Autorenname: C. Pöschl

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Hagenbüchach

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# Hagenbüchach verabschiedet alten Gemeinderat – Haushalt über 6,89 Millionen Euro beschlossen

In Hagenbüchach ist der Gemeindehaushalt für das laufende Jahr zügig beschlossen worden. Der noch amtierende Gemeinderat brachte das Zahlenwerk mit einem Gesamtvolumen von 6,89 Millionen Euro ohne größere Diskussionen auf den Weg. Im Anschluss stand ein emotionaler Teil der Sitzung an: Bürgermeister David Schneider verabschiedete mehrere Ratsmitglieder, die dem neuen Gremium nicht mehr angehören werden.

Kämmerer Ulrich Geisendörfer stellte den Haushalt im Schnelldurchlauf vor. Viel Spielraum gebe es im Verwaltungshaushalt weiterhin nicht. Große Posten wie Schule und Kindertagesstätte seien feste Größen, viele Ansätze hätten sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert und orientierten sich deshalb an den Zahlen aus 2025.

Etwas gestiegen ist der Ansatz im Bereich der Grundschule. Hier kletterten die Ausgaben von rund 180.000 Euro auf 204.500 Euro. Im Mittelschulbereich blieb der Ansatz dagegen nahezu unverändert. Bürgermeister David Schneider erklärte, dass diese Entwicklung vor allem mit den Schülerzahlen zusammenhänge.

Auch bei den Kindergartengebühren rechnet die Gemeinde mit höheren Einnahmen. Grund dafür ist laut Schneider, dass wieder mehr Kinder die Einrichtung besuchen. Gleichzeitig sinken die Personalkosten, weil eine Gruppe geschlossen wurde. Wie sich die Belegung im Laufe des Jahres weiter entwickelt, sei derzeit allerdings noch offen.

Bei den Wassergebühren wurden die Einnahmen leicht nach oben korrigiert – von bislang 165.000 Euro auf nun 175.000 Euro. Gleichzeitig steigen auch die Kosten für den Bezug von Fernwasser. Eine weitere Anpassung soll deshalb mit der nächsten Gebührenkalkulation im kommenden Jahr erfolgen. Kämmerer Geisendörfer machte deutlich, dass diese Mehrkosten letztlich an die Bürgerinnen und Bürger weitergegeben werden müssten – auch wenn dies innerhalb relativ kurzer Zeit zu einer weiteren Erhöhung führen könnte.

Im Vermögenshaushalt wurden ebenfalls einige Maßnahmen berücksichtigt. So sind unter anderem 20.000 Euro Zuschuss für die Sanierung des Kirchendachs eingeplant. Auch für eigene Kläranlagen, etwa in Oberfembach, sowie für den dortigen Kanal wurden Mittel vorgesehen.

## Lob für Engagement rund um neue Ruhebank

Vor der Verabschiedung der ausscheidenden Gemeinderäte sprach Bürgermeister Schneider noch ein besonderes Lob an Siegfried Birkicht, Andreas Roth und Stefan Sprenger aus. Die drei hatten sich um eine neue Ruhebank mit Tisch und Dach verdient gemacht. Birkicht hatte zudem die Oberfläche des Tisches wieder instand gesetzt, nachdem dieser durch ausgedrückte Zigaretten beschädigt worden war.

Ein Hinweisschild soll künftig auf die neue Sitzgelegenheit aufmerksam machen, die besonders Wanderer zu einer Rast einladen soll. Schneider zeigte sich sehr angetan: Die Anlage sehe toll aus und passe hervorragend an den gewählten Standort. Birkicht brachte zusätzlich die Idee ins Spiel, aus vorhandenem Restholz noch eine weitere Bank zu bauen.

## Bürgermeister verabschiedet langjährige Gemeinderäte

Im Anschluss dankte Schneider den Gemeinderäten, die künftig nicht mehr dem Rat angehören werden. Sie hätten die Gemeinde über Jahre hinweg mit großem Engagement, Loyalität und Verantwortungsbewusstsein mitgeprägt.

Besonders würdigte er Peter Schindler, der seit 2002 dem Gemeinderat angehörte und seit 2018 das Amt des Zweiten Bürgermeisters innehatte. Schneider hob hervor, dass Schindler stets ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger gehabt und sich zugleich mit Nachdruck für seinen Ortsteil eingesetzt habe.

Als echtes „Urgestein“ bezeichnete der Bürgermeister Siegfried Birkicht, der seit 1996 im Rat saß. Trotz mancher kontroverser Diskussionen habe man am Ende immer gemeinsame Lösungen gefunden, sagte Schneider. Birkicht selbst blickte ebenfalls positiv auf die Zeit zurück. Gerade unterschiedliche Meinungen machten die Arbeit im Gemeinderat aus, betonte er. Da ihm die Wanderwege besonders am Herzen liegen, könne er sich gut vorstellen, diese auch künftig weiter zu betreuen.

Andreas Roth, seit 2008 Mitglied des Gemeinderats, wurde als zuverlässiger Anpacker gewürdigt. Schneider erinnerte dabei besonders an das große Projekt rund um den Bahnhof Hagenbüchach, für das die Gemeinde 2016 mit dem Staatspreis ausgezeichnet wurde. Roth hatte sich dort intensiv in den Umbau eingebracht, Abläufe organisiert und viele Aufgaben übernommen. Seine Botschaft zum Abschied fiel klar aus: Wenn Hilfe gebraucht werde, sei er weiterhin da.

Auch Bauhofleiter Alexander Neubauer, der seit 2014 dem Gemeinderat angehörte, wurde verabschiedet. Schneider beschrieb ihn als Ansprechpartner für viele Anliegen – und zugleich als jemanden, der oft auch Kritik abbekam, weil manche Bürger keinen Unterschied zwischen seiner Tätigkeit im Bauhof und seinem Ehrenamt im Gemeinderat gemacht hätten.

Ebenfalls verabschiedet wurde Josef Glania, der seit 2014 dem Gremium angehörte. Der Bürgermeister lobte besonders seine guten Kontakte, die der Gemeinde bei verschiedenen Projekten zugutekamen. Glania selbst erklärte, dass ihm die Arbeit im Rat viel gegeben habe. Den neuen Mitgliedern wünschte er ein glückliches Händchen für ihre Aufgaben.

Zum Abschluss äußerte Bürgermeister Schneider die Hoffnung, dass sich auch die ausgeschiedenen Räte weiterhin mit Herzblut für Hagenbüchach engagieren werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Haushalt ohne große Debatte, dafür mit viel Dankbarkeit zum Abschied – in Hagenbüchach zeigte sich einmal mehr, dass Kommunalpolitik oft nicht auf großen Bühnen stattfindet, sondern bei Schulzahlen, Wassergebühren, Wanderbänken und ganz viel Ehrenamt. Und manchmal sagt eine sauber reparierte Tischplatte fast genauso viel über eine Gemeinde aus wie ein Millionenhaushalt.

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Markt Erlbach

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## DLRG Markt Erlbach leistet 890 Stunden für die Sicherheit im Rangaubad

Ohne sie wäre ein geordneter Badebetrieb kaum denkbar: Der DLRG-Ortsverband Markt Erlbach sorgt nicht nur dafür, dass Kinder sicher schwimmen lernen, sondern stellt auch Woche für Woche die Aufsicht im Rangaubad sicher. Bei der Hauptversammlung wurde deutlich, wie viel ehrenamtliches Engagement hinter dieser wichtigen Aufgabe steckt.

Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß würdigte die große Bedeutung des Ortsverbands für den Markt und besonders für das Rangaubad. Wie die Vorsitzende Carolin Haustein in ihrem Bericht ausführte, leisteten im Jahr 2025 insgesamt 17 Wachgänger, 16 Wachhelfer und sechs weitere Personen in Reserve in 41 Wochen rund 890 ehrenamtliche Stunden im Rangaubad. Besonders stark eingebracht haben sich dabei Judith Laumann und Thomas Feuerlein. Zusätzlich absolvieren derzeit zwei Wachhelfer in Markt Erlbach ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der DLRG.

Insgesamt wurden im Jahr 2025 genau 3529 Badegäste im Rangaubad registriert.

Auch bei der Schwimmausbildung zeigt sich die wichtige Rolle der DLRG in Markt Erlbach: Abgenommen wurden 18 Schwimmabzeichen in Bronze, 21 in Silber und sieben in Gold. Dazu kamen 28 „Seepferdchen“. Die Technische Leitung berichtete zudem, dass samstags Schwimmkurse für verschiedene Altersklassen angeboten werden. Montags stehen Kinder- und Jugendschwimmtraining sowie das Rettungsschwimmen 50plus auf dem Programm.

Sportlich war der Ortsverband ebenfalls aktiv. Schwimmerinnen und Schwimmer nahmen an den Ortsverbandsmeisterschaften sowie an den Bezirks- und Bayerischen Meisterschaften im Rettungsschwimmen teil.

Auch abseits des Beckens war bei der DLRG einiges geboten. Laut Vorsitzender unternahmen die Mitglieder unter anderem gemeinschaftliche Aktivitäten wie das Neujahrskegeln, die Teilnahme an der Bezirkstagung, Besuche im Landtag und in der Staatskanzlei, die Baumpflanz-Challenge sowie einen Schnupperkurs im Tauchen. Die Jugend beteiligte sich außerdem am Faschingsumzug und gestaltete ein Fenster am Bürgerhaus im Rahmen des Adventskalenders.

### Ehrenzeichen für langjährige Treue

Im Rahmen der Hauptversammlung wurden auch mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit ausgezeichnet.

