Autorenname: C. Pöschl

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Neuhof an der Zenn

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**777 Jahre Neuhof: Großes Dorffest „Heimat erleben“ am 3. Mai auf dem Schlossplatz**

Neuhof feiert einen besonderen Geburtstag: Seit 777 Jahren besteht der Ort – und das wird am 3. Mai mit einem großen Fest für das ganze Dorf gewürdigt. Unter dem Motto **„Heimat erleben“** erwartet die Besucherinnen und Besucher auf dem Schlossplatz ein abwechslungsreiches Programm mit Musik, Ausstellung, Dorfgeschichte, Mitmachaktionen und der Einweihung der neuen Remise. Eingebunden ist das Ganze in den **Bayerischen Heimat-Erlebnistag**.

Los geht es um **11 Uhr** nach dem Gottesdienst mit einem Frühschoppen. Die Bewirtung übernimmt die **Dorfgemeinschaft Oberfeldbrecht**, für die musikalische Umrahmung sorgt die Gruppe **„Dies net lassen könna“**. Ein wichtiger Programmpunkt folgt um **13 Uhr** mit der **Einweihung der neuen Remise**. Wie Bürgermeisterin **Claudia Wust** mitteilt, wurden dazu auch Vertreter der Förderstellen eingeladen, die das Projekt möglich gemacht haben – darunter die **vbw-Stiftung**, Vertreter des **Staatsministeriums** sowie der **Lokalen Aktionsgruppe**, über die der Regionalbudget-Zuschuss lief.

Ein weiterer Hingucker wird am 3. Mai ebenfalls enthüllt: der neue **Fotopoint in Herzform**, der künftig im Schlossgarten für stimmungsvolle Erinnerungsbilder sorgen soll. Bürgermeisterin Claudia Wust und ihre Stellvertreterin **Lydia Stoll** hoffen dabei auf eine besondere Aktion: **777 Menschen** sollen sich möglichst in Herzform aufstellen. Dieser Moment soll per Drohne festgehalten werden. Für die beiden ist das ein sichtbares Zeichen dafür, was in Neuhof gemeinsam auf die Beine gestellt werden kann.

Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann in der **Schlossscheune** auf Entdeckungsreise gehen. Dort hat Lydia Stoll zahlreiche **Fotos, Briefe und gemalte Bilder** aus und über Neuhof zusammengetragen. Auch private **Fotoalben** aus dem Ort werden zur Verfügung gestellt und laden zum Blättern und Erinnern ein.

Zu sehen sind außerdem besondere Stücke wie **Gläser mit Neuhof-Motiv**, **Bierkrüge mit eingravierten Namen** oder auch **Abschlussarbeiten ehemaliger Schülerinnen und Schüler**, die sich mit Neuhof beschäftigt haben. Da die Ausstellung zunächst nur für den 3. Mai geplant ist, gibt es bereits Überlegungen, später einzelne Exponate in der **Vitrine im Eingangsbereich des Rathauses** dauerhaft zu zeigen.

Bei ihren Recherchen stieß Lydia Stoll auch auf **alte Filme**, die einst von Neuhöferinnen und Neuhöfern gedreht wurden. Diese könnten möglicherweise bei einem **Heimatfilmnachmittag im Herbst** gezeigt werden. Darunter befinden sich spannende Einblicke in die **Brauereigeschichte**, bei denen ein Brauer in historischen Aufnahmen durch seine Wirkungsstätte führt. Auch ein Film von **Waldemar Pabst** könnte dann gezeigt werden. Zudem soll Kunst aus dem Rathaus Teil der Ausstellung sein: **Heidi Reuter** und **Soraja Ade** haben Neuhof in zahlreichen Werken festgehalten.

Auch persönliche Erinnerungen sollen ihren Platz bekommen. Wer möchte, kann seine Geschichten, Erlebnisse und Lieblingsmomente aus Neuhof in ein **Erzähltelefon** sprechen. Bürgermeisterin Wust kann sich gut vorstellen, dass daraus später sogar Inhalte für die **Erzählbänke** entstehen.

Als besonderer Höhepunkt wird außerdem eine von **Miriam Mendel-Möhring** verfasste **Sage** präsentiert. Darin geht sie der Frage nach, warum im Neuhöfer Wappen ein **schwarzer Mann** zu sehen ist. Passend dazu gibt es einen **Sagenweg** mit **Dorfquiz** für Groß und Klein. Ab **14.30 Uhr** lädt Lydia Stoll außerdem zu einer **kurzen Führung durch den Ort** ein, Treffpunkt ist am **Marktplatz**. Für Kinder sind **Spiele von früher** geplant, dazu kommen **Mal- und Bastelaktionen**.

Für Claudia Wust und Lydia Stoll steht bei allem vor allem eines im Mittelpunkt: Die Menschen sollen miteinander ins Gespräch kommen, Geschichte und Gegenwart miteinander verbinden und gemeinsam einen schönen Tag in Neuhof erleben.

**Kommentar der Redaktion:**
777 Jahre – das ist schon eine Hausnummer. Und wenn ein Dorf seinen Geburtstag nicht nur feiert, sondern dabei auch noch Geschichte, Gemeinschaft und Zukunft zusammenbringt, dann zeigt das: Heimat ist nicht nur ein Wort, sondern etwas, das man aktiv lebt. Besonders charmant ist die Idee mit den 777 Menschen in Herzform – jetzt liegt’s also an Neuhof und Umgebung, ob die Drohne am Ende ein echtes Gänsehautbild einfangen darf.

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RegionWerbepartnerSichtbarkeitWordPress

**Starke Partner aus der Region gesucht: Werbung auf NaAZA.de schon ab 5 Euro im Monat**

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**Kommentar der Redaktion:**
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**Sommerpause im Hallenbad Neustadt a.d.Aisch: Öffentlicher Badebetrieb wird eingeschränkt**

Wer vor dem Sommer noch ein paar Bahnen ziehen möchte, sollte sich die kommenden Termine gut merken: Das Hallenbad im Schulzentrum Neustadt a.d.Aisch geht in die Sommerpause. Ganz geschlossen ist es aber zunächst noch nicht – für Badegäste gibt es bis zu den Sommerferien weiterhin eine eingeschränkte Öffnungszeit.

Der letzte Tag des regulären öffentlichen Badebetriebs ist **Donnerstag, 30. April 2026**. Danach steht das Hallenbad für die Öffentlichkeit **nur noch montags von 17:00 bis 20:30 Uhr** zur Verfügung. Diese Regelung gilt bis einschließlich **Montag, 27. Juli 2026**.

Eine Ausnahme gibt es allerdings: **An Pfingstmontag bleibt das Hallenbad für den öffentlichen Badebetrieb geschlossen**.

Nach den Sommerferien soll der öffentliche Badebetrieb dann **voraussichtlich ab Anfang Oktober** wieder starten. Ein genauer Termin wurde bislang noch nicht bekannt gegeben.

Wer also vor der längeren Pause noch schwimmen gehen möchte, sollte die verbleibenden Montags-Termine einplanen.

**Kommentar der Redaktion:**
Sommerpause klingt erst einmal nach „geschlossen“, tatsächlich bleibt für alle Wasserratten aber immerhin noch ein kleines Zeitfenster offen. Wer also nicht gleich auf den Badesee ausweichen will, hat montags weiterhin die Chance auf ein paar Bahnen – wenn auch mit etwas mehr Terminplanung als sonst. Anfang Oktober geht’s dann voraussichtlich wieder los. Bis dahin heißt es: Badehose nicht zu weit wegräumen.

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Neuhof an der Zenn

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**Geführte Entdeckungstour durchs Zenntal: Neuhof lädt zum Naturerlebnis ein**

Das Zenntal zeigt sich im Frühling von seiner besonders schönen Seite – und genau das können Interessierte am **9. Mai 2026** bei einer geführten Tour in **Neuhof an der Zenn** erleben. Drei Stunden lang geht es durch eine der reizvollsten Landschaften der Region, vorbei an Wiesen, Hügeln, Feldern und der Zenn selbst. Wer gerne draußen unterwegs ist und seine Heimat einmal mit neuen Augen sehen möchte, dürfte hier genau richtig sein.

Die rund **sieben Kilometer lange Tour** führt durch die abwechslungsreiche Natur rund um Neuhof an der Zenn. Entlang des Flusses eröffnet sich den Teilnehmern ein typisches Bild fränkischer Kulturlandschaft – mit weiten Wiesen, kleinen Waldstücken und naturnahen Auen. Dabei gibt es nicht nur viel zu sehen, sondern mit etwas Glück auch spannende Tierbeobachtungen: So können unter anderem der **Rote Milan** oder sogar **Biber** entdeckt werden.

