Autorenname: C. Pöschl

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Emskirchen

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# Als Emskirchen noch einen Segelflugplatz hatte

## Flugpioniere bauten sich ihren Traum vom Fliegen kurzerhand selbst

Emskirchen war einst Schauplatz einer fast vergessenen, aber faszinierenden Geschichte: In den frühen 1950er Jahren gab es südöstlich des Gemeindeweihers, dem vielen noch als „Tränkweiher“ bekannten Ort, tatsächlich einen Segelflugplatz. Dort hoben mutige Flugbegeisterte mit selbstgebauten Seglern ab – mit viel Idealismus, handwerklichem Können und einer großen Portion Abenteuergeist.

Darauf macht nun der Emskirchener Heimatverein aufmerksam. Alte Aufzeichnungen, Fotos, ein historischer Zeitungsbericht und Erinnerungen von Nachfahren der damaligen Beteiligten zeichnen das Bild einer Zeit nach, in der in Emskirchen nicht nur geträumt, sondern auch gebaut und geflogen wurde.

Als Start- und Landefläche diente eine Wiese in Richtung der Dürrnbucher Höhe. Wolfgang Bärnreuther vom Heimatverein berichtet, dass dort 1952 sogar ein erster Segelflugtag stattfand, der Tausende Besucherinnen und Besucher anzog. Begrüßt wurden sie damals vom damaligen Bürgermeister Konrad Schuler. Das Ereignis war so besonders, dass Schulkinder anschließend sogar Aufsätze darüber schreiben mussten.

Im Mittelpunkt der Geschichte stehen vor allem Michael Kerschbaum und Hans Maier. Wie aus einem alten Zeitungsartikel hervorgeht, bauten die beiden ein Hochleistungssegelflugzeug vom Typ „Gronau Baby II A“ – ein eleganter Einsitzer mit 13 Metern Spannweite. Laut dem damaligen Bericht entstand das Flugzeug in „entsagungsvoller, viele Monate währender harter Arbeit“, die praktisch die gesamte Freizeit der jungen Männer verschlang – oft bis tief in die Nacht und in die frühen Morgenstunden hinein.

Für ihren Traum investierten die Flugpioniere ihre Ersparnisse. Unterstützung kam von Freunden, Gönnern und örtlichen Förderern. Sogar eine Art Sponsoring gab es bereits: Auf den Flügeln war der Schriftzug der Emskirchener „Hirschenbräu“ zu sehen, die damals der Familie Schuler gehörte.

Auch weitere Emskirchener Familien waren mit der Fliegerei verbunden. So erinnern sich Nachfahren wie Friedrich Kerschbaum, Bernd Schuler, Robert Gellinger und Michael Kerschbaum an die Begeisterung ihrer Väter für das Fliegen. Michael Kerschbaum war im Zweiten Weltkrieg am Hesselberg zur Pilotenausbildung, auch Hans Maier verfügte über fliegerisches Können.

Gebaut wurden die Segler aus Holz und Leinwand – und natürlich wurden sie stilecht getauft. Dass die Erbauer handwerklich ausgesprochen geschickt waren, darin sind sich die Nachfahren einig. Rund um die Fliegerei fand sich damals eine kleine, aber engagierte Gruppe von Enthusiasten zusammen.

In der Luft konnten die Einsitzer, je nach Thermik, bis zu einer Stunde unterwegs sein und Höhen von etwa 1000 bis 1500 Metern erreichen. Moderne Technik wie Funk an Bord gab es noch nicht. Gestartet wurde mithilfe einer Winde, die an einem aus dem Zweiten Weltkrieg stammenden Kleinlaster befestigt war. So wurden die Flugzeuge einige hundert Meter geschleppt, bis sie abhoben.

Ganz ohne Risiko war das nicht: Friedrich Kerschbaum berichtet, dass sein Vater einmal abgestürzt sei. Glücklicherweise erlitt er nur leichtere Verletzungen. Der beschädigte Segler wurde nach Hause gebracht und wieder aufgebaut. Mit Übungsflugzeugen wurde außerdem auch in Gunzendorf geflogen, wohl um Erfahrung und Fluggefühl zu sammeln.

Lange währte die Emskirchener Segelflug-Ära allerdings nicht. Bereits 1953 wurde der Verein wieder aufgelöst. Ein Grund war, dass die Männer der ersten Stunde beruflich immer stärker eingebunden waren und die Zeit für das aufwendige Hobby fehlte. Heute erinnern nur noch Fotos, alte Berichte und die Unterlagen des Heimatvereins an diese außergewöhnliche Episode der Ortsgeschichte.

Bemerkenswert am Rande: Keiner der Nachfahren trat das fliegerische Erbe der Väter an. So blieb die große Zeit der Emskirchener Segelflugpioniere ein kurzes, aber umso spannenderes Kapitel der lokalen Geschichte.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal schreibt das echte Leben eben die besten Geschichten – und Emskirchen hatte sie schon, lange bevor „Start-up“ ein Modewort wurde. Da wurde nicht lange über Visionen geredet, da wurden aus Holz, Leinwand und Leidenschaft einfach Flugzeuge gebaut. Mit eigener Hände Arbeit, viel Mut und vermutlich auch der ein oder anderen schlaflosen Nacht. Dass so etwas mitten in unserer Region passiert ist, zeigt: Große Träume brauchen nicht zwingend große Städte – manchmal reicht auch eine Wiese am Tränkweiher.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustädter Autorin gewinnt auf der Leipziger Buchmesse den „Seraph“**

Ein Buch schreiben – mit diesem Gedanken spielen viele. Die Neustädterin Christiane Osterlänger hat ihn nicht nur ernst genommen, sondern gleich beeindruckend umgesetzt: Sie veröffentlichte eine zweibändige Urban-Fantasy-Reihe, fand schnell einen Verlag – und wurde nun auf der Leipziger Buchmesse mit einem renommierten Literaturpreis ausgezeichnet.

Für den ersten Band ihrer im Weltenbaumverlag erschienenen Dilogie **„Drachenseelensplitter – Demons within“** erhielt die 30-Jährige, die unter dem Pseudonym **Jenna T. Scriver** schreibt, den **Phantastikpreis „Seraph“** in der Kategorie **„Bestes Debüt 2026“**. Verliehen wird der Preis von der Phantastischen Akademie, die dem Phantastik-Genre im Literaturbetrieb mehr Aufmerksamkeit verschaffen will.

Noch immer kann Christiane Osterlänger den Erfolg kaum glauben. Die Freude über die Auszeichnung ist groß. In der Laudatio wurde besonders hervorgehoben, dass es ihr gelungen sei, in der Urban Fantasy eine packende Geschichte über Magie, Besessenheit und Dämonen mit dramatischer und zugleich zurückhaltend romantischer Spannung zu erzählen. Auch der sensible Umgang mit psychischen Erkrankungen wurde von der Jury ausdrücklich gewürdigt. Die Geschichte zeige, dass jeder Mensch sein eigenes Päckchen zu tragen habe, ohne darauf reduziert zu werden.

Gerade diese Mischung aus Melancholie, Schwere und Humor ist der Neustädter Autorin besonders wichtig. Für sie gehört zur Glaubwürdigkeit einer Geschichte, dass Emotionen authentisch wirken – auch, weil darin ein Stück persönlicher Erfahrung steckt.

Dankbar ist Osterlänger vor allem ihrer Verlegerin, die stets an sie glaubte und das Buch sogar ohne ihr Wissen für die Nominierung eingereicht hatte. Umso größer war die Überraschung, als am Ende tatsächlich der Preis an sie ging. Besonders schätzt die Autorin, dass sie in ihrem Verlag nicht unter permanentem Zeitdruck arbeiten müsse. Denn, so ihre Überzeugung: **„Geschichten brauchen Luft zum Atmen.“**

Der Weg zum Bucherfolg begann nicht über Nacht. Schon früh begeisterte sich Christiane Osterlänger fürs Schreiben. Nach ihrem Abschluss an der FOS in Fürth arbeitete sie zunächst in der Gastronomie und später im Einzelhandel. Eine Anzeige der Akademie für kreative Berufe brachte dann eine neue Wendung. Eigentlich interessierte sie sich dort zunächst für die Ausbildung zur Synchronsprecherin. Während der Ausbildung sollten die Teilnehmenden in einer Kleingruppe ein Hörspiel auswählen und neu vertonen. Osterlänger wollte lieber selbst eines schreiben – und bekam dafür grünes Licht. Das Ergebnis aus dem Fantasy-Bereich kam gut an.

Kreativität sei für sie seit jeher Herzenssache. Schon als Kind erfand sie eigene Geschichten und tauchte immer wieder in Fantasiewelten ab. Nach dem Tod eines ihr nahestehenden Menschen trug sie sich bereits mit dem Gedanken, ihre Trauer literarisch zu verarbeiten. Doch damals, sagt sie rückblickend, sei die Zeit dafür noch nicht reif gewesen.

Nach dem Abschluss an der Akademie nahm das Schreiben dann ernsthaft Fahrt auf. Ursprünglich wollte sie sich mit einer Kurzgeschichte an einem Wettbewerb beteiligen. Doch schnell merkte sie, dass kurze Formen nicht ihre Stärke sind. Die Figuren ihrer Geschichte entwickelten ein Eigenleben, drängten in den Vordergrund und ließen sie nicht mehr los. Immer neue Ideen kamen hinzu, wurden überarbeitet, verändert oder auch wieder verworfen.

