Autorenname: C. Pöschl

Wilhelmsdorf

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**Wilhelmsdorf – Für alle Freund:innen des guten Lebens und der regionalen Nähe**

Bratwurst, Glühwein und jede Menge Spaß – das gibt’s nur beim Weihnachtsmarkt in Wilhelmsdorf! Zwischen Lichterglanz und freundlichen Gesichtern wird aus dem Ortskern ein kleines festliches Wunderland. Wer nicht dabei war, hat definitiv etwas verpasst.

Worum geht’s überhaupt? Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Wilhelmsdorf lockte auch dieses Jahr Bürger:innen aus der Umgebung zum geselligen Miteinander. Zwischen der Hugenottenkirche und dem Bonnethaus reihte sich Bude an Bude: Kindheitserinnerungen, Nachbarschaftsflirts – alles war möglich.

Die Feuerwehr bruzzelte Bratwürste, der Singverein zauberte selbstgebackene Plätzchen, und wer statt traditionell lieber exotisch mochte: Auch ein heißer Caipi oder ein scharfer Mexikaner sorgten für wohlige Wärme. Alle Altersklassen freuten sich über ein vielfältiges Angebot – der Weihnachtsmarkt war wieder ein Treffpunkt für Jung und Alt.

Der Clou? Der Elternbeirat des Kindergartens hatte die „Jedes Los gewinnt“-Tombola organisiert. Ob als Geschenk oder für sich selbst: Hier lachte das Glück aus jeder Tüte. Wer dabei nicht fündig wurde, schlenderte einfach zum Stand der „Stachelritter“. Die bekannte Igel-Hilfe-Gruppe bot witzige, nützliche Geschenkideen: Igel-Kalender, Igel-Tassen, Seife und sogar handgehäkelte Stoff-igel zur Rettung letzter Geschenkideen.

An diesem Abend zeigte Wilhelmsdorf mal wieder: Hier läuft alles ein kleines bisschen herzlicher. Wer jetzt immer noch kein Weihnachtsgeschenk hat, der ist wirklich selber schuld – das fanden auch viele Besucher:innen.

**Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):**
_Wilhelmsdorf, du kleine Festtagsrakete der Region!_
Wenn der Weihnachtsmarkt schon nach Bratwurst und Caipi duftet, dann ist klar: In Wilhelmsdorf wird Community noch großgeschrieben. Während in Berlin über Weihnachtsdeko gestritten wird und die Inflation das Festmenü bedroht wie ein missgelauntes Rentier, packen die Stachelritter Seife und gehäkelte Igel auf den Tisch – und retten dabei gleich noch ein paar tierische Leben mit.
Und der mexikanische Schnaps? Pluspunkt für den regionalen Mut zum internationalen Abenteuer.
Also: Wer hier keine Geschenke findet, sollte einfach Weihnachten abschaffen – oder bei den Stachelrittern nach einem Last-Minute-Igel suchen!

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Emskirchen

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Emskirchen, Brunn, Fußballfans zwischen Neustadt/Aisch und Wilhermsdorf – jetzt spitzt mal die Ohren!

Neuer Chef am Spielfeldrand! Nach einem echten Eklat gibt’s auf der Trainerbank endlich Klarheit – und: Ein Lokalmatador übernimmt den Posten im Fußballkreis. Wer will wissen, wie’s jetzt im Fußballkreis Nürnberg/Frankenhöhe weitergeht?

Worum geht es?
Günter Schuh aus Brunn (Emskirchen) ist ab sofort neuer Vorsitzender des Fußballkreises Nürnberg/Frankenhöhe. Das Präsidium des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV) hat ihn mitten im Trubel rund um den Rücktritt von Vorgänger Thomas Raßbach ernannt. Der neue starke Mann am Ball: ein echter Kenner der lokalen Vereinslandschaft.

Was war los?
Thomas Raßbach (TSV Lehrberg), bisheriger Kreisvorsitzender, wollte eigentlich erst zum Kreistag 2026 aufhören. Doch handfeste Probleme mit Bezirksboss Uwe Mauckner – von Unregelmäßigkeits-Vorwürfen bis zu fehlender Rückendeckung aus München – führten zum sofortigen Aus. Keine Lust auf Dauerzoff, Raßbach schmiss hin.

Jetzt übernimmt Günter Schuh (TSV Emskirchen), der schon seit vielen Jahren erst als Schiri und später an führender Stelle in der Schiedsrichtergruppe Frankenhöhe Nord (zuletzt sogar deren Obmann) für Ordnung gesorgt hat. „Mich trifft das Amt nicht aus heiterem Himmel“, sagt der 60-Jährige, „ich freue mich auf die Herausforderung.“ Geplant war seine Kandidatur eh für Februar 2026 – jetzt wurde’s ein Frühstart.

Lokaler Typ für lokale Vereine
Schuh ist hier verwurzelt, kennt nicht nur die Sportplätze von Neuhof bis Markt Erlbach, sondern auch die Klubs, die Spielweisen, die Ehrenamtlichen. Das hat der Bezirksvorsitzende Uwe Mauckner bei seiner „Personalempfehlung“ ausdrücklich betont: „Er weiß Bescheid, ist vernetzt – unser Plan war eh, ihn als Nachfolger aufzubauen.“

Was macht eigentlich ein Fußballkreisvorsitzender?
Der Mann an der Spitze sorgt dafür, dass der Spielbetrieb läuft, die Vereine miteinander reden (und nicht nur auf dem Platz streiten), Ehrenamtliche motiviert bleiben und nötigenfalls auch mal ordentlich auf den Tisch gehauen wird. Gerade in Zeiten schrumpfender Vereinsbudgets, Energiesparmangel und Nachwuchssorgen eine Menge Arbeit.

Die Region kann jedenfalls gespannt sein, wie Günter Schuh ab sofort die Bälle im Kreis verteilt – und ob’s wieder etwas ruhiger wird rund um den Amateurfußball zwischen Aisch und Zenn.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Von Zoff zu Zopf – Zwischen Kreisliga-Streit und Kaffeekränzchen**
Manche werfen das Handtuch, andere die Pille. In Mittelfrankens Fußballpolitik ist das Teamplay manchmal so groß wie die Abseitslinie beim Silvesterlauf: Man weiß nie recht, wo es langgeht. Während in München das Verbands-Wellnessprogramm läuft, fliegen auf dem Land die Fetzen, wenn zwei Alpha-Vorstände sich uneinig werden. Ist das der Stoff für ein erfolgreiches Kreisliga-Netflix-Drama? Fehlende Rückendeckung, Intrigen, Rücktritte… Moment, heißt das „Game of Thrones“ oder „BFV am Limit“?
Egal wie – Hauptsache, die Tore fallen auf dem Platz und nicht im Verbandsbüro. Viel Glück und einen langen Atem wünschen wir Günter Schuh – beim nächsten Kreistag gibt’s hoffentlich mehr Fairplay als Frust-Kabine!

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt (Aisch) / Uffenheim

Kostenlos, warm, herzlich – und jede:r ist willkommen! Nach den Festtagen droht die Einsamkeit? Nicht in Neustadt: Hier wird gemeinsam gegessen, gelacht – und keiner bleibt allein!

Worum geht’s? Der Wärmewinter in Neustadt an der Aisch startet wieder: Vom 15. Januar bis 19. März laden Gemeinde, Diakonie, Ehrenamtliche und das Johann-Gramann-Haus jeden Donnerstag von 11.30 bis 14 Uhr zu kostenlosem Mittagessen und guter Gesellschaft ein – im großen Saal des Gramann-Hauses.

Für wen ist das? Für alle Bürger:innen aus Neustadt, die ein leckeres Mittagessen genießen wollen oder einfach Lust auf nette Gespräche und Gesellschaft haben. Auch Menschen, die sonst alleine essen oder nach den Feiertagen Anschluss suchen, sind herzlich willkommen. Und: Niemand muss sich anmelden – einfach kommen und mitmachen!

Was gibt’s? Ein Drei-Gänge-Menü mit Suppe, Fleisch- oder Veggie-Hauptgericht und Kuchen oder Torte, mitgebracht und serviert von vielen, vielen engagierten Helfer:innen. Zusätzlich gibt’s seelsorgerische Gespräche, Gemeinschaft – und, natürlich, jede Menge Herzlichkeit. Wer mag, kann eine kleine Spende da lassen. Wer unterstützen will (helfen, Kuchen backen), darf sich gerne melden.

Das Projekt ist ein Gemeinschaftswerk von Kirchengemeinde, Diakonie, dem Verein für Gemeindediakonie und dem Johann-Gramann-Haus. Vergangenes Jahr kamen etwa 100 Gäste pro Termin – von Senior:innen bis zu Familien mit Kindern, alle fanden Platz und Anschluss. Und damit auch wirklich niemand hungrig bleibt, werden für diese Wochen im Foyer Extratische aufgestellt und mehr Personal eingeteilt.

Und: Am 22. März gibt’s als Abschluss einen Diakoniegottesdienst mit anschließendem Essen im evangelischen Gemeindehaus – gutes Essen, guter Zweck und gute Laune garantiert!

