Autorenname: C. Pöschl

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Wilhelmsdorf

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# Ein Projekt jagt das nächste: Wilhelmsdorf steht vor teuren Sanierungen

Volle Reihen bei den Bürgerversammlungen in Wilhelmsdorf und Oberalbach: Bürgermeister Rüdiger Probst gab einen Überblick über laufende Projekte, anstehende Investitionen und die finanzielle Lage der Gemeinde. Dabei wurde schnell klar: In Wilhelmsdorf gibt es derzeit viele Baustellen – im übertragenen wie im wörtlichen Sinn. Vor allem bei Wasser, Kanal, Straßen und Glasfaser stehen kostspielige Maßnahmen auf der Agenda.

In den Bürgerversammlungen berichtete Probst über die Entwicklung der Gemeinde und machte deutlich, dass die vielen laufenden Projekte den finanziellen Spielraum stark einschränken. Bereits der Wasserleitungsbau, der im März 2024 begonnen hatte und Ende April 2025 abgeschlossen wurde, schlug mit rund 1,4 Millionen Euro zu Buche.

Hinzu kommen weitere hohe Ausgaben: Für Kanalbefahrungen und die Erstellung eines Sanierungskonzeptes in der Erlanger Straße wurden im vergangenen Jahr rund 300.000 Euro investiert. Die eigentliche Kanalsanierung dort wird nach aktueller Einschätzung nochmals rund 2,5 Millionen Euro kosten.

Auch im Zusammenhang mit der geplanten Sanierung der Erlanger Straße durch den Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim kommen auf die Gemeinde weitere Kosten zu. Wenn die Kreisstraße NEA 21 voraussichtlich zwischen Mai und Oktober dieses Jahres erneuert wird, muss die Kommune den Gehweg mitfinanzieren beziehungsweise erneuern.

Beim Glasfaserausbau ist man im Kernort inzwischen weitgehend durch. Jetzt geht es laut Probst darum, die entstandenen Oberflächenschäden zu beseitigen. Für die Ortsteile und Weiler läuft aktuell das Förderverfahren. Der Vertrag mit der ausführenden Firma soll bald abgeschlossen werden. Die Hoffnung der Gemeinde: 2027 könnte der Ausbau in den Ortsteilen beginnen.

Auch die Haushaltslage war Thema. Größter Einnahmeposten bleibt die Einkommenssteuer, die für 2026 mit rund 1,3 Millionen Euro eingeplant ist. Skeptisch zeigte sich Probst jedoch beim Ansatz der Gewerbesteuer. Die veranschlagten rund 990.000 Euro werde man nach seiner Einschätzung wohl kaum erreichen. Zudem sinken – wie in vielen anderen Kommunen – die Schlüsselzuweisungen. Für das laufende Jahr rechnet Wilhelmsdorf mit knapp 200.000 Euro, das sind rund 40.000 Euro weniger als 2025. Gleichzeitig steigt die Kreisumlage auf nun mehr als eine Million Euro.

Positiv entwickelte sich dagegen die Einwohnerzahl: Zum 1. Januar 2026 hatten 1557 Menschen ihren Haupt- oder Nebenwohnsitz in der Gemeinde – 13 mehr als im Vorjahr. Bürgermeister Probst begrüßte dieses moderate Wachstum ausdrücklich.

Auf dem Friedhof wurde inzwischen eine Urnengrabstätte errichtet – ein Wunsch, der aus der Bürgerschaft mehrfach geäußert worden war. Zudem wurden auch Projekte der Kommunalen Allianz kurz angesprochen. Dazu zählen unter anderem die Aktionstage Innenorte, das Gewässerentwicklungskonzept, Leerstandsmanagement, Regionalbudget, Impulsberatung und die Schwammregion.

Ein Dauerärgernis bleibt in mehreren Ortsteilen das Thema Hundekot. In Oberalbach wurde der Wunsch nach einer Hundetoilette geäußert. Seitens der Gemeinde gebe es dagegen nichts einzuwenden, allerdings sei man sich im Ort bislang noch nicht einig, wo diese aufgestellt werden soll. Auch in Ebersbach wünschen sich Bürgerinnen und Bürger eine solche Lösung. Probst machte jedoch deutlich, dass mit dem Kauf allein nicht alles erledigt sei: Die Hundetoiletten müssten regelmäßig geleert werden, was zusätzlichen Aufwand für den Bauhof bedeutet.

In Wilhelmsdorf selbst wurde aus der Bürgerschaft erneut die sanierungsbedürftige Rosenstraße angesprochen. Dort sind sowohl die Straße als auch der Rinnstein seit Jahren in keinem guten Zustand. Probst verwies jedoch auf die angespannte Haushaltslage. Wenn es die Finanzen zulassen, müsse man dort schrittweise beginnen. Klar sei aber auch: Eine reine Oberflächensanierung reiche nicht aus, wenn gleichzeitig Kanal und Wasserleitungen erneuert werden müssten. Denkbar wäre es, zunächst Gehweg und Wasserrinne anzugehen.

Außerdem erinnerte Probst an den gelungenen Gewerbetag des vergangenen Jahres mit Blaulichtmeile. Hingewiesen wurde auch auf das Frühlingsfest der Igelhilfe Wilhelmsdorfer Stachelritter am 29. März. Neu gegründet wurden zudem die Darts- und Pepperonispießerfreunde Wilhelmsdorf. Ebenfalls Thema waren die aktuelle Verkehrssituation in der Von-Buirette-Straße sowie weitere Projekte im Ortskern und an den Spielplätzen.

Aktuell ist die Von-Buirette-Straße wegen Einsturzgefahr von Gebäuden halbseitig gesperrt. Auch diese Situation beschäftigt die Gemeinde weiterhin.

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NewcastleKrankheitGefluegelhaltungWordPress

**Newcastle-Krankheit: Veterinäramt informiert Geflügelhalter im Landkreis über erhöhte Vorsicht**

Nach fast 30 Jahren ohne Nachweise in Deutschland ist die Newcastle-Krankheit seit Ende Februar 2026 wieder aufgetreten. Fälle wurden in Brandenburg und in Südbayern festgestellt – betroffen waren sowohl große Geflügelbestände als auch kleinere private Haltungen. Im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim gibt es aktuell zwar noch keinen Fall, das Veterinäramt ruft aber vorsorglich zu erhöhter Aufmerksamkeit auf.

Die Newcastle-Krankheit, auch Newcastle Disease (ND), ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Vögeln, die weltweit verbreitet ist. In Deutschland gilt bereits seit den 1990er Jahren eine Impfpflicht für Hühner und Puten – und zwar unabhängig von der Größe des Bestandes. Trotz Impfung kann es zwar zu Infektionen kommen, geimpfte Tiere zeigen in der Regel aber deutlich mildere Krankheitsverläufe und scheiden weniger Virus aus. Vor allem Jungtiere in der Aufzucht sind oft noch nicht ausreichend geschützt.

Die Übertragung erfolgt über die Atemluft sowie durch direkten oder indirekten Kontakt mit virushaltigen Ausscheidungen infizierter Tiere. Auch Menschen können das Virus unbeabsichtigt über Kleidung, Schuhe, Stallausrüstung oder Staub weitertragen.

Die Symptome ähneln denen der klassischen Geflügelpest. Möglich sind unter anderem:

– plötzlich auftretende Todesfälle ohne vorherige Anzeichen
– Fieber, Mattigkeit und Appetitlosigkeit
– struppiges Gefieder und ein Rückgang der Legeleistung
– Atemwegsprobleme wie Niesen, Röcheln oder Atemnot
– Durchfall mit grünlich verfärbtem Kot
– neurologische Auffälligkeiten wie eine schiefe Kopfhaltung

Wie schwer die Krankheit verläuft, hängt vom Virustyp, der Vogelart, dem Alter und dem Impfstatus ab. Besonders schwer betroffen sind häufig Hühner und Puten.

