Autorenname: C. Pöschl

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KommunalwahlErgebnisseLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die in Emskirchen, Neuhof, Markt Erlbach, Wilhelmsdorf, Diespeck, Hagenbüchach und Umgebung ihre Stimme nicht verschenken wollen!

Jetzt wird’s ernst: Die neuen Kommunalwahlen stehen vor der Tür – und ihr müsst nicht mal bis zum nächsten Winter warten. Die Benachrichtigungen sind im Briefkasten, die Stimmzettel warten auf eure Kreuzchen. Der große Wahltag ist am Sonntag, 8. März 2026.

Worum geht’s? Ihr könnt bestimmen, wer künftig im Kreistag, im Gemeinde- oder Stadtrat sitzt und wer Bürgermeister:in wird. Also: Wer bestimmt, wo die neue Radlstrecke hinkommt und ob das Freibad diesen Sommer wieder vor lauter Ehrenamt glüht wie der Grill am Pfingstwochenende? Genau: Ihr.

Wichtig zu wissen: Die Landratswahl hat schon 2024 stattgefunden, nachdem Altlandrat Helmut Weiß krankheitsbedingt zurückgetreten ist. Dr. Christian von Dobschütz bleibt bis mindestens 2032 am Start – Rekordverdächtig lang. Wer sich für die Landrat-Soap interessiert, muss also etwas Geduld haben.

Und wer jetzt wild auf Zahlen lauert: Die Ergebnisse aus eurer Gemeinde gibt’s bereits ab ca. 19:00 Uhr online – natürlich wie immer erstmal „inoffiziell“ (Schnellmeldung). Schaut nach auf der Seite eurer Gemeinde oder zentral gesammelt auf [https://wahlen.kreis-nea.de](https://wahlen.kreis-nea.de). Die fetten Zahlen aus der Kreistagswahl kommen aber erst am Montag. Nur nicht nervös werden, wir zählen schließlich noch von Hand – in Mittelfranken tickt eben noch alles ein bisserl ehrlicher.

Wer’s ganz genau wissen will, auch für Wahlnörgler:innen und Statistikfans: Die amtlichen Bekanntmachungen, finale Zahlen und alles, wovon Politik-Nerds nachts träumen, stehen ab dann unter [https://www.kreis-nea.de/landkreis-politik/wahlen](https://www.kreis-nea.de/landkreis-politik/wahlen) bereit.

Fragen? Matthias Hirsch und Marion Dornberger vom Landratsamt wissen Bescheid und schieben Überstunden für euch (Kontakt: 09161 92-2100 oder -2101, Mail: wahl@kreis-nea.de).

Fazit: Wer meckert, aber nicht wählt, ist wie der Kollege, der immer Kaffee will, aber nie mitbringt: Nützt niemandem. Also: Stimme zählt, Kreuz machen, Wochenende feiern!

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neuhof an der Zenn

ProblemmuellSammlungNeuhofWordPress

Neuhof an der Zenn – Für alle umweltbewussten Bürger:innen im Landkreis Neustadt/Aisch und Umgebung!

Gefährlicher Müll im Keller? Die Lösung rollt heran – und zwar am 9. März! Keine Sorge, niemand holt die Sachen heimlich nachts ab: Es gibt offizielle Sammelstellen für Problemmüll.

Um was geht’s? Ganz einfach: Die Frühjahrs-Sammlung für Schadstoffe steht wieder an. Wer also ausgequetschte Farbdosen, alte Reiniger, kaputte Energiesparlampen oder sogar das giftige Unkraut-Ex aus der Garage loswerden will, bekommt jetzt die Gelegenheit!

Wer? Alle, die in Neuhof an der Zenn und umliegenden Gemeinden wohnen und Altlasten aus dem Haushalt sicher entsorgen wollen.

Was? Abgabe von Problemabfällen – das bedeutet: Lacke, Farben, Batterien, Altöl, Leuchtstoffröhren, Medikamente und was euch sonst noch im Schuppen an Chemie überbleibt. Einfach vorbeibringen – nicht illegal in den Hausmüll werfen, auch wenn’s schneller geht.

Wann? Am Samstag, den 9. März 2026.

Wo? Die Standorte findet ihr im offiziellen PDF der Gemeinde (Link dazu auf der Gemeindehomepage), denn es wird mobil gesammelt – also checkt euren nächstgelegenen Sammelplatz!

Warum das Ganze? Ganz klar: Was bei uns aus dem Haushalt fliegt, darf nicht in der Landschaft landen oder ins Wasser sickern. Batterien & Co. machen nämlich nicht nur Bäume krank! Man schützt also die Umwelt, das eigene Trinkwasser und nebenbei: die künftige Generation in Neuhof an der Zenn. (Und die Entsorger:innen tun auch nur ihren Job, Leute.)

Und falls ihr denkt, das ist alles ein bisschen übertrieben – Fakt: Laut Umweltbundesamt landen jährlich immer noch tausende Tonnen Schadstoffe im Restmüll oder werden illegal entsorgt. Die Folgen: Vom toten Baum bis zur Fischvergiftung alles dabei. Und seien wir ehrlich: Einmal zum Sammelplatz fahren ist angenehmer, als beim nächsten Hochwasser plötzlich ein bunt schimmerndes Rinnsal durch den Garten laufen zu sehen.

Also: Keine Ausreden! Keller aufräumen, Problemmüll packen und abgeben – für saubere Dörfer und das gute Gewissen.
(c) Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn

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AbfallwirtschaftOeffnungszeitenFeiertageWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Ostern steht vor der Tür – und mit ihm schließen Türen! Wertstoffhof zu, Hallenbad dicht, Bücherei nur zu Sonderzeiten geöffnet. Für alle, die jetzt schon hektisch im Kopf ihren Alltags-Plan durchkämmen – hier die wichtigsten Infos damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Worum geht’s? Die Osterfeiertage sorgen im ganzen Landkreis für geänderte Öffnungszeiten bei Müll, Badespaß und Lesestoff. Also aufgepasst, liebe Bürger:innen der Aurach-Zenn-Aisch-Region!

Das ist betroffen:
– **Abfallwirtschaft**: Am Karsamstag (4. April 2026) sind die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf, alle Deponien, Wertstoffhöfe und Kompostplätze im Landkreis geschlossen. Kräftiges „Nix zu holen!“ für kurzentschlossene Entrümpler:innen.
– **Hallenbad Neustadt a.d.Aisch**: Von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) machen die Schwimmmeister:innen Pause. Danach planscht ihr wieder zu den üblichen Zeiten – aber übers lange Wochenende müsst ihr die Schwimmreifen im Keller lassen.
– **Kreisbüchereien**: Hier gelten in Neustadt, Bad Windsheim und Scheinfeld die gewohnten Ferienzeiten – aber Achtung: Freitags bleibt in den Ferien jeder Bücherkeller dicht, und der Bücherbus hat ebenfalls frei. Wer Lesestoff bunkern will, muss das Gekringel im Kalender beachten!

Warum das Ganze?
Natürlich wollen die Mitarbeitenden auch Ostern im Kreise von Freund:innen und Familie genießen und ihre Akkus aufladen. Und: Ganz ehrlich – wer schleppt am Feiertagswochenende schon freiwillig Müllsäcke oder Altglas zum Wertstoffhof?

Fazit: Lieber vorher checken, wann geöffnet ist – oder die Feiertage einfach mal genießen und ein gutes Buch lesen, solange euer Vorrat reicht. Denn wenn das Kommunale zusperrt, geht private Freizeit auf!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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AbfallwirtschaftOeffnungszeitenFeiertageWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Ostern steht vor der Tür – und mit ihm schließen Türen! Wertstoffhof zu, Hallenbad dicht, Bücherei nur zu Sonderzeiten geöffnet. Für alle, die jetzt schon hektisch im Kopf ihren Alltags-Plan durchkämmen – hier die wichtigsten Infos damit ihr nicht vor verschlossenen Türen steht.