Neuhof an der Zenn, im Landkreis **Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim**, bietet mit seiner Lage direkt an der Zenn beste Voraussetzungen für solche Naturerlebnisse und ist damit der ideale Ausgangspunkt für die geführte Wanderung.

**Die wichtigsten Informationen im Überblick:**
**Wann?** 09.05.2026, 14:00 bis 17:00 Uhr
**Wo?** Ansbacher Straße / Kesselgraben, Neuhof an der Zenn
**Dauer:** ca. 3 Stunden
**Strecke:** 7 Kilometer

Die Veranstaltung richtet sich an alle, die gerne an der frischen Luft unterwegs sind – ob **Familien, Naturfreunde oder einfach Menschen aus der Region**, die das Zenntal neu entdecken möchten.

*Kommentar der Redaktion:*
Manchmal liegt das Schöne eben nicht irgendwo weit weg, sondern direkt vor der Haustür – man muss nur losgehen. Und wenn am Ende sogar ein Biber vorbeischaut, ist das allemal besser als jeder Fernseh-Naturfilm.

*(c) Bild: Rathaus Neuhof an der Zenn*

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Emskirchen

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# Jugendlicher am Bahnhof Emskirchen von Nachtzug touchiert

Ein riskanter Moment mit glimpflichem Ausgang: Am Bahnhof Emskirchen ist in der Nacht zum Sonntag ein 16-Jähriger von einem herannahenden Nachtzug touchiert und dabei leicht verletzt worden. Nach ersten Informationen hatte der Jugendliche beim Überqueren der Gleise Kopfhörer auf und bemerkte den Zug offenbar zu spät.

Der Vorfall ereignete sich gegen 3 Uhr morgens. Der 16-Jährige war zuvor mit einer S-Bahn aus Nürnberg in Emskirchen angekommen und wollte anschließend das Gleis wechseln. Statt den vorgesehenen Weg zu nehmen, überquerte er laut Bundespolizei verbotenerweise die Schienen. Dabei nahm er einen Nachtzug auf der Strecke von Hamburg nach Wien offenbar nicht wahr. Der Zug erfasste den Jugendlichen glücklicherweise nicht voll, sondern touchierte ihn nur. Er erlitt nach bisherigen Angaben leichte Verletzungen.

Der Fall zeigt erneut, wie gefährlich Abkürzungen im Bahnbereich sein können – besonders dann, wenn Umgebungsgeräusche durch Kopfhörer ausgeblendet werden. Bahngleise dürfen nur an den dafür vorgesehenen Stellen überquert werden.

**Wichtig:** Ein „Like“ bedeutet bei solchen Meldungen **nicht Zustimmung zum Ereignis**, sondern lediglich: **lesenswerter Bericht**.

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Neustadt an der Aisch

StadtratNeustadtRatssitzungWordPress

**Ratssitzung in Neustadt an der Aisch: Diese Themen stehen jetzt im Rathaus an**

Im Neustädter Rathaus wird wieder beraten, diskutiert und entschieden: Am **Mittwoch, 29. April 2026**, kommt der **Stadtrat Neustadt an der Aisch** zur nächsten Sitzung zusammen. Beginn ist um **19 Uhr** im **großen Sitzungssaal des Rathauses**. Für alle, die wissen möchten, was in der Stadt aktuell ansteht, dürfte sich ein Blick auf die Sitzung lohnen.

In den Ratssitzungen geht es regelmäßig um Themen, die Neustadt an der Aisch direkt betreffen – von laufenden Projekten über städtische Entwicklungen bis hin zu wichtigen Entscheidungen für die Zukunft der Stadt. Welche Punkte diesmal genau behandelt werden, ist der **offiziellen Bekanntmachung der Stadt Neustadt an der Aisch** zu entnehmen.

Gerade für Bürgerinnen und Bürger aus Neustadt und der Umgebung sind solche Sitzungen oft interessanter, als man zunächst denkt. Denn viele Beschlüsse, die dort gefasst werden, wirken sich ganz konkret auf das Leben vor Ort aus. Wer sich also für Kommunalpolitik interessiert oder wissen möchte, was im Rathaus aktuell besprochen wird, hat hier die Gelegenheit, sich aus erster Hand zu informieren.

**Kommentar der Redaktion:**
Kommunalpolitik klingt für manche erst einmal trocken – ist aber oft näher am Alltag als so manche große Debatte in Berlin oder Brüssel. Denn ob gebaut, geplant, investiert oder geändert wird, entscheidet sich nicht selten direkt vor der eigenen Haustür. Und mal ehrlich: Im Rathaus geht es manchmal spannender zu, als der Begriff „Tagesordnung“ vermuten lässt.

**Quelle:** Stadt Neustadt an der Aisch
**Bild:** Rathaus Neustadt an der Aisch

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LandratsamtPersonalversammlungGeschlossenWordPress

# Landratsamt und Zulassungsstelle: In den nächsten Tagen gibt es Einschränkungen

Wer in den kommenden Tagen einen Behördengang im Landkreis Neustadt an der Aisch – Bad Windsheim plant, sollte vorher genau hinschauen: Sowohl im Landratsamt als auch bei der Kfz-Zulassungsstelle in Uffenheim kommt es zu zeitweisen Einschränkungen. Betroffen sind dabei unterschiedliche Termine im Mai 2026.

Am **Dienstag, 12. Mai 2026**, bleiben das **Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim**, das **Gesundheitsamt** sowie die **Außenstellen und Einrichtungen** am **Vormittag wegen einer Personalversammlung geschlossen**.
Eine wichtige Ausnahme gibt es jedoch: Die **Kreisbüchereien** sind an diesem Tag **regulär geöffnet**, ebenso fährt der **Bücherbus wie gewohnt**.

Auch in der **Kfz-Zulassungsstelle Uffenheim** gibt es Einschränkungen:
Da der **Schilderladen in Uffenheim personalbedingt geschlossen** ist, können dort an mehreren Tagen **nur Vorgänge bearbeitet werden, für die keine neuen Kennzeichen benötigt werden**.

Betroffen sind folgende Termine:

– **Montag, 27. April 2026**
– **Montag, 4. Mai 2026**
– **Mittwoch, 6. Mai 2026**

Zusätzlich ist am **Mittwoch, 29. Mai 2026** die **Zulassungsstelle Uffenheim geschlossen**.

Wer an diesen Tagen ein Anliegen hat, bei dem **neue Kennzeichen benötigt werden**, kann auf die **Kfz-Zulassungsstellen in Bad Windsheim oder Neustadt a.d.Aisch** ausweichen.

Die Redaktion meint: Behörden und Öffnungszeiten – das ist manchmal fast so spannend wie ein Fahrplan im Winter. Aber wer die Termine kennt, spart sich unnötige Wege, Wartezeit und möglicherweise auch etwas Frust am Schalter. Also lieber kurz vorher prüfen, bevor man mit Unterlagen unterm Arm vor verschlossenen Türen steht.

Quelle: Landratsamt Neustadt a.d.Aisch – Bad Windsheim
https://www.kreis-nea.de/amt-verwaltung/veroeffentlichungen-formulare-co/aktuelles

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Diespeck

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**Diespeck setzt auf Nahwärme: Erste Heizzentrale steht, zweite ist bereits geplant**

In Diespeck nimmt ein großes Zukunftsprojekt Form an: Die Energie-Ziegler-GmbH aus Neuhof baut derzeit ein Nahwärmenetz auf, das zahlreiche Haushalte künftig umweltfreundlich mit Wärme versorgen soll. Die erste Heizzentrale ist bereits fertiggestellt, der erste Bauabschnitt läuft – und das Interesse in der Gemeinde ist so groß, dass schon jetzt eine zweite Anlage geplant wird.

Direkt oberhalb des Sport- und Gemeindezentrums in Richtung Dettendorf steht das neue Heizhaus bereits bereit. Wie Geschäftsführer Johannes Ziegler im Gespräch erklärte, wird die Anlage zeitnah in Betrieb gehen. Das Gebäude misst 20 mal 12 Meter und ist mit einem Heizkessel von 1000 Kilowatt Leistung ausgestattet. Vor Ort lagern bereits Hackschnitzel, die künftig für die Wärmeversorgung eingesetzt werden sollen.