Das Virus kommt zwar auch bei Wildvögeln vor, Hinweise auf ein flächendeckendes Seuchengeschehen bei Wildvögeln gibt es derzeit aber nicht.

Da die Newcastle-Krankheit anzeigepflichtig ist, müssen im Seuchenfall nach EU-Recht alle Tiere eines betroffenen Bestandes getötet und beseitigt werden – auch dann, wenn sie geimpft waren. Zusätzlich würden die Behörden Schutz- und Überwachungszonen einrichten und weitere Untersuchungen veranlassen, um eine Ausbreitung zu verhindern.

Für Menschen stellt die Krankheit nach Angaben des Veterinäramtes keine erhebliche Gefahr dar. Infektionen sind selten und treten fast nur nach direktem Kontakt mit infizierten Tieren auf. Möglich sind leichte grippeähnliche Beschwerden oder eine Bindehautentzündung. Durch Erhitzen wird das Virus abgetötet, deshalb sollte beim Verzehr von Geflügelfleisch und Eiern auf ausreichende Erhitzung geachtet werden.

Das Veterinäramt appelliert an alle Geflügelhalterinnen und Geflügelhalter sowie an Tierärztinnen und Tierärzte, bei Verdachtsfällen sofort zu handeln. Schon bei kleinsten Auffälligkeiten sollte umgehend der betreuende Tierarzt oder das zuständige Veterinäramt informiert werden – auch bei kleinen privaten Beständen.

Wichtig sind außerdem konsequente Biosicherheitsmaßnahmen. Dazu zählen insbesondere:

– ein Bestandsregister über Zu- und Abgänge
– die Sicherung der Stallanlagen gegen unbefugten Zutritt, Wildtiere und Schadnager
– stallinterne Kleidung und Schuhe oder gründliche Reinigung und Desinfektion
– sorgfältige Händehygiene vor und nach dem Betreten des Stalls
– die sichere Lagerung von Futtermitteln
– keine Verfütterung von Geflügelteilen, Eiern oder Eierschalen

Darüber hinaus empfiehlt das Veterinäramt dringend, gemeinsam mit dem betreuenden Tierarzt den Impfstatus aller Hühner- und Putenbestände zu überprüfen und wenn nötig aufzufrischen. Das gilt ausdrücklich auch für Klein- und Kleinsthaltungen. Zudem wird auf die bestehende Dokumentationspflicht hingewiesen.

Wichtig ist auch: Alle Geflügelhaltungen – selbst kleine private Hobbyhaltungen – sind meldepflichtig und müssen als Nutztierhaltung beim zuständigen Veterinäramt registriert werden.

Kontakt zum Veterinäramt Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim:
vetamt@kreis-nea.de

**Kommentar der Redaktion:**
Auch wenn es aktuell im Landkreis noch keinen Fall gibt, zeigt die Entwicklung in anderen Regionen, wie wichtig Vorsorge ist. Wer Hühner oder Puten hält, sollte das Thema nicht auf die leichte Schulter nehmen – auch nicht, wenn im Stall „doch bisher immer alles gut gegangen ist“. Ein kurzer Blick auf Impfstatus, Stallhygiene und Meldung beim Amt ist am Ende deutlich angenehmer als ein echter Seuchenfall. Und ja: Bürokratie nervt manchmal – aber in diesem Fall kann sie ziemlich viele Federn retten.

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**Gründerstammtisch im Landkreis: Einblicke in 30 Jahre Unternehmertum bei Necotek in Bad Windsheim**

Wer mit dem Gedanken spielt, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen, oder bereits mitten im Aufbau des eigenen Unternehmens steckt, bekommt im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bald wieder die Gelegenheit zum Austausch aus erster Hand: Die Wirtschaftsförderung des Landkreises lädt zum nächsten Gründerstammtisch ein.

Am **Dienstag, 21. April 2026, um 18:00 Uhr** findet die Veranstaltung beim **Necotek IT-Systemhaus in Bad Windsheim** statt. Im Mittelpunkt stehen dabei **Klaus Holzmann**, Gründer von Necotek, und **Geschäftsführer Leo Klafschinski**. Gemeinsam berichten sie über **30 Jahre Unternehmertum** – von den ersten Schritten bis zum heutigen IT-Systemhaus mit Neubau.

Dabei soll es nicht nur um eine klassische Erfolgsgeschichte gehen, sondern vor allem um ehrliche Erfahrungen aus dem Unternehmeralltag: Welche Entscheidungen waren wichtig? Was hat sich bewährt? Und welche Umwege hätte man sich im Nachhinein vielleicht sparen können?

Neben dem Gespräch mit den Gastgebern und der Wirtschaftsförderung gibt es auch Raum für den offenen Austausch über Chancen und Herausforderungen bei Gründung und Unternehmensführung. Ein besonderer Fokus liegt zudem auf der Frage, wie es gelingen kann, **in einer ländlichen Region ein Unternehmen aufzubauen und erfolgreich zu führen**. Wer möchte, kann außerdem optional an einem **Rundgang durch den Necotek-Neubau** teilnehmen.

Der Gründerstammtisch richtet sich an **Menschen mit Gründungsidee, an Personen in der Gründungsphase sowie an junge Unternehmen** aus Handwerk, Dienstleistung und anderen Branchen im Landkreis.

**Der Eintritt ist frei**, die Zahl der Plätze ist jedoch begrenzt. Eine **Anmeldung per E-Mail** ist deshalb erforderlich. Eine kurze Rückmeldung an **wirtschaft@kreis-nea.de** genügt.

**Quelle:** Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim
**(c):** https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Neustadt an der Aisch

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# Sieg vor Gericht: Kommunen dürfen in Allianz gegen Rechtsextremismus bleiben

Ein wichtiges Urteil mit Signalwirkung für Städte, Gemeinden und Landkreise: Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Kommunen und Landkreise weiterhin Mitglieder in der Allianz gegen Rechtsextremismus sein dürfen. Geklagt hatte der AfD-Kreisverband Nürnberg-Schwabach – ohne Erfolg.

Wie Corinna Gräßel in einer Pressemitteilung der Allianz gegen Rechtsextremismus im Landkreis mitteilt, bedeutet das Urteil vom Donnerstag, 26. März, nicht nur für die Stadt Nürnberg Rechtssicherheit. Auch die dem Bündnis angeschlossenen Gemeinden im Landkreis können demnach weiterhin Mitglied bleiben.

Zuletzt war das Thema auch in Uffenheim diskutiert worden. Dort hatte man einen Beitritt zur Allianz zunächst mit Verweis auf das laufende Verfahren zurückgestellt.

Nach Angaben von Gräßel stellte der 8. Senat des Bundesverwaltungsgerichts unter Vorsitz von Richterin Dr. Held-Daab klar, dass das von der AfD angeführte parteipolitische Neutralitätsgebot nicht bedeute, dass sich Kommunen nicht aktiv gegen menschen- und demokratiefeindliche Haltungen von Parteien positionieren dürften. Vielmehr sei es zulässig, solche Tendenzen auch ausdrücklich zu benennen.

Dem aktuellen Urteil waren unterschiedliche Entscheidungen der Vorinstanzen vorausgegangen: Während das Verwaltungsgericht Ansbach die Klage der AfD zunächst abgewiesen hatte, gab der Bayerische Verwaltungsgerichtshof dem Antrag später statt. Gegen diese Entscheidung war die Stadt Nürnberg in Revision gegangen – und bekam nun vor dem Bundesverwaltungsgericht Recht.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert der Rechtsweg länger als eine Umleitung auf einer Landkreisstraße – aber am Ende zählt das Ergebnis. Das Urteil schafft Klarheit: Kommunen dürfen Haltung zeigen, wenn es um den Schutz von Demokratie und Menschenwürde geht. Und das ist keine parteipolitische Spielerei, sondern eine Frage des gesunden demokratischen Menschenverstands.