**Gold für 50 Jahre Mitgliedschaft:**
Thomas Feuerlein, Hans Kräutlein, Monika Kress, Hermann Wendel

**Silber für 40 Jahre Mitgliedschaft:**
Armin Weißfloch, Andreas Haustein, Markus Popp

**Bronze für 10 Jahre Mitgliedschaft:**
Lilli Albert, David Feierabend, Kai Kerschbaum, Clara Laumann, Sophia Maneth, Sophie Zöcklein

Die Hauptversammlung zeigte einmal mehr: Die DLRG Markt Erlbach ist weit mehr als nur Wachdienst im Freibad. Sie ist Ausbildung, Gemeinschaft und ein unverzichtbarer Bestandteil des öffentlichen Lebens in Markt Erlbach.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn fast 900 Stunden ehrenamtlich zusammenkommen, dann ist das keine Randnotiz, sondern ein echtes Pfund für die ganze Marktgemeinde. Gerade in Zeiten, in denen Schwimmenlernen längst nicht mehr selbstverständlich ist, zeigt die DLRG Markt Erlbach, wie wichtig Vereine mit Herz, Verstand und Einsatzbereitschaft sind. Und ganz ehrlich: Wer dafür sorgt, dass Kinder schwimmen lernen und Badegäste sicher planschen können, hat sich mehr als nur ein Dankeschön verdient.

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Neustadt an der Aisch

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## NeustadtNacht 2026: Musik, Kultur und Kinderprogramm machen die Innenstadt zur Erlebnisbühne

Neustadt an der Aisch darf sich auf einen besonderen Abend freuen: Am Samstag, 9. Mai, lädt der Kulturverein Neustadt wieder zur NeustadtNacht ein. Mit mehr als 20 Gruppen an über zehn Spielorten soll sich die Innenstadt in einen lebendigen Treffpunkt für Kultur, Musik und Begegnung verwandeln. Besucherinnen und Besucher erwartet ein vielseitiges Programm für alle Generationen – vom Familiennachmittag bis zur stimmungsvollen Nachtführung.

Bereits am Nachmittag beginnt das Fest mit einem Kinderprogramm im Schlosshof. Von 15 bis 17.30 Uhr bieten die Museen im Alten Schloss laut Mitteilung unter anderem eine Foto-Rallye und Tanz im Saal an. Auch das Spielmobil, die Musikschule im Landkreis sowie der Kinderchor der evangelischen Kirche sorgen für Mitmachaktionen. Der Eintritt zum Kinderprogramm ist frei, Spenden sind willkommen.

Ab 17 Uhr startet dann das Abendprogramm auf dem Neustädter Marktplatz mit einer Vorführung der Tanzschule Wolf. Um 18 Uhr übernimmt „Katlanovski Express“ den musikalischen Auftakt und bringt mit Balkanklängen, starken Rhythmen und eindrucksvollen Melodien internationale Stimmung nach Neustadt. Anschließend verteilt sich das Programm auf die verschiedenen Spielorte in der Innenstadt.

Mit dabei ist unter anderem „6 auf Kraut“ mit improvisiertem Theater zwischen Komik und Poesie auf der Bühne im Torhaus. Das „Duo 10saitig“ präsentiert akustische Musik von Celtic Folk bis Weltmusik. Dekanatskantorin Anne Barkowski aus Bad Windsheim lässt mit Orgelwerken zwischen Filmmusik und Romantik besondere Klangräume entstehen.

Auch musikalisch ist die Bandbreite groß: „Bold“ bringt Rock- und Popsongs auf die Bühne, „Caretta Blu“ begeistert als Jazztrio mit Bossa Nova, Chansons und eigenen Titeln. „Five of a Kind“ stehen für jungen, facettenreichen Jazzgesang, während „Die Glamouretten“ Swing und nostalgischen Charme versprechen. „Hester“ verbindet Techno, Big-Band-Sound und Jazz zu einem ungewöhnlichen Mix, „Hussein & Felix“ schaffen einen musikalischen Dialog zwischen Saz und Klavier.

Das Gospeltrio „JES!“ setzt auf mitreißenden Gesang. „John Q Irritated“ kombiniert New-Orleans-Jazz mit groovigen Einflüssen und einer Prise 60er-Pop. „Jupiter Orbit Escape“ stehen für Singer-Songwriter-Folk mit Ecken und Kanten – mal weich, mal rockig. Ergänzt wird das Programm durch „Mäd Schick“ mit moderner Zauberkunst sowie „Svensday“, die mit gefühlvollen Songs und Gitarrenklängen besondere Momente schaffen wollen.

Ein fester Bestandteil der NeustadtNacht ist auch diesmal wieder die musikalische Nachtführung. Sie beginnt um 22 Uhr. Eine Nachtwächterin begleitet die Gäste entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren Türmen und erzählt dabei Geschichten aus der Stadt. Für den stimmungsvollen Abschluss auf dem Marktplatz sorgen die „Franconian Highlanders“ mit schottischen Dudelsackklängen.

Ausführliche Informationen gibt es online unter www.neustadtkultur.de sowie in den ausliegenden Programmheften. Vorverkaufsstellen in Neustadt sind der Weltladen am Plärrer, das Bekleidungshaus Seeg in der Bamberger Straße und der Greuther Teeladen in der Wilhelmstraße. Abendkassen befinden sich auf dem Marktplatz, an der Stadtkirche, am Gerichtsgarten und an der Bühne am Torhaus.

Die Veranstalter sind überzeugt, dass die NeustadtNacht 2026 erneut ein Fest der Vielfalt wird – für Familien, Musikliebhaber und alle, die Neustadt einmal von seiner besonders lebendigen Seite erleben wollen.

**Kommentar der Redaktion:** Wer sagt, in einer Kleinstadt sei abends nichts los, hat die NeustadtNacht entweder noch nie besucht – oder war zu früh wieder daheim. Zwischen Kinderprogramm, Jazz, Zauberei, Techno, Dudelsack und Nachtwächterin zeigt Neustadt einmal mehr, wie vielseitig Kultur vor der eigenen Haustür sein kann. Und ganz ehrlich: Wenn man an einem Abend vom Balkan-Sound bis zur mittelalterlichen Stadtmauer alles mitnehmen kann, dann ist das schon mehr als nur ein Termin im Kalender – das ist fast ein kleiner Kurzurlaub mitten in der Heimat.

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Neustadt an der Aisch

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## Baustellenkino in Neustadt: Großer Saal wird komplett modernisiert

Im Neustädter Kino wird aktuell nicht nur Filmgeschichte gezeigt, sondern auch kräftig umgebaut: Der große Saal 1 im Erdgeschoss ist derzeit eine echte Baustelle. Während dort entkernt, abgerissen und neu aufgebaut wird, läuft der Kinobetrieb in Saal 2 ganz normal weiter. Kinobetreiber Oliver Rögner hat ein klares Ziel: Schon bald sollen die Besucherinnen und Besucher deutlich mehr Komfort, bessere Sicht und ein modernes Kinoerlebnis genießen können.

Seit dem 20. April sind die Handwerker vor Ort im Einsatz. Im großen Saal wurde bereits die Erde für eine neue Bodenplatte ausgehoben, die Decke entfernt, die Unterkonstruktion abgebaut und der Putz von den Wänden geschlagen. Vom bisherigen Saal ist kaum noch etwas zu erkennen. Der neu geschaffene Raum zwischen Boden und Decke soll künftig für eine ansteigende Sitzkonstruktion genutzt werden. So soll jeder Gast freie Sicht auf die Leinwand haben – selbst dann, wenn direkt davor ein besonders groß gewachsener Kinofan sitzt.

Die Zeit drängt beim Umbau, denn Rögner möchte spätestens zum Start des neuen Eberhofer-Krimis fertig sein. Gleichzeitig läuft im Juli auch das Förderprogramm aus, aus dem das Projekt unterstützt wird. Das Neustädter Kino wurde noch rechtzeitig in das „Zukunftsprogramm Kino“ der Bundeszentrale für Kultur und Medien aufgenommen. Laut Rögner war der Fördertopf bereits eine halbe Stunde nach Freischaltung ausgeschöpft. Da vor allem Kinos in Städten unter 50.000 Einwohnern gefördert werden, gehört Neustadt genau zur Zielgruppe. Für den Umbau des Saals, der auf rund 150.000 bis 200.000 Euro geschätzt wird, hofft Rögner auf eine Förderung von 65 Prozent. Zusätzlich gibt es Unterstützung vom Bayerischen Film- und Fernsehfonds.

Seit Beginn der Bauarbeiten lebt Rögner praktisch im Kino. Sein Tag beginnt derzeit um 7 Uhr morgens und endet oft erst gegen 23 Uhr. Zehn Wochen Bauzeit sind maximal eingeplant. Zum Glück gehört zum Gebäude auch eine kleine Wohnung, sodass er nicht wirklich im Baustellenstaub übernachten muss. Denn neben dem Komfort für die Gäste soll das Kino auch energetisch fit für die Zukunft gemacht werden.

Oliver Rögner hatte das Kino 2011 übernommen, nachdem es zuvor rund fünf Jahre leer gestanden hatte. Ursprünglich wurde das Lichtspielhaus bereits 1918 in Neustadt eröffnet. Nun soll es Schritt für Schritt zukunftsfähig gemacht werden. Geplant war auch, die ehemalige Gaststätte „Fränkischer Hof“ in ein neues Kinofoyer umzuwandeln. Dieses Vorhaben liegt aktuell jedoch auf Eis, weil der Bauantrag noch nicht genehmigt ist und die dafür vorgesehene Förderung inzwischen verfallen ist.

Im Rahmen der aktuellen Sanierung werden auch energetische Maßnahmen umgesetzt. Geplant sind eine Boden- und Innendämmung sowie eine Klimatisierung des Kinosaals. Eine Wärmepumpe wurde bereits bei der Dachsanierung eingebaut, zudem ist eine Photovoltaikanlage installiert. Damit soll das Kino künftig übers Jahr sogar mehr Strom produzieren, als es selbst benötigt, und überschüssige Energie ins Netz einspeisen.

Für die Gäste bedeutet der Umbau vor allem: mehr Komfort. Ab Juni sollen bessere Sitze, eine angenehmere Atmosphäre, optimierte Akustik und freie Sicht auf die Leinwand geboten werden. Allerdings wird es dafür künftig weniger Plätze geben. Statt bisher 144 Sitzen wird Saal 1 nach dem Umbau nur noch 74 Plätze haben. Durch die neue ansteigende Tribüne gehen zusätzlich noch einmal einige Plätze verloren.