Begonnen hatte sie mit dem Projekt im **Juni 2020**, fertig war das Werk schließlich im **Mai 2025**. Als sie auf den Weltenbaumverlag aufmerksam wurde und ihr sowohl die Buchcover als auch der Internetauftritt zusagten, schickte sie ein Exposé ein. Mit einer schnellen Antwort hatte sie nicht gerechnet – doch bereits am nächsten Tag kam die Rückmeldung mit der Bitte, das Manuskript einzureichen. Daraus entstand eine erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Verlag und ihrer Lektorin.

Veröffentlicht wurden inzwischen zwei Bände der **„Drachenseelensplitter“** – unter dem Pseudonym **Jenna T. Scriver**. Der Name hat dabei eine ganz persönliche Geschichte: „Jenna“ hieß eine Husky-Hündin aus einem Film, den sie als Kind liebte. „Scriver“ stammt vom Nachnamen einer Buchfigur. Und das „T“ steht, wie sie mit einem Schmunzeln erklärt, ganz einfach für **Tee**, den sie gerne trinkt.

Stillstand gibt es für die Neustädterin nicht. Aktuell arbeitet Christiane Osterlänger bereits an einem neuen Projekt. Geplant ist ein **Hörbuch**, das im kommenden Jahr erscheinen soll. Dabei wird sie einer ihrer Protagonistinnen selbst die Stimme leihen. Umgesetzt wird das Projekt mit dem **Utopie-Verlag**.

**Kommentar der Redaktion:**
Aus Neustadt an der Aisch auf die Leipziger Buchmesse – das ist schon eine Hausnummer. Besonders schön: Hier zeigt sich, dass kreative Geschichten aus unserer Region nicht nur im stillen Kämmerchen entstehen, sondern auch überregional Beachtung finden. Und wer sechs Jahre an einem Werk arbeitet, der weiß: Ein Buch schreibt sich eben nicht zwischen Tür, Angel und Teetasse – auch wenn Letztere bei Jenna T. Scriver offenbar eine nicht ganz unwichtige Rolle spielt.

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Neustadt an der Aisch

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**Blitzermarathon im Landkreis: Hier kontrolliert die Polizei diese Woche verstärkt**

Wer in diesen Tagen im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim unterwegs ist, sollte den Tacho besser besonders gut im Blick behalten. Mit der sogenannten „Speedweek“ nimmt die Polizei in ganz Deutschland verstärkt Raserinnen und Raser ins Visier – und am Mittwoch steht mit dem Blitzermarathon der Höhepunkt der Aktionswoche an. Auch in unserer Region sind zahlreiche Messstellen angekündigt, dazu kommen weitere unangekündigte Kontrollen.

Von Sonntag, 13. April, bis Samstag, 19. April, wird bundesweit verstärkt kontrolliert. Allein in Bayern sind laut Innenministerium mehr als 1000 Messstellen geplant. Besonders intensiv wird es von Mittwoch, 15. April, 6 Uhr, bis Donnerstag, 16. April, 6 Uhr. In diesem Zeitraum müssen Autofahrerinnen und Autofahrer mit vielen Geschwindigkeitsmessungen rechnen – auch an Orten, die nicht vorab veröffentlicht wurden.

Hintergrund der Aktion ist die nach wie vor hohe Zahl von Unfällen durch überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit. Die Polizei will mit der Kontrollwoche für mehr Verkehrssicherheit sorgen und gefährliche Raserei eindämmen.

Für den Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim wurden unter anderem folgende Messstellen angekündigt:

**Bad Windsheim**
– Wiebelsheimer Straße in Richtung Ortsende
– Staatsstraße 2253 zwischen Rüdisbronn und Berolzheim

**Burgbernheim**
– B470 in Richtung Illesheim

**Dietersheim**
– B470 von Dottenheim in Richtung Ipsheim

**Markt Erlbach**
– Staatsstraße 2252 bei Haaghof

**Neustadt an der Aisch**
– vor der Comeniusschule
– An der Bastei

**Oberickelsheim**
– B13 Richtung A7

**Scheinfeld**
– B8 beim Abzweig nach Unterlaimbach (außerorts)

**Uffenheim**
– bei der Grund- und Mittelschule in der Schulstraße
– Adelhofer Straße
– Ulsenheimer Straße auf Höhe der Oberen Mühle

Wer also in Neustadt, Markt Erlbach, Bad Windsheim oder auf den Bundes- und Staatsstraßen im Landkreis unterwegs ist, sollte in dieser Woche besonders aufmerksam und angepasst fahren. Denn neben den bekannten Messpunkten setzt die Polizei auch ganz bewusst auf den Überraschungseffekt.

**Kommentar der Redaktion:**
Mal ehrlich: Wer sich über einen Blitzer aufregt, sollte vielleicht zuerst aufs eigene Gaspedal schauen. Gerade vor Schulen, in Ortsdurchfahrten oder an bekannten Gefahrenstellen hört der Spaß schnell auf. Und wenn die „Speedweek“ am Ende dafür sorgt, dass ein paar Leute früher vom Gas gehen, dann hat sie ihren Zweck erfüllt. Ein paar Minuten später ankommen ist eben immer noch besser als gar nicht.

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Diespeck

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**B470-Sperrung bei Diespeck: Umleitungsverkehr belastet Ort noch bis 24. April**

Seit Ende März ist die Bundesstraße 470 zwischen der Abzweigung nach Stübach und dem Diespecker Kreisel wegen Sanierungsarbeiten gesperrt. Der Verkehr wird aktuell in beide Richtungen durch Diespeck umgeleitet – mit spürbaren Folgen für Anwohner und Autofahrer. Vor allem zu den Stoßzeiten rollen regelrechte Kolonnen durch den Ort. Doch ein Ende ist in Sicht: Wenn alles nach Plan läuft, soll ab dem 24. April der Verkehr wieder regulär über die B470 fließen.

Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich zeigt sich zuversichtlich, dass der Zeitplan eingehalten werden kann. Man stehe im ständigen Austausch mit dem Staatlichen Bauamt, so Helmreich. Auch seien die Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld ausreichend über die außergewöhnliche Verkehrssituation informiert worden.

Klar sei aber auch: Die aktuelle Lage sei für viele im Ort eine echte Belastung. Besonders betroffen sind laut Helmreich die Anwohnerinnen und Anwohner der Bamberger und Neustädter Straße – ebenso wie die Autofahrer, die sich morgens und abends durch den Ort bewegen müssen.

Die Gemeinde habe sich gemeinsam mit den Fraktionen des Gemeinderates intensiv mit der Maßnahme beschäftigt und sich auf die Einschätzung der Fachleute verlassen, dass die Sanierung notwendig ist. Laut Helmreich bot es sich an, die Arbeiten im Zusammenhang mit dem Bau der neuen Ampelanlage durchzuführen.

Während der Umleitungsphase wurde in Diespeck außerdem die bisherige „Rechts-vor-links“-Regelung aufgehoben. Nach den Osterferien sollen zusätzlich Schülerlotsen eingesetzt werden, damit Kinder sicher zur Schule kommen.

Auch vom Staatlichen Bauamt Ansbach gibt es positive Signale: Frank Biedermann bestätigte, dass der vorgesehene Zeitplan aktuell eingehalten werden kann. Der erste Bauabschnitt läuft derzeit. Momentan wird die Asphaltdeckschicht aufgetragen, danach folgen die üblichen Restarbeiten. Dazu gehören unter anderem die Fertigstellung der Straßenränder mit Bitumenkanten, das Aufbringen der Fahrbahnmarkierungen, die Montage von Leitplanken und die Wiederherstellung des Banketts.

Im Anschluss starten die nächsten Bauphasen. Der zweite Bauabschnitt beginnt am Montag, 27. April. Dann geht es um Tiefbauarbeiten für die künftige Ampelanlage an der Käswasen-Kreuzung, also um das Verlegen von Kabeln und Leitungen. Für diese Arbeiten sollen nur noch halbseitige Sperrungen notwendig sein.

Der dritte und letzte Bauabschnitt ist schließlich für Mitte bis Ende Mai geplant. Dann werden die abschließenden Asphaltarbeiten zwischen den beiden Einmündungen durchgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer derzeit durch Diespeck muss, braucht vor allem eines: Geduld. Die Umleitung ist für viele nervig, für manche Anwohner wohl sogar eine tägliche Geräuschkulisse mit Dauer-Abo. Aber: Wenn am Ende die Straße saniert und die neue Ampelanlage vorbereitet ist, hat das Ganze wenigstens ein sinnvolles Ziel. Bleibt zu hoffen, dass Wetter, Baufortschritt und Verkehrsdisziplin weiter mitspielen – dann hat Diespeck bald wieder etwas mehr Ruhe und weniger Blechlawinen im Ort.

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alle

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**Obstbäume selbst veredeln: Kurs in Uffenheim vermittelt praktisches Wissen**

Wer schon immer wissen wollte, wie aus einem guten Obstbaum ein noch besserer wird, hat Ende April die passende Gelegenheit dazu: In Uffenheim findet ein Kurs zu den Grundlagen der Obstbaumveredelung statt. Dabei gibt es nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch wertvolle praktische Tipps rund um die richtige Technik und die Auswahl passender Unterlagen.