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Neustadt an der Aisch

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**Neustadts Altstadt entdecken: Stadtführungen starten wieder**

Geschichte zum Anfassen, spannende Anekdoten und ein neuer Blick auf die eigene Heimat: In Neustadt an der Aisch beginnt wieder die Zeit der beliebten Stadtführungen. Wer schon immer mehr über die historische Altstadt, ihre Bauwerke und die Geschichten hinter den Mauern erfahren wollte, hat jetzt wieder regelmäßig Gelegenheit dazu.

Von Ostern bis Oktober finden jeden Samstag um 11 Uhr öffentliche Stadtführungen statt. Treffpunkt ist jeweils vor dem Rathaus am Marktplatz. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme kostet 5 Euro pro Person.

Die Altstadt von Neustadt an der Aisch hat dabei einiges zu bieten: Kirchen, Rathaus, alte Burgen und viele kleine Details, an denen man im Alltag oft vorbeiläuft. Die Stadtführerinnen und Stadtführer vom Geschichts- und Heimatverein haben dazu zahlreiche interessante Geschichten und Anekdoten parat – von der Geißbocksage bis hin zum Bayerischen Defiliermarsch.

Ein besonderer Auftakt ist die Brunnenführung am **4. April um 10.30 Uhr**, die von **Helmut Rupprecht** geleitet wird.

Außerdem stehen auch wieder die beliebten öffentlichen Kostümführungen auf dem Programm. An folgenden Sonntagen können Besucher Neustadts Geschichte auf besonders lebendige Weise erleben:

– **26. April:** Freiin Katharina
– **31. Mai:** Magd Barbara
– **21. Juni:** Magd Barbara
– **19. Juli:** Freiin Katharina

Neben den öffentlichen Terminen eignen sich die Führungen auch für Gruppen und besondere Anlässe. Ob Kellerführung, Kirchenführung oder ein Besuch in der Köstner-Schmiede – für Vereinsausflüge, Familientreffen oder einfach einen besonderen gemeinsamen Tag gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Weitere Informationen und Buchungen gibt es bei den **Museen im Alten Schloss** unter **09161/662 09 05** oder per E-Mail an **info@museen-im-alten-schloss.de**.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer meint, er kenne Neustadt schon, weil er oft über den Marktplatz läuft, dürfte bei so einer Führung schnell merken: Da steckt deutlich mehr dahinter. Gerade die Mischung aus Geschichte, lokalen Sagen und echten Neustädter Besonderheiten macht diese Rundgänge spannend – auch für Einheimische. Und mal ehrlich: Für 5 Euro bekommt man heute selten so viel Geschichte, Charme und Heimatgefühl auf einmal.

Quelle: Stadt Neustadt an der Aisch / www.neustadt-aisch.de
(c) Bild: Rathaus Neustadt an der Aisch

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Markt Erlbach

GlasfaserAusbauMarktErlbachWordPress

**Spatenstich für schnelles Internet: Glasfaserausbau in Markt Erlbach startet**

Schnelles Internet ist längst kein Luxus mehr, sondern ein echter Standortfaktor – gerade im ländlichen Raum. In Markt Erlbach ist nun offiziell der Startschuss für den weiteren Glasfaserausbau gefallen. Mit einem symbolischen Spatenstich am Festplatz wurde eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte der Gemeinde sichtbar auf den Weg gebracht.

Zum Termin kamen neben Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß und Bauamtsleiter Michael Schlag auch der stellvertretende Landrat Hans Herold sowie mehrere Gemeinderätinnen und Gemeinderäte. Schon das zeigte: Für Markt Erlbach hat der Ausbau des schnellen Internets hohe Priorität.

Vorangetrieben wird das Projekt von **GlasfaserPlus**, also im Umfeld der Telekom, teils eigenwirtschaftlich und teils mit staatlicher Förderung. Die Tiefbauarbeiten übernimmt die Firma **Walter Bauer**. Für den Kernort Markt Erlbach werden dabei **1145 Haushalte** direkt mit Glasfaser bis ins Haus versorgt. Möglich sind künftig **Downloadgeschwindigkeiten von bis zu einem Gigabit pro Sekunde**.

Darüber hinaus sollen **731 weitere Adressen** bis Mitte 2027 über ein Förderprogramm erschlossen werden. Auch wenn die Förderquote bei bis zu 90 Prozent liegt, bleibt der Ausbau für die Kommunen ein erheblicher Kostenfaktor.

Wie wichtig schnelles Internet inzwischen geworden ist, machte Hans Herold mit einem persönlichen Beispiel deutlich. Seine Familie versuche gerade, den Sohn aus München zurück in den Landkreis zu holen. Die klare Ansage sei dabei: Arbeiten von hier aus gehe nur mit Glasfaseranschluss.

Auch im Gemeinderat weiß man um die Bedeutung moderner Netze. Gemeinderat Volker Rudolph, selbst Elektroingenieur, sprach davon, dass die bisherige Verbesserung über Vectoring zwar geholfen habe, bei teils 50 bis 60 Jahre alten Telefonleitungen aber letztlich nur eine Übergangslösung sei. Er selbst habe bei seinem Anbieter sogar schon um weniger Leistung gebeten – zugunsten eines stabileren Netzes.

Für die ausführende Tiefbaufirma gab es beim Termin viel Lob. Bürgermeisterin Kreß erinnerte an bereits gute Erfahrungen bei einem früheren Infrastrukturprojekt in Losaurach. Gerade im Breitbandausbau sei es inzwischen schwierig, verlässliche Unternehmen zu finden. Immer wieder gebe es Probleme mit Firmen, die ausfallen oder unsauber arbeiten. In Markt Erlbach hofft man deshalb auf einen reibungslosen Ablauf.

Ganz ohne Herausforderungen startet das Projekt allerdings nicht. Aktuell wird auch die Staatsstraße Richtung Ansbach saniert. Die zusätzliche Baustelle durch den Glasfaserausbau wird daher nicht überall Begeisterung auslösen. Kreß bat dennoch um Verständnis: Auf den perfekten Zeitpunkt könne man bei einem so wichtigen Zukunftsprojekt nicht unbegrenzt warten.

Auch die Bürgerinnen und Bürger sind nun gefragt. Florian Bauer aus der Geschäftsführung der Tiefbaufirma rief dazu auf, bei Fragen direkt das Gespräch mit den Arbeitern vor Ort zu suchen. Oft lasse sich über provisorische Lösungen per Metall- oder Kunststoffplatten die Zufahrt zu Grundstücken ermöglichen. Kurzfristige Einschränkungen – etwa für einige Stunden kein Zugang zum Auto – könnten aber nicht immer ausgeschlossen werden.

Zugleich warb die Bürgermeisterin dafür, den **kostenlosen Hausanschluss** gleich mit zu beauftragen. Selbst wenn man ihn aktuell nicht benötige, steige dadurch der Wert der Immobilie deutlich. Wer später erst anschließen wolle, müsse die Kosten in der Regel selbst tragen.

**Kommentar der Redaktion:**
Glasfaser ist heute das, was früher Wasserleitung, Stromanschluss oder Telefon waren: eine Grundlage dafür, dass eine Gemeinde zukunftsfähig bleibt. Homeoffice, Streaming, digitale Schule, smarte Technik im Betrieb – all das braucht stabile Leitungen, nicht nur gutes Zureden ans alte Kupferkabel. Und ja: Baustellen nerven. Aber wenn man dafür am Ende nicht mehr zusehen muss, wie der Ladebalken gemütlich älter wird als manche Zimmerpflanze, dann lohnt sich das Warten wohl doch.

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Neustadt an der Aisch

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**Schlägerei in Neustadt: Mann nach Streit verletzt ins Krankenhaus gebracht**

Ein eskalierter Streit in den frühen Morgenstunden des Karfreitags hat in Neustadt für einen Polizeieinsatz gesorgt. Zwei Männer gerieten laut Polizei aneinander – am Ende musste einer der Beteiligten verletzt in die Klinik gebracht werden.

