Autorenname: C. Pöschl

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Neustadt an der Aisch

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# Einhörner, Drachen und Feen in den Kreisbüchereien
## Wanderbuchausstellung „Einfach Fantastisch“ läuft noch bis 10. Juli

Neustadt/Aisch-Bad Windsheim – Wer gerne in fantastische Welten eintaucht, ist bei der aktuellen Wanderbuchausstellung „Einfach Fantastisch“ genau richtig: Noch bis Freitag, 10. Juli, laden die Kreisbüchereien Bad Windsheim und Scheinfeld gemeinsam mit der Kommunalen Jugendarbeit des Landkreises dazu ein, in Geschichten voller Magie, Abenteuer und geheimnisvoller Wesen zu stöbern.

Wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung mitteilt, wird die Ausstellung von den kommunalen Jugendpflegerinnen und Jugendpflegern des Bezirks in Zusammenarbeit mit der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen in Nürnberg organisiert.

Im Mittelpunkt stehen Bücher rund um Einhörner, Drachen, Feen und viele weitere fantastische Themen. Das Genre Fantasy hat seit vielen Jahren einen festen Platz in der Literatur und ist besonders bei Kindern und Jugendlichen sehr beliebt. Seine Wurzeln reichen weit zurück: Märchen, Sagen und Legenden gelten als wichtige Vorläufer und prägen bis heute viele typische Elemente – etwa die Reise von Heldinnen und Helden oder den Kampf zwischen Gut und Böse.

Die Ausstellung bietet eine breite Auswahl für verschiedene Altersgruppen. Zu finden sind sowohl Sachbücher als auch Erzählungen für Kinder von sechs bis neun Jahren, für Neun- bis 13-Jährige sowie für Jugendliche ab 13 Jahren. Ergänzt wird das Angebot durch Romane, Comics und Mangas.

Zum Auftakt hatte die Kommunale Jugendarbeit des Landkreises bereits am vergangenen Dienstag im Rahmen des Ferienpass-Programms ein Bilderbuchkino mit anschließender Bastelaktion zum Thema „Superhelden“ in der Kreisbücherei Scheinfeld veranstaltet. Das kostenlose Angebot für Kinder im Alter von fünf bis neun Jahren wurde laut Mitteilung gut angenommen.

Weitere Informationen gibt es im Ferienpass. Das Anmeldeformular ist auf der Website des Landratsamtes Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim unter der Rubrik „Ferienpass“ zu finden.

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Neustadt an der Aisch

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# Kerwa-Tipp des Tages: Der Festbieranstich am Musikpavillon

Endlich ist es soweit: Heute, am 6. Juni, beginnt die Neustädter Kerwa 2026!

Neun Tage lang steht die Kreisstadt wieder ganz im Zeichen ihrer fünften Jahreszeit. Menschen treffen sich, Freunde kommen zusammen, Erinnerungen werden geschaffen und die besondere Kerwa-Stimmung zieht durch die Straßen und über den Festplatz.

Ganz offiziell eröffnet wird die Kerwa heute mit dem traditionellen Festbieranstich am Musikpavillon. Erster Bürgermeister Alexander Müller wird dabei das erste Fass anschlagen und damit den Startschuss für die Neustädter Kerwa 2026 geben.

Unser Kerwa-Tipp des Tages: Schaut vorbei, erlebt den Bieranstich live und genießt die besondere Atmosphäre, wenn die Kerwa endlich beginnt.

Wir von NaAZA wünschen allen Neustädterinnen und Neustädtern, allen Gästen aus nah und fern sowie den Schaustellern, Vereinen und Organisatoren eine wunderschöne, friedliche und fröhliche Kerwa.

Genießt den ersten Kerwatag, trefft alte Bekannte, lacht miteinander und sammelt Erinnerungen, die noch lange bleiben.

Auf eine schöne Neustädter Kerwa 2026!

Samstag, 06.06.

13.45 Uhr Einzug des Festzuges mit Tanzgruppen von der Bamberger Straße zum Marktplatz

14.00 Uhr Platzkonzert mit der Stadtkapelle Frankenland und fränkischen Kirchweihtänzen am Marktplatz

14.30 Uhr Musikeinzug und Festzug ab Rathaus, Stadtkapelle Frankenland; ökumenisches Kirchweihsingen

an der Evang. Stadtkirche, Bayer. Defiliermarsch vor Geburtshaus von Adolph Scherzer

15.00 Uhr Festbieranstich am Musikpavillon durch den Ersten Bürgermeister Alexander Müller

Allgemeiner Festbetrieb

Musik im Freien, Stimmungsmusik mit der Stadtkapelle Frankenland

17.00 – 21.00 Uhr Offenes Bürgerschießen der Kgl.-priv.-Schützengesellschaft (ab 8 Jahren) im Schießhaus

19.00 Uhr Musik in der Festhalle, Stimmungsmusik mit den “Lichtenauer Musikanten”

19.30 Uhr Musik im Festzelt, Stimmungsmusik mit der Band „VOLLDAMPF … Party pur aus Franken“

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Neustadt an der Aisch

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# Kirchweihfichte zersägt: Ficht’n-Lupfer retten den Start der Neustädter Kerwa

Noch bevor die Neustädter Kerwa 2026 offiziell begonnen hat, sorgt ein ungewöhnlicher Vorfall für Gesprächsstoff. Ausgerechnet die für die Kirchweih vorgesehene Fichte wurde von Unbekannten gefällt und in rund einen Meter lange Stücke zersägt. Doch statt sich die Stimmung verderben zu lassen, reagierten die Ficht’n-Lupfer schnell – und retteten damit den Kerwa-Start.

Als die Ficht’n-Lupfer am Freitagmorgen die ausgesuchte Kirchweihfichte holen wollten, bot sich ihnen ein unerwartetes Bild: Vom ursprünglich vorgesehenen Baum war nur noch ein Haufen zersägter Holzstücke übrig. Offenbar hatten Unbekannte die Fichte bereits vorher gefällt und komplett unbrauchbar gemacht.

Trotz dieses ärgerlichen Zwischenfalls war für die Beteiligten schnell klar: Aufgeben ist keine Option. Es wurde organisiert, beraten und gehandelt. In kurzer Zeit konnte eine neue Fichte gefunden, vorbereitet und für den Transport bereitgemacht werden.

Damit ist die Tradition in Neustadt nicht ins Wanken geraten. Die neue Kirchweihfichte steht bereit, und die Neustädter Kerwa kann wie geplant beginnen.

Gerade solche Momente zeigen, was eine Kerwa oft besonders macht: Wenn etwas schiefläuft, sind Menschen da, die zusammenhalten, improvisieren und mit anpacken. Genau dieser Einsatz hat dafür gesorgt, dass die Feierlichkeiten nun doch wie vorgesehen starten können.

**Kommentar der Redaktion:**
So eine Aktion braucht wirklich kein Mensch – und schon gar nicht kurz vor der Kerwa. Aber wenn man es positiv sehen will: Die Unbekannten haben unfreiwillig gezeigt, dass die Ficht’n-Lupfer nicht nur Bäume holen, sondern auch Krisen meistern können. Die Kerwa lebt eben nicht nur von Bier, Bratwurst und Fahrgeschäften, sondern vor allem von Leuten, die nicht lange jammern, sondern einfach machen.

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Hagenbüchach

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## Vom Schandfleck zum Schmuckstück: Der Hagenbüchacher Bahnhof ist heute ein Ort für Begegnung, Genuss und Bewegung

Wer heute am Bahnhof in Hagenbüchach vorbeikommt, sieht ein gepflegtes, einladendes Gebäude an der Bahnlinie Würzburg–Nürnberg. Kaum vorstellbar, dass der denkmalgeschützte Bahnhof noch vor rund zehn Jahren in einem erbärmlichen Zustand war. Inzwischen hat sich das frühere Sorgenkind der Gemeinde in einen vielseitig genutzten Treffpunkt verwandelt.

Im Erdgeschoss befindet sich heute eine Bäckereifiliale mit Café. Im ersten Stock stehen ein Gemeinschaftsraum sowie sanitäre Anlagen zur Verfügung. Der Bereich ist funktional gestaltet, per Aufzug barrierefrei erreichbar und kann für verschiedenste Zwecke genutzt werden. Auch private Feiern mit bis zu 35 Personen sind dort möglich. Bürgermeister David Schneider berichtet, dass der Raum unter anderem immer wieder für Trauerfeiern oder Konfirmationen genutzt wird.

