Autorenname: C. Pöschl

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

GehwegErneuerungKostenWordPress

# Markt Erlbach: Gehweg, Solaranlagen, Bauplatz und Kanal – mehrere Entscheidungen aus dem Gemeinderat

In Markt Erlbach sind gleich mehrere Themen auf den Weg gebracht worden: Der Gehweg am Zennhäuser Weg wird erneuert, auf Schule und Rathaus sollen noch in diesem Jahr Photovoltaikanlagen installiert werden, ein lange problematisches Hausgrundstück kommt nach dem Abriss in den Verkauf – und auch beim Abwasser in Oberulsenbach gibt es Handlungsbedarf.

Bereits im nicht öffentlichen Teil der Februarsitzung war die Erneuerung des Gehwegs vor der Firma **„Wust – Wind & Sonne“** vergeben worden. Das Thema war zuvor aber auch öffentlich diskutiert worden. Hintergrund: In Markt Erlbach gibt es durchaus Gehwege, die in einem schlechteren Zustand sind als das Stück vor dem neuen Firmensitz. Gleichzeitig war man sich im Gemeinderat einig, dass der Gehweg im Bereich der Grundstückszufahrten ohnehin angepasst werden müsse – und dass es deshalb sinnvoll sei, den gesamten Abschnitt gleich vollständig zu erneuern.

Diskutiert wurde vor allem die Kostenverteilung. Die Meinungen darüber, wie stark sich das Unternehmen beteiligen sollte, gingen auseinander. Am Ende wurde eine Aufteilung gefunden: Rund **46.000 Euro** kostet die Erneuerung des Gehwegstücks im Zennhäuser Weg. Davon übernimmt der Markt Markt Erlbach gut **31.000 Euro**, das Unternehmen trägt rund **15.000 Euro**.

Auch in Sachen erneuerbare Energien geht es voran. Noch in diesem Jahr sollen auf der **Schule** und auf dem **Rathaus** Photovoltaikanlagen installiert werden. Auf dem Schulgebäude ist eine große Anlage mit knapp **100 Kilowatt Spitzenleistung** geplant, dazu ein Speicher mit **215 Kilowattstunden**. Auf dem Rathaus soll eine kleinere Anlage mit gut **18 Kilowatt peak** entstehen, der dortige Speicher fasst **15,8 Kilowattstunden**. Den Auftrag erhielt eine Firma aus Uffenheim. Die Kosten liegen bei knapp **166.000 Euro** für die Schule und rund **35.000 Euro** für das Rathaus.

Ein weiteres Thema betrifft die **Ignaz-Schneider-Straße 10**. Das baufällige Haus, das zuletzt sogar zu einer Straßensperrung geführt hatte, weil die Eigentümer kaum greifbar waren, ist inzwischen abgerissen. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß sprach von einem „endlich“. Der nun freie Bauplatz soll verkauft werden. Der Gemeinderat hatte dafür bereits in der Februarsitzung einen Quadratmeterpreis von **150 Euro** festgelegt. Vorgesehen ist dort ein kleines Wohnhaus mit **Satteldach**, das sich an der Kubatur des historischen Gebäudes orientiert und sich gestalterisch in das historische Ensemble einfügt. Außerdem soll im Notarvertrag eine **Bauverpflichtung** festgeschrieben werden. Dieser Beschluss wurde nun öffentlich bekanntgemacht.

Auch in **Oberulsenbach** gibt es Handlungsbedarf. Dort wird das Abwasser bislang noch über Hauskläranlagen gereinigt. Anschließend läuft es in einen sogenannten **Bürgermeisterkanal**. Dieser befindet sich jedoch in einem miserablen Zustand und muss zusammen mit den Schächten teilweise erneuert werden. Ähnlich wie bereits in Rimbach soll dafür eine Satzung erarbeitet werden, damit die Anschlussnehmerinnen und Anschlussnehmer an den Kosten beteiligt werden können.

Einigkeit bestand im Gemeinderat darüber, dass gehandelt werden muss. Diskutiert wurde lediglich die Frage, ob ohne weitere Angebote direkt jenes Ingenieurbüro beauftragt werden sollte, das bereits die Vorarbeiten übernommen hatte. Gemeinderat Paul Hegendörfer kritisierte dies als deutliche Ungleichbehandlung gegenüber Handwerksbetrieben. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß verwies dagegen darauf, dass das Büro jederzeit ansprechbar sei und nach Einschätzung des Marktes vergleichsweise günstig arbeite. Auch wenn nicht alle ganz überzeugt waren, fiel die Entscheidung am Ende **einstimmig**.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach arbeitet sich gerade durch eine Mischung aus Alltagsbaustellen, Zukunftsprojekten und Altlasten. Ein Gehweg wird neu gemacht, zwei Dächer werden zu kleinen Kraftwerken, ein Problemhaus ist endlich Geschichte und in Oberulsenbach wird ein Kanal angegangen, der seinen besten Zeiten offenbar schon lange hinter sich hat. Kurz gesagt: nicht spektakulär auf den ersten Blick – aber genau die Entscheidungen, die am Ende darüber entscheiden, ob eine Gemeinde ordentlich funktioniert. Und ja: Wenn selbst ein alter Bauplatz wieder eine Perspektive bekommt, ist das oft mehr wert als jede große Sonntagsrede.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Wilhelmsdorf

VerkehrsunfallfluchtWilhelmsdorfIndustriestrasseWordPress

**Unfallflucht in Wilhelmsdorf: Geparktes Auto beschädigt – Polizei sucht Zeugen**

In Wilhelmsdorf hat ein bislang unbekanntes Fahrzeug einen geparkten Pkw beschädigt und sich anschließend einfach aus dem Staub gemacht. Der Vorfall ereignete sich in der Industriestraße 2 – nun hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt/Aisch kam es im Zeitraum von Dienstag, 18. März 2026, 13:35 Uhr, bis Mittwoch, 19. März 2026, 12:00 Uhr, zu der Verkehrsunfallflucht. Ein ordnungsgemäß geparkter Pkw wurde dabei im Bereich des vorderen Kotflügels sowie an der Motorhaube beschädigt.

Nach bisherigem Ermittlungsstand wird davon ausgegangen, dass der Schaden vermutlich durch einen Lkw beim Rangieren oder Vorbeifahren verursacht wurde. Statt sich jedoch um die Schadensregulierung zu kümmern, entfernte sich der Verursacher unerlaubt von der Unfallstelle.

Der entstandene Sachschaden wird auf rund 3.000 Euro geschätzt.

Die Polizei bittet Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise auf das verursachende Fahrzeug geben können, sich bei der zuständigen Dienststelle unter der Telefonnummer **09161/8853-0** zu melden.

**Quelle: Polizeiinspektion Neustadt/Aisch**

*Wichtig: Ein „Like“ bedeutet bei solchen Meldungen nur, dass der Bericht lesenswert ist.*

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

StichwahlNeustadtBuergermeisterWordPress

**Stichwahl entschieden: Alexander Müller wird neuer Bürgermeister von Neustadt an der Aisch**

Die Entscheidung ist gefallen: Neustadt an der Aisch hat einen neuen Bürgermeister gewählt. In der Stichwahl setzte sich Alexander Müller von der CSU gegen Heike Gareis von der SPD durch. Damit wird Müller ab dem **1. Mai** neuer Rathauschef der Kreisstadt.