Wie die Polizei mitteilt, soll es zunächst zu einer verbalen Auseinandersetzung gekommen sein, nachdem sich einer der Männer gegenüber der Ehefrau des anderen ungebührlich verhalten haben soll. In der Folge eskalierte die Situation und es kam zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei ging einer der Beteiligten zu Boden. Nach Angaben der Beamten soll der am Boden liegende Mann anschließend auch getreten worden sein.

Der Verletzte wurde zur medizinischen Behandlung in die Neustädter Klinik gebracht. Gegen beide Männer wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung ermittelt.

Die Polizeiinspektion Neustadt bittet mögliche Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, sich unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Hinweis der Redaktion:** Ein „Like“ zu diesem Bericht bedeutet lediglich, dass der Beitrag lesenswert ist.

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**Foliensammlung im Mai: Landkreis nimmt wieder Agrarfolien in Uffenheim und Bad Windsheim an**

Wer landwirtschaftliche Folien entsorgen muss, sollte sich den Mai 2026 im Kalender markieren: Die Abfallwirtschaft des Landkreises Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim bietet wieder ihre mobile Foliensammlung an. Angenommen werden dabei bestimmte Agrarfolien, Wickelstretch sowie Netze und Schnüre von Rundballen – allerdings nur unter klaren Bedingungen.

Bei der Sammlung werden **Agrarfolien** wie Silofolien und Abdeckfolien in Schwarz oder Weiß, **Wickelstretch** von Silageballen sowie **Netze, Schnüre und Kunststoffbänder** angenommen. **Nicht angenommen** werden dagegen **BigBags** und **Gittergewebefolien**.

Wichtig ist: Die angelieferten Kunststoffe müssen **sortiert, gereinigt, besenrein und trocken** sein. Außerdem dürfen sich **keine Steine, Holzstücke, Metalle oder andere Fremdstoffe** darin befinden. Nur dann kann das Material verwertet werden. Werden diese Vorgaben nicht eingehalten, ist eine Annahme ausgeschlossen.

Kostenfrei ist die Abgabe auch in diesem Jahr nicht. Wegen der weiterhin schwierigen Lage am Kunststoffmarkt erhebt der Landkreis ein **Entgelt von 50 Euro je Kubikmeter** angeliefertes Material. Die Zahlung ist **nur in bar vor Ort** möglich, eine Abrechnung per Rechnung gibt es nicht.

Die Termine der mobilen Foliensammlung sind:

– **Mittwoch, 6. Mai 2026, und Donnerstag, 7. Mai 2026** am **Festplatz in Uffenheim**
– **Mittwoch, 20. Mai 2026** am **Festplatz in Bad Windsheim**

Die **Annahmezeiten** sind jeweils von **09:00 bis 13:00 Uhr**.

Die Materialien dürfen **nur am jeweiligen Sammeltag zu den angegebenen Zeiten** angeliefert werden. Eine vorherige Ablagerung am Sammelplatz ist nicht erlaubt. Zudem weist der Landkreis darauf hin, dass die Anlieferer für eine **ordnungsgemäße Sicherung der Ladung** verantwortlich sind.

Unabhängig von den Sammelterminen können landwirtschaftliche Folien außerdem **ganzjährig** am **Gewerbewertstoffzentrum der Energie- und Verwertungsanlage Dettendorf** abgegeben werden.

**Kontakt:**
Alexander Popp, Tel. 0173 3967323
Andreas Horneber, Tel. 09161 92-6391
E-Mail: abfall@kreis-nea.de

*Kommentar der Redaktion:*
Wer sauber trennt, spart am Ende nicht nur Ärger, sondern hilft auch dabei, dass aus alten Folien tatsächlich wieder etwas Sinnvolles werden kann. Und ja: „besenrein“ ist in diesem Fall wirklich keine dichterische Umschreibung, sondern ernst gemeint.

Quelle: Landkreis Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim

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Emskirchen

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**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

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Emskirchen

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**Diebstahl auf Baustelle bei Emskirchen: Reifen, Ketten und Baggerschaufel verschwunden**

Unbekannte haben in der Nacht zum Dienstag auf einem Waldparkplatz bei Emskirchen zugeschlagen. Mehrere Bau-Fahrzeuge und Anhänger standen dort abgestellt – am Morgen fehlten wichtige Arbeitsgeräte und Zubehör. Die Polizei bittet nun um Hinweise aus der Bevölkerung.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Neustadt waren die Fahrzeuge auf einem Waldparkplatz an der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn abgestellt. Von einem Anhänger wurden vier Reifen entwendet, von einem weiteren Anhänger vier Sicherungsketten. Außerdem verschwand eine Baggerschaufel.

Der entstandene Schaden dürfte für die Betroffenen nicht nur finanziell ärgerlich sein – auch der Ablauf auf der Baustelle kann durch solche Diebstähle erheblich beeinträchtigt werden.

Wer in der Nacht zum Dienstag im Bereich der Staatsstraße 2414 zwischen Emskirchen und Brunn verdächtige Beobachtungen gemacht hat, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Neustadt unter der Telefonnummer **09161/88530** zu melden.

**Kommentar der Redaktion:**
Wer auf einer Baustelle unterwegs ist, weiß: Reifen, Ketten und eine Baggerschaufel steckt man nicht mal eben unauffällig in die Jackentasche. Solche Taten deuten oft darauf hin, dass die Täter gezielt unterwegs waren und möglicherweise mit einem passenden Fahrzeug angefahren sind. Vielleicht ist also jemandem in der Nacht etwas aufgefallen, das zunächst gar nicht so wichtig erschien. Manchmal hilft genau dieser eine Hinweis weiter.

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Neuhof an der Zenn

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**Neuhof an der Zenn: Osterfreude, Theater, Vereinsleben und der Blick aufs Jubiläumsjahr**

In Neuhof an der Zenn und den Ortsteilen ist aktuell richtig viel geboten. Das neue Mitteilungsblatt zeigt eindrucksvoll, wie lebendig das Gemeindeleben derzeit ist: Von Osteraktionen über Vereinsnachrichten bis hin zu größeren Veranstaltungen und Zukunftsthemen reicht die Palette. Wer wissen möchte, was in den kommenden Wochen in Neuhof, Trautskirchen und Umgebung ansteht, bekommt hier einen kompakten Überblick über viele Termine, bei denen Tradition, Engagement und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Besonders ins Auge fallen zunächst die anstehenden **Osterveranstaltungen**. In Neuhof laden die **Schloßgeister** am **5. April ab 14 Uhr** zur **Ostereiersuche im Schlossgarten** ein. Auch in Trautskirchen ist rund um Ostern einiges geplant: Dort findet am **3. April** eine **Ostereiersuche am Spielplatz** statt, außerdem ist für den **5. April** das **Osterfeuer am Badeweiher** angekündigt. Gleichzeitig wird allen gedankt, die mit Osterbrunnen und liebevoller Dekoration für ein festliches Ortsbild sorgen.

Auch abseits der Feiertage ist der Veranstaltungskalender gut gefüllt. Das **Scheierntheater** kündigt mehrere Aufführungen im Zeitraum vom **30. April bis 16. Mai** an. Die **Dorfgemeinschaft Unterfeldbrecht** lädt am **17. April** zur **Jahreshauptversammlung** ein, und die **Freiwillige Feuerwehr Neuhof** informiert über ihre anstehenden Übungstermine. Schon jetzt laufen zudem die Vorbereitungen für ein besonderes Jubiläum: Unter dem Motto **„777 Jahre Neuhof“** werden **historische Bilder, alte Fotos und Gemälde** für eine Ausstellung am **3. Mai** in der **Festscheune** gesucht.

Ein weiterer Schwerpunkt im Mitteilungsblatt ist das **Vereinsleben vor Ort**. So blickte **Grün Weiß Adelsdorf** bei seiner Jahreshauptversammlung auf ein aktives Jahr mit Veranstaltungen, Spenden und viel Eigenleistung zurück. Besonders hervorzuheben ist dabei die Unterstützung der **Schulobstkiste der Grundschule Neuhof** sowie einer **Pflegefamilie in Wilhermsdorf**. Solche Beispiele zeigen, wie wichtig ehrenamtliches Engagement in der Region ist – und dass Hilfe hier ganz praktisch und direkt ankommt.