Seit April ist auch das Dachgeschoss mit Leben gefüllt: Dort hat Monique Löb ihren „BewegGrund“ eröffnet. Die 51-Jährige ist unter anderem Schmerzcoach, Aromatherapeutin und verfügt über eine Reha-Sport-Ausbildung. In ihren Räumen bietet sie unter anderem Faszien-Yoga, Pilates, Schmerztherapie, Aromatouch-Massagen, Kakao-Zeremonien sowie Kurse zur inneren Balance und zur Regulation des Nervensystems an.

Monique Löb fühlt sich im Hagenbüchacher Bahnhof nach eigenen Worten „wie in meinem zweiten Zuhause“. Besonders freut sie sich darüber, dass sie die Räume anmieten konnte, nachdem diese frei geworden waren. Tina Förtsch von der Verwaltungsgemeinschaft Hagenbüchach-Wilhelmsdorf hatte sie damals auf die Möglichkeit aufmerksam gemacht. Löb bewarb sich – und bekam die Zusage. Für die Wilhelmsdorferin ist der Standort ideal. Zusätzlich zu ihrem Angebot im „BewegGrund“ leitet sie auch Kurse beim TSV Emskirchen. Wer sich für ihre Angebote interessiert, kann sich unter der Telefonnummer 0176/31198857 melden.

Bürgermeister Schneider zeigt sich zufrieden, dass inzwischen alle Räume im Bahnhofsgebäude genutzt werden. Besonders stolz ist die Gemeinde darauf, dass die Sanierung des Gebäudes bereits 2016 mit dem Bayerischen Staatspreis für Land- und Dorfentwicklung ausgezeichnet wurde.

Rund 600.000 Euro investierte die Kommune in das im Jahr 1865 errichtete Gebäude. Damals war es gemeinsam mit der neu fertiggestellten Bahnstrecke entstanden. Unterstützung gab es durch stattliche Zuschüsse des Amts für Ländliche Entwicklung Mittelfranken. Ursprünglich beherbergte der Bahnhof einen Schalter- und Warteraum, ein Stellwerk sowie im Obergeschoss eine Wohnung.

Als das Gebäude für den Bahnbetrieb nicht mehr gebraucht wurde, begann sein Niedergang. Fahrkartenautomat und Unterstand im Freien reichten aus, moderne Technik machte die Stellwerke überflüssig. Der einst stolze Bahnhof verfiel zusehends. 2011 kaufte die Gemeinde das marode Gebäude von einem Privatmann, der es zuvor von der Bahn erworben hatte.

Im Zuge der Sanierung wurde das Gebäude vollständig entkernt. Alte Einrichtungen wie Schalter und Stellwerk verschwanden ebenso wie die einsturzgefährdete Treppe. Auch das Dach musste erneuert werden. Rund anderthalb Jahre dauerten die Arbeiten. Heute erinnert eine Fotowand im Erdgeschoss an den schlechten Zustand vor der Sanierung – aber auch an die Geschichte des Hauses.

Aus dem früheren Schandfleck ist so ein attraktiver Mittelpunkt für Hagenbüchach geworden. Nicht nur für die Bürgerinnen und Bürger vor Ort, sondern auch für Bahnreisende ist der Bahnhof heute wieder ein erfreulicher Anblick.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal zeigt sich gute Kommunalpolitik nicht in großen Schlagzeilen, sondern in Gebäuden, an denen viele jahrelang nur noch vorbeigeschaut haben. Der Hagenbüchacher Bahnhof ist so ein Beispiel: früher Bruchbude, heute Café, Gemeinschaftsraum und Bewegungsort unter einem Dach. Und ganz ehrlich: Wenn ein alter Bahnhof statt Leerstand jetzt wieder Leben, Begegnung und sogar Yoga bietet, dann ist das für einen Ort oft mehr wert als jeder nüchterne Förderbescheid – auch wenn genau solche Fördergelder hier natürlich kräftig mitgeholfen haben.

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Neustadt an der Aisch

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Originale auf der Neustädter Kerwa – und die, die es noch werden wollen
Teil 5: Unser Bürgermeister Alexander Müller
Manche Kerwa-Originale brauchen Jahrzehnte, um diesen Status zu erreichen. Andere bringen vielleicht schon alles mit, was es dafür braucht.
Alexander Müller wurde erst im März zum Ersten Bürgermeister der Kreisstadt gewählt. Die bevorstehende Neustädter Kerwa wird deshalb seine erste als Stadtoberhaupt sein. Und auch wenn er noch nicht so lange im Bürgermeisteramt ist, eines wird schnell klar: Die Neustädter Kerwa begleitet ihn schon sein ganzes Leben.
Fragt man Alex nach seinen ersten Erinnerungen an die Kerwa, muss er nicht lange überlegen.
„Auf jeden Fall Zuckerwatte, die Rot-Kreuz-Losbude, das Kettenkarussell und der Safari-Trip, der heute ja gar nicht mehr so heißt.“
Es sind Erinnerungen, wie sie viele Neustädter teilen. Erinnerungen an eine Zeit, als die Kerwa noch riesengroß wirkte, das Kerwageld in der Tasche steckte und jede Fahrt im Karussell ein kleines Abenteuer war.
Besonders gerne denkt er an die gemeinsame Zeit mit Familie und Freunden zurück.
„Spaß, viel Lachen und natürlich das Kerwageld ausgeben. Meine Zwillingsschwester war da deutlich sparsamer als ich“, erzählt er mit einem Schmunzeln.
Und dann gab es da noch etwas, das für ihn zur Kerwa einfach dazugehört:
Ein Kerwaschaschlik.
Manchmal sind es eben genau diese kleinen Dinge, die Jahrzehnte später noch die schönsten Erinnerungen hervorrufen.
In diesem Jahr erlebt Alex die Kerwa allerdings aus einer ganz neuen Perspektive. Zum ersten Mal steht er als Bürgermeister im Mittelpunkt des Geschehens.
Besonders freut er sich auf einen ganz besonderen Moment.
„Das Highlight ist für mich jedes Jahr der Bieranstich. Und heuer habe ich die große Ehre, das große Fass im Pavillon anzustechen – gemeinsam mit der Stadtkapelle Frankenland und unserem Brauer Georg Hofmann.“
Ein Moment, den wohl jeder Neustädter Bürgermeister mit Spannung erwartet.
Doch die Kerwa ist für Alexander Müller weit mehr als Bieranstich, Fahrgeschäfte und Festzelt.
„Egal wie das Wetter ist – hoffentlich natürlich gut –, zur Kerwa kommen alle zusammen. Neustädter und ehemalige Neustädter. Man trifft Bekannte und Freunde wieder, lacht miteinander und hat einfach eine gute Zeit.“
Tatsächlich ist genau das vielleicht das Besondere an der Neustädter Kerwa. Für ein paar Tage scheint die Stadt ein wenig enger zusammenzurücken. Menschen, die sich das ganze Jahr über kaum sehen, begegnen sich plötzlich zwischen Losbude, Festzelt und Marktplatz wieder.
Und natürlich gehört auch die kulinarische Seite dazu.
„Ein gutes Mäßchen und die Kerwa-Kulinarik unserer Metzgerbuden dürfen natürlich nicht fehlen“, sagt Alex.
Vielleicht ist es noch zu früh, Alexander Müller bereits zu den großen Originalen der Neustädter Kerwa zu zählen. Schließlich steht ihm seine erste Kerwa als Bürgermeister noch bevor.
Aber wer die Kerwa seit seiner Kindheit liebt, sich noch an Zuckerwatte, Kerwaschaschlik und die ersten Fahrten im Kettenkarussell erinnert und sich heute genauso auf das Wiedersehen mit den Menschen freut wie früher, der bringt beste Voraussetzungen mit.
Wer weiß also?
Vielleicht schreiben wir in einigen Jahren nicht mehr über einen Bürgermeister auf seiner ersten Kerwa.
Sondern über ein echtes Neustädter Kerwa-Original.
Und vielleicht beginnt jede Kerwa-Legende genau so: Mit einem Jungen, der sein Kerwageld lieber ausgibt als spart, Zuckerwatte liebt und sich viele Jahre später plötzlich auf dem Podium beim Bieranstich wiederfindet.

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**470 Jahre Kirchweih in Neustadt: Neun Tage feiern, genießen und Kerwa erleben**

In Neustadt an der Aisch heißt es bald wieder feiern, lachen und gemeinsam eine der schönsten Traditionen der Region hochleben lassen: Von **6. bis 14. Juni 2026** steigt die große **Neustädter Kirchweih** – und die hat in diesem Jahr einen ganz besonderen Grund zum Anstoßen. Denn gefeiert wird bereits die **470. Kirchweih**.

