschenke überhaupt – es braucht keinen Akku, kein WLAN und macht im besten Fall Lust auf noch mehr Geschichten. Gerade in Zeiten, in denen Bildschirme oft um Aufmerksamkeit kämpfen, ist so eine Aktion ein starkes Signal für Sprache, Fantasie und gemeinsame Zeit in der Familie.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

Nach oben scrollen