Worum geht’s? Die Osterfeiertage sorgen im ganzen Landkreis für geänderte Öffnungszeiten bei Müll, Badespaß und Lesestoff. Also aufgepasst, liebe Bürger:innen der Aurach-Zenn-Aisch-Region!

Das ist betroffen:
– **Abfallwirtschaft**: Am Karsamstag (4. April 2026) sind die Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf, alle Deponien, Wertstoffhöfe und Kompostplätze im Landkreis geschlossen. Kräftiges „Nix zu holen!“ für kurzentschlossene Entrümpler:innen.
– **Hallenbad Neustadt a.d.Aisch**: Von Karfreitag (3.4.) bis Ostermontag (6.4.) machen die Schwimmmeister:innen Pause. Danach planscht ihr wieder zu den üblichen Zeiten – aber übers lange Wochenende müsst ihr die Schwimmreifen im Keller lassen.
– **Kreisbüchereien**: Hier gelten in Neustadt, Bad Windsheim und Scheinfeld die gewohnten Ferienzeiten – aber Achtung: Freitags bleibt in den Ferien jeder Bücherkeller dicht, und der Bücherbus hat ebenfalls frei. Wer Lesestoff bunkern will, muss das Gekringel im Kalender beachten!

Warum das Ganze?
Natürlich wollen die Mitarbeitenden auch Ostern im Kreise von Freund:innen und Familie genießen und ihre Akkus aufladen. Und: Ganz ehrlich – wer schleppt am Feiertagswochenende schon freiwillig Müllsäcke oder Altglas zum Wertstoffhof?

Fazit: Lieber vorher checken, wann geöffnet ist – oder die Feiertage einfach mal genießen und ein gutes Buch lesen, solange euer Vorrat reicht. Denn wenn das Kommunale zusperrt, geht private Freizeit auf!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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MobileProblemmuellsammlungLandkreisWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim. Für alle, die zu Hause noch alte Putzmittel, Farbeimer oder leere Spraydosen bunkern: Achtung, jetzt wird aufgeräumt! Die rollende Giftmüllpolizei ist unterwegs – und sie nimmt fast alles mit, was brennt, stinkt oder tropft!

Worum geht’s? Die mobile Problemmüllsammlung macht wieder Halt in unserer Region: Von Montag, 9. März, bis Freitag, 20. März 2026, werden an vielen Orten im Landkreis Haushaltsabfälle gesammelt, die nicht in den normalen Müll gehören – von A wie Abflussreiniger bis Z wie Zeichentusche.

Was bringt mir das? Endlich könnt ihr alte Chemie-Kanister, Putzreste und Co. loswerden – vorausgesetzt, ihr liefert sie in dichten Behältern (maximal 25 Liter/Kilo, keine Industriefässer aus Omas Bunker!). Gewerbebetriebe? Nur in Ausnahmefällen und nur für 2 Euro je Liter/Kilo. Flüssigkeiten gehören bitte fest verschlossen ins Auto – das Fahrzeug riecht sonst wie bei Bio-Unterricht nach dem Experiment.

Achtung: Es gibt aber auch No-Gos beim Giftmüll! Asbest, Gasflaschen, Sonderabfälle aus Betrieben, Reifen üppig oder mit Felge und der ganze Sperrmüll bleiben bitte zu Hause. Auch für gewisse Stoffe wie Spritzmittel, Altreifen und Altöl wird eine separate Gebühr fällig – zum Glück günstiger als der nächste Strafzettel fürs Falschparken.

Und wann hält der bunte Müll-Sammel-Trupp bei euch?

**Hier die wichtigsten Stationen für unsere NaAZA-Gemeinden:**

– **Dienstag, 17. März**
– 11:00–12:00 Uhr Diespeck, Festplatz Sandstraße
– 12:45–13:30 Uhr Wilhelmsdorf, Feuerwehrhaus, Gartenstraße 5
– 14:15–15:00 Uhr Hagenbüchach, Bauhof Teichweg 10
– 15:45–17:00 Uhr Emskirchen, Mittelschule

– **Mittwoch, 11. März**
– 15:30–17:00 Uhr Markt Erlbach, Festplatz Frankenstraße

– **Montag, 9. März**
– 16:00–17:00 Uhr Neuhof an der Zenn, Parkplatz Industriestraße

(Die vollständige Liste gibt’s auch auf der Internetseite des Landkreises – für die ganz Fleissigen unter euch.)

Wer es zu diesen Terminen nicht schafft: In der Energie- und Verwertungsanlage in Dettendorf wird der Problemschrott das ganze Jahr über angenommen (Öffnungszeiten: Montag bis Samstag, Details siehe Landkreis-Website).

Kurzes Fazit am Küchentisch: Lieber eine halbe Stunde den fiesen Kanister loswerden, als später draufzahlen – und wenn ihr einen Nachbarn habt, der seine Reste immer noch nachts in die Tonne kippt, gebt ihm einen freundlichen Tipp… Oder einen Termin!

Für Fragen und Detektive, die nachhaken wollen:
Alexander Popp, Tel. 0173 3967323
Andreas Horneber, Tel. 09161 92-6391
Mail: abfall@kreis-nea.de

Quelle: https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles
(c) Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

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Neustadt an der Aisch

MobilfunkAbdeckungFunkloecherWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim

Funkloch-Alarm, Bürokratie-Bingo und Wasserspender für die Chef:innen – was die Kreispolitik gerade beschäftigt, lest ihr nur hier! Wo es bald frische Teppiche und weniger Plastikflaschen gibt? Wer bringt uns endlich schnelles Netz auf dem Feldweg? Lest weiter, wenn ihr wissen wollt, wie sich euer Alltag wirklich verändern könnte.

Darum geht’s:
Im Landkreis brodelt’s. Wer schlecht telefonieren kann, ist nicht allein: Das Landratsamt hat alle Gemeinden gefragt, wo bei Mobilfunk, Netz & Co. der Empfang hängen bleibt. Ziel: Herausfinden, in welchen Eckchen der Schuh am dollsten drückt. Die letzte Rückmeldung fehlt noch, dann geht’s ans Auswerten und (vielleicht!) an konkrete Lösungen. Der Clou: Es gibt laut Landrat Dr. Christian von Dobschütz keinen Allheilmittel-Knopf, weil die Ursachen so verschieden sind, wie unsere Lieblingsbrote.

Im Wirtschafts-Rampenlicht will man auch stehen: Am 28. Juni steigt die EXPO-NEA. Die feiert Wirtschaft aus der Region – und lockt Familien mit Gastronomie und Kinderbespaßung. Praktisch: Unternehmen, die händeringend Menschen suchen, treffen hier auf potenzielle Kolleg:innen.

Das Bürokratie-Monster bekommt vielleicht einen Maulkorb. Die Freien Wähler wollen, dass unser Landkreis in Bayern Modellregion für weniger Vorschriften wird – für alle, die sich schon mal gefragt haben, warum Anträge sich anfühlen wie eine Steuererklärung in Blindenschrift. Die Regierenden in München finden die Idee spannend, Kriterien zur Auswahl gibt’s aber noch nicht. Unser Landkreis hat jedenfalls schon „hier“ gerufen. Abwarten, ob wir beim Cutten von Vorschriften mit im Pilotbot sitzen.

