2. Juli 2026

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Markt Erlbach

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# Markt Erlbacher Hortbau kommt gut voran – Nutzung aber erst nach Start des Rechtsanspruchs

In Markt Erlbach wächst der neue Hort sichtbar in die Höhe: Der Rohbau ist schon weit fortgeschritten, die Verantwortlichen zeigen sich mit dem Bauverlauf zufrieden. Doch so reibungslos die Arbeiten bisher laufen – ganz ohne Bauchgrummeln geht es für manche Familien trotzdem nicht, denn pünktlich zum Beginn des Rechtsanspruchs auf Ganztagsbetreuung ist das Gebäude noch nicht fertig.

Auf der Baustelle machte sich der Bauausschuss selbst ein Bild. Bereits in der kommenden Woche soll der Rohbau abgeschlossen sein, wie Karlheinz Liebberger und Felix Demann vom Planungsbüro erläuterten. Danach übernehmen ab 23. Juli die Zimmerer. Die Fertigstellung des Horts ist für Ende Juli beziehungsweise Anfang August 2027 vorgesehen.

Für das kommende Schuljahr wird es allerdings noch eng: 130 Anmeldungen liegen bereits vor, im Hort stehen aber nur 100 Plätze zur Verfügung. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß nahm den Eltern jedoch etwas die Sorge und erklärte, dass bereits eine Lösung in der Schule gefunden worden sei.

Auch finanziell scheint sich das Projekt positiv zu entwickeln. Statt der ursprünglich veranschlagten 3,4 Millionen Euro könnte der Hortbau am Ende sogar etwas günstiger werden. Aktuell liegen die Kosten bei rund 3,1 Millionen Euro, wie im Bauausschuss berichtet wurde. Bis auf Außenanlagen und Möblierung seien bereits alle Gewerke vergeben.

Der Neubau bringt zudem einige Verbesserungen mit sich: Eine Mensa entsteht, in der die Kinder künftig in mehreren Schichten essen können. Im Untergeschoss sind ein behindertengerechtes WC sowie ein Personalraum vorgesehen. Ein geplanter Aufzug erleichtert nicht nur den Alltag im Hort, sondern auch der Schule den Transport von Möbeln und anderem Material. Mit mobilen Trennwänden sollen die Räume flexibel nutzbar sein. Die Küche ist zunächst als Aufwärmküche geplant, da derzeit ein Caterer die Schule beliefert – sollte später einmal selbst gekocht werden, wäre auch dafür vorgesorgt.

Der Markt Erlbacher Hort nimmt also Form an – auch wenn der Zeitplan zeigt, wie anspruchsvoll der Ausbau von Betreuungsangeboten derzeit für die Kommunen ist. Da ist nicht nur guter Wille gefragt, sondern auch ein sehr langer Atem.

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Diespeck

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# Diespeck: Keine privaten Feiern im neuen Begegnungshaus – Gemeinderat setzt klare Linie

Im neuen Begegnungshaus in Diespeck wird es keine privaten Feiern oder Partys geben. Der Gemeinderat hat sich in seiner jüngsten Sitzung einstimmig gegen eine entsprechende Nutzung ausgesprochen. Das Interesse aus der Bevölkerung war offenbar da – doch die Verantwortlichen wollten bewusst eine klare Grenze ziehen.

Bürgermeister Markus Helmreich erklärte, er werde immer wieder nach Möglichkeiten für private Feiern im Gebäude gefragt. Für ihn sei jedoch von Anfang an klar gewesen, dass man der Gastronomie in Diespeck keine Konkurrenz machen wolle. Auch Steffen Rupp (CSU) machte deutlich, private Feiern hätten in dem Haus „nichts verloren“. Schließlich handele es sich um eine Eigentümergemeinschaft, zudem befänden sich im Obergeschoss vier Wohnungen mit Mietern oder Eigentümern. Bei Partys sei der Ärger fast vorprogrammiert, so Rupp. Dieser Einschätzung schlossen sich auch Petra Ixmeier (SPD) und Roland Schmidt (Bürgerforum) an.

Ebenfalls Thema im Gemeinderat war die Plakatierungsverordnung. Hier sieht Bürgermeister Helmreich noch Klärungsbedarf, da die aktuelle Regelung rechtssicher geprüft werden soll. Eine Anfrage beim Landratsamt wurde bereits gestellt. Bis zur Rückmeldung aus der Behörde gilt erst einmal: Geduld.