Die Investitionskosten für die erste Heizzentrale liegen bei rund 750.000 Euro. Schon im ersten Bauabschnitt konnten sich laut Ziegler 87 Haushalte anschließen. Die Resonanz sei insgesamt sehr positiv.

Wegen der starken Nachfrage ist bereits ein zweites Heizhaus in Planung. Dieses soll direkt neben der ersten Anlage entstehen und in Größe sowie Kapazität identisch ausfallen. Gemeinsam mit Diespecks Bürgermeister Markus Helmreich stellte Ziegler die weiteren Planungen vor. Helmreich betonte dabei, dass nach Möglichkeit auch sämtliche gemeindlichen Liegenschaften an das Nahwärmenetz angeschlossen werden sollen.

Der zweite Bauabschnitt soll in der Sandstraße beginnen. Auch dort ist das Interesse groß: Nach bisherigen Angaben haben bereits 70 Anwohnerinnen und Anwohner signalisiert, sich an die umweltfreundliche Wärmeversorgung anschließen zu wollen. Ein Vorteil für viele Eigentümer: Laut Informationen aus einer Bürgerversammlung können selbst genutzte Eigenheime mit bis zu 70 Prozent gefördert werden. Zudem ist die Technik in den Häusern platzsparend, die Wartung übernimmt Energie Ziegler.

Betreiber des Netzes ist die Energie-Ziegler-GmbH. Die Gemeinde Diespeck selbst hat nach Angaben der Beteiligten das Grundstück verkauft und die Zufahrtswege geschaffen. Dass das Projekt aktuell etwas hinter dem ursprünglichen Zeitplan liegt, daraus machte Johannes Ziegler keinen Hehl. Gerade bei solchen Vorhaben brauche es anfangs Zeit, bis Genehmigungen erteilt und Fördermittel bewilligt seien. Derzeit werden die Anschlüsse in der Dettendorfer Straße verlegt, anschließend sollen noch bestehende Lücken geschlossen werden.

Für Bürgermeister Helmreich ist das Projekt gerade in unsicheren Zeiten ein wichtiger Schritt. Viele Bürgerinnen und Bürger könnten sich damit ein Stück weit unabhängiger von Öl und Gas machen. Verwendet werde überwiegend regionales Material – etwa Schnittgut aus der Landschaftspflege oder Holz aus Wäldern im Umkreis von etwa 20 Kilometern. Das gesamte Material stamme aus der Region.

Für Johannes Ziegler ist Diespeck bereits das fünfte Nahwärmeprojekt dieser Art im Landkreis. Bürgermeister Helmreich sieht darin eine wichtige Investition in die Zukunft. Neben der regionalen und vergleichsweise stabilen Wärmeversorgung nannte er auch wirtschaftliche Vorteile für die Gemeinde – etwa durch Gewerbesteuereinnahmen. Als erster Bereich soll die Bamberger Straße ans Netz gehen. Bis zum Jahr 2030 soll das Nahwärmenetz in Diespeck dann komplett ausgebaut sein.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn ein Projekt schon in der ersten Phase so stark nachgefragt wird, ist das ein deutliches Signal: Das Thema Wärmeversorgung beschäftigt die Menschen ganz konkret – und zwar nicht erst seit gestern. Nahwärme ist zwar kein Zaubertrick, aber in Zeiten schwankender Energiepreise und wachsender Unsicherheit sicher mehr als nur eine nette Idee. Und wenn das Holz dafür auch noch aus der Region kommt, ist das nicht nur vernünftig, sondern fast schon fränkisch logisch.

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Markt Erlbach

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## Markt Erlbacher Wasserzweckverband verabschiedet Haushalt – weitere Kredite wohl nötig

Die Wasserversorgung in Teilen von Markt Erlbach, Trautskirchen und Neuhof bleibt ein kostspieliges Thema: Der Wasserzweckverband „Markt Erlbacher Gruppe“ hat seinen Haushalt verabschiedet – und dabei wurde auch klar, dass im laufenden Jahr wohl weitere Kreditmittel benötigt werden. Hintergrund der vorgezogenen Sitzung war die notwendige Genehmigung eines Darlehens.

Bereits für 2024 und 2025 war eine Kreditaufnahme in Höhe von insgesamt 220.000 Euro beschlossen worden. Die Vorsitzende des Zweckverbands, Markt Erlbachs Bürgermeisterin Dr. Birgit Kreß, war dazu ermächtigt worden. Tatsächlich wurde der Kredit jedoch erst im April 2026 aufgenommen – und auch nur in Höhe von 150.000 Euro.

Die Verbandsversammlung billigte dieses Vorgehen nun nachträglich. Damit stehen aus der bisherigen Ermächtigung noch 70.000 Euro zur Verfügung. Nach aktuellem Stand könnte im weiteren Jahresverlauf aber zusätzlicher Finanzbedarf entstehen: Im Haushalt 2026 ist daher ein weiterer Kredit über 430.000 Euro eingeplant.

Der Etat wurde von der Verbandsversammlung einstimmig beschlossen. In dem Gremium hat Markt Erlbach fünf Sitze, Trautskirchen zwei und Neuhof einen Sitz.

Im Rahmen der Sitzung fragte Verbandsrat Rudolf Born, wann sich die sogenannten rentierlichen Schulden auflösen würden. Kämmerin Andrea Tiefel antwortete darauf nüchtern: „Gar nicht. Beziehungsweise: Wir tilgen, aber nehmen wieder neue auf.“

Auch Vorsitzende Dr. Birgit Kreß ging in ihrer Haushaltsrede auf den Begriff ein und machte deutlich, dass sich diese Schulden keineswegs „rentieren“. Gemeint sei vielmehr, dass die Kosten nicht vom Zweckverband oder den beteiligten Gemeinden getragen werden, sondern letztlich von den Anschlussnehmern. Im Bereich Wasser und Abwasser gilt das Kostendeckungsprinzip: Alle Ausgaben müssen über Gebühren und Beiträge finanziert werden, eine Quersubventionierung durch die Gemeinde ist nicht erlaubt.

Dass die Wassergebühren voraussichtlich weiter steigen werden, liegt jedoch nicht nur an den Krediten. Die Fernwasserversorgung Franken, einer von drei Wasserlieferanten in Markt Erlbach, hat bereits den sogenannten Wassercent weitergegeben. Der Name klingt harmlos, tatsächlich handelt es sich aber um zehn Cent pro Kubikmeter. Der Wasserbezugspreis liegt damit derzeit bei 1,80 Euro, wobei seitens der Fernwasserversorgung noch eine Nachkalkulation ansteht. Zusätzlich bezieht der Zweckverband Wasser aus eigenen Quellen sowie von der Dillenberggruppe.

Spätestens bei der nächsten Gebührenkalkulation dürfte deshalb eine erneute Erhöhung Thema werden. Gleichzeitig betonte Kreß, dass Investitionen in die Infrastruktur unvermeidbar seien. Allein im vergangenen Jahr musste der Verband zehn Wasserrohrbrüche bewältigen.

Der Haushalt 2026 hat ein Gesamtvolumen von 1,7 Millionen Euro. Davon entfallen 1,1 Millionen Euro auf den Verwaltungshaushalt und rund 600.000 Euro auf den Vermögenshaushalt. Größter Einzelposten sind 300.000 Euro für neue Wasserleitungen in der Ansbacher und Windsheimer Straße.

Hinzu kommen mehrere Anschaffungen und Baumaßnahmen: Geplant sind unter anderem neue Fahrzeuge, ein Aufsitzmäher und ein Hochdruckreiniger. Das Pumpenhaus in Eschenbach muss neu beschichtet werden. Am Wasserturm in Markt Erlbach werden eine neue Brandschutztür und ein Hebekran benötigt, in Hagenhofen stehen der Austausch von Fenstern und Türen an.

Belastend wirken sich laut Kreß vor allem die stark gestiegenen Tiefbaukosten sowie höhere Strompreise aus. Die Aussichten bezeichnete sie deshalb insgesamt als „verhalten“. Zum Jahresende werde der Verband mit der neuen Kreditaufnahme voraussichtlich bei rund 1,4 Millionen Euro Schulden liegen.

Trotzdem wird die Finanzierung nach außen als geordnet bewertet. Kreß sagte dazu, dass der Prüfer zwar immer wieder bestätige, dass alles in Ordnung sei und die Wasserversorgung als kostenrechnende Einrichtung über Gebühren und Beiträge gegenfinanziert werde – ein wirklich gutes Gefühl habe man dabei aber nicht.