Und das Landratsamt selbst? Kein Komplettabriss, sondern Sanieren mit Handbremse. Neue Teppichböden, ein Zwischenlager für Pakete, sanierten Kantine und zwei neue Teeküchen stehen auf dem Wunschzettel. Außenanlagen für schlanke 1,7 Millionen Euro gibt’s gleich dazu – da schimpfen die Grünen, die Verwaltung kontert locker ab: „Brauchen wir für unseren Betrieb!“. Insgesamt kostet das erstmal 2,6 Millionen Euro – zum Vergleich: eine komplette Generalsanierung hätte uns wohl das 12-Fache (!) gekostet. Da kann man nur sagen: Teppich statt goldener Wasserhahn.

Apropos Wasser: Die Behörde verteilt jetzt Wasserspender für rund 10.000 bis 15.000 Euro. Wer bisher Mineralwasser schleppen musste, kann dem Rücken künftig danken. Die Rechnung? Spart mittelfristig 32.000 Euro pro Jahr für Flaschenwasser. Endlich! Da darf man mal anstoßen – mit Leitungswasser, versteht sich.

Redaktionelle Meinung:
Na klar, nicht jeder Beschluss ist gleich ein Quantensprung. Aber während andernorts noch gestritten wird, ob WLAN Strahlung macht, basteln wir uns hier die Zukunft mit Sparkalkül und Trinkwassersprudel. Wer hätte gedacht, dass die Revolution aus der Teeküche startet?

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Emskirchen

GemeindewerkeEmskirchenJubilaeumWordPress

Emskirchen – für alle aus Emskirchen, Wilhelmsdorf, Neuhof und Nachbardörfer

Party beim Wasserwerk! 30 Jahre Gemeindewerke – und das beste: Ihr seid eingeladen! Was sich hinter den Türen Eurer Gemeindewerke ganz nüchtern abspielt, ist vielleicht spannender, als Ihr denkt.

Worum geht’s?
Vor 30 Jahren wagte Emskirchen einen cleveren Schritt: Die Gründung der Gemeindewerke als eigenes Kommunalunternehmen. Statt alles in die große Verwaltungsmischung zu kippen, wurden Wasser, Abwasser und Bauhof fein säuberlich ausgelagert. Weniger Verwirrung im Gemeindesäckel, mehr Überblick für den Gemeinderat, zackigere Entscheidungen – und Gebühren, bei denen kein Cent versehentlich beim Straßenlaternentausch landet.

Wer hatte die Idee?
1996: Beratungs-Power, Anwälte, stundenlange Sitzungen – alles für eins: Die sauberste Form eines Kommunalunternehmens. Spezialisierte Gremien statt aufgeblähter Verwaltung, eigenes Geld, eigenes Risiko – und die Bürger:innen hängen nicht an faulen Kompromissen.

Was bringt das?
Regelmäßig kommt der Prüfungsdetektiv vorbei – zuletzt 2013 und 2023. Ergebnis? Keine doppelte Verwaltung, keine heimlichen Kostensünder. Und falls doch jemand auf die Idee kommt, wieder alles ins große Rathaus zurückzuholen: Würde mehr kosten als die teuerste Hochzeitstorte, komplett neue Strukturen erfordern und keine Erleichterung für die Menschen bringen. Die Quittung? Höhere Schulden in der Stadtkasse, weniger Spielraum im Budget. Kurz: Finger weg vom Rückwärtsgang!

Warum das Ganze?
Weil transparente Strukturen eben auch was wert sind: Ihr wollt wissen, wofür Ihr bezahlt und was Ihr dafür bekommt. Die Gemeindewerke machen genau das – und liefern sauber Wasser, klären Abwasser, ohne dass sich Eure Gebühren unbemerkt im Rathausnebel auflösen.

Und jetzt?
Der Gemeinderat bleibt cool – keine unnötigen Änderungen, keine riskanten Planspiele. Stattdessen solide Arbeit, Sparsamkeit und Klarheit im Sinne der Bürger:innen. Und für einen Schwatz übers Kanalsystem, Wasserdruck und technische Wunderwerke: Im Sommer gibt’s noch einen Tag der offenen Tür. Kommt vorbei und schaut, wo Euer Wasser zu Hause ist!

Redaktion meint:
Kommunal-Management kann auch rocken. Und ehrlich, nicht jedes Rad muss zurückgedreht werden, wenn es schon rund läuft – lieber ein Prosit auf 30 Jahre Flüssigkeitsmanagement in Emskirchen!

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Neustadt an der Aisch

WahlabendKommunalpolitikErfahrungWordPress

Neustadt an der Aisch. Rund 400 bis 450 Besucherinnen und Besucher strömten am Donnerstagabend in die NeuStadtHalle, um beim Radio-8-Wahlabend die Kandidatin und Kandidaten für das Bürgermeisteramt live zu erleben. Schon lange vor Beginn bildeten sich erste Grüppchen vor dem Eingang – beste Plätze waren begehrt. Und die ersten Reihen waren fest in der Hand zahlreicher Listenkandidatinnen und -kandidaten, die ihren jeweiligen Favoriten sichtbar den Rücken stärkten.

Moderator Klaus Seeger führte souverän, humorvoll und mit spürbarer Wertschätzung für die demokratische Debatte durch den Abend. Mit pointierten Fragen, locker eingestreuten Witzen und einem Gespür für die richtige Dramaturgie gelang es ihm, Nervosität abzubauen und zugleich inhaltliche Tiefe zu ermöglichen.

Linken-Kandidat sagt kurzfristig ab

Eigentlich waren fünf Bewerber angekündigt. Der 21-jährige Kandidat der Linken, André Hufnagel, hatte seine Teilnahme jedoch kurzfristig wieder abgesagt und nahm stattdessen im Publikum Platz. Eine verpasste Gelegenheit: Gerade bei einem solchen Format bietet sich die Chance, Inhalte und Persönlichkeit vor breitem Publikum zu präsentieren und Profil zu zeigen.

Auf dem Podium standen damit Gerd Scheuenstuhl (FDP), Harald Haag (FWG), Heike Gareis (SPD) und Alexander Müller (CSU). Anfangs war allen die Anspannung anzumerken, doch spätestens nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine sachliche, respektvolle Diskussion – ganz im Stil der Neustädter Kommunalpolitik: Man kennt sich, man widerspricht sich, aber man bleibt anständig.

Heike Gareis mit Erfahrung und klarer Linie

Heike Gareis überzeugte vor allem mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung, ihrer klaren Struktur in den Antworten und einer spürbaren Leidenschaft für die Stadt und ihre Menschen. Sie kündigte an, im Falle ihrer Wahl innerhalb der ersten 100 Tage ein Gremium zur Belebung der Innenstadt einzurichten – mit Architekten, Verwaltungsexperten, aber eben auch mit Bürgerinnen und Bürgern. Bürgernähe nicht nur als Schlagwort, sondern als Arbeitsprinzip.

Auch bei der Einschätzung der städtischen Finanzlage blieb sie differenziert: Ja, die Lage sei angespannt – aber Neustadt verfüge über wirtschaftliche Stärke und Selbstheilungskräfte. Dieser sachliche Optimismus wirkte fundiert und realistisch.

Ihr Vorstoß für ein Mehrgenerationen-Projekt im alten Feuerwehrhaus unterstrich ihren sozialpolitischen Schwerpunkt. Als ein Mitbewerber diese Idee als „Bilderbuchmentalität” bezeichnete, blieb Gareis ruhig – und stellte im Gegenzug die konkrete Frage nach verfügbaren Gewerbeflächen. Eine Antwort blieb aus.

Viel Detail – aber wenig Vorbereitung?

Gerd Scheuenstuhl präsentierte sich mit einem sehr umfangreichen Programm auf seiner Website und ging bei vielen Vorschlägen stark ins Detail. Gleichzeitig wirkte er stellenweise weniger strukturiert in der Darstellung und bei Nachfragen nicht immer sattelfest – etwa bei der konkreten Benennung verfügbarer Flächen. Hier hätte man sich etwas mehr Vorbereitung und Praxisnähe gewünscht.