Am **Samstag, 25. April 2026**, lädt die **Kreisobstanlage in Uffenheim** zu einem Kurs über die **Grundlagen der Obstbaumveredelung** ein. Referent **Friedrich Pickel** erklärt dabei insbesondere die verschiedenen **Veredelungstechniken**, den **richtigen Schnitt der Edelreiser** sowie die **Auswahl geeigneter Veredelungsunterlagen**.

Beginn der Veranstaltung ist um **09:00 Uhr** in **„Am Obstgarten“ in Uffenheim**.

Eine vorherige Anmeldung ist erwünscht bei **Kreisfachberater Richard Krämer** unter **Tel. 09161 92-4111** oder per E-Mail an **richard.kraemer@kreis-nea.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein spannendes Angebot für alle, die im Garten nicht nur zuschauen, sondern selbst Hand anlegen wollen. Obstbaumveredelung klingt erstmal nach Fachbegriff aus dem Lehrbuch, ist aber im Grunde echte praktische Gartenkunst – und am Ende vielleicht der Anfang für den eigenen Apfelbaum mit Lieblingssorte im heimischen Garten.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
(c) https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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**Schützenverein Unternesselbach zieht positive Bilanz – neue Darts-Abteilung sorgt für Aufwind**

Der Schützenverein Unternesselbach hat bei seiner Hauptversammlung nicht nur auf ein aktives Vereinsjahr zurückgeblickt, sondern auch den Blick nach vorne gerichtet. Neben bewährten Veranstaltungen wie Wintergrillen, Maiwanderung und Waldfest sorgt vor allem eine neue Abteilung für frischen Schwung im Vereinsleben: In Unternesselbach wird ab sofort auch offiziell Dart gespielt.

Schützenmeister Stefan Zehelein erinnerte in seinem Rückblick an zahlreiche gelungene Aktivitäten im Vereinsjahr. Dazu gehörten das Wintergrillen zum Jahresauftakt, die traditionelle Maiwanderung sowie das Waldfest mit Preis- und Königsschießen.

Besonders im Fokus stand die neu gegründete Darts-Abteilung. Tobias Felsch stellte die Entwicklung der neuen Sparte vor und berichtete, dass die erste Mannschaft derzeit in der fünften Bezirksliga auf einem starken dritten Platz steht. Aufgrund des großen Zuspruchs und des Mitgliederzuwachses ist laut Pressemitteilung bereits geplant, künftig sogar drei Mannschaften für den Ligabetrieb zu melden. Auch mehrere größere Turniere sind bereits in Vorbereitung. Weitere Interessierte sind jederzeit willkommen.

Sportwart Felix Heinlein berichtete zudem über die sportlichen Aktivitäten in den weiteren Disziplinen des Vereins. Im laufenden Sportjahr sind zwei Mannschaften in den Bereichen Sportpistole Kleinkaliber aktiv, außerdem tritt eine Mannschaft mit der Luftpistole an. Hinzu kommt eine Luftgewehrmannschaft, die als Schießgemeinschaft mit dem Patenverein SG Dietersheim geführt wird. In der Bogenabteilung nimmt aktuell zwar keine Mannschaft an Wettkämpfen teil, dafür sei die Trainingsbeteiligung bei Kindern und Erwachsenen erfreulich hoch.

**Harald Heinlein neu als Schriftführer**

Bei den turnusgemäßen Neuwahlen wurde Schützenmeister Stefan Zehelein in seinem Amt bestätigt. Auch Marc Braun bleibt stellvertretender Schützenmeister, Kathrin Gembruch weiterhin Schatzmeisterin. Neu ins Amt des Schriftführers wurde Harald Heinlein gewählt.

Komplettiert wird die Vorstandschaft durch Sportwart Felix Heinlein sowie die Beisitzer Marc Zehelein, Tobias Felsch, Ben Gembruch, Günther Holler, Volker Barthelmeß, Nicole Zehelein, Rainer Zehelein, Vanessa Zehelein und Karl-Heinz Höhn. Die Rechnungsprüfung übernehmen künftig Martin Ernst und Uwe Bachmayer.

Neben den Berichten und Wahlen standen auch Ehrungen langjähriger Mitglieder auf dem Programm. Für 30 Jahre Vereinstreue wurden Bernhard Heinlein, Georg Heinlein, Karl-Heinz Höhn und Friedrich Mühlberger ausgezeichnet. Richard Herbolzheimer gehört dem Verein sogar bereits seit 55 Jahren an.

Darüber hinaus ehrte der Bayerische Sportschützenbund mehrere Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit: Werner Himmler wurde für 40 Jahre ausgezeichnet, Manfred Bertlein, Bernd Fehler, Karl-Heinz Haag und Norbert Pfund jeweils für 50 Jahre. Willi Achtelstetter wurde für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt.

**Kommentar der Redaktion:**
Tradition bewahren und gleichzeitig Neues wagen – genau so bleibt ein Verein lebendig. Dass in Unternesselbach neben Schießsport und Bogentraining nun auch Dart seinen festen Platz findet, zeigt, wie sich Vereinsleben heute weiterentwickeln kann. Und wenn aus einer neuen Abteilung gleich drei Mannschaften werden könnten, dann darf man wohl sagen: Dieser Pfeil hat direkt ins Schwarze getroffen.

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 bekommt eigenes Maskottchen: „Stellario“ soll Kinder und Familien begeistern**

Die Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 hat ab sofort ein neues Gesicht: Mit der Seekuh **„Stellario“** wurde ein sympathisches Maskottchen vorgestellt, das vor allem Kinder und Familien durch die Veranstaltung begleiten soll. Die freundlich gestaltete Figur soll schon im Vorfeld Lust auf die Landesgartenschau machen und später auf dem Gelände als niedlicher Wegbegleiter, Fotomotiv und Identifikationsfigur präsent sein.

Entworfen wurde „Stellario“ von der Grafikerin **Katharina Heer**, die bereits mit anderen Maskottchenprojekten Erfahrung gesammelt hat. Die Seekuh kommt in einer rundlichen, comicartigen Gestaltung daher und soll mit klaren Formen und einem freundlichen Ausdruck sofort ins Auge fallen. Besonders auffällig: der fränkische Dreispitz, die kurze Hose und das magentafarbene T-Shirt mit weißen Blüten und dem Logo der Landesgartenschau. So verbindet die Figur regionale Elemente mit einem modernen und familienfreundlichen Auftritt.

Hinter dem Namen und der Figur steckt auch eine historische Verbindung zu Bad Windsheim. Inspiriert wurde „Stellario“ von **Georg Wilhelm Steller**, einem Sohn der Stadt. Der Naturforscher entdeckte im 18. Jahrhundert die später nach ihm benannte **Stellersche Seekuh**. Das Tier starb allerdings nur wenige Jahrzehnte nach seiner Entdeckung aus. Damit steht „Stellario“ nicht nur für Sympathie und Unterhaltung, sondern auch für Themen wie Naturbewusstsein, Entdeckergeist und einen verantwortungsvollen Umgang mit Umwelt und Lebensräumen.

Gerade im Kinder- und Jugendprogramm soll das neue Maskottchen künftig eine wichtige Rolle spielen. Geplant ist, dass „Stellario“ junge Besucherinnen und Besucher spielerisch durch die Themenwelt der Landesgartenschau führt, Wissen vermittelt und für besondere Erlebnisse sorgt.

Maskottchen sind bei modernen Landesgartenschauen längst mehr als nur hübsche Figuren. Sie geben Veranstaltungen ein Gesicht, schaffen Wiedererkennungswert und machen auch komplexe Themen wie Nachhaltigkeit, Gartenbau oder Stadtentwicklung leichter zugänglich. Ein Beispiel dafür war die Bayerische Landesgartenschau 2024, bei der das Entenpaar „Kirk und Stetti“ als Sympathieträger für die Schau warb.

Mit „Stellario“ setzt Bad Windsheim nun ebenfalls auf eine emotionale Botschafterfigur, die die Werte der Landesgartenschau 2027 auf charmante Weise vermitteln soll. Schon jetzt ist klar: Die Seekuh soll ein fester Bestandteil der Vorfreude auf das Großereignis in der Region werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Seekuh mit fränkischem Dreispitz – auf diese Kombination muss man auch erst einmal kommen. Aber genau das macht solche Figuren oft erfolgreich: Sie bleiben im Kopf. Und wenn „Stellario“ es schafft, Kinder spielerisch für Natur, Umwelt und die Geschichte Bad Windsheims zu begeistern, dann hat das Maskottchen seinen Job schon erfüllt. Außerdem gilt: Lieber eine sympathische Seekuh als irgendein beliebiger Werbecharakter von der Stange.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 GmbH

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**Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 sucht Mitmacher aus der Region**

Die Landesgartenschau Bad Windsheim 2027 wirft ihre Schatten voraus – und schon jetzt sind kreative Ideen aus der ganzen Region gefragt. Vereine, Gemeinden, Organisationen und Initiativen können sich ab sofort einbringen und Teil eines großen, bunten Programms werden, das den Sommer 2027 mit Leben füllen soll.

