Autorenname: C. Pöschl

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Neustadt an der Aisch

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# Stadtrat verschiebt Projekte: Neustadt spart Millionen im Haushalt

**Neustadt an der Aisch** – Wenn das Geld knapper wird, müssen auch in einer Stadt Prioritäten neu gesetzt werden. In der jüngsten Sitzung hat der Neustädter Stadtrat ausführlich darüber beraten, welche Projekte verschoben, gekürzt oder vorerst ganz gestrichen werden sollen. Dabei ging es um viele Einzelposten – am Ende aber vor allem um ein großes Ziel: weniger neue Schulden.

Hintergrund der Diskussion ist die angespannte Haushaltslage der Stadt. Kämmerer Martin Sehring brachte es in der Sitzung auf den Punkt: Wer jetzt spart, muss weniger Kredite aufnehmen – und entlastet damit auch die kommenden Haushalte. Genau darum ging es bei den Beratungen.

Auch im Verwaltungshaushalt, also bei den laufenden Aufgaben der Stadt, wurden Einsparmöglichkeiten gefunden. Nach intensiven Vorberatungen sollen unter anderem rund 40.000 Euro bei der Verwaltungsausstattung, weitere 30.000 Euro bei Betriebsausgaben und etwa 100.000 Euro bei den Betriebskosten von Tageseinrichtungen eingespart werden. Zusammen mit weiteren kleineren Positionen ergibt sich hier eine Reduzierung von rund 180.000 Euro.

Deutlich größer fallen die Einschnitte im Vermögenshaushalt aus. Dort geht es um Investitionen und größere Projekte – und hier summieren sich die Verschiebungen und Kürzungen auf knapp drei Millionen Euro.

So soll etwa der Erwerb der Grundstücke, auf denen derzeit noch das alte Feuerwehrhaus steht, um ein Jahr verschoben werden. Allein dadurch spart die Stadt zunächst 500.000 Euro ein. Für SPD-Stadträtin Heike Gareis, die dort Entwicklungsmöglichkeiten für die Innenstadt sieht, war das zwar kein leichter Schritt. Mit dem Vorschlag von Bürgermeister Klaus Meier, einen Vorvertrag mit den Eigentümern abzuschließen, konnte aber offenbar ein Kompromiss gefunden werden.

Weitere 300.000 Euro sollen beim Kauf unbebauter Grundstücke eingespart werden. Auch die Anschaffung neuer Stühle für die Markgrafenhalle wird verschoben – das bringt weitere 150.000 Euro.

Betroffen ist außerdem Unternesselbach: Die geplante Sanierung des Dorfhauses wurde zunächst gestoppt, was eine Einsparung von 40.000 Euro bedeutet. Gegen diese Entscheidung stimmten Heike Gareis, Markus Simon sowie die Grünen. Zusätzlich wird auch der Kernwegebau verschoben, wodurch weitere 550.000 Euro zunächst nicht ausgegeben werden.

Anders verlief die Diskussion bei der Bergwegsanierung in Diebach. Dieses Projekt stand zunächst ebenfalls auf der Streichliste, wurde nach Intervention von Christian Köstner, Heike Gareis und Peter Holzmann aber wieder aufgenommen.

Auch bei der Mittelschule am Turm blieb ein geplanter Sparposten letztlich doch im Etat. Die Verwaltung wollte dort 100.000 Euro für Klassenräume und insbesondere die WC-Anlagen streichen. Nach Widerstand der Grünen und mit Unterstützung der CSU bleibt das Geld nun im Haushaltsplan. David Muck verband damit die Hoffnung, dass neue Sanitäranlagen von den Schülern besser behandelt werden: „Wir sind der Meinung, wenn es neu gemacht wird, passen die Kinder besser darauf auf.“

Insgesamt dauerte die Debatte um die verschiedenen Einsparungen und Verschiebungen mehr als eine Stunde. Klar wurde dabei: Der Stadtrat will dem künftigen Gremium möglichst wenig finanzielle Lasten hinterlassen und setzt deshalb auf Zurückhaltung bei neuen Investitionen.

**Kommentar der Redaktion:**
Man könnte auch sagen: Neustadt macht gerade das, was viele daheim ebenfalls kennen – zuerst wird geschaut, was wirklich dringend ist, und was noch ein bisschen warten kann. Der Unterschied: Während zuhause vielleicht das neue Sofa oder der Schrank aufgeschoben wird, geht es im Rathaus schnell um sechsstellige Summen. Immerhin zeigt die Debatte, dass im Stadtrat noch um jeden Posten gerungen wird – und dass selbst Stühle, Dorfhäuser und Schultoiletten politisch ordentlich Bewegung auslösen können. Ganz trocken ist Kommunalpolitik eben doch nicht.

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alle

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**AOK-GeWinn in Scheinfeld: Gemeinsam aktiv, informiert und gut vernetzt im Alter**

Gesund älter werden, Neues lernen und dabei in Gemeinschaft unterwegs sein: Genau das steht im Mittelpunkt der Scheinfelder AOK-GeWinn Gruppe. Seit Oktober 2025 kommen die Teilnehmenden regelmäßig zusammen, um sich über Gesundheit, Bewegung, digitale Themen und gemeinsame Aktivitäten auszutauschen.

Die Gruppe trifft sich alle zwei Wochen für rund 90 Minuten. Das kostenfreie Angebot richtet sich an Menschen ab 60 Jahren und soll deren Gesundheitskompetenz stärken. Durch die insgesamt zwölf Treffen führen die beiden ehrenamtlichen Gruppenleiterinnen Gabriele Jakob und Erika Prosch. Zusätzlich organisiert die Gruppe fünf gemeinsam ausgewählte Aktivitäten.

Ein Thema war zum Beispiel Bewegung im Alltag. Dabei erarbeiteten die Teilnehmenden, wie sich regelmäßige Bewegung ganz praktisch in den Tagesablauf einbauen lässt. Auch verschiedene Übungen auf dem Stuhl wurden gemeinsam ausprobiert. Beim Treffen zum sicheren Umgang mit digitalen Medien ging es unter anderem darum, wo man Hilfe und verständliche Erklärungen findet – etwa über Videos im Internet.

Aus diesem Austausch entstand auch ein Besuch im BayernLab. Dort erhielt die Gruppe hilfreiche Tipps zur Sicherheit im Netz und grundlegende Informationen zum Umgang mit digitalen Medien.

Auch kulturell war die Scheinfelder AOK-GeWinn Gruppe bereits unterwegs: In Altershausen wurden regionale Besonderheiten entdeckt. Zunächst besuchte die Gruppe das Tiermuseum mit über 300 verschiedenen Tier-Exponaten. Danach stand die private Kunstsammlung von Herbert Gebauer auf dem Programm, die 2024 in einen neu errichteten Museumsbau umgezogen ist. Den Abschluss des gemeinsamen Vormittags bildete ein Mittagessen im Uehlfelder Aischgrundcenter.

Das Gruppenprogramm „AOK-GeWinn“ ist ein Gemeinschaftsprojekt der Gesundheitsregionplus gemeinsam mit der AOK Bayern sowie den Kommunen Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Scheinfeld und Uehlfeld.

Weitere Informationen gibt es bei der Gesundheitsregionplus Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim unter Telefon 09161 92-5402, per E-Mail an gesundheitsregionplus@kreis-nea.de oder online unter www.gesundheitsregion.kreis-nea.de.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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Diespeck

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# Bundesstraße 470 ab Montag bei Diespeck gesperrt

Autofahrer rund um Diespeck müssen sich ab Montag auf Einschränkungen einstellen: Das Staatliche Bauamt Ansbach startet auf der Bundesstraße 470 eine größere Fahrbahnsanierung. Neben einer Vollsperrung in einem ersten Abschnitt ist auch eine neue Ampelanlage an einer unfallauffälligen Kreuzung geplant. Wer in Richtung Neustadt, Uehlfeld oder Dettendorf unterwegs ist, sollte in den kommenden Wochen mehr Zeit einplanen.