Bei den Arbeiten sind überwiegend regionale Handwerksbetriebe im Einsatz. Für spezielle Aufgaben wie Wandbespannung, Akustikdecken oder den Leinwandrahmen setzt Rögner auf Fachfirmen aus dem Kinobereich. Praktisch für die Bauplanung: Die Neustädter Kirchweih fällt genau in die Umbauphase. Während auf dem Festplatz gefeiert wird, kann im Kino ungestört gearbeitet werden.

Trotz aller Modernisierung soll der besondere Charme des über hundert Jahre alten Hauses erhalten bleiben. Viele bestehende Elemente, darunter auch alte Lampen, sollen später wieder in die neuen Räume integriert werden. Seit dem Kauf des Gebäudes schätzt Rögner das gesamte Investitionsvolumen auf rund 750.000 Euro. Ein kompletter Neubau auf der grünen Wiese wäre sicher einfacher gewesen, sagt er selbst. Doch ihm gehe es bewusst auch darum, das Leben in der Innenstadt zu stärken.

Denn für Rögner ist klar: Kino ist Kultur. Vom Mitmachkino für Kinder bis hin zum Seniorenprogramm soll das Angebot für alle Generationen attraktiv bleiben. Und wer jetzt denkt, wegen der Baustelle müsse man in Neustadt ganz auf Kino verzichten, liegt falsch: In Saal 2 laufen weiterhin Filme. Ein aktueller Geheimtipp des Kinobetreibers ist „Ein Sommer in Italien“, eine deutsche Dokumentation über den WM-Titel der deutschen Nationalmannschaft im Jahr 1990.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer in Neustadt ins Kino geht, bekommt bald offenbar nicht nur Popcorn und Film, sondern auch ein ordentliches Upgrade. Dass ein traditionsreiches Haus aus dem Jahr 1918 nicht einfach aufgegeben, sondern mit viel Einsatz modernisiert wird, ist für die Innenstadt ein starkes Signal. Gerade in Zeiten, in denen vielerorts Kulturangebote verschwinden, ist so ein Projekt alles andere als selbstverständlich. Und ganz ehrlich: Wenn man künftig selbst hinter einem Zwei-Meter-Mann noch freie Sicht auf die Leinwand hat, ist das fast schon eine kleine fränkische Sensation.

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Neustadt an der Aisch

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**Welche Bäume hat der Wald von morgen? Exkursion rund um Neustadt zeigt Wege aus der Klimakrise**

Wie sieht der Wald der Zukunft in unserer Region aus? Welche Baumarten kommen mit Hitze und Trockenheit besser zurecht – und wie kann der Waldumbau überhaupt gelingen, wenn Jungbäume knapp sind? Mit genau diesen Fragen hat sich jetzt eine Exkursion des Forums Zukunftswald rund um Neustadt an der Aisch beschäftigt. Dabei wurde deutlich: Der Wald von morgen wird anders aussehen als der, den wir heute kennen.

Schauplätze der Exkursion waren Wälder rund um die Kreisstadt Neustadt. Geleitet wurde der Tag von Dr. Christian Kölling, Bereichsleiter am Amt für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten Fürth-Uffenheim, gemeinsam mit seinen Mitarbeitern Gernot Käßer und Benedikt Siegel.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, steht der Waldumbau in Mittelfranken vor besonderen Herausforderungen. Die Region gilt wegen hoher Sommertemperaturen und vergleichsweise geringer Niederschläge sogar als „Bayerische Sahelzone“. Für die Wälder bedeutet das: Sie müssen an ein deutlich wärmeres und trockeneres Klima angepasst werden.

Dr. Kölling machte dabei klar, wie stark sich die Bedingungen in Zukunft verändern könnten. Bis zum Jahr 2100 werde sich das heutige Klima in Richtung Südfinnland verschieben, während bei uns zunehmend Verhältnisse wie in Südfrankreich oder Norditalien zu erwarten seien. Weil sich die natürliche Ausbreitung neuer Baumarten über viele Jahrhunderte hinziehen würde, müsse der Mensch nachhelfen.

In der Fachsprache nennt sich das „Assisted Migration“, also unterstützte Wanderung. Dabei werden gezielt Baumarten gepflanzt, die mit den künftigen Bedingungen besser zurechtkommen. Dazu zählen südliche Arten wie Edelkastanie, Atlaszeder und Zerreiche, aber auch heimische „Trockentalente“ wie Eiche, Elsbeere und Vogelkirsche.

Ein großes Problem beim Waldumbau sei allerdings der Mangel an Jungbäumen. Als mögliche Lösung stellte Kölling ein besonderes Pflanzverfahren vor: das sogenannte Nelderrad. Anders als bei klassischen Pflanzreihen werden die Bäume dabei kreisförmig gesetzt. Im inneren Bereich stehen die sogenannten Spielerbäume, außen herum die Trainerbäume. Diese bedrängen die inneren Bäume leicht und fördern so deren Wachstum.

Bei den Spielerbäumen handelt es sich meist um seltene und lichtbedürftige Arten. Die Trainerbäume bestehen dagegen aus heimischen, schattentoleranten Arten wie Rotbuche, Hainbuche oder Winterlinde. Ziel ist es, Samenbäume für die Zukunft zu schaffen, die später selbst zur Verbreitung klimastabiler Baumarten beitragen.

Ein Nelderrad umfasst nur 33 Bäume. Dadurch bleibt viel Platz für die natürliche Verjüngung – also für Bäume, die aus Samen direkt vor Ort aufwachsen. Diese Mischung aus gezielter Pflanzung und natürlichem Nachwuchs wird als „Anreicherungskultur“ bezeichnet. Wer sich das anschauen möchte: Mehrere solcher Nelderräder gibt es im Streitwald südöstlich von Neustadt.

Auch die Frage nach dem besten Standort für junge Zukunftsbäume spielte bei der Exkursion eine wichtige Rolle. Gepflanzt wird hier nicht im Schatten alter Bäume, sondern bewusst auf Freiflächen. Im Revier von Gernot Käßer gibt es dafür mehrere sogenannte Lochhiebe – Flächen von etwa 600 bis 900 Quadratmetern, auf denen alle Bäume entfernt wurden.

Nach den Erkenntnissen der Forstleute bieten diese Flächen gute Bedingungen für Jungbäume. Sie bekommen dort viel Licht, ohne gleich zu verbrennen, weil die umliegenden Randbäume je nach Sonnenstand wandernden Schatten spenden. Eine von Benedikt Siegel erstellte Grafik zeigte außerdem: In solchen Lochhieben steht an trockenen Tagen mehr Wasser zur Verfügung als im dichten Wald.

Der Grund dafür liegt auf der Hand: Ohne große Altbäume fehlt den jungen Pflanzen die Konkurrenz um Wasser. Zudem erreicht auch geringer Niederschlag den Boden besser, weil er nicht schon in den Baumkronen hängen bleibt oder dort verdunstet.

Wie ein möglicher Zukunftswald konkret aussehen kann, zeigte ein weiterer Exkursionspunkt im Privatwald eines Waldbesitzers. Dort konnten die Teilnehmer die mit rund 35 Metern höchsten Edelkastanien Bayerns besichtigen. Diese Bäume werden bereits beerntet. Aus ihren Samen werden junge Edelkastanien gezogen, die später in anderen Wäldern ausgepflanzt werden.

Trotz aller Fortschritte betonten Kölling und sein Team, dass beim Umgang mit neuen Baumarten noch längst nicht alle Fragen beantwortet seien. Deshalb setzt man auch auf den Austausch mit Forstfachleuten aus Unterfranken, Baden-Württemberg und Österreich. Diese Vernetzung sei wichtig, um Erfahrungen zu teilen – und um die Wälder fit für die Zukunft zu machen.

**Kommentar der Redaktion:**
Der Waldumbau klingt oft nach trockenem Fachthema – ist aber in Wahrheit eine der spannendsten Zukunftsfragen direkt vor unserer Haustür. Denn ob unsere Wälder in einigen Jahrzehnten noch Schatten spenden, Wasser speichern, Lebensraum bieten und auch wirtschaftlich genutzt werden können, entscheidet sich schon heute. Und ja: Wenn in Mittelfranken plötzlich Edelkastanien Karriere machen, merkt man, wie ernst die Lage wirklich ist. Trotzdem zeigt die Exkursion auch: Es gibt Ideen, Fachwissen und Menschen, die nicht nur zusehen, sondern handeln. Genau das braucht der Wald jetzt.

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**Gründen vor der Haustür: Unternehmer-WG in Neustadt lädt zum Reinschnuppern ein**

Wer schon länger mit dem Gedanken spielt, sich selbstständig zu machen, ein eigenes Projekt anzuschieben oder einfach einmal echte Gründerluft schnuppern möchte, bekommt im Mai in Neustadt a.d.Aisch eine gute Gelegenheit dazu. Im Rahmen der Bayerischen Gründungstage öffnet die Unternehmer-WG ihre Türen und zeigt, was vor Ort für Gründerinnen, Gründer und junge Unternehmen möglich ist.

Am **20. Mai 2026** findet ab **16:00 Uhr** ein **Tag der offenen Tür** in der Unternehmer-WG in der **Ansbacher Straße 34 in 91413 Neustadt a.d.Aisch** statt. Besucherinnen und Besucher können sich direkt vor Ort ein Bild vom Gründerzentrum machen und die verschiedenen Angebote kennenlernen – darunter **flexible Büros, Coworking-Plätze, ein Kreativraum und ein Community Space**.

Mit dabei sind außerdem mehrere Partner, die für **Kurzberatungen** zur Verfügung stehen. Vertreten sind unter anderem die **IHK, die Handwerkskammer, BayStartUP, AktivSenioren** sowie das **TTZ der Hochschule Ansbach**. Dabei geht es um Themen wie **Fördermöglichkeiten, Finanzierung und die ersten Schritte in die Selbstständigkeit**.