**Kommentar der Redaktion:**
Wasser kommt für uns alle ganz selbstverständlich aus dem Hahn – bis irgendwo eine Leitung bricht, eine Pumpe streikt oder die nächste Rechnung im Briefkasten liegt. Genau deshalb zeigen solche Haushaltszahlen, wie teuer verlässliche Daseinsvorsorge inzwischen geworden ist. Und auch wenn der Begriff „rentierliche Schulden“ fast gemütlich klingt: Am Ende zahlen’s eben doch die Verbraucher. Oder anders gesagt: Das Wasser fließt weiter – nur leider nicht zum Nulltarif.

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**Spatenstich in Pahres: Startschuss für die neue Aischtalkläranlage ist gefallen**

Nach vielen Jahren Planung, Gesprächen und Abstimmungen ist in Pahres nun ein sichtbares Zeichen gesetzt worden: Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt offiziell die Umsetzung der künftigen Aischtalkläranlage. Unter strahlend blauem Himmel wurde damit ein Projekt auf den Weg gebracht, das für die beteiligten Gemeinden und den Landkreis eine große Bedeutung hat – für Umweltschutz, moderne Infrastruktur und die Zukunft der Region.

Zum Spatenstich waren auch hochrangige Gäste gekommen. Landrat Christian von Dobschütz war ebenso vor Ort wie Heiko Moßhammer, der zuständige Abteilungsleiter des Landkreises. Gastgeber war Gutenstettens Bürgermeister Gerhard Eichner, auf dessen Initiative das Gemeinschaftsprojekt vor vielen Jahren zurückgeht. Wie er erinnerte, hatte eine Einladung seiner Bürgermeisterkollegen in die „Melberei“ in Bergtheim einst den ersten Impuls für das Vorhaben gegeben.

Die neue Kläranlage entsteht auf Gutenstettener Gemeindegebiet und ist für die Gemeinden Münchsteinach, Baudenbach, Uehlfeld und Gutenstetten vorgesehen. Bis dahin war es allerdings ein langer Weg. Zunächst suchte Gutenstetten nach einer eigenen Lösung, zwischenzeitlich war sogar eine gemeinsame Anlage für alle sieben Aischgrundgemeinden im Gespräch. Am Ende kristallisierte sich die heutige Lösung mit vier beteiligten Gemeinden heraus. Eichner sprach von vielen Jahren intensiver Vorbereitung, zahlreichen Gesprächen und nicht immer einfachen Abstimmungen.

Am Tag des Spatenstichs sollte aber nicht mehr auf die Hürden, sondern auf das Erreichte geschaut werden. Eichner bezeichnete das Vorhaben als klares Zeichen für Fortschritt, Verantwortung und Zukunft. Die neue Anlage werde künftig elf kleinere Kläranlagen ersetzen und sei damit ein wichtiger Beitrag für den Gewässer- und Umweltschutz. Gleichzeitig entstehe moderne und effiziente Infrastruktur – für ihn ein echtes „Leuchtturmprojekt für Mittelfranken“.

Auch der Landkreis profitiert von der neuen Anlage. Wie Landrat Christian von Dobschütz erklärte, soll künftig auch das Sickerwasser der Deponie in Dettendorf dort gereinigt werden. Der Landkreis wird damit als sogenannter Gasteinleiter rund fünf Prozent der erwarteten Wassermenge einbringen. Dabei stellt das Deponiesickerwasser besondere Anforderungen an die Reinigung: Während aus Haushalten vor allem kohlenstoffreiches Abwasser kommt, weist das Wasser aus der Deponie einen hohen Stickstoffanteil auf.

Für den Landkreis bringt die neue Lösung deutliche Vorteile. Bislang wird das Sickerwasser per Tankwagen nach Cronheim transportiert und in Gunzenhausen eingebracht – ein aufwendiger und kostspieliger Weg. Ganz ohne Investitionen geht es allerdings auch künftig nicht: Der Landkreis muss eine eigene Leitung sowie eine Vorbehandlungsanlage bauen. Dafür werden Kosten von rund 1,75 Millionen Euro veranschlagt. Hinzu kommt eine Investitionskostenzulage in Höhe von 1,35 Millionen Euro.

Heiko Moßhammer richtete sich beim Termin direkt an die Bürgerinnen und Bürger von Pahres. Er erklärte, dass er selbst in der Nähe einer Kläranlage wohne und aus eigener Erfahrung sagen könne, dass nach den Unannehmlichkeiten der Bauzeit im späteren Betrieb kaum Auswirkungen auf den Alltag zu spüren seien. Sein Appell: Die Aischgrund-Kläranlage solle vor Ort nicht als Belastung, sondern als modernster Kläranlagenstandort im gesamten Landkreis gesehen werden.

Zugleich machte Moßhammer die Bedeutung des Projekts aus Sicht des Freistaats deutlich. Wasser sei „unser wertvollstes Gut“, und Bayern stehe voll hinter dem Vorhaben. Das zeige sich auch an den in Aussicht gestellten Fördergeldern: Mehr als elf Millionen Euro sollen für die Kläranlage und die zugehörigen Abwasserdruckleitungen fließen.

Zufrieden zeigte sich auch Planer Uwe Härtfelder, der bereits mehrere Anlagen dieser Größenordnung begleitet hat. Gegenüber der Redaktion betonte er, dass die Gemeinden auf anderem Weg kaum so günstig zu sauberem Wasser gekommen wären. Außerdem lägen die bisherigen Vergaben sogar unter den Kostenschätzungen. Besonders hob er die gute Zusammenarbeit der beteiligten Bürgermeister hervor. Trotz bevorstehender politischer Wechsel in mindestens drei der vier Gemeinden hoffe man, dass diese Zusammenarbeit auch in der Bauphase so erfolgreich weitergeführt werde.

Auch die Dimensionen des Projekts sind beachtlich: Für die Kläranlage selbst wird aktuell mit Kosten von 13,5 Millionen Euro gerechnet. Die Übergabe ist zur Jahresmitte 2028 geplant. Hinzu kommen Investitionen in zehn Pumpwerke, 29 Mischwasserbauwerke – teils als Neubau, teils als Umbau – sowie 43 Kilometer Druckleitungen. Dafür sind weitere 15 Millionen Euro vorgesehen.

Zum Abschluss des offiziellen Teils rief Thomas Höchsmann, technischer Geschäftsführer der beauftragten Spezialfirma, die Ehrengäste schließlich weg vom Rednerpult und an die Schaufeln. Damit wurde der symbolische Spatenstich vollzogen – und aus einem jahrelang diskutierten Vorhaben ganz offiziell eine Baustelle mit Zukunft.

**Kommentar der Redaktion:**
Manchmal dauert es in Deutschland, bis aus einer Idee ein echtes Bauprojekt wird – und manchmal dauert es sogar im Aischgrund ein bisschen länger. Aber wenn am Ende elf kleinere Anlagen ersetzt werden, moderne Technik entsteht und Millionen an Fördermitteln in die Region fließen, dann zeigt sich: Das Warten war nicht umsonst. Und ganz ehrlich – ein Spatenstich bei blauem Himmel macht sich auch besser als bei Dauerregen.

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Diespeck

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# Diespeck stemmt Millionen-Haushalt: Kredit vor allem für Pflichtaufgaben und Abwasser

Ein Haushalt, der es in sich hat: Die Gemeinde Diespeck plant in diesem Jahr eine Kreditaufnahme von 6,2 Millionen Euro, um ihr umfangreiches Investitionsprogramm zu finanzieren. Klingt auf den ersten Blick nach einem schweren Brocken – doch im Rathaus macht man deutlich: Hier geht es nicht um Luxus, sondern vor allem um notwendige Pflichtaufgaben, allen voran im Bereich Abwasser und Infrastruktur.

Bürgermeister Markus Helmreich machte in der Sitzung klar, dass die Lage zwar anspruchsvoll sei, aber keineswegs leichtfertig entstanden sei. „Wir bauen kein goldenes Rathaus, sondern geben es für Pflichtaufgaben aus“, betonte er. Ein großer Teil der geplanten Kreditaufnahme entspreche nahezu exakt den Investitionen ins Abwasser. Diese seien für viele Bürgerinnen und Bürger zwar kaum sichtbar, gehörten aber zum unverzichtbaren Kerngeschäft einer Gemeinde.