Wie das Staatliche Bauamt mitteilt, beginnen die Bauarbeiten am Montag, 30. März, auf einem rund 1,4 Kilometer langen Abschnitt westlich von Diespeck. Betroffen ist die Strecke zwischen dem Kreisverkehr bei Diespeck und der Kreisstraße NEA 15 in Richtung Dettendorf.

Neben der Erneuerung der schadhaften Fahrbahn soll an der Kreuzung mit der NEA 15 Richtung Dettendorf auch eine Ampel errichtet werden. Damit soll die Verkehrssicherheit an dieser Stelle dauerhaft verbessert werden. Die Kreuzung gilt laut Mitteilung als unfallauffällig.

Um die Auswirkungen auf den Verkehr möglichst gering zu halten, wird die Maßnahme in drei Bauabschnitte aufgeteilt.

Im ersten Bauabschnitt wird der Fahrbahnoberbau der B 470 zwischen der Einmündung der Kreisstraße NEA 15 Richtung Ehe und dem Kreisverkehr bei Diespeck komplett erneuert. Dafür ist eine Vollsperrung notwendig.

Im zweiten Bauabschnitt folgen die Tiefbauarbeiten für die neue Ampelanlage an der NEA 15 Richtung Dettendorf. Hier wird der Verkehr halbseitig an der Baustelle vorbeigeführt und per Ampel geregelt.

Im dritten und letzten Bauabschnitt wird dann die Fahrbahn der B 470 zwischen den beiden Einmündungen der NEA 15 erneuert. Auch hier bleibt die Strecke einspurig befahrbar, der Verkehr wird ebenfalls mit einer Baustellenampel geregelt.

Während der Vollsperrung im ersten Bauabschnitt wird eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Der Verkehr aus Richtung Uehlfeld wird über die Staatsstraße 2259 durch Gutenstetten, Münchsteinach und Mittelsteinach geführt. Von dort geht es über die Staatsstraße 2256 durch Baudenbach und Langenfeld zurück auf die Bundesstraße 8 in Richtung Neustadt.

Für den Verkehr aus Neustadt gilt dieselbe Umleitungsstrecke in umgekehrter Richtung.

In den Bauabschnitten zwei und drei bleibt die B 470 grundsätzlich befahrbar, dann allerdings nur mit einspuriger Verkehrsführung und entsprechender Ampelregelung.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Sanierung dürfte für viele Pendler erst einmal nervig sein – keine Frage. Wenn am Ende aber die Straße besser wird und an einer bekannten Problemkreuzung endlich eine Ampel für mehr Sicherheit sorgt, dann ist das eine Maßnahme, mit der wohl viele leben können. Bleibt zu hoffen, dass alles möglichst zügig und ohne größere Überraschungen über die Bühne geht – denn Umleitungen sind bekanntlich nur auf dem Papier immer ganz entspannt.

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## Palmsonntag 2026: Auftakt zur Karwoche zwischen Jubel und Nachdenklichkeit

Am **Sonntag, 29. März 2026**, feiern Christinnen und Christen den **Palmsonntag**. Der Tag liegt direkt vor Ostern und markiert den Beginn der **Karwoche** – also jener besonderen Woche, in der in den Kirchen an das Leiden, Sterben und schließlich an die Auferstehung Jesu erinnert wird. Palmsonntag steht dabei wie kaum ein anderer Tag für den Gegensatz von **Freude und Ernst**, von Hoffnung und Nachdenklichkeit.

Der Palmsonntag erinnert an den **Einzug Jesu in Jerusalem**. Der biblischen Überlieferung nach ritt Jesus auf einem **Esel** in die Stadt ein und wurde von vielen Menschen mit Zweigen begrüßt – ein Zeichen der Ehre und der Hoffnung. Zunächst herrscht Jubel, doch schon kurz darauf beginnt der Weg, der zur Kreuzigung führt. Genau diese Spannung macht die besondere Bedeutung dieses Sonntags aus.

In vielen Kirchengemeinden wird Palmsonntag mit **Gottesdiensten und Prozessionen** begangen. Da echte Palmzweige hierzulande kaum vorkommen, werden meist **Buchsbaum-, Weiden- oder andere grüne Zweige** verwendet. Diese werden oft gesegnet und anschließend von Gläubigen mit nach Hause genommen, wo sie als Zeichen des Glaubens aufbewahrt werden.

Für den Alltag der meisten Menschen hat Palmsonntag in Deutschland **keine direkten Auswirkungen**, denn er ist **kein gesetzlicher Feiertag**. Schulen, Geschäfte und Betriebe bleiben regulär geöffnet. Für christliche Familien und Gemeinden ist der Tag jedoch ein wichtiger Moment der **Besinnung und Vorbereitung auf Ostern**.

Palmsonntag gilt damit als **Start in die wichtigste Woche des Kirchenjahres**. Er erinnert daran, wie schnell Begeisterung in Ablehnung umschlagen kann – und lädt dazu ein, über **Glauben, Hoffnung, Leid und Zusammenhalt** nachzudenken.

**Kommentar der Redaktion:**
Palmsonntag ist einer dieser Tage, die im Kalender schnell übersehen werden, obwohl sie für viele Menschen eine große Bedeutung haben. Kein Feiertag, kein freier Montag danach – aber dafür ein Tag mit starker Botschaft. Gerade in einer Zeit, in der Stimmungen oft rasch kippen, wirkt die Geschichte hinter Palmsonntag erstaunlich aktuell. Und vielleicht tut ein wenig Nachdenken zwischen Alltagsstress, Einkaufsliste und Osterplanung ja auch ganz gut.

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Neustadt an der Aisch

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# Brand in Neustädter Mittelschule: Schule evakuiert, Feuerwehr schnell erfolgreich

Ein Brand in der Mittelschule am Turm hat am Montagvormittag in Neustadt an der Aisch einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ausgelöst. Die gute Nachricht: Alle Schülerinnen und Schüler konnten schnell in Sicherheit gebracht werden, verletzt wurde niemand. Die Polizei geht nach ersten Erkenntnissen von Brandstiftung aus.

Gegen 8.36 Uhr war die Feuerwehr Neustadt wegen einer starken Rauchentwicklung in einer Toilette im zweiten Obergeschoss alarmiert worden. Wegen der hohen Zahl an Personen im Schulgebäude wurden zunächst auch die Feuerwehren aus Diespeck und Dietersheim sowie weitere Feuerwehr-Führungskräfte des Landkreises mit alarmiert.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatte das Schulpersonal bereits vorbildlich reagiert: Das Gebäude war innerhalb weniger Minuten geräumt. Nach Angaben der Schule wurden die rund 200 Schülerinnen und Schüler geordnet ins Freie gebracht und dort auf Vollzähligkeit überprüft. Ein Schüler hatte zuvor einen Hinweis auf eine Unregelmäßigkeit im Toilettenbereich gegeben, woraufhin sofort kontrolliert und Alarm ausgelöst wurde.

Der Brand selbst konnte durch die Feuerwehr Neustadt rasch gelöscht werden. Ein Atemschutztrupp ging mit einem Kleinlöschgerät vor und brachte das Brandgut anschließend ins Freie. Danach wurde das Gebäude mit Hochleistungsdrucklüftern belüftet und mit einer Wärmebildkamera kontrolliert. Durch den schnellen Löscherfolg konnten die Feuerwehren aus Diespeck und Dietersheim ihren Einsatz teilweise noch auf der Anfahrt abbrechen.

Auch der Rettungsdienst war mit einem größeren Aufgebot vor Ort, da anfangs nicht absehbar war, ob es Verletzte geben könnte. Das Bayerische Rote Kreuz war mit rund 20 Einsatzkräften an der Schule, musste glücklicherweise jedoch nicht eingreifen.

Die Stadt Neustadt organisierte in der Zwischenzeit die Unterbringung der Schülerinnen und Schüler in der NeuStadtHalle. Zudem standen städtische Mitarbeiter als Ansprechpartner für Eltern bereit. Nach Abschluss der Belüftungsmaßnahmen konnten die Jugendlichen wieder in den Unterricht zurückkehren.