Daneben richtet sich der Blick auch über Neuhof hinaus auf kommende Entwicklungen in der Region. Angekündigt werden unter anderem die **EXPO-NEA 2026** am **28. Juni** in **Neustadt an der Aisch** sowie der Aktionstag **„meinOrt.meineChance.“** am **15. April**, bei dem Jugendliche regionale Unternehmen kennenlernen können. Damit wird deutlich: Zwischen Osterfreude, kulturellen Veranstaltungen, Vereinsarbeit und Zukunftsthemen ist in der Region derzeit ordentlich Bewegung.

Wer das komplette aktuelle Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn lesen möchte, findet es hier:
[Mitteilungsblatt der Verwaltungsgemeinschaft Neuhof an der Zenn mit den amtlichen Bekanntmachungen der Mitgliedsgemeinden Neuhof an der Zenn und Trautskirchen 7 2026](https://www.neuhof-zenn.de/fileadmin/Dateien/VG_Neuhof/Dateien/Mitteilungsblatt/07_2026.pdf)

**Kommentar der Redaktion:**
Neuhof zeigt einmal mehr, wie viel auf dem Land los sein kann, wenn Vereine, Ehrenamtliche und engagierte Bürger zusammen anpacken. Zwischen Ostereiersuche, Theater, Feuerwehr, Jubiläumsvorbereitung und Nachwuchsförderung ist da mehr geboten als in mancher Großstadt auf dem Terminkalender steht – nur meist mit besserem Kuchen und kürzeren Wegen.

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Emskirchen

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# Emskirchens „wandelndes Archiv“: Helmuth Röschlein bewahrt die Geschichte des Ortes

Wer in Emskirchen den Namen Helmuth Röschlein hört, denkt meist sofort an den Friseursalon. Kein Wunder: Über Jahrzehnte hinweg schnitt der Friseurmeister vielen Menschen im Ort die Haare – wie zuvor schon sein Vater Konrad und heute Sohn Christian. Doch Helmuth Röschlein ist weit mehr als nur der bekannte „Boder“: Für viele gilt er längst als lebendiges Gedächtnis Emskirchens.

Wer den gebürtigen Emskirchener zuhause besucht, versteht schnell, warum dieser Ruf entstanden ist. In einem Kellerraum lagern unter anderem Originalausgaben der Fränkischen Landeszeitung von 1947 bis 1972 – eine Sammlung, die von einem inzwischen verstorbenen Bekannten stammt. Besonders interessieren Röschlein dabei natürlich die Berichte über seine Heimatgemeinde. Der älteste Artikel über Emskirchen in seinem Bestand stammt sogar aus dem Jahr 1864 und wurde im „Anzeigenblatt der Stadt Neustadt an der Aisch“ veröffentlicht.

Mit der lokalen Presse ist die Familie Röschlein seit jeher eng verbunden. Seine Mutter Betty trug einst Zeitungen aus und machte dabei regelmäßig Halt im Friseurladen von Konrad Röschlein, der damals noch in der Marktstraße war. Heute befindet sich das Geschäft in der Hindenburgstraße. Damals blieb die junge Frau gern etwas länger im Salon, beobachtete den Friseur bei der Arbeit – und wie Konrad Röschlein später oft schmunzelnd erzählte, „irgendwann hat es dann zwischen uns gefunkt“.

Die Begeisterung für Geschichte wurde bei Helmuth Röschlein schon früh geweckt. „Ich war als Kind immer schon vorn dran“, sagt er. Auch in seinem Beruf als Friseur hörte er von Kunden viele spannende Geschichten aus Emskirchen. Den entscheidenden Anstoß für seine Sammelleidenschaft gab aber der Chronist Heinz Feuerlein aus Markt Erlbach, der die aktuelle Ortsgeschichte in Foto und Film dokumentierte. Nachdem Röschlein einen seiner Filme gesehen hatte, war für ihn klar: So etwas wäre auch für Emskirchen wertvoll.

Zunächst machte er selbst Fotos und Super-8-Aufnahmen. Doch weil Fotografieren damals teuer war, begann er um 1970 damit, Zeitungsartikel über Emskirchen systematisch zu sammeln. Die Berichte wurden ausgeschnitten, sauber auf DIN-A4-Blätter geklebt und in Ordnern abgeheftet. Über rund 55 Jahre hinweg kam so ein gewaltiges Archiv zusammen.

Inzwischen hat sich längst herumgesprochen, dass der „Boder“ in Sachen Ortsgeschichte eine der ersten Anlaufstellen ist. Immer wieder wenden sich Menschen an ihn, wenn sie Informationen zu bestimmten Ereignissen suchen. Und Röschlein verlässt sich dabei vor allem auf sein Gedächtnis. Digital gespeichert ist bei ihm nichts. „Ich kann mir alles merken“, sagt er.

Beim Durchblättern seiner Ordner stößt er immer wieder auf kleine und große Geschichten aus der Vergangenheit. So zeigt ein Ordner aus dem Jahr 1990 unter anderem ein Foto, auf dem unser Kollege Mirko Fryska zu sehen ist. Damals pflanzte er mit anderen Schülerinnen und Schülern in der Emskirchener Partnergemeinde Roquebillière einen Baum.

Doch nicht nur Zeitungsartikel gehören zu Röschleins Sammlung. In seinem Fundus finden sich auch zahlreiche alte Fotos, Karten und weitere historische Dokumente. Vieles erhielt er von Ludwig Büttner, der ebenfalls ein leidenschaftlicher Sammler war. Über ihn sagt Röschlein anerkennend: „Der hatte ein enormes Wissen.“

Zu den besonderen Schätzen zählt ein Gruppenfoto aus dem Jahr 1932, das seinen Vater als Betzenkönig zeigt. Andere Aufnahmen erinnern an die erste Kirchweih nach dem Zweiten Weltkrieg, an die damals noch nicht elektrifizierte Eisenbahnbrücke, an frühere Brauereien und Gasthäuser im Ort oder an das Hochwasser von 1935. Auch kuriose Stücke sind dabei – etwa eine Urkundenpostkarte, auf der festgehalten wurde, dass „ein Gast 25 Glas Bier geleert hat und das, ohne dazu gezwungen worden zu sein, nach reifer Überlegung und bei ganz guter Geisteskraft“.

Eine besonders bemerkenswerte Geschichte verbindet Röschlein mit einem Foto, das zwei US-Soldaten beim Hissen der amerikanischen Flagge in der Ortsmitte zeigt. Nach dem Krieg war eine seiner Cousinen in die USA ausgewandert. Jahre später kamen zwei Amerikaner ins Emskirchener Rathaus und wollten wissen, wer das Mädchen auf einem Foto sei, das sie nach der Einnahme Emskirchens aufgenommen hatten. Es stellte sich heraus: Es war tatsächlich Röschleins Cousine.

Er vermittelte den beiden Amerikanern die Adresse seiner Verwandten, woraufhin der Kontakt zustande kam. Die Geschichte nahm schließlich eine erstaunliche Wendung: Seine Cousine wurde sogar vom damaligen US-Präsidenten empfangen. Im Gegenzug erhielt Röschlein das von ihm gewünschte Foto der gegen Kriegsende zerstörten Emskirchener Bahnbrücke.

Auch aus anderen Bereichen der Ortsgeschichte hat Röschlein Spannendes bewahrt. In seinem Bildarchiv finden sich Fotos und ein alter FLZ-Artikel über die Gründung einer Segelfliegergruppe in Emskirchen. Demnach bauten zwei junge Männer, Hans Maier und Michael Kerschbaum, sogar ein „Hochleistungssegelflugzeug vom Typ Gronau Baby II A“ mit 13 Metern Spannweite. Ergänzt wird das Ganze durch Aufnahmen vom zweiten Flugtag im August 1953.