Damit gehört die Neustädter Kerwa zu den traditionsreichsten Festen weit über die Stadtgrenzen hinaus. Zum Auftakt darf natürlich ein echter Klassiker nicht fehlen: das **Ficht’n-Aufstellen** durch die Fichtn-Lupfer. Danach folgen zahlreiche weitere Höhepunkte wie **Festumzug**, **Bieranstich** und ein buntes Programm, das Neustadt wieder für mehrere Tage in Feierlaune versetzen wird.

Besonders beliebt ist Jahr für Jahr das **Kerwadorf**, das vor allem viele junge Besucherinnen und Besucher anzieht. Dazu kommen **Live-Musik**, ein **Festzelt**, **Kirchweihbier**, fränkische Spezialitäten und die bekannten **Fahrgeschäfte auf dem Festplatz**. Wer es lieber etwas entspannter mag, kann die besondere Kirchweihstimmung auch ganz gemütlich unter den Bäumen genießen.

Auch organisatorisch ist vorgesorgt: Die Stadt informiert rund um **Parkmöglichkeiten**, **Verkehrsregelungen** und **Buslinien**. Wer sich schon vorab mit Biermarken eindecken möchte, kann diese an mehreren **Vorverkaufsstellen in Neustadt, Diespeck, Pahres und Münchsteinach** kaufen. Der Preis liegt bei **10,90 Euro** pro Biermarke inklusive Bedienungsgeld. Beim Kauf von **20 Marken** gibt es **eine gratis** dazu.

Für viele Menschen aus Neustadt an der Aisch und dem gesamten Umland ist die Kirchweih seit Generationen ein fester Termin im Kalender. 2026 dürfte das erst recht gelten – schließlich feiert die Stadt nicht irgendeine Kerwa, sondern ein stolzes Jubiläum.

**Kommentar der Redaktion:**
470 Kirchweihen – das muss man erst einmal schaffen. Während sich in der Welt vieles ständig verändert, bleibt die Kerwa in Neustadt für viele ein Stück Verlässlichkeit, Heimat und fränkische Lebensfreude. Und seien wir ehrlich: Eine gute Kirchweih erkennt man nicht nur am Festumzug oder am Bieranstich, sondern auch daran, dass man garantiert jemanden trifft, den man „eigentlich nur mal schnell grüßen“ wollte – und dann doch eine halbe Stunde festhängt. Genau das macht solche Feste bei uns in der Region aus.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Neustadt an der Aisch

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Originale auf der Neustädter Kerwa – Teil 4: Die Ficht’n-Lupfer

Nur noch ein Tag.

Nur noch ein Tag, bis auf dem Neustädter Marktplatz wieder die Kirchweihfichte aufgerichtet wird und die Neustädter Kerwa beginnt. Für viele Besucher ist das der offizielle Start der fünften Jahreszeit. Für die Ficht’n-Lupfer ist es der Höhepunkt vieler Wochen Vorbereitung und gelebter Tradition.

Seit 1981 gehören die Ficht’n-Lupfer untrennbar zur Neustädter Kerwa. Kaum eine Gruppe steht so sehr für das, was die Kerwa ausmacht: Gemeinschaft, Brauchtum, Geselligkeit und die Freude daran, etwas für die eigene Heimat zu tun.

Dabei beginnt ihre Arbeit lange bevor die ersten Maßkrüge gefüllt werden und die Musik spielt.

Schon Wochen vorher werden die Bänke und Tische gestrichen und vorbereitet. Am Mittwoch vor der Kerwa trifft man sich traditionell zur Schlachtschüssel. Dort wird nicht nur gegessen. Dort werden Geschichten erzählt, Erinnerungen ausgetauscht und die Vorfreude auf die kommenden Tage geteilt. Denn für die Ficht’n-Lupfer ist die Kerwa mehr als nur ein Fest. Sie ist ein Stück Heimat.

Der Freitag ist dann ihr großer Tag.

Um 13 Uhr wird die Kirchweihfichte geholt. Anschließend wird sie an der Neustadthalle geschmückt. Ab 15 Uhr beginnt auf dem Marktplatz der Aufbau von Tischen und Bänken. Während viele Neustädter noch ihrem Alltag nachgehen, wird im Hintergrund bereits gearbeitet, organisiert und vorbereitet.

Und wie jedes Jahr gibt es eine Frage, die alle beschäftigt:

Wie wird das Wetter?

Zu starker Wind kann das Aufstellen der Fichte erschweren, Regen braucht an diesem Tag niemand. Die Hoffnung aller Beteiligten ist dieselbe: trockenes Wetter und ein ruhiger Himmel über Neustadt.

Wenn dann um 19 Uhr die Kirchweihfichte aufgerichtet wird, blicken Hunderte Besucher auf den Marktplatz. Musik, Volkstanz und die besondere Stimmung machen diesen Moment Jahr für Jahr zu einem der schönsten Augenblicke der gesamten Kerwa.

Natürlich gehört auch die Bewirtung dazu. Mit dabei sind traditionell Manu und Peter Wirth, die als Metzger Steaks und Bratwürste für die Besucher zubereiten und dafür sorgen, dass niemand hungrig nach Hause gehen muss.

Doch die Ficht’n-Lupfer prägen die Kerwa nicht nur am Freitag.

Am Kirchweihmontag treffen sie sich zum Frühschoppen am Marktplatz. Gegen Mittag setzt sich der traditionelle Zug mit Bollerwagen, Quetsche und Teufelsgeige in Bewegung. Gemeinsam geht es vom Marktplatz hinunter zum Festplatz. Wer den Klängen folgt, merkt schnell: Hier wird nicht einfach nur gefeiert. Hier werden Erinnerungen geschaffen.

Auch der Dienstag gehört inzwischen zum festen Programm. Das traditionelle Kerwaspiel gegen die Stadt Neustadt hat ausgedient. An seine Stelle tritt heuer erstmals ein Kleinfeldturnier mit Mannschaften der Ficht’n-Lupfer, der Stadt Neustadt, des Landratsamtes und der Sparkasse Neustadt. Ein neuer Programmpunkt, der ganz im Sinne der Kerwa steht: gemeinsam Spaß haben, zusammenkommen und die Tradition weiterentwickeln.

Vielleicht macht genau das die Ficht’n-Lupfer zu einem echten Original der Neustädter Kerwa.

Sie stellen nicht nur die Fichte auf. Sie halten eine Tradition lebendig. Eine Tradition, die seit Jahrzehnten Generationen von Neustädtern verbindet. Viele waren als Kinder Zuschauer, später Helfer und irgendwann selbst Teil dieser Gemeinschaft.

Wenn morgen Abend die Fichte über dem Marktplatz steht, sehen die Besucher nur wenige feierliche Minuten. Dahinter stecken viele Stunden Arbeit, viele helfende Hände und vor allem Menschen, die ihre Kerwa lieben.

**Und vielleicht ist genau das das Geheimnis der Ficht’n-Lupfer: Sie stellen nicht nur die Fichte auf – sie sorgen dafür, dass ein Stück Neustadt jedes Jahr aufs Neue Wurzeln schlägt.**

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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Markt Erlbach

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**Informationsabend zum Glasfaserausbau in Markt Erlbach**

Schnelles Internet wird für viele Menschen immer wichtiger – egal ob fürs Arbeiten von zuhause, Streaming oder den Alltag mit Familie und Schule. In Markt Erlbach und den Ortsteilen gibt es dazu jetzt die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

Die Deutsche Telekom lädt alle Bürgerinnen und Bürger zu einer Informationsveranstaltung rund um das neue Glasfasernetz ein. Vorgestellt wird dabei das geplante Ausbaugebiet in Markt Erlbach. Thomas Vollrath, Kommunalbeauftragter im Bereich Glasfaser bei der Telekom, wird erklären, was konkret geplant ist und wie ein Glasfaseranschluss auf Wunsch und nach entsprechender Beantragung bis ins eigene Haus kommen kann.

Die Veranstaltung findet am **Montag, 8. Juni, ab 19 Uhr** im **Foyer der Rangauhalle, Zennhäuser Weg, Markt Erlbach** statt. Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger aus Markt Erlbach und den Ortsteilen.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser klingt für manche immer noch ein bisschen nach Zukunftsmusik – inzwischen ist es aber eher die neue Grundversorgung. Wer sich informieren will, sollte den Termin nutzen. Denn beim Internet gilt inzwischen oft: Erst lacht man noch über den Nachbarn mit Highspeed-Anschluss – und später fragt man ihn nach dem WLAN-Passwort.