+++ NEU: Wärmewinter jetzt auch in Uffenheim! +++
Erstmals gibt es die Aktion auch für Uffenheim und Umgebung: An sechs Freitagen (6., 13., 20., 27. Februar und 6. und 13. März 2026) im Gerlach-von-Hohenlohe-Stift. Auch hier ist jede:r eingeladen, mitzumachen, reinzuschauen, gemeinsam Mittag zu essen und neue Leute kennenzulernen.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Einmal warm, bitte – und zwar für’s Herz!“
Eigentlich schön: In einer Zeit, in der Politik so oft die „kalte Schulter“ zeigt, gibt’s in Mittelfranken immerhin warme Suppe und offene Ohren für alle. Der Wärmewinter ist wie diese eine Oma, die IMMER fragt, ob du noch einen Nachschlag willst – selbst wenn du schon satt bist vom Leben. Während die Bürokratie am Amt dich mit Formularen bewirft, bekommst du hier Kuchen. Und, liebe Politik, falls ihr mitlest: Das ist mehr soziale Infrastruktur als jedes Hightech-Rathaus-WLAN. Also: Lasst den Winter ruhig kommen – wir Aurach-Zenn-Aisch-Menschen machen’s uns gemeinsam warm!

Ihr wollt mehr solche Aktionen oder habt eine eigene Idee? Schaut auf unsere Facebook- oder Instagram-Seite und diskutiert mit – oder lest einfach weiter, was in eurer Region sonst noch so läuft!

Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Neugierig auf die Zukunft von Schauerheim? Die Stadt rollt den roten Teppich aus – aber diesmal nicht für Hollywood, sondern für neue Nachbar:innen! Wer nochmal „Weinbergstraße“ sagt, bekommt bald vielleicht eine Einladung zum Einzug.

Worum geht’s? Schauerheim soll wachsen – das Wohngebiet rund um die Weinbergstraße bekommt Zuwachs. Ab dem 12. Dezember 2025 könnt ihr euch selbst ein Bild machen: Die Pläne zur Erweiterung liegen offen im Rathaus aus. Ihr findet dort den Entwurf für das neue Wohngebiet, sämtliche Änderungen des Flächennutzungsplans und sogar die Umweltberichte. Keine halben Sachen – auch der Artenschutz und die Landschaft drumherum kommen zur Sprache.

Warum ist das wichtig? Mehr Platz für Familien, mehr Leben für Schauerheim – und auch Jobs für Bauarbeiter:innen, Handwerker:innen, Lehrer:innen & Co! Die Region bleibt attraktiv, neue Nachbar:innen sorgen für frischen Schwung – aber: da wachsen nicht nur Häuser, sondern auch Sorgen. Wird das ökologische Gleichgewicht eingelöst? Bleibt genug Grün? Die Stadt hat Prüfberichte und Schutzzonen auf dem Zettel, doch ihr könnt die Pläne jetzt selbst genauer studieren.

Mitreden ist angesagt! Stimmen aus Bevölkerung und Umweltfreund:innen sind ausdrücklich gefragt. Nur, wenn ihr mitmacht, wird’s auch eure Zukunft, nicht nur die vom Rathaus. Also: Ob Familienglück, Bienenwiese oder Neubaustress – sagt uns, was ihr denkt!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Haus-Party oder Betonklotz-Bingo?
Wohnraum oder Wiese, das ist hier die Frage. Während die einen schon ihre zukünftigen Gartenparty-Einladungen malen, sehen die anderen die letzten Feldlerchen auf Umzugskartons sitzen. Die Stadt gibt sich alle Mühe, die Will-alles-haben-Liste abzuarbeiten: Ein bisschen Platz für Menschen, ein bisschen Schutz fürs Feld, ein bisschen Grün, bitte sehr. Am Ende gilt: Bei Bauprojekten in der Provinz ist es wie beim Streichen im Wohnzimmer – es bleibt eigentlich immer was daneben hängen. Also: Schlapper mit zur Bürgermappe, vielleicht braucht der nächste Abschnitt doch noch einen Grillplatz. Und wenn nicht: Diskutiert mit, das macht ohnehin mehr Spaß als drüber zu mosern!“

Mehr lokale Nachrichten findet ihr auf unserer Facebook– oder Instagram–Seite. Schnappt euch einen Kaffee, liked uns, diskutiert mit – wir freuen uns auf euch!

Quelle: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die mehr von ihrer Heimat wollen! Frisch gedacht, neu gemacht: Start-ups, kleine Firmen und pfiffige Macher:innen aufgepasst – jetzt gibt’s richtig Kohle für eure Ideen! Hier passiert gerade mehr als nur Dinkelbrötchen beim Bäcker.

Worum geht’s? Das Bundeswirtschaftsministerium hat ein ganz besonderes Förderprogramm aufgelegt: Das Innovationsprogramm für Geschäftsmodelle und Pionierlösungen (kurz: IGP). Ziel: Frische, kreative Ideen, die unser Leben auf dem Land und in der Stadt besser machen – und zwar besonders von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU).

Was wird gefördert? Klar, wir reden hier nicht vom nächsten Energy-Drink mit Hanfaroma, sondern von handfesten Innovationen: Besseres Zusammenleben, mehr Lebensqualität, Lösungen für den Leerstand am Marktplatz oder für junges, flexibles Arbeiten (Co-Working & Co-Living). Es geht um neue digitale Strukturen, frische Plattformen, neue Services für Gesundheit und Pflege bis zum Tourismus, den wir hier im Aischgrund ja auch nicht vernachlässigen sollten. Eure Idee muss übrigens nicht unbedingt Hightech sein. Hauptsache: Ihr habt einen neuen Dreh für alte Probleme!

Wer kann mitmachen? Ihr seid eine kleine Firma, ein Social Startup, oder vielleicht einfach ein paar überzeugte Bürger:innen, die sich trauen, anders zu denken? Bis zum 5. Februar 2026 (15 Uhr!) könnt ihr euren Antrag stellen und euch mit eurer Pionier-Lösung bewerben. Und nein, so kompliziert, wie es klingt, ist es gar nicht – Inspiration gibt’s dazu massenhaft auf der Website des Ministeriums: [Projektbeispiele des IGP](https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/IGP/projektbeispiele.html).

Warum jetzt? Tja, „Stadt oder Land“ muss kein Entweder-oder mehr sein. Neues Wohnen, clevere Mobilität, regionale Energie, Smart-Village oder Einkaufslösungen – beim IGP ist vieles möglich, was Schwung in die Region bringt.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Geld für gute Ideen? „Schatzsuche auf dem Land: Jetzt buddelt das Ministerium nach euren Glühbirnen!“**
Mal ehrlich: Fördergelder für die Provinz klingen erstmal wie das Versprechen, dass man im Januar im Aischgrund Flamingos beobachten kann – oft schön gedacht, selten wirklich gesehen. Aber diesmal geht es ausnahmsweise nicht um die nächste superteure Fassade fürs Rathaus, sondern um eure verrückten, nachhaltigen, oder einfach nur alltagstauglichen Einfälle. Ihr mögt glauben, die Bürokratie bremst alles? Vielleicht. Aber: Wer nie einen Antrag stellt, der wird halt auch nur Zeuge, wie Nachbardörfer neuen Wind holen. Also ran da!

Mehr Infos, den Förderaufruf und die Regeln findet ihr hier: [Innovationsprogramm IGP](https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Artikel/Innovation/igp.html).
Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Emskirchen

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Emskirchen

Das war mal ein Knaller zum Jahresende! Glänzende Trompeten, wippende Füße und pure Begeisterung in der Bürgerhalle – wer dabei war, hat was verpasst. Der Musikzug Emskirchen hat sein Publikum schlichtweg aus den Sitzen geblasen!

Worum ging’s?
Beim traditionellen Jahresabschlusskonzert zeigten rund 55 Musiker:innen, wie lebendig Vereinsmusik heute sein kann. 270 Zuhörer:innen feierten ein Programm, das von festlicher Blasmusik bis hin zu Filmmusik reichte – für jede:n war was dabei.

Wer war dabei?
Sowohl das Hauptorchester unter Katja Fischer als auch das Nachwuchs- und Jugendorchester (Leitung: Saskia Schuster) glänzten auf der Bühne. Die Jüngsten präsentierten Stücke wie „Höhenflug“ oder „Jingle Bells“, das Hauptorchester überzeugte mit dem Andreas Hofer Marsch und Highlights wie „The Lion King“. Auch das Jugendorchester mischte mit feurigen Stücken wie „Indian River“ kräftig mit.

Was war besonders?
Gänsehaut-Alarm beim Gemeinschaftsspiel: Über 50 Musiker:innen spielten gemeinsam Pachelbels „Christmas“. Nicht nur die Ohren – auch die Herzen wurden richtig warm dabei.

Ein Abend voller Auszeichnungen
Die Ehrungen des Nordbayerischen Musikbunds sind in Emskirchen fester Brauch. Dieses Mal gab es Urkunden für fünf, zehn und sogar 20 Jahre Engagement – so geht Nachwuchsförderung in Mittelfranken.