Wer Helmuth Röschlein zuhört, merkt schnell: Hier spricht jemand, der die Geschichte seines Heimatortes nicht nur gesammelt, sondern mit Herzblut bewahrt hat. Zwischen Ordnern, Fotos und Erinnerungsstücken lebt in seinem Archiv ein gutes Stück Emskirchener Vergangenheit weiter.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Menschen sind für einen Ort unbezahlbar. Während heute vieles irgendwo digital gespeichert wird – oder eben im Datennirwana verschwindet –, hat Helmuth Röschlein über Jahrzehnte ganz analog dafür gesorgt, dass Emskirchen seine Geschichte nicht vergisst. Und seien wir ehrlich: Ein „wandelndes Archiv“ mit Humor, Erinnerungsvermögen und Geschichten über Kirchweih, Bahnbrücken, Segelflugzeuge und 25 Glas Bier ist allemal spannender als jede Suchmaschine.

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Neustadt an der Aisch

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**Hummeln starten in die Saison: Bund Naturschutz ruft zur Hummel-Challenge im Landkreis auf**

Auch wenn die Tage noch frisch sind, summt es bereits in Gärten, an Wegesrändern und auf Wiesen: Die ersten Hummeln sind wieder unterwegs. Der Bund Naturschutz im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim lädt deshalb dazu ein, bei der Hummel-Challenge mitzumachen – und damit ganz nebenbei etwas für den Artenschutz und die Forschung zu tun.

Aktuell sind vor allem die Jungköniginnen aus dem Vorjahr zu beobachten. Nach ihrer Überwinterung machen sie sich nun auf die Suche nach Nahrung, um ihre Energiereserven wieder aufzufüllen. Besonders gefragt sind dabei Krokusse, Osterglocken, blühende Weiden und weitere Frühjahrsblüher wie Märzenbecher, Winterlinge, Leberblümchen, Waldveilchen oder Buschwindröschen.

Wenn die Hummelköniginnen ausreichend Nektar und Pollen finden, beginnen sie mit dem Aufbau eines neuen Volkes. Dafür suchen sie geeignete Nistplätze, oft alte Mäusenester oder andere Hohlräume am Boden. Dort legen sie die ersten Eier ab. Sobald die ersten Arbeiterinnen geschlüpft sind, übernehmen diese die Nahrungssuche, während die Königin im Nest bleibt und weitere Eier legt.

Wie die Kreisvorsitzende Karin Eigenthaler mitteilt, lassen sich die jetzt fliegenden Königinnen noch vergleichsweise gut bestimmen – vor allem anhand der Färbung ihrer Behaarung. Später wird das deutlich schwieriger, da Arbeiterinnen und Drohnen anders aussehen. Zu den häufigsten Hummelarten zählen Erdhummel, Gartenhummel, Baumhummel, Ackerhummel, Wiesenhummel und Steinhummel.

Genau hier setzt die Hummel-Challenge an: Gemeinsam mit dem Thünen-Institut und observation.org ruft der Bund Naturschutz dazu auf, Hummeln zu fotografieren und zu melden. Die gesammelten Daten helfen dabei, Vorkommen, Verbreitungsgebiete und auch wichtige Futterpflanzen der einzelnen Arten besser zu erfassen. Außerdem sollen Veränderungen in der Verbreitung und im Jahresverlauf dokumentiert werden.

Moni Nunn, umweltpädagogische Mitarbeiterin der BN-Kreisgruppe Neustadt/Aisch-Bad Windsheim, bittet deshalb um rege Teilnahme am ersten Teil der Aktion, der noch bis zum 9. April läuft. Der zweite Teil der Hummel-Challenge findet dann vom 20. Juni bis 3. Juli statt.

Wer noch tiefer in die Welt der Hummeln eintauchen möchte, kann zudem eine Wanderausstellung besuchen, die derzeit durch den Landkreis zieht. Auf neun Tafeln werden das Hummeljahr, verschiedene Arten und ihre Lebensräume vorgestellt. In den Osterferien ist die Ausstellung in der Sparkasse Uffenheim zu sehen, in den Pfingstferien in der Sparkasse Markt Erlbach. Weitere Stationen sollen noch bekannt gegeben werden. Dazwischen wird die Ausstellung auch an mehreren Schulen im Landkreis gezeigt.

Weitere Informationen zur Hummel-Challenge und zur Teilnahme gibt es online unter:
**www.bund-naturschutz.de/aktionen/hummel-challenge**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer also in den nächsten Tagen eine dicke, pelzige Brummerin im Garten entdeckt, sollte nicht gleich an einen Frühstart mit Turbolader denken – sondern lieber das Handy zücken und mitmachen. So wird aus einem kleinen Frühlingsmoment im besten Fall ein wertvoller Beitrag für den Naturschutz. Und ganz ehrlich: Hummeln gehören zu den sympathischsten Frühaufstehern überhaupt.

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Neuhof an der Zenn

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**777 Jahre Neuhof: Heimat-Erlebnistag bringt Dorfleben an die Schlossscheune**

Neuhof an der Zenn steuert auf ein besonderes Jubiläum zu: 2026 wird der Ort stolze 777 Jahre alt. Schon am Sonntag, 3. Mai 2026, gibt es dazu einen passenden Vorgeschmack auf das Festjahr: Beim Heimat-Erlebnistag wird rund um die Schlossscheune gemeinsam gefeiert – mit Programm für Familien, Vereine, Heimatfreunde und Gäste aus der Umgebung.

Von 11 bis 16 Uhr ist auf dem Festplatz vor der Schlossscheune einiges geboten. Geplant sind Frühschoppen und Vereinsbewirtung, dazu Heimat-Stationen, ein Kinderprogramm sowie eine Ausstellung. Ein besonderer Programmpunkt steht um 13 Uhr an: Dann wird die Remise mit Fotopoint offiziell eingeweiht.

Die Veranstaltung steht unter dem Motto „Heimat erleben!“ und ist Teil des Bayerischen Heimat-Erlebnistags. Damit richtet sich das Fest nicht nur an die Bürgerinnen und Bürger aus Neuhof, sondern auch an alle, die Lust auf einen geselligen Tag mit Ortsgeschichte, Begegnung und fränkischem Dorfleben haben.

Die Einladung aus dem Rathaus ist eindeutig: Ein Fest für das ganze Dorf – und darüber hinaus auch eine schöne Gelegenheit für Besucher aus der Region, Neuhof an der Zenn einmal von seiner lebendigen und gemeinschaftlichen Seite kennenzulernen.

**Kommentar der Redaktion:**
777 Jahre – das ist schon eine Hausnummer. Da merkt man schnell: Neuhof an der Zenn hat nicht nur Geschichte, sondern auch einiges zu erzählen. Umso schöner, dass das nicht trocken mit Jahreszahlen und Aktenordnern gefeiert wird, sondern so, wie es auf dem Land am besten funktioniert: draußen, gemeinsam und mit Leben im Ort. Frühschoppen, Vereine, Kinderprogramm und ein Fotopoint – das klingt nicht nach verstaubter Vergangenheit, sondern nach gelebter Heimat. Und genau so soll es eigentlich sein.

Quelle: Markt Neuhof an der Zenn
Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn

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**Kostenloses Bilderbuch für Dreijährige: Kreisbücherei beteiligt sich erneut an „Lesestart 1-2-3“**

Ein schönes Angebot für Familien aus dem Landkreis: Dreijährige Kinder können sich in den Kreisbüchereien wieder ein kostenloses Bilderbuch abholen. Die Aktion „Lesestart 1-2-3“ findet nun zum letzten Mal bundesweit statt – und auch die Kreisbücherei Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim ist erneut mit dabei.

Hinter der Aktion stehen die Stiftung Lesen, das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie Büchereien in ganz Deutschland. Ziel ist es, besonders auch Familien zu erreichen, in denen bisher wenig oder gar nicht vorgelesen wird. Das geschenkte Buch soll dabei ein einfacher Einstieg sein, um das gemeinsame Lesen zu Hause zu fördern.