Helmreich erklärte zudem, wie kommunale Finanzen im Idealfall funktionieren: Im besten Fall erwirtschaftet der Verwaltungshaushalt so hohe Einnahmen, dass Geld in den Vermögenshaushalt übertragen werden kann, um daraus Investitionen zu stemmen – und im Optimalfall bleiben sogar noch Rücklagen übrig. Dieses Ideal erreichen laut Helmreich bayernweit aber nur noch rund drei Prozent der Gemeinden.

Davon ist auch Diespeck ein Stück entfernt, wenngleich die gesetzlich notwendige Mindestzuführung in den Vermögenshaushalt geschafft wird. Wegen des straffen Investitionsprogramms müssen jedoch sowohl Rücklagen deutlich abgeschmolzen als auch Kredite aufgenommen werden. Helmreich formulierte es offen: „Die Zahlen sind nicht ganz ohne.“

Kämmerer Timo von Westberg ging anschließend ins Detail. Die Einnahmen der Gemeinde seien zwar stabil, gleichzeitig würden die Ausgaben in vielen Bereichen stark steigen. Als Beispiele nannte er höhere Kosten im Tiefbau, steigende Personalausgaben und die Kreisumlage. Letztere falle in diesem Jahr zwar vergleichsweise glimpflich aus, was aber auch an einer einmaligen Finanzspritze an den Bezirk liege.

Besonders deutlich wurde die Lage beim Blick auf den Investitionsspielraum: Ohne Kreditaufnahme und ohne Rücklagen blieben Diespeck gerade einmal gut 260.000 Euro für Investitionen. Tatsächlich liegt der Vermögenshaushalt jedoch bei rund 11,8 Millionen Euro – ein Rekordwert, der sogar den Verwaltungshaushalt übersteigt.

Allerdings kommt ein Teil der Investitionen nicht allein aus der Gemeindekasse. Für mehrere Projekte fließen Fördermittel. So soll Diespeck aus einem Infrastrukturprogramm des Bundes 500.000 Euro erhalten. Dieses Geld ist für ein konkretes Projekt vorgesehen: das Begegnungshaus. Rechnerisch kann dieses damit beinahe zum Nulltarif umgesetzt werden.

Ein Schwerpunkt bleibt der Bereich Abwasser. Der Anschluss an die Kläranlage in Neustadt, die Umwandlung der bisherigen Diespecker Kläranlage in ein Pumpenhaus sowie weitere Investitionen ins Leitungsnetz werden zu 80 Prozent über Gebühren finanziert. Ein Teil der Belastung bleibt aber dennoch an der Gemeinde hängen. Nach Angaben von Kämmerer von Westberg betrifft das rund ein Viertel der Ausgaben, unter anderem wegen der Straßenentwässerung.

Mit Blick auf die kommenden Jahre regte von Westberg an, im Herbst eine Haushaltskonsolidierungsrunde einzuberufen. Dort soll beraten werden, wie sich Einnahmen steigern und Ausgaben senken lassen. Für seine mittelfristige Finanzplanung habe er bei der Gewerbesteuer vorsorglich mit Steigerungen gerechnet – ausdrücklich nicht als Signal an die Betriebe, sondern als rein rechnerischen Ansatz, um den Haushalt darstellbar zu machen.

Trotz der angespannten Lage zeigte sich der Gemeinderat geschlossen. Alle Fraktionen betonten, dass die Investitionen notwendig seien, da sie in die Infrastruktur der Gemeinde fließen. Auch dem Kämmerer wurde ausdrücklich gedankt. Am Ende fiel die Entscheidung einstimmig: Der Haushalt wurde ohne Gegenstimme verabschiedet.

## Der Haushalt in Zahlen

**Verwaltungshaushalt:** 10 Millionen Euro
**Vermögenshaushalt:** 12 Millionen Euro
**Zuführung in den Vermögenshaushalt:** 470.000 Euro
**Rücklagen zum Jahresanfang:** 1,6 Millionen Euro
**Rücklagen zum Jahresende:** 500.000 Euro
**Kreditaufnahme:** 6,2 Millionen Euro
(davon 2 Millionen Euro aus Kreditermächtigungen der Vorjahre)
**Schuldenstand zum Jahresanfang:** 4,7 Millionen Euro
**Schuldenstand zum Jahresende:** 10,6 Millionen Euro
**Pro-Kopf-Verschuldung:** 2.839 Euro

### Wichtige Einnahmen im Verwaltungshaushalt
**Anteil an der Einkommensteuer:** 3 Millionen Euro
**Schlüsselzuweisungen:** 1,3 Millionen Euro
**Gewerbesteuer:** 1,2 Millionen Euro
**Grundsteuern A und B:** 430.000 Euro

### Wichtige Ausgaben im Verwaltungshaushalt
**Kreisumlage:** 2,4 Millionen Euro
**Personalkosten:** 1,1 Millionen Euro
**VG-Umlage:** 770.000 Euro
**Personalkostenzuschuss Kita:** 730.000 Euro

**Kommentar der Redaktion:**
Man kann über Millionenbeträge schnell die Stirn runzeln – vor allem, wenn am Ende ein Schuldenstand von über zehn Millionen Euro im Raum steht. Aber in Diespeck wird das Geld eben nicht für Prestigeprojekte verbrannt, sondern größtenteils für Dinge ausgegeben, die funktionieren müssen, auch wenn man sie nicht täglich sieht. Kanal, Kläranlage, Leitungsnetz – alles nicht gerade Instagram-tauglich, aber ziemlich wichtig, wenn man auch morgen noch eine funktionierende Gemeinde haben will. Kurz gesagt: Kein Glamour, aber Grundversorgung. Und die kostet bekanntlich selten weniger.

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Emskirchen

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# Emskirchen verabschiedet langjährige Gemeinderäte – SPD vorerst nicht mehr vertreten

Ein Kapitel Gemeindepolitik geht in Emskirchen zu Ende: In der letzten Gemeinderatssitzung dieser Wahlperiode standen vor allem Abschiede im Mittelpunkt. Bürgermeisterin Sandra Winkelspecht zog dabei eine positive Bilanz der vergangenen Jahre – und würdigte die Arbeit der ausscheidenden Ratsmitglieder.

Trotz der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie sei der Gemeinderat in den vergangenen Jahren zu einem Team zusammengewachsen, das gut und vertrauensvoll zusammengearbeitet habe, betonte Winkelspecht. Viele wichtige Entscheidungen seien getroffen und zentrale Weichen für die Entwicklung der Gemeinde gestellt worden. Unterschiedliche Sichtweisen hätten die Arbeit im Gremium dabei bereichert.

Besonders deutlich wurde der Einschnitt beim Abschied der SPD-Fraktion, die in den kommenden sechs Jahren nicht mehr im Emskirchener Gemeinderat vertreten sein wird. Unabhängig von politischen Unterschieden habe die SPD über viele Jahrzehnte hinweg einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung der Gemeinde geleistet, sagte die Bürgermeisterin.

Auch SPD-Fraktionssprecher Christian Pöschl blickte in seiner Abschiedsrede auf die lange Geschichte der Sozialdemokraten im Gemeinderat zurück: „Die SPD war fast 80 Jahre Teil des Gemeinderates.“ Man habe die Entwicklung der Gemeinde mitgestaltet, Verantwortung übernommen und immer wieder eigene Akzente gesetzt. Ob es in Zukunft wieder eine SPD-Liste geben werde, ließ er offen – seinen Wunsch formulierte er aber klar: „Ich würde es mir wünschen, politische Vielfalt tut einer Gemeinde gut.“

Verabschiedet wurde unter anderem Bernd Rauscher (CSU), der dem Gemeinderat 18 Jahre lang angehörte. In dieser Zeit war er unter anderem dritter Bürgermeister, Fraktionssprecher und Mitglied im Finanzausschuss. Als Unternehmer habe er vor allem die wirtschaftliche Entwicklung der Gemeinde im Blick gehabt.

Ebenfalls auf 18 Jahre Gemeinderatsarbeit kann Reinhardt Eckardt (ÖDP/ZG) zurückblicken. Er war Fraktionssprecher und in mehreren Ausschüssen aktiv. Bürgermeisterin Winkelspecht würdigte ihn als verlässlichen Gemeinderat mit klarer Meinung, die er offen und konstruktiv eingebracht habe.