Warum ist das wichtig?
Weil echte Gemeinschaft, Musik und ehrenamtliches Engagement der Kitt sind, der unsere Region zusammenhält. Ohne Vereine wie den Musikzug würde im ländlichen Raum die Musik im wahrsten Sinne des Wortes fehlen! Übrigens: Laut Bundesmusikverband engagieren sich bundesweit über 1,5 Millionen Menschen in Musikvereinen – eine starke Basis für das kulturelle Leben auf dem Land.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Blasmusik statt Netflix? Mehr Drama gibt’s in Emskirchen! Keine explodierenden Autos, keine spektakulären Stunts, sondern einfach nur: Ehrliche Musik und jede Menge Herzblut auf der Bühne. Während in Berlin die Ampel herumflackert, sorgt der Musikzug in Mittelfranken für echte Highlights im Kalender. Und mal ehrlich: Wer 20 Jahre lang Querflöte spielt, weiß mehr über Teamgeist als manche Politiker:innen über ihre eigenen Koalitionspartner:innen.“

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Neuhof an der Zenn

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Neuhof an der Zenn

Weihnachten kommt früh dieses Jahr – und zwar mit dickem Scheck! 62.000 Euro purzeln auf Neuhof an der Zenn, und alle fragen sich: Was gibt’s, was passiert, was hat die Gemeinde angestellt? Hier die Antwort: Die Schlossplatz-Remise wird zum Herzstück des Dorfes – und zur Küchenparty für alle!

Worum geht’s?
Neuhof an der Zenn hat beim Förderpreis der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft (VBW) abgeräumt. Über 200 Bewerbungen waren dabei, 18 bekamen den Zuschlag – Neuhof ist mittendrin! Der Preis bringt nicht nur viel Ehre, sondern eben auch ganz konkret: 62.000 Euro. Das Geld fließt direkt in die geplante Remisenküche am Schlossplatz.

Wichtige Infos:
Wer? Bürgermeisterin Claudia Wust, Geschäftsleiterin Kathrin Schneider und VG-Personalchefin Kerstin Hack haben stellvertretend für alle Bürger:innen in München den Preis entgegengenommen.
Was? Das Geld wird verwendet, um die Remise – speziell die Küche – fit zu machen: Regale, Edelstahl-Elemente, Industriespülmaschine, Kühlschränke – alles, was das Dorfherz begehrt.
Wann? Die Einweihung ist für Sommer 2026 geplant. Das Richtfest steigt schon am 23. Dezember 2024.
Warum? Mit der Remise will Neuhof einen modernen Treffpunkt schaffen: für Feste, Kultur, Vereine und das ganz normale Zusammenleben. Identität stärken, Ehrenamt fördern, Klima schützen und Platz fürs Miteinander – das Ganze quasi als Rezept für ein gelungenes Dorfleben.

Wusstet ihr eigentlich?
So ein Förderpreis kommt nicht alle Tage: Die VBW vergibt das Geld, um Projekte zu pushen, die Gemeinschaft, Nachhaltigkeit und das Leben im ländlichen Raum nach vorne bringen. In den letzten Jahren hat besonders die Stärkung von Ehrenamt und Nachbarschaft einen Schub bekommen – auch, weil der ländliche Raum vor Herausforderungen wie demografischem Wandel und Vereinssterben steht. Genau da will Neuhof gegensteuern.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Küchenparty für’s Klima: Mehr Braten, weniger Quark!“**
Neuhof macht’s richtig: Während andernorts bei Förderpreisen vor allem die Laudatio und der Buffetgabel-Gebrauch geübt wird, landet das Geld hier direkt im Herzen des Dorfes. Klar, Edelstahlküchen reißen keine Mauern ein – aber sie bauen Brücken zwischen Menschen. In Zeiten, in denen mancherorts Vereinsheime zu Lost Places werden und Kochtöpfe höchstens noch im Internet verkauft werden, zeigt Neuhof: Die Daseinsvorsorge der Zukunft hat einen Herd – und vielleicht auch einen Stammtisch. Die Remise könnte das werden, was viele neue Bürgermeister:innen sich nur wünschen: ein echter Mittelpunkt, an dem nicht nur gekocht, sondern auch geredet, gestritten, gefeiert wird. Ob Zukunft gelingt, sieht man immer zuerst am Küchentisch. Go, Neuhof!

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Blink! Brumm! WOW! Am Freitagabend wurde Neustadt zur Weihnachts-Disco auf Rädern – und wir waren mittendrin. Wer Landwirt:innen bisher nur zwischen Stall und Feld vermutete, wurde hier eines Besseren belehrt. In Neustadts Straßen rollten 60 Traktoren, Lastwagen und Spezialfahrzeuge – geschmückt wie Tannenbäume auf Adrenalin!

Worum geht’s? Die Landwirt:innen aus der Region haben sich erneut mit ihren festlich strahlenden Gefährten auf den Weg gemacht: Die Demo „Funken Hoffnung“ ist zur echten Tradition geworden. Was als Zeichen der Hoffnung in düsteren Corona-Zeiten entstand, bringt heute die Augen hunderter Kinder zum Leuchten – und ein vorweihnachtliches Fest in die Stadt!

Wer war dabei? Bäuer:innen, Trucker:innen, viele Freiwillige. Bürgermeister Klaus Meier verteilte sogar Geschenke direkt an die Fahrer:innen! Der Zug zog minutenlang an begeisterten Zuschauer:innen vorbei – viele von ihnen staunten nicht schlecht über blinkende Reifen-Schneemänner, Rentier-Traktoren und Lichterketten, deren Steckdosenleiste vermutlich noch morgen überfordert ist. Besonders an den Seniorenheimen, wo ehemalige Landwirt:innen staunend am Fenster standen, war die Freude zum Greifen nah. Ein Familienfest, das alle Generationen in Neustadt und Umgebung zusammenbringt.

Wofür das alles? Natürlich geht es auch um die ernsten Themen: Die Landwirt:innen protestieren gegen endlose Auflagen und Freihandelsabkommen wie „Mercosur“. Doch heute steht die Freude im Vordergrund – und ein soziales Anliegen: Der komplette Erlös von Glühwein, Punsch und Bratwurst am Festplatz geht an den Neustädter Hospizverein. Organisator Bastian Dietrich bringt es auf den Punkt: „Die Arbeit dieses Vereins findet wie unsere Arbeit oft im Hintergrund statt – und braucht viel mehr Anerkennung.“

Übrigens: Solche festlichen Lichterumzüge sind in vielen Regionen Deutschlands zum Trend geworden – sie zeigen, dass die landwirtschaftliche Gemeinschaft nicht nur wirtschaftlich wichtig ist, sondern auch das lokale Kulturleben bereichert.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Bunte Blinker, blanke Nerven – warum Agrarpolitik mehr Weihnachtsmarkt braucht**
Während die Politik noch über Bürokratieabbau für Landwirt:innen philosophiert, machen die einfach mal… Party! Traktoren als Rentier-Doppelgänger, Lichterketten-Limbo am Feldrand und ein Bürgermeister, der mehr Präsente verteilt als der Nikolaus nach Feierabend – so geht Zusammenhalt vor Ort. Und die Message? In Neustadt versteht man Nachhaltigkeit so: blinkend, herzlich, mit Glühwein und sozialem Engagement. Vielleicht brauchen wir im nächsten Jahr keine neue Subventions-Debatte, sondern ein großes Weihnachtsbuffet im Bundestag – mit regionalen Bio-Würstchen und Applaus für alle, die unsere Region am Leben halten.

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Diespeck

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Diespeck – Wasser marsch! Oder eher: Wasser weg? In Diespeck platzen jedes Jahr die Rohre – wortwörtlich. 20 bis 26 Wasserrohrbrüche pro Jahr, das ist selbst für hartgesottene Mittelfranken kein Spaß mehr.

Worum geht’s?
Der Wasserwart von Diespeck, Markus Emmert, hat den Gemeinderat aufgeschreckt: Im Ortsnetz gehen jedes Jahr viele Liter wertvolles Trinkwasser verloren, weil die Leitungen alt und marode sind. In diesem Jahr schon 26 Brüche, drei davon in der Hauptleitung und die anderen bei Hausanschlüssen. Nicht viel anders als sonst – aber das ist eben das Problem.

Wer? Was? Warum?
Die Gemeinde Diespeck besitzt zwar einen Schlauchsuchwagen, der undichte Stellen aufspürt, doch oft wird das Leck erst spät entdeckt. Besonders dramatisch: In einem Fall liefen innerhalb von 15 Minuten satte 700 Liter kostbares Wasser ins Nichts. Die Reparatur war schnell, aber das Wasser bleibt verloren.

Und auch anderswo sieht’s nicht rosig aus: In Stübach zum Beispiel verliert das Netz immer wieder Wasser. Gleichzeitig werden Versicherungen bei Schäden immer zäher – schnelle Entschädigung? Fehlanzeige!

Was sind die Lösungen?
Im Gemeinderat sprudeln die Ideen: Mehr Kontrollen durch zusätzliche Schächte, Eigentümer:innen an den Kosten beteiligen, oder einfach: Modernisierung wie im benachbarten Neustadt an der Aisch, wo zuletzt kräftig in die Kanäle investiert wurde – und die Verluste deutlich niedriger sind.