Nach dem vollständig ausgezählten Ergebnis aus **26 von 26 Stimmbezirken** erreichte Alexander Müller **56,1 Prozent** der Stimmen. Auf Heike Gareis entfielen **43,9 Prozent**. In konkreten Zahlen bedeutet das: Müller erhielt **3.414 Stimmen**, Gareis kam auf **2.672 Stimmen**.

An der Wahl beteiligten sich insgesamt **6.121 Wählerinnen und Wähler**. Wahlberechtigt waren **10.530 Bürgerinnen und Bürger**.

Mit dem Wahlausgang steht fest, dass in Neustadt an der Aisch zum 1. Mai ein neuer politischer Abschnitt beginnt. Nach einem intensiven Wahlkampf haben die Wählerinnen und Wähler nun eine klare Entscheidung getroffen.

Bemerkenswert ist dabei auch der Blick auf die einzelnen Wahlarten: Sowohl bei der **Urnenwahl** als auch bei der **Briefwahl** lag Alexander Müller vorne. Das deutet auf eine breite Unterstützung in unterschiedlichen Wählergruppen hin.

**Kommentar der Redaktion:**
Neustadt hat gewählt – und diesmal war der Wahlabend erfreulich eindeutig. Kein nervenaufreibendes Taschenrechner-Finale bis Mitternacht, sondern ein klares Ergebnis nach Auszählung aller 26 Stimmbezirke. Ab dem 1. Mai heißt der neue Mann im Rathaus Alexander Müller.

Für seine Unterstützer ist das natürlich ein Grund zur Freude. Für die andere Seite dürfte es eher ein Abend gewesen sein, an dem man das Radio vielleicht lieber ein kleines bisschen leiser gestellt hat. Aber wie so oft nach einer Wahl gilt: Der Wahlkampf ist vorbei, jetzt beginnt die eigentliche Arbeit. Und die besteht in der Kommunalpolitik bekanntlich weniger aus großen Reden, sondern eher aus Haushaltsplänen, Baustellen, Schlaglöchern und der ewigen Frage, warum ausgerechnet die eigene Straße immer noch nicht an der Reihe ist.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Hagenbüchach

HagenbuechachStadtradelnRadeventWordPress

# Hagenbüchach tritt erstmals beim STADTRADELN in die Pedale

Hagenbüchach ist in diesem Jahr zum ersten Mal beim STADTRADELN dabei. Vom 27. Juni bis 17. Juli 2026 heißt es dann: Alltagswege möglichst oft mit dem Fahrrad zurücklegen und gemeinsam Kilometer für die Gemeinde sammeln. Jeder geradelte Kilometer zählt dabei für Hagenbüchach und setzt zugleich ein Zeichen für klimafreundliche Mobilität im Landkreis Neustadt a.d. Aisch – Bad Windsheim.

Noch ist die Anmeldung nicht möglich, da das STADTRADELN-Portal derzeit vorbereitet wird. Sobald die Registrierung freigeschaltet ist, will die Gemeinde darüber informieren.

Schon jetzt vormerken können sich alle Radfreunde das Auftaktwochenende am 27. und 28. Juni 2026. Im Rahmen der LANDRAD(T)s-Tour und des Radevents „Radeln.Erleben. – Von Main zur Zenn“ wartet ein Wochenende mit Rad-Erlebnissen, Genussmomenten und verschiedenen Aktionen entlang des Radwegs zwischen Main und Zenn.

Damit ist klar: In Hagenbüchach wird im Sommer 2026 kräftig in die Pedale getreten. Wer mitmachen will, kann schon jetzt sein Fahrrad fit machen, die Reifen aufpumpen und sich den Aktionszeitraum im Kalender markieren. Weitere Informationen sollen folgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Endlich mal eine Aktion, bei der man guten Gewissens behaupten kann: Jeder Kilometer bringt was. STADTRADELN ist längst mehr als nur ein Wettbewerb – es zeigt auch, wie viele Wege im Alltag oft tatsächlich mit dem Rad möglich sind. Und seien wir ehrlich: Wenn das Wetter mitspielt, ist der Weg zum Bäcker oder zur Arbeit auf zwei Rädern meistens schöner als jede Parkplatzsuche.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

OsterferienNeustadtFerienprogrammWordPress

**Osterferien in Neustadt an der Aisch: Buntes Ferienprogramm für Kinder startet**

Die Osterferien rücken näher – und in Neustadt an der Aisch dürfen sich Kinder und Familien auf ein abwechslungsreiches Ferienprogramm freuen. Die Stadt hat auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Angebot auf die Beine gestellt, das für Spaß, Bewegung und kreative Abwechslung sorgen soll.

Ob Bastelaktionen, sportliche Angebote oder kreative Workshops: Für viele Interessen ist etwas dabei. Wer Lust hat, in den Ferien Neues auszuprobieren, neue Erfahrungen zu sammeln oder einfach eine gute Zeit mit anderen Kindern zu verbringen, findet hier passende Möglichkeiten.

Wichtig für alle Eltern und Erziehungsberechtigten: Für die Teilnahme ist eine neue Anmeldung erforderlich. Die Daten aus dem vergangenen Jahr sind nicht mehr gültig. Da die Plätze begrenzt sind, empfiehlt sich eine rechtzeitige Anmeldung.

Und nicht nur in den Osterferien ist etwas geboten: Auch für die Pfingstferien, die Sommerferien und die Herbstferien kündigt die Stadt bereits weitere spannende Angebote an. Nähere Informationen dazu sollen in Kürze folgen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ferienprogramme sind oft die beste Antwort auf die Frage: „Was machen wir heute?“ – und meistens deutlich kreativer als der fünfte Nachmittag in Folge mit Sofa, Tablet und der Diskussion über Zimmer aufräumen. Schön zu sehen, dass Neustadt an der Aisch hier wieder ein Angebot für Familien schafft. Wer mitmachen möchte, sollte aber nicht zu lange warten – erfahrungsgemäß sind begehrte Plätze schneller weg, als die Schokohasen an Ostern.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Mehr Informationen: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

FeldgeschworeneEmskirchenVereidigungWordPress

**Neue Feldgeschworene in Emskirchen vereidigt: Ehrenamt mit Tradition lebt weiter**

Ein besonderes Stück gelebter Heimatpflege stand auf der Tagesordnung der Gemeinderatssitzung in Emskirchen: Am **20. März 2026** wurden mehrere neue **Feldgeschworene**, im Volksmund auch **Siebener** genannt, feierlich vereidigt. Damit übernehmen sie ein Ehrenamt, das in Bayern seit Jahrhunderten fest verankert ist und bis heute eine wichtige Rolle in den Gemeinden spielt.

Für die **Siebnerei Buchklingen** wurden **Karin Rösch, Tobias Seitz und Jonathan Zeilinger** einstimmig gewählt. Ebenfalls einstimmig fiel die Entscheidung für **Thomas Kerschbaum**, der künftig die **Siebnerei Eckenberg** unterstützt.