Die Polizei spricht von Brandstiftung und schätzt den entstandenen Sachschaden auf rund 10.000 Euro. Nach ersten Informationen soll das Feuer in oder an einem Waschbecken gelegt worden sein. Als mögliches Motiv wird eine sogenannte TikTok-Challenge geprüft. Solche gefährlichen Internet-Trends hatten in den vergangenen Jahren bundesweit bereits mehrfach zu ähnlichen Einsätzen an Schulen geführt.

Bürgermeister Klaus Meier machte sich vor Ort selbst ein Bild von der Lage und zeigte sich verärgert über den Vorfall. Besonders brisant: Bereits im Februar hatte es an der benachbarten Grundschule Neues Schloss einen ähnlichen Einsatz gegeben.

Die Ermittlungen der Polizei zum oder zu den Tätern laufen.

**Hinweis der Redaktion:** Bei Berichten über Unfälle, Brände oder Feuerwehreinsätze bedeutet ein „Like“ nicht Zustimmung zum Ereignis, sondern lediglich: lesenswerter Bericht.

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Markt Erlbach

GehwegErneuerungKostenWordPress

# Markt Erlbach: Gehweg, Solaranlagen, Bauplatz und Kanal – mehrere Entscheidungen aus dem Gemeinderat

In Markt Erlbach sind gleich mehrere Themen auf den Weg gebracht worden: Der Gehweg am Zennhäuser Weg wird erneuert, auf Schule und Rathaus sollen noch in diesem Jahr Photovoltaikanlagen installiert werden, ein lange problematisches Hausgrundstück kommt nach dem Abriss in den Verkauf – und auch beim Abwasser in Oberulsenbach gibt es Handlungsbedarf.

Bereits im nicht öffentlichen Teil der Februarsitzung war die Erneuerung des Gehwegs vor der Firma **„Wust – Wind & Sonne“** vergeben worden. Das Thema war zuvor aber auch öffentlich diskutiert worden. Hintergrund: In Markt Erlbach gibt es durchaus Gehwege, die in einem schlechteren Zustand sind als das Stück vor dem neuen Firmensitz. Gleichzeitig war man sich im Gemeinderat einig, dass der Gehweg im Bereich der Grundstückszufahrten ohnehin angepasst werden müsse – und dass es deshalb sinnvoll sei, den gesamten Abschnitt gleich vollständig zu erneuern.

Diskutiert wurde vor allem die Kostenverteilung. Die Meinungen darüber, wie stark sich das Unternehmen beteiligen sollte, gingen auseinander. Am Ende wurde eine Aufteilung gefunden: Rund **46.000 Euro** kostet die Erneuerung des Gehwegstücks im Zennhäuser Weg. Davon übernimmt der Markt Markt Erlbach gut **31.000 Euro**, das Unternehmen trägt rund **15.000 Euro**.

Auch in Sachen erneuerbare Energien geht es voran. Noch in diesem Jahr sollen auf der **Schule** und auf dem **Rathaus** Photovoltaikanlagen installiert werden. Auf dem Schulgebäude ist eine große Anlage mit knapp **100 Kilowatt Spitzenleistung** geplant, dazu ein Speicher mit **215 Kilowattstunden**. Auf dem Rathaus soll eine kleinere Anlage mit gut **18 Kilowatt peak** entstehen, der dortige Speicher fasst **15,8 Kilowattstunden**. Den Auftrag erhielt eine Firma aus Uffenheim. Die Kosten liegen bei knapp **166.000 Euro** für die Schule und rund **35.000 Euro** für das Rathaus.

Ein weiteres Thema betrifft die **Ignaz-Schneider-Straße 10**. Das baufällige Haus, das zuletzt sogar zu einer Straßensperrung geführt hatte, weil die Eigentümer kaum greifbar waren, ist inzwischen abgerissen. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß sprach von einem „endlich“. Der nun freie Bauplatz soll verkauft werden. Der Gemeinderat hatte dafür bereits in der Februarsitzung einen Quadratmeterpreis von **150 Euro** festgelegt. Vorgesehen ist dort ein kleines Wohnhaus mit **Satteldach**, das sich an der Kubatur des historischen Gebäudes orientiert und sich gestalterisch in das historische Ensemble einfügt. Außerdem soll im Notarvertrag eine **Bauverpflichtung** festgeschrieben werden. Dieser Beschluss wurde nun öffentlich bekanntgemacht.

Auch in **Oberulsenbach** gibt es Handlungsbedarf. Dort wird das Abwasser bislang noch über Hauskläranlagen gereinigt. Anschließend läuft es in einen sogenannten **Bürgermeisterkanal**. Dieser befindet sich jedoch in einem miserablen Zustand und muss zusammen mit den Schächten teilweise erneuert werden. Ähnlich wie bereits in Rimbach soll dafür eine Satzung erarbeitet werden, damit die Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmer an den Kosten beteiligt werden können.

Einigkeit bestand im Gemeinderat darüber, dass gehandelt werden muss. Diskutiert wurde lediglich die Frage, ob ohne weitere Angebote direkt jenes Ingenieurbüro beauftragt werden sollte, das bereits die Vorarbeiten übernommen hatte. Gemeinderat Paul Hegendörfer kritisierte dies als deutliche Ungleichbehandlung gegenüber Handwerksbetrieben. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß verwies dagegen darauf, dass das Büro jederzeit ansprechbar sei und nach Einschätzung des Marktes vergleichsweise günstig arbeite. Auch wenn nicht alle ganz überzeugt waren, fiel die Entscheidung am Ende **einstimmig**.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach arbeitet sich gerade durch eine Mischung aus Alltagsbaustellen, Zukunftsprojekten und Altlasten. Ein Gehweg wird neu gemacht, zwei Dächer werden zu kleinen Kraftwerken, ein Problemhaus ist endlich Geschichte und in Oberulsenbach wird ein Kanal angegangen, der seinen besten Zeiten offenbar schon lange hinter sich hat. Kurz gesagt: nicht spektakulär auf den ersten Blick – aber genau die Entscheidungen, die am Ende darüber entscheiden, ob eine Gemeinde ordentlich funktioniert. Und ja: Wenn selbst ein alter Bauplatz wieder eine Perspektive bekommt, ist das oft mehr wert als jede große Sonntagsrede.

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Markt Erlbach

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# Markt Erlbach: Gehweg, Solaranlagen, Bauplatz und Kanal – mehrere Entscheidungen aus dem Gemeinderat

In Markt Erlbach sind gleich mehrere Themen auf den Weg gebracht worden: Der Gehweg am Zennhäuser Weg wird erneuert, auf Schule und Rathaus sollen noch in diesem Jahr Photovoltaikanlagen installiert werden, ein lange problematisches Hausgrundstück kommt nach dem Abriss in den Verkauf – und auch beim Abwasser in Oberulsenbach gibt es Handlungsbedarf.

Bereits im nicht öffentlichen Teil der Februarsitzung war die Erneuerung des Gehwegs vor der Firma **„Wust – Wind & Sonne“** vergeben worden. Das Thema war zuvor aber auch öffentlich diskutiert worden. Hintergrund: In Markt Erlbach gibt es durchaus Gehwege, die in einem schlechteren Zustand sind als das Stück vor dem neuen Firmensitz. Gleichzeitig war man sich im Gemeinderat einig, dass der Gehweg im Bereich der Grundstückszufahrten ohnehin angepasst werden müsse – und dass es deshalb sinnvoll sei, den gesamten Abschnitt gleich vollständig zu erneuern.

Diskutiert wurde vor allem die Kostenverteilung. Die Meinungen darüber, wie stark sich das Unternehmen beteiligen sollte, gingen auseinander. Am Ende wurde eine Aufteilung gefunden: Rund **46.000 Euro** kostet die Erneuerung des Gehwegstücks im Zennhäuser Weg. Davon übernimmt der Markt Markt Erlbach gut **31.000 Euro**, das Unternehmen trägt rund **15.000 Euro**.