Geplant sind rund 2.000 Veranstaltungen, die die Landesgartenschau zu einem Ort voller Begegnungen, Erlebnisse und gemeinsamer Momente machen sollen. Gesucht werden Beiträge aller Art: Ob Vortrag, Vorführung, Mitmachaktion oder eine ganz andere Idee – willkommen ist alles, was das Programm für Besucherinnen und Besucher aller Generationen bereichert.

Wer mitmachen möchte, kann seine Vorschläge direkt per E-Mail an **veranstaltung@bad-windsheim2027.de** senden.

Die Landesgartenschau bietet damit nicht nur Bad Windsheim, sondern auch vielen engagierten Menschen aus dem Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim die Möglichkeit, sich und ihre Arbeit einem großen Publikum zu präsentieren.

**Kommentar der Redaktion:**
2.000 Veranstaltungen – das ist schon eine Ansage. Da dürfte 2027 in Bad Windsheim wirklich an jeder Ecke etwas geboten sein. Für Vereine und Gruppen aus unserer Region ist das eine schöne Gelegenheit, sich zu zeigen, neue Kontakte zu knüpfen und vielleicht auch ein paar Menschen für die eigene Sache zu begeistern. Und ganz ehrlich: Wenn am Ende wirklich für jede Altersgruppe etwas dabei ist, dann könnte das ein Sommer werden, über den man hier noch lange spricht.

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Neustadt an der Aisch

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# Stadtrat tagt in Neustadt an der Aisch: Entscheidungen aus dem Rathaus stehen an

Im Neustädter Rathaus steht die nächste Stadtratssitzung bevor: Am Mittwoch, 15. April 2026, kommen die Mitglieder des Stadtrates im Großen Sitzungssaal zusammen. Beginn ist um 18:30 Uhr. Für Bürgerinnen und Bürger ist das eine gute Gelegenheit, Kommunalpolitik direkt vor Ort mitzuerleben und zu erfahren, welche Themen die Stadt aktuell bewegen.

Auf der Sitzung werden die anstehenden Punkte der Tagesordnung behandelt, die für Neustadt an der Aisch von Bedeutung sind. Auch wenn die Tagesordnung bereits im Vorfeld bekannt gemacht wurde, ist es oft etwas anderes, Diskussionen, Argumente und Entscheidungen unmittelbar im Sitzungssaal mitzuverfolgen. Gerade dort zeigt sich, welche Projekte, Fragen und Entwicklungen die Stadt in nächster Zeit prägen könnten.

Wer sich für die Zukunft Neustadts interessiert, kann sich so aus erster Hand informieren und einen direkten Eindruck von der Arbeit des Stadtrates gewinnen. Kommunalpolitik beginnt bekanntlich nicht in Berlin oder München, sondern oft genau dort, wo Straßen, Schulen, Baugebiete oder Vereinsleben konkret entschieden werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Rathaus klingt für manche erstmal nach trockener Tagesordnung und langen Wortmeldungen – dabei geht es dort oft um genau die Dinge, über die man sich im Alltag am Gartenzaun, beim Bäcker oder auf dem Marktplatz unterhält. Also: Wer wissen will, was in Neustadt an der Aisch geplant ist, bekommt hier die Informationen nicht aus zweiter Hand, sondern direkt aus dem Sitzungssaal.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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**Kirchweih-Saison 2025 im Landkreis: Diese Termine solltet ihr euch vormerken**

Der Frühling steht vor der Tür – und mit ihm beginnt auch wieder die Kirchweih-Zeit in unserer Region. Das Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim hat eine umfangreiche Übersicht der anstehenden Kirchweihen veröffentlicht. Von kleinen Dorfkirchweihen bis hin zu den großen Festen in den Städten ist in den kommenden Monaten wieder einiges geboten.

Ob Neustadt, Emskirchen, Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf oder viele weitere Orte im Landkreis: Für Kirchweih-Fans gibt es von April bis November fast an jedem Wochenende einen Anlass zum Feiern.

**Die Kirchweih-Termine im Überblick:**

**April**
23.–27.04. Kirchweih in Oberickelsheim bei Uffenheim
24.–27.04. Kirchweih in Jobstgreuth
24.–26.04. Kirchweih in Thierberg bei Scheinfeld
26.04. Kirchweih in Eichelberg bei Ipsheim
30.04.–03.05. Kirchweih in Linden bei Markt Erlbach

**Mai**
01.–04.05. Kirchweih in Oberroßbach bei Dietersheim
09.–10.05. Kirchweih in Unterschweinach bei Neustadt a.d. Aisch
14.–18.05. Kirchweih in Ipsheim
14.–18.05. Kirchweih in Mosbach bei Markt Erlbach
15.–17.05. Kirchweih in Adelsdorf bei Neuhof a.d. Zenn
16.–17.05. Gänsmarktkirchweih in Uehlfeld
23.–25.05. Kirchweih in Traishöchstädt bei Dachsbach
29.05.–01.06. Kirchweih in Birnbaum bei Gerhardshofen

**Juni**
05.–08.06. Kirchweih in Unternzenn bei Obernzenn
06.–14.06. Kirchweih in Neustadt a.d. Aisch
12.–14.06. Nachkirchweih in Neustadt a.d. Aisch
18.–22.06. Kirchweih in Markt Taschendorf
18.–22.06. Kirchweih in Neidhartswinden bei Emskirchen
19.–21.06. Kirchweih in Hirschneuses bei Neuhof a.d. Zenn
28.06. Spitalkirchweih in Uffenheim

**Juli**
03.–05.07. Kirchweih in Oberlaimbach bei Scheinfeld
04.–05.07. Kirchweih in Schellert bei Neustadt a.d. Aisch
04.–05.07. Kirchweih in Göttelhöf bei Gerhardshofen
08.–13.07. Kirchweih in Neuhof a.d. Zenn
09.–13.07. Kirchweih in Dürrnbuch bei Emskirchen
10.–12.07. Kirchweih in Oberalbach bei Wilhelmsdorf
11.–12.07. Kirchweih in Oberrimbach bei Burghaslach
12.07. Kirchweih in Ullstadt bei Sugenheim
16.–20.07. Kirchweih in Hagenbüchach
18.–19.07. Kirchweih in Ober- und Untersachsen bei Diespeck
18.–19.07. Keglerkerwa Abtsgreuth bei Münchsteinach
19.07. Kirchweih in Eschenbach bei Markt Erlbach
23.–27.07. Kirchweih in Willmersbach bei Gerhardshofen
25.–26.07. Kirchweih in Altmannshausen bei Markt Bibart

**August**
06.–10.08. Kirchweih in Dettendorf bei Diespeck
07.–09.08. Kirchweih in Rohensaas bei Uehlfeld
12.–18.08. Kirchweih in Trautskirchen
13.–17.08. Kirchweih in Losaurach bei Markt Erlbach
13.–17.08. Kirchweih in Lachheim bei Markt Taschendorf
20.–24.08. Kirchweih in Wilhelmsdorf
20.–24.08. Kirchweih in Egenhausen bei Obernzenn
21.–24.08. Kirchweih in Stübach bei Diespeck
21.–24.08. Kirchweih in Markt Erlbach
21.–23.08. Kirchweih in Obersteinbach bei Markt Taschendorf
21.–23.08. Kirchweih in Gleißenberg bei Burghaslach
21.–23.08. Kirchweih in Seitenbuch bei Burghaslach
21.08.–01.09. Kirchweih in Bad Windsheim
21.–24.08. Kirchweih in Gerhardshofen
26.–31.08. Kirchweih in Rauschenberg bei Dachsbach
28.08.–01.09. Kirchweih in Emskirchen
28.–31.08. Kirchweih in Münchsteinach
28.08.–01.09. Kirchweih in Scheinfeld
29.08. Vorkirchweih in Uffenheim bei Ergersheim
30.08. Kirchweih in Breitenlohe bei Burghaslach

**September**
02.–07.09. Kirchweih in Burghaslach
03.–08.09. Kirchweih in Langenfeld
04.09. Kirchweih in Freihaslach bei Burghaslach
04.–07.09. Kirchweih in Uffenheim
05.–06.09. Kirchweih in Birkenfeld bei Neustadt a.d. Aisch
08.09. Kirchweih in Fürstenforst bei Burghaslach
10.–14.09. Kirchweih in Ulsenheim bei Markt Nordheim
11.–14.09. Kirchweih in Geißlingen bei Oberickelsheim
11.–13.09. Kirchweih in Mausdorf bei Emskirchen
13.09. Kirchweih in Baudenbach
13.09. Kirchweih in Krassolzheim bei Sugenheim
17.–21.09. Kirchweih in Frankfurt bei Markt Taschendorf
17.–21.09. Kirchweih in Walddachsbach bei Dietersheim
17.–21.09. Kirchweih in Gülchsheim bei Hemmersheim
18.–21.09. Kirchweih in Unteraltenbernheim bei Obernzenn
18.–22.09. Kirchweih in Burgbernheim
18.–29.09. Kirchweih in Neuebersbach bei Münchsteinach
19.–20.09. Kirchweih in Unternesselbach bei Neustadt a.d. Aisch
20.09. Kirchweih in Sugenheim
20.09. Kirchweih in Unterrimbach bei Burghaslach
24.–28.09. Kirchweih in Dottenheim bei Dietersheim
25.–27.09. Kirchweih in Oberfeldbrecht bei Neuhof an der Zenn
25.–27.09. Kirchweih in Altershausen bei Münchsteinach
25.–28.09. Kirchweih in Dachsbach
25.–28.09. Kirchweih in Rappenau und Straßenhof bei Obernzenn
25.–28.09. Kirchweih in Hambühl bei Baudenbach
26.–27.09. Kirchweih in Herrnneuses bei Neustadt a.d. Aisch
26.–27.09. Kirchweih in Obernesselbach bei Neustadt a.d. Aisch
27.09. Kirchweih in Neundorf bei Sugenheim
27.09. Kirchweih in Rosenbirkach bei Burghaslach