Mit ihrer Vereidigung treten die neuen Feldgeschworenen nun offiziell ein Amt an, das weit mehr ist als nur Tradition. Sie wachen über Grundstücksgrenzen, begleiten Vermessungen und stehen damit für Genauigkeit, Verlässlichkeit und Verantwortungsbewusstsein. Gerade in einer Zeit, in der vieles digital und schnell geworden ist, zeigt dieses Ehrenamt, wie wichtig auch heute noch persönlicher Einsatz und lokale Verwurzelung für das Gemeinwesen sind.

Die Redaktion von NaAZA gratuliert **Karin Rösch, Tobias Seitz, Jonathan Zeilinger und Thomas Kerschbaum** herzlich zu ihrer Berufung und wünscht ihnen für diese verantwortungsvolle Aufgabe viel Erfolg, eine gute Hand und stets ein sicheres Gespür für Grenzen – im besten Sinne natürlich.

**Kommentar der Redaktion:**
Das Amt des Feldgeschworenen gehört zu den ältesten kommunalen Ehrenämtern in Bayern – und es ist bis heute alles andere als bedeutungslos. Wo Grundstücksgrenzen, Vermessungen und örtliche Kenntnisse gefragt sind, sind die Siebener nach wie vor ein wichtiger Teil des Miteinanders. Oder anders gesagt: Ohne klare Grenzen gibt’s schnell Diskussionen – und die kennt man auf dem Dorf bekanntlich nicht nur vom Gartenzaun.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Diespeck

GemeindenSchuleNeubauWordPress

# Die VG Diespeck stellt die Weichen: Mehrheit spricht sich für Schulneubau aus

Sanierung oder kompletter Neubau? Diese Frage hat die Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck seit längerer Zeit beschäftigt. Bei einer gemeinsamen Sitzung in der Schulaula in Diespeck fiel nun die Entscheidung: Die Mehrheit der Ratsmitglieder aus Diespeck, Baudenbach, Gutenstetten und Münchsteinach sprach sich für einen Neubau der Schule aus. Das Großprojekt könnte rund 35 Millionen Euro kosten und soll nach aktuellem Stand bis Ende 2029 fertiggestellt werden.

Rund 50 Ratsmitglieder kamen am Mittwoch zur Gemeinschaftssitzung zusammen, um über die Zukunft des Schulstandorts zu beraten. Im Raum standen zwei Varianten: eine Sanierung des bestehenden Gebäudes für geschätzte 23 Millionen Euro oder ein Neubau, der mit rund 35 Millionen Euro veranschlagt wird. Am Ende votierte die Mehrheit für den Neubau.

Ein wesentlicher Grund für diese Entscheidung waren die erheblichen Mängel am bestehenden Schulgebäude. Die Grundschule stammt aus dem Jahr 1965, die Mittelschule wurde Anfang der 1980er-Jahre fertiggestellt. Bei einer Bestandsanalyse wurden unter anderem Defizite beim Brandschutz, fehlende Rettungswege, eine marode Heizung, mangelnde Barrierefreiheit, eine schwierige Parksituation und ein schlechter energetischer Zustand festgestellt.

Hinzu kommt der gesetzliche Anspruch auf Ganztagesbetreuung, der bis 2029 umgesetzt werden muss. Dafür wäre am bisherigen Standort zusätzlich eine Mensa nötig gewesen. Allein dafür standen rund drei Millionen Euro im Raum. Auch die Bauzeit einer Sanierung wurde kritisch gesehen, da der Unterricht über Jahre hinweg in einem Ausweichquartier, etwa in Containern, hätte stattfinden müssen.

Schulleiter Ulrich Schöttle und seine Stellvertreterin Anja Held sprachen sich ebenso für einen Neubau aus. Auch aus den Gemeinderäten kam deutliche Unterstützung. Baudenbachs Bürgermeister Wolfgang Schmidt bezeichnete eine Sanierung als Investition in einen „toten Standort“. Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich verwies darauf, dass man mit Sanierungen bereits schlechte Erfahrungen gemacht habe.

Noch offen ist allerdings die Standortfrage. Diskutiert wird über einen neuen Platz „auf der grünen Wiese“ in der Nähe des Sport- und Gemeindezentrums. Klar ist: Um die Fördermittel in Anspruch nehmen zu können, muss das Gebäude bis Ende 2029 bezugsfertig sein. Die Förderung könnte laut Sitzung bei rund 70 Prozent liegen.

Ganz ohne Bedenken verlief die Debatte nicht. Mehrere Ratsmitglieder warnten vor unkalkulierbaren Kosten. So sprach Siegfried Faust aus Gutenstetten von einer möglichen „Wundertüte an Kosten“. Auch aus dem Diespecker Bürgerforum kamen Zweifel, ob die finanzielle Belastung am Ende tragbar bleibt. Dennoch überwog in der Abstimmung die Einschätzung, dass eine Sanierung langfristig nicht die bessere Lösung wäre.

Nach rund drei Stunden fiel die Entscheidung schließlich bei acht Gegenstimmen zugunsten des Neubaus. Münchsteinach und Baudenbach stimmten geschlossen dafür, in Diespeck gab es Gegenstimmen aus dem Bürgerforum. Aus Gutenstetten lehnten drei Ratsmitglieder das Vorhaben ab. Eine Vertagung, wie sie aus Teilen des Gremiums angeregt wurde, kam nicht zustande. Laut VG-Kämmerer Timo von Westberg sei eine Entscheidung jetzt notwendig gewesen, da bei weiterem Aufschub Fördermittel in Höhe von 425.000 Euro gefährdet gewesen wären.

Auch zur späteren Nutzung des bestehenden Schulgebäudes gab es erste Einschätzungen. Laut Planer sei das Gebäude für Wohnraum ungeeignet. Denkbar wären eine Büronutzung oder ein Abriss.

Die Kosten, die nach Abzug von Fördermitteln bei den Gemeinden verbleiben, wurden ebenfalls benannt. Demnach müsste Diespeck rund 13,4 Millionen Euro tragen, Münchsteinach etwa vier Millionen Euro, Gutenstetten rund 4,3 Millionen Euro und Baudenbach etwa 4,5 Millionen Euro. Die endgültige Höhe hängt unter anderem von den jeweiligen Schülerzahlen ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn vier Gemeinden gemeinsam ein Projekt dieser Größenordnung stemmen, dann ist das kein kleiner Tagesordnungspunkt, sondern eine Entscheidung mit Wirkung für Jahrzehnte. Klar ist auch: 35 Millionen Euro lassen niemanden locker mit dem Kaffeebecher nicken. Aber wenn bei Brandschutz, Barrierefreiheit, Heizung und Ganztagsbetreuung so viele Baustellen zusammenkommen, wird aus „Die Schule geht doch noch“ schnell ein ziemlich teures „Irgendwie wird’s schon halten“. Ein Neubau ist teuer – eine Dauerbaustelle mit Überraschungen allerdings oft auch. Oder, um es fränkisch nüchtern zu sagen: Lieber einmal ordentlich planen als jahrelang am alten Gemäuer herumdoktern, bis der Taschenrechner selbst um Gnade bittet.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

SolarparkBatteriespeicherAkzeptanzWordPress

# Solarpark Kaltenneuses: Rat arbeitet Einwendungen auf und ändert Planung

Beim geplanten **Solarpark mit Batteriespeicher in Kaltenneuses** ist die nächste wichtige Etappe erreicht: Der Marktgemeinderat Emskirchen hat sich in seiner Sitzung intensiv mit den eingegangenen Stellungnahmen aus der frühzeitigen Öffentlichkeitsbeteiligung sowie mit den Hinweisen von Behörden und anderen öffentlichen Stellen beschäftigt. Dabei blieb es nicht nur bei einer formalen Prüfung – in mehreren Punkten wurde die Planung tatsächlich angepasst.