Christian Pöschl (SPD) gehörte dem Gremium zwölf Jahre lang an, davon sechs Jahre als dritter Bürgermeister. Sein Wirken sei von großem Engagement und Führungsstärke geprägt gewesen, so Winkelspecht. Zudem sei er ein verlässlicher Ansprechpartner gewesen.

Sein Fraktionskollege Martin Hackenberg (SPD) war sechs Jahre Mitglied des Gemeinderates. Mit seinem Einsatz habe er die bauliche Entwicklung der Gemeinde mitgeprägt. Ebenfalls sechs Jahre lang war Kristina Nöhring (ÖDP/ZG) im Rat vertreten. Als Landwirtin habe sie mit ihrem Fachwissen zu praxisnahen und ausgewogenen Entscheidungen beigetragen.

Nach fünf Jahren im Gremium scheidet auch Marco Bauer (SPD) aus. In seiner Rolle als Jugendbeauftragter habe er sich besonders für die Anliegen junger Menschen eingesetzt. Auch Fabian Kempe, der für die ÖDP/ZG nachgerückt war, wurde verabschiedet. Er habe sich gut ins Gremium eingefügt und sei stets ein verlässlicher Mitstreiter gewesen.

Mit der letzten Sitzung dieser Wahlperiode endet damit für mehrere langjährige Kommunalpolitiker ihre Zeit im Emskirchener Gemeinderat – und für die SPD vorerst auch ein Stück Ortsgeschichte.

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**Neuhof: Hoher Zaun wegen Cane Corso? Gemeinderat lehnt Antrag einstimmig ab**

Hunde und Zäune sorgen in Nachbarschaften immer wieder für Diskussionen – in Neuhof gleich beides auf einmal. Im Gemeinderat ging es jetzt um einen Bauantrag aus dem Baugebiet Endlein III, bei dem ein Grundstück rundum mit einem zwei Meter hohen Zaun eingefriedet werden sollte. Vor allem zur Straßenseite hin wurde dabei genau hingeschaut.

Die Eigentümer des Grundstücks wollten ihr Anwesen komplett mit einem zwei Meter hohen Zaun versehen. An den seitlichen und rückwärtigen Grundstücksgrenzen wäre das nach den geltenden Regeln auch möglich gewesen. Zur Straße hin sieht der Bebauungsplan allerdings nur eine Höhe von 1,25 Metern vor. Für die beantragten zwei Meter hätte es deshalb eine Ausnahmegenehmigung der Gemeinde gebraucht.

Hintergrund des Antrags ist nach Angaben aus der Sitzung die Haltung eines Cane Corso Italiano. Bürgermeisterin Claudia Wust stellte den Fall im Gemeinderat vor. Konkrete Details zu den Beweggründen der Antragsteller lagen dem Gremium dabei offenbar nicht vollständig vor. Im Rat wurde jedoch davon ausgegangen, dass der hohe Zaun sowohl verhindern soll, dass der Hund das Grundstück verlässt, als auch das Sicherheitsgefühl von Passanten verbessern könnte.

Der Cane Corso Italiano ist eine große und kräftige Hunderasse. Tiere erreichen eine Schulterhöhe von bis zu 68 Zentimetern und ein Gewicht von 40 bis 50 Kilogramm. Gleichzeitig gilt die Rasse bei verantwortungsvoller Haltung als ruhig, treu, freundlich und arbeitsfreudig. In Bayern wird der Cane Corso jedoch als sogenannter Listenhund der Kategorie zwei geführt. Für solche Hunde gelten besondere Vorschriften.

Im Gemeinderat bestand durchaus Verständnis dafür, dass eine klare Abgrenzung zwischen Grundstück und öffentlichem Raum in diesem Fall sinnvoll sein könnte. Gegen eine Ausnahmegenehmigung sprachen am Ende aber zwei zentrale Punkte. Zum einen wurde das Baugebiet bewusst so geplant, dass der dörfliche Charakter erhalten bleibt – ein zwei Meter hoher Zaun direkt an der Straße würde aus Sicht des Gremiums nicht dazu passen. Zum anderen wollte die Gemeinde keinen Präzedenzfall schaffen. Aus der Verwaltung wurde daran erinnert, dass ein vergleichbarer Antrag in der Vergangenheit bereits abgelehnt worden war.

Den entscheidenden Hinweis lieferte schließlich Vize-Bürgermeister Herbert Reiß, selbst Hundehalter. Er machte deutlich, dass ein zwei Meter hoher Zaun grundsätzlich möglich sei – allerdings nicht direkt an der Straßengrenze. Wer wolle, könne einen solchen Zaun mit zwei Metern Abstand hinter der Grundstücksgrenze errichten. Dann gehe allerdings entsprechend Gartenfläche verloren.

Am Ende war die Entscheidung eindeutig: Der Gemeinderat lehnte den Antrag einstimmig ab.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein hoher Zaun kann im Einzelfall sicher sinnvoll sein – gerade wenn es um große Hunde und das Sicherheitsgefühl auf beiden Seiten geht. Aber Bebauungspläne gelten eben nicht nur dann, wenn sie bequem sind. Und in Neuhof scheint die Botschaft klar: Der dörfliche Charakter soll nicht hinter meterhohen Frontzäunen verschwinden. Wer also groß einzäunen will, muss im Zweifel ein Stück Garten opfern. Man könnte auch sagen: Der Hund bekommt Sicherheit – der Rasen weniger Auslauf.

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Neustadt an der Aisch

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## 7000 Euro für den Spielplatz: Verein Katze e.V. spendet an die Stadt Neustadt

Eine starke Unterstützung für die Kinder in Neustadt: Der Verein Katze e.V. spendet 7000 Euro an die Stadt Neustadt an der Aisch. Das Geld soll in ein neues Spielgerät für den inklusiven Spielplatz zwischen Stadtmauer und Großparkplatz am Schnizzersweg fließen. Damit wird ein Projekt weiter vorangebracht, das Bewegung, Begegnung und gemeinsames Spielen für alle Kinder möglich machen soll.

Hinter der Spende steht der Neustädter Verein Katze e.V. – die Abkürzung steht für „Kinderausstattungstauschzentrale“. Seit vielen Jahren organisiert der Verein jeweils im Frühling und im Herbst Basare für gebrauchte, aber gut erhaltene Kinderkleidung und weitere Kinderausstattung. Aus den Erlösen dieser Basare sowie einem kleinen prozentualen Anteil aus den privaten Verkaufserlösen entsteht Jahr für Jahr ein beachtlicher Betrag, der vollständig gespendet wird.

„Das entspricht einfach unserem Anliegen, dass sich Kinder bewegen sollen“, sagt Karin Meier, eine der vier Vorsitzenden des Vereins. Der Verein unterstützt seit Jahren verschiedene soziale und gemeinnützige Projekte. Dazu gehören unter anderem Hilfen für brasilianische Straßenkinder, das Hospizhaus für Kinder in Erlangen sowie Schulen in Neustadt und Umgebung.

So wurden bereits alle Klassen der beiden Neustädter Grundschulen mit Spielekisten ausgestattet, die den Kindern in den Pausen mehr Bewegungsmöglichkeiten bieten sollen. In diesem Jahr profitieren außerdem die Mittelschule am Turm sowie die Grund- und Mittelschule Diespeck: Jede Klasse erhält 150 Euro, um den Inhalt ihrer Spielekisten selbst zusammenzustellen.

Die nun gespendeten 7000 Euro stammen aus den Erlösen des Jahres 2025. Ursprünglich wollte der Verein mit dem Geld ein Sonnensegel für den inklusiven Spielplatz finanzieren. Dafür konnten jedoch bereits genügend andere Spender gefunden werden. Deshalb wird die Summe nun für ein neues Klettergerüst mit dem Namen „Lina“ verwendet, das auf der östlichen Erweiterungsfläche des bestehenden Spielplatzes aufgestellt werden soll.

Wie Frank Maes vom städtischen Bauamt erklärte, liegen die Kosten für das neue Spielgerät bei rund 16.800 Euro. Trotz der großzügigen Spende bleibt also für die Stadt noch ein Eigenanteil von knapp 10.000 Euro. Weitere Unterstützer sind deshalb willkommen.

Doch damit nicht genug: Der Spielplatz soll in Zukunft noch weiter ausgebaut werden. Geplant sind nach Angaben der Stadt außerdem eine Spielhaus-Kombination namens „Banza“ sowie ein Ninja-Fitness-Parcours, der eher für Jugendliche gedacht ist. Derzeit werden dafür noch die Gesamtkosten ermittelt, zu denen auch die nötigen Tiefbauarbeiten gehören. Einen konkreten Zeitplan gibt es bislang noch nicht.