**Oktober**
01.–04.10. Kirchweih in Frankenfeld bei Baudenbach
01.–05.10. Kirchweih in Herbolzheim bei Markt Nordheim
02.–04.10. Kirchweih in Schnodsenbach bei Scheinfeld
02.–05.10. Kirchweih in Obernzenn
02.–05.10. Kirchweih in Appenfelden bei Oberscheinfeld
08.–11.10. Kirchweih in Rennhofen bei Emskirchen
08.–12.10. Kirchweih in Brunn bei Emskirchen
08.–12.10. Kirchweih in Prühl bei Oberscheinfeld
08.–11.10. Kirchweih in Oberhöchstädt bei Dachsbach
08.10. Kirchweih in Ermetzhofen bei Ergersheim
09.–11.10. Kirchweih in Unterlaimbach bei Scheinfeld
09.–12.10. Kirchweih in Gollachostheim bei Gollhofen
09.–12.10. Kirchweih in Oberaltenbernheim bei Obernzenn
09.–12.10. Kirchweih in Oberndorf bei Ipsheim
09.–10.10. Kirchweih in Ziegenbach bei Markt Bibart
09.–11.10. Kirchweih in Unterfeldbrecht bei Neuhof a.d. Zenn
11.10. Kirchweih in Deutenheim bei Sugenheim
11.10. Kirchweih in Kirchrimbach bei Burghaslach
11.10. Kirchweih in Schwebheim bei Burgbernheim
15.–19.10. Kirchweih in Markt Nordheim
15.–19.10. Kirchweih in Oberscheinfeld
15.–19.10. Kirchweih in Steinach/Ens
15.–19.10. Kirchweih in Beerbach bei Dietersheim
16.–18.10. Kirchweih in Klosterdorf bei Scheinfeld
16.–19.10. Kirchweih in Urphertshofen bei Obernzenn
17.–18.10. Kirchweih in Eggensee bei Neustadt a.d. Aisch
17.–18.10. Kirchweih in Schauerheim bei Neustadt a.d. Aisch
18.10. Kirchweih in Neuherberg bei Ergersheim
20.–27.10. Kirchweih in Diespeck
21.–26.10. Kirchweih in Markt Bibart
22.–25.10. Kirchweih in Krettenbach bei Oberscheinfeld
22.–26.10. Kirchweih in Altheim und Dietersheim bei Dietersheim
22.–26.10. Kirchweih in Kaubenheim
23.–27.10. Kirchweih in Gollhofen
23.–25.10. Kirchweih in Kornhöfstadt bei Scheinfeld
23.–26.10. Kirchweih in Limbach bei Obernzenn
23.–25.10. Kirchweih in Pfahlenheim bei Hemmersheim
23.–27.10. Kirchweih in Münchhof bei Burghaslach
23.–26.10. Kirchweih in Mörlbach und Bergtshofen
24.–25.10. Kirchweih in Stierhöfstetten bei Oberscheinfeld
25.10. Kirchweih in Ezelheim bei Sugenheim
25.10. Kirchweih in Krautostheim bei Sugenheim
25.10. Kirchweih in Ergersheim
25.10. Kirchweih in Pfaffenhofen bei Burgbernheim
25.10. Kirchweih in Schornweisach bei Uehlfeld
30.10.–01.11. Kirchweih in Roßbach-Mönchsberg-Höfen bei Baudenbach
30.10.–02.11. Kirchweih in Breitenau bei Obernzenn
30.10.–01.11. Kirchweih in Weimersheim bei Ipsheim
31.10.–01.11. Kirchweih in Diebach bei Neustadt a.d. Aisch

**November**
05.–09.11. Kirchweih in Bullenheim bei Ippesheim
05.–09.11. Kirchweih in Ippesheim
06.–08.11. Kirchweih in Mailheim bei Ipsheim
06.–08.11. Kirchweih in Lipprichhausen bei Hemmersheim
08.11. Kirchweih in Ingolstadt bei Sugenheim
12.–16.11. Kirchweih in Herrnbrechtheim bei Ippesheim
12.11. Kirchweih in Hemmersheim
19.–23.11. Kirchweih in Rodheim bei Oberickelsheim
20.–21.11. Kirchweih in Burghöchstadt bei Burghaslach

Wer also seine Ausflüge, Festbesuche oder vielleicht sogar den nächsten Kirchweih-Sonntag schon planen möchte, hat jetzt die passende Übersicht. Gerade in unserer Region gehören die Kirchweihen einfach dazu – mit Bratwurst, Musik, Bier, Begegnungen und oft auch dem einen oder anderen lustigen Abend, an den man sich am Montag nur noch teilweise erinnert.

**Quelle:** Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim
https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

**Kommentar der Redaktion:**
Kirchweih-Kalender speichern, Freunde zusammentrommeln und im Zweifel lieber einmal mehr nachschauen, wo am Wochenende etwas los ist – denn in unserem Landkreis ist die Auswahl wirklich beeindruckend. Man könnte fast meinen: Wer hier keine Kerwa findet, hat entweder kein Handy oder war am falschen Ort unterwegs.

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Neustadt an der Aisch

VollsperrungNeustadtBauarbeitenWordPress

**Vollsperrung in Neustadt: Bauarbeiten in Waaggasse und Bleichgasse ab 13. April 2026**

Wer in Neustadt a.d. Aisch unterwegs ist, sollte sich auf Einschränkungen einstellen: In der Unteren Waaggasse sowie in der Unteren und Oberen Bleichgasse stehen umfangreiche Bauarbeiten an. Für Anwohner, Pendler und Besucher heißt das in den kommenden Monaten vor allem: mehr Zeit einplanen und auf die Beschilderung achten.

Vom **13. April bis voraussichtlich 31. Juli 2026** werden die **Untere Waaggasse** sowie die **Untere und Obere Bleichgasse** **voll gesperrt**. Grund dafür sind **Tiefbauarbeiten für die Strom- und Wasserversorgung** sowie **notwendige Kanalbauarbeiten**.

Damit kommt es in diesem Bereich über mehrere Monate hinweg zu Einschränkungen im Verkehr. Wer dort wohnt, arbeitet oder regelmäßig durchfährt, sollte sich frühzeitig auf mögliche Umleitungen einstellen. Die Stadt empfiehlt, die aktuelle Beschilderung vor Ort zu beachten.

Gerade im innerstädtischen Bereich können solche Maßnahmen schnell für Verwirrung sorgen – umso wichtiger ist es, aufmerksam zu fahren und gegebenenfalls alternative Strecken einzuplanen.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten beliebt, aber wenn am Ende Strom, Wasser und Kanalisation zuverlässig funktionieren, ist das eine Investition, die sinnvoll ist. Oder anders gesagt: Lieber ein paar Monate Umleitung als später Überraschungen unter der Straße. Wer also in Neustadt unterwegs ist, braucht in dieser Zeit vor allem eines: Geduld – und vielleicht einen kleinen inneren Navi-Mönch.

Quelle: Stadt Neustadt a.d. Aisch
Bild: Rathaus Neustadt a.d. Aisch

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DauerkartenVorverkaufLandesgartenschauWordPress

**Frühstart für die Landesgartenschau 2027: Dauerkarten ab 29. April zum Early-Bird-Preis erhältlich**

Bad Windsheim macht sich bereit für eines der großen Ereignisse der Region: Am **29. April 2026** startet offiziell der **Dauerkartenvorverkauf für die Bayerische Landesgartenschau Bad Windsheim 2027**. Zum Auftakt ist am Bahnhofsvorplatz ein besonderer Abend geplant, der schon jetzt Lust auf das Großevent im kommenden Jahr machen soll.

Wer sich früh entscheidet, kann sich die Dauerkarte zum **exklusiven Early-Bird-Preis von 70 Euro pro Person** sichern. Dieses Angebot gilt **bis einschließlich 3. Oktober 2026**. Der Start des Vorverkaufs soll dabei nicht einfach nur ein Ticketverkauf sein, sondern ein stimmungsvoller Auftakt mit Überraschungen, besonderen Momenten und einer geheimnisvollen Inszenierung.

Noch halten sich die Veranstalter mit Details bewusst zurück. Klar ist aber: Besucher dürfen sich auf einen besonderen Abend freuen, der inspirierend und atmosphärisch auf die Landesgartenschau 2027 einstimmen soll. Angekündigt ist ein „Show Down“ am Bahnhofsvorplatz in Bad Windsheim.