Konkret ging es um den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 49 **„Solarpark und Batteriespeicher Kaltenneuses“**. Nach Angaben aus der Sitzung wurden die vorgebrachten Einwendungen und Hinweise im Rat sorgfältig abgewogen. Ziel war es, berechtigte Anliegen ernst zu nehmen und dort Änderungen vorzunehmen, wo diese fachlich sinnvoll und umsetzbar sind.

Ein besonders wichtiger Punkt: **Der Batteriespeicher wurde im Zuge der Überarbeitung verlegt.** Damit griff der Gemeinderat einen Aspekt auf, der in der Diskussion eine zentrale Rolle gespielt hatte. Aus Sicht des Rats ist dies ein wesentlicher Schritt, um Bedenken aufzugreifen, die Planung zu verbessern und die Akzeptanz für das Vorhaben zu erhöhen.

Im Verfahren zeigte sich allerdings auch erneut ein bekanntes Muster: Von manchen Behörden werden bei Bauvorhaben regelmäßig ähnliche, teils nahezu identische Hinweise und Textbausteine eingebracht. Diese gehören zwar zum vorgeschriebenen Ablauf dazu, sorgen in der Praxis aber nicht selten dafür, dass Beratungen und Abwägungen deutlich umfangreicher und langwieriger werden.

Anders bewertete der Gemeinderat die Rückmeldungen aus der Bürgerschaft. Mehrere Eingaben wurden als **nachvollziehbar, sachlich und verständlich** eingeordnet. Solche Stellungnahmen konnten nach Möglichkeit in die weiteren Überlegungen einfließen und zeigen, dass Bürgerbeteiligung dann besonders wertvoll ist, wenn sie konstruktiv und fundiert erfolgt.

Weniger Verständnis gab es dagegen für einzelne Wortmeldungen, bei denen nach Einschätzung aus dem Rat die Grenze zwischen unbestätigten Behauptungen und pauschalen Vorwürfen verschwamm. Solche Beiträge helfen aus Sicht vieler Beteiligter nicht dabei, gemeinsam zu tragfähigen Lösungen zu kommen.

Deutlich wurde in der Diskussion auch ein weiterer Punkt, der bei kommunalen Projekten immer wieder eine Rolle spielt: Das Interesse an Gemeindepolitik wächst oft dann besonders stark, wenn ein Vorhaben direkte Auswirkungen auf das eigene Umfeld haben könnte. Das ist menschlich nachvollziehbar. Kritisch wird es jedoch dort, wo daraus pauschale Angriffe auf Verwaltung, Gemeinderat oder einzelne Mandatsträger entstehen. Aus Sicht vieler Ratsmitglieder fehlt es für solche Generalvorwürfe an einer sachlichen Grundlage.

Am Ende bleibt festzuhalten: Die Behandlung der Einwendungen zum Solarpark Kaltenneuses hat gezeigt, dass der Marktgemeinderat bereit ist, Hinweise aufzunehmen und Planungen auch tatsächlich anzupassen. Mit den nun vorgenommenen Änderungen – vor allem bei der **Verlegung des Batteriespeichers** – wurde ein wichtiger Schritt gemacht. Nun wird sich zeigen, ob damit auch die Grundlage für eine **breitere Akzeptanz** des Projekts geschaffen wurde.

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist manchmal wie ein sehr fränkisches Schafkopfspiel: Jeder schaut zuerst auf seine Karten – und manchmal auch etwas misstrauisch auf die der anderen. Entscheidend ist aber, dass am Ende nicht nur gestritten, sondern verbessert wird. Wenn durch sachliche Einwendungen eine Planung geändert wird, dann funktioniert Bürgerbeteiligung genau so, wie sie gedacht ist. Und wenn dabei sogar ein Batteriespeicher noch den Platz wechselt, war es offenbar mehr als nur eine Pflichtübung mit Aktenordnern und Paragrafen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

AfdBrandDrohbriefWordPress

# Uffenheim: 44-Jähriger soll eigenes Auto angezündet und politischen Anschlag vorgetäuscht haben

Was zunächst wie ein möglicher politisch motivierter Angriff auf ein AfD-Mitglied wirkte, hat im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim nun eine völlig andere Wendung genommen. Nach Ermittlungen der Kriminalpolizei soll der betroffene 44-Jährige seinen Kleintransporter selbst in Brand gesetzt und zusätzlich einen angeblichen Drohbrief gefälscht haben. Der Fall sorgte seit Anfang Februar für viel Aufmerksamkeit – jetzt liegt ein Geständnis vor.

## Ermittlungen nehmen überraschende Richtung

In der Nacht auf Mittwoch, 4. Februar 2026, war in der Custenlohrer Straße in Uffenheim ein Kleintransporter vollständig ausgebrannt. Zeugen hatten den Brand gegen 2.30 Uhr gemeldet. Beim Eintreffen von Polizei und Feuerwehr stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand. Verletzt wurde niemand, der Sachschaden liegt laut Polizei bei rund 30.000 Euro.

Weil der Fahrzeughalter im Zusammenhang mit dem Brand von einem Drohbrief sprach und außerdem angab, sein Fahrzeug sei wenige Tage zuvor mit politischen Graffiti besprüht worden, wurde zunächst wegen einer möglicherweise politisch motivierten Straftat ermittelt. Aufgrund dieser möglichen politischen Dimension übernahm das Staatsschutzkommissariat der Kriminalpolizei Ansbach die Untersuchungen.

## Handschrift bringt Ermittler auf die Spur

Im Verlauf der Ermittlungen ergaben sich jedoch offenbar zunehmend Zweifel an der geschilderten Version. Entscheidend war laut Polizeipräsidium Mittelfranken die Untersuchung des angeblichen Drohbriefs, den der 44-Jährige selbst bei der Anzeige vorgelegt hatte. Spezialisten stellten dabei demnach auffällige Übereinstimmungen mit der Handschrift des Mannes fest.

Mit diesen Erkenntnissen konfrontiert, legte der Fahrzeughalter laut Polizei schließlich ein Geständnis ab. Er soll eingeräumt haben, den Brief selbst geschrieben, den Brand selbst gelegt und auch die politischen Schmierereien am Fahrzeug selbst angebracht zu haben. Ziel sei offenbar gewesen, den Eindruck eines politisch motivierten Angriffs zu erzeugen und die Tat linksgerichteten Gruppen zuzuschieben.

## AfD kündigt parteiinterne Maßnahmen an

Die AfD hatte kurz nach dem Vorfall noch von einem „feigen Anschlag“ gegen ein Parteimitglied gesprochen. Nach dem neuen Ermittlungsstand reagierte der AfD-Ortsverband Neustadt/Aisch mit deutlichen Worten. In einer Stellungnahme hieß es, man sei entsetzt über das Ergebnis der Ermittlungen. Gegen die betreffende Person würden parteiinterne Ordnungsmaßnahmen eingeleitet.