Ein zusätzliches Angebot gibt es vom **19. bis 21. Mai 2026**: In diesem Zeitraum ist sogar **kostenloses Probearbeiten** in der Unternehmer-WG möglich. Wer also nicht nur schauen, sondern das Umfeld direkt testen möchte, kann das Gründerzentrum ganz praktisch erleben.

Die **Anmeldung** läuft über **Julia Tschawdarow** per E-Mail an **wirtschaft@kreis-nea.de**.

Gerade für unsere Region ist so ein Angebot spannend: Nicht jeder Gründer sitzt in Nürnberg, Fürth oder Würzburg – gute Ideen entstehen auch zwischen Aisch, Aurach und Zenn. Und manchmal braucht es für den ersten Schritt eben nicht nur Mut, sondern auch einen Schreibtisch, WLAN und jemanden, der sagt: „Das könnte klappen.“

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Neustadt an der Aisch

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# Termine aus der Region: Schule, Sport und Musik

In Neustadt und Diespeck stehen in den kommenden Tagen gleich mehrere interessante Termine an: von der Anmeldung für die neue 5. Klasse an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule über das Training fürs Sportabzeichen bis hin zu einem musikalischen Nachmittag mit Tanz. Hier die wichtigsten Infos im Überblick.

## Anmeldung an der Bonhoeffer-Realschule in Neustadt

Für Eltern von Kindern aus der 4. Klasse wird es jetzt konkret: Die Anmeldung für die 5. Klasse an der Dietrich-Bonhoeffer-Realschule Neustadt für das Schuljahr 2026/2027 läuft ab dem heutigen Dienstag, 5. Mai, bis einschließlich Freitag, 8. Mai.

Die Anmeldung ist im Sekretariat jeweils von 8 bis 12 Uhr sowie von 13 bis 15 Uhr möglich. Die Schulverwaltung bittet darum, das Kind vorab online über die Homepage der Schule anzumelden. Weitere Informationen sowie den Link zur Online-Anmeldung finden Eltern unter:
**www.realschule-neustadt-aisch.de**

## Sportabzeichen-Training in Diespeck startet

Wer sich fit halten und vielleicht gleich das Deutsche Sportabzeichen ablegen möchte, bekommt in Diespeck wieder Gelegenheit dazu: Der DTV Diespeck bietet ab dem heutigen Dienstag, 5. Mai, ein wöchentliches Training an.

Nach Angaben des Vereins stehen dabei Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination auf dem Programm. Mitmachen können Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Treffpunkt ist bei schönem Wetter jeweils um 18.30 Uhr auf der Anlage des Diespecker Sportzentrums.

Weitere Informationen gibt es bei
**Hans Kreß** unter **09101/75382408**
und bei **Andi Schmitt** unter **09161/2899**.

## Tanz in den Mai im Johann-Gramann-Haus

Musikalisch wird es am morgigen Mittwoch, 6. Mai, in Neustadt: Die Musikantenschänke gestaltet gemeinsam mit **„DieDiedschi“** ein Wunschkonzert im Saal des Neustädter Johann-Gramann-Haus.

Beginn ist um **14.30 Uhr**. Dann darf nicht nur musiziert, sondern auch getanzt werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal sind es genau diese Termine, die das Leben vor Ort ausmachen: morgens Schulorganisation, abends Sportplatz und zwischendurch noch Musik und Tanz. Neustadt und Umgebung zeigen mal wieder, dass in der Region mehr los ist, als man auf den ersten Blick denkt — man muss nur hinschauen.

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Neustadt an der Aisch

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**Radfahrer bei Abbiegeunfall in Neustadt schwer verletzt**

Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Vormittag in Neustadt an der Aisch ereignet. Im Bereich Markgrafenstraße/Ecke Forchheimer Straße kam es laut Polizei zu einer Kollision zwischen einem Auto und einem Fahrradfahrer. Der Radfahrer wurde dabei schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei wollte gegen 10 Uhr ein 59-jähriger Autofahrer aus Diespeck an der Kreuzung nach links in die Forchheimer Straße abbiegen. Dabei übersah er offenbar einen ebenfalls 59-jährigen Radfahrer aus Diespeck. Es kam zum Zusammenstoß, wodurch der Zweiradfahrer auf die Fahrbahn stürzte.

Der Autofahrer leistete umgehend Erste Hilfe und versorgte den Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes und des Notarztes. Der Radfahrer, der nach Polizeiangaben keinen Helm trug, wurde nach der Erstversorgung mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus gebracht.

Das Fahrrad wurde bei dem Unfall stark beschädigt. Am Auto entstand ein leichter Sachschaden im vierstelligen Bereich.

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Markt Erlbach

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# Söder besucht Windpark-Baustelle bei Markt Erlbach

**Prominenter Besuch in Linden:** Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat sich bei Markt Erlbach ein Bild vom Baufortschritt der beiden Windenergieanlagen im Bürgerwindpark Linden-Hohenroth gemacht. Rund 300 Gäste nutzten die Gelegenheit, die Großbaustelle aus nächster Nähe zu erleben – inklusive Einblick in den Turm, Blick auf die Rotorblätter und den eingesetzten Großkran.

Auf dem Gelände im Wald informierte sich Söder gut eine Stunde lang über das Projekt. Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Bundestagsabgeordneter Tobias Winkler, die Landtagsabgeordneten Werner Stieglitz und Gabi Schmidt, Markt Erlbachs Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß, Trautskirchens Bürgermeister Werner Wirth sowie Regierungspräsidentin Dr. Kerstin Engelhardt-Blum und weitere kommunale Vertreter.

In seinem Statement bezeichnete der Ministerpräsident das Vorhaben als ein **„echtes Vorzeigeprojekt“**. Die beiden Anlagen sollen künftig rund **4500 Haushalte** mit Strom versorgen. Söder betonte, erneuerbare Energien stünden für **Unabhängigkeit, Klimaschutz und Versorgungssicherheit**. Bayern sei bei Photovoltaik, Wasserkraft, Biomasse und Geothermie bereits stark aufgestellt, bei der Windkraft wolle man nun weiter aufholen.

Nach Angaben Söders setzt die Staatsregierung dabei auch auf mehr Bürgerbeteiligung und zusätzliche Flächen im Staatswald. Bis zum Jahr **2030** sollen in Bayern rund **1000 neue Windenergieanlagen** entstehen. Seine Rede beendete er mit den Worten: **„Möge der Wind wehen und der Strom fließen.“**

Für einen lockeren Moment sorgte die Veranstaltung ebenfalls: Die Ortsburschen und -madli aus Linden nutzten den Besuch des Ministerpräsidenten für ein gemeinsames Gruppenfoto – passend einen Tag vor dem Start ihrer Kerwa. Bereits zu Beginn hatte Moderator Tom Meiler mit einem eigens eingespielten Lied über den Windpark für Schmunzeln gesorgt. Söder meinte dazu, es sei das erste Lied, das er je über Markt Erlbach gehört habe.

Im Anschluss konnten sich die Besucher die Baustelle genauer erklären lassen. Reinhold Zeilinger, Geschäftsführer der Naturenergie Zeilinger GmbH, machte dabei deutlich, worauf es bei dem Projekt ankommt: **„Die Initiative kam von den Menschen vor Ort – und genau deshalb entsteht hier Bürgerwind.“**

Auch Katrin Held, ebenfalls Geschäftsführerin der Naturenergie Zeilinger GmbH, zeigte sich zufrieden mit dem Verlauf des „Spatenstichs 2.0“. Gleichzeitig blickt sie optimistisch auf die nächsten Schritte: **Mitte des Jahres** soll der erste Strom ins Netz fließen. Für interessierte Bürgerinnen und Bürger bestehe weiterhin die Möglichkeit, sich für eine Beteiligung am Projekt anzumelden.

Auf der Baustelle geht es derweil mit großen Schritten weiter. Wenn Wind und Wetter mitspielen, sollen die ersten Rotorblätter montiert werden. Gebaut wird in sogenannter **Einzelblatt-Montage**. Das spart zwar Platz auf der Baustelle, bedeutet aber auch, dass pro Tag nur ein oder zwei Rotorblätter installiert werden können. Aus der Ferne dürfte das trotzdem – oder gerade deshalb – ein spektakulärer Anblick werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Ministerpräsident auf eine Baustelle im Wald kommt, ist das schon ein Zeichen: Windkraft ist längst kein Randthema mehr, sondern mitten in der Region angekommen. Spannend ist vor allem, dass hier nicht irgendein Großprojekt von außen umgesetzt wird, sondern eines mit Bürgerbeteiligung und lokalem Bezug. Und Hand aufs Herz: Ein Windrad ist vielleicht nicht so romantisch wie ein alter Kirchturm – aber wenn am Ende 4500 Haushalte Strom bekommen, darf es sich ruhig auch ein bisschen drehen.

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Emskirchen

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**Schwerer Unfall bei Emskirchen: Auto überschlägt sich mehrfach auf der Staatsstraße nach Brunn**

Ein schwerer Verkehrsunfall hat am Maifeiertag auf der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und dem Ortsteil Brunn für einen größeren Einsatz von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei gesorgt. Ein Auto kam aus noch ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, überschlug sich mehrfach und blieb schwer beschädigt im Graben liegen. Dabei wurde die Beifahrerin schwer verletzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 28-jähriger Autofahrer von Emskirchen in Richtung Brunn unterwegs, als er nach einer Linkskurve aus bislang unklaren Gründen nach rechts in den Straßengraben geriet. Das Fahrzeug wurde daraufhin über die Straße geschleudert, überschlug sich mehrfach und kam schließlich auf der gegenüberliegenden Straßenseite im Graben zum Stillstand.

Der 28-jährige Fahrer erlitt leichte Verletzungen. Seine 30 Jahre alte Beifahrerin wurde bei dem Unfall schwer verletzt.