**Die Daten im Überblick:**
**Datum:** 29. April 2026
**Uhrzeit:** 17:00 Uhr
**Ort:** Bahnhofsvorplatz, Bahnhof Bad Windsheim

Wer dabei sein möchte, kann sich hier anmelden:
https://www.bad-windsheim2027.de/show-down-am-bahnhofsvorverkaufsstart/einladung/

Die Zusage soll bis spätestens **15. April 2026** per Mail an **anmeldung@bad-windsheim2027.de** gesendet werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Landesgartenschau 2027 wirft damit ganz offiziell ihre Schatten voraus – und Bad Windsheim zeigt schon jetzt, dass man nicht einfach nur Blumen pflanzt, sondern auch Stimmung machen kann. Der Early-Bird-Preis dürfte für viele aus der Region interessant sein, die das Großereignis von Anfang an begleiten wollen. Und wenn schon der Vorverkaufsstart geheimnisvoll angekündigt wird, darf man gespannt sein, was 2027 erst alles auf die Beine gestellt wird.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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Neustadt an der Aisch

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**Selbstverteidigungskurs in Neustadt: Angebot speziell für Mädchen und Frauen**

Sich sicherer fühlen, Gefahrensituationen besser einschätzen und im Ernstfall richtig reagieren: Genau darum geht es bei einem Selbstverteidigungs-Lehrgang, den der Deutsche Asienkampfsport-Verband am **Samstag, 9. Mai**, in **Neustadt an der Aisch** anbietet. Das Angebot richtet sich gezielt an **Mädchen und Frauen ohne Vorkenntnisse**, ist aber auch für Teilnehmerinnen mit etwas Erfahrung geeignet.

Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, soll der Kurs helfen, sich im Alltag besser gegen **Belästigungen und Angriffe aller Art** zu schützen. Willkommen sind dabei **Neueinsteigerinnen ebenso wie Fortgeschrittene**. Der Lehrgang ist **für alle Altersklassen ab zwölf Jahren offen** und kann unabhängig vom jeweiligen Fitnesslevel besucht werden.

Stattfinden wird der Kurs in der **Zweifachturnhalle im Schulzentrum in Neustadt**. Beginn ist um **13 Uhr**, das Ende ist für **17 Uhr** vorgesehen.

Eine **Voranmeldung** ist ab sofort möglich – entweder über die **Homepage des Deutschen Asienkampfsport-Verbandes** oder per **WhatsApp unter 0178/5312195**.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein sinnvolles Angebot, das leider aktueller ist, als es sein sollte. Gut ist vor allem: Man muss weder Supersportlerin noch Kampfsportprofi sein, um mitmachen zu können. Manchmal ist der wichtigste erste Schritt eben nicht der perfekte Tritt, sondern überhaupt zu wissen, wie man sich in kritischen Situationen verhalten kann.

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JagdschuleBirkenfeldJaegerpruefungWordPress

# Neue Jagdschule in Birkenfeld: Ausbildung für den Jagdnachwuchs soll gesichert werden

Wer in der Region den Jagdschein machen möchte, bekommt bald eine neue Anlaufstelle direkt vor der Haustür: In Birkenfeld ist mit der **„Jagdschule Mittelfranken“** eine neue Bildungsstätte gegründet worden. Ziel ist es, die Vorbereitung auf die Bayerische Jägerprüfung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim langfristig zu sichern. Ein erster Infoabend findet am **Mittwoch, 16. April**, statt.

Wie die Verantwortlichen in einer Pressemitteilung mitteilen, richtet sich das Angebot nicht nur an Interessierte aus dem Landkreis, sondern auch an angehende Jägerinnen und Jäger aus anderen Teilen Mittelfrankens. Daher trägt die neue Einrichtung bewusst den Namen **„Jagdschule Mittelfranken“**.

Hintergrund ist, dass an der bisherigen Jagdschule in Neustadt im vergangenen Jahr laut Mitteilung kein Kursbetrieb mehr stattgefunden hat. In Birkenfeld soll die Ausbildung nun fortgeführt werden.

„Uns war wichtig, dass die Jägerausbildung weiterhin wohnortnah möglich bleibt“, erklärt Ausbildungsleiterin **Angelina Fahsl**. Die Jagd trage Verantwortung für Natur, Wildbestand und Kulturlandschaft – eine fundierte Ausbildung sei dafür die Grundlage.

Für den Unterricht konnte die Jagdschule nach eigenen Angaben ein erfahrenes Dozententeam gewinnen. Unter anderem unterrichten **Ludwig Saule**, Forstdirektor a. D., in den Bereichen Waldbau und Jagdethik, **Manfred Merz** im Jagdrecht sowie **Hermann Leidenberger** im Waffenrecht. **Sonja Wachtler** vermittelt Naturschutz, Hege und Jagdpraxis, **Joachim Fahsl** übernimmt Federwild und Landbau. Die Tierärzte **Dr. Raphaela Ehrich** und **Dr. Felix Ehrich** lehren Jagdhundewesen, Wildbret-Hygiene und Wildkrankheiten. Schulleiterin Angelina Fahsl selbst unterrichtet die Fachbereiche Haarwild und Waffenkunde.

Besonderen Wert legt die Jagdschule nach eigenen Angaben auf die Schießausbildung. Für den ersten Jahrgang wurde mit **Olaf Ehrich** ein erfahrener Schießausbilder gewonnen, der auch in der IHK-Ausbildung tätig ist und seit vielen Jahren eine Jagdschule in Thüringen betreibt.

Auch das zuständige Amt habe die Gründung positiv aufgenommen. Laut Angelina Fahsl habe das **Landesamt für Maß und Gewicht**, bei dem auch die zentrale Jäger- und Falknerprüfungsbehörde angesiedelt ist, die neue Jagdschule nicht nur genehmigt, sondern die Initiative ausdrücklich begrüßt.

Das Ausbildungskonzept setzt auf eine Mischung aus Theorie und Praxis. Neben dem Unterricht in den Schulungsräumen in **Birkenfeld, Torweg 3**, soll es auch praktische Revierausbildung und eine strukturierte Schießausbildung geben. Ergänzend werden digitale Lehrplattformen eingesetzt, um das Gelernte zu vertiefen.

Im Kurspreis enthalten sind laut Mitteilung unter anderem Unterrichtsmaterialien, Munition, Standgebühren sowie die Prüfungsgebühren für die staatliche Jägerprüfung. Die Schule sieht gut ausgebildete Jägerinnen und Jäger gerade mit Blick auf Klimawandel, Waldumbau und den Umgang mit Wildbeständen als wichtigen Beitrag für Natur und Kulturlandschaft.

Der erste **Informationsabend** für den Vorbereitungskurs zur staatlichen Jägerprüfung findet am **Donnerstag, 16. April**, statt. Interessierte können sich per E-Mail an **info@jagdschule-mittelfranken.de** oder telefonisch unter **0176/84614899** anmelden.

Wenn genügend Anmeldungen eingehen, soll der erste Kurs am **Samstag, 2. Mai**, starten. Ziel ist es, mit der neuen Jagdschule nicht nur eine aktuelle Lücke zu schließen, sondern dauerhaft eine Anlaufstelle für den Jagdnachwuchs in der Region aufzubauen.

Passend zum Selbstverständnis der Schule pflanzten Ausbildungsleiterin Angelina Fahsl und ihr Ehemann Joachim Fahsl zum **Internationalen Tag des Waldes** einen Baum – als Symbol für verantwortungsbewusstes Handeln und Engagement für Natur und Klima.

**Kommentar der Redaktion:**
Jagd ist ein Thema, das oft emotional diskutiert wird – zwischen Naturschutz, Tradition, Wildschadensvermeidung und Verantwortung im Revier. Klar ist aber auch: Wenn es Jagd gibt, dann sollte sie gut ausgebildet, sicher und verantwortungsvoll ausgeübt werden. Eine wohnortnahe Ausbildung in unserer Region ist deshalb erst einmal eine Nachricht mit Gewicht. Und dass man zum Start gleich einen Baum pflanzt, ist zumindest ein deutlich besseres Symbol als nur eine neue Homepage ins Netz zu stellen.

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Markt Erlbach

ChorKonzertMarktErlbachWordPress

**Moderner Chorklang in Markt Erlbach: B-Voices laden zum Konzertabend ein**

Ein Abend voller Musik, Gefühl und moderner Songs erwartet die Besucherinnen und Besucher am Freitag, 8. Mai 2026, in Markt Erlbach. Die B-Voices laden zu einem besonderen Chorkonzert in die katholische Kirche ein – und versprechen dabei weit mehr als einen klassischen Kirchenchor-Abend.

Los geht es um 20 Uhr, der Einlass beginnt bereits ab 19 Uhr. Unter dem Motto **„Chor. Neu. Modern. Überraschend. Anders.“** dürfen sich die Gäste auf einen abwechslungsreichen Konzertabend mit modernen Liedern und Live-Band freuen. Auf der Bühne stehen dabei nicht nur Sängerinnen und Sänger aus Markt Erlbach, sondern auch weitere Chormitglieder aus dem gesamten Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim.

Die musikalische Leitung übernimmt **Petra T. König**. Der Eintritt ist frei, der Chor freut sich jedoch über Spenden.

Wer sich vorab informieren möchte, findet weitere Hinweise unter: **www.b-voices-chor.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Chor ist längst nicht mehr nur Kirchenlied und Notenständer – solche Abende zeigen immer wieder, wie modern, lebendig und mitreißend Chormusik heute sein kann. Und wenn dann auch noch eine Live-Band mitmischt, dürfte das ein Abend werden, bei dem man eher mitwippt als still auf der Bank sitzt.