In der Diskussion wurde deutlich, dass private Grundstücksbesitzer grundsätzlich mit ihren Flächen selbst umgehen können, solange demokratische Gepflogenheiten eingehalten werden. Roland Schmidt und Steffen Rupp zeigten sich in diesem Punkt entsprechend offen. Anne Billenstein (Bürgerforum) sprach sich dafür aus, die Plakatierung an Bauzaunwänden zu beenden. Georg Grimm (SPD) betonte, dass nur die in der Satzung vorgesehenen großen Wandflächen weiterhin genutzt werden sollten. Hartmut Tanzberger (CSU) wünschte sich in Einzelfällen eine Abstimmung mit dem Gemeinderat. Helmreich wiederum kündigte an, die Vereine bei der Bewerbung ihrer Veranstaltungen weiterhin unterstützen zu wollen. Vor allem die Bannwerbung an den bekannten Standorten am Festplatz, an der Tankstelle und bei der BayWa soll vorerst bestehen bleiben, bis die rechtliche Einschätzung aus dem Landratsamt vorliegt.

Einstimmige Zustimmung gab es außerdem für den geplanten Streckenverlauf der 61. ADAC Zuverlässigkeitsfahrt „Rund um den Aischgrund“. Auch die Einführung einer Heimat-Info-App wurde beschlossen – allerdings nicht gleich für fünf Jahre, sondern zunächst in einer dreijährigen Testphase. Georg Grimm hatte sogar eine Verkürzung auf 24 Monate vorgeschlagen, setzte sich damit aber nicht durch. Die Gemeinde will offenbar erst einmal prüfen, wie gut das digitale Angebot angenommen wird.

Zudem standen Reinigungsarbeiten und Wartung an der Abwasserdruckleitung auf der Tagesordnung. Bürgermeister Helmreich berichtete, dass sich Klärwärter Stefan Anselstetter mit dem Hinweis auf das inzwischen rund 30 Jahre alte Kanalnetz an ihn gewandt habe. Ziel der Maßnahmen sei nicht nur die Reinigung, sondern auch, den genauen Verlauf der Leitungen für spätere Reparaturen zu ermitteln. Georg Grimm hielt die Arbeiten grundsätzlich für sinnvoll, regte aber an, zusätzlich weitere Angebote einzuholen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Begegnungshaus ist eben genau das: ein Ort für Begegnung – und manchmal auch für klare Abgrenzung. Dass Diespeck private Feiern dort nicht zulässt, überrascht also nicht wirklich. Wer ein bisschen feiern will, findet sicher andere passende Orte im Ort; wer Ruhe im Haus will, wird die Entscheidung vermutlich begrüßen. Und bei der Plakatierung gilt wie so oft: Was auf dem eigenen Grundstück noch künstlerische Freiheit ist, kann am Bauzaun schnell zur öffentlichen Diskussion werden.

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alle

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# Tankrabatt-Ende sorgt in der Region für Sprung an den Zapfsäulen

Neustadt/Aisch-Bad Windsheim – Wer kurz vor dem Auslaufen des Tankrabatts noch einmal günstiger volltanken wollte, musste am Dienstag in unserer Region schnell sein. Schon vor Mitternacht und dann erst recht zur Mittagszeit zogen die Spritpreise an vielen Tankstellen spürbar an. Für Autofahrerinnen und Autofahrer bedeutete das: Die Anzeige an der Zapfsäule kannte plötzlich nur noch eine Richtung – nach oben.

Bereits am Montag wurden an den Tankstellen in Stadt und Landkreis Ansbach sowie im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim längere Warteschlangen gemeldet. Nach Angaben von Vergleichsportalen lag der Liter Diesel etwa bei 1,72 Euro in Neuendettelsau und bei 1,79 Euro in Uffenheim. Die Unterschiede zwischen den Orten waren dabei teils nur gering: In Rothenburg betrug die Spanne rund einen Cent, in Dinkelsbühl und Feuchtwangen zwei Cent und in Ansbach sogar bis zu sechs Cent.

Wichtig dabei: Die genannten Werte sind nur eine Stichprobe aus neun Orten und erheben keinen Anspruch auf ein vollständiges Bild aller Tankstellen in der Region. Gerade freie Tankstellen liegen oft unter den Preisen der großen internationalen Ketten. Nach dem kräftigen Preisanstieg infolge der Irankrise hatten sich die Preise zuletzt zwar wieder etwas nach unten bewegt – doch damit war es am Dienstag erst einmal vorbei.