Auch der AfD-Landesvorsitzende Stephan Protschka sprach von einem möglichen Fehlverhalten einer Einzelperson und betonte, der Vorgang müsse vollständig aufgeklärt und rechtlich eingeordnet werden. Eine Übertragung auf die gesamte Partei sei nicht zulässig.

## Aus vermeintlichem Opfer wird Beschuldigter

Damit hat sich ein Fall, der zunächst für politische Diskussionen und zahlreiche Reaktionen in den sozialen Netzwerken gesorgt hatte, grundlegend gedreht. Statt eines mutmaßlichen Anschlags steht nun eine mögliche Vortäuschung einer Straftat im Raum. Die weiteren Ermittlungen richten sich gegen den 44-jährigen Eigentümer des Fahrzeugs.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Berichten nur, dass der Beitrag lesenswert ist – nicht, dass man das Ereignis gut findet.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neuhof an der Zenn

JagdpaechterNeuhofVerabschiedungWordPress

**Generationswechsel im Jagdrevier Neuhof: Werner Strauß verabschiedet, Andreas Schwemmer neuer Jagdpächter**

Bei der Versammlung der Jagdgenossen Neuhof ist ein Stück Jagdgeschichte zu Ende gegangen: Jagdpächter Werner Strauß wurde nach vielen Jahren engagierter Tätigkeit offiziell verabschiedet. Gleichzeitig stellte die Jagdgenossenschaft die Weichen für die Zukunft und wählte mit Andreas Schwemmer einstimmig einen neuen Jagdpächter.

Die Verbindung von Werner Strauß zur Jagd in Neuhof reicht dabei weit zurück. Bereits 1988 übertrug ihm Rosa Schwemmer nach dem Tod von Fritz Schwemmer die Ausübung der Jagd, da sie selbst keinen Jagdschein besaß. Im Jahr 1994 wurde Strauß schließlich offiziell zum Jagdpächter gewählt.

Während seiner langjährigen Tätigkeit war ihm vor allem ein gutes und vertrauensvolles Miteinander zwischen Jägern und Waldgenossen besonders wichtig. Für diesen Einsatz sprach der Vorsitzende der Jagdgenossenschaft, Werner Winnerlein, seinen Dank aus und überreichte ihm einen Präsentkorb.

Auch die Mitpächter Erich Schmidt und Herbert Reiss würdigten die Verdienste von Werner Strauß mit einem besonderen Geschenk. Neben einer Auszeit in der Therme erhielt er einen „Unentgeltlichen Begehungsschein“ für das Jagdrevier Neuhof/Zenn.

Im Anschluss an die Verabschiedung wurde Andreas Schwemmer einstimmig zum neuen Jagdpächter gewählt. Bürgermeisterin Claudia Wust bedankte sich bei Werner Strauß für dessen langjährigen Einsatz und wünschte den Jägern weiterhin Waidmannsheil sowie ein gutes Miteinander zwischen Waldgenossen, Förster und Jägerschaft.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn jemand seit 1988 mit dem Revier verbunden ist, dann ist das weit mehr als nur ein Amt auf dem Papier. Solche langjährigen Aufgaben leben von Vertrauen, Verlässlichkeit und davon, dass man auch in schwierigen Fragen miteinander im Gespräch bleibt. Dass der Abschied mit Dank, Präsentkorb, Thermen-Auszeit und einem besonderen Begehungsschein begleitet wurde, zeigt, welchen Stellenwert Werner Strauß in Neuhof hatte. Und dass Andreas Schwemmer einstimmig gewählt wurde, darf man durchaus als gutes Zeichen für Kontinuität und Zusammenhalt werten.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

StrassensperrungBahnhofstrasseNeustaedterStrasseWordPress

## Emskirchen baut um: Sperrung an der Kreuzung Neustädter Straße/Bahnhofstraße ab 23. März

In Emskirchen müssen sich Autofahrer, Anwohner und Pendler ab Montag, 23. März 2026, auf spürbare Verkehrsbehinderungen einstellen. Grund ist der Start umfangreicher Bauarbeiten zur Sanierung der Bahnhofstraße. Los geht es mit dem Umbau der Kreuzung Neustädter Straße/Bahnhofstraße – und dafür sind zunächst mehrere Straßensperrungen notwendig.

Im ersten Bauabschnitt wird die Neustädter Straße etwa ab Hausnummer 16 bis kurz vor die Tankstelle gesperrt. Ebenfalls dicht ist die Bahnhofstraße von der Einmündung bis ungefähr auf Höhe Gänsweiher. Erst danach wandern die Arbeiten weiter in die Bahnhofstraße.

Wichtig für alle Verkehrsteilnehmer:
Die Zufahrt von der Bottenbacher Straße in die Neustädter Straße ist nicht möglich. Auch der gesamte Siedlungsbereich Bottenbacher-/Sudetenstraße, vielen als „Kreml“ bekannt, ist nicht über die Neustädter Straße erreichbar. Als Ausweichrouten bleiben die Richard-Wagner-Straße sowie die Bottenbacher Straße von Westen her über den Riedelhof.

Auch für Fußgänger gibt es Änderungen: Wer aus der Bottenbacher Straße kommt, wird über den Fußweg zur Mozartstraße umgeleitet. Die Treppenanlagen an den Bereichen Neustädter Straße/Bahnhofstraße sowie Neustädter Straße/Wiesenweg können während der Bauzeit nicht genutzt werden.

Die Tankstelle in der Neustädter Straße ist nur noch von Westen her über die „Alte B 8“ erreichbar. Die Firma Schönleben kann ausschließlich über die Bahnhofstraße von oben her angefahren werden. Betriebe in der Waldstraße sowie Geschäfte und Firmen in der Bahnhofstraße oberhalb der Kreuzung Wald-/Bertholdtstraße sind über die alte B8, die Waldstraße und die B8-Ausfahrt ST 2414 beim Feuerwehrhaus erreichbar. Firmen im Bahnhofswald sind nur über die B8 und die ST 2414 zu erreichen.

Auch Busfahrgäste müssen sich auf Änderungen einstellen: Auf der Linie 134 entfallen die Haltestellen Sixtmühle und Rotes Herz/Vereinshaus. Die Haltestellen Bahnhof werden in Richtung Haus- und Gartenmarkt/DEWA verlegt.

Wie lange der erste Bauabschnitt dauern wird, ist laut Markt Emskirchen derzeit noch offen. Grund dafür sind verschiedene schwer planbare Faktoren wie Wetter und Untergrund. Nach Abschluss dieses ersten Abschnitts soll unter anderem eine neue Querungshilfe, also eine Fußgängerinsel, in der Neustädter Straße auf Höhe der Treppenanlage zum Wiesenweg für mehr Sicherheit sorgen.

Im Anschluss folgt Bauabschnitt 2. Dann wird die Neustädter Straße wieder frei befahrbar sein. Dafür wird die Bahnhofstraße von der Einmündung Neustädter Straße bis zur Kreuzung Wald-/Bertholdtstraße gesperrt. Über die dann nötigen Umleitungen will der Markt Emskirchen rechtzeitig informieren.