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Neuhof an der Zenn

PunkrockBenefizMissionWordPress

# Musik mit Mission: „33RPM“ bringt Punkrock aus dem Zenngrund auf große Bühnen

**Neuhof/Wilhermsdorf** – Punkrock aus unserer Region, der nicht nur ins Ohr geht, sondern auch Haltung zeigt: Die Band **„33RPM“** hat sich längst über die Heimat hinaus einen Namen gemacht. Mit klaren Botschaften, Millionen von Streams und Benefizkonzerten für den guten Zweck beweist die Gruppe aus dem Zenngrund, dass Musik auch Verantwortung übernehmen kann.

Der Name „33RPM“ steht eigentlich für die Abspielgeschwindigkeit einer Schallplatte. Dass er heute immer wieder erklärt werden muss, nimmt Sänger **Danny Thurm** mit Humor. Die Idee dahinter geht auf Gitarrist **Andreas „Ändy“ Defet** zurück, der großer Fan der Düsseldorfer Punkband „Broilers“ ist.

Die Wurzeln der Band reichen in die Schulzeit zurück: Danny Thurm aus **Neuhof** und Andreas Defet aus **Wilhermsdorf** kennen sich noch von der **Dietrich-Bonhoeffer-Realschule in Neustadt an der Aisch**. Beide waren schon zuvor musikalisch aktiv, ehe sie während der Corona-Zeit 2021 beschlossen, gemeinsam ein neues Projekt auf die Beine zu stellen. So entstand „33RPM“. Komplettiert wird die Band heute von **Schlagzeuger Fabian Hafner aus Nürnberg** und **Bassist Jörg „Tschögi“ Hertlein aus Kirchfembach**.

Schon vor der offiziellen Gründung war einiges an Material vorhanden. Zunächst suchten die Musiker nach einer passenden Plattenfirma, inzwischen läuft vieles über ein eigenes Label. Der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten: Mit ihrem Album **„Nen Scheiß muss ich“** schaffte es die Band im November 2023 auf **Platz 92 der offiziellen deutschen Charts**.

Auch bei den Streamingdiensten läuft es stark: Allein der Song **„Die schönen Tage“** kommt bei Spotify derzeit auf rund **1,8 Millionen Aufrufe**. Eine besondere Verbindung zur gemeinsamen Schulzeit zeigt die Punkversion von **„Von guten Mächten“**, die an das bekannte Bonhoeffer-Gedicht erinnert.

Musikalisch bewegt sich die Band zwischen **Punkrock und Ska**, dazu kommen gelegentlich Cover bekannter Gruppen wie den „Broilers“. Doch „33RPM“ will mehr sein als nur Unterhaltung. Auf ihrer Homepage macht die Band deutlich, wofür sie steht: **gegen Spaltung, gegen Hass und nicht nur nebenbei**.

Wenn die vier Musiker nicht auf der Bühne stehen oder deutschlandweit unterwegs sind, führen sie ein ganz normales Berufs- und Familienleben. Danny Thurm ist **Vertriebsleiter**, Familienvater und baut aktuell ein Haus in **Neuhof**. Andreas Defet ist ebenfalls Familienvater und in der **IT-Branche** selbstständig. Jörg Hertlein arbeitet als **Projektleiter bei einer Stiftung**, Fabian Hafner ist ebenfalls in der **IT** tätig. Laut Thurm sind die Familien an den Wochenenden oft mit dabei.

Für die Band ist Punk deshalb nicht nur Musikstil, sondern auch Haltung. Danny Thurm bringt es auf den Punkt: **„Wir machen Musik mit Mission.“** Genau deshalb geht der Erlös des nächsten Benefizkonzerts – soweit er über die Selbstkosten hinausgeht – an den **„Straßenkreuzer“**, eine gemeinnützige Organisation, die sich in Nürnberg für wohnungslose und hilfsbedürftige Menschen einsetzt.

Es ist bereits das **dritte Benefizkonzert**, das „33RPM“ für den „Straßenkreuzer“ organisiert. **2025 kamen dabei 4000 Euro Spenden zusammen.** Schon beim ersten Benefizabend fragte die Band bei **Tex Brasket** an, ob er mitmachen wolle – mit Erfolg.

Tex Brasket ist seit 2021 Sänger der legendären Punkband **„Slime“**, die bereits 1979 gegründet wurde. Der frühere Straßensänger aus Berlin spricht bei seinen Auftritten offen über seine eigene Vergangenheit auf der Straße und sagte der Aktion von „33RPM“ sofort zu. Am **8. Mai** wird er als **„Teluxe“** gemeinsam mit **Lucas Uecker von „Liedfett“** im Nürnberger **Hirsch** auftreten.

Mit dabei sind außerdem **„Elfmorgen“**, die eingängigen Indie-Punk mit Humor und ehrlicher Alltagslyrik liefern, sowie **„Rantanplan“**, die seit Jahren für energiegeladenen Ska-Punk bekannt sind.

Das Benefizkonzert beginnt am **Freitag, 8. Mai, um 19 Uhr** im **Hirsch in Nürnberg**, Einlass ist ab **18.30 Uhr**. Informationen und Tickets gibt es online unter **www.punkrockalarm.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Aus dem Zenngrund kommen also nicht nur gute Ideen, sondern inzwischen auch Punkrock mit Reichweite, Haltung und Herz. Dass eine Band aus der Region Chartplatzierungen schafft, Millionenstreams sammelt und dabei noch Geld für soziale Projekte organisiert, ist alles andere als selbstverständlich. Und ganz ehrlich: Wenn man schon einen Bandnamen erklären muss, dann wenigstens mit so einer Geschichte dahinter.

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Neuhof an der Zenn

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**Autorenlesung mit Musik in Neuhof: Harry Graeber liest aus seinem Buch**

**NEUHOF/ZENN** – Literaturfreunde und alle, die gerne besonderen Lebensgeschichten lauschen, können sich den kommenden Freitag, 10. April, vormerken: Im „Treffpunkt alte Schule“ in Neuhof findet eine Autorenlesung mit musikalischer Untermalung statt.

Zu Gast ist der aus Markt Erlbach stammende Autor Harry Graeber. Er liest aus seinem Buch **„Doch Dolly Parton sang nicht“**. Nach Angaben des Veranstalters erwartet die Besucher eine Mischung aus Erlebnissen aus Graebers Zeit als Sozialarbeiter sowie Geschichten aus seinem Wirken als freier Zeremonienmeister für Hochzeiten.

Die literarische Veranstaltung beginnt um **19 Uhr** im **„Treffpunkt alte Schule“** in Neuhof.

**Kommentar der Redaktion:**
Eine Lesung mit Musik ist oft genau die richtige Mischung für einen gelungenen Abend – ein bisschen Zuhören, ein bisschen Schmunzeln und vielleicht auch der eine oder andere Gedanke, der hängen bleibt. Und bei einem Buchtitel wie „Doch Dolly Parton sang nicht“ darf man zumindest davon ausgehen, dass es nicht langweilig wird.

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Wilhelmsdorf

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# Neue Entwässerungssatzung in Wilhelmsdorf beschlossen – Regenwasser und marode Kanäle sorgen für Gesprächsstoff

In Wilhelmsdorf hat sich der Gemeinderat mit einem Thema beschäftigt, das für viele Bürgerinnen und Bürger meist erst dann sichtbar wird, wenn es Probleme gibt: die öffentliche Entwässerung. In der jüngsten Ratssitzung wurde eine neue Satzung beschlossen. Gleichzeitig wurde deutlich, dass vor allem Regenwasser im Kanal und Schäden an Hausanschlüssen der Gemeinde zunehmend zu schaffen machen.

Die bisherige Entwässerungssatzung stammte noch aus dem Jahr 1991 und entsprach laut Gemeinde nicht mehr den heutigen Mustern und Anforderungen. Deshalb wurde nun eine neue Satzung für die öffentliche Entwässerungseinrichtung verabschiedet.

Im Zuge der Beratungen machten Bürgermeister Rüdiger Probst und Gemeinderat Dieter Bergler deutlich, wo aktuell eines der größten Probleme liegt: Regenwasser sollte eigentlich nicht in den Kanal eingeleitet werden. Genau das scheint jedoch immer wieder zu passieren. Gleichzeitig soll das Kanalnetz nach und nach saniert werden.

Bei Befahrungen wurden bereits Schäden festgestellt. So zeigte sich unter anderem in der Erlanger Straße, dass bei einzelnen Hausanschlüssen Wurzeln in den Kanal hineinragen. Das führt zu Problemen im laufenden Betrieb und macht deutlich, dass an mehreren Stellen Handlungsbedarf besteht.

Auch ein Blick nach vorne stand auf der Tagesordnung: Der Haushalt für das Jahr 2026 soll in der Sitzung am 29. April beraten und beschlossen werden. In diesem Rahmen ist auch vorgesehen, die ausscheidenden Gemeinderätinnen und Gemeinderäte zu verabschieden. Ihre Nachfolger sollen dann in der konstituierenden Sitzung im Mai begrüßt werden.