Harald Haag punktete mit bodenständigem Auftreten und seiner „Ich-bin-einer-von-euch”-Haltung. Als politischer Newcomer machte er keinen Hehl aus seiner fehlenden Stadtratserfahrung – was sympathisch wirkte, aber auch zeigte, dass ihm die kommunalpolitische Routine noch fehlt.

Alexander Müller stellte Wohnraumschaffung und Baugebiete in den Mittelpunkt. Er betonte mehrfach Kontinuität und langfristige Perspektive – mit 34 Jahren wolle er mehr als nur eine Amtsperiode gestalten. Auch er blieb sachlich, wirkte jedoch in manchen Antworten eher allgemein als konkret.

Viel Gemeinsamkeit, unterschiedliche Gewichtung

Inhaltlich lagen die Schwerpunkte gar nicht so weit auseinander: Innenstadtbelebung, Wohnraum, Gewerbeansiedlung, solide Finanzen. Unterschiede zeigten sich vor allem in der Gewichtung – und im Stil.

Während Scheuenstuhl die Rolle des aktiven Wirtschaftsförderers betonte, sieht sich Haag als Vermittler, Müller als verlässlicher Dauerbürgermeister. Heike Gareis hingegen setzte klar auf soziales Miteinander, Bürgerbeteiligung und strategische Innenstadtentwicklung – mit einem Mix aus Pragmatismus und Vision.

Kommentar der Redaktion

Verloren hat an diesem Abend niemand. Aber gewonnen hat vielleicht die Erfahrung.

Kommunalpolitik ist kein Planspiel und kein Debattierclub. Sie ist Detailarbeit, Haushaltszahlen, Flächennutzungspläne – und vor allem das tägliche Ringen um tragfähige Kompromisse. Wer hier schon Jahre mitgestaltet hat, bringt schlicht einen Vorsprung mit.

Heike Gareis wirkte an diesem Abend vorbereitet, strukturiert und nah an den Themen – ohne in Schlagworten zu verharren. Andere Bewerber zeigten Engagement und gute Ansätze, aber auch, dass Erfahrung im Stadtrat nicht durch Enthusiasmus allein zu ersetzen ist.

Und wer eine Bühne wie diesen Wahlabend ungenutzt lässt, darf sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob er die Chance zur Präsentation nicht vertan hat.

Am 8. März entscheiden die Wählerinnen und Wähler, welches Konzept sie überzeugt. Spannend bleibt es – sachlich hoffentlich auch weiterhin.

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Neuhof an der Zenn

NeuhofKlaeranlageRegenueberlaufWordPress

Neuhof an der Zenn

Wasser gesucht – und zwar dringend! Der Fischereiverein braucht neue Teiche, sonst sind die Angel-Scheine bald Geschichte. Und das Freibad? Schon wieder schlechte Nachrichten für die Technik – Kohle vom Bund gibt’s wohl kaum.

Worum geht’s? Im Gemeinderat von Neuhof gibt’s jede Menge brandheiße Themen: Mehr Wasser für den Verein, Baustellenalarm beim Freibad, ein neues Dorfgemeinschaftshaus, Kläranlagen, und die Zeit bis zur Wahl wird auch knapp.

Was passiert konkret?

– **Wasser her für Angler:innen!** Der Fischereiverein schlägt Alarm: Wer einen Teich oder ein anderes Gewässer hat, kann sich als Lebensretter:in für die lokale Angel-Community melden – direkt bei den Vorsitzenden oder bei Bürgermeisterin Claudia Wust.

– **Freibad-Sanierung auf Sparflamme:** Die “Sportmilliarde” des Bundes, gedacht für neue Bolzplätze und marode Schwimmbäder, ist so überlaufen wie ein Edeka, wenn es Gratis-Wurst gibt. Bürgermeisterin Wust macht wenig Hoffnung: Es regnet wahrscheinlich wieder keine Fördermittel.

– **Schulstraße dicht:** Ab 16. März kommt ihr nicht mehr Richtung Freibad durch – saufreundliche Umwege inklusive.

– **Dorfgemeinschaftshaus läuft wie ’n Mercedes:** In Neukatterbach läuft beim Neubau offenbar alles wie geschmiert. Großes Lob aus dem Rat: Alles im Zeitplan.

– **Kläranlage kostet ein kleines Vermögen:** Die Anlage in Neuselingsbach wird fit gemacht – Ingenieurkram für 19.000 Euro, neuer Regenüberlauf plus Klärtechnik für 214.000 Euro und eine Wasserpegel-Messung für fast 8.600 Euro. Wer’s zahlt? Natürlich wir alle. Wie immer.

– **Briefwahl: Schnell sein!** Wer’s bequem mag oder schon wieder in Urlaub abhauen will: Die Briefwahlunterlagen einfach direkt ins Rathaus bringen – die Post gurkt sich Zeit, vier Tage sind’s manchmal locker bis nach Neuhof. Trust us – da ist der Gang zum Rathaus die sichere Nummer.

Fazit: In Neuhof läuft nicht alles glatt wie Aalhaut – aber hey, die wichtigsten Baustellen werden beherzt angegangen. Wer einen Teich übrig hat und nicht weiß wohin damit, hier bringt er Sinn. Und für alle, die denken, Politik ist woanders immer spannender: Bei uns braucht ihr keinen Tatort, bei uns passiert’s wirklich!

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Emskirchen

KommunaleWaermeplanungEmskirchenWordPress

Emskirchen

Heißer Herbst für alle, die nicht frieren wollen! Rauf mit der Hand, wer auch keinen Bock mehr auf Heizungs-Monopoly mit Preisexplosion hat. Emskirchen macht beim Thema Wärme jetzt ernst – und Ihr seid dabei, ob ihr wollt oder nicht!

Worum geht’s? Die Stadt Emskirchen hat ihre kommunale Wärmeplanung abgeschlossen – und lädt alle Bürger:innen zum großen Infoabend ein, um zu zeigen, wie Ihr auch in Zukunft warm durch den Winter kommt, ohne dass das Konto gleich erfriert.

Am Dienstag, den 10. März 2026 um 18:30 Uhr findet in der Bürgerhalle die große Bürger:inneninformation statt. Von etwa 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr (kommt einfach ohne Anmeldung vorbei!) könnt Ihr hören, was alles für unsere Wärme-Zukunft geplant ist. Patricia Pöllmann (Projektleitung, INEV GmbH) stellt zuerst die wichtigsten Ergebnisse der lokalen Wärmeplanung vor: Was ist besser – Wärmenetz oder Wärmepumpe? Wer kriegt vielleicht ein neues Nahwärmenetz um die Ecke? Wo bleibt Ihr besser bei Eurer Individual-Lösung im eigenen Keller?

Danach gibt’s einen kurzen Vortrag von Christian Eichler (Energieberater, Eichler Ingenieure) zusammen mit dem VerbraucherService Bayern. Da erfahrt Ihr, wie Ihr Geld sparen könnt, ohne im Winter Handschuhe daheim zu tragen.

Besonders cool: Auf bunten Plakaten könnt Ihr die Infos ablesen, nachfragen und Euch direkt mit Expert:innen und den Leuten aus dem Rathaus unterhalten. Christoph Schäfer, Profi für alternative Heizsysteme & Notdienst (Schäfer GmbH), steht parat – falls Ihr schon immer mal wissen wolltet, ob Eure Ölheizung eher ein Fall fürs Museum oder für die Müllabfuhr ist.

Kleiner Einschub aus dem Internet: Kommunale Wärmeplanung ist kein Hexenwerk, sondern künftig Pflicht für viele Gemeinden in Deutschland, damit CO2 und Heizkosten runtergehen und niemand mehr von Konzernen am Nasenring durch den Heizungswinter geführt wird. Manche Kommunen in Bayern sind weiter, andere träumen noch vor sich hin. Emskirchen mischt jetzt vorne mit.