Warum ist das wichtig?
Wasserverluste bedeuten nicht nur Ärger, sondern auch höhere Nebenkosten für alle – und: Jede verschwendete Ressource ist schlecht für Umwelt und Klima. Der Kampf gegen Rohrschäden ist also nicht nur ein Gemeindethema, sondern eine Frage sozialer und ökologischer Vernunft.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Die große Wassershow in Diespeck: Vorne rein, hinten raus – und alle wundern sich!”**
Fast könnte man meinen, Trinkwasser sei in Mittelfranken so billig wie das Gerede beim Frühschoppen. Aber hey, vielleicht ist das auch moderner Denkmalschutz: Wir bewahren uns die Wasserschäden vergangener Jahrzehnte, für die Nachwelt. Und wie immer heißt’s: Solange beim Leitungswasser nur das Rohr platzt und nicht der Kran im Rathaus, hebt hier niemand so richtig die Hand! Liebe Versicherungen, wir sehen da übrigens Potenzial für ein neues Brettspiel: “Wer findet das Leck zuerst?” – Der/die Gewinner:in bekommt einen Eimer – zum Auffangen des nächsten Rohrbruchs. Prost!

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch – Für alle Bürger:innen im Herzen unserer Region!
Knallhartes Böllerverbot, Rettung der Post und Rekord bei der Seniorenweihnacht – in Neustadt steppt der Weihnachtsbär! Was passiert da nochmal alles in unserem kleinen, lauten Städtchen vor Jahreswechsel? Hier kommt der Überblick, der euch überraschen wird.

Worum geht’s?
Verbot von Böllern in der Innenstadt, Rekord-Andrang bei der Seniorenfeier, Neuwahl bei der Feuerwehr, Rückkehr einer vermissten Postfiliale und ein neues Lesecafé – Neustadt macht sich bunt und lebendig für die kalten Wintermonate.

**Böller-Alarm, aber bitte nicht in der City!**
Ganz oben auf der kommunalen To-do-Liste: Das Böllerverbot in der Innenstadt bleibt für Silvester bestehen. Bürgermeister Klaus Meier betont im Stadtrat, dass auch für das Jahresende wieder Plakate überall ausgehängt werden, Sicherheitsdienste und Polizei kontrollieren. Das Ziel: weniger Müll, weniger Stress für Anwohner:innen, weniger Gefahr auf engen Straßen und Plätzen. Böllerwütige müssen also raus aufs Land!

**Bürger:innenversammlung im letzten Meier-Jahr**
18 Jahre lang war Klaus Meier Bürgermeister, jetzt steht seine letzte Bürgerversammlung an: Am Donnerstag, 18. Dezember, um 19 Uhr in der RathausEhrenHalle. Es gibt einen Jahresbericht, Bürger:innen dürfen Fragen stellen und Wünsche äußern. Den Empfang übernimmt schon sein Stammhalter, Peter Holzmann. 2026 wird Meier nicht mehr kandidieren. Also: Letzte Chance zum persönlichen Austausch!

**Feuerwehr: Mehr Kinder, weniger Spitze**
Die Feuerwehrsatzung ändert sich: Endlich dürfen auch kleinere Ortsteile eigene Kinderfeuerwehren gründen – die Schauerheimer: innen legen gleich los! Gleichzeitig schafft man die Option für einen dritten Feuerwehrkommandanten bei der Neustädter Stützpunktwehr wieder ab. Begründung: Mit zwei Gerätewarten reicht das vollkommen, das spart der Stadtkasse 6.000 Euro jährlich. Quantität ist eben nicht gleich Qualität, sagt David Muck von den Grünen – ihr habt’s wohl schon geahnt.

**Neuer Kreisbrandinspektor gesucht**
Weil Feuerwehrkommandant Florian Brandt ab 2026 neuer Kreisbrandinspektor wird, wählt die Neustädter Wehr am 9. Januar einen neuen Chef. Sonst steht die Truppe kurz ohne Oberkommando da.

**Seniorenfeier: Volles Haus und große Gefühle**
Die Weihnachtsfeier “60 plus” war diesmal das Mega-Event des Dezembers: 220 Leute kamen, alle Rekorde wurden gebrochen. Kinder sangen Lieder, das Christkind besuchte, die Vhs tanzte und Kaffee sowie Kuchen gingen im Akkord über die Theke. Acht Stunden lang dekorieren, servieren und organisieren – Respekt an alle Helfer:innen! Ein letztes Mal unter “Klaus dem Gütigen”: Alle sind sich einig, Bürgermeister Meier war immer ein Herz für Senior:innen.

**Zwei Geschenke von Meier zum Schluss: Post & Lesecafé**
Bevor sich Klaus Meier als Opa aufs Altenteil begibt, hat er noch zwei Abschiedsgeschenke für die Innenstadt:
**1. Die Post kehrt zurück** – nach monatelanger Odyssee und geplatzten Versprechen gibt’s ab 12. Januar 2026 in der Bamberger Straße 3 wieder eine echte Postpartnerfiliale, geführt von erfahrenen Betreiber:innen. Mo-Fr 9–18 Uhr, Sa 9–13 Uhr. Ein Segen, vor allem für Ältere!
**2. Lesecafé in den Startlöchern** – vis-à-vis der neuen Poststation, im historischen Haus der alten Buchhandlung Schmidt, wird ein neues Café mit Lesebereich und Begegnungsort entstehen. Nach der Zustimmung im Stadtrat und mit Charme von Heike Gareis (SPD), Plädoyers aller Fraktionen und großzügiger Ausnahme von der Stellplatzsatzung, steht der Neueröffnung nichts mehr im Weg. Nur das Startdatum bleibt (noch) geheim.

**Fazit:**
In Neustadt bewegt sich was, für Jung, Alt und alle dazwischen. Böllerverbot schützt unsere Innenstädte, die Feuerwehr bleibt schlagkräftig und demokratisch, Senior:innen feiern so schön wie nie – und die Post & Kultur kehren heim. Wer sagt nochmal, auf dem Land läuft nichts?

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Böller, Briefe, Backen – Neustadt bringt’s!“**
Silvester ohne Böller in der City? Klingt erstmal wie “Weihnachten ohne Glühwein”. Aber vielleicht steht gerade Neustadt vor dem Trend, auf den München, Hamburg & Co. bald neidisch schielen – weniger Rambazamba, mehr Miteinander. Und dass ein Bürgermeister mit Opa-Glow noch fix die Post und ein Lesecafé anschleppt, ist mehr als Amtsmüdigkeit, das ist fast schon Kaffeekränzchen-Sozialismus. Fehlt nur noch, dass jemand die Ampel fragt, wie es geht…
Ihr findet’s schräg? Wir auch. Aber bitte, liebe Minister:innen und Oberbürgermeister:innen: mehr davon!

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Diespeck

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Diespeck

Alle Jahre wieder – und dieses Mal noch schöner? Gänsehaut, Leckereien und leuchtende Kinderaugen: In Diespeck macht der Weihnachtsmarkt Lust auf viel mehr als nur Glühwein! Ihr wollt Wärme trotz Winter? Dann notiert euch schon mal den 13.12.2025.

Worum geht’s? Der traditionelle Diespecker Weihnachtsmarkt steigt, wie es sich gehört, auf dem Festplatz. Vereine und Ehrenamtliche zeigen Herz, Handwerk und viel Engagement – sie kochen, backen, basteln und brutzeln für alle Gäste. Egal, ob ihr auf süße Schmankerl, selbstgebastelte Gestecke oder deftige Brotzeiten steht, es dürfte für jede:n aus der Region das Passende dabei sein.

Offiziell los geht’s um 16:00 Uhr: Bürgermeister Helmreich, Pfarrer Kolberg und der heimische Kindergartenchor eröffnen das Fest feierlich – musikalisch begleitet vom Musikverein und dem Posaunenchor Diespeck. Damit für alle genug Wärme da ist, sorgen nicht nur Feuerzangenbowle und Jagertee, sondern auch mehrere Feuerstellen direkt auf dem Platz. Ebenso gibt’s Glühwein, Kinderpunsch und andere Heißgetränke – von Jung bis Alt kann sich wirklich jede:r aufwärmen.

Besonderheit für die Kleinen: Die berühmte Fackelwanderung. Währenddessen können Eltern und Omas schon mal in der Kaffeestube des Feuerwehrhauses entspannen (Achtung: Dort gibt’s die Kuchen SATT und schon ab 14:30 Uhr).

Der Markt lebt nicht vom Kommerz, sondern vor allem vom riesigen Einsatz der vielen Vereine, Helfer:innen und vom Zusammenhalt vor Ort. Gerade in wirtschaftlich nicht immer leichten Zeiten ist so ein warmer Ort zum Zusammenkommen Gold wert.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**“Apfelpunsch statt Kanzlerstreich – wie in Diespeck die Welt noch in Ordnung scheint“**
Weihnachtsmärkte: Alle warten auf den ersten Glühwein, aber keiner auf Politiker:innen, die sich dort ablichten lassen. Hier in Diespeck läuft’s – und zwar nicht mit großen Parolen, sondern mit echter Nachbarschaftshilfe. Vereine, Musik und Lichtermeer statt verstaubter Reden aus Berlin. Vielleicht sollten wir den Bundestag einfach mal zu Feuerzangenbowle auf den Festplatz einladen? Dann lernen die, was Zusammenhalt wirklich heißt – und vielleicht versteht dann auch jemand einen Posaunenchor.

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Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die Weihnachten nicht im Wartezimmer oder am Wertstoffhof verbringen wollen: Hier sind die Schließzeiten – und wann ihr trotzdem ins Hallenbad hüpfen dürft! Wer immer noch denkt, Ämter hätten Feiertage frei erfunden – sorry, ihr bekommt jetzt die ganz amtliche Wahrheit.