Ein weiteres Thema waren die Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und Oberalbach. Diese seien laut Bürgermeister Probst gut besucht gewesen. Das Interesse sei im Vergleich zu den Vorjahren „enorm“ gewesen. Ein zentrales Anliegen der Bürgerinnen und Bürger war dabei offenbar das Verkehrschaos im Ort, das durch die zahlreichen Baustellen entstanden ist. Die eingegangenen Fragen und Anliegen aus der Bevölkerung sollen nun von der Verwaltung vorbereitet und anschließend im Gemeinderat behandelt werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn bei Bürgerversammlungen von „enormem Interesse“ die Rede ist, dann ist meist klar: Es brennt zwar nicht, aber es drückt an mehreren Stellen gleichzeitig. In Wilhelmsdorf sind das aktuell offenbar vor allem Baustellen, Verkehr und die Kanalisation. Letztere ist eines dieser Themen, über die man ungern spricht – bis es teuer wird. Dass eine Satzung von 1991 irgendwann nicht mehr ganz frisch ist, überrascht dabei ungefähr so sehr wie Wurzeln im Kanal in einer Straße mit Bäumen. Entscheidend wird nun sein, wie konsequent die Sanierung und die Prüfung der Anschlüsse umgesetzt werden.

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Neustadt an der Aisch

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# Achtung Baustelle in Neustadt: Diese Straßenerneuerungen stehen 2026 an

In Neustadt an der Aisch stehen im Jahr 2026 mehrere wichtige Bauarbeiten an Straßen und Gehwegen an. Die Stadt will damit die Infrastruktur verbessern und für mehr Sicherheit sowie eine bessere Nutzung im Alltag sorgen. Betroffen sind die Wilhelmstraße, der Riedweg und die Bamberger Straße. Hier gibt es den Überblick über die geplanten Maßnahmen.

## Wilhelmstraße: Neue Gehwege ab April

Den Anfang macht die Wilhelmstraße. Ab April sollen dort die Gehwege erneuert werden. Die bisherigen Gehwegplatten werden durch einen modernen Betonpflasterbelag ersetzt.

Die Arbeiten starten am Plärrer bei der Backstube Merkel und verlaufen in Richtung Marktplatz. Um die Einschränkungen für Anwohner, Besucher und den Verkehr möglichst gering zu halten, sollen die Bauarbeiten abschnittsweise durchgeführt werden.

## Riedweg: Leitungsarbeiten und neue Oberfläche

Auch im Riedweg wird gebaut. Auf einer Länge von rund 100 Metern ist eine Erneuerung der Oberfläche geplant. Bereits Ende April beginnen dort die Stadtwerke mit Arbeiten an den Trinkwasserleitungen und am Stromnetz.

Der eigentliche Straßenbau soll dann im Juli folgen. Während der Bauzeit kann es zu Behinderungen und Sperrungen kommen. Die Stadt kündigt an, aktuelle Informationen zur Vollsperrung über die Website des Rathauses bereitzustellen.

## Bamberger Straße: Neuer Asphalt in den Sommerferien

In der Bamberger Straße wird der Asphaltoberbelag auf einer Strecke von 660 Metern erneuert. Der Abschnitt reicht von der Einfahrt Frankenbrunnen bis zur Einmündung ins Mühlgründlein.

Geplant sind die Arbeiten für Ende August bis Anfang September 2026. Dieser Zeitraum wurde bewusst in die Schulsommerferien gelegt, um die Auswirkungen auf den Verkehr und den Schulbetrieb möglichst gering zu halten.

Die Stadt Neustadt an der Aisch bittet schon jetzt um Verständnis für mögliche Einschränkungen während der Bauphasen. Ziel der Maßnahmen ist es, Straßen und Wege in der Stadt langfristig in einem guten und sicheren Zustand zu halten.

**Kommentar der Redaktion:**
Baustellen sind selten beliebt – aber wenn am Ende Gehwege sicherer, Straßen besser und Leitungen fit für die nächsten Jahre sind, dann ist das eben die weniger glamouröse, aber ziemlich notwendige Seite von Stadtentwicklung. Immerhin zeigt sich hier: Es wird nicht nur geredet, sondern auch gebaut. Und ja, ein neuer Straßenbelag sorgt vielleicht nicht für Standing Ovations – aber Schlaglöcher tun das bekanntlich auch nicht.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Markt Erlbach

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**Markt Erlbach als Vorbild: Metropolregion setzt auf Klimaschutz und Energiewende**

Markt Erlbach stand jetzt im Mittelpunkt der Metropolregion Nürnberg: Beim 56. Treffen des Forums „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ drehte sich alles um die große Frage, wie die Region bis 2040 klimaneutral werden kann. Warum ausgerechnet Markt Erlbach als Tagungsort gewählt wurde, wurde schnell klar – der Markt gilt längst als echtes Vorbild in Sachen erneuerbare Energien.

Die Europäische Metropolregion Nürnberg besteht seit 2005 und umfasst 23 Landkreise – von Neustadt/Aisch-Bad Windsheim im Westen über Neustadt an der Waldnaab im Osten bis Weißenburg-Gunzenhausen im Süden und Sonneberg in Südthüringen. Ihr gemeinsames Ziel ist ehrgeizig: Klimaneutralität bis zum Jahr 2040.

Mit genau diesem Thema beschäftigt sich das Forum „Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“, das nun zu seinem inzwischen 56. Treffen zusammenkam. Austragungsort war diesmal Markt Erlbach. „Wir gehen immer in die Regionen mit Vorbildcharakter“, erklärte Britta Waldhelm, Geschäftsführerin des Forums und Referentin für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg.

Dass Markt Erlbach diesen Vorbildstatus verdient, machte Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß in ihrem Grußwort deutlich. Nach ihren Angaben ist der Eigenbedarf der Marktgemeinde mit 19.000 Megawattstunden zu 173 Prozent gedeckt. Die Stromerzeugung setzt sich dabei aus 67 Prozent Freiflächen-Photovoltaik, 34 Prozent Dachflächen-Photovoltaik, 37 Prozent Biomasse und 24 Prozent Windenergie zusammen. „Wir erzeugen deutlich mehr Strom, als wir selbst verbrauchen – und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur regionalen und überregionalen Energieversorgung“, so Kreß.

Auch bei der Wärmeversorgung ist Markt Erlbach bereits gut aufgestellt. So verwies die Bürgermeisterin auf das sechs Kilometer lange Nahwärmenetz in der Ortsmitte mit 140 angeschlossenen Gebäuden. Zudem wird das Neubaugebiet „Am Kirchsteigfeld“ mit seinen 75 Bauplätzen über Nahwärme versorgt. Im Ortsteil Oberulsenbach spielt außerdem die Biogas-Wärmeproduktion eine wichtige Rolle.

Ein weiterer Standortvorteil: Gleich zwei große Projektierer für erneuerbare Energien haben ihren Sitz in Markt Erlbach – Naturenergie Zeilinger sowie Wust – Wind & Sonne. Für Dr. Birgit Kreß bringt das gleich mehrere positive Effekte mit sich: Es gebe vor Ort kaum Widerstand gegen Windenergie, die Wertschöpfung bleibe durch Bürgeranlagen in der Region und, wie sie mit einem Augenzwinkern betonte, „zahlen beide ordentlich Gewerbesteuer“.

Am Nachmittag referierte Nadine Paulus, Geschäftsführerin von Wust – Wind & Sonne, über den Bürgerwindpark Frankenhöhe. Im Anschluss machte sich die rund 40-köpfige Teilnehmergruppe mit dem Bus selbst ein Bild vor Ort. Insgesamt zählt das Forum etwa 130 Mitglieder.

Bereits am Vormittag wurde im Bürgerhaus zum Löwen intensiv genetzwerkt. Landrat Dr. Christian von Dobschütz begrüßte die Teilnehmer, darunter Klimaschutzmanager der Landkreise sowie Vertreter aus Handwerkskammern, Unternehmen, Politik, Verbänden und Wissenschaft.

Aus dem Neustädter Landratsamt waren Laura Hager und Bertram Bröse von der Kreisentwicklung vertreten. Für die Regierung von Mittelfranken nahm Joachim Fahsl aus dem Bereich „Wirtschaft, Landesentwicklung und Verkehr“ teil. Der Volkswirt ist zudem für die Geschäftsstelle „Energiewende Mittelfranken“ zuständig.

Am Ende bleibt das große gemeinsame Ziel der Metropolregion klar im Blick: Bis 2040 soll die Region klimaneutral werden. Britta Waldhelm betonte die Bedeutung dieses Vorhabens erneut. Auch der Landkreis Neustadt/Aisch-Bad Windsheim hat sich dazu bekannt und im Jahr 2024 den Klimapakt unterzeichnet.

**Kommentar der Redaktion:**
Markt Erlbach zeigt, dass Energiewende nicht nur ein Schlagwort für Konferenzen ist, sondern ganz praktisch vor Ort funktionieren kann. Wenn mehr Strom erzeugt wird, als man selbst verbraucht, ist das schon eine Hausnummer – oder in diesem Fall eher eine Marktgemeinde-Nummer. Besonders spannend ist dabei, dass die Wertschöpfung in der Region bleibt. So wird aus Klimaschutz nicht nur ein ökologisches, sondern auch ein wirtschaftliches Erfolgsmodell. Und wenn dann sogar noch das Nahwärmenetz wächst und Gewerbesteuer fließt, dürfte man in vielen Rathäusern ganz genau hinschauen.

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