Denn Vorlesen bringt für Kinder viele Vorteile mit sich: Es hilft dabei, neue Wörter zu lernen, fördert Fantasie und Konzentration und macht den meisten Kindern ganz einfach Freude.

Eltern von dreijährigen Kindern können sich ein Exemplar in den Kreisbüchereien in **Neustadt a.d.Aisch, Bad Windsheim, Scheinfeld** oder auch im **Bücherbus** abholen. Gleichzeitig gibt es dort auch Informationen zu weiteren Angeboten für Kinder und Erwachsene.

Adressen, Öffnungszeiten und den Fahrplan des Bücherbusses gibt es unter:
**https://www.kreis-nea.de/kreisbuecherei**

**Kommentar der Redaktion:**
Ein kostenloses Buch ist vielleicht eines der sinnvollsten Geschenke überhaupt – es braucht keinen Akku, kein WLAN und macht im besten Fall Lust auf noch mehr Geschichten. Gerade in Zeiten, in denen Bildschirme oft um Aufmerksamkeit kämpfen, ist so eine Aktion ein starkes Signal für Sprache, Fantasie und gemeinsame Zeit in der Familie.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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AbfuhrtermineOsterfeiertageVorverlegungWordPress

**Abfuhrtermine im Landkreis verschieben sich wegen Ostern nach vorne**

Wer in der kommenden Woche seine Mülltonnen an die Straße stellen muss, sollte jetzt genau hinschauen: Wegen der Osterfeiertage werden im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim alle Abfuhrtermine für blaue, gelbe und braune Tonnen um einen Tag vorverlegt.

Das bedeutet konkret: Die Leerung vom eigentlich vorgesehenen Montag, 30. März 2026, findet bereits am Samstag, 28. März statt. Der Termin vom Dienstag, 31. März, wird schon am Montag, 30. März abgefahren – und so geht es in der Woche vom 30.03. bis 05.04.2026 jeweils einen Tag früher weiter.

Das Landratsamt weist außerdem darauf hin, dass die richtigen Termine in der Abfall-App NEA bereits korrekt hinterlegt sind. Wer also auf Nummer sicher gehen will, sollte dort noch einmal nachsehen, damit keine Tonne stehen bleibt.

**Kommentar der Redaktion:**
Kurz gesagt: Diese Woche kommt der Müll schneller als sonst. Wer sich nur auf sein Bauchgefühl verlässt, hat am Ende vielleicht noch eine volle Tonne bis nach Ostern. Also lieber einmal mehr in die App schauen – der Müll macht schließlich keine Feiertage.

Quelle: Landratsamt Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim, www.kreis-nea.de

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Emskirchen

EmskirchenBuergermeisterwahlGemeinderatswahlWordPress

„Rats-Check✔️ NEA“ – einem neuen Video- und Podcast-Format zur Lokalpolitik in der Region.

Zum Start dreht sich alles um die Kommunalwahl in Emskirchen und die Kreistagswahl 2026 im Landkreis Neustadt an der Aisch–Bad Windsheim. Das Format will Entscheidungen vor Ort verständlich machen und Hintergründe liefern, die sonst oft nur in Sitzungen oder zwischen den Zeilen auftauchen.

Zu Gast in der Premierenfolge ist Bernd Rauscher. Er ist Dritter Bürgermeister in Emskirchen und seit vielen Jahren Mitglied des Gemeinderats. Nach der aktuellen Wahlperiode hört er im Gremium auf. Im Gespräch gibt er einen offenen Einblick in die Arbeit der Kommunalpolitik und spricht über Entwicklungen, Chancen und Konflikte.

Die Folge ist in drei Themenblöcke aufgeteilt. Im ersten Teil geht es um die Bürgermeisterwahl in Emskirchen. Dort wird gefragt, wer im Wahlkampf überzeugt hat, wie das Ergebnis einzuordnen ist und was das für die kommende Amtszeit bedeutet.

Im zweiten Block steht die Gemeinderatswahl im Mittelpunkt. Thema sind Gewinner:innen und Verlierer, die Sitzverteilung und die Frage, wie arbeitsfähig das neue Gremium sein wird. Gerade in kleineren Kommunen wie Emskirchen prägen persönliche Bekanntheit, Vereinsleben und lokale Themen oft stärker die Wahl als die große Parteipolitik.

Der dritte Teil schaut über den Ort hinaus auf die Kreistagswahl 2026. Dabei geht es um politische Trends im Landkreis NEA-BW, um Auswirkungen für Emskirchen und um die Zusammensetzung des künftigen Kreistags. Der Kreistag entscheidet unter anderem bei Themen wie Schulen, Kliniken, Kreisstraßen, ÖPNV und Jugendhilfe mit – also bei vielen Punkten, die den Alltag in der Region direkt betreffen.

Mit „Rats-Check✔️ NEA“ bekommt Emskirchen ein neues Format für alle, die Lokalpolitik nicht nur als Schlagzeile, sondern mit Einordnung verfolgen wollen. Wer sich für die kommenden Wahlen und die politische Zukunft vor Ort interessiert, findet hier einen kompakten Einstieg.

YouTube:
https://youtu.be/jo-h-QIXIL8?is=-elrJG-lztTWs5c3

Spotify:
https://open.spotify.com/episode/4XNjivxpQFFJUNOjhcSgXC?si=7gmrX47DQ-mGeAa2q4jMUg&t=103

Mehr Informationen aus unserer Region finden Sie jederzeit auf www.naaza.de
– NaAZA.de | Neues an Aurach, Zenn und Aisch.

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Neustadt an der Aisch

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# Berufliche Orientierung hautnah: Schüler blicken am 15. April in regionale Betriebe

Wie fühlt sich ein Beruf im echten Arbeitsalltag an? Welche Ausbildungsplätze gibt es direkt vor der Haustür? Und welche Chancen bietet die heimische Wirtschaft für die eigene Zukunft? Genau das können Schülerinnen und Schüler bei der Aktion **„meinOrt.meineChance.“** am **Mittwoch, 15. April**, ganz praktisch herausfinden.

Wie das Landratsamt Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim mitteilt, richtet sich das Angebot vor allem an die **8. und 9. Klassen** aller weiterführenden Schulen im Landkreis sowie an die **10. Klassen der Gymnasien**. Auch Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen in **Rothenburg** können teilnehmen. Mit dabei sind Mittel-, Real-, Wirtschafts- und Förderschulen, Gymnasien sowie **BVJ- und BIK-Klassen** der Berufsschulen.

Am Aktionstag haben die Jugendlichen die Möglichkeit, **bis zu vier verschiedene Unternehmen im westlichen Landkreis** – etwa ab dem Raum Bad Windsheim – direkt vor Ort kennenzulernen. Ziel ist es, einen realistischen Einblick in Betriebe und Ausbildungsberufe zu geben und frühzeitig Kontakte zu möglichen Ausbildungsunternehmen zu knüpfen.

Statt nur Broschüren zu lesen oder im Internet zu recherchieren, können die Teilnehmenden echte Arbeitsplätze erleben, mit Auszubildenden und Ausbildern sprechen und sich aus erster Hand über berufliche Perspektiven in der Region informieren.

Weitere Informationen und die Anmeldung gibt es unter:
**www.ferienfirmentag.de/meinortmeinechance/so-gehts/**

Praktisch für alle Teilnehmenden: **Am Aktionstag kann das NEA-Mobil kostenlos genutzt werden.**

**Kommentar der Redaktion:**
Wer früh reinschnuppert, trifft oft die besseren Entscheidungen – und spart sich später vielleicht den berühmten Satz: „Hätt ich das mal vorher gewusst.“ Gerade in unserer Region gibt es viele spannende Betriebe mit guten Zukunftschancen, die man oft viel zu wenig auf dem Schirm hat. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen auf jeden Fall.