**Kommentar der Redaktion:**
Wenn Vereine vor Ort nicht nur Feste organisieren, sondern ganz konkret etwas für Kinder auf die Beine stellen, dann ist das mehr wert als jeder Sonntagsapplaus. Die Katze zeigt einmal mehr, dass aus Kinderkleidung, Spielzeug und viel ehrenamtlichem Einsatz am Ende richtig etwas entstehen kann. Und ja: Fast 16.800 Euro für ein Klettergerüst sind eine Hausnummer – aber wenn am Ende ein Platz entsteht, an dem Kinder gemeinsam spielen, toben und sich ausprobieren können, dann ist das Geld gut angelegt. Bleibt zu hoffen, dass sich für die nächsten Ausbaustufen noch weitere Unterstützer finden – damit aus dem Spielplatz am Schnizzersweg vielleicht tatsächlich einmal eine kleine Abenteuerzone für den Ninja-Nachwuchs wird.

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Markt Erlbach

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## Neuer Toilettenwagen für Markt Erlbach: Mehr Komfort für Feste, Feiern und Vereine

Wer in Markt Erlbach künftig ein Fest, eine Vereinsveranstaltung oder eine private Feier organisiert, kann sich über eine praktische Neuerung freuen: Der Markt hat einen neuen Toilettenwagen angeschafft. Damit steht ab sofort eine moderne und deutlich komfortablere Lösung für Veranstaltungen aller Art zur Verfügung.

Rund **30.000 Euro** hat der neue WC-Wagen gekostet. Dafür gibt es nun eine zeitgemäße Ausstattung mit klar getrennter Aufteilung in Damen- und Herrenbereich. Im Damenbereich stehen **zwei Toiletten** bereit, im Herrenbereich **eine Toilette sowie zwei Urinale**. Damit ist der Wagen auch für größere Veranstaltungen gut geeignet.

Auch bei den Mietkosten gibt es feste und übersichtliche Regelungen. **Vereine zahlen 150 Euro pro Tag**, jeder weitere Nutzungstag kostet **50 Euro**. **Private Nutzer zahlen 250 Euro**, für jeden zusätzlichen Tag werden **100 Euro** fällig.

Wer den Toilettenwagen reservieren möchte, kann sich direkt an den **Bürgerservice** wenden – ganz unkompliziert **telefonisch oder per E-Mail**. So bleibt die Planung für Feste, Feiern und Veranstaltungen einfach und flexibel.

Mit der Anschaffung investiert Markt Erlbach in die örtliche Veranstaltungsinfrastruktur und unterstützt zugleich das Vereinsleben in der Gemeinde. Denn wenn bei einem Fest alles passt, dann fällt oft genau das gar nicht auf – und das ist bei Toiletten bekanntlich meistens ein sehr gutes Zeichen.

**Kommentar der Redaktion:**
Ganz ehrlich: Ein guter Toilettenwagen ist vielleicht nicht das glamouröseste Thema im Gemeinderat – aber eines, das bei jeder Veranstaltung schnell wichtig wird. Wer schon einmal auf einem Fest nach der „stillen Örtlichkeit“ gesucht hat, weiß: Moderne Infrastruktur ist eben mehr als Bühne, Bratwurst und Blasmusik. In Markt Erlbach hat man hier sinnvoll investiert – praktisch, notwendig und für viele Veranstaltungen eine echte Erleichterung.

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Markt Erlbach

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**Kerwa in Linden: 50 Jahre Kirchweihtradition und ein ganz besonderes Jubiläumsjahr**

In Linden darf sich Anfang Mai 2026 auf ein Wochenende voller Musik, Tradition und fränkischer Kerwa-Stimmung gefreut werden. Denn die Lindener Zeltkerwa feiert vom **1. bis 3. Mai 2026** ihre **50. Auflage** – und das ausgerechnet in einem ganz besonderen Jubiläumsjahr für den Ort.

Rund um das Schützenhaus haben die Ortsburschen und -madli wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt, das Besucherinnen und Besucher aus Linden, Markt Erlbach und der ganzen Umgebung anlocken dürfte. Im Festzelt sorgen die Bands **„Die Lederhosen“** und **„Bruni’n Stages“** für beste Unterhaltung und Kerwa-Stimmung.

Der Sonntag beginnt traditionell mit dem **Festgottesdienst in der Kirche St. Leonhard um 10 Uhr**. Am Nachmittag folgt dann einer der Höhepunkte des Wochenendes: **der große Umzug ab 13:30 Uhr**. Dabei werden die Ereignisse des vergangenen Jahres wie gewohnt mit viel Witz und einem Augenzwinkern aufgegriffen.

Nicht fehlen darf natürlich auch das **traditionelle Ausgraben des Bierfasses**, das für viele Kerwa-Fans zu den festen Höhepunkten gehört. Im Anschluss lädt das Festzelt zu **Kaffee und Kuchen** ein. Für echtes Kirchweihgefühl sorgen außerdem **Kinderkarussell und Kerwabuden** rund um das Festgelände.

Auch kulinarisch hat die Lindener Kerwa einiges zu bieten: In den Gasthäusern warten **fränkische Spezialitäten**, die das Festwochenende passend abrunden.

**Kommentar der Redaktion:**
50 Jahre Kerwa – das ist in Linden nicht einfach nur ein Datum, sondern ein Stück gelebte Dorfgeschichte. Gerade in Zeiten, in denen vieles schnelllebig geworden ist, zeigt so eine Kirchweih, wie wichtig Gemeinschaft, Ehrenamt und Tradition noch immer sind. Und wenn dann beim Umzug das vergangene Jahr mit Humor aufgearbeitet wird, weiß man: In Franken kann man feiern – und sich dabei auch noch selbst nicht zu ernst nehmen.

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Neuhof an der Zenn

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**Zeitreise nach Neuhof: Vortrag und Ausstellung zum Jubiläum „777 Jahre Neuhof“**

Neuhof an der Zenn blickt in diesem Jahr nicht nur auf stolze 777 Jahre Geschichte zurück – die Vergangenheit wird im Jubiläumsprogramm auch ganz konkret erlebbar. Mit einem Vortrag über bewegende Zeiten des Ortes und einer Ausstellung mit historischen Bildern stehen gleich zwei Veranstaltungen an, die Erinnerungen wachrufen und zum Mitmachen einladen.

Am **19. April 2026** spricht **Herbert Zink** über _„Geschichten um die dunklen Tage in Neuhof“_. Beginn ist um **15 Uhr** im **Treffpunkt Alte Schule, Schlossstraße 13**. In gemütlicher Atmosphäre bei **Kaffee und Kuchen** soll es dabei nicht nur um das Zuhören gehen: Auch Gespräche und persönliche Erinnerungen haben ihren Platz. Besucher können so gemeinsam in ein Stück Ortsgeschichte eintauchen.

Weiter geht es am **3. Mai 2026** mit einer **Ausstellung in der Festscheune**. Dafür werden aktuell noch **historische Bilder, alte Fotos oder Gemälde aus Neuhof** gesucht – gerne auch gerahmt. Wer etwas zur Ausstellung beitragen möchte, kann sich bei **Lydia Stoll** melden.

Die beiden Termine sind Teil des Jubiläums **„777 Jahre Neuhof“** und zeigen, wie wichtig Erinnerungskultur vor Ort ist. Gerade in einer Gemeinde mit so langer Geschichte lebt das Vergangene nicht nur in Chroniken weiter, sondern auch in Erzählungen, Fotos und persönlichen Erinnerungen. Wer sich für die Geschichte von Neuhof interessiert oder selbst etwas beisteuern kann, hat hier die passende Gelegenheit dazu.

**Kommentar der Redaktion:**
Solche Veranstaltungen sind oft viel mehr als nur ein Blick zurück. Sie zeigen, wie stark ein Ort von den Geschichten seiner Menschen geprägt wird. Und ganz ehrlich: Alte Bilder aus dem Familienalbum sind manchmal spannender als so manche Fernsehserie – nur eben mit echten Neuhofer Hauptdarstellern.

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Neustadt an der Aisch

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**Anmeldung für die neuen Fünftklässler 2026/27 am Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt startet**

Für viele Familien in Neustadt a. d. Aisch und Umgebung beginnt jetzt eine wichtige Phase: Die Anmeldung für die kommende 5. Jahrgangsstufe am Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt a. d. Aisch ist ab sofort möglich. Wer sein Kind zum Schuljahr 2026/27 am FAG anmelden möchte, kann dies bequem online vorbereiten und anschließend persönlich oder kontaktlos abschließen.