Worum geht’s? Viele Einrichtungen machen über die Feiertage dicht oder haben besondere Öffnungszeiten. Von Kfz-Zulassung bis Bücherei: Hier steht, wann ihr vor verschlossenen Türen steht – und wann nicht.

Was ist wann zu?
Das Landratsamt (inklusive Gesundheitsamt und Zulassungsstellen) ist an allen Feiertagen, Wochenenden sowie am 24.12., 31.12.2025 und am Freitag, 2.1.2026 geschlossen.
Beim NEA Mobil: Keine Fahrten an Sonn- und Feiertagen. An Heiligabend und Silvester könnt ihr aber von 10 bis 22 Uhr mitfahren.
Abfallwirtschaft: Wertstoffhöfe, Deponien und Kompostplätze sind an Feiertagen und auch am 24.12. und 31.12. geschlossen. Die Deponie und der Kompostplatz Uffenheim machen sogar Schweigegelübde von 24.12.25 bis 6.1.26 – sprich, geschlossen!

Die VHS-Geschäftsstelle und Kreistourismus in Scheinfeld? Verschnaufen auch zwischen dem 22.12.2025 und dem 6.1.2026.

Bücherei-Fans aufgepasst:
– Kreisbücherei Neustadt a.d. Aisch hat immerhin am 22., 29.12.25 und 5.1.26 von 14:30 bis 17:00 Uhr offen.
– Bad Windsheim bleibt komplett zu bis 6.1.
– Scheinfeld: Am 22. und 29.12.25 und am 5.1.26 jeweils von 14:30 bis 18:30 Uhr offen!

Schwimmratten und Wassernixen: Das Hallenbad im Schulzentrum Neustadt lässt euch schwimmen am:
– 22. & 29.12.: 17:00 bis 20:30 Uhr
– 23. & 30.12.: 17:00 bis 21:30 Uhr
– 28.12. & 4.1.: 09:00 bis 16:00 Uhr
– 2.1. & 5.1.: 17:00 bis 20:30 Uhr
Am 6.1. bleibt das Wasser still, danach wie gewohnt.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Feiertags-Öffnungsroulette: Von A wie Abfall bis Z wie Zähneknirschen!
Es ist jedes Jahr das gleiche Drama: Kaum denkt man, jetzt nutz‘ ich den Feiertag, um endlich die Bücher abzugeben, steht man vor verschlossener Tür – oder hat einen Sack Streuobstabfälle im Kofferraum, der erst nächstes Jahr wieder Kompost sieht.
Die Öffnungszeiten erinnern an das berühmte „Türchenraten“ beim Adventskalender: Man weiß nie, was dahintersteckt.
Immerhin, ein paar Chancen auf Hallenbad und Bücherei gibt’s: Wer daheim nicht schwitzen kann, schwimmt halt.
Ansonsten: Schnappt euch ein gutes Buch (falls ihr es rechtzeitig ausleihen konntet), genießt die Ruhe und spielt zuhause Verwaltung – zum Beispiel: Wer macht wann die Mülltonne raus?

Du willst wissen, was sonst noch so abgeht? Schau auf unsere Facebook- oder Instagram-Seite und diskutiere mit! Vielleicht kennst du ja Öffnungszeiten, von denen selbst das Landratsamt überrascht wäre.
Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neustadt an der Aisch – Für alle Gründer:innen, Träumer:innen und Mutige von Aurach bis Aisch: Jetzt wird’s spannend, denn hier zieht frischer Wind in die Büroräume! Was kommt da auf uns zu – und warum könnte das sogar dein Start in die Zukunft sein? Stuhl, Schreibtisch und Kaffeeklatsch inklusive.

Worum geht’s?
Im Herzen von Neustadt an der Aisch entsteht eine neue Unternehmer:innen-WG – eine Kombi aus Gründerzentrum und Coworking für alle, die ein eigenes kleines Business aufziehen wollen. Ganz nach dem Motto: Gute Ideen brauchen Platz (und einen günstigen Mietvertrag).

Wer, wann, wo?
Das Landratsamt zieht ins Blockschulwohnheim an der Ansbacher Straße Räume hochmodernen Levels für euch hoch – Büroplätze buchbar ab Ende 2025, der Feinschliff kommt dann 2026. Ob du nur einen Schreibtisch brauchst oder einen ganzen Raum, ein Tag oder ein Monat – alles ist möglich. Die Ausstattung? Ergonomisch. Die Atmosphäre? Kollegial und kreativ. Das Beste: Im Community-Bereich wird zusammen gegessen, diskutiert, gefeiert. Der Workshopraum taugt nicht nur für Youtuber mit Flipchart-Fimmel, sondern auch für die erste Kund:innensitzung im feinen Ambiente.

Warum ist das spannend?
Weil Gründen in Mittelfranken oft ein Problem hat: Zu teuer, zu einsam, zu wenig Unterstützung. Die Unternehmer:innen-WG will das ändern! Mit günstigen Büros, sozialer Anbindung, Netzwerk-Garantie. Und in Perspektive entstehen vielleicht noch mehr Standorte, sodass sich das Who’s Who der Gründer:innenszene irgendwann beim Kaffee vor der Berufsschule trifft.

Wie kann ich dabei sein?
Einfach per Mail an Julia Tschawdarow vormerken lassen (wirtschaft@kreis-nea.de, Strategische Wirtschafts- und Standortentwicklung). Schnell sein lohnt sich – vielleicht wächst hier das nächste mittelfränkische Start-up-Wunder!

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
Chef:in auf Zeit und Kaffee satt – oder wie wir Mittelfranken ein bisschen Silicon Valley spielen
Irgendwo sitzen sie ja immer: Ein paar Leute mit Laptop, die „ihr Projekt machen“ und froh wären, wenn ihnen dabei ein:e Gleichgesinnte:r das W-LAN-Passwort gibt. Warum also nicht gleich gemeinsam einziehen? Die Unternehmer:innen-WG – das klingt wie die realistische Alternative zur eigenen Garage im elterlichen Zweifamilienhaus. Gründergeist nur für Reiche? Nicht mit uns! Wer weiß, vielleicht wird die Kaffeeküche in der Ansbacher Straße bald der neue Nabel der Welt. Denkt dran, Leute: Am Anfang war immer nur eine Idee – und der Wille, nicht alleine am Küchentisch zu sitzen.

Hat’s euch gefallen? Dann checkt auch unsere anderen Berichte auf Facebook oder Instagram und diskutiert mit – vielleicht trifft man sich demnächst ja beim WG-Frühstück!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

Emskirchen

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Emskirchen

Was für Power-Frauen! Feuerwehr-Jubiläum in Emskirchen – und diesmal gab es extra viel Applaus. Wer denkt, Feuerwehrarbeit ist nur was für Männer, wird heute eines Besseren belehrt. Dranbleiben lohnt sich!

Darum geht’s: In Emskirchen fand letzte Woche der Ehrungsabend für Feuerwehr-Jubilare statt. Im schicken Restaurant „Cuore Rosso“ kamen alle zusammen – und das nicht nur wegen leckerer Pasta, sondern vor allem, um drei Frauen zu feiern, die seit unglaublichen 40 Jahren im Einsatz sind.

Helga Elbinger stand jahrelang an der Spitze des Feuerwehrvereins, hat organisiert, geworfen und geschuftet – mit großem Herz und noch größerem Engagement. Renate Keck war nicht nur Schiedsrichterin auf Landkreisebene, sondern auch echte Pionierin: Sie war die erste Atemschutzgeräteträgerin der Emskirchener Feuerwehr. Christine Keck hat später selbst die Leitung in diesem Bereich übernommen und tatkräftig Verantwortung getragen.

Die Ehrungen selbst wurden von Kreisbrandmeister Wohlleb, Bürgermeisterin Winkelspecht und Landrat von Dobschütz vorgenommen. Blumen, Urkunden, Ehrenabzeichen und sogar ein Gutschein für eine Woche Erholung im Feuerwehrheim in Bayerisch Gmain gab’s obendrauf.

Die drei Frauen sind echte Vorbilder für Feuerwehrfrauen von heute – und beweisen, dass Durchhaltevermögen, Teamgeist und Mut keine Frage des Geschlechts sind. Beim gemeinsamen Essen ließ man den Abend dann ausklingen – mit viel Lachen, schönen Erinnerungen und jeder Menge Gemeinschaftsgefühl.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Feuerwehr-Heldinnen mit Löschkraft – Männer, aufgepasst!“
Stellt euch vor, ihr wollt gerade wieder so einen Satz fallen lassen wie „Bei der Feuerwehr braucht man doch Muskeln!“ – und dann feuern euch Helga, Renate und Christine mit leuchtenden Ehrenabzeichen an der Brust und 40 Jahren Dienst auf dem Buckel einen Sahnebecher Mut-Cappuccino ins Gesicht. Mehr Vorbild geht nicht. Vielleicht sollten wir mal überlegen, ob nicht die eigentlichen harten Hunde in Emskirchen gar keinen Bart, aber dafür einen ordentlichen Sinn fürs Gemeinwohl haben. Tja, und Liebe zu leckerem Essen.

Diskutiert mit! Noch mehr starke Geschichten und heiße News aus Mittelfranken gibt’s bei uns auf Facebook oder Instagram – reinschauen, mitreden, weitersagen!