Und ganz ehrlich: Günstige und verlässliche Wärme ist kein Luxusthema, sondern unsere Butter auf dem Brot – für die Kinder, für die Oma und für alle, die auf dem Land leben. Also: Kommt vorbei, stellt Eure Fragen, gebt Eure Meinung dazu (auch wenn der Stammplatz hinten an der Bar euer Ziel ist).

Kommentar der Redaktion
So, liebe Leute: Heizung umstellen ist ungefähr so sexy wie Steuererklärung – aber nötig. Politik und Konzerne reden gern von Zukunft, aber frieren tun am Ende immer die, die nicht so viel haben. Echte Wärme für alle – das geht nur, wenn wir selbst mitreden. Dienstag, Bürgerhalle, 18:30 Uhr – Ihr wisst Bescheid.

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WitterungPflanzaktionstagVerschiebungWordPress

Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

Rein in die Gummistiefel, raus mit den Spaten – aber stopp! Die große Pflanzaktion fürs Mini-Wäldchen am Jobcenter muss auf dem Trockenen sitzen bleiben. Der Boden? Eher Matsch als Muttererde. Kann passieren, wenn Petrus die Region mal ordentlich wässert!

Was war geplant? Eigentlich wollten fleißige Naturfreund:innen gemeinsam mit dem Landratsamt ein neues Mini-Wäldchen ans Jobcenter pflanzen und dabei Natur hautnah erleben. Der Tag sollte ein Fest für kleine Entdecker:innen und große Umwelthelden werden – Naturpädagogik in Aktion, direkt an der Aurach.

Doch: Die aktuelle Witterung erlaubt gerade höchstens das Pflanzen von Gummistiefel-Abdrücken. Das Landratsamt sagt: Sorry, wir müssen verschieben! Der Durchweichterde zuliebe und damit die neuen Bäumchen eine Chance haben. Ein neuer Termin wird demnächst bekanntgegeben – also: Die Schaufel bleibt erstmal geparkt, aber der Waldtraum lebt!

Mal ehrlich – etwas Vernetzung beim Pflanzen schadet ja nicht. Man könnte nun sagen: „Wenn’s regnet, wächst wenigstens der Optimismus.“ Und das schaffen wir auch in Mittelfranken – mit Humor, Zusammenhalt und einem zukünftigen Mini-Wäldchen, das schon bald grün macht!

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neuhof an der Zenn

ParkenMarktplatzUeberwachungWordPress

Neuhof an der Zenn

Chaos auf dem Marktplatz! Genervte Bürger:innen, zugeparkte Einfahrten, Beschwerden ohne Ende: Das Parkchaos in Neuhof ist mal wieder Gesprächsthema Nummer 1. Ihr dachtet, Stillstand herrscht nur beim Zugfahren? Von wegen – das eigentliche Warten passiert beim Suchen nach einer Parkplatz-Lücke!

Worum geht’s? – In Neuhof ärgern sich viele Menschen über wild geparkte Autos vor allem am Marktplatz, aber auch auf der Ansbacher und Hauptstraße. Parken quer, blockierte Bushaltestellen, zugeparkte Einfahrten: All das schafft Frust – nicht nur bei den Autofahrer:innen, sondern auch bei Anwohner:innen, der Bürgermeisterin und dem Gemeinderat.

Die Fakten: Am Montag hat der Gemeinderat kurz drüber gesprochen. Bürgermeisterin Claudia Wust kündigte an: Im April kommt mit Polizei-Unterstützung ein Kontrollgang über den Marktplatz – mal schauen, wie geräumig die Parkplätze dann sind. Dazu gibt’s Überlegungen, ob Neuhof die Parkplatzkontrolle selbst übernimmt – sogenannte „kommunale Überwachung des ruhenden Verkehrs“. Klingt fancy, bedeutet aber: Wer falsch steht, kriegt Knöllchen. Und zwar nach festen Regeln, werktags, für das ganze Gemeindegebiet.

Der stellvertretende Bürgermeister Herbert Reiß hat den Salat: „So wie jetzt geht’s nicht!“ Kurzzeitparkplätze werden ignoriert, Bushaltestellen zugekleistert – herzlichen Glückwunsch an alle, die schnell mal Semmeln holen und dann doch beim Fleischer festhängen. Noch eine Idee aus dem Rat: Christian Böhmlehner will die Tempo-30-Zone in der Rosenau verlängern. Wer bremst, parkt länger.

Winterdienst macht’s nicht leichter: Dank Dauerschnee kamen die Räumfahrzeuge auf einigen Straßen gar nicht erst durch – auch, weil zu viele Autos im Weg waren. Die Bürgermeisterin dankte allen, die selbst Schaufel und Streusalz zur Hand genommen haben und vom Gehweg bis zur Gemeindegrenze geräumt haben wie die Weltmeister.

Nur mal so zur Info: Viele Orte in Deutschland streiten genau darüber, ob knallhart kontrolliert („Knolle für alle!“) oder eher lockerer mit den Parksündern umgegangen wird. Die einen sagen: Nur so wird’s besser und gerechter für alle. Die anderen finden: Bürokratie, Klein-Klein, wieder trifft’s die Falschen. In Neuhof jedenfalls bleibt alles erstmal beim Alten – bis zum nächsten Schneefall. Oder bis die Knöllchen verteilernden Bürger:innen den längeren Atem haben.

Kommentar der Redaktion: Da kann man die Uhr nach stellen: Regelmäßig schaltet die Gemeinde in den Park-Modus „Aufregung!“ Wer falsch parkt, ist genervt vom Winterdienst, wer räumt, ärgert sich über zugeparkte Straßen und alle zusammen hoffen, dass wenigstens die Polizei irgendwann den richtigen Platz findet. Hauptsache, am Ende stehen nicht die Bürger:innen im Regen – sondern die Falschparker:innen mal brav im markierten Feld.

Quellenangaben/Fotos: —

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AfdInfostaendeProtestWordPress

Neustadt an der Aisch, Markt Erlbach, Ansbach – Ein Samstag voller Eierwürfe, gesprühter Parolen und politischer Stand-Action: Was läuft da eigentlich ab auf unseren Marktplätzen? Die AfD mittendrin – und alle anderen Parteien so: „Einerseits Versammlungsfreiheit, andererseits… nicht unser Fall!“ Klingt nach Drama, nach Kleinkrieg ums Bürger:innenohr – und nach einer Frage, bei der es nie nur Schwarz oder Weiß gibt.

Worum geht’s?
Die AfD ist, wie alle Parteien, mit Infoständen zur Kommunalwahl unterwegs. Aber: Kaum aufgebaut, hagelt es Kritik, Gegenwind und manchmal auch Eier. Die anderen Parteien? Sie schwanken zwischen: „Müssen wir aushalten – Meinungsfreiheit!“ und: „Bitte keinen Extra-Rummel für die Konkurrenz!“

Was passiert vor Ort?
In Städten wie Ansbach und im Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim läuft der Straßenwahlkampf unterschiedlich heiß. Während die AfD in Ansbach von wenig Gegenwind berichtet („Fast nur Zuspruch!“), sind die politischen Wogen in Markt Erlbach und Umgebung schon mal höher: Ein „FCK AfD“-Graffiti auf dem Boden und Eierwürfe von Nachbarn auf Gegendemonstrant:innen. Stimmung also zwischen Kindergeburtstag und Klassenkampf.

Die Polizei?
Die schaut, wie viel Präsenz gebraucht wird. Manchmal reicht ein Spaziergang vorbei, manchmal gibt’s Dauerpräsenz. 2025 gab’s drei polizeilich gemeldete Vorfälle im Zusammenhang mit den AfD-Ständen (Gesten, Beleidigungen, keine vergnüglichen Eier – die flogen dieses Jahr).