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Neustadt an der Aisch

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# Neustadt: Ortssprecher gewählt, Bauernmarkt pausiert zur Kirchweih und Schützen blicken auf starkes Jahr zurück

In Neustadt an der Aisch gibt es gleich mehrere aktuelle Entwicklungen aus dem Stadtgeschehen: Die Ortssprecherwahlen in den Stadtteilen sind abgeschlossen, wegen der Kirchweih gibt es Änderungen bei Bauernmarkt und Stadtverwaltung – und auch die Neustädter Schützen haben bei ihrer Mitgliederversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurückgeblickt. Hier der Überblick über die wichtigsten Nachrichten aus Neustadt.

## Ortssprecher für Neustädter Stadtteile stehen fest

Die Wahlen der Ortssprecher in den Neustädter Stadtteilen sind abgeschlossen. Gewählt wurde in den Ortsteilen, die keinen eigenen Vertreter in den Stadtrat entsandt haben.

Wie Bürgermeister Alexander Müller mitteilte, wurden in Birkenfeld gemeinsam mit Weiherhof sowie in Schauerheim die bisherigen Amtsinhaber bestätigt. Für Birkenfeld und Weiherhof bleibt damit Bastian Krämer Ortssprecher, in Schauerheim weiterhin Achim Pfundt.

Eine besondere personelle Kontinuität gibt es in Herrnneuses: Dort wurde Wilfried Westhauser zum Ortssprecher gewählt. Westhauser war bereits von 1990 an über 18 Jahre lang Ortssprecher seines Heimatortes, wechselte anschließend 2008 in den Stadtrat und setzte sich dort weitere 18 Jahre für Herrnneuses ein. Nun übernimmt er wieder seine frühere Aufgabe. Nach dem Ende der laufenden Wahlperiode würde er damit auf insgesamt 42 Jahre kommunalpolitisches Engagement für seinen Ort kommen. Für den Stadtrat hatte er nicht erneut kandidiert.

Neu gewählt wurden außerdem Michael Schütz als Ortssprecher für Ober- und Unterschweinach sowie Stöckach, Melanie Röder für Schellert und Simon Lettenmeier für Eggensee und Chauseehaus.

In anderen Ortsteilen war keine Wahl mehr notwendig, weil dort Einwohner bereits in den Stadtrat gewählt wurden. Das betrifft unter anderem Unternesselbach mit Karl-Heinz Haag und Diebach mit Sven Summ.

## Kein Bauernmarkt am Kirchweih-Samstag

Wegen der Neustädter Kirchweih fällt der Bauernmarkt auf dem Marktplatz am Samstag, 6. Juni, aus. Das teilte die Stadtverwaltung mit. Bereits am Samstag, 13. Juni, soll der Bauernmarkt wieder wie gewohnt stattfinden.

Auch bei der Stadtverwaltung gibt es eine kirchweihbedingte Änderung: Am Montag, 8. Juni, bleiben die Dienststellen geschlossen. Ab Dienstag, 9. Juni, gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten.

## Neustädter Schützen: Erfolgreiches Jahr und viele Neuerungen

Bei der Mitgliederversammlung der Neustädter Schützen ließ Schützenmeister Michael Staude das vergangene Jahr Revue passieren. Als einen der Höhepunkte bezeichnete er die Gründung der neuen Abteilung „Dartschützen“, die sich als voller Erfolg erwiesen habe. Auch die Gaumeisterschaft 2025 sowie das Rothenburger Freundschaftsschießen gehörten zu den besonderen Ereignissen.

Gut angenommen wurden laut Staude erneut die beiden Flohmärkte. Ebenso positiv fiel die Beteiligung am Bürgerschießen während der vergangenen Kirchweih aus. Die Schützen engagierten sich außerdem beim Heimatfest in verschiedenen Bereichen und waren auch beim Festzug mit einer großen Abordnung vertreten. Auch der Kunst- und Handwerkermarkt sei auf gute Resonanz gestoßen.

Sportleiter Sebastian Delatron gratulierte Barbara Schygulla, Markus Stark, Dagmar Gebers-Staude und Michael Staude zu beachtlichen Ergebnissen bei Gau- und Bezirksmeisterschaften sowie bei bayerischen und deutschen Meisterschaften. Besonders erfolgreich war die Mannschaft Luftgewehr-Auflage, die den Rundenwettkampf im Gau Uffenheim mit 14:0 Punkten gewann.

Auch die neue Dartabteilung blickt auf einen gelungenen Start zurück. Abteilungsleiter Michael Dummert-Kerschbaum sprach von einem beeindruckend erfolgreichen ersten Jahr. Innerhalb von zwölf Monaten traten 24 neue Mitglieder ein. Im Ligabetrieb sicherte sich die erste Mannschaft mit 24:4 Punkten direkt den Aufstieg.

## Veränderungen bei den Ämtern

Schatzmeister Reinhard Wendel zog ebenfalls eine positive Bilanz des Jahres 2025, stellte sein Amt jedoch zur Verfügung. Zu seiner Nachfolgerin wurde Heike Sedat-Schmidt gewählt. Hermann Seeberger junior wurde als stellvertretender Schatzmeister bestätigt, Dagmar Gebers-Staude übernimmt den Posten der Schatzmeister-Assistentin.

Neue Sportleiterin ist Alicia Staude. Oliver Schmidt wurde erneut in den Gesellschaftsausschuss gewählt. Diesem gehören weiterhin auch Michael Dummert-Kerschbaum und Sven Steffen aus der Dartabteilung an. Als Rechnungsprüfer fungieren Michaela Gebers und Reinhard Wendel. Bürgermeister Alexander Müller wurde als Nachfolger von Klaus Meier zum Schützenkommissar ernannt.

## Blick auf das Jubiläumsjahr

Schützenmeister Michael Staude begrüßte zudem 26 Neumitglieder und verwies auf die anstehenden Veranstaltungen. Auch künftig soll es wieder Flohmärkte und den Kunst- und Handwerkermarkt geben. Zudem wollen sich die Schützen erneut bei „Kunst um die Bleich“ beteiligen.

Ein besonderer Höhepunkt steht im September bevor: Dann feiern die Neustädter Schützen ihr 555-jähriges Bestehen. Geplant sind eine Ü18-Party in der NeustadtHalle am Schloss sowie ein festlicher Kommersabend unter der Schirmherrschaft der Ehrenamtsbeauftragten und Landtagsabgeordneten Gabi Schmidt.

Zum Abschluss wurde noch eine besondere Geste bekannt: Die Schützenfrauen spenden für das Jubiläum das Fahnenband. Heike Sedat-Schmidt wird die Stickarbeit selbst übernehmen. Außerdem sind einheitliche Shirts für die Schützendamen geplant.

## Kommentar der Redaktion

In Neustadt zeigt sich einmal mehr, wie viel ehrenamtliches Engagement in den Ortsteilen und Vereinen steckt. Ob Ortssprecher, Schützen oder neue Dartabteilung – vieles lebt von Menschen, die nicht lange reden, sondern einfach anpacken. Und 42 Jahre Einsatz für ein Dorf wie bei Wilfried Westhauser: Das ist schon mehr als ein Ehrenamt, das ist fast ein kommunalpolitisches Lebenswerk. Da darf man ruhig den Hut ziehen – oder in Neustadt vielleicht passender: die Kirchweihkappe.

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# Wie viel ist kommunales Ehrenamt wert?

Wer in Gemeinderat, Stadtrat oder Kreistag sitzt, macht das ehrenamtlich – ganz ohne Arbeit ist dieses Ehrenamt aber natürlich nicht. Sitzungen wollen vorbereitet, Unterlagen gelesen, Themen mit Bürgerinnen und Bürgern besprochen und Entscheidungen oft noch nachbereitet werden. Dafür gibt es in den meisten Kommunen ein Sitzungsgeld. Wie hoch diese Entschädigung in unserer Region ausfällt, ist allerdings sehr unterschiedlich. NaAZA.de hat den Überblick für Neustadt an der Aisch, Emskirchen, Neuhof, Markt Erlbach, Diespeck, Hagenbüchach, Wilhelmsdorf und den Landkreis.

In vielen Kommunen wird die Höhe des Sitzungsgeldes zu Beginn einer neuen Wahlperiode festgelegt und dann über Jahre hinweg nicht mehr verändert. Im Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim reicht die Spanne aktuell von 0 bis 60 Euro in den Gemeinden, im Kreistag sind es inzwischen 75 Euro pro Sitzung.