Auch in Sachen erneuerbare Energien geht es voran. Noch in diesem Jahr sollen auf der **Schule** und auf dem **Rathaus** Photovoltaikanlagen installiert werden. Auf dem Schulgebäude ist eine große Anlage mit knapp **100 Kilowatt Spitzenleistung** geplant, dazu ein Speicher mit **215 Kilowattstunden**. Auf dem Rathaus soll eine kleinere Anlage mit gut **18 Kilowatt peak** entstehen, der dortige Speicher fasst **15,8 Kilowattstunden**. Den Auftrag erhielt eine Firma aus Uffenheim. Die Kosten liegen bei knapp **166.000 Euro** für die Schule und rund **35.000 Euro** für das Rathaus.

Ein weiteres Thema betrifft die **Ignaz-Schneider-Straße 10**. Das baufällige Haus, das zuletzt sogar zu einer Straßensperrung geführt hatte, weil die Eigentümer kaum greifbar waren, ist inzwischen abgerissen. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß sprach von einem „endlich“. Der nun freie Bauplatz soll verkauft werden. Der Gemeinderat hatte dafür bereits in der Februarsitzung einen Quadratmeterpreis von **150 Euro** festgelegt. Vorgesehen ist dort ein kleines Wohnhaus mit **Satteldach**, das sich an der Kubatur des historischen Gebäudes orientiert und sich gestalterisch in das historische Ensemble einfügt. Außerdem soll im Notarvertrag eine **Bauverpflichtung** festgeschrieben werden. Dieser Beschluss wurde nun öffentlich bekanntgemacht.

Auch in **Oberulsenbach** gibt es Handlungsbedarf. Dort wird das Abwasser bislang noch über Hauskläranlagen gereinigt. Anschließend läuft es in einen sogenannten **Bürgermeisterkanal**. Dieser befindet sich jedoch in einem miserablen Zustand und muss zusammen mit den Schächten teilweise erneuert werden. Ähnlich wie bereits in Rimbach soll dafür eine Satzung erarbeitet werden, damit die Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmer an den Kosten beteiligt werden können.

Einigkeit bestand im Gemeinderat darüber, dass gehandelt werden muss. Diskutiert wurde lediglich die Frage, ob ohne weitere Angebote direkt jenes Ingenieurbüro beauftragt werden sollte, das bereits die Vorarbeiten übernommen hatte. Gemeinderat Paul Hegendörfer kritisierte dies als deutliche Ungleichbehandlung gegenüber Handwerksbetrieben. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß verwies dagegen darauf, dass das Büro jederzeit ansprechbar sei und nach Einschätzung des Marktes vergleichsweise günstig arbeite. Auch wenn nicht alle ganz überzeugt waren, fiel die Entscheidung am Ende **einstimmig**.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach arbeitet sich gerade durch eine Mischung aus Alltagsbaustellen, Zukunftsprojekten und Altlasten. Ein Gehweg wird neu gemacht, zwei Dächer werden zu kleinen Kraftwerken, ein Problemhaus ist endlich Geschichte und in Oberulsenbach wird ein Kanal angegangen, der seinen besten Zeiten offenbar schon lange hinter sich hat. Kurz gesagt: nicht spektakulär auf den ersten Blick – aber genau die Entscheidungen, die am Ende darüber entscheiden, ob eine Gemeinde ordentlich funktioniert. Und ja: Wenn selbst ein alter Bauplatz wieder eine Perspektive bekommt, ist das oft mehr wert als jede große Sonntagsrede.

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Wilhelmsdorf

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**Unfallflucht in Wilhelmsdorf: Geparktes Auto beschädigt – Polizei sucht Zeugen**

In Wilhelmsdorf hat ein bislang unbekanntes Fahrzeug einen geparkten Pkw beschädigt und sich anschließend einfach aus dem Staub gemacht. Der Vorfall ereignete sich in der Industriestraße 2 – nun hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt/Aisch kam es im Zeitraum von Dienstag, 18. März 2026, 13:35 Uhr, bis Mittwoch, 19. März 2026, 12:00 Uhr, zu der Verkehrsunfallflucht. Ein ordnungsgemäß geparkter Pkw wurde dabei im Bereich des vorderen Kotflügels sowie an der Motorhaube beschädigt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Schaden vermutlich durch einen Lkw beim Rangieren oder Vorbeifahren verursacht wurde. Statt sich jedoch um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf das verursachende Fahrzeug geben können, sich bei der zuständigen Dienststelle unter der Telefonnummer **09161/8853-0** zu melden.

**Quelle: Polizeiinspektion Neustadt/Aisch**

*Wichtig: Ein „Like“ bedeutet bei solchen Meldungen nur, dass der Bericht lesenswert ist.*

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Neustadt an der Aisch

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**Stichwahl entschieden: Alexander Müller wird neuer Bürgermeister von Neustadt an der Aisch**

Die Entscheidung ist gefallen: Neustadt an der Aisch hat einen neuen Bürgermeister gewählt. In der Stichwahl setzte sich Alexander Müller von der CSU gegen Heike Gareis von der SPD durch. Damit wird Müller ab dem **1. Mai** neuer Rathauschef der Kreisstadt.

Nach dem vollständig ausgezählten Ergebnis aus **26 von 26 Stimmbezirken** erreichte Alexander Müller **56,1 Prozent** der Stimmen. Auf Heike Gareis entfielen **43,9 Prozent**. In konkreten Zahlen bedeutet das: Müller erhielt **3.414 Stimmen**, Gareis kam auf **2.672 Stimmen**.

An der Wahl beteiligten sich insgesamt **6.121 Wählerinnen und Wähler**. Wahlberechtigt waren **10.530 Bürgerinnen und Bürger**.

Mit dem Wahlausgang steht fest, dass in Neustadt an der Aisch zum 1. Mai ein neuer politischer Abschnitt beginnt. Nach einem intensiven Wahlkampf haben die Wählerinnen und Wähler nun eine klare Entscheidung getroffen.

Bemerkenswert ist dabei auch der Blick auf die einzelnen Wahlarten: Sowohl bei der **Urnenwahl** als auch bei der **Briefwahl** lag Alexander Müller vorne. Das deutet auf eine breite Unterstützung in unterschiedlichen Wählergruppen hin.

**Kommentar der Redaktion:**
Neustadt hat gewählt – und diesmal war der Wahlabend erfreulich eindeutig. Kein nervenaufreibendes Taschenrechner-Finale bis Mitternacht, sondern ein klares Ergebnis nach Auszählung aller 26 Stimmbezirke. Ab dem 1. Mai heißt der neue Mann im Rathaus Alexander Müller.

Für seine Unterstützer ist das natürlich ein Grund zur Freude. Für die andere Seite dürfte es eher ein Abend gewesen sein, an dem man das Radio vielleicht lieber ein kleines bisschen leiser gestellt hat. Aber wie so oft nach einer Wahl gilt: Der Wahlkampf ist vorbei, jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Und die besteht in der Kommunalpolitik bekanntlich weniger aus großen Reden, sondern eher aus Haushaltsplänen, Baustellen, Schlaglöchern und der ewigen Frage, warum ausgerechnet die eigene Straße immer noch nicht an der Reihe ist.

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Hagenbüchach

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# Hagenbüchach tritt erstmals beim STADTRADELN in die Pedale

Hagenbüchach ist in diesem Jahr zum ersten Mal beim STADTRADELN dabei. Vom 27. Juni bis 17. Juli 2026 heißt es dann: Alltagswege möglichst oft mit dem Fahrrad zurücklegen und gemeinsam Kilometer für die Gemeinde sammeln. Jeder geradelte Kilometer zählt dabei für Hagenbüchach und setzt zugleich ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim.

Noch ist die Anmeldung nicht möglich, da das STADTRADELN-Portal derzeit vorbereitet wird. Sobald die Registrierung freigeschaltet ist, will die Gemeinde darüber informieren.

Schon jetzt vormerken können sich alle Radfreunde das Auftaktwochenende am 27. und 28. Juni 2026. Im Rahmen der LANDRAD(T)s-Tour und des Radevents „Radeln.Erleben. – Von Main zur Zenn“ wartet ein Wochenende mit Rad-Erlebnissen, Genussmomenten und verschiedenen Aktionen entlang des Radwegs zwischen Main und Zenn.