## Benzin und Diesel deutlich teurer

Am Dienstagmittag ging es dann vielerorts steil bergauf. Der Preisanstieg lag nach den Vergleichen je nach Ort zwischen 14 und 26 Cent pro Liter. Für Dieselfahrerinnen und -fahrer bedeutete das beispielsweise 1,90 Euro in Neuendettelsau, 1,91 Euro in Feuchtwangen und 1,92 Euro in Scheinfeld und Ansbach. In Ansbach fiel die Spanne wegen der größeren Zahl an freien Tankstellen besonders breit aus – dort verlangten die teuersten Anbieter bis zu 2,04 Euro.

Auch beim Benzin E10 zeigte sich das gleiche Bild. Am Montag war der Liter etwa in Lehrberg noch für 1,82 Euro zu haben, in Bad Windsheim für 1,87 Euro und in Uffenheim für 1,88 Euro. Ab Dienstagmittag kletterten die Anzeigen an den Zapfsäulen dann deutlich um 13 bis 21 Cent.

Der ADAC reagierte mit deutlicher Kritik. Die Rücknahme des Tankrabatts sei vorweggenommen worden, hieß es. Das Vorgehen sei fragwürdig, weil vielerorts noch günstiger versteuerter Kraftstoff in den Tankanlagen der Stationen lag. Deshalb hätten die Preise aus Sicht des Automobilclubs nicht schon am letzten Junitag so kräftig steigen dürfen.

Nach der sogenannten 12-Uhr-Regel dürfen Preise an Tankstellen nur einmal am Tag mittags erhöht werden; Senkungen sind jederzeit möglich. Diese Regel gilt zwar weiterhin, steht aber zunehmend in der Kritik.

## Kanister, Engpässe und die Angst vor dem nächsten Sprung

An vielen Tankstellen rückten Fahrerinnen und Fahrer sogar mit Kanistern an, um sich noch Vorräte zu sichern. Auch nach der Erhöhung am Dienstagmittag blieb das Bild vielerorts gleich – offenbar aus Sorge vor dem nächsten Preissprung. Durch die starke Nachfrage wurden die Vorräte an einigen Tankstellen knapp, vereinzelt gab es zeitweise sogar keinen Kraftstoff mehr.

Und die Befürchtungen bestätigten sich am Mittwoch vielerorts erneut: Der Liter Diesel kletterte teils auf bis zu 2,21 Euro. Doch auch das war nicht überall so, denn die Preisunterschiede zwischen den Anbietern blieben groß. Nach Angaben von Vergleichsportalen gab es weiterhin deutlich günstigere Tankstellen.

Das gilt auch für Benzin E10. Hier wurden an manchen Stationen bis zu 2,23 Euro pro Liter verlangt. Wer also die Möglichkeit hat, gezielt günstigere Anbieter anzusteuern, kann auch in dieser Sprit-Phase noch etwas sparen – wenn auch nicht mehr ganz so viel wie kurz vor dem Tankrabatt-Aus.

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Neuhof an der Zenn

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# **Neukatterbach feiert 300 Jahre Dorfgeschichte**
**Ein ganzes Dorf blickt auf drei Jahrhunderte zurück: Neukatterbach in der Gemeinde Neuhof hat allen Grund zum Feiern.** Am Wochenende steht nicht nur der 300. Geburtstag des Ortes im Mittelpunkt, sondern auch ein besonderer Moment für die Dorfgemeinschaft: Am Sonntag, 5. Juli, wird das neue Dorfhaus offiziell eingeweiht.

Drei Jahrhunderte Neukatterbach – das bedeutet Geschichte, Zusammenhalt und jede Menge dörfliche Identität. Gemeinderätin Silvia Heubeck, die selbst in Neukatterbach lebt, erinnert daran, dass der Ort auf eine besondere Entstehungsgeschichte zurückblickt. Im 18. Jahrhundert musste der Wald auf dem Hirschberg weichen, weil der Markgraf die Anlage eines Straßendorfs anordnete. Ansiedeln sollten sich dort auch Exulanten aus Österreich, die wegen ihres evangelisch-lutherischen Glaubens ihre Heimat verlassen mussten.