(c) Bericht und Foto: Feuerwehr Emskirchen

Wilhelmsdorf

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Wilhelmsdorf

Jetzt wird’s spannend für Wilhelmsdorf! Ratsbeschlüsse, neue Friedhofsgebühren und ein Weihnachtsmarkt—hier bleibt kein Thema unter dem Christbaum. Warum die Gemeinde jetzt beim großen Miteinander „Frankens Mehrregion-IKZ“ mitmischt, lest ihr hier!

Worum geht’s?
Der Gemeinderat Wilhelmsdorf hat in seiner letzten Novembersitzung einige wichtige Themen besprochen, die das Leben vor Ort betreffen—von Glasfaser bis Grabnutzungsgebühr.

Wer? Was? Wann? Wo? Warum?

Los ging’s mit Infos von Bürgermeister Rüdiger Probst. Die erfreuliche Nachricht: Der Glasfaserausbau muss wetterbedingt auf 2026 verschoben werden—also weiterhin WLAN im Schneckentempo. Dafür dürfen sich alle am 13. Dezember ab 15 Uhr auf den legendären Wilhelmsdorfer Weihnachtsmarkt freuen. Und an alle Weihnachtsfans: Probst hat schon mal frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr gewünscht!

Wichtiger Punkt: Wilhelmsdorf steigt gemeinsam mit 38 anderen Gemeinden in die sogenannte „Frankens Mehrregion-IKZ“ ein. Damit will man mehr zusammenarbeiten, Ressourcen bündeln und wirklich nachhaltige Lösungen für unsere Region schaffen. Noch gibt’s aber keinen unterschriebenen Vertrag—nur das feste Vorhaben, ein bisschen enger zusammenzurücken.

Auch beim Mittelschulverbund Aurach-Zenn gab’s Anpassungen: Neue Definitionen, Aufwandspauschalen und frische Regeln zur Schülerbeförderung. Der Rat hat alles einstimmig abgesegnet.

Auf dem Friedhof wird’s moderner: Es gibt jetzt Urnengrabplätze mit Einfassung im Norden und mit Granitplatte im Süden. Die Gebühren passen sich an—aber keine Angst, alles bleibt im verträglichen Rahmen. Auch die Satzung zur Gebührenordnung wurde entsprechend angepasst, damit bei Trauerfeiern alles rechtens läuft.

Hintergrund aus dem Netz:
Interkommunale Zusammenarbeit (IKZ) gilt als Wegweiser für kleinere Gemeinden in Deutschland. Laut Studien können Kommunen durch geteilte Verwaltung Millionen sparen und für Bürger:innen schneller Entscheidungen treffen. Für viele Bereiche—auch Bildung, Nahverkehr oder Energie—ziehen immer mehr Dörfer und Kleinstädte gemeinsam an einem Strang. Und: Jeder Euro, der nicht in Doppelstrukturen fließt, kann in Spielplätze, Schulsanierungen und Kultur vor Ort investiert werden.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
„Achtung, wir werden effizient! – oder: Wenn deutsche Gemeinden Händchen halten“

Es ist passiert. Kleine Gemeinden geloben Kooperation, Politiker:innen feiern Friedhofsgebühren als Fortschritt, und irgendwo liegt immer noch der Glasfaserausbau im Schlummermodus. Man weiß nicht, ob Jubel oder ein weiterer Schokonikolaus fällig ist. Aber hey—Kooperation ist in Deutschland das neue Schwarz. Bald dürfen wir Zeuge werden, wie Wilhelmsdorf & Friends im Workshop-Reigen Aufgaben hin und her jonglieren. Ein bisschen fühlt sich das an wie bei Familienfeiern: Erst redet keiner mit niemandem, dann sitzen alle am selben Tisch und möchten die Kartoffeln effizienter durchreichen. Wer weiß, vielleicht klappt’s diesmal mit Digitalisierung und besserer Schüler:innenbeförderung. Und wenn nicht? Wenigstens bleibt der Weihnachtsmarkt wie immer—auf uns ist Verlass!

Lust auf mehr regionale Nachrichten, knallharte Fakten und schräge Kommentare? Folgt uns auf Facebook oder Instagram, diskutiert mit und verpasst nichts mehr aus Aurach, Zenn und Aisch!

Markt Erlbach

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Markt Erlbach

Knallhartes Teamwork im Rathaus? Streit, Diskussion und am Ende doch ein kühles Bier gemeinsam! Im kleinen Markt Erlbach beweist die Lokalpolitik, dass Miteinander möglich ist – selbst, wenn es in der Welt gerade überall kracht.

Markt Erlbachs Kommunalpolitik gibt sich konstruktiv und kämpft fair – das wünschen sich Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und der Gemeinderat auch für die Zukunft. In ihrer Rede zum Jahresabschluss erinnerte Kreß daran, dass weltweit so viele Krisenherde lodern wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr – 61 Stück in 36 Ländern. Das macht selbst kleine Gemeinden wie Markt Erlbach nicht unberührt: Wirtschaft schwächelt, Sozialausgaben explodieren, die Welt scheint ständig gereizt. Statt aufzugeben, fordert Kreß „kleinere Brötchen backen“, Demut und mehr Leistungsbereitschaft.

Vor allem aber: Besser miteinander streiten! Denn auch wenn im Gemeinderat mal hart diskutiert wird – nach der Sitzung ist man wieder freundlich beieinander. Ein Gegenentwurf zur „dauergereizten Gesellschaft“, wie sie es nennt.

Aber es gab auch gute Nachrichten: Die Dorferneuerungen in den Ortsteilen kommen voran, das Regenrückhaltebecken am Weingartenweg schützt vor Unwettern, und das große Open Air war trotz Regen ein Erfolg. Feuerwehr und Verwaltung wurden modernisiert, die Bürgerversammlung als Spaziergang ausprobiert (Beweis: Viele Leute fanden’s super!).

Personelles gab’s auch: Geschäftsleiter Sebastian Gaukler könnte als Bürgermeister nach Heilsbronn wechseln. Im Fall der Fälle übernimmt die erfahrene Andrea Tiefel die Leitung in Markt Erlbach. Und was wünschen sich die Ratsmitglieder für 2026? Weiterhin ehrgeizige, gesunde und lösungsorientierte Kolleg:innen – weil manchmal das Leben härter zuschlägt als jede Diskussion im Sitzungssaal.

Am Ende bleibt: Der Kampf für ein gutes Klima beginnt direkt hier im Ort. Egal, wie die Welt draußen aussieht.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Teamgeist statt Team-Krise – oder: Wie man im Gemeinderat nicht Amok läuft**

Wenn draußen die Welt im Katastrophenmodus blinkt, machen’s die Erlbacher:innen einfach wie beim Dorffest – zusammenhalten, anstoßen, weitermachen. Streit? Klar! Aber bitte mit Anstand, ohne Shitstorm und wenn’s vorbei ist, hat man schon wieder vergessen, worum’s ging. Falls das alle mal probieren würden, hätten die Politiker:innen in Berlin mehr Langeweile als bei einer Gemeinderatssitzung im Sommer. Und falls Ihnen jetzt das Herz aufgegangen ist bei so viel Lokalidylle: Keine Panik, nächste Woche gibt’s wieder Rauchzeichen aus dem Sitzungssaal. Ehrenwort.

Weitere lokale Themen, Glossen und regionale Aufreger findet ihr auch auf unserer Facebookseite sowie bei Instagram. Diskutiert mit – wir freuen uns auf eure Meinung!

Markt Erlbach

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Markt Erlbach

Rein ins Wasser – oder doch erst lesen? Das Rangaubad in Markt Erlbach ist viel mehr als nur ein Schwimmbad! Wer an Wellness, Sport und nachhaltige Technik denkt, ist hier genau richtig.

Worum geht’s?
Das Rangaubad in Markt Erlbach ist DER Treffpunkt für Wasserratten und Erholungssuchende in unserer Region. Das familienfreundliche Hallenbad ist nicht nur topmodern und inklusiv, sondern setzt auch ein dickes Ausrufezeichen in Sachen Klimaschutz.

Was läuft wann, wo, für wen?
Das Bad am Zennhäuser Weg ist barrierefrei, warm (Wasser 30°C!) und bietet jede Menge Abwechslung:
– Für Kleinkinder gibt’s Wassergewöhnung, für Kids Schwimmunterricht (alle lokalen Kitas sind dabei!) und jede Menge Kurse von Schwimmschulen.
– Die DLRG sorgt für sicheres Baden, bietet Rettungsschwimmer:innen-Ausbildung – und bewacht das Bad ehrenamtlich. Ohne unsere engagierten Lebensretter:innen wäre das Hallenbad nicht das, was es ist!
– Auch Erwachsene und Senior:innen kommen beim Aquafitness, bei Kursen oder beim Seniorenschwimmen voll auf ihre Kosten.
– Highlight: Die „Blaue Stunde“ – entspannte Musik und Schwimmen bei Dämmerlicht. Termine 2026: 09.01., 13.02., 20.03., 16.10., 20.11. – immer freitags 19–21 Uhr.

Und sonst so?
Das Rangaubad läuft zu 100% mit Sonnenstrom dank Photovoltaikanlage. Beheizung? Auch hier alles öko: Nahwärme! Cool: Das Becken hat einen Hubboden (kann von 0 bis 1,80 Meter verstellt werden), was vor allem den Kleinsten zugutekommt und Profi-Kurse für alle Schwimmniveaus möglich macht.