Gerade diese Frage sorgt immer wieder für Diskussionen: Darf man in finanziell angespannten Zeiten die Entschädigung für Ratsmitglieder erhöhen? In manchen Orten wurde genau das kritisch gesehen. Dort hieß es, eine Erhöhung wäre ein falsches Signal nach außen. Andere Kommunen argumentierten dagegen, dass die allgemeine Teuerung abgefedert werden müsse und das Sitzungsgeld ohnehin eher eine Aufwandsentschädigung als ein echter Lohn sei.

Tatsächlich ist die Arbeit in den Gremien deutlich mehr als nur der Termin im Sitzungssaal. Wer sich engagiert, investiert Zeit – oft neben Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen. Dazu kommt: Sitzungen finden meist abends statt und können sich bis spät in die Nacht ziehen. Gerade deshalb wird auch darüber diskutiert, ob eine angemessene Entschädigung nicht sogar helfen kann, weiterhin genügend Menschen für kommunalpolitisches Engagement zu gewinnen.

Im Kreistag wurde das Sitzungsgeld nun von 60 auf 75 Euro angehoben. Auch dort gab es eine Debatte. Befürworter verwiesen auf Inflation, gestiegenen Aufwand und darauf, dass kommunalpolitisches Engagement für möglichst viele Bevölkerungsgruppen machbar bleiben müsse – nicht nur für Menschen, die es sich finanziell besonders leicht leisten können.

Neu beziehungsweise stärker im Blick sind zudem Regelungen wie Betreuungsgeld, wenn etwa wegen einer Abendsitzung zusätzliche Kinderbetreuung nötig wird. Solche Unterstützungen können helfen, dass sich auch jüngere Menschen oder Familien stärker in der Kommunalpolitik einbringen.

## Sitzungsgeld im Überblick

– **Neustadt an der Aisch:** 60 Euro
– **Emskirchen:** 35 Euro
– **Wilhelmsdorf:** 20 Euro
– **Markt Erlbach:** 45 Euro
– **Neuhof an der Zenn:** 15 Euro
– **Hagenbüchach:** 0 Euro
– **Diespeck:** 45 Euro
– **Landkreis Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim:** 75 Euro

## Kommentar der Redaktion

Wenn man ehrlich rechnet, sind 0 bis 60 Euro für Vorbereitung, Nachbereitung und oft mehrstündige Sitzungen am Abend meist weit weg von einem echten Stundenlohn – vom Mindestlohn ganz zu schweigen. Wer ein Ratsmandat übernimmt, tut das sicher nicht wegen des Geldes. Eher im Gegenteil: Wer kommunalpolitisch aktiv ist, braucht Zeit, Geduld, starke Nerven und manchmal vermutlich auch eine sehr leidensfähige Kaffeetasse. Die Diskussion darüber, dass hier „zu viel“ bezahlt werde, greift deshalb in vielen Fällen zu kurz. Das Sitzungsgeld ist keine Belohnung, sondern eher ein kleiner Ausgleich für ein wichtiges Ehrenamt.

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**Familienfreundliche Betriebe gesucht: Landkreis wirbt für Beitritt zum Familienpakt Bayern**

Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, ist für viele Beschäftigte heute ein wichtiges Thema – und für Unternehmen längst ein echter Standortvorteil. Deshalb macht das Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim aktuell auf den Familienpakt Bayern aufmerksam und lädt Betriebe aus dem Landkreis zum Mitmachen ein.

Der Familienpakt Bayern unterstützt Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber bereits seit dem Jahr 2014 dabei, familienfreundliche Arbeitsbedingungen im eigenen Betrieb aufzubauen und weiterzuentwickeln. Hinter der Initiative stehen die Bayerische Staatsregierung, die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), der Bayerische Industrie- und Handelskammertag (BIHK) sowie der Bayerische Handwerkstag (BHT).

Unternehmen aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim können dem Familienpakt kostenfrei beitreten. Die Mitgliedschaft bringt mehrere Vorteile mit sich. Dazu zählen der Zugang zu einem bayernweiten Netzwerk familienfreundlicher Arbeitgeber, kostenlose Informations-, Beratungs- und Weiterbildungsangebote sowie aktuelle Informationen rund um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Außerdem dürfen Mitglieder das Logo des Familienpakts für ihre eigene Kommunikation nutzen und werden als familienfreundlicher Arbeitgeber auf den Kanälen des Familienpakts sichtbar.

Die Anmeldung ist nach Angaben des Landratsamtes unkompliziert und in wenigen Minuten online möglich.

**Jetzt registrieren:**
www.familienpakt-bayern.de/registrierung-fuer-mitglieder

Ein weiterer Termin steht bereits fest: Neue Mitglieder aus dem Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim werden am **26. Juni 2026** von Bayerns Arbeitsministerin Ulrike Scharf und Landrat Dr. Christian von Dobschütz persönlich begrüßt.

Bei Fragen hilft die Servicestelle des Familienpakts Bayern weiter:
Telefon **089 5790-6280**
E-Mail **servicestelle@familienpakt-bayern.de**

**Kommentar der Redaktion:**
Familienfreundlichkeit ist längst kein nettes Extra mehr, sondern für viele Arbeitnehmer ein entscheidender Punkt bei der Jobwahl. Gerade in Zeiten von Fachkräftemangel kann es für Unternehmen im Landkreis ein echter Vorteil sein, wenn flexible und familiennahe Lösungen angeboten werden. Oder anders gesagt: Wer gute Leute halten will, sollte nicht nur an den Obstkorb denken, sondern auch daran, wie Alltag, Kinderbetreuung und Beruf zusammenpassen.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / kreis-nea.de

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Neustadt an der Aisch

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Originale auf der Neustädter Kerwa – Teil 3: Der Hawaiihemd-Montag
Noch drei Tage sind es, bis auf dem Neustädter Marktplatz die Kerwa-Fichte aufgestellt wird. Drei Tage, bis die fünfte Jahreszeit in Neustadt wieder beginnt. Zeit für den dritten Teil unserer Serie „Originale auf der Neustädter Kerwa“.

Manche Traditionen sind uralt. Andere entstehen ganz still, irgendwo zwischen einer Maß Bier, einem langen Kerwasonntag und einer Idee, die eigentlich niemand mehr so genau für sich beanspruchen kann.

Der Hawaiihemd-Montag gehört zu den jüngsten Traditionen der Neustädter Kerwa. Und doch fragen sich inzwischen viele Besucher jedes Jahr aufs Neue: Warum laufen am Kirchweihmontag plötzlich so viele Neustädter in bunten Hawaiihemden über den Festplatz?

Die Antwort beginnt im Jahr 2023.

Nach einem recht langen und, wie Beteiligte heute schmunzelnd erzählen, auch recht durstigen Kerwasonntag war für den Montag große Hitze angekündigt. Irgendwann fiel die Frage: „Was zieh ma bei der Hitz morgn bloß o?“

Wie das bei guten Kerwa-Geschichten so ist, gibt es mehrere Menschen, die behaupten könnten, die Idee gehabt zu haben. Wahrscheinlich führte damals einfach eine Maß zur nächsten und am Ende entstand daraus etwas, das heute schon fast selbstverständlich zur Kerwa dazugehört.

Beim ersten Frühschoppen erschienen gerade einmal sechs Personen im Hawaiihemd. Die Reaktionen der anderen ließen nicht lange auf sich warten. Am häufigsten war wohl der Satz zu hören: „Hätter wos gsocht …“

Die Antwort darauf fiel ebenso typisch fränkisch aus: „Wärst halt net ham!“

Aus den sechs Hawaiihemden wurden im Laufe der Jahre immer mehr. 2025 saßen bereits rund 15 bunt gekleidete Kerwabesucher gemeinsam am Tisch. Und längst bleibt es nicht mehr beim Frühschoppen. Spätestens am Abend, wenn im Festzelt traditionell die Band Radspitz aufspielt, sind die farbenfrohen Hemden überall zu sehen.

So wurde aus einer spontanen Idee eine neue Kerwa-Tradition.

Und wie jede gute Tradition brachte auch diese ihren eigenen Ableger hervor. Aus dem Hawaiihemd-Montag entstand später der Hawaiihemd-Freitag. Im Winter 2026 gab es sogar einen Hawaiihemd-Freitag ganz ohne Kerwa. Einfach deshalb, weil gerade keine Kirchweih war und man trotzdem Lust auf ein wenig Kerwa-Gefühl hatte.

Heute gehört der Hawaiihemd-Montag für viele Neustädter fest zur Kerwa dazu. Jahr für Jahr werden es mehr Menschen, die sich ein buntes Hemd überstreifen und damit zeigen, dass Traditionen nicht immer Jahrzehnte alt sein müssen.

Manche entstehen einfach an einem heißen Montagmorgen.