Und was sagen die anderen Parteien?
CSU, SPD, Grüne, Linke und ÖDP: Alle so ähnlich wie Eltern beim Streit in der Sandkiste – keiner mag die AfD so wirklich, aber klar, Tobsuchtsanfälle gibt’s nicht, denn: „Demokratie muss das aushalten.“ Die SPD setzt auf Aufklärung, die CSU will Gespräche und keine Konfrontation, die Grünen bemühen sich um Privathaltung bei Gegendemos. Die Linken dagegen: Bühne frei für Gegenprotest – damit niemand denkt, hier findet rechte Meinung unwidersprochen statt. Und die ÖDP? Bloß keine Aufmerksamkeit gönnen.

Wer hat jetzt recht?
Gegenprotest stärkt die AfD, meint die eine Seite. Schweigen fühlt sich aber wie Zustimmung an, sagt die andere. Zwischendrin stehen Bürger:innen, teils mit flyerklebrigen Fingern, teils mit Wut oder Applaus in der Faust.

Der Kommentar der Redaktion:
So viel politische Leidenschaft hätten wir uns manchmal auch beim Thema Radweg-Ausbau gewünscht. Jetzt stehen sich also Eierwerfende, Sprücheklopfende, Broschürenausteilende und Augenzwinkernde gegenüber – und die Polizei hält den Daumen drauf. Vielleicht sollten wir mal ein Mittelfranken-Brettspiel rausbringen: „Wer trifft zuerst den politischen Gegner?“ Oder, kleiner Tipp an die Parteien: Wer seine Flyer gegen nachhaltige Kartoffelchips tauscht, gewinnt wohl jedes Gespräch und weniger Graffiti.

Bleibt dran, bleibt friedlich – und wenn ihr nächste Woche am Infostand vorbeilauft, denkt an den guten alten Spruch: Meinung zeigen ist Bürger:innenpflicht, Eierwerfen nicht.

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alle

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Bad Windsheim, Scheinfeld, Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim

„Endlich mehr Platz für alle!“ – Das Zentrum für Pflegeberufe zieht um, Pflege-Azubis packen an, die Region schaut gespannt nach Bad Windsheim. Was steckt hinter dem Mega-Umzug in den Faschingsferien 2026? Und: Was bringt das für die Region?

Worum geht’s?
Nach Jahren voller enger Klassenzimmer gibt es für angehende Pflegefachkräfte im Landkreis jetzt ein echtes Aufatmen. Das Zentrum für Pflegeberufe NEA ist von Scheinfeld nach Bad Windsheim umgezogen. Mit Landrat, Klinikchef und Schulleiter:innen wurde feierlich eröffnet. Ein neuer Schulstandort steht – mitsamt topmodernem SkillsLab!

Was, wie, warum?
In Bad Windsheim lernen nun rund 200 Auszubildende – von der Pflegefachfrau bis zum Pflegefachmann über die Pflegefachhilfe. Es gibt Angebote zur Weiterbildung, etwa zum/zur Praxisanleiter:in, zur Betreuungskraft und frische „Refresher-Kurse“.

Und: Praktisch üben geht jetzt auch noch viel besser! Im Klinik-eigenen „SkillsLab“ trainieren die Auszubildenden ihre Skills direkt am Ort des Geschehens – nicht an Puppen, sondern an echten Situationen.

Die Schule arbeitet jetzt eng mit dem Steller-Gymnasium zusammen: Pflegeschule und Gymnasium unter einem Dach – da lernt es sich nicht nur besser, sondern auch innovativer. Davon profitieren alle: Zukunftstrend Kooperation, würde man dazu im Ministerium sagen. Für alle, die sich beruflich neu orientieren oder in der Region bleiben wollen, bietet die Pflege echt krisensichere Jobs und Zukunftsperspektiven.

Ein kurzer Blick zurück:
Die Geschichte der Schule reicht bis 1963 nach Neustadt an der Aisch zurück. Damals startete alles als kleine Krankenpflegeschule. Es wuchs, fusionierte, wurde moderner – 2019 entstand das Zentrum für Pflegeberufe NEA, seit 2023 gibt’s die generalistische Ausbildung. Pflegekräfte, die alles drauf haben!

Kommentar der Redaktion:
Wenn Bildung und Pflege zusammenziehen, freuen wir uns für alle, die schon mal am Platzmangel verzweifelt sind. Der Umzug nach Bad Windsheim ist nachhaltig: Weniger Pendeln, mehr Zusammenarbeit – Pflege, wie sie sein sollte. Und für alle, die denken, Pflegeausbildung ist was für andere: In dieser Branche ist niemand überflüssig.

Quelle und (c): https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

Jetzt mal ehrlich: Wer bei Stadtrat sofort an graue Aktenberge denkt, hat wohl noch nie gesehen, wie im Rathaus die Fetzen fliegen! Am 4. März könnte es nämlich wieder richtig spannend werden – da stehen gleich mehrere heiße Eisen zur Debatte, und ihr dürft direkt dabei sein!

Worum geht’s? Neustadts Stadtrat tagt. Ab 19 Uhr im großen Sitzungssaal – alles, was unsere Stadt bewegt, kommt auf den Tisch. Keine Mauerblümchenthemen, sondern: Pläne für neue Wohnungen, frische Ideen für die Innenstadt, Verkehr, Umwelt, Türkei-Urlaub für die Ampelanlage (okay, den letzten Punkt erfinde ich mal, aber ihr merkt schon – nichts, was euch kaltlassen muss).

Die Tagesordnung? Könnt ihr ganz easy online nachlesen – so wisst ihr vorab, worum gezankt, gefeilscht und vielleicht sogar gelacht wird. Die Verwaltung hat alles ins Netz gestellt, keine Ausreden mehr!

Also: Wenn euch euer Neustadt nicht wurscht ist, schnappt euch vielleicht einen Freund, den Lieblingskaffee – und mischt euch ein! Anregungen, Zwischenrufe, kritische Fragen – der Saal darf brummen, sonst lachen sich die alten Aktenordner tot. Denn klar ist: Demokratie lebt davon, dass wir alle nicht nur meckern, sondern auch mitreden.

Falls ihr euch fragt, wie viel Beteiligung bei Stadtratssitzungen sonst so ist: Laut einer Umfrage des Deutschen Städtetags gehen im Schnitt weniger als 5 Prozent der Einwohner:innen zu ihren lokalen Sitzungen. Also: Auf geht’s, lasst uns diesen Schnitt schlagen!

Mein Tipp: Mitmachen ist besser als später jammern. Und falls doch alles vorbei ist – keine Sorge, beim nächsten Mal kommt bestimmt wieder neues Futter für euren demokratischen Appetit.

Quellenangabe: https://www.neustadt-aisch.de/aktuelles
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Emskirchen

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Emskirchen, Neustadt an der Aisch, Fürth-Unterfürberg

Achtung, aufgepasst! Polizei, Blaulicht und eine Bahn, die plötzlich stillsteht! Wer am Mittwochabend in Emskirchen unterwegs war, kam aus dem Staunen nicht heraus: Die S-Bahn, die doch sonst brav ihre Runde dreht, stand plötzlich still. Was war da los?

Kurz und knapp: Die Polizei rückte mit vollem Programm an, weil jemand im Bahnhof Fürth-Unterfürberg einen verdächtigen Typen im Gleis gesehen hat. Zack, weg – und keiner weiß, wohin. Schnell die logische Frage: Hängt da jetzt wirklich jemand unter dem Zug wie ein abenteuerlustiges Frettchen an der Gardinenstange?