Damit ist klar: In Hagenbüchach wird im Sommer 2026 kräftig in die Pedale getreten. Wer mitmachen will, kann schon jetzt sein Fahrrad fit machen, die Reifen aufpumpen und sich den Aktionszeitraum im Kalender markieren. Weitere Informationen sollen folgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Endlich mal eine Aktion, bei der man guten Gewissens behaupten kann: Jeder Kilometer bringt was. STADTRADELN ist längst mehr als nur ein Wettbewerb – es zeigt auch, wie viele Wege im Alltag oft tatsächlich mit dem Rad möglich sind. Und seien wir ehrlich: Wenn das Wetter mitspielt, ist der Weg zum Bäcker oder zur Arbeit auf zwei Rädern meistens schöner als jede Parkplatzsuche.

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Neustadt an der Aisch

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**Osterferien in Neustadt an der Aisch: Buntes Ferienprogramm für Kinder startet**

Die Osterferien rücken näher – und in Neustadt an der Aisch dürfen sich Kinder und Familien auf ein abwechslungsreiches Ferienprogramm freuen. Die Stadt hat auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Angebot auf die Beine gestellt, das für Spaß, Bewegung und kreative Abwechslung sorgen soll.

Ob Bastelaktionen, sportliche Angebote oder kreative Workshops: Für viele Interessen ist etwas dabei. Wer Lust hat, in den Ferien Neues auszuprobieren, neue Erfahrungen zu sammeln oder einfach eine gute Zeit mit anderen Kindern zu verbringen, findet hier passende Möglichkeiten.

Wichtig für alle Eltern und Erziehungsberechtigten: Für die Teilnahme ist eine neue Anmeldung erforderlich. Die Daten aus dem vergangenen Jahr sind nicht mehr gültig. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Und nicht nur in den Osterferien ist etwas geboten: Auch für die Pfingstferien, die Sommerferien und die Herbstferien kündigt die Stadt bereits weitere spannende Angebote an. Nähere Informationen dazu sollen in Kürze folgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ferienprogramme sind oft die beste Antwort auf die Frage: „Was machen wir heute?“ – und meistens deutlich kreativer als der fünfte Nachmittag in Folge mit Sofa, Tablet und der Diskussion über Zimmer aufräumen. Schön zu sehen, dass Neustadt an der Aisch hier wieder ein Angebot für Familien schafft. Wer mitmachen möchte, sollte aber nicht zu lange warten – erfahrungsgemäß sind begehrte Plätze schneller weg, als die Schokohasen an Ostern.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Mehr Informationen: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Emskirchen

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**Neue Feldgeschworene in Emskirchen vereidigt: Ehrenamt mit Tradition lebt weiter**

Ein besonderes Stück gelebter Heimatpflege stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung in Emskirchen: Am **20. März 2026** wurden mehrere neue **Feldgeschworene**, im Volksmund auch **Siebener** genannt, feierlich vereidigt. Damit übernehmen sie ein Ehrenamt, das in Bayern seit Jahrhunderten fest verankert ist und bis heute eine wichtige Rolle in den Gemeinden spielt.

Für die **Siebnerei Buchklingen** wurden **Karin Rösch, Tobias Seitz und Jonathan Zeilinger** einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung für **Thomas Kerschbaum**, der künftig die **Siebnerei Eckenberg** unterstützt.

Mit ihrer Vereidigung treten die neuen Feldgeschworenen nun offiziell ein Amt an, das weit mehr ist als nur Tradition. Sie wachen über Grundstücksgrenzen, begleiten Vermessungen und stehen damit für Genauigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Gerade in einer Zeit, in der vieles digital und schnell geworden ist, zeigt dieses Ehrenamt, wie wichtig auch heute noch persönlicher Einsatz und lokale Verwurzelung für das Gemeinwesen sind.

Die Redaktion von NaAZA gratuliert **Karin Rösch, Tobias Seitz, Jonathan Zeilinger und Thomas Kerschbaum** herzlich zu ihrer Berufung und wünscht ihnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg, eine gute Hand und stets ein sicheres Gespür für Grenzen – im besten Sinne natürlich.

**Kommentar der Redaktion:**
Das Amt des Feldgeschworenen gehört zu den ältesten kommunalen Ehrenämtern in Bayern – und es ist bis heute alles andere als bedeutungslos. Wo Grundstücksgrenzen, Vermessungen und örtliche Kenntnisse gefragt sind, sind die Siebener nach wie vor ein wichtiger Teil des Miteinanders. Oder anders gesagt: Ohne klare Grenzen gibt’s schnell Diskussionen – und die kennt man auf dem Dorf bekanntlich nicht nur vom Gartenzaun.

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Diespeck

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# Die VG Diespeck stellt die Weichen: Mehrheit spricht sich für Schulneubau aus

Sanierung oder kompletter Neubau? Diese Frage hat die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck seit längerer Zeit beschäftigt. Bei einer gemeinsamen Sitzung in der Schulaula in Diespeck fiel nun die Entscheidung: Die Mehrheit der Ratsmitglieder aus Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach sprach sich für einen Neubau der Schule aus. Das Großprojekt könnte rund 35 Millionen Euro kosten und soll nach aktuellem Stand bis Ende 2029 fertiggestellt werden.

Rund 50 Ratsmitglieder kamen am Mittwoch zur Gemeinschaftssitzung zusammen, um über die Zukunft des Schulstandorts zu beraten. Im Raum standen zwei Varianten: eine Sanierung des bestehenden Gebäudes für geschätzte 23 Millionen Euro oder ein Neubau, der mit rund 35 Millionen Euro veranschlagt wird. Am Ende votierte die Mehrheit für den Neubau.

Ein wesentlicher Grund für diese Entscheidung waren die erheblichen Mängel am bestehenden Schulgebäude. Die Grundschule stammt aus dem Jahr 1965, die Mittelschule wurde Anfang der 1980er-Jahre fertiggestellt. Bei einer Bestandsanalyse wurden unter anderem Defizite beim Brandschutz, fehlende Rettungswege, eine marode Heizung, mangelnde Barrierefreiheit, eine schwierige Parksituation und ein schlechter energetischer Zustand festgestellt.

Hinzu kommt der gesetzliche Anspruch auf Ganztagesbetreuung, der bis 2029 umgesetzt werden muss. Dafür wäre am bisherigen Standort zusätzlich eine Mensa nötig gewesen. Allein dafür standen rund drei Millionen Euro im Raum. Auch die Bauzeit einer Sanierung wurde kritisch gesehen, da der Unterricht über Jahre hinweg in einem Ausweichquartier, etwa in Containern, hätte stattfinden müssen.

Schulleiter Ulrich Schöttle und seine Stellvertreterin Anja Held sprachen sich ebenso für einen Neubau aus. Auch aus den Gemeinderäten kam deutliche Unterstützung. Baudenbachs Bürgermeister Wolfgang Schmidt bezeichnete eine Sanierung als Investition in einen „toten Standort“. Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich verwies darauf, dass man mit Sanierungen bereits schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Noch offen ist allerdings die Standortfrage. Diskutiert wird über einen neuen Platz „auf der grünen Wiese“ in der Nähe des Sport- und Gemeindezentrums. Klar ist: Um die Fördermittel in Anspruch nehmen zu können, muss das Gebäude bis Ende 2029 bezugsfertig sein. Die Förderung könnte laut Sitzung bei rund 70 Prozent liegen.

Ganz ohne Bedenken verlief die Debatte nicht. Mehrere Ratsmitglieder warnten vor unkalkulierbaren Kosten. So sprach Siegfried Faust aus Gutenstetten von einer möglichen „Wundertüte an Kosten“. Auch aus dem Diespecker Bürgerforum kamen Zweifel, ob die finanzielle Belastung am Ende tragbar bleibt. Dennoch überwog in der Abstimmung die Einschätzung, dass eine Sanierung langfristig nicht die bessere Lösung wäre.