Auf der Homepage des Friedrich-Alexander-Gymnasiums unter **www.fag-neustadt-aisch.de** finden Eltern den Link zur Anmeldung für die neuen Fünftklässler 2026/27. Dort stehen der Online-Antrag sowie eine Checkliste mit allen erforderlichen Unterlagen bereit.

Die Anmeldung kann persönlich zu folgenden Zeiten erfolgen:

– **Montag, 11.05.2026 bis Mittwoch, 13.05.2026:** 8.30 bis 16.00 Uhr
– **Freitag, 15.05.2026:** nur noch in Ausnahmefällen

Alternativ ist auch eine kontaktlose Anmeldung möglich. In diesem Fall müssen die online ausgefüllten, ausgedruckten und unterschriebenen Unterlagen zusammen mit den zusätzlich im Original beziehungsweise in Papierform benötigten Dokumenten **spätestens bis Freitag, 15.05.2026, um 12.00 Uhr** im Briefkasten der Schule eingeworfen werden:

**Friedrich-Alexander-Gymnasium Neustadt a. d. Aisch**
**Comeniusstraße 4**
**91413 Neustadt a. d. Aisch**

Wichtig: Nach diesem Termin sind laut Schule keine Aufnahmen mehr möglich.

Wer noch unsicher ist, ob das Kind für den gymnasialen Bildungsweg geeignet ist, oder Fragen zum Ablauf der Anmeldung hat, kann sich vorab an das Sekretariat wenden. Dieses ist unter **(09161) 88 69 11** erreichbar:

– **Montag bis Donnerstag:** 8.00 bis 16.00 Uhr
– **Freitag:** 8.00 bis 13.00 Uhr

Das Friedrich-Alexander-Gymnasium freut sich darauf, die neuen Schülerinnen und Schüler im Schuljahr 2026/27 begrüßen zu dürfen.

**Kommentar der Redaktion:**
Für viele Eltern ist der Übertritt eine Mischung aus Vorfreude, Organisation und ein bisschen Nervenkitzel – quasi wie ein kleiner Familien-Countdown Richtung weiterführende Schule. Gut ist jedenfalls: Das FAG stellt die nötigen Infos übersichtlich online bereit, und bei Fragen gibt’s auch persönliche Ansprechpartner. Wer also noch Unterlagen zusammensuchen muss, sollte besser nicht bis zur allerletzten Minute warten – Schulstart beginnt manchmal eben schon am Briefkasten.

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Emskirchen

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**Bürgerbus in Emskirchen: Dienstags und freitags bequem ans Wunschziel und wieder nach Hause**

Mobil bleiben, Besorgungen erledigen oder in geselliger Runde zu Mittag essen: Der Bürgerbus für Emskirchen, Hagenbüchach und Wilhelmsdorf bietet auch weiterhin eine praktische Unterstützung im Alltag. Wer innerhalb der Marktgemeinde Emskirchen unterwegs sein möchte, kann den Fahrdienst immer dienstags und freitags zwischen 9 und 13 Uhr nutzen.

Der Bürgerbus holt Fahrgäste direkt an ihrem Wohnort ab – auf Wunsch auch aus allen Ortsteilen der Marktgemeinde Emskirchen – und bringt sie zu ihrem gewünschten Ziel. Anschließend geht es wieder bequem zurück nach Hause.

Wichtig dabei: Die Fahrten mit dem Bürgerbus sind sowohl dienstags als auch freitags ausschließlich innerhalb der Marktgemeinde Emskirchen einschließlich aller Ortsteile möglich. Für andere Fahrten steht das Nea-Mobil zur Verfügung.

Wer freitags nicht nur mobil sein, sondern auch gemeinsam essen möchte, kann um 12 Uhr im AurachTreff zu Mittag essen. In diesem Fall sollte das Essen gleich bei der Anmeldung mitbestellt werden. Immer am zweiten Freitag im Monat kocht das AurachTreff-Kochteam frisch vor Ort. An den übrigen Freitagen wird das jeweilige Tagesmenü der Metzgerei Jakob bestellt, abgeholt und im AurachTreff serviert.

Für die Anmeldung gelten folgende Fristen:
– **Fahrt am Dienstag:** Anmeldung spätestens bis Montag, 15 Uhr
– **Fahrt am Freitag:** Anmeldung spätestens bis Donnerstag, 15 Uhr

Die Anmeldung ist telefonisch möglich unter **(09104) 824 98 88**. Sollte das Büro gerade nicht besetzt sein, kann eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen werden. Ein Rückruf erfolgt dann zeitnah.

**Kommentar der Redaktion:**
Ein Angebot wie der Bürgerbus ist im ländlichen Raum Gold wert. Gerade für Menschen, die nicht selbst fahren können oder möchten, bedeutet so ein Fahrdienst oft ein gutes Stück Selbstständigkeit und Lebensqualität. Und wenn am Freitag dann auch noch ein Mittagessen im AurachTreff dazukommt, wird aus der Fahrt gleich noch ein kleiner sozialer Treffpunkt – fast wie ein Linienbus mit Wohnzimmergefühl.

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Neuhof an der Zenn

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**Neuhof an der Zenn: Gemeinde investiert weiter – trotz enger finanzieller Spielräume**

Neuhof an der Zenn stellt die Weichen weiter auf Zukunft: Trotz steigender Kosten und wachsender Belastungen durch Umlagen bleibt die Marktgemeinde handlungsfähig und will auch in diesem Jahr wichtige Projekte anpacken. In der jüngsten Haushaltssitzung wurde deutlich, dass die finanzielle Lage zwar angespannt bleibt, die Richtung aber stimmt.

Bürgermeisterin Claudia Wust zeigte sich mit der aktuellen Haushaltslage zufrieden. Trotz höherer Ausgaben sieht die Gemeinde weiterhin Möglichkeiten, in die Lebensqualität vor Ort zu investieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Projekte, die das Gemeindeleben stärken und bestehende Einrichtungen sinnvoll weiterentwickeln.

Ein besonders großes Vorhaben ist die Sanierung der Schul- und Lindenstraße. Dafür sind insgesamt rund 1,15 Millionen Euro vorgesehen, ein Großteil davon soll bereits im laufenden Jahr fließen. Auch die Modernisierung von Feuerwehrhaus und Bauhof steht auf der Agenda. Die Investitionen zeigen: In Neuhof wird nicht nur verwaltet, sondern aktiv an der Zukunft der Gemeinde gearbeitet.

Gleichzeitig achtet die Marktgemeinde auf einen möglichst soliden Kurs. Neue Schulden sollen nach Möglichkeit vermieden werden. Stattdessen greift man auf vorhandene Rücklagen zurück, die zu Jahresbeginn bei rund 3,2 Millionen Euro liegen. Positiv fällt dabei auf: Die Pro-Kopf-Verschuldung sinkt weiter und wird künftig bei etwa 504 Euro liegen.

Ganz ohne Risiken bleibt die Entwicklung jedoch nicht. Steigende Personalkosten, höhere Umlagen und teils schwer kalkulierbare Einnahmen setzen den Haushalt unter Druck. Auch die gesetzlich vorgeschriebene Mindestzuführung zum Vermögenshaushalt wird voraussichtlich nicht erreicht. Dieser Punkt dürfte in den kommenden Jahren noch genauer beobachtet werden müssen.

Insgesamt umfasst der Haushalt der Marktgemeinde rund 8,5 Millionen Euro und liegt damit spürbar über dem Vorjahreswert. Hauptgrund dafür ist der gewachsene Vermögenshaushalt, in dem die anstehenden Investitionen abgebildet werden.

**Kommentar der Redaktion:**
Neuhof an der Zenn zeigt, wie kommunale Finanzpolitik oft wirklich aussieht: nicht mit riesigen Sprüngen, sondern mit spitzem Bleistift, klaren Prioritäten und dem Versuch, trotz steigender Belastungen vor Ort etwas zu bewegen. Straßen, Feuerwehrhaus, Bauhof – das sind keine glamourösen Prestigeprojekte, aber genau die Dinge, die im Alltag zählen. Oder anders gesagt: Eine Gemeinde lebt nicht von großen Reden, sondern davon, dass am Ende die Straße hält, die Feuerwehr Platz hat und der Bauhof arbeiten kann.

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