Und wer weiß: Vielleicht wird in dreißig oder vierzig Jahren jemand seinen Enkeln erzählen, dass er damals dabei war, als sechs Neischdädter mit Hawaiihemd zum Frühschoppen erschienen und damit eine neue Neustädter Tradition begründeten.

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Emskirchen

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**TSV Emskirchen schafft den Aufstieg: Rückkehr in die A-Klasse perfekt**

Großer Jubel in Emskirchen: Der TSV hat es geschafft und sich mit einem leidenschaftlich erkämpften 3:1-Sieg im Relegationsspiel gegen die zweite Mannschaft des 1. FC Heilsbronn den Aufstieg gesichert. Für den Verein, seine Spieler und die vielen Unterstützer ist das ein ganz besonderer Moment – und das Ende einer langen, nicht immer einfachen Zeit.

Nach dem letzten Aufstieg im Jahr 2016, damals von der heutigen A-Klasse in die Kreisklasse, musste der TSV Emskirchen in den vergangenen Jahren einige Rückschläge verkraften. Nach einem Umbruch in der Abteilungsleitung und dem Abstieg in der Saison 2022/2023 in die B-Klasse wurde die Ausrichtung der Fußballabteilung neu gedacht. Der Fokus sollte wieder klar auf einheimischen Spielern liegen – Fußballern mit enger Bindung zum Verein und zur Gemeinde, die sich auch abseits des Platzes einbringen.

Auch wenn die Zeit in der B-Klasse schmerzhaft war, zeigten sich schon früh positive Entwicklungen. Die Mannschaft engagierte sich im Vereinsleben, half bei Veranstaltungen, übernahm Aufgaben im Jugendbereich und lebte damit genau das vor, was einen echten Heimatverein ausmacht.

In der abgelaufenen Saison belohnte sich der TSV dann mit Platz zwei. Nachdem das erste Relegationsspiel noch verloren ging, gelang im entscheidenden Duell gegen den 1. FC Heilsbronn II schließlich der umjubelte 3:1-Erfolg – und damit die langersehnte Rückkehr in die A-Klasse.

Der Verein bedankt sich ausdrücklich bei allen, die diesen Weg mitgetragen haben. Genannt werden unter anderem Trainer Sebastian „Hausi“ Hauser und Co-Trainer Max Rippl, Abteilungsleiter Eric Kalb, Allrounder Markus Dimpel, Ronny Brömel für die Platzpflege, der kurzfristig eingesprungene Physio, Ordnungsdienst-Leiter Gerald Pfeifer, das Team aus dem Gemeinschaftshaus sowie die Ortsburschen Emskirchen, die sich unter anderem um Grill, Stadionsprecher und Eintritt kümmerten.

Eines ist damit klar: Dieser Aufstieg ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern auch der Lohn für Zusammenhalt, Vereinsliebe und viel ehrenamtliches Engagement.

**Kommentar der Redaktion:**
So schreibt der Fußball manchmal die schönsten Geschichten: Nicht mit großen Namen und schnellen Lösungen, sondern mit Geduld, Rückgrat und Menschen, die mit anpacken – auf dem Platz, am Grill und notfalls auch beim Eintritt. In Emskirchen sieht man, dass ein Verein dann am stärksten ist, wenn er sich auf seine Wurzeln besinnt. Und ganz ehrlich: Ein Aufstieg schmeckt noch ein bisschen besser, wenn er nach ein paar harten Jahren erkämpft wurde.

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Diespeck

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# Gemeinderat Diespeck: Kanalbau, Verkehrssicherheit und offene Rechnungen im Blick

In Diespeck und dem Ortsteil Ehe laufen aktuell mehrere Themen parallel, die für Bürgerinnen und Bürger ganz konkret spürbar sind: von Bauarbeiten an der Kreisstraße über mehr Sicherheit für Kinder im Straßenverkehr bis hin zu einer zurückgestellten Zahlung für das Begegnungshaus. Auch eine Umfrage zur Lebensqualität in der Gemeinde sorgt für Gesprächsstoff.

Im Diespecker Ortsteil Ehe wurden neben der Kreisstraße NEA 15 einige Meter Kanal erneuert. Wie Bürgermeister Markus Helmreich im Nachgang der Sitzung im Gespräch mit unserer Redaktion erklärte, soll in den kommenden Wochen auch die Asphaltschicht in diesem Bereich noch erneuert werden.

Ein weiteres Thema war die Verkehrssituation in Diespeck. Im Bereich Pahreser Weg und Dachsbacher Weg wurden sogenannte Haifischzähne auf der Fahrbahn markiert. Zusätzlich ließ die Gemeinde dort „Achtung Kinder“-Schilder aufstellen. Bürgermeister Helmreich hofft, dass Autofahrerinnen und Autofahrer dadurch noch stärker sensibilisiert werden und besonders auf Kinder und Jugendliche achten.

Auch das Diespecker Begegnungshaus war Thema. Dort werden Möbel vorerst nicht bezahlt, weil die beauftragte Firma insolvent ist. Die Gemeinde hält die dafür vorgesehenen 110.000 Euro zunächst zurück, kündigte Helmreich an.

Für Diskussionen sorgt zudem das Ergebnis einer Umfrage zur Daseinsvorsorge in Diespeck. Demnach erhielten die Bereiche Bildung und Gesundheit die Note „sehr gut“, Digitales und Freizeit wurden mit „gut“ bewertet. Deutlich schlechter schnitt die Mobilität ab. Diese Einschätzung kann Bürgermeister Helmreich nach eigenen Worten nicht nachvollziehen. Die Umfrage wurde laut seiner Aussage von „Spiegel online“ durchgeführt.

**Kommentar der Redaktion:**
Bei Bildung und Gesundheit „sehr gut“, bei Freizeit und Digitalem „gut“ – das kann sich für eine Gemeinde durchaus sehen lassen. Dass ausgerechnet die Mobilität schlecht bewertet wurde, dürfte in Diespeck aber noch für Gesprächsstoff sorgen. Denn gerade bei solchen Umfragen zeigt sich oft: Zwischen persönlichem Eindruck, täglicher Erfahrung und statistischer Bewertung liegen manchmal ein paar Schlaglöcher.

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Emskirchen

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# Pausenhof wird zur Konzertbühne: Nevio Passaro lädt zum kostenlosen Schulhofkonzert nach Emskirchen

**Emskirchen** – Musik, Familienprogramm, Überraschungen und sogar kostenloses Eis: Auf dem Gelände der Grundschule Emskirchen soll am **Montag, 27. Juli**, wieder gefeiert werden. Musiker, Songwriter und Produzent **Nevio Passaro** lädt gemeinsam mit seiner Band zu einem **kostenlosen Schulhofkonzert** ein. Der Pausenhof soll sich dabei am Abend in ein kleines Festivalgelände für Familien, Kinder und Musikfans verwandeln.

Schon im vergangenen Jahr war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Rund **2000 Besucherinnen und Besucher** kamen damals nach Emskirchen. Für Nevio Passaro war das ein ganz besonderes Erlebnis. In diesem Jahr hofft er sogar auf noch mehr Gäste – bei gutem Wetter wären nach seinen Worten **3000 bis 4000 Kinder und Erwachsene** ein großartiges Ziel.

Der gebürtige **Bad Windsheimer**, der in **Neustadt an der Aisch** aufgewachsen ist und dort das **Friedrich-Alexander-Gymnasium** besuchte, ist nach Jahren in Berlin mit seiner Familie wieder in die Heimat zurückgekehrt. Mit dem Schulhofkonzert verfolgt er ein klares Anliegen: **Kunst und Kultur sollen für alle zugänglich sein**.

Gerade Kinder sollten möglichst früh mit Musik in Berührung kommen, findet der 46-Jährige. Nicht jede Familie könne sich allerdings teure Konzerttickets leisten. Ein kostenloses Angebot wie in Emskirchen sei deshalb eine besondere Chance, Live-Musik ohne Hürden zu erleben. Wie nachhaltig so ein Erlebnis wirken kann, zeigt für ihn eine Begegnung vom Vorjahr: Ein Mädchen habe ihm erzählt, dass es zuvor noch nie auf einem Konzert gewesen sei – danach wollte es plötzlich Gitarre spielen und singen lernen.

## Bekannte Songs und neue Familienmusik

Musikalisch dürfen sich die Besucherinnen und Besucher auf eine Mischung aus **italienischem Pop** und neuen Liedern aus Passaros aktuellem **Familien-Album** freuen. Mit dabei sein soll unter anderem der Titelsong **„Ciao ragazzi“**. Gespielt werde Bekanntes und Neues, so der Musiker. Auch ein **Überraschungsgast** könnte auf der Bühne auftauchen – mehr wollte Passaro dazu allerdings noch nicht verraten.