Kommentar der Redaktion:
Baustellen sind selten beliebt, aber manchmal eben nötig – besonders dann, wenn am Ende mehr Sicherheit und ein besserer Verkehrsfluss herauskommen sollen. In Emskirchen heißt es nun erst einmal: Umleitung statt Abkürzung und ein bisschen mehr Zeit einplanen. Positiv gesagt: Wer jetzt die Schilder genau liest, entdeckt womöglich sogar Straßen, durch die man sonst nie fährt.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Wilhelmsdorf

LandkreisStrassenSanierungWordPress

# Landkreis investiert in seine Straßen

Gute Nachrichten aus dem Kreisbauausschuss: Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim sollen in diesem Jahr mehrere Straßenabschnitte saniert und ertüchtigt werden. Betroffen sind unter anderem Wilhelmsdorf, Markt Taschendorf und der Bereich bei Ipsheim. Besonders erfreulich: Mehrere Maßnahmen werden günstiger umgesetzt als ursprünglich kalkuliert.

In seiner Märzsitzung hat der Kreisbauausschuss dazu mehrere Bauaufträge vergeben beziehungsweise auf den Weg gebracht. Wie Kreistiefbauamtsleiter Nico Schwarz erklärte, lagen die günstigsten Angebote in fast allen Fällen unter den vorab berechneten Kosten.

Ein größeres Projekt ist die Generalsanierung der Ortsdurchfahrt in Wilhelmsdorf. Dort wird die Erlanger Straße, die Kreisstraße NEA 21, auf einem rund 600 Meter langen Abschnitt erneuert. Den Auftrag erhält ein Unternehmen aus Feuchtwangen für knapp 725.000 Euro. Das sind laut Landkreis etwa fünf Prozent weniger als ursprünglich berechnet. Die Maßnahme wird gemeinsam vom Landkreis und der Gemeinde getragen. Vom Gesamtbetrag übernimmt der Landkreis knapp 475.000 Euro und damit rund zwei Drittel der Kosten.

Auch zwischen Markt Taschendorf und Obertaschendorf wird gebaut. Auf der Kreisstraße NEA 9 ist eine Deckensanierung auf einer Strecke von etwas mehr als 700 Metern vorgesehen. Das günstigste Angebot kommt von einer Firma aus Hammelburg und liegt bei gut 135.000 Euro. Auch hier liegt der Preis laut Schwarz rund fünf Prozent unter der vorherigen Kostenberechnung.

Eine weitere Deckensanierung ist auf der Kreisstraße NEA 35 zwischen Ipsheim und Kaubenheim geplant. Dort soll auf einer Länge von gut 1300 Metern die Fahrbahndecke erneuert werden. Gleichzeitig werden zwei Brücken neu abgedichtet, sodass diese Arbeiten direkt mit erledigt werden können. Das günstigste Angebot liegt bei knapp 345.000 Euro und damit sogar rund 15 Prozent unter der Kostenberechnung. Den Zuschlag erhält eine Firma aus Aalen. In der Maßnahme enthalten ist außerdem ein rund 150 Meter langes Teilstück der Kreisstraße bei Bühlberg, ebenfalls auf Ipsheimer Flur.

Unterm Strich zeigt sich: Der Landkreis investiert weiter in seine Infrastruktur – und das in diesen Fällen sogar etwas günstiger als erwartet.

**Kommentar der Redaktion:**
Straßenbaustellen sind selten ein Grund für Begeisterung – zumindest solange man davor im Auto steht. Wenn sie aber gut geplant sind und am Ende sogar weniger kosten als gedacht, darf man das durchaus positiv sehen. Für Wilhelmsdorf, Markt Taschendorf und den Raum Ipsheim heißt das: bessere Straßen, weniger Schlagloch-Slalom und hoffentlich auf längere Sicht mehr Fahrkomfort. Ein eher unspektakuläres Thema vielleicht – aber eines, das jeder merkt, sobald es eben nicht gemacht wird.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

ApothekenProtesttagSchliessungenWordPress

# Fast alle Apotheken im Landkreis bleiben am Montag geschlossen

Wer am kommenden Montag noch ein Rezept einlösen oder Medikamente besorgen möchte, sollte besser schon vorher planen: Im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bleiben 23 von 24 Apotheken geschlossen. Grund ist ein bundesweiter Protesttag der Apothekerschaft, mit dem auf die angespannte wirtschaftliche Lage aufmerksam gemacht werden soll.

Wie der Sprecher der Apotheken im Landkreis mitteilt, ist die große Geschlossenheit ein deutliches Signal. Seit mehr als 13 Jahren sei das Honorar für verschreibungspflichtige Arzneimittel nicht mehr angepasst worden – trotz steigender Personal-, Energie- und Betriebskosten. Die Apothekerinnen und Apotheker fordern deshalb bessere wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Bürgerinnen und Bürger aus der Region sollten wichtige Rezepte möglichst bereits am Freitag oder Samstag einlösen. Für dringende Fälle ist am Montag aber selbstverständlich ein Notdienst eingerichtet.

Der Protesttag findet bundesweit am Montag, 23. März 2026, statt. Hintergrund ist ein Beschluss der ABDA-Mitgliederversammlung vom 25. Februar. Demnach wollen die Apotheken mit einem bundesweiten Protesttag Druck machen, damit die angekündigte Erhöhung des Fixums zeitnah umgesetzt wird. Die Landesapothekerverbände rufen in diesem Zusammenhang zu Apothekenschließungen auf.

Geplant sind am Montag vier zentrale Kundgebungen in Berlin, München, Hannover und Düsseldorf. In Düsseldorf organisiert der Apothekerverband Nordrhein eine zentrale Kundgebung von 12 bis etwa 13 Uhr auf dem Burgplatz. In Berlin startet ein Protestzug um 12 Uhr am Potsdamer Platz und führt durch das Regierungsviertel bis zum Neptunbrunnen vor dem Roten Rathaus, wo gegen 13.30 Uhr die Abschlusskundgebung stattfinden soll.

Auch in München ist eine Versammlung am Odeonsplatz von 12 bis 14 Uhr geplant. In Hannover soll um 13 Uhr auf dem Opernplatz demonstriert werden. Mit den Aktionen wollen die Apothekerinnen und Apotheker bundesweit sichtbar machen, unter welchem wirtschaftlichen Druck viele Betriebe inzwischen stehen.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn 23 von 24 Apotheken im Landkreis gleichzeitig schließen, dann ist das keine kleine Randnotiz mehr, sondern ein ziemlich lautes Warnsignal. Medikamente gibt es eben nicht im Versandhaus-Regal neben der Handyhülle und dem Toaster. Die Apotheke vor Ort ist für viele Menschen ein wichtiger Teil der Versorgung – gerade auf dem Land. Wer also etwas braucht, sollte diesmal nicht auf den letzten Drücker losziehen. Denn Montag könnte es bei uns heißen: fast alles dicht – außer dem Notdienst.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

RathausNeustadtStadtratssitzungWordPress

**Stadtratssitzung in Neustadt an der Aisch: Am 25. März geht es wieder um wichtige Entscheidungen**

In Neustadt an der Aisch steht die nächste Stadtratssitzung bevor: Am **Mittwoch, 25. März 2026**, kommt der Stadtrat um **19:00 Uhr** im **Großen Sitzungssaal des Rathauses** zusammen. Auch wenn die genaue Tagesordnung derzeit noch nicht veröffentlicht ist, dürfte schon jetzt klar sein: Es geht wieder um Themen, die für die Stadt und ihre weitere Entwicklung wichtig sind.