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**770 Wildobstbäume fürs Klima: Mini-Wäldchen am Jobcenter in Neustadt wächst**

Bei bestem Frühlingswetter ist am Samstag, 28. März 2026, am Jobcenter in Neustadt an der Aisch ein ganz besonderes Gemeinschaftsprojekt weitergewachsen: Rund 50 engagierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben dort gemeinsam ein Miniwildobstwäldchen gepflanzt. Auf rund 250 Quadratmetern entstanden dabei nicht nur viele neue Grünflächen, sondern auch ein sichtbares Zeichen für Umweltbewusstsein, Artenvielfalt und gelebten Zusammenhalt in der Region.

Mit dabei waren unter anderem Landrat Dr. Christian von Dobschütz, Neustadts Bürgermeister Klaus Meier, Sparkassenvorstand Gunther Frautz, Mitglieder des Kreis-Klimaforums, Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeitende der Sparkasse im Landkreis, die Jugendfeuerwehr Neustadt a.d.Aisch, Schülerinnen und Schüler der Faire Trade-/Nachhaltigkeitsgruppe des Friedrich-Alexander-Gymnasiums, Bewohnerinnen der AWO-Seniorenresidenz, Eltern und Kinder des Entdeckerkindergartens Schatzkiste sowie Mitarbeitende des Landratsamtes.

Die Pflanzaktion ist Teil des Konzepts sogenannter „Tiny Food Forests“. Dabei handelt es sich um kleine, dicht bepflanzte Wildobstwälder, die gleich mehrere positive Effekte haben: Sie fördern die Biodiversität, verbessern das Mikroklima, speichern CO₂ und schaffen zugleich neue Möglichkeiten, Natur direkt vor Ort zu erleben und besser zu verstehen.

Auch der pädagogische Gedanke spielte bei der Aktion eine wichtige Rolle. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer durchliefen verschiedene Mitmach-Stationen: Nach einer Einführung ins Pflanzen wurden individuelle Baumschilder gebastelt, Materialien vorbereitet und anschließend die jungen Bäume eingesetzt. Unterstützt wurde das Wachstum dabei durch Mykorrhiza-Pilze. Zum Abschluss wurde gemulcht, gründlich gewässert und gemeinsam aufgeräumt. Die Bewässerung übernahm die Jugendfeuerwehr Neustadt a.d.Aisch.

Insgesamt wurden 770 Wildobstbäume und Gehölze gepflanzt. Die Auswahl der Arten wurde gezielt auf ökologische Vielfalt ausgelegt. Dazu gehören unter anderem Elsbeere, Speierling, Gemeine Eberesche, Wildapfel, Wildbirne, Schlehe, Vogelkirsche, Esskastanie, Walnuss, Schwarzer Holunder und verschiedene Weißdornarten.

Das Mini-Wäldchen soll künftig als „grünes Klassenzimmer“ dienen und Menschen aller Altersgruppen einen direkten Zugang zur Natur ermöglichen. Gleichzeitig ist geplant, den Bereich in den kommenden Jahren barrierefrei auszubauen. So soll am Jobcenter ein inklusiver Naherholungsraum entstehen, der Begegnung, Erholung und Naturerfahrung für alle möglich macht.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Wald mit 770 Bäumen auf 250 Quadratmetern? Klingt fast wie fränkische Effizienz in Reinform. Aber im Ernst: Solche Projekte zeigen, dass Klimaschutz nicht immer nur aus großen politischen Debatten bestehen muss, sondern auch direkt vor der eigenen Haustür anfangen kann – mit Spaten, Gießkanne und gemeinsamer Aktion. Besonders schön ist, dass hier Jung und Alt zusammengearbeitet haben. Wenn aus einer Pflanzaktion später ein grünes Klassenzimmer und ein Ort für alle wird, dann ist das mehr als nur ein Umweltprojekt – dann wächst hier wirklich etwas für die Zukunft.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim / www.kreis-nea.de

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Neustadt an der Aisch

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**Neptunbrunnen in Neustadt wird restauriert – Stadtrat gibt auch grünes Licht für Kindergartenzaun und Mehrkosten an der Markgrafenhalle**

Am Neustädter Marktplatz stehen in den kommenden Wochen Arbeiten am Neptunbrunnen an: Das Wahrzeichen der Stadt soll nach rund 25 Jahren wieder saniert werden. Zudem hat der Stadtrat weitere wichtige Bau- und Sanierungsmaßnahmen beschlossen – vom neuen Zaun am Kindergarten am Schloss bis hin zu zusätzlichen Kosten bei der Fassadenerneuerung der Markgrafenhalle.

Der Stadtrat genehmigte einstimmig 25.000 Euro für die Restaurierung des Neptunbrunnens. Wie Frank Maes vom städtischen Bauamt erklärte, haben Witterung und Alter am Bauwerk ihre Spuren hinterlassen. Betroffen sind vor allem der Brunnenaufbau und das Becken. Genannt wurden unter anderem lose Teile, Mikrobenbefall, abplatzender Sandstein, Risse, beschädigte Fugen und Undichtigkeiten im Beckenbereich. Die Neptunfigur selbst befindet sich dagegen laut Maes in einem „ausgezeichneten Zustand“, hier seien keine Maßnahmen notwendig.

Geplant ist, den Brunnen nach der Instandsetzung mit einer leichten, auf den Sandstein abgestimmten Lasur zu versehen. Im Innenbereich des Beckens sollen zudem neue Dichtbänder und wasserbeständige Materialien eingebaut werden. Ziel sei es, den Unterhalt des Brunnens künftig günstiger und nachhaltiger zu machen. Die Arbeiten sollen nach dem Abbau des Osterschmucks beginnen und laut Stadt bereits im Mai abgeschlossen sein.

Deutlich teurer wird die Sanierung der Zaunanlage am städtischen Kindergarten am Schloss. Hier bewilligte der Stadtrat knapp 73.000 Euro. Nach Angaben von Frank Maes weist die bestehende Umzäunung massive Schäden auf – sowohl an den Mauerteilen und Säulen als auch an den Holzelementen. Neben morschen Holzteilen bereiten vor allem Schäden an den Betonwerksteinen und nicht mehr mit dem Fundament verbundene Mauerteile Sorgen. Nach Einschätzung der Verwaltung ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Standfestigkeit nicht mehr gewährleistet ist.

Diskutiert wurde im Gremium kurz über die Ausführung des neuen Zauns. David Muck von den Grünen fragte nach, ob es tatsächlich ein Kunstschmiedezaun sein müsse. Maes verwies jedoch darauf, dass an der benachbarten Grundschule bereits ein solcher Zaun vorhanden sei und ein weiterer für den Pausenhof zur Straße hin beschlossen wurde. So entstehe ein einheitliches Gesamtbild. SPD-Stadtrat Jürgen Brenner brachte es auf den Punkt: Ein einfacher Jägerzaun wäre zwar möglich, würde an dieser Stelle aber nicht zum Umfeld passen – auch mit Blick auf das Stadtbild und touristische Aspekte.

Ebenfalls einstimmig verabschiedet wurde ein Nachtrag für die Fassadenerneuerung der Markgrafenhalle. Nachdem die bisherigen Fassadenelemente entfernt worden waren, traten zusätzliche Schwierigkeiten und unerwartete Probleme zutage. Die ausführende Firma musste deshalb neu kalkulieren. Nach Prüfung durch das Planungsbüro billigte der Stadtrat nun Mehrkosten in Höhe von rund 37.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Kosten für die neue Fassade damit auf knapp 389.000 Euro – und liegen damit weiterhin rund 57.000 Euro unter der ursprünglichen Kalkulation.

**Kommentar der Redaktion:**
Der Neptunbrunnen gehört einfach zum Neustädter Marktplatz dazu – und wenn er nach 25 Jahren wieder etwas Pflege braucht, ist das gut investiertes Geld. Gerade bei solchen Wahrzeichen zeigt sich, wie wichtig regelmäßiger Unterhalt ist. Und beim Kindergartenzaun gilt: Sicherheit geht vor – und wenn’s dann auch noch ordentlich aussieht, hat wirklich niemand etwas dagegen. Neustadt investiert also nicht nur in schöne Kulissen, sondern auch in Substanz. Genau so soll’s sein.

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