Sein neues Musikprojekt ist stark vom Familienleben geprägt. Die Songs entstehen nach seinen Worten gemeinsam mit den eigenen Kindern, die dabei auch als ehrliches Publikum dienen. Passaro beschreibt sich in diesem Zusammenhang selbst augenzwinkernd als **„Papa-Pop-Musiker“**. Die Lieder sollen Familien ansprechen und den Blick auf die Welt aus der Perspektive eines Vaters zeigen. Seine Partnerin **Verena** übernimmt dabei den Bereich **Art Direction**.

## Eis, Aktionen und viele Helfer im Hintergrund

Neben der Musik sind beim Schulhofkonzert auch **Aktionen und Überraschungen für Groß und Klein** geplant. Außerdem soll es für alle Gäste ein **„Gratis Gelato“**, also kostenloses Eis, geben.

Damit ein solches Event überhaupt möglich wird, laufen die Vorbereitungen bereits seit Wochen. Viel Organisation steckt hinter dem kostenlosen Angebot – und auch finanzielle Unterstützung ist nötig. Einige Sponsorinnen und Sponsoren konnten bereits gewonnen werden, weitere werden aber noch gesucht. Wer das Konzert unterstützen möchte, kann sich per E-Mail an **info@musicaecolori.com** oder telefonisch unter **0151/16510388** melden.

Passaro bedankt sich schon jetzt bei den vielen **ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern**, dem Organisationsteam sowie der **Schulleitung**, ohne die die Veranstaltung nicht umsetzbar wäre.

## Auftakt für ein größeres Konzept?

Langfristig soll die Idee der Schulhofkonzerte offenbar noch weiter wachsen. Nach Angaben des Musikers gibt es bereits Gespräche, diese Form von kostenlosen Konzerten auch an anderen Schulen und möglicherweise sogar **bundesweit** in den letzten Schulwochen vor den Ferien anzubieten. Für dieses Jahr kann er sich noch **zwei bis drei weitere Schulhofkonzerte in Bayern** vorstellen.

Zunächst richtet sich der Blick aber ganz klar nach Emskirchen: Das Konzert am **27. Juli** beginnt gegen **18 bis 18.30 Uhr**, **Einlass ist ab 17 Uhr** auf dem Gelände der **Grundschule Emskirchen**. Der Eintritt ist frei.

**Kommentar der Redaktion:**
Die Idee hat Charme – und zwar nicht nur für Kinder. Ein kostenloses Konzert direkt auf dem Schulhof, dazu Musik, Eis und Familienprogramm: Das ist genau die Art von Veranstaltung, die ein Ort gut gebrauchen kann. Wenn Kultur wirklich für alle da sein soll, dann muss sie manchmal eben nicht im großen Saal stattfinden, sondern dort, wo das Leben sowieso schon spielt – zwischen Pausenhof, Schulranzen und Sommerabend. Und ganz ehrlich: Gratis Gelato zieht in Franken fast so zuverlässig wie ein Bierzelt.

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Emskirchen

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**Abendspaziergang bei Neidhardswinden: Vogelstimmen rund um Emskirchen entdecken**

Wer am Samstagabend Lust auf Natur, frische Luft und spannende Einblicke in die Vogelwelt hat, kann sich einen besonderen Spaziergang bei Emskirchen vormerken. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz lädt zu einer geführten Runde rund um den Ortsteil Neidhardswinden ein, bei der vor allem die Stimmen der heimischen Vögel im Mittelpunkt stehen.

Start ist am kommenden Samstag, 6. Juni, um 18.30 Uhr. Martin Hegwein begleitet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der etwa zweistündigen Führung und hilft dabei, Vogelstimmen in der Natur zu erkennen und zu bestimmen. Treffpunkt ist das Feuerwehrhaus am Ortseingang von Neidhardswinden.

Ein Fernglas ist für den Abendspaziergang empfehlenswert, damit sich mit etwas Glück auch die gefiederten Sänger selbst beobachten lassen. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer möchte, kann mit einer Spende Projekte für verletzte Vögel oder den Bau von Nistkästen unterstützen.

**Kommentar der Redaktion:**
So ein Abendspaziergang ist eine schöne Gelegenheit, die eigene Heimat einmal mit ganz anderen Ohren zu erleben. Oft hört man morgens oder abends zwar jede Menge Zwitschern – aber wer da eigentlich singt, bleibt für viele ein Rätsel. Vielleicht wird aus dem nächsten „Da draußen piept halt was“ ja schon bald ein fachkundiges „Aha, eine Amsel!“.

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alle

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Eiderdschwing

Fünf Tage Kerwa, Musik und Festzelt: In Neidhardswinden wird ab 18. Juni wieder groß gefeiert. Die Freiwillige Feuerwehr lädt zur 45. Zeltkerwa ein – mit Bieranstich, Kärwabaum, Frühschoppen und Partyabend. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.

Los geht es am Donnerstag, 18. Juni 2026, ab 17 Uhr mit der traditionellen Schlachtschüssel. Ab 19 Uhr übernimmt der Musikzug Emskirchen den Kirchweihauftakt. Am Freitag, 19. Juni, stellen die Ortsburschen ab 17.30 Uhr den Kärwabaum auf. Danach folgt der Bieranstich durch Sandra Winkelspecht, ehe ab 19 Uhr Stimmungs- und Tanzmusik angesagt ist.

Der Samstag, 20. Juni, startet ab 14 Uhr mit dem Zeltbetrieb. Am Abend bringt der Weisendorfer Soundexpress Partystimmung nach Neidhardswinden. Dazu wird ein WM-Spiel als „Silent Viewing“ live gezeigt. Am Sonntag beginnt die Kerwa um 9.30 Uhr mit dem Kirchweihgottesdienst. Danach spielt die Feuerwehrkapelle Dürrnbuch zum Frühschoppen. Nach dem Mittagstisch gibt es einen Familiennachmittag, ab 18 Uhr sorgt Ernst Scherzer für Unterhaltung.

Zum Abschluss lädt die Feuerwehr am Montag, 22. Juni, ab 10 Uhr zum Weißwurstfrühschoppen ein. Nach dem Mittagstisch spielen am Abend „Die Partykracher“ zum Finale auf. Während der gesamten Kerwa gibt es Essen, Getränke, Schausteller und Fahrgeschäfte direkt am Festzelt.

Für die Region rund um Neuhof an der Zenn, Markt Erlbach, Emskirchen und Neustadt an der Aisch ist die Zeltkerwa damit wieder ein fester Termin im Juni. Gefeiert wird in Neidhardswinden von Mittwoch bis Sonntag, 18. bis 22. Juni – mit viel Tradition und jeder Menge Stimmung.

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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Neustadt an der Aisch

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Originale auf der Neustädter Kerwa – Teil 2: Die Rot-Kreuz-Losbude

Noch vier Tage sind es, bis auf dem Neustädter Marktplatz wieder die Kerwa-Fichte in den Himmel ragt. Vier Tage, bis sich Neustadt wieder in jenen besonderen Ort verwandelt, den wir alle kennen und lieben. In einen Ort voller Erinnerungen, Begegnungen und Geschichten.

Grund genug für den zweiten Teil unserer Serie **„Originale auf der Neustädter Kerwa“**.

Manche Originale haben einen Namen. Andere ein Gesicht. Und manche stehen einfach seit Jahrzehnten an ihrem Platz und gehören so selbstverständlich dazu, dass man sich die Kerwa ohne sie gar nicht mehr vorstellen kann.

So wie die Rot-Kreuz-Losbude.

Seit 1971 steht sie am Festplatz. Still, verlässlich und jedes Jahr aufs Neue bereit, tausende kleine Hoffnungen entgegenzunehmen. Für viele Neustädter ist sie weit mehr als nur eine Bude. Sie ist ein Stück Kindheit.

Wer hier als Bub oder Madla aufgewachsen ist, kennt dieses Gefühl noch genau. Die Münzen fest in der Hand, den Blick auf die vielen Gewinne gerichtet und die feste Überzeugung: *Heute ziehe ich den Hauptgewinn.*

Meistens wurde daraus natürlich nichts.

Aber so ist das mit den schönsten Erinnerungen. Man vergisst die vielen Nieten. Man erinnert sich nur an den einen Stoffbären, den man gewonnen hat. An das kleine Auto. An die Puppe. Oder einfach an das glückliche Gefühl, das man damals mit nach Hause genommen hat.

Vielleicht ist genau das das Geheimnis dieser Losbude.

Denn sie verkauft nicht nur Lose. Sie verkauft seit Jahrzehnten kleine Momente des Glücks.