Wer sich dafür interessiert, was im Neustädter Rathaus entschieden wird, hat an diesem Abend die Möglichkeit, kommunalpolitische Arbeit direkt vor Ort mitzuerleben. Stadtratssitzungen geben Einblick in Planungen, Beschlüsse und Diskussionen, die viele Bürgerinnen und Bürger ganz konkret betreffen können.

Sobald die Tagesordnung veröffentlicht wird, dürfte sich zeigen, welche Punkte diesmal auf den Tisch kommen. Bis dahin heißt es: Termin vormerken für alle, die wissen möchten, was in Neustadt an der Aisch aktuell politisch bewegt wird.

Fragen, Anregungen oder Gedanken zur Stadtratssitzung können an **info@neustadt-aisch.de** gerichtet werden.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Mehr Infos:** www.neustadt-aisch.de/aktuelles
**(c) Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik ist manchmal nicht so spektakulär wie ein Blaulichteinsatz oder ein Stadtfest – aber oft deutlich wichtiger für den Alltag. Denn genau hier wird entschieden, was gebaut, geplant, verbessert oder auch erstmal wieder vertagt wird. Wer also wissen will, warum in Neustadt manches schnell geht und anderes gefühlt drei Sitzungen, vier Vorlagen und sieben Wortmeldungen braucht, sollte ruhig mal vorbeischauen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

HaltestelleBahnhofVersetztWordPress

**Haltestelle am Bahnhof Emskirchen wird wegen Baustelle verlegt**

Wer in Emskirchen mit der VGN-Linie 134 unterwegs ist, sollte sich auf eine Änderung einstellen: Wegen einer längeren Baumaßnahme in der Bahnhofstraße im Bereich der Kreuzung Neustädter Straße wird die Haltestelle am Bahnhof vorübergehend versetzt.

Die Bauarbeiten beginnen nach Angaben aus dem Rathaus am **23. März 2026** und sollen voraussichtlich bis **31. Oktober 2026** andauern. In diesem Zeitraum kann die bisherige Haltestelle der **VGN-Linie 134** am Bahnhof nicht wie gewohnt bedient werden. Fahrgäste werden deshalb gebeten, auf die geänderte Halteposition zu achten und sich vor Fahrtantritt über die aktuelle Situation zu informieren.

Gerade für Pendlerinnen und Pendler, Schülerinnen und Schüler sowie alle, die regelmäßig mit dem Bus unterwegs sind, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Hinweise vor Ort, damit es nicht gleich am Morgen eine kleine Überraschung gibt.

**Quelle:** Rathaus Emskirchen / Gemeinde aktuell
https://www.emskirchen.de/rathaus-gemeinde/gemeinde-aktuell?c7-item=18328954

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen gehören leider oft zum Alltag dazu – besonders dann, wenn Straßen und Infrastruktur fit für die Zukunft gemacht werden sollen. Für Busfahrgäste heißt das zwar erst einmal umgewöhnen, aber immerhin bleibt die Verbindung bestehen. Und wie so oft gilt in Franken: Ein paar Meter mehr laufen ersetzt manchmal sogar den ersten Kaffee – zumindest theoretisch.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Emskirchen

KanalanschlussZiegelhuettenwegVollsperrungWordPress

**Vollsperrung im Ziegelhüttenweg in Emskirchen wegen Kanalanschluss**

Autofahrer und Anwohner in Emskirchen müssen sich in der kommenden Woche auf Einschränkungen einstellen: Im Ziegelhüttenweg wird auf Höhe der Hausnummer 15 ein Kanalanschluss hergestellt. Dafür ist eine Vollsperrung des betroffenen Bereichs erforderlich.

Die Arbeiten sind nach Angaben aus dem Rathaus für den Zeitraum von **Montag, 23. März 2026, bis Freitag, 27. März 2026** vorgesehen. Während dieser Zeit ist ein Durchkommen im genannten Abschnitt des Ziegelhüttenwegs nicht möglich.

Wer in diesem Bereich unterwegs ist, sollte mehr Zeit einplanen und nach Möglichkeit auf alternative Routen ausweichen. Besonders Anwohner und Lieferverkehr sollten die Sperrung in ihre Planungen einbeziehen.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

ExpoNeustadtWirtschaftWordPress

**EXPO-NEA 2026: Regionale Wirtschaft zeigt in Neustadt a.d.Aisch ihre ganze Vielfalt**

Der Festplatz in Neustadt a.d.Aisch wird am 28. Juni 2026 zum Schaufenster der heimischen Wirtschaft: Bei der EXPO-NEA 2026 präsentieren Unternehmen aus dem Landkreis ihre Produkte, Dienstleistungen und Karrieremöglichkeiten. Gesucht werden dafür noch Aussteller aus allen Branchen, die sich einer breiten Öffentlichkeit vorstellen möchten.

Ob Handwerk, Industrie, Handel, Dienstleistung oder innovative Spezialbetriebe: Willkommen sind Unternehmen, die zeigen wollen, was in der Region alles steckt. Besonders gefragt sind dabei auch Betriebe, die Maschinen, Fahrzeuge oder Mitmachaktionen mitbringen und ihren Auftritt damit lebendig und erlebbar gestalten.

Für Besucher soll die EXPO-NEA nicht nur informativ, sondern auch familienfreundlich werden. Neben den Ausstellungsständen sind Aktionen für Kinder sowie Speisen und Getränke geplant. Damit soll die Veranstaltung zu einem Treffpunkt für Unternehmen, Familien, Fachkräfte und alle Interessierten aus der Region werden.

Wer als Aussteller dabei sein möchte, kann sich ab sofort anmelden:
https://www.wirtschaftsregion-nea.de/arbeitsmarkt/expo-nea/anmeldung

Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es hier:
https://www.wirtschaftsregion-nea.de/arbeitsmarkt/expo-nea

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Veranstaltungen sind für unsere Region mehr als nur eine Messe mit Flyern und Kugelschreibern. Hier zeigt sich, wie viel Können, Ideenreichtum und wirtschaftliche Kraft direkt vor unserer Haustür vorhanden sind. Und wenn Betriebe sogar Maschinen, Fahrzeuge oder Mitmachaktionen mitbringen, dann wird das Ganze auch für Besucher spannend, die sonst bei dem Wort „Wirtschaftsausstellung“ vielleicht eher an trockene Stehtische als an echte Erlebnisse denken. Genau solche Formate machen sichtbar, dass der Landkreis Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim wirtschaftlich einiges zu bieten hat.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Neustadt an der Aisch

LandratDobschuetzGeburtstagWordPress

Herzlichen Glückwunsch, Herr Landrat! Christian von Dobschütz feiert heute Geburtstag

Heute, am 18. März 2026, hat der Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim, Dr. Christian von Dobschütz, Geburtstag. Der 1978 geborene Kommunalpolitiker steht seit 1. Juli 2024 an der Spitze des Landkreises – und wir von NaAZA.de gratulieren ihm dazu ganz herzlich.

Wer Christian von Dobschütz kennt oder seine Arbeit beobachtet, weiß: Das Amt des Landrats ist kein Nebenbei-Job, sondern eine Aufgabe mit viel Verantwortung, vielen Terminen und oft einer Woche, die eher aus sieben Arbeitstagen als aus klassischem Feierabend besteht. Umso mehr verdient dieser Einsatz Respekt – gerade auch, weil hinter einem solchen Amt immer auch Familie, Freundeskreis und das persönliche Umfeld mittragen.