Nach rund drei Stunden fiel die Entscheidung schließlich bei acht Gegenstimmen zugunsten des Neubaus. Münchsteinach und Baudenbach stimmten geschlossen dafür, in Diespeck gab es Gegenstimmen aus dem Bürgerforum. Aus Gutenstetten lehnten drei Ratsmitglieder das Vorhaben ab. Eine Vertagung, wie sie aus Teilen des Gremiums angeregt wurde, kam nicht zustande. Laut VG-Kämmerer Timo von Westberg sei eine Entscheidung jetzt notwendig gewesen, da bei weiterem Aufschub Fördermittel in Höhe von 425.000 Euro gefährdet gewesen wären.

Auch zur späteren Nutzung des bestehenden Schulgebäudes gab es erste Einschätzungen. Laut Planer sei das Gebäude für Wohnraum ungeeignet. Denkbar wären eine Büronutzung oder ein Abriss.

Die Kosten, die nach Abzug von Fördermitteln bei den Gemeinden verbleiben, wurden ebenfalls benannt. Demnach müsste Diespeck rund 13,4 Millionen Euro tragen, Münchsteinach etwa vier Millionen Euro, Gutenstetten rund 4,3 Millionen Euro und Baudenbach etwa 4,5 Millionen Euro. Die endgültige Höhe hängt unter anderem von den jeweiligen Schülerzahlen ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn vier Gemeinden gemeinsam ein Projekt dieser Größenordnung stemmen, dann ist das kein kleiner Tagesordnungspunkt, sondern eine Entscheidung mit Wirkung für Jahrzehnte. Klar ist auch: 35 Millionen Euro lassen niemanden locker mit dem Kaffeebecher nicken. Aber wenn bei Brandschutz, Barrierefreiheit, Heizung und Ganztagsbetreuung so viele Baustellen zusammenkommen, wird aus „Die Schule geht doch noch“ schnell ein ziemlich teures „Irgendwie wird’s schon halten“. Ein Neubau ist teuer – eine Dauerbaustelle mit Überraschungen allerdings oft auch. Oder, um es fränkisch nüchtern zu sagen: Lieber einmal ordentlich planen als jahrelang am alten Gemäuer herumdoktern, bis der Taschenrechner selbst um Gnade bittet.

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Emskirchen

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# Solarpark Kaltenneuses: Rat arbeitet Einwendungen auf und ändert Planung

Beim geplanten **Solarpark mit Batteriespeicher in Kaltenneuses** ist die nächste wichtige Etappe erreicht: Der Marktgemeinderat Emskirchen hat sich in seiner Sitzung intensiv mit den eingegangenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie mit den Hinweisen von Behörden und anderen öffentlichen Stellen beschäftigt. Dabei blieb es nicht nur bei einer formalen Prüfung – in mehreren Punkten wurde die Planung tatsächlich angepasst.

Konkret ging es um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 49 **„Solarpark und Batteriespeicher Kaltenneuses“**. Nach Angaben aus der Sitzung wurden die vorgebrachten Einwendungen und Hinweise im Rat sorgfältig abgewogen. Ziel war es, berechtigte Anliegen ernst zu nehmen und dort Änderungen vorzunehmen, wo diese fachlich sinnvoll und umsetzbar sind.

Ein besonders wichtiger Punkt: **Der Batteriespeicher wurde im Zuge der Überarbeitung verlegt.** Damit griff der Gemeinderat einen Aspekt auf, der in der Diskussion eine zentrale Rolle gespielt hatte. Aus Sicht des Rats ist dies ein wesentlicher Schritt, um Bedenken aufzugreifen, die Planung zu verbessern und die Akzeptanz für das Vorhaben zu erhöhen.

Im Verfahren zeigte sich allerdings auch erneut ein bekanntes Muster: Von manchen Behörden werden bei Bauvorhaben regelmäßig ähnliche, teils nahezu identische Hinweise und Textbausteine eingebracht. Diese gehören zwar zum vorgeschriebenen Ablauf dazu, sorgen in der Praxis aber nicht selten dafür, dass Beratungen und Abwägungen deutlich umfangreicher und langwieriger werden.

Anders bewertete der Gemeinderat die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Mehrere Eingaben wurden als **nachvollziehbar, sachlich und verständlich** eingeordnet. Solche Stellungnahmen konnten nach Möglichkeit in die weiteren Überlegungen einfließen und zeigen, dass Bürgerbeteiligung dann besonders wertvoll ist, wenn sie konstruktiv und fundiert erfolgt.

Weniger Verständnis gab es dagegen für einzelne Wortmeldungen, bei denen nach Einschätzung aus dem Rat die Grenze zwischen unbestätigten Behauptungen und pauschalen Vorwürfen verschwamm. Solche Beiträge helfen aus Sicht vieler Beteiligter nicht dabei, gemeinsam zu tragfähigen Lösungen zu kommen.

Deutlich wurde in der Diskussion auch ein weiterer Punkt, der bei kommunalen Projekten immer wieder eine Rolle spielt: Das Interesse an Gemeindepolitik wächst oft dann besonders stark, wenn ein Vorhaben direkte Auswirkungen auf das eigene Umfeld haben könnte. Das ist menschlich nachvollziehbar. Kritisch wird es jedoch dort, wo daraus pauschale Angriffe auf Verwaltung, Gemeinderat oder einzelne Mandatsträger entstehen. Aus Sicht vieler Ratsmitglieder fehlt es für solche Generalvorwürfe an einer sachlichen Grundlage.

Am Ende bleibt festzuhalten: Die Behandlung der Einwendungen zum Solarpark Kaltenneuses hat gezeigt, dass der Marktgemeinderat bereit ist, Hinweise aufzunehmen und Planungen auch tatsächlich anzupassen. Mit den nun vorgenommenen Änderungen – vor allem bei der **Verlegung des Batteriespeichers** – wurde ein wichtiger Schritt gemacht. Nun wird sich zeigen, ob damit auch die Grundlage für eine **breitere Akzeptanz** des Projekts geschaffen wurde.

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist manchmal wie ein sehr fränkisches Schafkopfspiel: Jeder schaut zuerst auf seine Karten – und manchmal auch etwas misstrauisch auf die der anderen. Entscheidend ist aber, dass am Ende nicht nur gestritten, sondern verbessert wird. Wenn durch sachliche Einwendungen eine Planung geändert wird, dann funktioniert Bürgerbeteiligung genau so, wie sie gedacht ist. Und wenn dabei sogar ein Batteriespeicher noch den Platz wechselt, war es offenbar mehr als nur eine Pflichtübung mit Aktenordnern und Paragrafen.

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# Uffenheim: 44-Jähriger soll eigenes Auto angezündet und politischen Anschlag vorgetäuscht haben

Was zunächst wie ein möglicher politisch motivierter Angriff auf ein AfD-Mitglied wirkte, hat im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim nun eine völlig andere Wendung genommen. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei soll der betroffene 44-Jährige seinen Kleintransporter selbst in Brand gesetzt und zusätzlich einen angeblichen Drohbrief gefälscht haben. Der Fall sorgte seit Anfang Februar für viel Aufmerksamkeit – jetzt liegt ein Geständnis vor.

## Ermittlungen nehmen überraschende Richtung

In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2026, war in der Custenlohrer Straße in Uffenheim ein Kleintransporter vollständig ausgebrannt. Zeugen hatten den Brand gegen 2.30 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 30.000 Euro.

Weil der Fahrzeughalter im Zusammenhang mit dem Brand von einem Drohbrief sprach und außerdem angab, sein Fahrzeug sei wenige Tage zuvor mit politischen Graffiti besprüht worden, wurde zunächst wegen einer möglicherweise politisch motivierten Straftat ermittelt. Aufgrund dieser möglichen politischen Dimension übernahm das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach die Untersuchungen.

## Handschrift bringt Ermittler auf die Spur

Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich jedoch offenbar zunehmend Zweifel an der geschilderten Version. Entscheidend war laut Polizeipräsidium Mittelfranken die Untersuchung des angeblichen Drohbriefs, den der 44-Jährige selbst bei der Anzeige vorgelegt hatte. Spezialisten stellten dabei demnach auffällige Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes fest.