„Im berühmten ‚Neuhöfer Particular‘ ist genau festgehalten, wie unser Dorf zwischen 1726 und 1731 aus dem Boden gestampft wurde“, erzählt Heubeck. Damals hieß der Ort noch „Katterbach das neue“. Aus 17 sogenannten „Trupfhäusern“ entwickelte sich der Ort, der heute zwar klein ist, aber auf eine starke Geschichte zurückblickt: 1950 lebten dort 128 Menschen in 19 Anwesen, aktuell sind es 83 Bürgerinnen und Bürger in 26 Anwesen.

Auch politisch hat Neukatterbach eine bewegte Vergangenheit. 1818 wurde die Gemeinde Katterbach gegründet, zu der zunächst nur Altkatterbach, Neukatterbach und Riedelshäuslein gehörten. Später kamen weitere Ortsteile hinzu. Im Zuge der Gebietsreform 1972 wurde die Gemeinde schließlich aufgelöst: Neukatterbach kam zur Gemeinde Neuhof und blieb damit im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, während andere Ortsteile dem Markt Wilhermsdorf und damit dem Landkreis Fürth zugeordnet wurden.

Mit Neuhof war Neukatterbach aber schon vorher eng verbunden – über die Pfarrei und die Schule. Nach der Schließung der Schule in Hirschneuses besuchten die Kinder die Volksschule in Neuhof. Und auch baulich hat sich im Dorf einiges getan: Direkt nach der Eingemeindung war Neukatterbach der erste Neuhöfer Ortsteil, in dem eine Dorfsanierung umgesetzt wurde. Neue Bürgersteige, eine erneuerte Bushaltestelle und ein Spielplatz gehörten dazu.

1981 wurde dann der Grundstein für die Dorfhalle gelegt – gebaut mit viel Eigenleistung und Engagement aus der Bevölkerung. 2024 gab es schließlich grünes Licht für die einfache Dorferneuerung und den Ausbau der Halle. Aus der früheren Maschinenhalle ist inzwischen ein modernes Dorfhaus geworden, das nicht nur praktisch ist, sondern vor allem eines bleibt: ein Ort für die Gemeinschaft.

Mit viel Herzblut, ehrenamtlichem Einsatz und enger Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern wurde in Neukatterbach in den vergangenen Jahren viel investiert, modernisiert und verschönert. Die Straße wurde erneuert, die Infrastruktur verbessert, der Spielplatz aufgewertet – und nun steht mit dem neuen Dorfhaus ein weiterer wichtiger Treffpunkt bereit.

Die Einweihung beginnt am Sonntag, 5. Juli, um 13.30 Uhr.

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Neustadt an der Aisch

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# Stadtrat tagt im Rathaus: Neustadt entscheidet über wichtige Themen vor Ort

In Neustadt an der Aisch wird wieder politisch verhandelt: Am **Mittwoch, 8. Juli 2026, um 19 Uhr** lädt die Stadt zur nächsten **öffentlichen Stadtratssitzung** in den **Großen Sitzungssaal des Rathauses** ein.

Auf der Tagesordnung stehen erneut Themen, die Neustadt direkt betreffen können – von städtischen Vorhaben bis hin zu Fragen, die für das tägliche Leben in der Stadt wichtig sind. Wer wissen möchte, was im Rathaus gerade geplant wird und wohin sich Neustadt entwickeln soll, bekommt hier einen guten Einblick in die kommunalen Entscheidungen.

Solche Sitzungen zeigen: Politik findet nicht nur in Berlin oder München statt, sondern ganz konkret vor unserer Haustür. Und das Beste: Die Stadt macht ihre Arbeit damit transparent und für alle nachvollziehbar.

Wer sich für die Zukunft Neustadts interessiert, sollte also einen Blick auf die Sitzung werfen.

**Quelle:** https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**(c) Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Hallenbad Neustadt a.d.Aisch: Letzter Badetag vor der Sommerpause**

Wer noch einmal ins kühle Nass springen möchte, hat im Hallenbad am Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch am Montag, 27. Juli 2026, die letzte Gelegenheit dazu. Danach bleibt das Bad im August und September geschlossen. Der genaue Eröffnungstermin Anfang Oktober soll noch bekannt gegeben werden.

Die Informationen stammen aus dem Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim. Sobald der neue Termin feststeht, berichten wir natürlich wieder.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (c) Kreis NEA

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