Christian von Dobschütz besuchte das Friedrich-Alexander-Gymnasium in Neustadt an der Aisch, machte dort 1997 Abitur, studierte anschließend Volkswirtschaftslehre in Erlangen-Nürnberg, promovierte 2010 und war danach unter anderem in Nürnberg im Bereich Verwaltungsmodernisierung, Digitalisierung und Haushaltskonsolidierung tätig. Politisch begann sein Weg 2002 im Gemeinderat von Diespeck, später wurde er dort 2. Bürgermeister, dann Bürgermeister und schließlich 2024 zum Landrat des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim gewählt.

Wir von NaAZA.de sagen deshalb ganz bewusst: Danke.
Danke für den Einsatz, danke für die Zeit, danke für die Verantwortung, die mit diesem Amt Tag für Tag verbunden ist. Aus Sicht unserer Redaktion ist Christian von Dobschütz ein Politiker, der aus Überzeugung handelt und der sichtbar versucht, für den Landkreis und seine Bürgerinnen und Bürger das Beste zu erreichen.

Zum Geburtstag wünschen wir Gesundheit, Kraft, Zuversicht, gute Entscheidungen und auch ein paar ruhige Momente im Kreis der Familie.

Alles Gute zum Geburtstag, Herr Landrat Dr. Christian von Dobschütz!

Kommentar der Redaktion:
Landrat sein, das ist ein bisschen wie Dirigent, Krisenmanager, Kümmerer, Brückenbauer und Terminmaschine in Personalunion. Während andere noch auf den ersten Kaffee hoffen, ist im Kalender oft schon der dritte Pflichttermin markiert. Und irgendwo zwischen Rathaus, Klinikthemen, Kreistag, Ehrenamt, Infrastruktur, Schulen und Bürgeranliegen soll dann auch noch so etwas wie Privatleben stattfinden. Kurzum: kein Amt für Menschen mit Hang zum Leerlauf. Gerade deshalb ist ein Geburtstag auch ein guter Moment, einmal nicht nur Forderungen zu stellen, sondern einfach Danke zu sagen. Und ja: Ein Landkreis führt sich nicht mit Glamour, sondern mit Ausdauer. Das ist oft weniger Hollywood und mehr Aischgrund – aber bekanntlich wird genau dort solide Arbeit gemacht.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
Markt Erlbach

MarktErlbachMuellsammelaktionWordPress

**Markt Erlbach packt an: Rund 150 Helfer bei „Putz munter“ im Einsatz**

Gemeinsam für ein sauberes Markt Erlbach: Bei der Aktion „Putz munter“ haben rund 150 angemeldete Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder gezeigt, dass Umweltschutz direkt vor der eigenen Haustür beginnt. Drei Stunden lang wurde gesammelt, sortiert und aufgeräumt – mit großem Einsatz von Vereinen, Feuerwehr, Bauhof und sogar den jüngsten Helferinnen und Helfern.

Die von der Gemeinde Markt Erlbach seit 2019 organisierte Aktion wurde auch in diesem Jahr wieder gut angenommen. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß beteiligte sich selbst an der Müllsammelaktion und freute sich über die starke Unterstützung aus der Bevölkerung. Mit dabei waren unter anderem der Kleingartenverein Friede, die Volkstanzgruppe Eschenbach, der TSV Markt Erlbach, die Anglergemeinschaft sowie die Freiwillige Feuerwehr Buchen.

Besonders engagiert zeigten sich auch die jüngsten Teilnehmer: Neun Kinder der Klasse 1c waren gemeinsam mit ihrer Lehrerin Irmgard Bauereiß im Bereich der Rangauhalle unterwegs. Die Sechs- und Siebenjährigen sammelten eifrig Müll ein und fanden dabei klare Worte für ihre Aktion: „Die Großen werfen den Dreck weg und wir Kleinen heben ihn auf.“

Gesammelt wurde vor allem jede Menge Plastikmüll, Verpackungen, Papier und Zigarettenkippen. Daneben kamen auch ungewöhnlichere Fundstücke zusammen: ein Handy, ein undichter Behälter mit Altöl und als größter Fund sogar ein Rasenmäher.

Nach der Einteilung der Sammelgebiete hatte die Gemeinde auch für eine Stärkung nach getaner Arbeit gesorgt. Im Feuerwehrhaus konnten sich die Helferinnen und Helfer nach dem Einsatz stärken. Die Feuerwehr Markt Erlbach war dabei laut Kommandant Hermann Wendel mit rund 30 Kräften vertreten, darunter auch die Jugendgruppe.

Auch der Bauhof war eingebunden: Drei Mitarbeiter um Bauhofleiter Christian Miederer sammelten insgesamt rund 100 Müllsäcke ein – auch aus den Außenorten.

Für die kleinen Helferinnen und Helfer gab es am Ende noch eine besondere Belohnung: Sie durften mit den beiden großen Feuerwehrautos eine Runde durch den Ort mitfahren.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn Kinder schon so treffend zusammenfassen, was beim Thema Müll schiefläuft, dann sollten die Erwachsenen genau hinhören. Die Aktion „Putz munter“ ist eine starke Gemeinschaftsleistung – und gleichzeitig auch ein stiller Hinweis darauf, dass weniger achtlos weggeworfener Müll noch besser wäre. Ein Rasenmäher am Wegesrand ist jedenfalls kein Fundstück, das man bei einem normalen Spaziergang unbedingt erwartet. Umso schöner, dass in Markt Erlbach so viele mit angepackt haben.

Leider konnte das Bild nicht geladen werden
alle

EssstoerungenAustauschTreffenWordPress

**Austausch zum Thema Essstörungen im Gesundheitsamt Neustadt a.d.Aisch**

Manchmal hilft es schon, zu wissen, dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen nicht allein ist. Genau dafür gibt es nun in Neustadt an der Aisch ein Gesprächsangebot, das Raum für Austausch, Zuhören und gegenseitiges Verständnis schaffen möchte.

Das Treffen wurde im Nachgang eines Vortrags zum Thema Essstörungen mit Frau Feuerbach initiiert und organisiert. Eingeladen sind Menschen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen möchten und einen geschützten Rahmen für Begegnung und Gespräch suchen. Dabei gilt: Niemand muss etwas sagen. Sie dürfen reden, Sie dürfen schweigen, Sie dürfen Ihre Gefühle mitteilen – alles kann, nichts muss.

Stattfinden wird das Treffen am **Donnerstag, 26. März 2026**, von **18.00 Uhr bis etwa 19.30 bis 20.00 Uhr** im **Raum E12 im Erdgeschoss des Gesundheitsamts**, **Konrad-Adenauer-Straße 2 in Neustadt a.d.Aisch**.

Parkmöglichkeiten gibt es direkt beim **Landratsamt** sowie auf dem **Parkplatz der Markgrafenhalle**. Vor Ort wird darum gebeten, bei **Schwangerschaftsberatung / psychosoziale Beratung** zu klingeln.

Das verwendete Foto stammt aus der Ausstellung **„Klang meines Körpers“**.

Veranstalter ist das **Gesundheitsamt Neustadt a.d.Aisch, Sachgebiet Beratung und Prävention**.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

Nach oben scrollen