Mit diesen Erkenntnissen konfrontiert, legte der Fahrzeughalter laut Polizei schließlich ein Geständnis ab. Er soll eingeräumt haben, den Brief selbst geschrieben, den Brand selbst gelegt und auch die politischen Schmierereien am Fahrzeug selbst angebracht zu haben. Ziel sei offenbar gewesen, den Eindruck eines politisch motivierten Angriffs zu erzeugen und die Tat linksgerichteten Gruppen zuzuschieben.

## AfD kündigt parteiinterne Maßnahmen an

Die AfD hatte kurz nach dem Vorfall noch von einem „feigen Anschlag“ gegen ein Parteimitglied gesprochen. Nach dem neuen Ermittlungsstand reagierte der AfD-Ortsverband Neustadt/Aisch mit deutlichen Worten. In einer Stellungnahme hieß es, man sei entsetzt über das Ergebnis der Ermittlungen. Gegen die betreffende Person würden parteiinterne Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.

Auch der AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka sprach von einem möglichen Fehlverhalten einer Einzelperson und betonte, der Vorgang müsse vollständig aufgeklärt und rechtlich eingeordnet werden. Eine Übertragung auf die gesamte Partei sei nicht zulässig.

## Aus vermeintlichem Opfer wird Beschuldigter

Damit hat sich ein Fall, der zunächst für politische Diskussionen und zahlreiche Reaktionen in den sozialen Netzwerken gesorgt hatte, grundlegend gedreht. Statt eines mutmaßlichen Anschlags steht nun eine mögliche Vortäuschung einer Straftat im Raum. Die weiteren Ermittlungen richten sich gegen den 44-jährigen Eigentümer des Fahrzeugs.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Berichten nur, dass der Beitrag lesenswert ist – nicht, dass man das Ereignis gut findet.

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Neuhof an der Zenn

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**Generationswechsel im Jagdrevier Neuhof: Werner Strauß verabschiedet, Andreas Schwemmer neuer Jagdpächter**

Bei der Versammlung der Jagdgenossen Neuhof ist ein Stück Jagdgeschichte zu Ende gegangen: Jagdpächter Werner Strauß wurde nach vielen Jahren engagierter Tätigkeit offiziell verabschiedet. Gleichzeitig stellte die Jagdgenossenschaft die Weichen für die Zukunft und wählte mit Andreas Schwemmer einstimmig einen neuen Jagdpächter.

Die Verbindung von Werner Strauß zur Jagd in Neuhof reicht dabei weit zurück. Bereits 1988 übertrug ihm Rosa Schwemmer nach dem Tod von Fritz Schwemmer die Ausübung der Jagd, da sie selbst keinen Jagdschein besaß. Im Jahr 1994 wurde Strauß schließlich offiziell zum Jagdpächter gewählt.

Während seiner langjährigen Tätigkeit war ihm vor allem ein gutes und vertrauensvolles Miteinander zwischen Jägern und Waldgenossen besonders wichtig. Für diesen Einsatz sprach der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Werner Winnerlein, seinen Dank aus und überreichte ihm einen Präsentkorb.

Auch die Mitpächter Erich Schmidt und Herbert Reiss würdigten die Verdienste von Werner Strauß mit einem besonderen Geschenk. Neben einer Auszeit in der Therme erhielt er einen „Unentgeltlichen Begehungsschein“ für das Jagdrevier Neuhof/Zenn.

Im Anschluss an die Verabschiedung wurde Andreas Schwemmer einstimmig zum neuen Jagdpächter gewählt. Bürgermeisterin Claudia Wust bedankte sich bei Werner Strauß für dessen langjährigen Einsatz und wünschte den Jägern weiterhin Waidmannsheil sowie ein gutes Miteinander zwischen Waldgenossen, Förster und Jägerschaft.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn jemand seit 1988 mit dem Revier verbunden ist, dann ist das weit mehr als nur ein Amt auf dem Papier. Solche langjährigen Aufgaben leben von Vertrauen, Verlässlichkeit und davon, dass man auch in schwierigen Fragen miteinander im Gespräch bleibt. Dass der Abschied mit Dank, Präsentkorb, Thermen-Auszeit und einem besonderen Begehungsschein begleitet wurde, zeigt, welchen Stellenwert Werner Strauß in Neuhof hatte. Und dass Andreas Schwemmer einstimmig gewählt wurde, darf man durchaus als gutes Zeichen für Kontinuität und Zusammenhalt werten.

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Emskirchen

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## Emskirchen baut um: Sperrung an der Kreuzung Neustädter Straße/Bahnhofstraße ab 23. März

In Emskirchen müssen sich Autofahrer, Anwohner und Pendler ab Montag, 23. März 2026, auf spürbare Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund ist der Start umfangreicher Bauarbeiten zur Sanierung der Bahnhofstraße. Los geht es mit dem Umbau der Kreuzung Neustädter Straße/Bahnhofstraße – und dafür sind zunächst mehrere Straßensperrungen notwendig.

Im ersten Bauabschnitt wird die Neustädter Straße etwa ab Hausnummer 16 bis kurz vor die Tankstelle gesperrt. Ebenfalls dicht ist die Bahnhofstraße von der Einmündung bis ungefähr auf Höhe Gänsweiher. Erst danach wandern die Arbeiten weiter in die Bahnhofstraße.

Wichtig für alle Verkehrsteilnehmer:
Die Zufahrt von der Bottenbacher Straße in die Neustädter Straße ist nicht möglich. Auch der gesamte Siedlungsbereich Bottenbacher-/Sudetenstraße, vielen als „Kreml“ bekannt, ist nicht über die Neustädter Straße erreichbar. Als Ausweichrouten bleiben die Richard-Wagner-Straße sowie die Bottenbacher Straße von Westen her über den Riedelhof.

Auch für Fußgänger gibt es Änderungen: Wer aus der Bottenbacher Straße kommt, wird über den Fußweg zur Mozartstraße umgeleitet. Die Treppenanlagen an den Bereichen Neustädter Straße/Bahnhofstraße sowie Neustädter Straße/Wiesenweg können während der Bauzeit nicht genutzt werden.

Die Tankstelle in der Neustädter Straße ist nur noch von Westen her über die „Alte B 8“ erreichbar. Die Firma Schönleben kann ausschließlich über die Bahnhofstraße von oben her angefahren werden. Betriebe in der Waldstraße sowie Geschäfte und Firmen in der Bahnhofstraße oberhalb der Kreuzung Wald-/Bertholdtstraße sind über die alte B8, die Waldstraße und die B8-Ausfahrt ST 2414 beim Feuerwehrhaus erreichbar. Firmen im Bahnhofswald sind nur über die B8 und die ST 2414 zu erreichen.

Auch Busfahrgäste müssen sich auf Änderungen einstellen: Auf der Linie 134 entfallen die Haltestellen Sixtmühle und Rotes Herz/Vereinshaus. Die Haltestellen Bahnhof werden in Richtung Haus- und Gartenmarkt/DEWA verlegt.

Wie lange der erste Bauabschnitt dauern wird, ist laut Markt Emskirchen derzeit noch offen. Grund dafür sind verschiedene schwer planbare Faktoren wie Wetter und Untergrund. Nach Abschluss dieses ersten Abschnitts soll unter anderem eine neue Querungshilfe, also eine Fußgängerinsel, in der Neustädter Straße auf Höhe der Treppenanlage zum Wiesenweg für mehr Sicherheit sorgen.

Im Anschluss folgt Bauabschnitt 2. Dann wird die Neustädter Straße wieder frei befahrbar sein. Dafür wird die Bahnhofstraße von der Einmündung Neustädter Straße bis zur Kreuzung Wald-/Bertholdtstraße gesperrt. Über die dann nötigen Umleitungen will der Markt Emskirchen rechtzeitig informieren.

Kommentar der Redaktion:
Baustellen sind selten beliebt, aber manchmal eben nötig – besonders dann, wenn am Ende mehr Sicherheit und ein besserer Verkehrsfluss herauskommen sollen. In Emskirchen heißt es nun erst einmal: Umleitung statt Abkürzung und ein bisschen mehr Zeit einplanen. Positiv gesagt: Wer jetzt die Schilder genau liest, entdeckt womöglich sogar Straßen, durch die man sonst nie fährt.