Schließtage: Einige Termine für 2025/26/27 sind vorgemerkt, also vor dem Schwimmvergnügen auf der Website (oder bei uns) nachsehen!

Preise? Super sozial:
– Erwachsene 4 €, Zehnerkarte 35 €, Jahreskarte 140 €
– Kinder/Jugendliche (6–15 Jahre) 2 €, Zehnerkarte 17 €, Jahreskarte 85 €
– Rabatte für Rentner:innen, Schüler:innen, Studierende, Menschen mit Behinderung
– Unter 6 Jahren (in Begleitung) & Begleitpersonen von Menschen mit „B“-Ausweis: frei!

Wissenswert: Das Bad öffnete 2014 seine modernen Pforten nach nur 1,5 Jahren Bauzeit (Kosten: 3,5 Mio. €) – und ist heute DER Ort für Schulsport, Kinderspaß, Vereine und viele regionale Wettkämpfe.

Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):
**Mehr als Chlor und Plansch – hier wird regionaler Zusammenhalt gebadet!**
Ganz ehrlich: Wenn sogar der Strom aus Sonnenlicht sprudelt und die DLRG ehrenamtlich am Rand steht, ist das Rangaubad so ziemlich das Gegenteil von teurer Spaßtherme mit Parkplatzsuche und Pommes für 8 Euro. Hier kostet’s wenig, gibt’s viel – und wer auf #TeamZukunft setzt, plantscht hier mit gutem Gewissen.
Ob’s am Klima, am Teamgeist oder daran liegt, dass’s in Mittelfranken einfach nie langweilig wird? Am besten selbst eine Bahn ziehen. Denn so ein Rangaubad hat schon was von Dorfzentrum – nur nasser.

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NicolScherbenHaufenWordPress

Neustadt an der Aisch, Uffenheim, Sugenheim – für alle, die sich für die Tafel, Soziales und Ehrenamt in Mittelfranken interessieren

**Nicol weg – aber das Chaos bleibt! 30.000 Euro fehlen – und jetzt? Wer rettet unsere Tafel?**

Da bleibt einem der Kaffee im Hals stecken: Bei der Aischgründer Tafel „Iss was“ hat Ex-Chef Thomas Nicol schwergewichtige Spuren hinterlassen. Im aktuellen Kassenbericht zeigen sich nicht nur große Löcher, sondern auch jede Menge Fragen – und haufenweise Ärger bei den Tafel-Helfer:innen.

**Worum geht’s?**
Bei der Tafel war’s über ein Jahr richtig ungemütlich: Nach dem Aus des ehemaligen Vorsitzenden Thomas Nicol wurde Stück für Stück klar, dass er dem Verein ordentlich Kosten und Chaos hinterlassen hat. Jetzt musste der neue Vorstand unter Brigitte Stuckert reinen Tisch machen – und das öffentlich.

**Was ist passiert? Wer? Was? Wann? Wo?**
Die Tafel „Iss was“, Anlaufstelle für günstige Lebensmittel in der Aurach-Zenn-Aisch-Region, tagte in Sugenheim. Im Zentrum der Sitzung: Ein fettes Finanzloch und jede Menge unerledigter Angelegenheiten, für die vor allem das Ehepaar Nicol verantwortlich gemacht wird. Die Vorsitzende Brigitte Stuckert fand bei Übergabe leere Konten, zerstörte Bankkarten, verweigerte Passwörter und abgeschnittene E-Mail-Zugänge vor. Ohne Zugriff aufs Vereinsvermögen stand „Iss was“ vor der Insolvenz – während reihenweise Mahnungen ins Postfach flatterten.

**Wie schlimm ist es?**
Rund 30.000 Euro fehlen. Belege sind verschwunden, Einkäufe sind vakant, Verdacht auf private Bereicherung steht im Raum. Strafanzeige läuft – noch ist nicht klar, wie viel die Tafel je zurückbekommt. Und ausgerechnet die, die helfen wollen, mussten zusehen, wie alles zusammenbricht: Mieten, Fuhrparkkosten und Versicherungen fressen das Vereinskapital auf.

**Warum konnte das so schiefgehen?**
Ganz einfach: Die alte Satzung erlaubte Nicol ein Chef-Dasein ohne Kontrolle. Kassenprüfer:innen? Nicht vorgesehen. Nachfragen? Unerwünscht. Wer widersprach, wurde gleich rausgeworfen oder „strafversetzt“. Hemdsärmeliges Management, aber: Legal war’s – und der Schaden landet jetzt bei den Bedürftigen.

**Wie geht’s weiter?**
Jetzt sollen neue Regeln her: Mehr Kontrolle, weniger Macht für Einzelpersonen, erstmals mit Kassenprüfung. Preise für Lebensmittel werden leicht steigen, Sponsoren werden händeringend gesucht. Die neue Tafel-Leitung kämpft unermüdlich weiter. Hoffnung gibt’s trotzdem: Frischer Teamgeist weht durch die Organisation und zeigt, dass gemeinsames Anpacken auch in schweren Zeiten möglich ist.

Neueste Informationen (Anhang zur ursprünglichen Meldung):

Wie unsere Redaktion am Freitagmittag aus Justizkreisen erfahren hat, steht die Durchsuchung in Stübach in keinem unmittelbaren Zusammenhang mit der Tätigkeit von Thomas Nicol beim Tafel-Verein „Iss was“, auch wenn dieser zeitliche Nähe zur Jahreshauptversammlung hatte. Vielmehr soll es sich um einen eigenständigen Ermittlungskomplex handeln, in dem der Verdacht auf private Nutzung von Spendengeldern untersucht wird.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bamberg wurden bei der Durchsuchung elektronische Geräte und Unterlagen sichergestellt, die nun ausgewertet werden. Über die genaue Natur der möglichen Straftaten wollte die Behörde aufgrund des laufenden Verfahrens weiterhin keine Angaben machen.

Thomas Nicol selbst hat weiterhin nicht öffentlich Stellung bezogen. Eine schriftlich angefragte Stellungnahme unserer Redaktion blieb bis Redaktionsschluss unbeantwortet.

Bereits im November war Nicol vom Amtsgericht Neustadt a.d. Aisch wegen mehrfachen Betrugs zu einer Haftstrafe von zwei Jahren auf Bewährung verurteilt worden. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig. Auch dieses Verfahren, so wurde betont, steht in keinem direkten Zusammenhang mit der Tafel oder dem Verein „Iss was“.

**Kommentar der Redaktion (ohne Anspruch auf Einzigartigkeit oder Genialität):**
### *“Ein Verein wie ein kaputtes Ikea-Regal – und keiner hat die Anleitung gefunden!“*
Tja, erst gibt’s einen großen Chef, der alles selbst macht, dann einen Scherbenhaufen, den keiner zusammenkehren will. Während die Politik das Ehrenamt feiert wie den neuen Tatort (nur spannender!), fehlen an der Basis Kaffeekasse, Kontrolle und klare Worte. Da sieht man mal wieder: Kontrolle ist besser als blindes Vertrauen – oder wie beim Staubsaugerbeutelwechsel nach drei Jahren. Plötzlich steht man im Dreck. Für die Tafel bleibt zu hoffen, dass nicht noch mehr Essenzettel im Nirvana verschwinden und dass „Hilfe“ demnächst vor allem bei denen ankommt, die sie brauchen. Oder anders: Vielleicht ist ja die neue Satzung der fehlende Imbusschlüssel. Viel Erfolg beim Schrauben!

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Emskirchen

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Schlüsselzuweisungen: Warum unsere Städte und Gemeinden davon abhängig sind – und was wir darüber wissen sollten

Kein Geschenk, sondern bitter nötig – wie der Freistaat Bayern Kommunen mit Steuergeld unterstützt (und warum das eigentlich ein Alarmsignal ist)

Wer die Zeitung in diesen Tagen aufschlägt, liest von Millionenbeträgen, die „aus München“ in die Region fließen. Auch im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim wurde wieder gejubelt: Insgesamt über 53 Millionen Euro erhält der Landkreis über die sogenannten Schlüsselzuweisungen. Bad Windsheim freut sich über satte 4,3 Millionen Euro, Emskirchen über ein Plus von 400.000 Euro. Alles scheint gut.

Doch dieser Geldregen ist kein Weihnachtsgeschenk, wie es manchmal klingt. Es sind Steuergelder, auf die unsere Städte und Gemeinden dringend angewiesen sind, um überhaupt ihre Pflichtaufgaben zu erfüllen – und das ist das eigentliche Problem.

Die Gemeinde Emskirchen erhält im Jahr 2026 eine Schlüsselzuweisung in Höhe von 1.559.544 Euro, was einem deutlichen Plus von 405.496 Euro im Vergleich zum Vorjahr entspricht.

Die Stadt Neustadt an der Aisch muss dagegen einen drastischen Rückgang verkraften: Mit 1.343.704 Euro fällt die Zuweisung 1.295.764 Euro niedriger aus als 2025.

Auch Markt Erlbach erhält mit 1.337.704 Euro spürbar weniger – ein Minus von 474.200 Euro.