Die Feuerwehr Emskirchen übernahm während der Unfallaufnahme die Sperrung der Staatsstraße, stellte den Brandschutz sicher und betreute die Verletzten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes. Das berichtete Kreisfeuerwehrsprecher Rainer Weiskirchen. Neben einem Rettungswagen und einer Notärztin wurde auch ein Rettungshubschrauber zur Einsatzstelle alarmiert.

Auf Anweisung der Notärztin musste die Feuerwehr zur schonenden Rettung der schwer verletzten Beifahrerin das Dach des Unfallwagens mit hydraulischem Rettungsgerät entfernen. Anschließend wurde die Frau mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.

Zur Klärung der genauen Unfallursache wurde zudem ein Gutachter an die Unfallstelle hinzugezogen.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Einsätzen nicht Zustimmung zum Geschehen, sondern lediglich, dass der Beitrag lesenswert ist.

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alle

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**Marktplatzfest in Neuhof an der Zenn: Ein Sonntag voller Musik, Genuss und Begegnung**

Neuhof an der Zenn lädt am Sonntag, 10. Mai 2026, wieder zum beliebten Marktplatzfest ein. Von 10:30 bis 18:00 Uhr erwartet die Besucherinnen und Besucher ein abwechslungsreicher Tag mit Vereinsleben, Musik, Kinderprogramm, Kunst, Handwerk und vielen kulinarischen Angeboten. Wer Lust auf fränkisches Flair, buntes Markttreiben und ein gemütliches Miteinander hat, sollte sich diesen Termin vormerken.

Los geht es um 10:30 Uhr mit dem Festgottesdienst. Anschließend verwandeln sich Marktplatz und Schlosshof in einen lebendigen Treffpunkt für Jung und Alt. Auf die Gäste warten zahlreiche Stände mit Handgemachtem, kreativen Ideen, Vorführungen und fränkischen Spezialitäten. Auch im Schlossgarten gibt es mit Kunst und Handwerk viel zu entdecken – ganz nach dem Motto: „Ein Markt, den man sich merkt!“

Für beste Unterhaltung sorgt ein musikalisches Bühnenprogramm. Dazu kommen Führungen durch die historische Synagoge und die Zehntscheune, die Ausstellung des Kunstvereins sowie ein großes Kinderprogramm mit Wettbewerben und Aktionen zum Mitmachen. Kulinarisch ist ebenfalls einiges geboten – von herzhaft bis süß.

Der Eintritt ist frei.

Wichtig für die Anreise: Parkplätze stehen am Ortsrand zur Verfügung, von dort ist es nur ein kurzer Fußweg zum Festgelände. Die Veranstalter bitten darum, die ausgewiesenen Parkplätze zu nutzen, denn der Marktplatz bleibt autofrei.

**Kommentar der Redaktion:**
Das Marktplatzfest in Neuhof an der Zenn ist jedes Jahr eine schöne Gelegenheit, die Vielfalt vor Ort zu erleben. Vereine, Kultur, Kinderprogramm, gutes Essen und ein historisches Umfeld – mehr fränkischer Sonntag geht fast nicht. Und ganz ehrlich: Wenn es Kunst, Bratwurst und Musik an einem Ort gibt, ist das für viele schon fast ein Feiertag.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadt an der Aisch schließt Wärmeplanung ab – über 400 Bürger haben mitgewirkt**

Wie soll in Neustadt an der Aisch künftig geheizt werden – klimafreundlich, bezahlbar und zugleich verlässlich? Mit genau dieser Frage hat sich die Stadt in den vergangenen Monaten intensiv beschäftigt. Nun ist die Kommunale Wärmeplanung abgeschlossen – und die Bürgerinnen und Bürger hatten dabei ein deutliches Wort mitzureden.

Nach Angaben aus dem Rathaus haben sich im Laufe des Verfahrens mehr als 400 Menschen mit Anregungen, Ideen und Rückmeldungen eingebracht. Die Stadtverwaltung bedankt sich ausdrücklich für diese Beteiligung. Die Hinweise aus der Bevölkerung seien eine wertvolle Unterstützung für die Ausarbeitung der Planung gewesen.

Für viele Haushalte ist das Thema von großer Bedeutung. Steigende Energiekosten, Fragen zur künftigen Heiztechnik und der Wunsch nach mehr Klimaschutz beschäftigen Mieter ebenso wie Eigentümer. Die nun abgeschlossene Wärmeplanung soll aufzeigen, wie Neustadt an der Aisch in den kommenden Jahren die Wärmeversorgung strategisch weiterentwickeln will.

Ganz abgeschlossen ist das Thema damit allerdings nicht. Die Stadt weist darauf hin, dass die Kommunale Wärmeplanung regelmäßig überprüft und alle fünf Jahre fortgeschrieben werden soll. So kann kontrolliert werden, ob die gesetzten Ziele erreicht werden und wo möglicherweise nachgebessert werden muss.

Auch künftig sollen Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit haben, sich einzubringen. Denn Wärmeplanung, Energieversorgung und Klimaschutz bleiben zentrale Themen für die Stadtentwicklung in Neustadt an der Aisch.

**Kommentar der Redaktion:**
Wärmeplanung klingt erst einmal trocken – fast so spannend wie der Blick in den Heizungskeller. Tatsächlich steckt dahinter aber eine der wichtigsten Zukunftsfragen für Städte und Gemeinden. Denn am Ende geht es nicht nur um Rohre, Netze und Technik, sondern ganz konkret um die Frage: Was kommt die Menschen das Heizen morgen noch? Dass sich in Neustadt über 400 Bürger beteiligt haben, zeigt: Das Interesse ist da. Und das ist auch gut so – denn wenn es um Wärme geht, sollte am Ende nicht nur die Politik ins Schwitzen kommen.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Markt Erlbach

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**Markt Erlbach: Kleiderstübchen spendet drei neue Bänke für den Friedhof**

Still, engagiert und ohne viel Aufhebens: Das Kleiderstübchen in Markt Erlbach zeigt seit Jahren, wie man mit ehrenamtlichem Einsatz ganz konkret etwas für die Gemeinschaft bewirken kann. Nun hat das Team drei Bänke für den Friedhof gespendet – ein kleines, aber sichtbares Zeichen für mehr Aufenthaltsqualität an einem besonderen Ort.

Der Friedhof in Markt Erlbach ist zum Jahreswechsel in das Eigentum der politischen Gemeinde übergegangen. Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß begrüßte die Spende sehr, gerade weil dort in den kommenden Jahren noch größere Aufgaben und Investitionen anstehen. Mit den neuen Sitzgelegenheiten sei nun zumindest schon eine erste Verbesserung umgesetzt worden.

Kreß betonte, dass der Friedhof nicht nur Gedenk- und Ruhestätte sei, sondern auch ein Ort der Ruhe und des Innehaltens. In gewisser Weise erfülle er sogar eine Parkfunktion. Vor allem in den Sommermonaten sei er für viele Menschen auch ein Treffpunkt – etwa beim Gießen der Gräber. Mit einem Augenzwinkern stellte die Bürgermeisterin fest: „Da sieht man mehr Leute als beim Einkaufen.“

Auch das Kleiderstübchen selbst war Thema des Austauschs. Die Bürgermeisterin erklärte, sie habe weiterhin im Blick, dass sich das Team mehr Raum für die Präsentation der gut erhaltenen, gespendeten Kleidung wünschen würde. Doch passende Räume zu finden, sei schwierig. Die Ehrenamtlichen machten deutlich: „Wenn wir es bezahlen müssen, können wir es uns nicht leisten.“

Außerdem regten die Vertreterinnen des Teams an, bei den Führungen für Neubürgerinnen und Neubürger künftig auch auf das Rangau-Kleiderstübchen hinzuweisen. Dieses befindet sich hinter einem Nebeneingang der Rangauhalle und liegt ohnehin auf dem Weg der Ortsführungen am Hallenbad vorbei.

Das Kleiderstübchen gibt es inzwischen seit elf Jahren. Ursprünglich war es gegründet worden, um Geflüchtete mit günstiger Kleidung zu versorgen. Inzwischen richtet sich das Angebot an alle Interessierten. Wegen der beengten Platzverhältnisse freut sich das Team inzwischen sogar oft noch mehr über Menschen, die Kleidung oder Accessoires mitnehmen, als über neue Spenden.

Neben der Geldspende für die drei Friedhofsbänke gab es zuletzt auch eine größere Kleiderspende für die Ukrainehilfe in Neustadt. So konnte zugleich wieder Platz für neue Ware geschaffen werden. Obwohl Kleidung, Bettwäsche und andere Textilien im Kleiderstübchen günstig angeboten werden, kommt durch die ehrenamtliche Arbeit immer wieder ein ansehnlicher Betrag zusammen. Dieses Geld fließt in der Regel an Initiativen in der Region.

Diesmal entschied sich das Team dafür, die Aufenthaltsqualität auf dem Friedhof zu verbessern. Zugleich steht das Kleiderstübchen auch für nachhaltiges Handeln: Gut erhaltene Kleidung wird weiterverwendet, die Umwelt geschont – und Menschen mit kleinerem Budget bekommen die Möglichkeit, dennoch schöne und praktische Dinge zu erwerben.

**Kommentar der Redaktion:**
Das ist genau die Art von Engagement, die oft leise daherkommt, aber im Alltag viel bewirkt. Drei Bänke sind auf den ersten Blick keine Riesenschlagzeile – für einen Friedhof als Ort der Erinnerung, der Begegnung und des Durchatmens aber eine sehr sinnvolle Verbesserung. Und das Kleiderstübchen zeigt einmal mehr: Wer Secondhand unterstützt, tut nicht nur dem Geldbeutel etwas Gutes, sondern oft auch gleich noch der Region, der Umwelt und dem sozialen Miteinander. Manchmal steckt eben in einer gespendeten Jacke mehr Gemeinsinn als in mancher großen Ankündigung.

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Neustadt an der Aisch

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**FG Geißbock Neustadt startet mit Rückenwind ins 73. Vereinsjahr**

Mit einem Augenzwinkern, klaren Zahlen und viel Stolz auf das Geleistete hat die Neustädter Fastnachtsgesellschaft Geißbock bei ihrer Hauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Der Verein steht wirtschaftlich solide da, wächst weiter durch starke Nachwuchsarbeit und kann auf eine Session mit großem Zuspruch und viel Engagement bauen.