Bundespolizei und ihre Kolleg:innen von der Landespolizei ließen jedenfalls nix anbrennen. In Emskirchen wurde die S-Bahn festgehalten. Vollbremsung, raus aus dem Fahrplan – Hauptsache, keine böse Überraschung. Die Möglichkeit, dass sich jemand unten am Zug festklammert, ist übrigens nicht so unrealistisch, wie man denkt. Immer mal wieder versuchen Leute (meistens in Städten), kostenlos und gefährlich auf diese „Tarifoption“ umzusteigen. In Deutschland sind solche Zwischenfälle zwar selten, aber sie passieren – und enden meist mit viel Aufregung, selten aber zum Glück mit ernsteren Folgen.

Das Ganze dauerte eine knappe Stunde. Die Einsatzkräfte schauten ganz genau nach: Überall unter dem Zug – aussteigen wollte da aber niemand. Also Entwarnung. Danach durfte die S-Bahn vorsichtig weiter bis nach Neustadt tuckern (zur Sicherheit langsamer, denn wer weiß das schon so ganz genau…).

Fazit am Küchentisch: Wenig passiert, aber viel Wirbel – typisch für einen Mittwochabend, oder? Wir hoffen, dass niemand auf die Idee kommt, den Abend so zu verlängern. Und liebe Bahnfahrer:innen: Freut euch, dass ihr zwar kurz warten musstet, aber nicht wie Actionheld:innen am Zug hängen musstet. So ein Polizei-Einsatz ist dann doch spannender aus der Zeitung als aus dem eigenen Leben.

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Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch. Rund 400 bis 450 Besucherinnen und Besucher strömten am Donnerstagabend in die NeuStadtHalle, um beim Radio-8-Wahlabend die Kandidatin und Kandidaten für das Bürgermeisteramt live zu erleben. Schon lange vor Beginn bildeten sich erste Grüppchen vor dem Eingang – beste Plätze waren begehrt. Und die ersten Reihen waren fest in der Hand zahlreicher Listenkandidatinnen und -kandidaten, die ihren jeweiligen Favoriten sichtbar den Rücken stärkten.

Moderator Klaus Seeger führte souverän, humorvoll und mit spürbarer Wertschätzung für die demokratische Debatte durch den Abend. Mit pointierten Fragen, locker eingestreuten Witzen und einem Gespür für die richtige Dramaturgie gelang es ihm, Nervosität abzubauen und zugleich inhaltliche Tiefe zu ermöglichen.

Linken-Kandidat sagt kurzfristig ab

Eigentlich waren fünf Bewerber angekündigt. Der 21-jährige Kandidat der Linken, André Hufnagel, hatte seine Teilnahme jedoch kurzfristig wieder abgesagt und nahm stattdessen im Publikum Platz. Eine verpasste Gelegenheit: Gerade bei einem solchen Format bietet sich die Chance, Inhalte und Persönlichkeit vor breitem Publikum zu präsentieren und Profil zu zeigen.

Auf dem Podium standen damit Gerd Scheuenstuhl (FDP), Harald Haag (FWG), Heike Gareis (SPD) und Alexander Müller (CSU). Anfangs war allen die Anspannung anzumerken, doch spätestens nach einer Viertelstunde entwickelte sich eine sachliche, respektvolle Diskussion – ganz im Stil der Neustädter Kommunalpolitik: Man kennt sich, man widerspricht sich, aber man bleibt anständig.

Heike Gareis mit Erfahrung und klarer Linie

Heike Gareis überzeugte vor allem mit ihrer kommunalpolitischen Erfahrung, ihrer klaren Struktur in den Antworten und einer spürbaren Leidenschaft für die Stadt und ihre Menschen. Sie kündigte an, im Falle ihrer Wahl innerhalb der ersten 100 Tage ein Gremium zur Belebung der Innenstadt einzurichten – mit Architekten, Verwaltungsexperten, aber eben auch mit Bürgerinnen und Bürgern. Bürgernähe nicht nur als Schlagwort, sondern als Arbeitsprinzip.

Auch bei der Einschätzung der städtischen Finanzlage blieb sie differenziert: Ja, die Lage sei angespannt – aber Neustadt verfüge über wirtschaftliche Stärke und Selbstheilungskräfte. Dieser sachliche Optimismus wirkte fundiert und realistisch.

Ihr Vorstoß für ein Mehrgenerationen-Projekt im alten Feuerwehrhaus unterstrich ihren sozialpolitischen Schwerpunkt. Als ein Mitbewerber diese Idee als „Bilderbuchmentalität” bezeichnete, blieb Gareis ruhig – und stellte im Gegenzug die konkrete Frage nach verfügbaren Gewerbeflächen. Eine Antwort blieb aus.

Viel Detail – aber wenig Vorbereitung?

Gerd Scheuenstuhl präsentierte sich mit einem sehr umfangreichen Programm auf seiner Website und ging bei vielen Vorschlägen stark ins Detail. Gleichzeitig wirkte er stellenweise weniger strukturiert in der Darstellung und bei Nachfragen nicht immer sattelfest – etwa bei der konkreten Benennung verfügbarer Flächen. Hier hätte man sich etwas mehr Vorbereitung und Praxisnähe gewünscht.

Harald Haag punktete mit bodenständigem Auftreten und seiner „Ich-bin-einer-von-euch”-Haltung. Als politischer Newcomer machte er keinen Hehl aus seiner fehlenden Stadtratserfahrung – was sympathisch wirkte, aber auch zeigte, dass ihm die kommunalpolitische Routine noch fehlt.

Alexander Müller stellte Wohnraumschaffung und Baugebiete in den Mittelpunkt. Er betonte mehrfach Kontinuität und langfristige Perspektive – mit 34 Jahren wolle er mehr als nur eine Amtsperiode gestalten. Auch er blieb sachlich, wirkte jedoch in manchen Antworten eher allgemein als konkret.

Viel Gemeinsamkeit, unterschiedliche Gewichtung

Inhaltlich lagen die Schwerpunkte gar nicht so weit auseinander: Innenstadtbelebung, Wohnraum, Gewerbeansiedlung, solide Finanzen. Unterschiede zeigten sich vor allem in der Gewichtung – und im Stil.

Während Scheuenstuhl die Rolle des aktiven Wirtschaftsförderers betonte, sieht sich Haag als Vermittler, Müller als verlässlicher Dauerbürgermeister. Heike Gareis hingegen setzte klar auf soziales Miteinander, Bürgerbeteiligung und strategische Innenstadtentwicklung – mit einem Mix aus Pragmatismus und Vision.

Kommentar der Redaktion

Verloren hat an diesem Abend niemand. Aber gewonnen hat vielleicht die Erfahrung.

Kommunalpolitik ist kein Planspiel und kein Debattierclub. Sie ist Detailarbeit, Haushaltszahlen, Flächennutzungspläne – und vor allem das tägliche Ringen um tragfähige Kompromisse. Wer hier schon Jahre mitgestaltet hat, bringt schlicht einen Vorsprung mit.

Heike Gareis wirkte an diesem Abend vorbereitet, strukturiert und nah an den Themen – ohne in Schlagworten zu verharren. Andere Bewerber zeigten Engagement und gute Ansätze, aber auch, dass Erfahrung im Stadtrat nicht durch Enthusiasmus allein zu ersetzen ist.

Und wer eine Bühne wie diesen Wahlabend ungenutzt lässt, darf sich zumindest die Frage gefallen lassen, ob er die Chance zur Präsentation nicht vertan hat.

Am 8. März entscheiden die Wählerinnen und Wähler, welches Konzept sie überzeugt. Spannend bleibt es – sachlich hoffentlich auch weiterhin.

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Emskirchen

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Emskirchen

Jetzt wird gebummelt, was das Zeug hält! Sonntags geschlossen? Von wegen! Emskirchen macht im Jahr 2026 gleich zweimal die Türen für Shopping-Fans und Schaufenster-Gucker:innen auf.