Die Gemeinde Diespeck bekommt 1.347.040 Euro, was einem moderaten Rückgang von 66.492 Euro entspricht.

Dietersheim erhält 721.092 Euro und damit 58.492 Euro weniger als im Vorjahr.

Für Neuhof an der Zenn stehen 715.440 Euro bereit, ein Rückgang um 109.992 Euro.

Die Gemeinde Trautskirchen bekommt 691.216 Euro, was ein Minus von 114.932 Euro bedeutet.

Hagenbüchach erhält 684.808 Euro, also 111.292 Euro weniger als 2025.

Am wenigsten bekommt erneut Wilhelmsdorf, mit nur 199.164 Euro – ein Rückgang um 41.016 Euro im Vergleich zum Vorjahr.

Was sind Schlüsselzuweisungen überhaupt?
Schlüsselzuweisungen sind staatliche Finanzhilfen, die jährlich vom Freistaat Bayern im Rahmen des kommunalen Finanzausgleichs an Landkreise, Städte und Gemeinden gezahlt werden. Sie sollen für ausgeglichenere Lebensverhältnisse sorgen – unabhängig davon, ob eine Kommune reich an Gewerbesteuereinnahmen ist oder nicht.

Die Grundidee: Wer weniger selbst einnehmen kann, soll mehr bekommen, damit er dennoch die gleichen Aufgaben erfüllen kann wie eine wohlhabendere Kommune.

Wofür werden diese Gelder verwendet?
Anders als bei speziellen Förderprogrammen dürfen Schlüsselzuweisungen frei verwendet werden. Doch in der Praxis bleibt dafür kaum Spielraum. Sie dienen in erster Linie dazu, die sogenannten Pflichtaufgaben der Kommunen zu finanzieren:

Betrieb und Unterhalt von Schulen und Kindergärten
Ausstattung der Feuerwehren
Straßenunterhalt, Abfallwirtschaft und Abwasser
Sozialleistungen wie die Jugend- und Altenhilfe
Verwaltungskosten und öffentliche Sicherheit
Wer glaubt, dass mit den Zuweisungen Parks, Blumenbeete oder Kulturprojekte gefördert werden, liegt meist falsch. Die Realität ist: Das meiste Geld fließt in notwendige, gesetzlich vorgeschriebene Aufgaben – und selbst dafür reicht es oft nicht aus.

Wie wird verteilt?
Die Höhe der Schlüsselzuweisungen wird jedes Jahr nach einem komplexen Verteilerschlüssel berechnet. Entscheidend ist dabei:

Steuerkraft der Kommune: Je mehr sie selbst über Grund-, Gewerbe- oder Einkommensteuer einnimmt, desto weniger bekommt sie.
Einwohnerzahl, oft gewichtet nach Aufgabenlast (z. B. viele Kinder = mehr Kindergartenbedarf)
Sonderfaktoren wie Zentralitätsfunktionen (z. B. Schulen für Nachbargemeinden)
Das bedeutet auch: Wer besonders viele Aufgaben für umliegende Orte übernimmt (z. B. Bad Windsheim), kann besonders profitieren.

Die Kehrseite: Abhängigkeit von Entscheidungen in München oder Berlin
Was in der Haushaltsdebatte oft vergessen wird: Dass viele Gemeinden überhaupt auf solche Gelder angewiesen sind, liegt nicht daran, dass sie schlecht wirtschaften – sondern an einem ungerechten Steuersystem und politischen Entscheidungen vergangener Jahrzehnte.

Die Kommunen dürfen nur einen Teil der Einkommensteuer behalten, obwohl sie vor Ort Leistungen erbringen.
Die Gewerbesteuer ist extrem schwankend und abhängig von einzelnen Unternehmen.
Gleichzeitig wurden ihnen immer mehr Aufgaben aufgebürdet – ohne dass die Finanzierung dauerhaft gesichert wurde (Stichwort: „Konnexitätsprinzip“ – wer bestellt, muss auch zahlen).
Das Ergebnis: Immer mehr Gemeinderatsentscheidungen hängen davon ab, ob gerade ein Förderprogramm läuft.

Ob eine neue Turnhalle gebaut wird, ein Radweg erneuert oder ein Feuerwehrhaus modernisiert – es entscheidet nicht der lokale Bedarf allein, sondern oft der Förderkatalog aus München oder Berlin.

Keine solide Grundfinanzierung – sondern Notoperation
In der politischen Kommunikation wirkt es oft so, als sei der Freistaat großzügig und „unterstütze“ die Kommunen. Tatsächlich muss er das – weil es anders gar nicht funktionieren würde. Die Gemeinden würden sonst ihre gesetzlichen Aufgaben nicht erfüllen können. Manche könnten nicht einmal mehr ihre Verwaltung bezahlen.

Die Landtagsabgeordnete Gabi Schmidt (Freie Wähler) sagte es offen: „Unsere Kommunen müssen immer größere Ausgaben schultern, vor allem im Sozialbereich. Mit einer kräftigen Finanzausstattung sichern wir die Zukunft des Freistaats.“

Das stimmt – aber es zeigt auch, wie sehr die Basis unserer Demokratie vom Tropf zentraler Politik abhängig ist.

Fazit der Redaktion:
Der Geldsegen ist dringend nötig – aber er ist auch ein Warnsignal. Wenn Kommunen sich nur noch überleben können, weil ihnen jedes Jahr ein Millionenbetrag vom Land zugewiesen wird, ist das kein Zeichen von Stärke, sondern eines von struktureller Schwäche.

Statt sich über Millionen zu freuen, sollten wir diskutieren:

Warum darf eine Gemeinde wie Emskirchen nicht selbst über mehr Steuereinnahmen verfügen, obwohl sie die Arbeit vor Ort leistet?
Warum wird jedes Feuerwehrhaus zum Bittsteller in München?
Warum muss eine Kommune hoffen, ins richtige Förderprogramm zu rutschen, statt selbst zu entscheiden, was gebraucht wird?
Schlüsselzuweisungen sind notwendig. Aber sie sollten keine Dauerlösung sein.

Ein starkes Land braucht starke Kommunen – und das heißt: verlässliche, auskömmliche Finanzierung ohne politische Lotterie.

– Redaktion Neues an Aurach, Zenn und Aisch 💬

Emskirchen

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SPD Emskirchen tritt 2026 nicht zur Gemeinderatswahl an

Ein Paukenschlag in der Lokalpolitik: Keine Liste, kein Bürgermeisterkandidat

Emskirchen – Eine jahrzehntelange Selbstverständlichkeit wird 2026 durchbrochen: Der SPD-Ortsverein Emskirchen hat beschlossen, zur nächsten Gemeinderatswahl im März 2026 nicht mit einer eigenen Liste anzutreten – und auch keinen Bürgermeisterkandidaten oder -kandidatin ins Rennen zu schicken.

Was nach politischem Rückzug klingt, ist das Ergebnis monatelanger Überlegungen, Gespräche und – letztlich – personeller Realität. Denn obwohl engagierte Mitglieder vorhanden sind, konnte der Ortsverein am Ende nur 8 von 20 möglichen Listenplätzen besetzen. Zu wenig, um mit voller Kraft in einen Wahlkampf zu gehen, der sowohl Zeit als auch Ressourcen verlangt.

„Wir haben großen Respekt gegenüber unseren politischen Mitbewerbern, die es geschafft haben, den Wählerinnen und Wählern eine Liste anzubieten“, so Günther Hammerl, Vorsitzender der SPD Emskirchen. Auch Fraktionssprecher Christian Pöschl unterstützt die Entscheidung, spricht aber von einem klaren Ziel: Rückkehr zur Gemeindepolitik – spätestens 2032.

Nicht weg, nur woanders präsent

Ganz aus der lokalen Politik verschwinden wird die SPD Emskirchen aber nicht. Mit vier Kandidatinnen und Kandidaten ist der Ortsverein auf der SPD-Kreistagsliste vertreten – darunter Giusi Fisicella auf Platz 3 und Christian Pöschl auf Platz 13. Darüber hinaus engagieren sich SPD-Mitglieder aus Emskirchen in der Nachbargemeinde Hagenbüchach, wo es eine gemeinsame Liste von SPD und Bündnis 90/Die Grünen gibt.

Trotz des Rückzugs von der Gemeinderatswahl bleibt das politische Engagement also lebendig – nur eben auf anderen Ebenen.

Kommentar der Redaktion:

Ein Traditionsbruch, der mehr aussagt als nur Zahlen auf einer Liste. Wenn selbst die Volksparteien auf Ortsebene mit Mühe ausreichend Kandidatinnen und Kandidaten finden, ist das nicht nur ein parteiinternes Problem. Es ist ein demokratisches. Kommunalpolitik ist das Rückgrat unserer Gesellschaft – aber eben auch ein Knochenjob, für den sich immer weniger Leute finden.

Dass die SPD Emskirchen nicht antreten kann, zeigt, wie schwer es mittlerweile ist, Menschen für die tägliche politische Arbeit im eigenen Ort zu begeistern. Vielleicht braucht es neue Formate, mehr Flexibilität – oder einfach mehr Anerkennung. Denn Demokratie fällt nicht vom Himmel. Man muss sie machen. Oder wie es im Maschinenraum der Kommunalpolitik heißt: Listen füllen.

– Redaktion „Neues an Aurach, Zenn und Aisch“ 🗳️💬

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