„Unser Verein geht ins 73. Jahr, das heißt, wir sind offiziell kein junger Hüpfer mehr, aber auch noch lange kein Pflegefall“, brachte Vorsitzende Sylvia Seeberger die Lage der FG Geißbock treffend auf den Punkt.

Für das Geschäftsjahr 2025 konnte die Gesellschaft nach ihren Worten ein positives Ergebnis verbuchen. Die FG Geißbock stehe „auf festen Beinen und auf sicherem Boden“. Einen wichtigen Anteil daran habe auch die kontinuierliche Nachwuchsarbeit.

In ihrem Rückblick erinnerte Seeberger an insgesamt 20 Veranstaltungen und Aktivitäten. Dazu zählten unter anderem das Weinfest, der Geißbocktanz, der Heimatfestumzug, das Zeltlager des Fastnachtsverbands Franken sowie das Trainingslager für Jugendgarde und Tanzmariechen. Einen besonderen Erfolg konnte Lina Kiehl verbuchen: Sie erreichte in ihrer Altersklasse in der Einzelbütt den 1. Platz.

Auch Präsident Holger Wesp zog eine sehr positive Bilanz. Die Session 2025/2026 sei „ein voller Erfolg in allen Bereichen“ gewesen, rund 2500 Gäste hätten die Veranstaltungen der Neustädter Fastnachtsgesellschaft besucht.

Der Verein zählt derzeit 350 Mitglieder, davon sind 150 aktiv im Einsatz. Zum umfangreichen Programm tragen unter anderem das Prinzenpaar mit Hofstaat, die Wieberle, Kinder- und Jugendgarde, das Tanzmariechen-Paar, die Geißleingarde, die Showtanzgarde, „The Wums 2.0“, die Hupfer, Büttenredner, Gesangsgruppen, Elferräte, Ersatzelferräte und der Jungelferrat bei.

Nach mehr als 70 Jahren Vereinsgeschichte kann die FG Geißbock auf beeindruckende Zahlen zurückblicken: Insgesamt 133 Elferräte, 50 Kinderprinzenpaare seit 1975, 50 Jahre Kindergarde, 45 Jahre Jugendgarde und 30 Jahre Weiberfasching, ein Jubiläum, das im Jahr 2027 gefeiert werden soll.

Wie Wesp weiter ausführte, sei die Session von Beginn an hervorragend gelaufen – vom Einmeckern über die Narrendämmerung bis hin zu den verschiedenen Sitzungen für Jung und Alt. Besonders hob er hervor, dass das Programm mit den eigenen Aktiven von den Jüngsten bis zum Männerballett und zur Bütt breit und stark aufgestellt sei.

Bei den Neuwahlen wurden mehrere Vorstandsmitglieder in ihren Ämtern bestätigt. Vorsitzende bleibt Sylvia Seeberger, ihr Stellvertreter ist weiterhin Michael Eckendörfer. Schatzmeisterin ist Annika Frühwald, zweite Schatzmeisterin Ute Frühwald. Das Amt der Schriftführerin übernimmt weiterhin Tanja Mühlberger. Als Beisitzer wurden Claudia Kiehl und Niklas Steziwka bestätigt. Neu in der Vorstandschaft sind die Beisitzer Janina Fösel und Peter Eichner.

Im Rahmen der Versammlung wurden außerdem langjährige Mitglieder geehrt. Ihr Schnapszahljubiläum feierten Karl-Heinz Maier für 33 Jahre sowie Erika Bartl, Ute Frühwald, Gunter Fröbel, Sylvia Seeberger und Holger Wesp für 44 Jahre Vereinszugehörigkeit. Die Ehrung der FG in Gold für mindestens 15 Jahre aktive Zeit erhielten Tanja Mühlberger und Anika Münch. Silber für zehn Jahre aktives Engagement ging an Nadine Machetanz, Merle-Mie Mahr und Katrin Popp.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer bei 350 Mitgliedern und 150 Aktiven noch behauptet, Fastnacht sei nur ein bisschen Glitzer, Bütt und Helau, hat noch nie gesehen, wie viel Organisation, Herzblut und ehrenamtliche Arbeit hinter so einem Verein steckt. Die FG Geißbock zeigt einmal mehr: Tradition lebt nicht von allein – sie braucht Menschen, die anpacken. Und wenn ein Verein nach 73 Jahren wirtschaftlich stabil, personell breit aufgestellt und beim Nachwuchs so aktiv ist, dann darf man ruhig sagen: Der Geißbock meckert nicht nur – er liefert auch.

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Wilhelmsdorf

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**ASV Wilhelmsdorf: Sport, Gemeinschaft und eine neue Darts-Abteilung mit besonderem Namen**

Der ASV 1861 Wilhelmsdorf zeigt eindrucksvoll, wie Vereinsleben Generationen verbinden kann. Bei der aktuellen Versammlung wurde deutlich: Der Verein ist weit mehr als nur ein Anbieter sportlicher Aktivitäten. Mit 417 Mitgliedern leistet der ASV einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in Wilhelmsdorf – auf und neben dem Sportplatz.

„Hier wird Partnerschaft der Generationen gelebt“, fasste Wienand Schneider die sportlichen und kulturellen Aktivitäten des Vereins zusammen. Zustimmung bekam er dabei auch von Bürgermeister Rüdiger Probst, der die Bedeutung des ASV für das Gemeindeleben unterstrich. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, wäre die große Vielfalt an Angeboten ohne die Unterstützung der Gemeinde und zahlreicher Firmen nicht möglich. Dafür sprach Schneider ausdrücklich seinen Dank aus.

Der Verein bringt sich nicht nur im sportlichen Bereich ein, sondern ist auch bei örtlichen Veranstaltungen fest eingebunden – vom Weihnachtsmarkt bis zum Jubiläumsfest der Freiwilligen Feuerwehr.

Im Rahmen der Versammlung wurden auch langjährige Mitglieder geehrt. Seit 25 Jahren gehören Stephanie Ziegler, Helmut Förster und Tanja Matusiak dem ASV an. Auf 40 Jahre Mitgliedschaft kann Evi Meyer zurückblicken, die dafür ebenfalls eine Urkunde erhielt.

Positiv fiel auch der Blick auf die Finanzen aus. Kassier Egon Schlemmer wurde eine „sehr ordentliche Kassenführung“ bescheinigt. Bei der Gegenrechnung von Zweckbetrieb und wirtschaftlichem Bereich konnte für das vergangene Jahr sogar ein kleines Plus vermeldet werden. Insgesamt verfügt der ASV nach eigenen Angaben über ein solides Finanzpolster, mit dem anstehende Reparaturen an Gebäude und Anlagen gut gestemmt werden können.

Auch sportlich ist beim ASV einiges geboten. Im Bereich Breitensport reicht das Angebot von Badminton über Kinderturnen bis hin zu Rückenfitness – und alle Angebote werden laut Schneider gut angenommen. Die Radsportabteilung mit ihren 59 Mitgliedern konnte ebenfalls von zahlreichen Aktivitäten berichten.

Die Tennisabteilung hat trotz nachlassenden Interesses auch in diesem Jahr wieder eine Herrenmannschaft für die Medenspiele gemeldet, wie Jürgen Bassalig mitteilte. Besonders erfolgreich präsentiert sich weiterhin die Tischtennisabteilung: Mehr als 100 Mitglieder sind hier im Spielbetrieb aktiv. Ingrid Kleber berichtete von guten bis sehr guten Ergebnissen bei Verbandsspielen bis hin zur Bezirks- und Landesliga.

Ganz neu im Angebot ist die Abteilung Darts. Bei der Gründungsversammlung im Februar waren zunächst 14 Mitglieder dabei, inzwischen ist die Gruppe bereits weiter gewachsen. Sportbereichsleiter wurde Uwe Blaufelder. Ein erstes Turnier mit 19 Teilnehmenden hat bereits stattgefunden. Ab September ist die Abteilung offiziell mit vier Dartscheiben in der entsprechenden Liga gemeldet – und zwar unter dem ebenso ungewöhnlichen wie einprägsamen Namen: **„Darts- und Peperoni-spießfreunde Wilhelmsdorf“**. Der Name sei laut den Initiatoren Uwe Blaufelder, Oliver Segel und Stefan Färber spontan bei einer „ideengebenden Tagung in geselliger Runde“ in einem Wilhelmsdorfer Partykeller entstanden.

**Kommentar der Redaktion:**
So sieht lebendiges Dorfleben aus: Sport, Ehrenamt, Zusammenhalt – und offenbar auch genügend Kreativität für einen Darts-Namen, den man so schnell nicht vergisst. Der ASV Wilhelmsdorf zeigt, dass ein Verein viel mehr sein kann als Training und Wettkampf. Er ist Treffpunkt, Heimat und manchmal eben auch die Bühne für die besten Ideen, die nicht im Sitzungssaal, sondern im Partykeller entstehen.

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Emskirchen

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**Emskirchen: Sonderausstellung im Heimatmuseum dreht sich um Bier, Braukunst und regionale Geschichte**

Was macht Bier eigentlich so besonders – und welche spannende Geschichte steckt hinter dem jahrtausendealten Getränk? Antworten darauf gibt es zum Saisonauftakt im Emskirchener Heimatmuseum. Dort nimmt die Sonderausstellung **„Bier und Brauwesen“** die Besucherinnen und Besucher mit auf eine Reise durch Geschichte, Herstellung, Wirkung und regionale Besonderheiten rund um den Gerstensaft.

Am **Sonntag, 3. Mai**, ist die Ausstellung von **13 bis voraussichtlich 18 Uhr** im **Sitzungszimmer im ersten Obergeschoss** des Heimatmuseums in der **Hindenburgstraße 32** zu sehen. Laut zweitem Schriftführer **Wolfgang Bärnreuther** hat Bier in der modernen Welt zwar „etwas an Bedeutung verloren“, die Ausstellung zeigt aber eindrucksvoll, wie tief das Getränk über Jahrhunderte in Alltag, Kultur und Wirtschaft verwurzelt war.