Worum geht’s? Es ist offiziell: Der Marktgemeinderat hat am 27. Februar 2026 beschlossen, dass zwei verkaufsoffene Sonntage stattfinden dürfen – rechtlich wasserdicht durch eine Verordnung. Und das nicht einfach mal so, sondern ganz nach Vorschrift, wie sich das bei uns gehört.

Was ist wann geboten?
– Am **5. Juli 2026**: Marktfest mit Kunstmeile – von 13 bis 18 Uhr öffnen die Geschäfte ihre Türen.
– Am **29. November 2026**: Adventsmarkt – ebenfalls von 13 bis 18 Uhr kann geshoppt werden.

Warum das Ganze? Ganz einfach: Wir Mittelfränk:innen mögen’s gemütlich. Marktfest und Adventsmärkte ziehen viele Besucher:innen an. Wenn dann auch noch Geschäfte aufhaben, freut sich nicht nur der Geldbeutel, sondern auch das Herz. Die Einzelhändler:innen bekommen Planungssicherheit – und für uns alle heißt das: mehr Auswahl, mehr Flair und vielleicht den einen oder anderen Plausch im örtlichen Laden.

Die Verordnung dazu? Natürlich mit Paragraf, Absatz und Amtsstempel. Wer jetzt seufzt: Das bringt’s! Denn für die kleinen Läden im Ort sind solche Tage oft überlebenswichtig. Mehr Betrieb im Ortskern, mehr Miteinander – ideal, um zu zeigen, dass Emskirchen eben nicht nur aus dem Kreisel besteht.

Kommentar der Redaktion:
Zwei Sonntage im Jahr, an denen Shoppen erlaubt ist – deutscher Pragmatismus in Reinform. Alles durchorganisiert, alles geregelt. Aber ehrlich: Wer will schon mit einkaufslustigen Nachbar:innen um die Wette stöbern, wenn das nicht offiziell erlaubt ist?
Marktfest im Sommer, Lichterglanz im Winter – und ab und zu mal in die warme Boutique flüchten, während draußen der Glühwein dampft: Das ist das wahre Mittelfranken-Feeling.

Also: Termin merken, Strom in die Socken und auf ins Getümmel!

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Emskirchen

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Emskirchen

Wachstumsschub am Ortsrand! Neue Fläche, neue Chancen: Das Industriegebiet West in Emskirchen bekommt Zuwachs – und vielleicht auch mehr Jobs. Ihr fragt euch, was da eigentlich gebaut werden soll? Wir haben die Antworten!

Worum geht’s? Der Marktgemeinderat Emskirchen will das Industriegebiet West erweitern. Es geht um zusätzliche 7.186 Quadratmeter auf dem Flurstück 529 (Gemarkung Schauerberg), die künftig als Lagerfläche genutzt werden sollen. Besonders die ortsansässige Firma Frankenberg Metallrecycling GmbH hat hier Expansionsbedarf – und deshalb macht die Politik vor Ort jetzt den Weg frei.

Wer? Was? Wann? Wo? Warum?
– Wer: Die Frankenberg Metallrecycling GmbH möchte wachsen.
– Was: Das Industriegebiet West wird um eine Fläche so groß wie ein Fußballfeld vergrößert.
– Wann: Die Entscheidung dazu fiel am 27. Februar 2026.
– Wo: Am westlichen Ortsrand von Emskirchen, Flurstück 529.
– Warum: Weil die Firma mehr Platz braucht – und weil frei gewordene Flächen innerhalb des bisherigen Gebiets anderweitig genutzt werden (ja, Gewerbeimmobilien sind manchmal wie Tetris: ständig fehlt irgendwo ein Stein für das nächste Level).

Was bedeutet das für Mensch und Natur? Laut den vorliegenden Gutachten hält sich der Eingriff in Grenzen: Die Natur bleibt weitgehend verschont, Maßnahmen zum Schutz von Tieren und Pflanzen werden eingeplant. Auch das Bundesnaturschutzgesetz macht keinen Stress. Klingt fast langweilig, oder? Aber genau solche scheinbar drögen Beschlüsse sorgen dafür, dass Betriebe bleiben – anstatt beim nächsten Wachstumsschub frustriert Mittelfranken den Rücken zu kehren.

Apropos Wirtschaft: Kommunen wie Emskirchen sichern mit solchen Beschlüssen regionale Arbeitsplätze und Steuereinnahmen, bevor irgendwo anders die Lichter angehen. In Bayern herrscht schon jetzt Flächenknappheit, Wirtschaftsförderung ist nicht gerade ein Wunschkonzert – sondern oft ein Kräftemessen mit Nachbargemeinden. Frühzeitige Planung verschafft Klarheit: für Unternehmen, für Bürger:innen, für den Haushalt.

Redaktioneller Kommentar: Das ist Kommunalpolitik à la Emskirchen – ohne große Sprüche, aber mit Weitsicht. Während man anderswo noch um jeden Quadratmeter streitet wie um den letzten Krapfen beim Feuerwehrfest, sagt man hier: „Lieber rechtzeitig was regeln, als später was bereuen.“ Kein Investorenglamour, kein Betonstädtebau – sondern solide, lokale Wirtschaftspolitik. Klingt unspektakulär? Ist es auch. Und vielleicht ist das genau der Grund, warum uns diese Form von Zukunft am Ende nachhaltiger vorkommt als jede KI-gesteuerte Hochglanzstadt in der Werbung.

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Diespeck

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Diespeck

Zack, zack, Grill geklaut – und dann auch noch mit dem Hubwagen durch Diespeck! Einbruch im Baumarkt, Festnahme am Sonntagabend – und das direkt vor unser aller Nase. Kein Film, sondern Alltag bei uns an der Aisch.

Worum geht’s? Am Sonntagabend (22.02.2026) hat ein blitzschneller Zeuge in Diespeck einen „Tatort live“ beobachtet: Zwei Männer machen sich auf dem Gelände eines Baumarktes verdächtig zu schaffen. Einer fährt mit einem Hubwagen ein bisschen wild herum, der andere wartet schon in einem Auto auf dem Parkplatz. Dem Zeugen geht der Kragen hoch – und die 110 wird gewählt.

Was passiert dann? Nur kurze Zeit später steht die Polizei auf der Matte, nimmt den Hubwagenfahrer (27 Jahre, deutsch) und seinen mutmaßlichen Komplizen (23 Jahre, ebenfalls deutsch) fest. Beide haben offensichtlich schon für den illegalen Grillabend vorgesorgt: Mehrere Kartons voller Grills warten schon außen auf Abholung. Gesamtwert? Mehrere tausend Euro – da kommt selbst die längste Schlange beim Sommerschlussverkauf nicht mit.

Warum war das Ganze besonders brenzlig? Weil der 27-Jährige nicht nur auf heißen Kohlen saß, sondern auch ein Messer griffbereit hatte. Die Polizei wertet das als Diebstahl mit Waffen und Hausfriedensbruch – für alle Nicht-Jurist:innen: Das gibt richtig Ärger! Die Staatsanwaltschaft Ansbach hat gleich mal Haftantrag gestellt. Über einen Platz zum Nachdenken beim Haftrichter darf der mutmaßliche Haupttäter schon bald sinnieren.

Und was lernen wir? Einbrüche gibt’s nicht nur im Tatort. Ein wachsames Auge und ein flotter Anruf bei der Polizei – fertig ist die Heldentat im Alltag. Danke an alle aufmerksamen Bürger:innen in Mittelfranken! Weiter so, damit bei uns maximal der Grill angezündet wird – und nicht das kriminelle Feuer.

Quelle: Die Bayerische Polizei – Bei Einbruch in Baumarkt beobachtet – Festnahme

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