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Wilhelmsdorf

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# Landkreis investiert in seine Straßen

Gute Nachrichten aus dem Kreisbauausschuss: Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim sollen in diesem Jahr mehrere Straßenabschnitte saniert und ertüchtigt werden. Betroffen sind unter anderem Wilhelmsdorf, Markt Taschendorf und der Bereich bei Ipsheim. Besonders erfreulich: Mehrere Maßnahmen werden günstiger umgesetzt als ursprünglich kalkuliert.

In seiner Märzsitzung hat der Kreisbauausschuss dazu mehrere Bauaufträge vergeben beziehungsweise auf den Weg gebracht. Wie Kreistiefbauamtsleiter Nico Schwarz erklärte, lagen die günstigsten Angebote in fast allen Fällen unter den vorab berechneten Kosten.

Ein größeres Projekt ist die Generalsanierung der Ortsdurchfahrt in Wilhelmsdorf. Dort wird die Erlanger Straße, die Kreisstraße NEA 21, auf einem rund 600 Meter langen Abschnitt erneuert. Den Auftrag erhält ein Unternehmen aus Feuchtwangen für knapp 725.000 Euro. Das sind laut Landkreis etwa fünf Prozent weniger als ursprünglich berechnet. Die Maßnahme wird gemeinsam vom Landkreis und der Gemeinde getragen. Vom Gesamtbetrag übernimmt der Landkreis knapp 475.000 Euro und damit rund zwei Drittel der Kosten.

Auch zwischen Markt Taschendorf und Obertaschendorf wird gebaut. Auf der Kreisstraße NEA 9 ist eine Deckensanierung auf einer Strecke von etwas mehr als 700 Metern vorgesehen. Das günstigste Angebot kommt von einer Firma aus Hammelburg und liegt bei gut 135.000 Euro. Auch hier liegt der Preis laut Schwarz rund fünf Prozent unter der vorherigen Kostenberechnung.

Eine weitere Deckensanierung ist auf der Kreisstraße NEA 35 zwischen Ipsheim und Kaubenheim geplant. Dort soll auf einer Länge von gut 1300 Metern die Fahrbahndecke erneuert werden. Gleichzeitig werden zwei Brücken neu abgedichtet, sodass diese Arbeiten direkt mit erledigt werden können. Das günstigste Angebot liegt bei knapp 345.000 Euro und damit sogar rund 15 Prozent unter der Kostenberechnung. Den Zuschlag erhält eine Firma aus Aalen. In der Maßnahme enthalten ist außerdem ein rund 150 Meter langes Teilstück der Kreisstraße bei Bühlberg, ebenfalls auf Ipsheimer Flur.

Unterm Strich zeigt sich: Der Landkreis investiert weiter in seine Infrastruktur – und das in diesen Fällen sogar etwas günstiger als erwartet.

**Kommentar der Redaktion:**
Straßenbaustellen sind selten ein Grund für Begeisterung – zumindest solange man davor im Auto steht. Wenn sie aber gut geplant sind und am Ende sogar weniger kosten als gedacht, darf man das durchaus positiv sehen. Für Wilhelmsdorf, Markt Taschendorf und den Raum Ipsheim heißt das: bessere Straßen, weniger Schlagloch-Slalom und hoffentlich auf längere Sicht mehr Fahrkomfort. Ein eher unspektakuläres Thema vielleicht – aber eines, das jeder merkt, sobald es eben nicht gemacht wird.

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# Fast alle Apotheken im Landkreis bleiben am Montag geschlossen

Wer am kommenden Montag noch ein Rezept einlösen oder Medikamente besorgen möchte, sollte besser schon vorher planen: Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bleiben 23 von 24 Apotheken geschlossen. Grund ist ein bundesweiter Protesttag der Apothekerschaft, mit dem auf die angespannte wirtschaftliche Lage aufmerksam gemacht werden soll.

Wie der Sprecher der Apotheken im Landkreis mitteilt, ist die große Geschlossenheit ein deutliches Signal. Seit mehr als 13 Jahren sei das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht mehr angepasst worden – trotz steigender Personal-, Energie- und Betriebskosten. Die Apothekerinnen und Apotheker fordern deshalb bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Bürgerinnen und Bürger aus der Region sollten wichtige Rezepte möglichst bereits am Freitag oder Samstag einlösen. Für dringende Fälle ist am Montag aber selbstverständlich ein Notdienst eingerichtet.

Der Protesttag findet bundesweit am Montag, 23. März 2026, statt. Hintergrund ist ein Beschluss der ABDA-Mitgliederversammlung vom 25. Februar. Demnach wollen die Apotheken mit einem bundesweiten Protesttag Druck machen, damit die angekündigte Erhöhung des Fixums zeitnah umgesetzt wird. Die Landesapothekerverbände rufen in diesem Zusammenhang zu Apothekenschließungen auf.

Geplant sind am Montag vier zentrale Kundgebungen in Berlin, München, Hannover und Düsseldorf. In Düsseldorf organisiert der Apothekerverband Nordrhein eine zentrale Kundgebung von 12 bis etwa 13 Uhr auf dem Burgplatz. In Berlin startet ein Protestzug um 12 Uhr am Potsdamer Platz und führt durch das Regierungsviertel bis zum Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus, wo gegen 13.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Auch in München ist eine Versammlung am Odeonsplatz von 12 bis 14 Uhr geplant. In Hannover soll um 13 Uhr auf dem Opernplatz demonstriert werden. Mit den Aktionen wollen die Apothekerinnen und Apotheker bundesweit sichtbar machen, unter welchem wirtschaftlichen Druck viele Betriebe inzwischen stehen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn 23 von 24 Apotheken im Landkreis gleichzeitig schließen, dann ist das keine kleine Randnotiz mehr, sondern ein ziemlich lautes Warnsignal. Medikamente gibt es eben nicht im Versandhaus-Regal neben der Handyhülle und dem Toaster. Die Apotheke vor Ort ist für viele Menschen ein wichtiger Teil der Versorgung – gerade auf dem Land. Wer also etwas braucht, sollte diesmal nicht auf den letzten Drücker losziehen. Denn Montag könnte es bei uns heißen: fast alles dicht – außer dem Notdienst.

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Neustadt an der Aisch

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**Stadtratssitzung in Neustadt an der Aisch: Am 25. März geht es wieder um wichtige Entscheidungen**

In Neustadt an der Aisch steht die nächste Stadtratssitzung bevor: Am **Mittwoch, 25. März 2026**, kommt der Stadtrat um **19:00 Uhr** im **Großen Sitzungssaal des Rathauses** zusammen. Auch wenn die genaue Tagesordnung derzeit noch nicht veröffentlicht ist, dürfte schon jetzt klar sein: Es geht wieder um Themen, die für die Stadt und ihre weitere Entwicklung wichtig sind.

Wer sich dafür interessiert, was im Neustädter Rathaus entschieden wird, hat an diesem Abend die Möglichkeit, kommunalpolitische Arbeit direkt vor Ort mitzuerleben. Stadtratssitzungen geben Einblick in Planungen, Beschlüsse und Diskussionen, die viele Bürgerinnen und Bürger ganz konkret betreffen können.

Sobald die Tagesordnung veröffentlicht wird, dürfte sich zeigen, welche Punkte diesmal auf den Tisch kommen. Bis dahin heißt es: Termin vormerken für alle, die wissen möchten, was in Neustadt an der Aisch aktuell politisch bewegt wird.

Fragen, Anregungen oder Gedanken zur Stadtratssitzung können an **info@neustadt-aisch.de** gerichtet werden.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Mehr Infos:** www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**(c) Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist manchmal nicht so spektakulär wie ein Blaulichteinsatz oder ein Stadtfest – aber oft deutlich wichtiger für den Alltag. Denn genau hier wird entschieden, was gebaut, geplant, verbessert oder auch erstmal wieder vertagt wird. Wer also wissen will, warum in Neustadt manches schnell geht und anderes gefühlt drei Sitzungen, vier Vorlagen und sieben Wortmeldungen braucht, sollte ruhig mal vorbeischauen.

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