Thematisiert wird unter anderem das **bayerische Reinheitsgebot**, das im Jahr **1516** von Herzog Wilhelm IV. und seinem Bruder Herzog Ludwig erlassen wurde. Auch kuriose Geschichten fehlen nicht: So wird berichtet, dass frisch gebrautes Fastenbier aus dem **Kloster Weißennohe** einst im Fass mit dem Ochsenkarren über die Alpen bis nach Rom gebracht wurde. Der Heilige Vater soll nach der Kostprobe gesagt haben: **„Wer solch ein grauslich Bier trinkt, ist ein wahrer Büßer.“** Das Kloster sei daraufhin für Jahrzehnte von einer Abgabe beziehungsweise Biersteuer befreit worden.

Die Ausstellung beleuchtet außerdem, wie früher Bier gebraut wurde. So musste Gerste zunächst zum Keimen gebracht werden, damit sich die enthaltene Stärke in löslichen Zucker umwandeln konnte. Dafür wurden die Körner angefeuchtet und rund zehn Tage warmgehalten. Auch der Blick über den Tellerrand fehlt nicht: In vielen Kulturen der Welt entstanden bierähnliche Getränke aus unterschiedlichen Getreidesorten – etwa aus **Hirse** in Afrika südlich der Sahara, aus **Reis** in China und Japan oder aus **Mais** in Nord- und Südamerika.

Interessant ist auch der Bezug zur Region: **Im Aischgrund und entlang der Aurach wurde früher ebenfalls Hopfen angebaut.** In Emskirchen und Umgebung wurde dafür viel Holz geschlagen, um daraus Hopfenstangen herzustellen und zu verkaufen. Nach dem Bau der Bahnlinie nutzte man diese ab etwa **1865** auch für den Transport nach Nürnberg, wo große Brauereien ansässig waren. Zudem geht die Ausstellung auf die frühere Verärgerung der Bevölkerung ein, wenn Brauer den Preis für die Maß Bier anhoben.

Ein weiteres Thema ist der Transport des Bieres, der mit der industriellen Herstellung von **Glasflaschen** deutlich erleichtert wurde. Damit stand ein idealer Behälter für Lagerung und Versand zur Verfügung. Ergänzt wird die Ausstellung durch zahlreiche Informationen über **örtliche Brauereien und Gaststätten**.

Wie Wolfgang Bärnreuther berichtet, stammt der Großteil der Exponate aus dem eigenen Fundus des Museums. Viele Stücke seien in den vergangenen 30 Jahren von Emskirchener Bürgerinnen und Bürgern überlassen worden. Einige Exponate seien jedoch erst vor wenigen Tagen hinzugekommen – und manches davon könnte nun dauerhaft im Museum bleiben.

**Weitere Öffnungstermine und Führungen**

Wer die Ausstellung am **3. Mai** nicht besuchen kann, hat dazu später noch Gelegenheit. Das Museum ist auch am **Samstag, 9. Mai**, im Rahmen des **Hoffestes des Musikzuges Emskirchen** geöffnet. Die Veranstaltung beginnt um **15 Uhr**, das Museum kann an diesem Tag von **15 bis 17 Uhr** besucht werden. Weitere Öffnungszeiten sind am **Sonntag, 7. Juni**, von **13 bis 18 Uhr** sowie letztmalig am **5. Juli** im Rahmen des **Emskirchener Marktfestes**.

Im Juli startet bereits die nächste Sonderausstellung unter dem Titel **„Faszination Glas“**. Diese wird bis in den Herbst gezeigt und ist jeweils **an jedem ersten Sonntag im Monat von 13 bis 18 Uhr** geöffnet.

Für kleinere Gruppen sind zudem **Themenführungen an Werktagen nach Vereinbarung** möglich. Interessierte können sich bei **Familie Bärnreuther** unter der Telefonnummer **09104/1033** melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Bier ist in Franken natürlich nie einfach nur ein Getränk – es ist ein Stück Kulturgeschichte, Dorfgespräch, Wirtschaftsfaktor und manchmal fast schon Glaubensfrage. Dass das Heimatmuseum Emskirchen dieses Thema mit regionalem Bezug aufgreift, dürfte viele interessieren. Und ganz ehrlich: Eine Ausstellung über Bier, bei der man auch noch etwas über Hopfen aus dem Aischgrund und päpstliche Bierkritik erfährt, klingt deutlich spannender als manch trockene Geschichtsstunde.

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Diespeck

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# Diespeck verabschiedet Gemeinderäte und Beauftragte – Rückblick auf eine besondere Wahlperiode

Zum Ende der öffentlichen Gemeinderatssitzung in Diespeck ist es noch einmal persönlich geworden: Mit Hartmut Mitländer und Florian Goßler wurden zwei ausscheidende Gemeinderäte offiziell verabschiedet. Bürgermeister Markus Helmreich nutzte die Gelegenheit aber nicht nur für Dankesworte, sondern auch für einen Rückblick auf eine Wahlperiode, die durch Corona, Rathausumbau und einen Wechsel an der Gemeindespitze alles andere als gewöhnlich war.

Helmreich sprach von einer „vielleicht sogar einzigartigen“ Amtszeit. Nur einen Tag nach der Kommunalwahl habe der erste Lockdown begonnen. Diskussionen mit Abstand, Entscheidungen unter Unsicherheit und Verantwortung in einer sich ständig verändernden Lage hätten die Arbeit des Gemeinderats geprägt. Trotzdem, so der Bürgermeister, sei das Gremium in dieser schwierigen Zeit stets handlungsfähig, sachlich und verantwortungsbewusst geblieben. Dass der Rat während der gesamten Periode nur ein einziges Mal im ursprünglichen Sitzungssaal tagte, lag später zusätzlich am Umbau des Rathauses.

## Lob für Zusammenhalt und Vertretung

Zu den besonderen Umständen gehörte auch der Wechsel an der Spitze der Gemeinde. Nach der Wahl von Dr. Christian von Dobschütz zum Landrat wurde Diespeck für dreieinhalb Monate vom zweiten Bürgermeister Roland Schmidt geführt. Dafür gab es von Helmreich ein ausdrückliches Sonderlob.

Seit dem 15. Oktober 2024 ist Markus Helmreich selbst im Amt. Die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat sei seither von Vertrauen geprägt. Gemeinsam habe man wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Als zentrale Projekte nannte er die dringend notwendige Sanierung der Abwasserleitungen, das kurz vor der Fertigstellung stehende Begegnungshaus, das Nahwärmenetz im Kernort sowie den Glasfaserausbau. Im Kernort sei dieser bereits umgesetzt, für die Ortsteile stehe die Vergabe bald an.

Dass alle 14 erneut angetretenen Gemeinderäte wiedergewählt wurden, wertete Helmreich als starkes Zeichen des Vertrauens und der Anerkennung für die geleistete Arbeit.

## Zwei neue Gesichter ab Mai

Mit dem Beginn der neuen Wahlperiode gibt es im Diespecker Gemeinderat nur wenig Veränderung. Mit Steffen Rupp und Petra Ixmeier kommen lediglich zwei neue Mitglieder hinzu. Nicht mehr zur Wahl angetreten waren Florian Goßler und Hartmut Mitländer.

Goßler gehörte dem Gremium eine volle Periode lang an, Mitländer war knapp ein Jahr später als Nachrücker in den Rat gekommen. Bürgermeister Helmreich würdigte beide für ihre faire und klare Art, ihre Meinung einzubringen, mitzudiskutieren und Entscheidungen mitzutragen – auch dann, wenn diese nicht leicht gewesen seien. Auch die Fraktionssprecher der anderen Fraktionen schlossen sich dem Dank an.

## Auch die Beauftragten wurden verabschiedet

Eine Besonderheit in Diespeck ist die große Zahl an Beauftragten, die viele Themenfelder innerhalb der Gemeinde abdecken. Auch sie wurden zum Ende der Wahlperiode verabschiedet. Wer weiterhin zur Verfügung steht, kann in der neuen Amtszeit erneut verpflichtet werden. Laut Helmreich haben die Seniorenbeauftragten, die noch nicht lange im Amt sind, sowie eine der Jugendbeauftragten bereits Bereitschaft signalisiert.

Bereits zu Beginn der Sitzung waren die ausscheidenden Gemeinderäte gemeinsam mit allen Beauftragten verabschiedet worden. Zum Erfahrungsaustausch hatte die Gemeinde sie außerdem zu einem kleinen Abendessen eingeladen.

## Das sind die Beauftragten in Diespeck

Als Jugendbeauftragte waren Petra Ixmeier, Renate Raab und Eva Stengel tätig. Dem Behindertenbeirat gehören Dieter Wittmer und Gunda Grüner an. Gewerbebeauftragter ist Florian Goßler. Um den Umweltschutz kümmerten sich Hartmut Mitländer und Reiner Guckenberger.

Ansprechpartner für Radwege ist Jürgen Rotter, für die Energiewende Gerhard Hofmann. Helmut Rupprecht ist für den Gewässerschutz zuständig. In Kulturfragen beraten Reinhard Stark und Ines Klier die Gemeinde. Für die Belange der älteren Diespeckerinnen und Diespecker setzen sich Brigitte Müller, Danuela Studtrucker und Hildegard Schmidt ein.

## Gemeinderat Diespeck in Kürze

### Packstation kommt – nur eben später
Bürgermeister Markus Helmreich hat nach eigenen Angaben mit der Post telefoniert. Bereits vor einem Jahr hatte der Gemeinderat eine Packstation genehmigt, gebaut wurde bislang aber noch nichts. Laut Post soll das Vorhaben jedoch weiterhin umgesetzt werden.