Bis heute gehört es für viele Kerwabesucher dazu, vor dem Heimweg noch einmal stehen zu bleiben. Ein letztes Los. Ein letzter Versuch. Ein letzter Plausch mit Bekannten. Und manchmal auch ein letzter Grund, noch ein paar Minuten länger auf der Kerwa zu bleiben.

Dabei war die Losbude lange Zeit noch mehr als nur ein Ort für Gewinne und Nieten. Bis vor rund zehn Jahren war sie gleichzeitig die Anlaufstelle des Sanitätsdienstes auf der Kirchweih. Wer Hilfe brauchte, wusste genau, wo er sie finden konnte.

Und auch hinter dem Tresen wurde immer Gemeinschaft gelebt.

Früher standen dort nicht nur ehrenamtliche Helferinnen und Helfer des Bayerischen Roten Kreuzes. Auch Beschäftigte der Stadt Neustadt, der Sparkasse oder der VR-Bank übernahmen Schichten und halfen mit. Die Losbude war damit ein kleines Abbild dessen, was eine Kerwa eigentlich ausmacht: Zusammenhalt.

Bis heute erfüllen die verkauften Lose einen guten Zweck. Die Einnahmen unterstützen die ehrenamtliche Arbeit des Bayerischen Roten Kreuzes im Landkreis und helfen dort, wo Hilfe gebraucht wird.

Wenn in wenigen Tagen wieder die ersten Lichter auf dem Festplatz leuchten, der Duft von Bratwürsten durch die Straßen zieht und die Kerwa ihre Tore öffnet, dann wird auch die Losbude wieder da sein.

Vielleicht ist sie nicht die lauteste Attraktion.

Vielleicht nicht die größte.

Aber ganz sicher eine derjenigen, die das Herz der Neustädter Kerwa seit Jahrzehnten mitprägen.

Und wer weiß?

Vielleicht steht in diesen Tagen wieder irgendwo eine Oma vor der Losbude, die hier schon als Madla ihren ersten Gewinn gezogen hat. Vielleicht zieht ein Vater mit seinem Sohn ein Los und erzählt dabei, wie er selbst als Rotzlöffel genau an derselben Stelle gestanden hat.

Und genau deshalb gehört die Rot-Kreuz-Losbude zu den wahren Originalen unserer Neustädter Kerwa.

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Diespeck

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# Gemeinderat Diespeck: App, Schulneubau und wichtige Personalentscheidungen

Von Digitalisierung über Millioneninvestitionen bis hin zu personellen Weichenstellungen: In der jüngsten Sitzung des Gemeinderats Diespeck standen gleich mehrere Themen auf der Tagesordnung, die für die Zukunft der Gemeinde und ihrer Einrichtungen von Bedeutung sind. Besonders beim geplanten Schulhausneubau wurden nun die Kostenanteile noch genauer festgelegt.

Im Gemeinderat Diespeck wurde die Heimat-Info-App vom Digitalisierungsberater Lukas Christensen von der zuständigen Firma vorgestellt. Wie Bürgermeister Markus Helmreich im Anschluss mitteilte, testen die Ratsmitglieder die Anwendung nun zunächst selbst. In der Juni-Sitzung soll dann öffentlich über eine mögliche Anschaffung abgestimmt werden. Vorgesehen ist, dass die App über die Kommunale Allianz „NeuStadt und Land“ betrieben wird.

Ein weiteres wichtiges Thema war der geplante Schulhausneubau in Diespeck, der mit rund 35 Millionen Euro veranschlagt ist. Für die beteiligten Gemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Diespeck wurden die Kostenanteile nun auf zwei Stellen nach dem Komma genau festgeschrieben. Dies war eine Empfehlung des Schulverbands, um künftig für klare Verhältnisse zu sorgen. Demnach entfallen auf Diespeck 52,02 Prozent der Kosten, auf Baudenbach 16,88 Prozent, auf Gutenstetten 16,42 Prozent und auf Münchsteinach 14,64 Prozent. Grundlage für diese Berechnung war der Durchschnitt der Schülerzahlen der vergangenen elf Jahre. Nach zehn Jahren sollen die Prozentsätze erneut überprüft und neu festgelegt werden.

Auch bei der Feuerwehr Dettendorf wurden Entscheidungen bestätigt: Der Gemeinderat sprach Michael Reitenspieß erneut das Vertrauen als Kommandant aus. Sein Stellvertreter bleibt Michael Roch.

Darüber hinaus haben sich die beiden Schulverbände für die Grund- und Mittelschule Diespeck neu konstituiert. Den Vorsitz übernimmt Bürgermeister Markus Helmreich. Als Stellvertreter wurden Dietmar Rückert und Johannes Hudezeck benannt.

Zum Strategieseminar in Klosterlangheim, das vom 30. Juni bis 1. Juli stattfindet, wird Bürgermeister Markus Helmreich alleine reisen.

Auch aus dem Bereich Kindergarten gab es personelle Veränderungen. In der Lenkungsgruppe „Kindergarten“ übernimmt Bastian Zapf die Geschäftsführung. Hintergrund ist, dass sich seine Vorgesetzte Carina Scherer ab dem 1. Juni beurlauben lässt. In der Lenkungsgruppe arbeiten Vertreter des Trägers, der politischen Gemeinde und der evangelischen Kirchengemeinde zusammen.

Eine weitere Personalie betrifft die evangelische Kirchengemeinde: Pfarrer Manfred Kolberg wird Ende Januar 2027 in den Ruhestand gehen.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck zeigt sich einmal mehr: Gemeinderatssitzungen sind oft viel mehr als trockene Tagesordnungspunkte. Wenn es um Schule, Kindergarten, Feuerwehr und digitale Bürgerinformation geht, dann geht es um ganz konkrete Themen, die den Alltag vieler Menschen vor Ort betreffen. Besonders spannend dürfte werden, ob die Heimat-Info-App tatsächlich kommt – denn wenn Verwaltung und Bürger schneller und direkter informiert werden, kann das durchaus ein echter Fortschritt sein. Und bei 35 Millionen Euro für den Schulneubau ist es wohl auch keine schlechte Idee, bei der Kostenverteilung lieber zweimal nach dem Komma als einmal zu wenig hinzuschauen.

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Diespeck

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# Gemeinderat Diespeck: Kläranlage vor dem Aus, neue Parkstreifen und Fortschritte bei der Wasserversorgung

In Diespeck stehen mehrere wichtige Projekte vor dem nächsten Schritt: Die Kläranlage soll noch in diesem Jahr außer Betrieb gehen, beim Hauptpumpwerk fallen zusätzliche Kosten an, das Parken in zwei Straßen wird neu geordnet – und auch beim zweiten Wasserleitungsanschluss geht es sichtbar voran.

Die Kläranlage in Diespeck wird nach dem Anschluss an Neustadt voraussichtlich bis Mitte beziehungsweise Ende dieses Jahres aufgelassen. In nicht-öffentlicher Sitzung hat der Gemeinderat dafür nun einen Nachtrag von rund 23.000 Euro für den Maschinen- und Anlagenbau am Hauptpumpwerk beschlossen. Wie Bürgermeister Markus Helmreich nach der Sitzung erklärte, werde am Ende von der bisherigen Anlage „nur noch ein Häuschen zu sehen sein“.

Auch im Ortsbild gibt es Veränderungen: Am Kirchberg und in der Sandstraße soll das Parken künftig besser geregelt werden. Geplant sind dort Parkstreifen, die nach Angaben von Helmreich für mehr Ordnung und Übersicht sorgen sollen.

Ein weiteres wichtiges Thema bleibt die Wasserversorgung. Der zweite Wasserleitungsanschluss für Diespeck soll nach aktuellem Stand bis Ende Juni fertiggestellt werden. Derzeit ist bereits der Spülbohrer im Einsatz. Vom Bereich Hochkreuz/Bauhof aus erfolgt anschließend der Anschluss an das Ortsnetz.

**Kommentar der Redaktion:**
In Diespeck wird also nicht nur verwaltet, sondern ganz praktisch an mehreren Stellen gleichzeitig gearbeitet: Abwasser, Parken, Wasser – klingt erst einmal trocken, ist für den Alltag der Bürger aber ziemlich entscheidend. Und wenn von der alten Kläranlage am Ende wirklich nur noch ein Häuschen übrig bleibt, dann ist das wohl eine der unspektakulärsten, aber folgenreichsten Veränderungen im Ort. Manchmal sind es eben nicht die großen Schlagzeilen, sondern die Leitungen darunter, die für die Zukunft den Unterschied machen.

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