### Mobilfunkmast in Stübach: Zustimmung auch für Bodendenkmal-Prüfung
Die Deutsche Funkturm GmbH plant den Bau eines Mobilfunkmasts in Stübach. Dem Bauantrag hatte der Gemeinderat bereits in der Januarsitzung zugestimmt. Vor dem Bau ist nun noch eine denkmalrechtliche Überprüfung notwendig, um sicherzustellen, dass keine historischen Zeugnisse im Boden beschädigt werden. Auch dafür gab der Rat jetzt grünes Licht.

### Anhänger-Parken „Am Sachsenbach“ bleibt erlaubt
Immer mehr Autoanhänger werden nach Beobachtungen offenbar dauerhaft auf der geschotterten Fläche „Am Sachsenbach“ abgestellt. Darüber hatte sich eine Person bei der Gemeinde beschwert. Derzeit ist das Parken von Anhängern dort erlaubt. Um das zu ändern und mehr Platz für Autos zu schaffen, müsste zunächst ein Verbotsschild aufgestellt werden. Der Gemeinderat sprach sich jedoch dagegen aus. Ein zusätzliches Schild und vor allem die Kontrolle der Einhaltung erschienen dem Gremium zu aufwendig. Stattdessen hoffe man auf eine vernünftige Einigung untereinander.

## Kommentar der Redaktion
In Diespeck zeigt sich einmal mehr, dass Kommunalpolitik oft viel weniger aus großen Schlagzeilen und viel mehr aus langen Sitzungen, zähen Entscheidungen und verlässlicher Zusammenarbeit besteht. Gerade in einer Wahlperiode mit Corona, Unsicherheit und Übergang an der Gemeindespitze ist das keine Selbstverständlichkeit. Dass fast das komplette Gremium erneut gewählt wurde, ist da wohl das deutlichste Zeugnis. Und wenn jetzt noch die Packstation tatsächlich kommt, dann wäre das fast schon ein kleines kommunalpolitisches Wunder mit Sendungsverfolgung.

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**Abfallwirtschaft am 2. Mai geschlossen**

Wer am ersten Maiwochenende einen Besuch bei den Einrichtungen der Abfallwirtschaft im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim eingeplant hat, sollte seine Planungen noch einmal prüfen. Das Landratsamt weist darauf hin, dass am **Samstag, 2. Mai 2026**, **alle Einrichtungen der Abfallwirtschaft geschlossen** bleiben.

Die Abfallwirtschaft bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis. Wer also an diesem Tag Entsorgungen, Anlieferungen oder andere Anliegen rund um die Abfallwirtschaft erledigen wollte, sollte auf einen anderen Termin ausweichen.

**Kommentar der Redaktion:**
Kurz gesagt: Am 2. Mai bleibt in Sachen Abfallwirtschaft im Landkreis die Tür zu. Also besser nicht erst am Samstag feststellen, dass der Kofferraum noch voll ist. Ein kleiner Blick in den Kalender kann da Nerven sparen.

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027: Dauerkarten-Vorverkauf startet mit Frühbucherpreis**

Wer die Bayerische Landesgartenschau 2027 in Bad Windsheim nicht nur einmal, sondern immer wieder erleben möchte, sollte sich diesen Termin vormerken: Ab dem **29. April 2026** startet der Dauerkarten-Vorverkauf. Bis zum **3. Oktober 2026** gibt es die Karten zum deutlich vergünstigten Early-Bird-Preis. Damit können sich Besucherinnen und Besucher schon jetzt ihren Zugang zu einem Großereignis sichern, das die Region über **158 Tage** hinweg begleiten wird.

Die Bayerische Landesgartenschau findet vom **29. April bis 3. Oktober 2027** in Bad Windsheim statt. Wer früh zugreift, spart dabei ordentlich: **Erwachsene** zahlen im Vorverkauf **70 Euro** statt später regulär **140 Euro**. **Begünstigte** erhalten die Dauerkarte für **60 Euro**, **Kinder und Jugendliche von 6 bis 17 Jahren** für **20 Euro**.

Der Verkauf läuft sowohl über den offiziellen **Onlineshop** als auch über ausgewählte **Vorverkaufsstellen**. Eine Übersicht der teilnehmenden Verkaufsstellen soll ab dem **29. April 2026** auf der Internetseite **www.bad-windsheim2027.de** veröffentlicht werden.

Zu den begünstigten Personen zählen unter anderem Menschen mit einem **Grad der Behinderung ab 50**, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Studierende sowie Freiwilligendienstleistende zwischen **18 und 27 Jahren**. Ebenfalls ermäßigt werden Personen berücksichtigt, die **Arbeitslosengeld I oder II, Bürgergeld, Grundsicherung** oder Leistungen nach dem **Asylbewerberleistungsgesetz** beziehen. Bei bestimmten Merkzeichen im Schwerbehindertenausweis ist zudem eine **Begleitperson kostenfrei** mit dabei.

Wichtig zu wissen: Die Dauerkarten müssen nach dem Kauf **personalisiert** werden und sind **nicht übertragbar**. Die genauen Informationen dazu gibt es direkt im Kaufprozess.

Ein zusätzlicher Pluspunkt für alle Dauerkarten-Inhaberinnen und -Inhaber ist ein **kostenfreies Gutscheinheft**. Dieses soll zahlreiche Angebote, Vorteile und Aktionen aus **Bad Windsheim und der Region** bündeln. Geplant ist eine Auflage von mehr als **20.000 Exemplaren**. Damit soll die Landesgartenschau nicht nur auf dem Gelände selbst wirken, sondern auch Handel, Gastronomie, Hotellerie, Kultur und Tourismus in der Umgebung stärken.

Deshalb werden aktuell auch **Unternehmen aus Bad Windsheim und Umgebung** gesucht, die sich am Gutscheinheft beteiligen möchten. Angesprochen sind unter anderem **Einzelhandel, Museen, Vereine, touristische Ziele, Hotels und Gastronomiebetriebe**. Die Veranstalter rechnen mit mehr als **300.000 Besucherinnen und Besuchern**, rund **2.000 Veranstaltungen**, etwa **100 Ausstellern** und einer Ausstellungsfläche von **27 Hektar**.

Parallel dazu werden weitere **Vorverkaufsstellen** gesucht. Besonders gefragt sind zum Beispiel **Bäckereien, Lotto-Annahmestellen, Optiker** oder ähnliche Geschäfte, die den Ticketverkauf organisatorisch abwickeln können. Wer mitmacht, erhält offizielle Werbematerialien zur Gartenschau und wird zusätzlich über die Website und begleitende Printprodukte beworben.

Interessierte Unternehmen können sich per E-Mail an **ticketing@bad-windsheim2027.de** wenden.

Weitere Informationen gibt es unter **www.bad-windsheim2027.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Bad Windsheim macht ernst – und wer gern plant, kann jetzt schon den Gartenschau-Sommer 2027 ein Stück weit eintüten. Der Frühbucherpreis ist durchaus ein starkes Argument, gerade für alle aus der Region, die öfter vorbeischauen wollen. Und wenn das Gutscheinheft hält, was es verspricht, gibt’s neben Blumen, Beeten und Veranstaltungen vielleicht auch noch den einen oder anderen netten Bonus aus der heimischen Wirtschaft. Kurz gesagt: früh dran sein kann sich diesmal wirklich auszahlen.

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**Hohe Waldbrandgefahr in Bayern: Ministerin Kaniber warnt vor jeder Unachtsamkeit**

Die anhaltende Trockenheit sorgt aktuell in weiten Teilen Bayerns für eine angespannte Lage in den Wäldern. Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber ruft deshalb eindringlich zur Vorsicht auf: Schon eine achtlos weggeworfene Zigarette oder ein kleiner Funke könnten derzeit einen folgenschweren Waldbrand auslösen.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes gilt in vielen Regionen Bayerns bereits die zweithöchste Warnstufe vier von fünf. Für einzelne Gebiete wird sogar die höchste Waldbrandgefahrenstufe erwartet. Das Bayerische Landwirtschaftsministerium erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass seit dem 1. März im Wald ein Rauchverbot gilt – und dieses unbedingt eingehalten werden muss.

Besonders groß ist die Gefahr derzeit in lichten Kiefern- und Fichtenwäldern, an sonnigen Südhängen sowie in stark frequentierten Ausflugsgebieten. Auch Fahrzeuge können zum Problem werden: Heiße Katalysatoren von Autos oder Motorrädern können leicht entzündbaren Untergrund in Brand setzen. Deshalb sollte keinesfalls auf trockenem Gras oder anderen brennbaren Flächen geparkt werden.

Eine Entspannung der Lage ist vorerst nicht in Sicht. Regen ist laut Deutschem Wetterdienst in den kommenden Tagen nicht zu erwarten. Stattdessen bleibt es sonnig. Am Donnerstag werden in Nordbayern frühlingshafte 16 bis 20 Grad erwartet, im Süden 14 bis 18 Grad. Zum 1. Mai soll das Wetter in Bayern sogar nahezu ideal werden – mit wolkenlosem Himmel und Temperaturen von bis zu 25 Grad in Franken. Die Nächte bleiben allerdings teils noch kühl, örtlich ist sogar Bodenfrost möglich.

Wer also in den nächsten Tagen in Waldnähe unterwegs ist, sollte besonders aufmerksam sein. Offenes Feuer, Rauchen und unachtsames Verhalten können in der derzeitigen Wetterlage schnell gefährlich werden. Gerade in unserer Region mit vielen Wäldern, Spazierwegen und Ausflugszielen ist Vorsicht jetzt besonders wichtig.

**Kommentar der Redaktion:**
Sonne, Feiertag, Biergartenwetter – da zieht es viele Menschen raus in die Natur. Genau deshalb ist jetzt aber auch gesunder Menschenverstand gefragt. Der Wald ist aktuell kein Ort für Zigarettenkippen, Grillideen oder „da passiert schon nichts“-Gedanken. Ein Funke reicht, und aus einem schönen Frühlingstag wird schnell ein Großeinsatz. Also lieber Rücksicht statt Leichtsinn – dann bleibt der 1. Mai für alle in guter Erinnerung.

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